Das Gebiet südlich von Florenz um Siena und Montalcino ist landschaftlich eine der schönsten Gegenden der Toskana und strahlt einen besonderen Reiz aus, dem sich niemand entziehen kann. Kein Wunder, dass man gerade in dieser Gegend wegen der landschaftlichen Schönheit viele weltbekannte Filme wie z. B. „Der englische Patient“ gedreht hat. Die hügelige Gegend ist ideal für eine E-Bike Reise durch die Toskana.
Die Eroica-Strecke: Eine Reise in die Vergangenheit
Die Radreise führt großteils über die berühmte Eroica-Strecke, wo schon vor fast 100 Jahren die Helden (=ital. Eroi) mit einfachsten Fahrrädern Rennen ausgetragen haben. Wir begeben uns jedoch mit unseren E-Bikes auf die Reise durch diesen ganz besonderen Teil der Toskana. Das Besondere in dieser Gegend ist die eingangs erwähnte Eroica-Strecke, denn dort findet jährlich das L’Eroica statt.
Das L’Eroica ist ein Radrennen, das mit historischen Rädern und Vintage Style Bikes gefahren wird. Ja genau, die Räder und ihrer Fahrer schauen dann ungefähr so aus, wie auf den früheren schwarz-weiß Fotos. Das L’Eroica findet meist Ende September/Anfang Oktober statt und ist mittlerweile zu einem Rad-Festival mit Musik, Verpflegung, etc.
Der Initiator der Veranstaltung ist Giancarlo Brocci, der vor gut 20 Jahren das erste L’Eroica ins Leben gerufen hat. Seine Passion liegt darin, das Erbe des ursprünglichen Radfahrens mit einfachsten Rädern und Ausrüstung zu erhalten. Außerdem wurde L’Eroica auch gegründet, um ein Statement zur Erhaltung der Schotterwege in Italien zu setzen.
Die Strecken und Herausforderungen
In diesem Jahr standen insgesamt 7.000 Teilnehmer bei den zur Wahl stehen fünf verschiedenen Streckenlängen (38 km, 75 km, 115 km, 135 km und 209 km) am Start. Start- und Zielort ist Gaiole in Chianti, dem Zentrum des Weinanbaugebietes, Von dort verlief die Strecke über Siena in den bekannten, hoch gelegenen Weinort Montalcino, dem südlichsten Punkt der Strecke.
Die Topografie und Beschaffenheit macht alle Distanzen zu einer großen Herausforderung, da etwa 50 % der Strecken aus den für die Toskana typischen „weißen Straßen“ (strade bianche) bestehen. Dies sind Schotterstraßen, welche teilweise schwierig zu befahren sind. Zeitmessungen und Platzierungstabellen sucht man bei dieser Veranstaltung vergeblich.
Die Topografie und Beschaffenheit macht alle Distanzen zu einer großen Herausforderung, da etwa 50 % der Strecken aus den für die Toskana typischen „weißen Straßen“ (strade bianche) bestehen. Dies sind Schotterstraßen, welche teilweise schwierig zu befahren sind.
Wörtlich übersetzt ist es „die Heldenhafte“ - und das trifft es schon ganz gut. Das bedeutet: Rahmenschaltung, keine Klickpedale, „Wäscheleinen“ am Lenker, dünne Reifen, Wolltrikot. All die schönen modernen Spielzeuge und Materialien, auf die wir heutzutage zurückgreifen können, sollte man bei der Eroica zuhause lassen.
Ein Radsport-Traum in Montalcino
Die Autobahn führt uns über Florenz nach Siena (erster Gelato-Stop: Check!) und von da an geht es über kleine, recht löchrige Straßen über Land. Die Toskana enttäuscht uns nicht, das ist hier wie man es sich vorstellt. Premium-Toskana, wie jemand später zu mir sagen wird. Da sind wir nun also, am Eingang zur Altstadt von Montalcino und hier - ganz unscheinbar - liegt auch unsere Unterkunft Albergo Giardino, in der wir die nächsten Tage hervorragend umsorgt von Gastgeberin Nida unterkommen.
Montalcino ist eine wunderschöne mittelalterliche, steinige, grüne Stadt, umgeben von Olivenhainen und Weinanbaugebieten. Steile Gassen, grobe Steine und ein Traumausblick auf die umliegende Landschaft. Überall hängen die Schilder, die den Weg zum Start-/Zielbereich der Eroica weisen - dann laufen wir denen doch mal nach. Ein Radsport-Traum. Girlanden aus leuchtenden Woll-Radtrikots sind über den Platz gespannt, Straßenmusiker sorgen für Stimmung und überall sind wunderschöne alte Räder und deren zeitgemäß gekleidete Fahrer*innen zu sehen.
Vorbereitungen und Herausforderungen vor dem Rennen
Am Tag vor der Eroica hole ich nach dem süßen italienischen Frühstück (Pistazien-Croissants - ich möchte eigentlich nix anderes mehr…) erst einmal meine Startnummer und die Stempelkarte ab. Wie in Italien bei Radevents üblich muss dafür ein Gesundheitszeugnis vorgezeigt werden - je nach Strecke sogar inklusive EKG, wie bei meinen 95 Kilometern. Glücklicherweise war mein Hausarzt seeehr flexibel und hat mich kurzfristig zwei Tage vor Abfahrt noch durchgecheckt.
Eine der letzten Hürden muss ich vor dem Rennen nehmen: Ich brauche ein Wolltrikot! Der große Vintage-Markt rund um das Rennen bietet alles, was das Oldie-Radherz begehrt: Radkleidung, Schuhe, Zubehör, alle vorstellbaren Anbauteile und natürlich restaurierte alte Radschätze. Noch schnell das mit lauter tollen Leckereien gefüllte „Race Pack“ in der schicken Blechkiste bei Gino abholen und dann wird es Zeit, meinen Teampartner für morgen kennenzulernen: mein Leihrad.
Meine ersten paar Meter auf dem Rad sind sehr wackelig. Bremsen geht nur im Unterlenker und an dem Sattel werde ich nur begrenzt Freude haben. Aber nach ein paar hundert Metern fühlt sich das alles schon ganz ok an. Mit der Rahmenschaltung komme ich gut klar, das kenne ich noch von meinem allerersten Rennrad.
Ein wirkliches Radsportfest ist das hier! Noch einmal hausgemachte Pasta essen, ein klitzekleines bisschen Wein trinken und schon wird es Zeit, alles für morgen vorzubereiten, damit ich mich möglichst unbemerkt vom schlafenden Kind wegschleichen kann.
Der Renntag: Ein Abenteuer auf zwei Rädern
Ich rolle durch die alten Gassen Richtung Start und erlebe eine Schrecksekunde, als mein Vorderrad in einer Regenrinne hängenbleibt. Aber alles noch einmal gut gegangen. Ich hole mir meinen ersten Stempel an der Piazza del Popolo, starte den Bolt, den ich in der Rückentasche mitnehme, schlängle mich durch die noch-nicht-Starter*innen und dann bin ich auf dem Weg in mein kleines Abenteuer.
Nach wenigen Kilometern geht es dann los mit dem Schotter. Ich fahre hinein in die erste weiße Straße, die mit einem sanften Auf und Ab durch die Landschaft geht. Nach einer Weile fährt Sara von hinten auf mich auf. Ursprünglich ist sie aus Rom, wohnt aber in der Schweiz und spricht perfekt deutsch. Wie cool!
Trotz des frühen Frühstücks steht nach nur 12 Kilometern bereits die erste Verpflegung bevor. Die Landschaft ist malerisch, mit bunten Wolltrikots auf den weißen Straßen, Mohnblumen am Straßenrand und Zypressen, die lange Schatten werfen. Dann kommt erstmals der Part, vor dem ich wirklich Respekt habe. Steile Abfahrten auf Schotter - und hier kündigt sogar ein Schild an, dass die Abfahrt mit 15 % gefährlich sein kann.
Wir rollen immer mal wieder Fahrerinnen auf - von den 2500 Teilnehmenden sollen immerhin 300 Frauen am Start sein. In Buonconvento rollen wir auf die zweite Verpflegung zu. Die Sonne fängt langsam an zu stechen, es ist halb elf. Die perfekte Zeit für… Wein? An den reichlichen Verpflegungsstationen gibt es kaum isotonisches Sport-Convenience-Food - Wein, Spanferkel, Käse, Weißbrot mit Salz in Olivenöl und allerlei süße italienische Leckereien sind unter den Pavillons der „Ristoros“ zu finden. Es ist ein Träumchen!
Die Amplituden der Straße werden größer. Noch gut machbar. Aber dann neigt sich die Schotterstraße plötzlich steil hinauf. Also, richtig steil. Na, geht schon, auch, wenn die Beinchen langsam brennen. Wir fahren die ersten Menschen auf, die ihr Fahrrad schieben. Langsam fahre ich Sara davon. Ich hab leider keinen kleineren Gang mehr und noch etwas weniger Geschwindigkeit, dann fall ich um.
Ich schaue auf meinen Bolt. Es sind noch 40 Kilometer und 900 Höhenmeter - immerhin etwa die Hälfte schon geschafft. Aber das wird eine harte Kiste, dieser Anstieg hat ein paar Körner gekostet. Es geht noch weiter hoch nach der Verpflegung. Am Pedal links verspüre ich einen wachsenden Widerstand - begleitet von einem herzzereißenden Quietsch-Krachen. Liebes Pedal, bitte lass mich nicht im Stich!
Die stellt sich jedoch als grobe Schotterrinne raus. Irgendwann muss es ja wieder fahrbar werden. Aber ich verstehe langsam, warum in der Streckenbeschreibung stand: „for trained cyclists who do not get scared off the slopes“ - ja gut, ich scare mich halt ein bisschen. Aber davon geht ja erst einmal nix kaputt.
Ganz kurz - so bei Kilometer 70 herum - hat mein Spaß bei der Eroica ein Loch. Schließlich bin ich ja nicht für eine Wellness-Radtour hier in der Toskana unterwegs. Irgendwie wackle ich mich drüber und rette mich auf Asphalt. Auch hier geht es nonstop hoch und runter.
Swing-Musik, überall liegen alte, schöne Rennräder um die Verpflegungspavillons, ich hole mir beim Rennmechaniker etwas Öl für mein Pedal ab. Ok, hilft nix. Also auch zwei Schluck Wein in den Plastikbecher und ein paar süße Stückchen inhalieren. Und wieder rauf aufs Rad. Hinein in die nächste Strada Bianca - diesmal wieder wie aus dem Bilderbuch.
Aber es fehlen ja noch ein paar Höhenmeter und die kommen jetzt. Der nächste lange Anstieg lauert schon auf dem Profil. Die Straße ist geteert, so dramatisch kann es eigentlich nicht sein. Aber Sonne von oben, supersteil, Gegenwind, kein Wasser mehr und mir zieht’s mal kurz den Stecker. Nur ganz kurz im Schatten rasten, bevor es weitergeht.
Die letzten Kilometer und das Ziel
Ich erreiche Castelnuovo dell’Abate, auch so ein schönes altes Städtchen mit engen Gassen und großen Pflastersteinen. Gerade finde ich aber die Steilheit dieser kleinen Gassen etwas gemein. Noch ein paar mal richtig hindrücken - und da ist die Verpflegung und der letzte Kontrollpunkt für heute erreicht! Erst einmal zwei Flaschen Wasser hineinschütten, was Süßes, kurz umgucken - es ist einfach echt schön hier! Und weiter gehts.
Denn jetzt kommt der Schlussanstieg. Ich fahre vorsichtig rein - es sind ja doch noch 6 oder 7 Kilometer bergauf und ich habe wirklich keine Lust zu schieben wie schon so viele hier. Die Kilometer und Höhenmeter fliegen dahin und da neigt sich die Straße schon wieder in die Waagrechte, ich überquere den mir schon bekannten Kreisel zur Altstadt in Montalcino, fahre an der Stadtmauer entlang, noch eine kleine Abfahrt, rechts ein...
Eroica Dolomiti
Mindestens 30 Jahre alte Rennräder, nostalgische Bekleidung, anspruchsvolle Schotterpisten und Asphaltstraßen - so präsentiert sich die nächste Ausgabe der Eroica Dolomiti am Samstag, den 6. Die Vintage-Radsportler haben dabei die Möglichkeit, drei verschiedene Strecken zu bestreiten. Ob 73 km, 91 km oder 118 km - ein einmaliger Panoramablick auf die Bergwelt der Dolomiten ist dabei garantiert. Der Start der Eroica Dolomiti erfolgt ab 7:30 Uhr am Pflegplatz in Innichen.
Die Regeln der Eroica
Neben dem Alter des Fahrrads (Herstellungsdatum vor 1987) und einigen Empfehlungen gibt es weitere zusätzliche Reglements der Rennleitung, die wichtigsten davon hier aufgelistet:
- Rennräder sollten über außen liegende Züge und Schalthebel, die am Unterrohr angebracht sind, verfügen.
- Für die vier längsten Strecken ist ein medizinischer Nachweis für das „kompetitive Radfahren“ notwendig, für die kürzeste reicht eine allgemeine Bescheinigung.
- Teilnehmer müssen 15 Jahre oder älter sein.
- Die Mitgliedschaft im Radsportverband U.C.I. ist für internationale Teilnehmer zwingend.
- Sollten Teilnehmer keine Vintage-Kleidung bzw. daran angelehnte Trikots und Jerseys tragen, ist eine Disqualifikation möglich.
- Von dieser Regelung ausgenommen sind moderne Schutzhelme, die die Rennleitung auch empfiehlt.
- Teilnehmer müssen ein Reparaturkit für unterwegs mitführen.
Wer übrigens kein passendes altes Rennrad zuhause stehen hat, findet vor Ort Möglichkeiten, ein passendes Modell zu mieten oder sogar zu kaufen. Verschiedene Stände bieten zudem auch Bekleidung zur Vervollständigung des Nostalgie-Outfits an.
Termine und Ableger der Eroica
Alle Interessierten können sich auf der Webseite der Eroica anmelden. Die Registrierung für einen der Teilnehmerplätze läuft normalerweise ab Januar. Übrigens: Alle Routen sind entsprechend ausgeschildert. Die 209 km lange Strecke ist mittlerweile auch ganzjährig befahrbar. -Ableger gibt es.
Folgende Rennen sind neben der Tour in Gaiole geplant bzw. haben bereits stattgefunden:
- Eroica Japan - 12. & 13. April 2025
- Eroica Montalcino, Italien - 25. Mai 2025
- Eroica Valkenburg, Niederlande - 6. Juni 2025
- Eroica Germania, Deutschland - 23. August 2025
- Eroica Dolomiti, Italien - 6. September 2025
Ähnliche Nostalgie-Radrennen in Deutschland
Auch abseits der Eroica-„Franchise“ gibt es hierzulande Vintage-Veranstaltungen rund ums Fahrrad. Alle Nostalgie Radrennen findest du auf unserer Übersichtseite.
Rennrad-Touren in der Toskana
Auf unseren anspruchsvollen Rennrad-Touren überrascht uns die Vielfältigkeit der Landschaft um Florenz und Siena. Der Zeitpunkt der Tour ist mit Anfang Mai bedacht gewählt: die Gerstenfelder sind noch satt grün, überall blüht es, das Klima ist angenehm. Wir können bei den Touren aus dem Vollen schöpfen. Nach der langen Anreise sind wir natürlich heiß auf Bewegung, und wir haben die Zeit für eine kurze Erkundungstour im Herzen der Toskana. Dabei lernen wir bereits ein Highlight der Region kennen: den kleinen Ort San Gimignano, der mit seinem altertümlichen Charme und den Geschlechtertürmen beeindruckt. Auf dem Platz in der Ortsmitte gibt es Eis vom Weltmeister!
Heute erobern wir eine sehr einsame Landschaft: Das dichte Waldgebiet nördlich von Massa Marittima. Dazu verlassen wir unser Basislager in Mensanello auf den typischen Hügeln in südlicher Richtung. Die dünne Besiedlung dieses Gebiets sorgt dafür, dass wir nur ganz vereinzelt Autos begegnen werden. Mit dem Erreichen des Waldes wird das hügelige Terrain abgelöst durch etwas längere, aber stets sanfte Anstiege und leichte Wellen. Der Rückweg erfolgt über eine der wenigen größeren Straßen. Der Verkehr ist trotzdem akzeptabel sein, und das Fahren in der Gruppe erfolgt in entsprechendem "Flow".
Heute begeben wir uns das erste Mal ins Chianti, die bekannte Weinbauregion, die prototypisch für die Bilderbuch-Toskana steht. Dreh- und Angelpunkt der Etappe ist das schmucke Örtchen Castellina, gleichzeitig höchster Punkt der Etappe. Schon auf dem Hinweg genießen wir schöne Ausblicke über die Hügellandschaft hinweg. Immer tiefer tauchen wir danach ins Chianti ein, vorbei an den unzähligen Weinbergen, bis wir schlussendlich erneut in Castellina landen. Eine sehr nette Abfahrt führt uns schließlich wieder zurück in Richtung Mensanello, wo wir den Tag vielleicht standesgemäß bei einem Chianti classico ausklingen lassen.
Die heutige Tour ist sicher eines der Highlights der gesamten Reise. Die bilderbuchtoskanische Landschaft der Crete liegt südöstlich von Siena. Alljährlich findet in dieser Region auch das bekannte Radrennen L'Eroica statt, dass die zahlreichen Strade Bianche nutzt. Wir bleiben allerdings auf festem Asphalt. Bei der Anfahrt umfahren wir Siena, da wir die Stadt noch auf unserer Ruhetags-Tour ausführlich erkunden werden. Direkt danach schon tauchen wir aber ein in die Hügel der Crete. Der Rückweg erfolgt über den einsamen Passo dell'Incrociati, der uns nicht allzu sehr fordern wird. Vielleicht lässt sich aber der ein oder andere kurz vor dem geplanten Ruhetag zu einem Duell hinreißen?
Dazu werden wir als erstes den einsamen Passo di Celsa fahren, an dessen Hochpunkt wir auch schon einen Großteil der heutigen Höhenmeter absolviert haben. Nächste Station ist dann das geschichtsträchtige Siena, sicher einer der schönsten Orte Italiens. Dabei werden wir natürlcih auch bekannte architektonische Highlights kennen lernen und bei einem Espresso das Flair der Stadt aufsaugen. Die längere Variante ist in weiten Teilen identisch. Erst bei Kilometer 48 fällt zwischen Gaiole und Lecchi die Entscheidung. Wir fahren noch den Monteluco, auf dessen Gipfel uns ein aus der Zeit gefallenes Restaurant mit angeschlossenem Lebensmittelladen überrascht. Nach der Abfahrt dringen wir weit südwestlich bis San Gusmé vor, bevor wir in Lecchi wieder die Strecke der kürzeren Runde erreichen.
Heute gilt es, das Gebiet westlich von Mensanello zu erkunden! Auf unzähligen Hügeln erreichen wir zuerst den größeren Ort Pomerance, wo wir uns ein erste Kaffeepause gönnen können. Den nächsten Stopp werden wir dann in Volterra einlegen. Dieser mittelalterliche Ort liegt sehr markant auf einem Hügel und ist so schon weithin sichtbar. Während der 10 Kilometer langen An- und Auffahrt haben wir so also stets das Ziel vor Augen. Der urige Charme des Platzes in Ortsmitte ist anschließend der verdiente Lohn für unsere Mühen. Auf dem Rückweg stehen uns nun nur noch wenige Hügel im Weg, die wir in Auffahrt und Abfahrt konzentriert bezwingen!
Teilnehmerzahlen der Eroica in Gaiole von 1997-2019
Die Teilnehmerzahl steigt dabei jährlich! Seitdem wächst das Event fast kontinuierlich und zieht immer mehr Begeisterte an. Aufgrund des erfolgreichen Konzepts gibt es mittlerweile mehr als ein Dutzend Ableger-Veranstaltungen auf der ganzen Welt.
| Jahr | Teilnehmer |
|---|---|
| 1997 | 92 |
| 2019 | ca. 8.000 |
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