Das Fahren auf einem Kinderrad macht den Kleinsten viel Freude, denn auch die Kleinsten haben oft schon richtig Spaß am Biken. Gerade eben waren sie noch die süßen Kleinen, doch nur ein paar Monate später sind Kinder oft außer Rand und Band. Haben Sie erst ein Rad unter den Füßen, sind sie schneller auf und davon als Sie schauen können. Damit Sie sich als Eltern nicht dauernd sorgen müssen, wenn ihr Schatz die Umgebung erkundet, haben wir für Sie Informationen zusammengetragen, welches das perfekte Kinderrad für Ihren Kleinen ist.
Die richtige Größe finden
Die richtige Rahmengröße bestimmt man bei einem Fahrrad mithilfe der Rahmenhöhe. Aufgrund der Körpergröße Ihres Kindes lassen sich jedoch grobe Richtwerte ermitteln, welche Sie als Anhaltspunkt für die richtige Rahmengröße und die richtige Größe der Laufräder und damit die richtige Kinderfahrrad Größe nutzen können. Speziell für ein Kinderrad ist dieser Wert, der den Abstand zwischen Oberkante des Sattelrohrs und Mitte des Tretlagers beschreibt, eher ungenau.
Ein weiteres gerne genutztes Mittel zur Bestimmung der idealen Rahmengröße ist die Schrittlänge. Diese misst sich vom Schritt bis zum Boden (ohne Schuhe!). Die gängigste Größenangabe für Kinderfahrräder ist der Durchmesser der Räder (auch Laufräder genannt). Die Radgröße wird in Zoll angegeben (1 Zoll = 2,54 Zentimeter). Kinderfahrräder beginnen bei zwölf Zoll und reichen in Zweierschritten bis hinauf zu 26 Zoll.
Tabelle zur Größenorientierung:
| Körpergröße (ca.) | Empfohlene Radgröße (Zoll) |
|---|---|
| 95-105 cm | 12 Zoll |
| 100-115 cm | 14 Zoll |
| 100-120 cm | 16 Zoll |
| 115-125 cm | 18 Zoll |
| 120-135 cm | 20 Zoll |
| 130-150 cm | 24 Zoll |
| 140-160 cm | 26 Zoll |
Wichtige Hinweise:
- Die Arme sollten immer leicht gebeugt sein, um eine optimale Kurvenfahrt zu ermöglichen.
- Die Beine Ihres Lieblings sollten nicht zu gebeugt, aber auch nicht zu gestreckt sein.
- Stößt Ihr Kind mit seinen Ellenbogen während des Tretens bereits an seine Knie, ist das Rad zu klein und Sie sollten ihm ein größeres besorgen.
Tipp: Die Versuchung ist groß, Ihrem Kind ein Kinderfahrrad kaufen zu wollen, in welches es „reinwächst“. Dennoch würden wir Ihnen davon abraten, da gerade für junge Radanfänger die passende Größe über den Fahrspaß entscheidet. Der Lenker darf auf keinen Fall so weit von Ihrem Kind entfernt sein, dass die Arme komplett durchgestreckt sind. Weiterhin darf der Lenker auch nicht zu breit sein.
Material und Rahmen
Für das perfekte Kinderrad ist natürlich auch die Form des Rahmens entscheidend. Heutige Räder werden (fast) ausschließlich aus Stahl, Carbon, Titan oder Aluminium hergestellt. Hinzu kommen noch einige Legierungen, wie beispielsweise Magnesium-Legierungen. Gerade für den Einstieg bietet sich ein Rahmen mit soganntem Tiefeinstieg an. Optisch ansprechender sind dagegen eher Rahmen im Mountainbike-Stil, bei dem Sattel und Lenker quasi auf einer Ebene liegen. Der Nachteil eines solchen Rahmens ist der vergleichsweise etwas schwerere Aufstieg. Sogenannte Y-Rahmen bieten hier oftmals die optimale Lösung aus Funktionalität und Design.
Sicherheit geht vor
Die meisten Kinderräder sind mit einer Rücktrittsbremse ausgestattet. Zudem verfügen die meisten über klassische Cantilever-Felgenbremsen am Vorderrad. Zusätzlich ist die Ergonomie der Bremshebel entscheidend. Der Griff muss für Ihr Kind gut erreichbar sein, sodass es niemals alle vier Finger einer Hand vom Lenker nehmen muss.
Gerade Ihr Kind sollte beim Fahrradfahren immer einen Helm tragen. Dadurch, dass Kinder bedeutend häufiger stürzen, sollte ein Kinderhelm einiges aushalten.
Gangschaltung
Hochwertige Kinderfahrräder warten mit einer Gangschaltung auf, bei der die Bedienung über einen Drehgriff erfolgt. Bei einem Kinderrad werden meist Nabenschaltungen verwendet, da hier - im Gegensatz zur Kettenschaltung - die Kette nicht abspringen kann und die Schaltung deutlich widerstandsfähiger gegen Stürze, Wind und Wetter ist. Klassische Fahrräder unterscheiden sich bei der Gangschaltung in Ketten- und Nabenschaltung. Die Kettenschaltung ist dagegen mit einem Freilauf ausgestattet, dessen Bedienung gerade für Fahranfänger ungewöhnlich ist.
Rechtliche Aspekte
Ein wichtiger Punkt, den Sie beachten sollten, bevor Sie Ihr Kind mit seinem neuen Bike auf die Straßen loslassen, ist der rechtliche Aspekt.
Grundsätzlich unterfallen Kinderfahrräder, die nicht schneller als 6 km/h fahren können, nicht der StVZO, daher gelten für sie auch nicht die allgemeinen Beleuchtungsregeln. Laut StVZO muss ihr Kind jedoch mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen, solange es das achte Lebensjahr nicht erreicht hat. Wie jedes andere Fahrrad auch, muss ein Kinderrad mit einer funktionierenden Lichtanlage, Reflektoren, Katzenaugen, Bremsen und einer Klingel ausgestattet sein.
Tipps für den Umgang mit dem Kinderrad
- Ihr Kind bei Fehlern unter Druck zu setzen, bringt niemanden weiter. Seien Sie geduldig und üben Sie vor allem gemeinsam das Auf- bzw. Absteigen, Anfahren, Abfahren sowie Lenken.
- Geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht: Manche Kinder lernen schneller, andere langsamer. Rein motorisch gesehen sind die meisten Dreijährigen bereits in der Lage, ein Kinderrad ganz alleine zu steuern.
Unser Tipp daher: Lassen Sie Ihr Kind Spiellaufrad, Roller oder KettCar die Grundbewegung des Tretens erlernen und steigen Sie dann direkt auf ein Kinderrad ohne Stützräder um. Fazit: Lassen Sie Ihr Kind also zunächst mit Stützrädern üben, schadet das nicht direkt.
Marken und Modelle im Überblick
Hier eine Übersicht verschiedener Marken und Modelle von Kinderfahrrädern:
- Prometheus: Bietet eine beeindruckende Auswahl an Sicherheitsmerkmalen, darunter Anti-Rutsch-Pedale, abnehmbare Stützräder und große Reflektoren.
- Bachtenkirch: Solides Fahrrad für Kinder im Alter von drei Jahren, Lenkerpolsterung ist praktisch und trägt zur Sicherheit des Kindes bei.
- Actionbikes Motors: Das Actionbikes Kinderfahrrad Unicorn sticht mit seinem Unicorn-Design und den kinderfreundlichen Zusatzfunktionen wie Korb und Puppensitz hervor.
- Royal Baby: Die hohe Qualität und das kindgerechte Design des Royal Baby Stargirl Kinderfahrrads für Mädchen haben uns beeindruckt.
- BIKESTAR: Ungewöhnlich gestaltet und speziell für Mädchen im Alter von 3-4 Jahren konzipiert, beeindruckt das BIKESTAR Kinderfahrrad mit seinem 12-Zoll-Rahmen.
- PUKY: Bietet passende Fahrräder für Kinder ab etwa 3 Jahren.
- FIZZ: FIZZ lernen Kinder spielend leicht das Fahrradfahren.
Pflege und Wartung
Wir alle wissen: Kinder stellen ihr Spielzeug oft auf eine harte Probe, das ist mit dem Kinderrad nicht anders. Gefühlt wird keine einzige Regen- oder Schlammpfütze ausgelassen. Diese Matschfahrten beanspruchen das Material natürlich enorm, weswegen eine richtige Pflege und Wartung des Bikes notwendig ist. Reinigen Sie das Fahrrad Ihres Lieblings niemals mit einem Hochdruckreiniger!
FIZZ-Kinderfahrräder (14", 16", 18" und 20") verfügbar. FIZZ-Kinderfahrräder sind ganz einfach leicht. Leicht im Gewicht und leicht zum fahren. FIZZ-Modelle ausschließlich unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschrieben Sicherheitsnorm produziert.
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