Das Richtige 16-Zoll-Fahrrad für Ihr Kind: Altersempfehlung und Größenratgeber

Ein Kinderfahrrad muss passen! Mit einem PUKY Fahrrad starten Kinder sicher und mit Freude in ihre mobile Unabhängigkeit. Aller Anfang ist leicht - wenn das Kinderfahrrad zu Deinem Kind passt. Nicht zuletzt muss das Bike die richtige Größe haben.

Die Bedeutung der Richtigen Größe

Vor allem die Sitzhöhe und die Rahmenhöhe sind entscheidend. Ein zu großer Rahmen ist ein Sicherheitsrisiko - vor allem, wenn Dein Kind nicht schnell genug mit den Füßen auf den Boden kommt. Gleichzeitig sollte der kleine Radler auf beiden Füßen über dem Rahmen (also vor dem Sattel) stehen können, ohne dabei auf dem Oberrohr aufzusitzen. Auch das wäre ein Zeichen für einen zu großen bzw. hohen Rahmen.

Zu klein wäre ein Fahrrad, wenn Dein Kind bei voll ausgefahrenem Sattel mit zu stark angewinkelten Beinen fährt. Häufig kommt es vor, dass ein Kind zwischen zwei Fahrradgrößen liegt. Naheliegend wäre dann, das nächstgrößere Fahrrad zu kaufen, nach dem Motto: „Das Kind wächst ja noch rein“. Ein Fahrradrahmen wächst nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Länge.

Auf einem zu langen Rahmen sitzt Dein Kind zu gestreckt. Das ist nicht nur unbequem - es erschwert Deinem Kind auch, das Fahrrad zu beherrschen und die Straße vorausschauend im Blick zu behalten. Die Fahrradbeherrschung hängt natürlich auch vom Fahrkönnen Deines Kindes ab. Generell solltest Du aber im Zweifel lieber zu einem etwas kleineren als zu einem zu großen Fahrrad greifen.

Was Dir die Investition in ein passendes Kinderfahrrad zusätzlich erleichtern dürfte: PUKY-Bikes haben eine sehr lange Lebensdauer und einen hohen Wiederverkaufswert.

Wie Ermittelt Man die Richtige Größe?

Die gängigste Größenangabe für Kinderfahrräder ist der Durchmesser der Räder (auch Laufräder genannt). Die Radgröße wird in Zoll angegeben (1 Zoll = 2,54 Zentimeter). Kinderfahrräder beginnen bei zwölf Zoll und reichen in Zweierschritten bis hinauf zu 26 Zoll. Eine weitere häufig genannte Angabe ist das Mindestalter für ein spezielles Modell. Da heißt es „Kinderfahrrad ab 3 Jahren“ oder „Alter 3+“.

Nun können aber Kinder gleichen Alters unterschiedlich groß gewachsen sein. Und nicht das Geburtsdatum, sondern die Körpergröße muss zum Fahrrad passen. Deshalb solltest Du bei Kinderfahrrädern auch auf die angegebene Empfehlung zur Körpergröße achten. Kinder gleicher Körpergröße wiederum können unterschiedlich lange Beine haben. Die Innenbeinlänge ist letztlich der wichtigste Wert, um die passende Größe eines Kinderfahrrads ermitteln zu können. Deshalb geben wir ihn für jedes Modell gesondert an - und zwar als die empfohlene „Schritthöhe“.

Weil unsere Fahrräder einen höhenverstellbaren Sattel haben, umfasst die angegebene Schritthöhe für jedes Modell eine Bandbreite von rund zehn Zentimetern. Um diesen Wert kann ein Fahrrad sozusagen mit Deinem Kind mitwachsen.

Größentabelle für Kinderfahrräder

Bei Kinderfahrrädern spielt die Rahmengröße nur eine untergeordnete Rolle, sodass es viele Modelle zum Beispiel auch nur in einer Größe zu kaufen gibt. Vielmehr liegt bei Kinderfahrrädern das Augenmerk auf der Größe der verbauten Reifen. Daher werden Kinderräder meistens in Zoll (= 2,54cm) angegeben. Allerdings lässt sich auch in diesem Fall die Größe des Bikes leicht ermitteln: So brauchst du nur die Körpergröße des Kindes, um die richtige Laufradgröße ermitteln.

Körpergröße Fahrradgröße
ab 95 cm 12 Zoll
ab 100 cm 14 Zoll
ab 105 cm 16 Zoll
ab 110 cm 18 Zoll
ab 120 cm 20 Zoll
ab 135 cm 24 Zoll
ab 140 cm 26 Zoll

Entscheidend ist hierfür insbesondere die Körpergröße deines Nachwuchses. Diese kann naturgemäß je nach Entwicklungsstand des Kindes variieren und dient daher lediglich als erste grobe Orientierung.

  • ab 95 cm = 12 Zoll Kinderräder Ab ca. 3 Jahren können Kinder ihr erstes Kinderfahrrad nutzen. Dieses sollte ein stabiles 12 Zoll Rad sein. 12 Zoll ist die kleinste Fahrradgröße, die auf dem Markt angeboten wird. Es passt grundsätzlich ab einer Körpergröße von ca. 95 cm und einer Schrittlänge von ca. 40 cm.
  • ab 100 cm = 14 Zoll Kinderräder Der nächste Schritt ist das 14 Zoll Kinderrad. Dieses passt ab einer Körpergröße von ca. 100 cm und einer Schrittlänge von ca. 44 cm. Für viele Kinder im Alter von ca. 4 Jahren kommt diese Laufradgröße in Frage.
  • ab 105 cm = 16 Zoll Kinderräder Das vorgenannte 14 Zoll Kinderrad ist ein Zwischenschritt, da man oft vom 12 Zoll direkt zum 16 Zoll Kinderrad übergehen kann. Das 16 Zoll Kinderrad eignet sich ab einer Körpergröße von 105 cm und einer Schrittlänge von 46 cm und entspricht den Maßen vieler 4- bis 5-Jähriger (abhängig von der Entwicklung des Kindes).
  • ab 110 cm = 18 Zoll Kinderräder Etwa im Alter zwischen 5 und 6 Jahren haben viele Kinder eine ungefähre Körpergröße von 110 cm und eine Schrittlänge von 48 cm erreicht. Wenn dein Kind bereits diese Maße hat, ist ein Rad mit 18 Zoll Laufrädern ideal.
  • ab 120 cm = 20 Zoll Kinderräder Für Kinder mit einer Körpergröße ab ca. 120 cm und einer Schrittlänge von 55 cm eignen sich Fahrräder mit 20 Zoll Laufrädern. Das betrifft hauptsächlich die Altersgruppe zwischen 7 und 10 Jahren.
  • ab 135 cm = 24 Zoll Kinderräder Mit ca. 10 - 12 Jahren haben viele Kinder bereits eine Körpergröße 135 cm und eine Schrittlänge von 69 cm erreicht. Sobald dein Kind diese Maße hat, kann es ein Kinderrad mit 24 Zoll fahren.
  • ab 140 cm = 26 Zoll Jugendfahrräder Mit ca. 13-14 Jahren können viele Jugendliche ein 26 Zoll Rad fahren. Dieses eignet sich ab einer Körpergröße von ca. 140 cm und einer Schrittlänge von 77 - 80 cm.

Die Bedeutung der Schrittlänge

Entscheidend ist die Schrittlänge (Innenbeinlänge) Ihres Kindes. Sie beschreibt den Abstand zwischen Boden und Schritt (a), siehe Grafik links, und gibt Auskunft darüber, ob Ihr Kind bei niedrigst eingestellter, minimaler Sattelhöhe des Kinderfahrrades mit beiden Füßen noch gut den Boden (der Kontakt mit den Fußballen reicht aus!) erreichen kann. Die Körpergröße ihres Kindes (b) kann insofern nur eine Orientierungsgröße bei der Wahl eines geeigneten Kinderfahrrades sein.

Zwar stehen bei "normal" entwickelten Kindern Körpergröße und Schrittlänge in einem festen bzw. engen Verhältnis, jedoch sollten Sie sich unbedingt die kurze Mühe machen und die Schrittlänge selbst messen. Um die Schrittlänge zu messen, benötigen Sie einen Zollstock und ein mittelgroßes Buch. Ihr Kind stellt sich nun ohne Schuhe, ohne Hose und ggf. auch ohne Windel mit dem Rücken an eine Wand. Richten Sie das Buch bzw. den Buchrücken nun senkrecht an der Wand zwischen den Beinen Ihres Kindes aus. Nun führen Sie es von unten vorsichtig, aber mit sanftem Druck nach oben in den Schritt. Messen Sie nun den Abstand zwischen Fußboden und Buchrücken bzw. Oberkante des Buches und Sie erhalten die Schrittlänge bzw.

Mit beiden Füßen auf dem Boden? Wer gerade erst Fahrrad fahren lernt, sollte unbedingt im Sattel sitzend noch mit beiden kompletten Füßen auf dem Boden stehen können. Das gibt die nötige Sicherheit für den Anfang. Der Sattel muss dafür natürlich niedrig genug einstellbar sein. Sobald Ihr Kind aber einigermaßen souverän fahren kann, sollte der Sattel höher eingestellt werden: Gleichzeitiger Kontakt der Ballen beider Füße mit dem Boden reicht dann aus.

Spätestens bei 26 Zoll - oft aber auch schon bei 24 Zoll sind Kinder bereits hinreichend gute Radfahrer geworden, um auf- und absteigen zu können wie ein Erwachsener: Sprich: Jetzt müssen nicht mehr beide Füße den Boden gleichzeitig erreichen können. Und so ist die Frage, ob Ihr Kind noch vergleichsweise unsicher oder schon sehr souverän fährt auch bei der Auswahl der richtigen Fahrradgröße relevant: Ein sicherer Fahrer wird durchaus gut mit einem Fahrrad zurechtkommen, das einem noch unsicheren Kind gleicher Körpergröße noch Schwierigkeiten bereiten würde.

Hier geht es allerdings nur um wenige Zentimeter. Mit der leider immer noch häufig zu hörenden Aussage "Da wächst sie/er schon noch rein." von Verkäuferseite hat das nichts zu tun. Die ist und bleibt falsch. Klar. Jedes Kinderfahrrad kann je nach Größe für ein bis zwei Jahre mit Ihrem Kind "mitwachsen". Die Sattelhöhe lässt sich bei jedem Fahrrad stufenlos verstellen. Ebenso kann der Lenker in der Regel ein paar Zentimeter höher gestellt werden.

Empfehlungen für 16-Zoll-Kinderfahrräder

PUKY bietet passende Fahrräder für Kinder ab etwa 3 Jahren. Das YOUKE eignet sich ideal für Einsteiger, während das LS-PRO sportlichere Fahrer ab ca. 4 Jahren anspricht. Die passende Zollgröße hängt von der Körpergröße und Schrittlänge deines Kindes ab.

Das YOUKE ist ein klassisches Einsteigerfahrrad mit Rücktrittbremse - besonders sicher für Fahranfänger.

Ein gutes Gewicht für Kinderfahrräder liegt bei 30-40 % des Körpergewichts des Kindes.

Sicherheitsmerkmale

BIKESTAR Kinderfahrrad mit 16 Zoll ist für Kinder zwischen 4 und 5 Jahren geeignet. Es ist speziell für diese Altersgruppe entworfen worden und bietet höchsten Komfort und Sicherheit für Kinder.

  • Das BIKESTAR Kinderfahrrad für Mädchen verfügt sowohl über eine Rücktrittbremse als auch eine Vorderbremse. Mit diesen zwei Bremsmöglichkeiten ist ihr Kind sicher unterwegs und kann schnell auf Gegenstände, die im Weg liegen, reagieren.
  • Das BIKESTAR Kinderfahrrad 16 Zoll ist mit zwei unterschiedlichen Bremsen ausgestattet: einer Felgenbremse am Vorderrad und einer Rücktrittbremse am Hinterrad. Die Felgenbremse wird über den rechten Bremshebel am Lenker betätigt, während die Rücktrittbremse durch das Rückwärtsdrehen der Pedale ausgelöst wird.

Das Actionbikes Starlight Kinderfahrrad bietet mit seinem höhenverstellbaren Sattel, den Felgenbremsen vorne und hinten sowie dem praktischen Lenkerkorb eine solide Ausstattung zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich. Das Actionbikes Starlight Kinderfahrrad ist mit V-Brake Bremsen ausgestattet, die sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse angebracht sind.

Das Dino Bikes 164R UN Einhorn Kinderfahrrad verfügt über Stützräder, Schutzblech, Kettenschutz sowie stabile Bremsen und Lenkergriffe, um die Sicherheit Ihres Kindes zu gewährleisten.

Am Actionbikes Kinderfahrrad Zombie fällt sofort durch seinen ungewöhnlichen Lenkerschutz aus Schaumstoff auf, der sich von anderen 16-Zoll-Fahrrädern abhebt. Die V-Breaks-Felgenbremse vorne und hinten sorgt für eine zuverlässige Bremsleistung. Praktisch sind auch der integrierte Kettenschutz und die Antirutschgriffe.

Weitere Tipps für den Fahrradkauf

Was aber tun, wenn Ihr keine Probefahrt machen könnt? Oder wenn Du Deinem Augenmaß nicht traust und lieber auf Nummer sicher gehst?

Kindern das Fahrradfahren Beibringen

Bekanntlich ist aller Anfang meist schwer, besonders beim Fahrradfahren. Viele Kinder sind schon nach den ersten Versuchen frustriert, da sie sich nicht sicher auf dem Rad fühlen - das muss aber nicht sein: Schon die Kleinsten können spielerisch mit einem Dreirad oder Rutschrad üben und so ein Gefühl für die nötige Balance bekommen. Sobald dein Kind laufen kann und erste Renn-Versuche unternimmt, kann es dann vom Rutschrad auf einen Tretroller oder ein Laufrad umsteigen. Mit seinem neuen Gefährt kombiniert es dann die erlernten Abstoß- und Lenkbewegungen und verbessert sie schon in kurzer Zeit.

Wichtigste Kriterien für die ersten Fahrversuche auf dem Kinderfahrrad sind die körperlichen Voraussetzungen, also Größe und Beinlänge, sowie die motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes. Das Alter ist insofern von nachrangiger Bedeutung, als dass es die individuellen Voraussetzungen für das Radfahren nur sehr grob widerspiegelt. Mitunter führt dies dann auch dazu, dass für Ihr später entwickeltes, aber schon großgewachsenes Kind ein Kinderfahrrad 16 Zoll oder sogar schon ein Kinderfahrrad 18 Zoll als erstes Einstiegsrad in Betracht kommen kann.

Ob die ersten Radfahrversuche schnell von Erfolg gekrönt sein werden, hängt stark vom motorischen Entwicklungsstand Ihres Kindes ab. Ist es bereits geübt im Laufrad- oder Rollerfahren und hat ein sicheres Körpergefühl, so wird Ihr Kind erfahrungsgemäß keine Probleme mit dem Umstieg auf das Kinderfahrrad haben: Das Gleichgewichtsgefühl ist meistens schon sehr gut entwickelt, lediglich das Anfahren und der Bewegungsablauf des Tretens muß noch geübt werden.

Wenn Ihr Kind noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit dem Laufrad oder Roller sammeln konnte, können Sie für die ersten Versuche mit dem Fahrrad die Pedale demontieren (lassen). Das bedeutet nicht, daß Ihr Kind das Fahrradfahren nicht auch aus dem Stand bzw. direkt erlernen kann. Wahrscheinlich wird es aber schwieriger werden. Und die Gefahr, daß Sie als Eltern die nötige Geduld und Gelassenheit verlieren und Ihrem Kind die Lust vergeht, sollten Sie nicht unterschätzen. Ziel muß es sein, daß Ihr Kind seine ersten Erfahrungen mit dem Kinderfahrrad positiv und mit Freude und Leichtigkeit erinnert. Jeder mißglückte, wenn auch gut gemeinte Versuch Ihrem Kind das Radfahren beizubringen, wird die Enttäuschung verstärken und den Druck erhöhen.

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