Fahrrad Alarmanlage mit GPS Test: Effektiver Diebstahlschutz für Ihr Fahrrad

Hochwertige Fahrräder und E-Bikes liegen im Trend und stehen bei Dieben hoch im Kurs. Einige Fahrräder und E-Bikes kosten inzwischen so viel wie ein Motorrad. Das lässt sich auch anhand der Schadenssumme ablesen, die durch Fahrraddiebstähle entsteht. Um es Fahrraddieben besonders schwer zu machen, kann neben dem sicheren Abschließen - am besten an einem festen Gegenstand - das eigene Fahrrad mit einem Tracker inklusive Diebstahlschutz versehen werden.

Diebstahlstatistik und ihre Folgen

Im Jahr 2022 wurden laut Münchner Polizei insgesamt 6186 Fälle von Fahrraddiebstahl zur polizeilichen Kriminalstatistik in der bayerischen Landeshauptstadt gemeldet. Im 10-Jahres-Vergleich mit 2013 ist der gesamte Beuteschaden in dieser Zeit von 3,49 Mio. Euro um 56,7 Prozent auf 5,48 Mio. Euro angestiegen. Nur rund 10 Prozent aller in Deutschland gestohlenen Fahrräder finden ihren Weg zurück zum Besitzer. Gleichzeitig steigt der Gesamtwert der gestohlenen Fahrräder, weil Diebe insbesondere teure E-Bikes ins Visier nehmen.

Wie funktionieren GPS-Tracker?

Beinahe alle diese Tracker funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Am oder im Fahrrad wird ein GPS-Chip (Global Positioning System) montiert. Dieser errechnet anhand von Satelliten seine Position - genau wie bei einem Navigationsgerät im Auto. Im Fall der Fälle lässt sich so bei Modellen mit eingebauter SIM-Karte und GPS-Chip der Live-Standort zuverlässig verfolgen, und das Versteck des entwendeten Fahrrads kann lokalisiert werden.

Verschiedene auf dem Markt verfügbare Systeme

Auf dem Markt sind unterschiedlichste Systeme verfügbar. Die Anbieter der Tracker setzen auf verschiedene Systeme - sie unterscheiden sich vor allem in der Signalübermittlung und in ihrer Anbringung am Fahrrad.

Apple AirTag als Fahrradortungssystem

Die Ortungsmünze ist allerdings kein GPS-Tracker im herkömmlichen Sinn, sondern eine Möglichkeit zur Markierung von Gegenständen, um diese mithilfe des "Wo ist?"-Netzwerks (App auf Apple iPhone, Mac etc.) und einer gültigen Apple-ID orten zu können. Das Gerät kann in Taschen, an Schlüsseln, in Koffern, an Fahrrädern oder sogar am Halsband von Haustieren angebracht werden. Die Energieversorgung des AirTag ist mit einer CR2032-Lithium-Knopfzelle sichergestellt. Apple gibt die Batterielaufzeit mit einem Jahr an.

Das bedeutet, die AirTags können von sich aus keine Position bestimmen - sie brauchen immer ein Apple-Gerät als Kommunikationsschnittstelle ins Internet und zur Bestimmung des relativ exakten Standorts (Nahfeld) über UWB (Ultra-Wideband, Voraussetzung mind. iOS/PadOS 14.5 und mind. iPhone mit U1-Chip) oder des ungefähren Standorts über Bluetooth LE (kompatibel mit älteren Geräten). Befindet sich der Apple AirTag außerhalb der Reichweite des eigenen Nahfunks (UWB, Bluetooth LE), kann der Standort dennoch mittels des "Wo ist?"-Netzwerks anonymisiert durch andere Apple-Geräte festgestellt werden - vorausgesetzt, man nutzt die "Wo ist?"-App.

Im Handel oder als Druckanleitung für 3D-Drucker gibt es zahlreiches Zubehör für eine Befestigung/ein Verstecken des Apple AirTags am Fahrrad. Durch die Markierung des Bikes wird versucht, die Kontrolle über den Verbleib des Fahrrads zu bekommen und es im Falle eines Diebstahls wiederzufinden.

Smartes Fahrradschloss

Das einfach montierbare Produkt aus Deutschland öffnet und schließt das Schloss automatisch mittels Smartphone, Taster oder Handsender, wenn man sich dem Fahrrad nähert oder sich von ihm entfernt. Außerhalb der Bluetooth-Reichweite kommuniziert das Fahrradschloss mittels 2G über das Mobilfunknetz europaweit. Die wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie versorgt das Schloss laut Hersteller bis zu sieben Monate lang mit Energie. Der Live-Tracking-Modus startet, sobald der akustische Alarm (110 dB) durch Bewegung des Fahrrads ausgelöst wird. Mithilfe der Nahortungsfunktion (Bluetooth-Verbindung) oder einem Signalton kann das Fahrrad genau lokalisiert werden.

Sollte der Akku des Smartphones leer sein oder das schlüssellose Öffnungssystem nicht funktionieren, kann das Schloss per Farbcode geöffnet werden. Ist die Batterie des Schlosses leer, kann das Fahrrad nur durch Nachladen geöffnet werden. Der Akkustand lässt sich in der Smarthone-App ablesen. Bei kritischem Ladezustand des Akkus ertönt beim Öffnen des Schlosses ein Signalton.

GPS-Tracker im Lenker

Der Tracker besteht aus einem flexiblen Gummischlauch, einer GPS-Antenne und einem Spreizmechanismus zur Fixierung in der Lenkstange des Fahrrads. Zur Bestimmung seiner Position nutzt der Tracker GPS: Er kann mittels Bluetooth und GSM (2G) mit der Außenwelt kommunizieren. Per entsprechender App kann so der genaue Standort des Fahrrads bestimmt werden. Sobald das Rad bewegt wird, sendet der Tracker zusätzlich eine Push-Nachricht auf das Smartphone. Die Akkulaufzeit des Trackers gibt der Hersteller mit circa acht Wochen an. Danach wird der Akku per USB-Kabel wieder aufgeladen. Neben dem Tracking-Service kann eine Fahrradversicherung in Zusammenarbeit mit Hepster abgeschlossen werden. Die Preise dafür richten sich nach dem jeweiligen Wert des Fahrrads. Der Dienst funktioniert laut Hersteller europaweit.

Bike Trax von PowUnity

Das Gerät wird direkt in die Antriebseinheit des E-Bikes eingebaut und über den E-Bike-Akku mit Energie versorgt. Wenn der Akku aus dem E-Bike entnommen wird, ist die Stromversorgung des Trackers über einen Zusatzakku gewährleistet. Der Hersteller verspricht hierbei eine Laufzeit von drei Wochen. Der Funktionsumfang des Bike-Trackers ist groß, denn es sind Diebstahlsicherung, Routentagebuch, digitaler Fahrradpass sowie eine direkte Diebstahlmeldung an die nächstgelegene Polizeiwache möglich.

Der Bike Trax wird im Inneren des E-Motors montiert. Hierzu ist es allerdings notwendig, die Antriebseinheit des E-Bikes zu öffnen. Dafür kann Spezialwerkzeug erforderlich sein. Der Service für das Tracking des Fahrrads ist laut Hersteller in der EU, inkl. erweiterter EU, Teilen Asiens und Afrikas verfügbar. PowUnity Bike Trax kostet einmalig 199,90 Euro, ab dem zweiten Jahr ist ein Abo für 39,50 Euro pro Jahr erforderlich.

Stärken:

  • Nicht von außen erkennbar
  • GPS-Tracking-Funktion in der App inklusive Routentagebuch
  • Fahrradpass, inklusive der Möglichkeit zur Übermittlung einer Diebstahlmeldung an die nächste Polizeiwache
  • Batterie des Trackers wird über E-Bike-Akku geladen
  • Bei ausgebautem E-Bike-Akku Tracker bis zu drei Wochen einsatzbereit
  • Zusatzbatterie für längere Standzeiten als Zubehör verfügbar

Schwächen:

  • Montage für Laien nicht geeignet
  • Jährliche Abo-Gebühr ab dem zweiten Jahr
  • Kompatibilität mit dem E-Bike muss vorab geprüft werden
  • Keine Nahbereichortung per Bluetooth
  • 2G-Netz erforderlich, 4G-kompatible Tracker voraussichtlich ab Herbst 2023 verfügbar

Testergebnisse des TCS (Touring Club Schweiz)

Der Touring Club Schweiz (TCS), ein Mobilitätsklub ähnlich dem ADAC in Deutschland, hat zehn Fahrradtracker getestet. Richtig zuverlässige Tracker fand der TCS im Test ausschließlich für E-Bikes, nicht für unmotorisierte Fahrräder. Die drei besten Tracker sind fest im Motorgehäuse untergebracht und an die Stromversorgung des Fahrrads angeschlossen.

  • Powunity BikeTrax: Ortete sehr zuverlässig. Hobby-Mechaniker kriegen die Montage im Motorgehäuse hin, brauchen dafür aber das Einverständnis des E-Bike-Anbieters. Der Akku des Trackers lädt nur, wenn das E-Bike eingeschaltet ist. Recht teuer: Rund 200 Euro in der Anschaffung plus laufend 39,50 Euro im Jahr für die GPS-Datenflat.
  • Bosch eBike Systems Connect Module: Ortete zuverlässig. Tracker-Akku lädt auch bei ausgeschaltetem E-Bike. Montage im Motorgehäuse muss durch Fachleute erfolgen. Anbieter unterstützt im Falle eines Diebstahls.
  • Itsmybike Track and Protect: Ortung war zuverlässig. Montage im Motor ist nicht bei allen E-Bikes möglich und muss vom Profi gemacht werden. Unterstützung des Anbieters bei Diebstahl gut. Akku vom Tracker lädt nur bei eingeschalteter Fahrradbeleuchtung.

Die beste Ortung für normale Fahrräder bietet laut Touring Club der Bikefinder Gen2Tracker. Der GPS-Tracker bietet in der Ortung dieselben Vorteile wie die fest verbauten Systeme. Er ist einfach in der Lenkerstange montiert und einfach zu nutzen. In der Anschaffung kostet dieser Tracker in Deutschland 185 Euro.

Etwas schlechter schnitten im TCS-Test sogenannte Social-GPS-Tracker ab. Sie übermitteln das Signal per Bluetooth an in der Nähe befindliche Smartphones. Die geben dieses dann über eine Signalkette weiter. Im Test zeigte sich: Solche Systeme funktionieren nur da, wo Menschen sind. An menschenleeren Orten stießen sie an ihre Grenzen. Mit Social-GPS arbeiten beispielsweise der Apple AirTag oder der SmartTag2 von Samsung. Auch Knog Scout Bike Alarm & Finder setzt im Kern auf den Airtag. Sie ließen sich im Test auf einer definierten Route nicht in Echtzeit verfolgen, so der TCS. Der Grund: Sie senden nur alle paar Minuten ein Signal. Den Tags von Apple und Samsung fehle außerdem ein Alarm, der signalisiert, dass sich das Fahrrad in Bewegung setzt.

Die Tracker Tkstar Tk906 und Swisstrack GPS Fahrrad Tracker senden ihre Signale über das 2G-Netz - doch das ist in der Schweiz bereits abgeschaltet. In Deutschland wären diese Tracker derzeit noch nutzbar, aber sobald ein Fahrrad ins Ausland transportiert wird, verschwindet es je nach Land komplett vom Radar. Zudem steht auch hierzulande das 2G-Netz vor dem Aus.

Verhalten im Diebstahlfall

Rechtlich gesehen, darf man die Standortdaten eines gestohlenen Fahrrades ohne Einschränkungen an die Polizei weitergeben. Bei Itsmybike kontaktiere ein Mitarbeiter den Fahrradbesitzer und biete Hilfe bei der Kommunikation mit der Polizei an, so TCS. In der Bosch-App würde ein Link zum aktuellen Standort direkt an die Polizei geschickt. Beim Tracker von Powunity ist dies laut TCS zwar auch möglich. Selbstjustiz sei in einem solchen Fall strafbar. Bei einem Diebstahl rät der ADAC daher dazu, sofort die Polizei einzuschalten.

Mit einem Fahrradpass - entweder digital oder auf Papier - und den Standortdaten des GPS-Trackers ist die Erfolgschance laut Polizei München recht hoch, das eigene Fahrrad wiederzubekommen. So wurden bereits mehrere Fahrräder nach Diebstahl mithilfe der Ortung schnell wieder aufgefunden, und in einigen Fällen konnten die Daten des Trackers auch zur Identifizierung von Tatverdächtigen beitragen. Des Weiteren wurden einige hochwertige E-Bikes aufgrund der Ortung im Ausland ausfindig gemacht, was ansonsten nicht möglich gewesen wäre.

Tipps zum Fahrradpass

Ein Fahrradpass enthält sämtliche wichtige Informationen zur genauen Identifizierung des eigenen Fahrrads. Entweder wird der Fahrradpass digital in einer entsprechenden App/Internetdatenbank hinterlegt, oder er kann als PDF-Vordruck aus dem Netz - z.B. bei der Polizei - heruntergeladen und ausgefüllt werden. Wichtig: den Kaufbeleg des Fahrrads aufbewahren.

ADAC Tipps für Verbraucher

  • Fahrrad sicher abschließen, am besten an einem festen Gegenstand
  • Alle Daten zum Fahrrad griffbereit haben, zum Beispiel in einem Fahrradpass
  • GPS-Tracker mit SIM-Karte ist ein sinnvoller Diebstahlschutz
  • Die Montage des Trackers kann Laien teilweise überfordern
  • E-Bike-Akku beim Abstellen des Rads herausnehmen - teure Komponente
  • Risiko der Einstellung von Services - Tracker dann unbrauchbar (siehe VanMoof)
  • Folgekosten (z.B. SIM-Karten) beachten
  • Bei Diebstahl: Immer die Polizei einschalten
  • Auf eigene Faust sollte das Fahrrad allerdings nicht zurückgeholt werden, denn das kann - je nachdem, wo das Fahrrad abgestellt ist - sogar strafbar sein. Nur wenn das Fahrrad unabgeschlossen wiedergefunden wird, kann es wieder in Besitz genommen werden. Ist es dagegen mit einem fremden Schloss angeschlossen, befindet es sich in einem Keller oder in einer Wohnung, kann man nicht selbst tätig werden. Das ist dann Aufgabe der Polizei.

Fahrrad-Alarmanlagen im Vergleich (2024)

Im Folgenden werden einige Fahrrad-Alarmanlagen verglichen, um einen Überblick über die verschiedenen Optionen und ihre Eigenschaften zu geben.

Die Top 5 Fahrrad-Alarmanlagen

  1. ABUS „Alarmbox“: Die ABUS „Alarmbox“ ist eine praktische und zuverlässige Lösung, um Ihr Fahrrad effektiv vor Diebstahl zu schützen. Die ABUS „Alarmbox“ punktet durch ihre kompakte Bauweise und die intuitive Handhabung. Dank der innovativen 3D-Position Detection reagiert sie äußerst sensibel auf jegliche Erschütterungen, wodurch Diebstahlversuche schnell bemerkt werden. Mit einem 100 dB Alarm wird effektiv Aufmerksamkeit erregt, auch wenn die Lautstärke hinter manchen Konkurrenzprodukten zurückbleibt. Die Montage ist dank der anpassbaren Metallbänder flexibel und unkompliziert, was eine schnelle Inbetriebnahme ermöglicht. Zudem bietet die Warnfunktion bei niedrigem Batteriestand zusätzliche Sicherheit. Insgesamt ist die ABUS „Alarmbox“ eine solide Wahl für Radfahrer, die Wert auf Zuverlässigkeit und einfache Bedienung legen.
  2. NineLeaf Fahrrad-Alarmanlage: Der NineLeaf Fahrradalarm bietet eine innovative und benutzerfreundliche Lösung zur Sicherung Ihres Fahrrads mit bequemer Fernbedienung und hoher Alarmintensität. Die NineLeaf Fahrradalarm ist eine effektive Sicherheitsmaßnahme, die durch ihre hohe Lautstärke von 113 dB potenzielle Diebe abschreckt und gleichzeitig das Auffinden des Fahrrads über die Fernbedienung ermöglicht. Ihre Einstellbarkeit in sieben Empfindlichkeitsstufen erlaubt eine individuelle Anpassung an die Umgebungsbedingungen, was Fehlalarme minimiert. Obwohl das Gerät nicht aufladbar ist und regelmäßig ein Batteriewechsel erforderlich ist, vereinfacht das mitgelieferte Werkzeug den Austausch. Die wasserdichte Bauweise nach IP55 Standard garantiert dabei einen zuverlässigen Betrieb auch unter schlechten Wetterbedingungen. Die Montage ist mit den beiliegenden Klebern und Kabelbindern einfach und flexibel. Insgesamt bietet der NineLeaf Fahrradalarm eine solide Leistung und Komfort durch die Fernbedienung, was ihn zu einer attraktiven Wahl für Fahrradfahrer macht.
  3. M-Wave Watch Dog Alarmanlage: Die M-Wave Alarmanlage bietet einen hochgradig sicheren Diebstahlschutz durch ihre laute Alarmierung und individuell einstellbare Sensibilität, ideal für jeden Fahrradbesitzer. Die M-Wave Alarmanlage ist eine robuste Sicherheitslösung für Fahrräder, die durch einen starken Alarm von 120 Dezibel potenzielle Diebe effektiv abschreckt. Die Installation am Fahrrad erfolgt unkompliziert mittels Rohrbefestigung, passend für gängige Sattelstützengrößen von 25,4 bis 31,6 Millimetern. Ein besonderes Merkmal ist die Möglichkeit, die Empfindlichkeit des integrierten Bewegungssensors individuell anzupassen, sodass der Alarm nur in wirklich verdächtigen Situationen ausgelöst wird. Zum Deaktivieren des Alarms ist ein dreistelliger Code erforderlich, was zusätzliche Sicherheit gegen unbefugte Deaktivierung bietet, jedoch im Notfall schnell umständlich sein könnte. Die gute Verarbeitung der Alarmanlage spricht für die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Produkts. Insgesamt ist die M-Wave Fahrrad-Alarmanlage eine ausgezeichnete Wahl für Fahrradbesitzer, die nach einer effektiven und benutzerfreundlichen Möglichkeit suchen, ihr Eigentum zu sichern.
  4. ABUS BORDO Alarm Faltschloss 6000KA: Das Abus BORDO Alarm Faltschloss 6000KA kombiniert hohe Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit, ideal für den Schutz hochwertiger Fahrräder. Das Abus BORDO Alarm Faltschloss 6000KA sichert Fahrräder mit einem lauten 100 dB Alarm, der bei Diebstahlversuchen aktiviert wird. Dank der innovativen 3D-Position Detection reagiert es sensibel auf Bewegungen und minimiert Fehlalarme. Die robusten, 5 mm starken Stahlstäbe bieten optimalen Schutz und sind dabei durch eine weiche Ummantelung lackschonend. Der hochentwickelte XPlus-Zylinder schützt effektiv vor Picking und anderen Manipulationsversuchen. Trotz seines relativ hohen Gewichts lässt sich das Schloss dank seines Faltmechanismus leicht transportieren. Das Schloss ist damit eine Top-Lösung für Sicherheitsbewusste, die Wert auf Qualität und Effektivität legen.
  5. NineLeaf Alarmanlage mit Rücklicht: Das Nineleaf Rücklicht mit Alarm bietet eine innovative und unauffällige Möglichkeit, Ihr Fahrrad zu schützen und gleichzeitig für Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Das Nineleaf Rücklicht mit Alarm ist eine vielseitige Lösung für die Sicherheit Ihres Fahrrads. Mit einem leistungsstarken Alarm von 120 dB und sieben einstellbaren Empfindlichkeitsstufen bietet es einen zuverlässigen Diebstahlschutz. Die Integration von Zusatzfunktionen wie Hupe, Blinker und Bremslicht macht es zu einem praktischen und multifunktionalen Accessoire für Radfahrer. Das wasserdichte Gehäuse gewährleistet eine zuverlässige Nutzung bei allen Witterungsbedingungen. Die lange Akkulaufzeit von bis zu 70 Stunden und die Möglichkeit, das Rücklicht bequem per USB aufzuladen, bieten eine hohe Nutzerfreundlichkeit. Die Fernbedienung ermöglicht eine einfache Steuerung aus der Ferne, obwohl sie eine separate Batterie erfordert. Insgesamt ist das Nineleaf Rücklicht mit Alarm eine ausgezeichnete Wahl für alle, die Wert auf Sicherheit und Komfort beim Radfahren legen.

Weitere vorgestellte Produkte

  • Abus Alarmbox RC
  • Abus Alarmbox 2.0
  • Mengshen Alarmanlage
  • eMjollRay Fahrrad-Alarmanlage
  • Cruxer Alarmanlage
  • I Lock It GPS-Fahrradschloss mit Alarmanlage
  • eMjollRay alarmgesichertes Kettenschloss
  • Sipri Kettenschloss mit Alarmanlage

Tipps zur Prävention von Fahrraddiebstahl

  • Rahmen und Hinterrad sichern: Das Fahrrad sollte immer durchs Schloss am Rahmen und am besten zusätzlich am Hinterrad an einem festen Gegenstand befestigt werden.
  • Alarmanlage als Ergänzung nutzen: Eine Fahrrad-Alarmanlage schreckt akustisch ab und bietet sich vor allem als Ergänzung zu mechanischen Sicherungen an.
  • Beleuchtete und frequentierte Abstellorte wählen: Wer das Fahrrad an einem gut beleuchteten, belebten Ort abstellt, reduziert das Risiko eines Diebstahls erheblich. Ideal ist dagegen ein abgeschlossener Kellerraum. Einige Städte, darunter Düsseldorf oder Berlin bieten auch spezielle Fahrradparkplätze oder sogar moderne Fahrradgaragen mit Überwachung an.
  • Keine versteckten Abstellplätze nutzen: Abgelegene Hinterhöfe oder dunkle Ecken mögen unauffällig erscheinen, bieten Langfingern aber unbeobachteten Zugriff.
  • Anbauteile sichern: Schnellspanner am Vorderrad oder Sattel sollten durch Diebstahlsicherungen oder Klemmen mit Spezialschrauben ersetzt werden.
  • Fahrraddaten dokumentieren: Rahmennummer, Fotos und Rechnungen sollten sicher verwahrt werden, um im Diebstahlsfall eine eindeutige Identifizierung zu ermöglichen.
  • Fahrradcodierung und GPS-Tracker nutzen: Eine Codierung macht das Fahrrad für Kriminelle weniger attraktiv, GPS-Tracker ermöglichen im Ernstfall eine Standortbestimmung.
  • Versicherung abschließen: Gerade bei hochwertigen Rädern lohnt sich eine Fahrradversicherung, die gegen Diebstahl schützt und im Schadensfall greift.

Knog Scout Test - Überblick

  • Der Knog Scout besitzt eine integrierte Alarmfunktion. Ein Bewegungsmelder registriert in aktiviertem Zustand Bewegungen deines Fahrrads und löst einen Alarm aus. Dieser wird zu dir aufs iPhone gesendet. Außerdem sondert das kleine Gerät auch vor Ort einen Alarmton ab, der Diebinnen und Diebe abschrecken soll. Er ist also nicht nur GPS Bike Tracker, sondern gleichzeitig eine Alarmanlage.
  • Im Inneren des Knog Scout steckt ein kleiner GPS Sender, der mit der Apple „Find My“ App („Wo ist?“) kommuniziert - der eigentliche GPS Bike Tracker. Solange der Knog Scout also mit deinem Bike verbunden ist, der Akku geladen und GPS Empfang vorhanden ist, kannst du jederzeit auf einem Telefon nachsehen, wo sich dein bestes Stück gerade befindet.

Die Montage des kleinen GPS Diebstahlschutzes von Knog ist denkbar einfach. Das kleine Gerät wurde so konzipiert, dass es sich an ganz normalen Aufnahmen für Flaschenhalter befestigen lässt. Dadurch verliert diese Aufnahme keineswegs ihre ursprüngliche Funktion: Ein Flaschenhalter kann immer noch darüber installiert werden. Das ist sogar sinnvoll: Auf diese Weise ist der Knog Scout noch unauffälliger in dein Bike integriert.

Wenn du den Knog Scout ohne darüber liegenden Flaschenhalter befestigen möchtest, kannst du noch den mitgelieferten „Gummiüberzug“ drüber stülpen. Dieser ist bewusst knallig in neongelb gehalten und sticht sofort ins Auge. Das soll abschreckende Wirkung haben, so wie die auffälligen Farben von Bienen. Abgesehen davon schützt er das Gerät zusätzlich vor Dreck und Wasser.

Die Einrichtung am iPhone ist relativ schnell erledigt. Da zwei Apps im Spiel sind (Knog Mobile und Apple Find My) sind aber einige Finger-Wischs notwendig, bis alles läuft.

Fahrrad-Alarmanlage Vergleich 2025

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über verschiedene Fahrrad-Alarmanlagen und ihre Eigenschaften.

Modell Kundenwertung bei Amazon Lautstärke des Alarms Spritzwassergeschützt Mit Suchfunktion Als Schloss nutzbar Mit Fernbedienung Wiederaufladbar
Urban UR6 3934 Bewertungen 120 dB Ja Nein Ja Nein Nein
NineLeaf KS-SF32R 805 Bewertungen 110 dB Ja Ja Nein Ja Ja
Radikal ‎Rk9 816 Bewertungen 120 dB Ja Nein Ja Nein Nein
‎Emjollray TS-BJQ03 47 Bewertungen 110 dB Ja Nein Ja Ja
Reapp ‎PC1406 10212 Bewertungen 110 dB Ja Nein Ja Nein Nein
Fosmon 51087HOM 6002 Bewertungen 113 dB Ja Keine Herstellerangaben Nein Ja Nein
Viorose BJQ-D1 2044 Bewertungen 110 dB Ja Ja Nein Ja Ja
I Lock It Fahrradschloss mit Smartphonesteuerung 164 Bewertungen 110 dB Ja

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