Fahrradanhänger Test Vergleich: Sicher und bequem unterwegs mit Kindern

In Fahr­rad­anhängern sollen Kinder sicher und bequem unterwegs sein, für die Eltern sollen sie den Alltag so praktisch wie möglich gestalten. Das hat seinen Preis: Bis zu 1 300 Euro kosten derzeit die Spitzenmodelle großer Marken. Ob tägliche Fahrten in der Stadt zum Kindergarten, Ausflüge in die Natur oder sportliche Abenteuer - ein Fahrradanhänger muss heute mehr können als nur transportieren.

Da Kinderfahrradanhänger oft ein kleines Vermögen kosten und sich in ihrer Ausstattung stark unterscheiden, haben wir uns die beliebtesten Modelle von Thule, Qeridoo, Croozer und Co. einmal genauer angesehen und sie bezüglich der wichtigsten Kriterien miteinander verglichen. Welcher Fahrradanhänger ist der beste für zwei Kinder? Welcher hat das beste Fahrverhalten und lässt sich am einfachsten als Buggy nutzen?

Testergebnisse und Empfehlungen

Die Stiftung Warentest hat zehn Kinder­anhänger untersucht − sieben Zweisitzer und drei Einsitzer. Im Test vertreten sind Anhänger für 350 bis 1 300 Euro von Marken wie Thule (Chariot), Croozer, Hamax und Qeridoo. Obwohl wir den meisten Anhängern bescheinigen können, dass sie flott ans Rad gekoppelt sind und sich gut fahren lassen, ist das Fazit unseres Tests negativ: Keinen der getesteten Fahr­rad­anhänger können wir empfehlen.

Zumal im Test von Stiftung Warentest (08/2024) alle getesteten Modelle, vom günstigsten bis zum teuersten, problematische Schadstoffe aufwiesen und keines sich als empfehlenswert erwiesen hat. Die Verbraucherstiftung empfiehlt deshalb auf einen gebrauchten Fahrradanhänger zurückzugreifen, damit durch Abrieb und Entsorgung nicht noch mehr umweltbelastende Chemikalien in die Umwelt gelangen. Doch auch beim Second-Hand-Kauf stellt sich die Frage, welcher Kinderfahrradanhänger der beste ist.

Schadstoffbelastung und Sicherheitsmängel

Neun von zehn Modellen sind mangelhaft, weil sie Schad­stoffe wie verbotene Fluor­verbindungen (PFAS) enthalten. Einige Anhänger schützen ihre kleinen Passagiere bei Unfällen nicht gut genug. Vier der zehn getesteten Fahr­rad­anhänger versagten zudem im Sicher­heits­test, etwa weil sie beim Über­schlag zu wenig oder keinen Platz zwischen Kopf und Unter­grund ließen. Das kann bei Unfällen zu schweren Kopf­verletzungen führen. Oben­drein brach bei einem der vier Modell im Dauer­test auch noch die Deichsel.

Wir informieren über Stärken und Schwächen der Kinder­fahr­rad­anhänger im Test und erläutern im Detail die von uns entdeckten Sicher­heits­mängel und Schad­stoffe. Neun Anhänger enthielten in Sitzbezügen oder Kabinen­stoffen hohe Konzentrationen von PFAS, die sei Juli 2020 beziehungs­weise Februar 2023 verboten sind. Das ist mangelhaft. Ein direktes Gesund­heits­risiko für Kinder in den Anhängern besteht durch sie zwar nicht, die Stoffe reichern sich aber in der Umwelt an und können über Lebens­mittel zum Menschen zurück­kommen.

Auch die Abwertung im Bereich „Schadstoffe« halten wir für überzogen, da eine Gesundheitsgefährdung selbst laut Aussage der Stiftung Warentest nicht vorliegt. Die Stiftung Warentest schreibt dazu: „Die Seitenwand enthält PFAS oberhalb der Grenze der EU-POP-Verordnung.

Umso ärgerlicher, dass wir dennoch keinen der geprüften Fahr­rad­anhänger empfehlen können − die Schad­stoff­belastungen und in einigen Fällen auch die Sicher­heits­mängel sind dafür zu hoch. Die Stiftung Warentest hat die zehn Einsitzer und Mehr­sitzer über Monate mit viel Aufwand getestet − unter anderem, wie gut sich die Anhänger hinter dem Rad fahren und bremsen und zum Buggy umbauen lassen. Unsere Ergeb­nisse bescheinigen: Kinder­fahr­rad­anhänger sind im Prinzip äußerst praktische Trans­port­mittel für Kinder.

Herstellerreaktionen

Bereits vor der Veröffentlichung der Testergebnisse informierte die Stiftung Warentest die Hersteller. Qeridoo habe daraufhin vorerst die Produktion und den Verkauf gestoppt um die Ursache für die erhöhten PFAS-Gehalte zu klären. Auch Hauck soll intensive Kontrollen und Tests angekündigt haben, genau wie Thule - diese hätten eigene Prüfungen veranlasst. Diese hätten aber keine Auffälligkeiten ergeben. Deshalb gehe das Unternehmen davon aus, dass die Anhänger weiterhin ohne Sicherheitsbedenken verkauft werden können. Croozer will laut Stiftung Warentest die Anhänger grundsätzlich überarbeiten und in der kommenden Saison durch Nachfolgemodelle ersetzen. Auch bei Hamax hätten eigene Prüfungen keine Auffälligkeiten ergeben.

Detaillierter Vergleich ausgewählter Modelle

Wir haben die gängigsten Fahrradanhänger verglichen und verraten euch, wie sie im Test von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST abgeschnitten haben.

ABC Design Tour

Der Fahrradanhänger Tour von ABC Design wird in 16 Einzelteilen geliefert - der Aufbau ist schnell erledigt. Dank der bebilderten Anleitung und der bereits vormontierten Bauteile wie Schieber, Reflektoren und Bremsanlage geht alles fast wie von selbst. Die Räder müssen nur eingesteckt werden, und sogar die Scheibenbremsen waren ab Werk perfekt eingestellt - sie haben direkt gleichmäßig gebremst, ohne Nachjustieren.

Verwendbar ist der Tour in drei Modi: als Kinderwagen, Jogger und klassischer Fahrradanhänger. Der Wechsel vom Kinderwagen- in den Jogger-Modus funktioniert spielend einfach. Sport Kit lässt sich über ein zentrales Verbindungsstück per Klicksystem befestigen. In den Fahrrad-Modus wechselst Du auch ganz schnell: Die Deichsel wird in dieselbe Aufnahme gesteckt wie das Jogger-Rad und anschließend mit der Kupplung am Fahrrad verbunden.

Besonders durchdacht: der Faltmechanismus, der sich einfach per Hebel betätigen lässt. Innerhalb weniger Sekunden klappt sich der Anhänger kompakt zusammen - perfekt für Kofferraum, Garage oder Hausflur. Hier zeigt sich das Know-how eines erfahrenen Kinderwagenherstellers.

Komfort und Sicherheit

Wenn es um den Komfort für Deine Kinder geht, setzt der ABC Design Tour Maßstäbe im Test. Die Sitze sind einzeln verstellbar und bieten drei verschiedene Sitzpositionen - inklusive einer flachen Liegeposition, die kein anderer Anhänger im Vergleich bietet. Perfekt für ein Nickerchen nach einem aufregenden Abenteuer oder Tagesausflug.

Die CozyCloud® Komfortsitze mit Sitz-, Kopf- und Seitenpolsterung sorgen für einen besonders weichen und atmungsaktiven Rundum-Komfort. Dank der flachen Liegeposition lässt sich der optionale Neugeboreneneinsatz im Kinderwagen-Modus verwenden, sodass der Tour bereits ab Geburt nutzbar ist. Für ein gutes Innenklima sorgen zwei einstellbare Lüftungsschlitze an der Front sowie zwei große seitliche Belüftungsfenster, die sich ganz einfach per Reißverschluss öffnen lassen. So bleibt die Luft immer frisch - auch an heißen Tagen.

Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Tour: Das in der Höhe verstellbare 5-Punkt-Gurtsystem hält Deine Kinder zuverlässig im Sitz - weich gepolstert und einfach in der Handhabung. Das integrierte 3in1-Multiverdeck schützt mit Moskitonetz, Regen- und Spritzwasserschutz sowie verstellbarem Sonnenverdeck mit UPF 50+ bei jedem Wetter. Überrollschutz, Reflektoren und ein gut sichtbarer Wimpel sorgen für maximale Sicherheit im Straßenverkehr und im Ernstfall.

Auch beim Fahrkomfort macht der Tour von ABC Design eine gute Figur: Er verfügt über eine Einzelradfederung an den Vorderrädern sowie eine zusätzliche Federung an der Hinterachse. Unebenheiten werden zuverlässig abgefedert - für eine angenehm ruhige Fahrt auf Schotterwegen, Waldpfaden oder Kopfsteinpflaster.

Bedienkomfort

Der ABC Design Tour punktet in Sachen Bedienkomfort gleich auf mehreren Ebenen - und das macht sich im Alltag sofort bemerkbar. Der höhenverstellbare Knickschieber lässt sich ganz einfach auf die Körpergröße von Mama oder Papa einstellen. Der griffige Kunstledergriff liegt nicht nur angenehm in der Hand, sondern sieht auch noch richtig schick aus.

Für mehr Sicherheit - vor allem beim Joggen oder auf abschüssigen Wegen - sorgt die Kombination aus Hand- und Scheibenbremse. So kannst Du den Anhänger jederzeit dosiert und kontrolliert abbremsen. Die Feststellbremse kannst Du auch über die Handbremse aus bedienen. Praktisch: Die Vorderräder lassen sich einfach nach oben einklappen. Du musst sie also nicht abmontieren oder extra im Kofferraum verstauen - ideal für spontane Wechsel zwischen Jogging- und Fahrradmodus. Die Deichsel für den Fahrradbetrieb lässt sich bequem seitlich am Anhänger verstauen. Kein Herumtragen, kein Vergessen - einfach clever gelöst.

Thule Chariot Sport 2 Double

Der Thule Chariot Sport 2 Double kommt in 15 Einzelteilen und lässt sich mithilfe der beiliegenden Anleitung schnell und unkompliziert aufbauen. Viele Elemente sind bereits vormontiert, was den Start erleichtert. Allerdings mussten - anders als beim Tour - die Scheibenbremsen nachjustiert werden, da das rechte Rad etwas später bremste als das linke. Mit wenigen Handgriffen war das Problem behoben. Auch die Verdecke für Sonnen- und Regenschutz müssen separat angebracht werden. Nach insgesamt rund 15 Minuten war der Anhänger vollständig einsatzbereit.

Die beiden Vorderräder lassen sich hochstellen, indem Du den Arretier-Hebel ziehst, das Rad um 180 Grad drehst und den Hebel wieder zurückschiebst. Auch der Wechsel zum Fahrradanhänger-Modus funktioniert schnell: Die Deichsel wird per Klicksystem mit Fahrrad und Anhänger verbunden. Der Thule Chariot Sport 2 Double lässt sich auch zum Skifahren nutzen: Mit dem optionalen Skiing Kit wird er wintersporttauglich.

Zum Falten muss der Anhänger lediglich beidseitig entriegelt werden - und schon klappt er sich flach zusammen.

Komfort und Sicherheit

Der Thule Chariot Sport 2 Double bietet Deinen Kindern ein hochwertiges, ergonomisches Sitzsystem mit drei verschiedenen Sitzpositionen. Die Sitze sind einzeln verstellbar, allerdings ist der Spielraum der Rückenlehnen etwas geringer als beim Tour von ABC Design - eine Liegeposition gibt es nicht. Wer mehr Komfort wünscht, kann zusätzliche Sitzauflagen separat erwerben - Thule bietet hier verschiedene Varianten an. Für Babys ab dem ersten Monat ist die optionale Infant Sling 2 Hängematte erhältlich.

Beim Thema Luftzirkulation überzeugt der Thule mit durchdachten Details: Zwei Lüftungsschlitze an der Front, zwei seitliche Belüftungsecken sowie ein großes Sichtfenster im Dach sorgen für einen gut klimatisierten Innenraum - gerade an warmen Tagen ein echtes Plus. Auch an praktischen Alltagshelfern mangelt es nicht: Zwei Innentaschen bieten genug Platz für Trinkflasche, Kuscheltier oder Sonnenhut - ideal für beide kleinen Passagiere.

Das 5-Punkt-Gurtsystem ist höhenverstellbar und bietet Deinen Kindern jederzeit sicheren Halt - auch wenn sie wachsen. Ein weiteres Highlight in puncto Sicherheit und Fahrkomfort: Als sportlicher Fahrradanhänger für zwei Kinder verfügt er über eine individuell einstellbare Federung, die an das Gewicht der Kinder angepasst werden kann. Kein anderes Modell im Test bietet diese Feinjustierung - das sorgt für den besten Federkomfort im Vergleich.

Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock

Der Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock kommt mit 26 Einzelteilen - und das merkt man beim Aufbau. Zwar hilft die beigelegte Anleitung, doch insgesamt dauert der Aufbau deutlich länger als bei den anderen Modellen im Test. Der Grund: Schieber und Radachse müssen erst montiert werden, was etwas Schraubarbeit erfordert. Nach rund 30 Minuten war der Anhänger einsatzbereit.

Die rechte Adapteraufnahme für die Achse muss zunächst an der Unterseite des Anhängers verschraubt werden - das erfordert Geduld und etwas Geschick. Auch das Joggerrad mit zweiteiliger Achsbefestigung stellte sich als Herausforderung dar: Die Druckknöpfe waren schwergängig, das Einrasten in die Adapter funktionierte erst mit zwei Personen zuverlässig - einer hält, der andere drückt. Das Buggy-Vorderrad muss komplett abgenommen und im Kofferraum des Anhängers verstaut werden.

Positiv: Der Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock lässt sich ebenfalls in vier Modi nutzen - als Kinderwagen, Jogger, Fahrradanhänger und mit dem optionalen Ski Set sogar auf der Piste.

Komfort und Sicherheit

Beim Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock fällt sofort auf: Die Sitze lassen sich nicht individuell verstellen - weder in der Neigung noch in der Position. Auch eine Liegefunktion fehlt leider komplett. Immerhin lassen sich die Kopfstützen per Klettverschluss in der Höhe anpassen, was je nach Körpergröße für mehr Komfort sorgt.

Für ein angenehmes Klima im Innenraum sorgen zwei seitliche Belüftungsecken sowie ein großes Sichtfenster im Dach, das zusätzlich Luft durchströmen lässt. Gut durchdacht ist der Stauraum für die Kinder: Je eine abnehmbare Utensilientasche auf jeder Seite bietet Platz für Bücher, Spielzeug oder Trinkflaschen - und lässt sich bei Bedarf einfach entnehmen und reinigen. Sehr praktisch im Alltag!

Das höhenverstellbare 5-Punkt-Gurtsystem mit magnetischer Sicherung sorgt für maximale Sicherheit - und ließ sich im Test am einfachsten und intuitivsten anpassen. Das 3-in-1-Verdeck mit Insekten-, Sonnen- und Spritzwasserschutz punktet mit einer FIDLOCK-Magnetverschlusslösung, die sicher schließt und einfach zu bedienen ist. Der Sonnenschutz ist bei Bedarf abnehmbar.

In Sachen Federung arbeitet der Qeridoo mit einer Blattfeder-Dämpf-Federung an der Hinterachse, die Unebenheiten gut ausgleicht.

Croozer Yuuna 2

Der Croozer Yuuna 2 wird in 16 Einzelteilen geliefert. Der Aufbau mit der beigelegten Anleitung funktionierte insgesamt problemlos und war in rund 20 Minuten abgeschlossen. Es gibt jedoch ein paar Besonderheiten: Der Schieber muss separat montiert werden - das war etwas kniffelig, da die Schrauben nicht sofort ins Gewinde griffen. Auch der seitliche Radschutz zum Schutz des Hinterrads muss extra angebracht werden.

Der Wechsel vom Kinderwagen- in den Jogger-Modus ähnelt dem des Thule Chariot Sport 2. Auch hier wird das Joggerrad mit einer zweiteiligen Achsbefestigung montiert. Das Einführen der beiden Achsen war beim Croozer jedoch etwas schwerfälliger. Anschließend wird das Rad zwischen die Achsen gesetzt. Das Buggy-Vorderrad muss abgenommen und im Kofferraum des Anhängers verstaut werden.

Positiv: Der Wechsel vom Buggy-Modus zum Fahrradanhänger gelingt problemlos. Der Croozer Yuuna 2 kann im Kinderwagen-Modus, als Jogger und als Fahrradanhänger genutzt werden - und darüber hinaus auch als Hunde- oder Lastenanhänger. Damit ist er besonders vielseitig einsetzbar.

Komfort und Sicherheit

Da der Croozer Yuuna 2 ein modularer Fahrradanhänger ist, mussten wir die Sitze separat erwerben. In unserem Test kam der Premium Sitz zum Einsatz - nur dieser bietet eine individuelle Rückenlehnenverstellung mit zwei Sitzpositionen. Die Variante mit Basissitz bietet diese Funktion nicht. Eine echte Liegefunktion fehlt auch hier, die gibt es im Test ausschließlich beim ABC Design Tour.

Was uns im Test negativ aufgefallen ist: Der Stoff ist direkt über das Sitzgestänge gespannt, und vor allem die Querstrebe im Beinbereich ist kaum gepolstert. Das könnte bei längeren Fahrten an der Unterseite der Oberschenkel drücken - besonders, wenn das Kind mit leichter oder kurzer Sommerkleidung unterwegs ist. Hier hätten wir uns mehr Polsterung für den sensiblen Beinbereich gewünscht.

Beim Thema Belüftung überzeugt der Yuuna mit einem innovativen Belüftungstunnel sowie zwei Lüftungsklappen, die für einen konstant gut durchlüfteten Innenraum sorgen - clever und effektiv. Auch an Stauraum für die Kinder wurde gedacht: Zwei seitliche Utensilientaschen bieten ausreichend Platz für Bücher, Snacks oder Spielzeug - alles bleibt griffbereit und gut organisiert.

Nicht so gut gefallen hat uns allerdings das 5-Punkt-Gurtsystem. Auch wenn es zuverlässig schützt, lässt sich die Höhe der Schultergurte nicht individuell anpassen. Dafür punktet das 3-in-1-Verdeck mit durchdachten Details: Insekten-, Sonnen- und Spritzwasserschutz sind integriert, und besonders gut hat uns das Sonnenverdeck gefallen, das sich wie ein Rollo je nach Sonnenstand nach oben oder unten regulieren lässt. Einfach, intuitiv und sehr effektiv.

Die Federung des Yuuna setzt auf das bewährte Croozer AirPad® System an der Hinterachse - komfortabel und wartungsfrei.

Weitere getestete Modelle

Fahrradanhänger-Test: 9 beliebte Anhänger für Kinder im direkten Vergleich:

Modell Sitze Funktionen Zuladung Federung Testergebnisse
Thule Baby Chariot Cross 1 1 Fahrradfahren, Buggy, Joggen, Skilaufen 34 kg gut (2,1), Testjahr: 2019
Burley Encore X Kinderfahrradanhänger 2 Fahrradfahren, Buggy, Joggen, Skilaufen 45 kg Encore X nicht getestet, Burley D'Lite X "ausreichend" (2019)
Kesser® 2-in-1 Fahrradanhänger für Kinder 2 Fahrradfahren, Buggy 40 kg nicht getestet
Hauck Dryk Duo Fahrradanhänger für 2 Kinder 2 Fahrradfahren, Buggy 50 kg mangelhaft (4,9), Grund: PFAS-Fund und Sitzkomfort für größere Kinder, Testjahr: 2024
Cybex 2-in-1 Fahrradanhänger Zeno Bike 1 Fahrradfahren, Buggy, optional: Joggen, Skilaufen 34 kg nicht getestet
Thule Courier Fahrradanhänger für 2 Kinder 2 Fahrradfahren, Buggy, Hundetransport, Cargo-Modus 45 kg nicht getestet
Hamax Outback Fahrradanhänger für 2 Kinder 2 Fahrradfahren, Buggy, Joggen, Skilaufen 40 kg "befriedigend" im Test von ÖKO-TEST (2019), Einsitzer "mangelhaft" im Test von Stiftung Warentest (2024), Grund: Schadstoff
Qeridoo® Kidgoo 1 Kinderfahrradanhänger (2023) 1 Fahrradfahren, Buggy 50 kg mangelhaft (4,6), Grund: PFAS-Fund, Testjahr: 2024
Croozer Kid Vaaya 2 Fahrradanhänger 2 Fahrradfahren, Buggy 45 kg mangelhaft (5,4), Grund: PFAS-Fund, erhöhtes Verletzungsrisiko im Falle eines Unfalls, Testjahr: 2024

Sicherheitsaspekte

Experten sind sich daher einig, dass Fahrradanhänger für den Transport von Kindern am sichersten sind. Stürzt bei einem Unfall das Fahrrad, bleibt der Anhänger meist stehen. In einem Kindersitz sitzen Kinder dagegen sehr hoch. Auch gegenüber Lastenrädern sind Fahrradanhänger sicherer, denn auch Lastenräder können umkippen - ganz egal, ob es ein vermeintlich »sicheres« Dreirad ist oder eine einspurige zweirädrige Variante.

Alle Kandidaten im Test kamen deshalb mit einem Wimpel, um die Sichtbarkeit zu verbessern, und mindestens zwei Reflektoren an der Vorder- und der Rückseite. An den Seiten müssen Anhänger laut Gesetz nicht unbedingt Reflektoren haben und prompt hatte nur etwa die Hälfte der getesteten Anhänger welche. Für das Fahren im Dämmerlicht oder bei Nacht empfiehlt sich außerdem eine Lampe. Weil der Anhänger das Rücklicht des Fahrrads verdeckt, ist laut StVO eine eigene Beleuchtung sogar vorgeschrieben.

Essenziell für einen sicheren Transport ist auch ein Gurt. Hier unterscheidet man zwischen Drei-Punkte-Gurten, auch Y-Gurte genannt, bei denen jeweils ein Strang von den oberen Seiten über die Schulter läuft und einer von unten aus der Mitte nach oben. Fünf-Punkte-Gurte haben zusätzlich zwei weitere Stränge, die von den unteren Seiten die Hüfte umschließen und sich ebenfalls mit den anderen drei Teilen vor dem Bauch treffen. Für die Sicherheit nicht unbedingt notwendig, aber für den Einsatz im Alltag wünschenswert ist außerdem eine Polsterung für den Sicherheitsgurt, damit die Riemen den Kleinen nicht in die Schultern drücken.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Fahrradanhänger-Kauf steht ein Punkt ganz oben auf der Liste: Dein Kind soll sicher und bequem mitfahren. In dieser Kategorie schauen wir uns genau an, wie gut die Sitze gepolstert sind, wie sich die Rückenlehnen verstellen lassen, wie viel Platz und Belüftung geboten wird - und natürlich, wie sicher die kleinen Mitfahrer unterwegs sind.

Für Dich als Mama oder Papa zählt im Alltag vor allem eins: praktische Handhabung. Deshalb schauen wir in dieser Rubrik ganz genau hin: Lässt sich der Schiebegriff auf Deine Körpergröße anpassen? Gibt es eine Handbremse oder Scheibenbremse, die bei sportlicher Fahrt mehr Kontrolle bietet? Die E-Bike-Tauglichkeit spielt natürlich auch eine Rolle - denn viele Familien möchten die Anhänger auch bei längeren Touren nutzen. Kurz gesagt: Wie komfortabel ist der Anhänger für Dich im Alltag?

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