Die Reinigung der Fahrradkette ist für viele Radfahrer eine unbeliebte Aufgabe, die jedoch wichtig ist. Eine gut gereinigte Kette hält länger und ermöglicht leichteres und schnelleres Fahren.
Reinigung des Antriebs
Bevor Sie die Fahrradkette reinigen, sollten Sie den Antrieb Ihres Rennrads oder MTBs putzen, einschließlich der Kassette, der Kettenblätter und der Schaltungsrädchen. Diese Teile reinigen Sie am besten, indem Sie sie entfetten.
Kassette Reinigen
Es gibt zwei Möglichkeiten, Ihre Kassette zu entfetten: eine gründliche Reinigung, bei der die Kassette vom Fahrrad abgenommen werden muss, oder eine etwas schnellere und weniger gründliche Methode. Wir empfehlen, die Kassette alle 1000 Kilometer gründlich zu reinigen.
Gründliche Reinigung der Kassette (Demontage erforderlich)
- Verwenden Sie den Kassettenkratzer der Claw Brush, um den groben Schmutz von der Kassette zu kratzen.
- Benutzen Sie die Bürste auf der Claw Brush, um die Kassette sauber zu schrubben. Dazu bürsten Sie gegen die Fahrtrichtung.
- Reinigen Sie nun die Ritzel mit einem Mikrofasertuch und setzen Sie das Laufrad zurück in den Rahmen.
- Ziehen Sie die Kassette mit dem Kassettenabzieher gut fest. Dabei dürfen Sie gerne viel Kraft einsetzen, sodass die Kassette auch wieder ordentlich fest sitzt. Wenn Sie einen Drehmomentschlüssel haben, können Sie diesen auch dafür verwenden.
Kettenblätter Reinigen
Nachdem Sie Ihre Kassette geputzt haben, sind nun die Kettenblätter dran.
Schaltungsrädchen Reinigen
Bevor Sie die Fahrradkette reinigen, sollten Sie Ihre Schaltungsrädchen gründlich entfetten. Auch an den Schaltungsrädchen bleibt oft Fett sitzen, was dann auch auf die Kette gelangt.
- Fassen Sie mit dem Tuch vorsichtig um die Schaltungsrädchen herum und drehen Sie Ihre Pedale.
Reinigung der Fahrradkette
Da Ihre Kassette, Kettenblätter und die Schaltungsrädchen jetzt schön sauber sind, können Sie nun auch Ihre Fahrradkette ordentlich reinigen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.
Mit Kettenreiniger
Die erste Variante ist das Verwenden eines Kettenreinigers, wobei die Kette auf dem Fahrrad bleibt. Ein Kettenreiniger ist ein praktisches kleines Gerät, das Sie mit dem Entfetter füllen. Anschließend setzen Sie es auf Ihre Kette. Wenn Sie nun an Ihrem Pedal drehen, macht sich die Kette quasi selbst sauber.
Ohne Kettenreiniger
Die zweite Variante ist das Reinigen der Kette am Fahrrad ohne Tool. Sie können auch ohne den Kettenreiniger die Fahrradkette einfach mit einer Bürste reinigen.
Wenn die Kette sehr schmutzig ist, sollten Sie sie wirklich gründlich sauber machen. Dafür nehmen Sie sie vom Fahrrad ab.
Wenn Ihre Kette ordentlich sauber ist, können Sie sie abtrocknen.
Schmierung der Kette
Nachdem Sie Ihre Kette komplett entfettet haben, müssen Sie sie natürlich auch wieder schmieren. So ist sie besser vor Schmutz geschützt und läuft geschmeidiger. Als Bonus verlängert eine gut geschmierte Kette auch noch die Lebensdauer deines Rennrads oder MTBs.
Sie können Ihre Fahrradkette entweder mit Kettenöl oder mit Kettenwachs schmieren.
Es kostet zwar ein wenig Zeit um Ihre Kette sauber zu machen, aber dafür bekommen Sie viel mehr Fahrspaß. Außerdem sparen Sie letztendlich auch noch Werkstattkosten.
Weitere Tipps zur Fahrradpflege
Bei starker Verschmutzung empfehlen wir Ihnen zunächst eine Grundreinigung Ihres Fahrrads durchzuführen. Verwenden Sie hierfür warmes Wasser, ein Tuch, einen Schwamm oder eine Bürste mit weichen Borsten sowie einen Fahrradreiniger. Weichen Sie zunächst den Dreck mit warmen Wasser ein. Sprühen Sie anschließend das gesamte Fahrrad mit dem Fahrradreiniger ein.
Achtung: Wir raten vom Gebrauch eines Hochdruckreinigers ab. Wasser, welches mit zu hohem Druck auf das Fahrrad gespritzt wird, kann in empfindliche Teile gelangen.
Nach der Grundreinigung folgt die Feinreinigung Ihres Fahrrads.
Besonders bequem ist die Reinigung Ihrer Fahrradkette mit einem Bio-Antriebsreiniger. Durch seine praktische 2-in-1 Funktion ermöglicht der Bio-Antriebsreiniger Reinigen und Schmieren in einer Anwendung. Dadurch sparen Sie sich den zusätzlichen Schritt des Ölens bzw.
Zunächst wird der grobe Dreck von der Kette gebürstet. Besonders gut eignen sich dafür spezielle Kettenreinigungsgeräte oder auch Kettenreinigungsbürsten (Alternativ alte Zahnbürsten).
Achtung: Verzichten Sie Ihrem Fahrrad und der Umwelt zuliebe besser auf aggressive Reiniger, Rostlöser und Bremsenreiniger.
Nach der Grobreinigung der Fahrradkette folgt im nächsten Schritt die gründliche Reinigung der weiteren beweglichen Antriebsteile. Dazu gehören die Kassette, Kettenblätter und Schaltröllchen. Sprühen Sie die Teile sparsam mit dem Bio-Antriebsreiniger ein und lassen Sie ihn kurz einwirken.
Die Reinigung der Zwischenräume von Fahrradkassetten und Kettenblättern fällt besonders leicht mit speziellen Zahnkranzreinigern (Ritzelbürsten). Die im Schaltwerk befindlichen Schaltröllchen sind ohne eine passende Bürste ebenfalls nur schwer zu erreichen. Sprühen Sie hierzu einen fusselfreien Lappen mit dem Ketten-Reinigungsmittel ein.
Umschließen Sie die Kette mit dem Lappen und lassen Sie sie nun einige Male durch den Lappen laufen. Üben Sie dabei leichten Druck auf die Kette aus, zunächst von oben und unten und im Anschluss von rechts und links. Wechseln Sie die Stelle an dem die Fahrradkette durch den Lappen gezogen wird bei jedem neuen Ansetzen.
Es folgt die Feinreinigung der Laufräder. Gehen Sie dabei am besten von innen nach außen vor. Säubern Sie mit einem Tuch oder Schwamm und Wasser zuerst die Naben, dann die Speichen und zu guter Letzt die Felgen.
Abschließend wird der Rahmen wieder zum Glänzen gebracht. Putzen Sie dafür den Rahmen mit einem sauberen Tuch und etwas Fahrradreiniger ab. Für einen langanhaltenden Schutz empfehlen wir Ihnen im Anschluss die Verwendung der Bio-Fahrradpflege auf Ihrem Fahrradrahmen.
Fahrradantrieb Ölen
Um die Fahrradkette geschmeidig zu halten, sollten Sie hierfür ein Öl verwenden, welches speziell für Fahrradketten geeignet ist. Und so gehen Sie beim Ölen Ihrer Fahrradkette am besten vor:
- Schalten Sie zunächst die Kette sowohl vorne als auch hinten auf die mittleren Ritzel.
- Drehen Sie nun das Pedal rückwärts (im Freilauf) und tragen Sie dabei das Öl gleichmäßig von oben auf die Gelenke zwischen den Kettengliedern auf.
- Entfernen Sie überschüssiges Öl mit einem Lappen.
- Bewegen Sie anschließend die Kette mindestens eine Minute weiter, damit sich das Öl gut verteilt.
Achtung: Halten Sie Fahrradketten-Öle sowie den Bio-Antriebsreiniger stets fern von Ihren Felgen, Bremsscheiben oder Bremssätteln. Diese dürfen auf keinen Fall auf die genannten Teile gelangen, da sonst die Bremswirkung verloren geht.
Tipp: Verwenden Sie das Bio-Antriebsöl sparsam und effektiv. Es geht beim Ölen nicht darum, die gesamte Kette in Öl zu ertränken, sondern darum, die Kette mit einer hauchdünnen Ölschicht zu überziehen.
Beim regelmäßigen Reinigen Ihres Bikes dürfen Sie das Schmieren auf keinen Fall vernachlässigen. Bei nassem Wetter eignen sich besonders WET-Kettenöle da sie stark haften und somit für eine zuverlässige und langanhaltende Schmierung sorgen. Bei trockenem Wetter eignen sich hingegen DRY-Kettenöle auf Wachs oder PTFE Basis, die das Anhaften von Staub und Dreck erschweren und somit den Verschleiß der Kette minimieren.
Fahrradketten-Reinigen in drei Schritten
- Nacheinander Schmutz entfernen.
- Kette reinigen.
- Öl auftragen.
Die Fahrradkette ist eines der am meisten beanspruchten Teile eines Bikes oder E-Bikes. Trotzdem ist sie vergleichsweise ungeschützt und offen. Staub, Schmutz und Nässe haben hier leichtes Spiel - zumal der Ölfilm der Kette dafür sorgt, dass sich diese noch leichter ablagern können.
Warum Reinigen wichtig ist
Die Kettenreinigung ist weniger eine Sache der Ästhetik als vielmehr eine der Wirtschaftlichkeit. Eine verschmutzte Kette ist wesentlich schwergängiger als eine saubere. Das heißt, man muss mehr Kraft aufwenden, um vorwärtszukommen.
Schmutz wirkt außerdem materialfressend: Der Verschleiß und der Abrieb sind deutlich höher - nicht nur an der Kette selbst, sondern auch an den Ritzeln der Kettenblätter. Deswegen ist es sinnvoll, Zeit in die Reinigung der Kette zu investieren.
Nützliches Zubehör
Drei Dinge braucht man unbedingt zum Reinigen der Kette: ein Baumwolltuch, eine Bürste (es geht auch eine alte Zahnbürste) und Kettenöl. Fahrradkettenöle gibt es inzwischen nicht nur im einschlägigen Fahrradhandel. Zum Schützen der Hände sind zudem Nitrilhandschuhe geeignet. Sinnvoll ist auch ein Montageständer für das Fahrrad.
Fahrradkette richtig reinigen
Wer keinen Montageständer hat, sollte das Fahrrad vorsichtig auf Sattel und Lenker stellen, aber bitte nur dann, wenn keine hydraulischen Bremsen verbaut sind. Wenn nun der Blick auf die Kette frei ist, lohnt als Allererstes, eine Sichtprüfung vorzunehmen.
Beschädigte Kettenglieder zwingen nämlich zum Austausch, weshalb man sich die Mühe der Reinigung dann sparen kann. Hier kommt die Bürste zum Einsatz, mit deren Hilfe man auch in die Innenräume der Kettenglieder gelangt.
Sieht man dort kleine, verkantete Steinchen, die sich nicht lösen wollen, kann man zum Beispiel mit einem Kunststoffschaber nachhelfen. Mit dem Tuch umfasst man nun die Kette und lässt sie durch Bewegen der Pedale hindurchlaufen. Zwei- bis dreimal sollte man die komplette Kette auf diese Weise mindestens abstreifen.
Hat man den Eindruck, dass dies zu wenig hilft, kann das Tuch angefeuchtet werden. Nur nass sollte es nicht sein, damit der Schmutz nicht tiefer in die Kettenglieder gespült wird. Ein paar Tropfen herkömmliches Spülmittel fördern den Reinigungsprozess zusätzlich. Allerdings hat dieses eine entfettende Wirkung - entsprechend gründlich muss später die Schmierung erfolgen.
Ein zusätzlicher Blick auf die gereinigte Kette zeigt, ob es noch Verunreinigungen in den Kettengliedern gibt, die am Anfang übersehen wurden. Entsprechend werden diese mechanisch entfernt.
Im Anschluss wird feiner gearbeitet. Um den Schmutz aufzulösen, empfiehlt es sich Reiniger auf Öl-basis, beispielsweise Universalschmieröle, zu verwenden. Diese auf ein Baumwolltuch auftragen. Mit diesem umfasst man nun die Kette und lässt es durch Bewegen der Pedale hindurchlaufen. Mehrmals sollte man die komplette Kette auf diese Weise abstreifen.
Ein zusätzlicher Blick auf die gereinigte Kette zeigt, ob es noch Verunreinigungen in den Kettengliedern gibt, die am Anfang übersehen wurden. Hierfür sollte nur ausgewiesenes Kettenöl verwendet werden, denn es bietet auch einen Korrosionsschutz.
Handelt es sich um ein Gebinde mit Tropfenapplikator, muss jedes Kettenglied punktuell versorgt werden. Sprühdosen scheinen zwar bequemer, sind aber schwerer dosierbar.
Aufpassen muss man gerade beim Sprühen, dass auf keinen Fall Öl (auch kein ablaufendes) an die Bremsscheiben oder Bremsflanken gelangt. Deren Funktion wäre sonst massiv beeinträchtigt. Nach etwa einer Viertelstunde lässt sich mit einem Tuch überschüssiges Öl einfach abstreifen - und fertig ist die Kettenreinigung.
Hilfsmittel zum Fahrradkette-Reinigen
Wer Wert auf ein Profi-Finish legt, kann in weitere Hilfsmittel investieren. Für die rein zweckmäßige Reinigung sind sie allerdings nicht nötig. So gibt es Kettenreinigungsbürsten, die aussehen wie ganz lange Zahnbürsten. Profis schwören auch auf spezielle Reinigungshaken. So bekommt man auch besonders hartnäckigen Schmutz zwischen den Ritzeln heraus.
Feinste Schmutzpartikel entfernt ein Kettenreinigungsgerät, durch das die Kette automatisch gezogen wird. Wer sich etwas mechanische Arbeit sparen will, kann zusätzlich noch in einen flüssigen Kettenreiniger als Alternative zum Spülmittel investieren. Man sollte allerdings darauf achten, ob es sich um einen entfettenden Reiniger handelt oder nicht. Entsprechend muss später mehr Kettenöl aufgetragen werden.
Die Finger weg lassen hingegen sollte man beim Reinigen der Kette von Hochdruckreiniger, Benzin, Seifenlauge, Korrosionslösung, Alkohol, Bremsenreiniger sowie Stahlbürsten.
So oft sollte man die Kette reinigen
Natürlich ist die Häufigkeit stark davon abhängig, wie oft, wo und bei welchem Wetter das Fahrrad bewegt wird. Es gibt Radfahrende, die tatsächlich wöchentlich reinigen, andere nur einmal pro Jahr beim Frühjahrsputz.
Dabei sollte gerade auch vor dem Herbst-Winter-Einsatz die Kette gut in Schuss sein - und erst recht dann, wenn das Fahrrad eingelagert wird. Häufigeres Kettenreinigen hat den großen Vorteil, dass es schneller geht. Wenn das Rad den Winter im Keller verbracht hat, reicht bei relativ sauberer Kette ein trockener oder leicht öliger Lappen, um wieder alles geschmeidig surren zu lassen.
Kurbeln Sie die Kette so lange rückwärts mehrfach durch den Lappen, bis kein Schmutz mehr daran haftet. Bei stark verschmutzter Kette befeuchten Sie den Putzlappen mit Kettenreiniger oder Waschbenzin. Für feste Ablagerungen und um die Zwischenräume zu säubern, ist eine alte Zahnbürste ideal. Und selbstverständlich ein qualitativ hochwertiges Öl mit guten Haft- und Schmiereigenschaften.
Weitere Schritte zur Reinigung des Antriebs
- Kettenblätter säubern: Grob-Schmutz an den Kettenblättern kratzen Sie mit einem Kunststoff-Reifenheber von den Oberflächen. Wischen Sie anschließend mit Kettenreiniger und Lappen den Zahnbereich sauber.
- Ritzelpaket flott machen: Reinigen Sie auch das Ritzelpaket. Bei geringer Verschmutzung genügt ein straff gezogenes, festes Tuch, um bei ausgebautem Hinterrad die Zwischenräume auszureiben. Ein gezahnter Ritzelrechen holt selbst festen Bodensatz aus dem Ritzelpaket.
- Schaltröllchen säubern: Durch ihre exponierte Lage und den Druck der Kette verschmutzen sie besonders stark. Verwenden Sie einen Reifenheber aus Kunststoff, um feste Ablagerungen abzuschaben.
- Kette schmieren: Am besten hängen Sie das Rad in einen Montageständer, damit es stabil und sicher steht. Kurbeln Sie die Kette langsam rückwärts unter der Ölflasche durch und geben Sie das Öl tropfenweise auf die Innenseite der vorübergleitenden Kette.
- Kettenöl einziehen lassen: Schalten Sie nach dem vollständigen Auftrag alle Gänge einige Male durch, damit die Kettenglieder in Bewegung geraten und sich das Öl gut verteilen kann. Lassen Sie die frische Schmierung dann mindestens eine Stunde, besser sogar über Nacht ablüften und einziehen.
- Kette trocken abwischen: Ist die Schmierung ausreichend eingezogen, kurbeln Sie die Kette abschließend mehrfach durch ein sauberes, fusselfreies Tuch. So entfernen Sie letzten, angelösten Schmutz und die Reste überschüssiger Schmierung.
- Wachs schützt Kette und Antrieb: Eine dünne Schicht Sprühwachs auf der neu geschmierten Kette, aber ruhig auch auf Ritzeln und Schaltwerk, bildet eine trockene, wasserabweisende Schicht.
Reinigung mit dem Hochdruckreiniger
Als Reinigungsgerät eignet sich ein Hochdruckreiniger oder ein Mitteldruckreiniger. Während der Hochdruckreiniger in der Regel an Strom und Wasser angeschlossen werden muss, ist der handgehaltene Mitteldruckreiniger akkubetrieben und braucht somit nur den Wasseranschluss.
Wichtig bei der Fahrradreinigung mit Hochdruckreiniger ist, einen Abstand von mindestens 30 Zentimetern zu empfindlichen Bauteilen wie den Lagern einzuhalten, damit an diesen Stellen kein Wasser eintritt. Allerdings gilt bei E-Bikes besondere Vorsicht: Die Elektronik ist empfindlich gegenüber Wasser und sollte nicht direkt mit dem Hochdruckstrahl gereinigt werden.
Um das Mountainbike auch unterwegs von Staub und Dreck zu befreien, damit beispielsweise der Kofferraum des Autos oder der Fahrradträger nicht schmutzig werden, eignet sich ein Mobiler Outdoor Cleaner bzw. Druckreiniger.
Schritte zur Reinigung mit dem Druckreiniger
- Fahrrad platzieren und Geräte vorbereiten: Wer sein Fahrrad reinigen will, sollte es zuerst auf einen ebenen Standplatz stellen.
- Fahrrad mit Wasser abspritzen: Nun das Bike mit dem Reinigungsgerät gleichmäßig abspritzen. Dabei den Wasserstrahl nicht direkt auf Lager, Stoßdämpfer oder elektrische Verbindungen, z. B. bei E-Bikes, richten. Am besten von unten nach oben reinigen.
- Reinigungsmittel aufbringen: Bei hartnäckigen Verschmutzungen ist es sinnvoll, ein Reinigungsmittel einzusetzen. Dafür eignet sich ein Universalreiniger oder, noch besser, ein spezieller Zweiradreiniger.
- Grauschleier entfernen: Falls auf dem Rahmen noch ein Grauschleier zurückgeblieben ist, kann dieser mit einer Bürste oder einem Schwamm schnell entfernt werden.
Antrieb und Kette sind in der Regel etwas schwieriger zu reinigen als der Rest des Fahrrads, denn hier vermischen sich Kettenöl, Dreck und Staub mit der Zeit zu einem klebrigen Schmierfilm.
Die Effektivität verschiedener Reinigungsarten:
| Reinigungsart | Druck | Fördermenge | Effektivität |
|---|---|---|---|
| Niederdruckreiniger | gering | gering | mittel |
| Mitteldruckreiniger | mittel | mittel | mittel |
| Hochdruckreiniger | mittel | mittel | hoch (bei Beachtung des Abstands) |
Pflege nach der Reinigung
Beim Fahrrad kommt es auch auf die Pflege nach der gründlichen Reinigung an. Der erste Schritt ist immer, das Rad gründlich abzutrocknen, denn Wasser kann schnell zu Rostbildung führen.
Wenn Fahrradkette und Schaltung gereinigt wurden, sollten sie zunächst trocknen bzw. mit einem Lappen abgetrocknet und anschließend wieder geölt werden.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Die besten E-Bike Tests: Top-Modelle im ultimativen Vergleich entdecken!
- Sitzschmerzen beim Radfahren? Die besten Ursachen & Lösungen für schmerzfreies Fahren!
Kommentar schreiben