Fahrrad.de Erfahrungen: Ein umfassender Überblick

Fahrrad.de ist ein bekannter Online-Händler für Fahrräder und Zubehör. Im Folgenden werden die Erfahrungen von Kunden mit Fahrrad.de, die Insolvenz des Unternehmens und wichtige Aspekte für einen sicheren Online-Kauf beleuchtet.

Kundenbewertungen und Erfahrungen

Viele Kunden sind mit ihren Fahrrädern von Fahrrad.de zufrieden. Die Verarbeitung wird als hochwertig beschrieben, und die Fahrräder wirken stabil und gut durchdacht. Die Fahrt ist angenehm und leichtgängig, sowohl in der Stadt als auch auf längeren Strecken. Auch die Schaltung funktioniert einwandfrei und die Bremsen greifen zuverlässig. Der Aufbau ist unkompliziert und das Design gefällt vielen Kunden sehr gut.

Ein Kunde berichtet von dem Kauf eines Bergsteiger Faltrades für seinen Camper und beschreibt das Fahrverhalten als recht angenehm, auch wenn es nicht mit einem normalen Rad zu vergleichen ist.

Es gibt auch positive Erfahrungen mit dem Kauf von Kinderfahrrädern. Ein Kunde berichtet über das Modell Bergsteiger Atlantis für seine Tochter. Äußerlich sieht das Fahrrad top aus und ist für den Straßenverkehr geeignet. Die Auswahl von drei Varianten der Lackierung lässt dem Geschmack des Kindes sehr gut entsprechen. Trotz der Empfehlung 24" ab 1.35m Größe, ist das Kind (1,25m) gut im Sattel und grade so mit den Zehenspitzen bis zum Boden.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Besonders das Reklamationsmanagement und die Kommunikation bei Problemen werden negativ hervorgehoben, da Rückmeldungen oft fehlen und der Kontakt als unzureichend empfunden wird. Einige Kunden berichten davon, dass sie die Kundenhotline nur schwer erreichen konnten.

Trotzdem gibt es auch positive Rückmeldungen zum Kundenservice. Einige Kunden beschreiben den Service als sehr zuvorkommend und den Umgang mit dem Kunden als gut, auch auf Seiten der Spedition. Die Lieferung wird als schnell und problemlos beschrieben, und die Ware ist super gut verpackt.

Insolvenz der Internetstores GmbH und Rettung durch René Köhler

Nachdem 2023 die Internetstores GmbH mit Tochter Fahrrad.de Insolvenz angemeldet hatte, scheint es jetzt Rettung für die Fahrradsparte zu geben: Gründer René Marius Köhler kauft sein früheres Unternehmen offenbar zurück. Internetstores-Insolvenzverwalter Christian Gerloff gab bekannt, dass eine Vereinbarung zum Verkauf der Vertriebsplattformen Fahrrad.de und Bikester abgeschlossen wurde. Ab dem 1. Mai 2024 wird eine Gesellschaft des Stuttgarter Unternehmers René Marius Köhler die neue Eigentümerin werden.

René Köhler hatte Fahrrad.de 2003 im Alter von 20 Jahren gegründet und 13 Jahre als CEO geführt. 2016 verkaufte er die Internetstores GmbH an die Signa Group von René Benko.

Laut dem Branchenmagazin RadMarkt will Köhler mit einer eigens für die Übernahme gegründeten Gesellschaft Fahrrad.de Bikester GmBH den Online-Shop Fahrrad.de und vier der fünf stationären Geschäfte in Deutschland übernehmen. Damit gibt es wohl eine Zukunft für die Fahrrad.de-Geschäfte in Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund und Hamburg. Wie und ob es in Berlin weitergeht, ist noch unklar. Über die finanziellen Einzelheiten der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden.

Als Auslöser für die Insolvenzen-Welle der Internetstores und weiterer Unternehmen gilt der Rückzug einer Zahlungsvereinbarung des Hauptgesellschafters Signa Holding GmbH von 150 Millionen Euro an die Muttergesellschaft Signa Sports United NV.

Zwischenzeitlich konnte man bei Fahrrad.de keine bereits erhaltene Ware retournieren. Es gab Gerüchte über Kündigungswellen. Aktuell läuft immer noch ein Räumungsverkauf auf der Webseite von Fahrrad.de. (Stand 04.04.2024)

Die wichtigsten Ereignisse im Überblick:

  • 2003: Gründung von Fahrrad.de durch René Köhler.
  • 2016: Verkauf der Internetstores GmbH an die Signa Group.
  • 2021: Börsengang der Signa Sports United NV (SSU).
  • Oktober 2023: Insolvenzantrag der Internetstores GmbH.
  • Mai 2024: Rückkauf von Fahrrad.de durch René Köhler.

Fahrrad Angebote und Restposten bei Fahrrad XXL

Fahrrad XXL bietet regelmäßig tolle Angebote und Rabatte auf Fahrräder. Diese Aktionen finden zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher Form statt. Oft gibt es nicht nur kleinere Preisnachlässe, sondern auch Rabatte von bis zu 50%. Die wichtigsten Aktionen und Angebote sind:

  • Sommerschlussverkauf (SSV): Topaktuelle Bikes zum Schnäppchen-Preis am Ende des Sommers.
  • Winterschlussverkauf (WSV): Günstige Angebote für Fahrräder des letzten Jahres vor der neuen Saison.
  • Auslaufmodelle: Neuere Modelle sind auf dem Markt erhältlich, daher werden die älteren Modelle günstiger angeboten.
  • Restposten: Begrenzte Lagerkapazität erfordert den Verkauf von Restposten zu einmaligen Konditionen.
  • Sonderposten: Aus unterschiedlichen Gründen werden bestimmte Räder zu sehr günstigen Preisen angeboten.
  • Anmeldung zum Newsletter: Regelmäßige Rabatt-Aktionen für Newsletter-Abonnenten.

Die Fahrräder im Ausverkauf sind technisch auf dem aktuellen Stand, natürlich in Abhängigkeit zu ihrer Preisklasse. Viele Hersteller aktualisieren ihre Modellreihen nur alle paar Jahre. Das heißt, dass sich häufig nur die Ausstattung im Detail und vielleicht noch die Farbe zum Folgejahr ändern. Der Rahmen ist also meist der Gleiche.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Fahrräder im Ausverkauf landen. Einer davon ist die sogenannte Vororder. Hier wird circa ein halbes Jahr vor der kommenden Saison die Bestellung für die Fahrräder aufgegeben, damit diese für dich rechtzeitig zum Kauf verfügbar sind. Im Umkehrschluss muss also abgeschätzt werden, welche Modelle in welcher Größe wie oft bestellt werden müssen, damit man für die kommende Saison gut aufgestellt ist, denn oftmals ist es schwer möglich, Modelle in der Saison nachzubestellen.

Fahrradfahren ist ein Saisongeschäft. Solange das Wetter mitspielt, was meist von Frühling bis Herbst der Fall ist, ist der Andrang am größten. In diesem Zeitraum muss der Umsatz generiert werden. Im Winter sind nur noch die Radpendler oder Hartgesottenen unterwegs und der Umsatz durch den Radverkauf geht in den Keller. Alles, was über die Saison nicht verkauft wird, bleibt also im Lager liegen. Und genau hier ist das Problem: Ein Fahrrad, was nicht verkauft wird, nimmt Lagerkapazität weg und versperrt somit den Platz für die neuen Modelle der kommenden Saison.

Fake Shops erkennen und sicher online einkaufen

Fake Shops sind Online-Shops, die vorgeben, Waren zu verkaufen. Die vermeintlichen Händler werben mit günstigen Angeboten für beliebte und hochwertige Produkte. Als Zahlungsmittel wird nur eine Überweisung vorab oder gegebenenfalls noch Kreditkarte angeboten. Fake Shops sind meist nur sehr kurz online und nicht immer auf den ersten Blick als solche erkennbar.

7 Tipps für Bestellungen im Internet:

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen auf einer Seite Waren zu einem Superpreis angeboten werden, den Sie so bei anderen Shops nicht finden.
  2. Werfen Sie einen Blick ins Impressum. Fehlen dort wichtige Angaben über den Vertragspartner oder fehlt es ganz, lassen Sie die Finger von einer Bestellung.
  3. Prüfen Sie auf dem Registerportal, ob das Unternehmen tatsächlich unter der angegebenen Handelsregisternummer registriert ist.
  4. Grundsätzlich können Sie Gütesiegeln wie beispielsweise Safer Shopping und Trusted Shops vertrauen.
  5. Recherchieren Sie vor der Bestellung in einem Online-Shop im Internet nach möglichen Erfahrungsberichten anderer Verbraucherinnen und Verbraucher.
  6. Achten Sie unbedingt auf den Sitz der Bank, an die Sie gegebenenfalls Geld übermitteln sollen. Überweisen Sie nicht auf ausländische Konten, wenn der Shop laut Impressum in Deutschland sitzt.
  7. Falls Sie bereits Ware in einem Fake Shop bestellt haben und diese nicht zugestellt wurde, obgleich Sie bereits bezahlt haben: Kontaktieren Sie Ihr Kreditinstitut und versuchen Sie, das Geld wieder zurückbuchen zu lassen. Erstatten Sie zudem umgehend Strafanzeige bei der Polizei.

Zahlen Sie bei Bestellungen im Internet möglichst nicht per Vorkasse (Überweisung, Kreditkarte), sondern immer erst nach dem Erhalt der Ware oder mittels Einzugsermächtigung. Auch beim Bezahlen via Paypal sollten Sie vorsichtig sein.

Beispiele für Fake Shops (Stand: 2025):

  • medi-shave.com (Möbel)
  • horologyworks.shop (Uhren)
  • jgkjdrqz.shop (Werkzeuge, Waschtrockner, Sauger)
  • badakzenteeu.shop (Badezimmerzubehör)
  • drechselwebshop.com (Kohlefilter, Werkzeuge, Autozubehör)
  • euflowersale.shop (Rosen, Stauden, Gräser)
  • fahrradhandel-schulze.de (Fahrräder, Rennräder, Fahrradzubehör)
  • knice.shop (Gartenmöbel, Werkzeuge, Grills)
  • textiledecorationstore.com (Besteck, Teppiche, Adventskalender)
  • luxeshelf.com (Bekleidung, Gartenzubehör, Küchengeräte)
  • lindenhoflands.de (Aufsitz- und Frontmäher, Rasentraktoren)
  • degussa-goldhandel.online (Edelmetalle)
  • handsetbest.com (IPhones und Apple Watches)
  • wellstockedmart.com (Bekleidung, Textilien, Haushaltsgeräte)
  • birkenstock-laufschuhe.shop (Schuhe)
  • fahrradzubehor-prada.com (Fahrräder und Fahrradzubehör)
  • jrvpitiz.shop (Werkzeuge, Waschtrockner, Sauger)
  • honeystickersdeava.shop (Lebensmittel, Getränke, DVDs)
  • coconutmilk-shop.com (Lebensmittel, Getränke, Bier)
  • herzhaftesnackstore.com (Weine, Spirituosen, Lebensmittel)
  • backformen-onsale.com (Spritzbeutel, Ausstechformen, Backzubehör)
  • qnesz.shop (Grills, Möbel, Küchengeräte)
  • gogrocerymart.com (Werkzeuge, Staubsauger, Decken)
  • neufahrradladende.com (Mountainbikes, Rennräder, Fahrradzubehör)
  • ikmvoik.shop (Waschmaschinen, Fahrräder, Grills)
  • freevouchercode.org (Schuhe, Möbel, Taschen)
  • kucheonlineshop.com (Geschirr, Gaskocher, Pfannen)
  • radzubehoerde.com (Laufräder und Fahrradzubehör)
  • birkenstock-berlin.shop (Schuhe)
  • segasonic.net (Bekleidung, Gartenzubehör, Lebensmittel)
  • yoikmnsa.shop (Gartenmöbel, Werkzeuge, Kühlschränke)
  • okmbure.shop (Küchengeräte, Werkzeuge, Sportgeräte)

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0