Fahrrad zum E-Bike umrüsten: Eine detaillierte Anleitung

Warum gleich ein ganzes E-Bike (Pedelec) kaufen, wenn beim eigenen Fahrrad nur der Elektroantrieb fehlt? Diese Frage stellen sich viele, und zum Glück gibt es jetzt die perfekte Möglichkeit für Ihre maßgeschneiderte und günstige E-Bike-Nachrüstung.

E-Bike kaufen oder E-Bike nachrüsten?

Fahrräder mit elektrischer Tret-Unterstützung liegen im Trend. Laut Zweirad-Industrie-Verband stieg die Zahl der verkauften Pedelecs vom Jahr 2020 bis 2021 von 1,95 Millionen auf zwei Millionen. Könnte auch ein Umbausatz eine Alternative sein? Damit wird ein normales Fahrrad in ein Pedelec verwandelt.

Die Alternative: Ein Rad mit einem Bausatz zum E-Bike umrüsten. Geht das so einfach? Und wie teuer ist das? Hier erklären zwei Experten, was man dazu wissen sollte und was sie davon halten.

Voraussetzungen für die E-Bike-Umrüstung

Grundsätzlich ist eine E-Bike-Umrüstung bei den meisten handelsüblichen Fahrrädern möglich. Bei einer E-Bike-Umrüstung mit unserem BETTER-EBIKE-System können Sie die meisten Radgrößen gegen einen geringen Aufpreis gleich fertig in die Felge montiert bestellen, sodass Sie nur noch das Hinterrad tauschen müssen (wie bei einem Plattfuß), und um Ihr Fahrrad umrüsten zu können, muss der hintere Zahnkranz über mindestens 7 und höchstens 10 Zahnräder (Gänge) verfügen (nähere Infos siehe auch bei „Fragen zum Nachrüsten“ und „Konfigurator“, bei 11 Gängen bitte anfragen), und das Fahrrad darf keine (aber ohnehin seltene) Steckachse haben.

Wie lange dauert eine E-Bike-Umrüstung und kann man sie selbst durchführen?

Unser patentiertes BETTER-EBIKE-Set ist so konstruiert, dass das E-Bike-Umrüsten auch für Hobbyhandwerker problemlos in weniger als einer Stunde zu bewerkstelligen ist. Wenn Sie Ihr Set inklusive Felge bestellen, müssen Sie nur wie bei einem Platten Ihr Hinterrad austauschen, mit zwei Schrauben die Akkuhalterung samt integrierter Steuerung an Ihren Trinkflaschenhalterungen montieren und mit einer weiteren Schraube das Display am Lenker befestigen. Zum Schluss noch zwei Kabel-Steckverbinden zusammenstecken - und fertig ist Ihr maßgeschneidertes E-Bike bzw. Pedelec!

Was kostet das E-Bike-Nachrüsten?

Die Preise für unserer Pedelec-Nachrüstsets starten je nach Akkustärke und sonstigen Komponenten (Felge, Zahnkranz, Bremsscheiben etc.) ab 399,00 Euro (immer inklusive aller für eine E-Bike-Nachrüstung erforderlicher Komponenten wie Motor, Akku, Steuerung, Sensorik für PAS (Pedalumdrehungssensor) und Geschwindigkeit sowie Display! (Genauere Infos siehe Nachrüstsatz-Konfigurator)

Gewichtszunahme durch das E-Bike-Nachrüsten

Das Netto-Mehrgewicht (also abzüglich Ihres alten Hinterrades/Felge) bei den BETTER-EBIKE-Sets bewegt sich je nach gewählter Akkustärke zwischen ca. 3,8 und 4,8 Kilo, das heißt, Ihr Fahrrad bleibt nach der E-Bike-Nachrüstung immer noch wesentlich leichter (meistens unter 20 kg) als die meisten handelsüblichen E-Bikes.

Eigenschaften eines guten E-Bike-Nachrüstsets

Ein guter E-Antrieb sollte kraftvoll, energiesparend und gesetzeskonform im Sinne eines Pedelecs sein (siehe unten). Darüber hinaus sollte es leicht sein und vor allem im Falle einer E-Bike-Nachrüstung einfach zu montieren, ohne die Eigenschaften Ihres Fahrrades zu verändern (was nur bei einem Hinterradantrieb möglich ist, da Sie damit Ihre gewohnten Gänge und Übersetzungen beibehalten können!).

Pedelec vs. E-Bike

Ja, gibt es. „Pedelec“ steht für “pedal electric cycle”, was bedeutet, dass der Fahrer nur elektrische Unterstützung bekommt, wenn er in die Pedale tritt. Erfolgt diese Pedalunterstützung nur bis zu 25 km/h, gelten Pedelecs als Fahrrad. Sie sind daher nicht zulassungspflichtig und können auch auf Radwegen benutzt werden. Der große Vorteil an einem Pedelec: Man entscheidet selbst, wie viel Unterstützung man beim Fahren möchte. Will man ganz auf die Motorunterstützung verzichten, kann man sie auch einfach während der Fahrt ganz ausschalten und herkömmlich Rad fahren, im Falle einer E-Bike-Nachrüstung von BETTER-EBIKE sogar eins zu eins mit demselben Fahrrad, das man bisher benutzt und zu schätzen gelernt hat.

Im Gegensatz dazu sind E-Bikes genau genommen Fahrzeuge, die auf Knopfdruck auch ohne Pedalunterstützung fahren und deshalb zulassungspflichtig sind. Allerdings hat sich der Begriff Pedelec im Alltagsgebrauch nicht durchgesetzt und die meisten reden vom E-Bike, obwohl sie ein Pedelec meinen.

Möglichkeiten zur Umrüstung eines Fahrrads auf Elektroantrieb

Nicht alle Elektrofahrräder sind gleich, und je nach Budget und Bedürfnissen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Suchst du eine einfache Lösung oder bevorzugst du ein leistungsstärkeres und ausbalanciertes System? Hier stellen wir die gängigsten Alternativen mit ihren Vorteilen vor.

Elektrisches Umrüstkit

Elektrische Umrüstkits sind die beliebteste und kostengünstigste Möglichkeit, ein Fahrrad zu elektrifizieren. Sie enthalten einen Motor, eine Batterie, einen Trittfrequenzsensor und einen Controller und lassen sich innerhalb weniger Stunden installieren.

Arten von Umrüstkits

  • Vorderradmotor: Einfache Installation, kann jedoch die Stabilität auf unebenem Gelände beeinträchtigen.
  • Hinterradmotor: Bietet bessere Traktion und ein natürlicheres Fahrgefühl.

Die kostengünstigste und einfachste Installationsoption. Ermöglicht die Nutzung deines aktuellen Fahrrads ohne größere Modifikationen.

  • Kann zusätzliches Gewicht hinzufügen und die Gewichtsverteilung beeinflussen.
  • Die Installation eines Vorderradmotors kann die Stabilität unter bestimmten Bedingungen beeinträchtigen.

Motorisiertes Rad

Wenn du nach der einfachsten Möglichkeit suchst, dein Fahrrad auf Elektroantrieb umzurüsten, ist ein motorisiertes Rad möglicherweise die beste Wahl. Anstatt ein komplettes Umrüstkit zu installieren, ersetzt du einfach eines der Räder durch ein Rad mit integriertem Motor.

Wie funktioniert es?

Das motorisierte Rad enthält einen Nabenmotor und wird mit einer externen Batterie verbunden. Es sind keine Änderungen am Rahmen oder zusätzliche Sensoren erforderlich.

  • Schnelle Installation ohne zusätzliche Kabel.
  • Ideal für alle, die eine Plug & Play-Lösung ohne Komplikationen suchen.
  • Weniger Möglichkeiten zur Anpassung und Feinabstimmung des elektrischen Systems.
  • Könnte die Gewichtsverteilung und Stabilität bei bestimmten Fahrrädern beeinträchtigen.

Wenn du dein Fahrrad ohne großen Aufwand elektrifizieren möchtest, ist ein motorisiertes Rad eine schnelle und effiziente Alternative.

Reibrollenmotor

Der Reibrollenmotor ist eine der leichtesten und einfachsten Möglichkeiten, ein Fahrrad auf Elektroantrieb umzurüsten. Er funktioniert durch eine Rolle, die auf das Hinterrad drückt und durch Reibung Bewegung erzeugt.

Für wen ist diese Option ideal?

  • Fahrer, die eine ultraleichte und abnehmbare Lösung suchen.
  • Radfahrer, die keine Räder wechseln oder den Rahmen modifizieren möchten.
  • Einfache Installation, ohne dass Räder gewechselt werden müssen.
  • Leichte und tragbare Option, ideal für Falträder.
  • Weniger effizient als andere Systeme, da ein Teil der Energie durch Reibung verloren geht.
  • Kann auf nassen oder schottrigen Wegen rutschen und dadurch an Effektivität verlieren.
  • Erhöhte Abnutzung des Reifens, da die Rolle direkten Druck auf das Rad ausübt.

Wenn du eine praktische Lösung suchst, die sich leicht montieren und demontieren lässt, könnte der Reibrollenmotor eine interessante Alternative sein.

Motor + Batterie unter dem Sattel

Wenn du ein unauffälliges und gut integriertes System suchst, sind Motoren mit einer Batterie unter dem Sattel eine ausgezeichnete Wahl. Im Gegensatz zu herkömmlichen Umrüstkits behält dieses System eine saubere Optik und eine bessere Gewichtsverteilung.

Wie funktioniert es?

Der Motor wird normalerweise am Hinterrad oder im Tretlager platziert. Die kompakte Batterie wird unter dem Sattel montiert, um die Optik nicht zu beeinträchtigen.

  • Ausgewogene Gewichtsverteilung, verbessert die Stabilität des Fahrrads.
  • Sauberes und unauffälliges Design, ideal für alle, die eine nahezu unsichtbare Umrüstung wünschen.
  • Höhere Kosten im Vergleich zu anderen Optionen.
  • Kann Anpassungen an der Sattelstütze erfordern, um korrekt installiert zu werden.

Wenn dir Optik und Stabilität wichtig sind, ist ein Motor mit Batterie unter dem Sattel eine moderne und effiziente Option.

Spiny E-Bike-Umrüstkit

Das Spiny E-Bike-Umrüstkit zeichnet sich durch seinen 250 W Hinterradmotor aus, der eine effiziente und leise Unterstützung bietet und den europäischen Vorschriften entspricht, ohne dass eine Zulassung erforderlich ist. Der kompakte Akku unter dem Sattel ermöglicht eine diskrete Integration, die das ursprüngliche Aussehen des Fahrrads bewahrt. Mit einer Reichweite von bis zu 70 km ist es ideal für den täglichen Stadtverkehr, und seine schnelle und einfache Installation macht es mit Fahrrädern mit einem Hohlachsdurchmesser von 68-73 mm kompatibel, ohne dass Änderungen am Rahmen erforderlich sind.

Wie funktioniert es?

Der Motor befindet sich in der Hinterradnabe und bietet eine sanfte und natürliche Tretunterstützung. Der Akku wird diskret unter dem Sattel installiert, ohne das Aussehen oder die Ergonomie des Fahrrads zu beeinträchtigen. Das System wird durch das Treten aktiviert und kann über eine mobile App gesteuert werden, die den Unterstützungsgrad und die Reichweite kontrolliert.

  • Einfache Installation ohne sichtbare Kabel, ideal für eine saubere Integration.
  • Elegantes und minimalistisches Design, das die Ästhetik eines herkömmlichen Fahrrads bewahrt.
  • Erfordert ein Fahrrad mit Hohlachse von 68-73 mm, nicht mit allen Rahmen kompatibel.
  • Höherer Preis im Vergleich zu Basiskits ohne ästhetische Integration.

Was kostet mich ein Umbau von einem normalen Fahrrad zum E-Bike?

Die Kosten für eine komplette E-Bike Nachrüstung liegen zwischen 1.000 und 1.500 EUR. Der Preis variiert je nach Motorart:

  • Nabenmotor nachrüsten: Einfacher Einbau, meist günstiger.
  • Mittelmotor nachrüsten: Bessere Gewichtsverteilung, etwas teurer.

Wenn du den Umbau selbst durchführen möchtest, kostet der Nachrüstsatz zwischen 1.000 und 1.500 EUR. Ein professioneller Nachrüstungsservice kostet zusätzlich 250 bis 400 EUR.

Vorteile und Nachteile eines E-Bike-Umbaus

Vorteile Nachteile
Kostenersparnis: Der Preis für einen Umbausatz liegt deutlich unter dem eines neuen E-Bikes. Ein Umbausatz kostet in der Regel zwischen 1.000 und 1.500 Euro, während neue E-Bikes oft mehrere tausend Euro kosten. Komplexität der Installation: Der Umbau kann je nach technischem Know-how und handwerklichen Fähigkeiten eine Herausforderung darstellen und spezielles Werkzeug erfordern.
Flexibilität: Du kannst dein Fahrrad bei Bedarf wieder in den Originalzustand zurückversetzen. So kannst du zwischen einem normalen Fahrrad und einem E-Bike wechseln. Garantieverlust: Die Garantie des Originalherstellers kann erlöschen, wenn du einen Nachrüstsatz installierst. Dies ist besonders wichtig, wenn dein Fahrrad noch unter Garantie steht.
Individualität: Dein Fahrrad bleibt einzigartig, und du kannst Komponenten nach Belieben austauschen oder upgraden. Du kannst spezifische Teile wie einen stärkeren Motor oder einen größeren Akku wählen. Gewichtsverteilung: Ein unsachgemäß installierter Motor oder Akku kann das Fahrverhalten des Fahrrads negativ beeinflussen und die Handhabung und Stabilität beeinträchtigen.
Nachhaltigkeit: Durch die Nachrüstung eines bestehenden Fahrrads trägst du zur Nachhaltigkeit bei. Du nutzt dein vorhandenes Fahrrad weiter und sparst Ressourcen. Kompatibilitätsprobleme: Exotische Rahmenformen, spezielle Schaltungssysteme oder ungewöhnliche Bremsen können die Installation erschweren und zu Kompatibilitätsproblemen führen.
Wartungsfreundlichkeit: Offene Standards ermöglichen dir, Reparaturen selbst durchzuführen und Ersatzteile von verschiedenen Herstellern zu beziehen. Dies senkt die langfristigen Wartungskosten. Rechtliche Aspekte: In vielen Ländern darf ein E-Bike, dessen Motorunterstützung 25 km/h überschreitet, nicht mehr als Fahrrad gelten und erfordert eine Zulassung sowie eine Versicherung. Es ist wichtig, die gesetzlichen Bestimmungen zu kennen und einzuhalten.

Wo liegen die Risiken, wenn man sein Fahrrad auf ein E-Bike umrüsten will?

Davon zählt Dirk Zedler eine Reihe auf. „Die seriöse Fahrradbranche rät von diesem Vorhaben sehr stark ab“, sagt der Diplom-Ingenieur. Durch Motor und Akku steige nicht nur das Gewicht des Fahrrads, sondern auch die Durchschnittsgeschwindigkeit. Der Sattel und die Stütze würden stärker belastet, was zu einem höheren Risiko für Materialversagen und schwere Unfälle führe. Zudem würden normale Fahrradreifen bei einem Pedelec-Antrieb stärker beansprucht: „Nicht umsonst gibt es spezielle Elektroradreifen mit höheren Traglasten und größerer Pannensicherheit“, gibt der Experte zu bedenken.

Belastungen passen nicht zum ursprünglichen Nutzungsverhalten

Vor allem ein nachträglich montierter Motor für das Vorderrad berge zusätzliche Gefahren. Die sogenannte Drehmomentstütze werde dabei an der Gabel befestigt, die dadurch Belastungen ausgesetzt sei, für die sie nicht konstruiert sei. Und auch billige Akkus seien oft die schlechtere Wahl. Hier könne es sogar zu Bränden kommen. Nicht zuletzt spielten die Bremsen eine Rolle. Eine normale Felgenbremse etwa könne im Pedelec-Betrieb schneller verschleißen. Zedlers Fazit zu aufgerüsteten Fahrrädern: „Das ist ein Spiel mit dem Feuer.“

Fazit: Eine Umrüstung ist teuer, aufwendig und im Schadensfall rechtlich heikel

Wer dennoch eine Umrüstung vornehmen möchte, sollte sich auf jeden Fall Rat von einem Experten holen. Denn Laien können meist nicht einschätzen, ob ihr Fahrrad den Belastungen durch einen Elektrobetrieb standhält. Eine Expertise ist für den Fachmann aber rechtlich heikel. „Der Händler ist gut beraten, wenn er das nicht tut“, sagt Zedler. Schließlich könne er schon allein durch die Beratung haftbar gemacht werden: „Wenn irgendwas schiefläuft, kommt der Kunde zum Händler.“

Auch VSF-Geschäftsführer Wöll sieht ein grundlegendes Dilemma. Unbedingt seien Nachrüstung und Anpassung des Fahrrads eine Sache für Profis. Andererseits werde der Fahrradhändler dadurch rechtlich zum Hersteller und müsse bei Unfällen haften. Streng genommen dürfe der Händler Fahrradteile wie zum Beispiel Rahmen, Gabel oder Bremsbeläge nur mit Freigabe des Herstellers an die Erfordernisse eines Pedelecs anpassen, um aus der Haftung entlassen zu werden - dieser Aufwand sei sowohl für Händler als auch für Hersteller einfach zu groß.

Wer sein Fahrrad mit einem E-Bike Umbausatz aufpeppt, verliert Garantieansprüche

Es gebe zwar Anbieter von Nachrüstsystemen, die mit Versicherungen bei Haftungsansprüchen locken, sagt Wöll. Hier gehe es aber um den Versicherungsfall nach fachgerechter Montage. Hinsichtlich des Fahrzeugs und der Bauteile bleibe der Fachhändler in der Pflicht und trage ein Risiko. Die Situation ist also schwierig, auch wenn der Fahrradbesitzer selbst Hand anlegt.

Übrigens: Neben dem Sicherheitsrisiko weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) auf ein weiteres Problem hin: Wer sein Fahrrad selbst zum Pedelec umbaue, verliere jegliche Garantieansprüche.

Kann ich den Umbau selber vornehmen?

Ja, du kannst den Umbau selbst vornehmen, wenn du über handwerkliches Geschick und die richtigen Werkzeuge verfügst. Grundlegende Werkzeuge wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel und Inbusschlüssel reichen oft aus. Bei speziellen Umrüstpaketen kann zusätzliches Spezialwerkzeug erforderlich sein, etwa für den Aus- und Einbau des Tretlagers oder bei Mittelmotoren. Elektrische Kenntnisse sind ebenfalls hilfreich, da Kabel verlegt und möglicherweise gekürzt werden müssen. Der Umbau kann für Laien mehrere Stunden dauern, während Fachhändler oft schneller sind. Wenn du dir unsicher bist, ist der Gang zum Fachhändler ratsam, um kostspielige Fehler zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten.

Ist E-Bike Nachrüsten legal?

Ja, das Nachrüsten eines Fahrrads zu einem E-Bike ist legal, solange bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Nach dem Umbau muss das Fahrrad weiterhin den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, um im Straßenverkehr genutzt werden zu dürfen. Unsere Umbausätze sind so konzipiert, dass dein Fahrrad auch nach der Nachrüstung als Fahrrad gilt und im Straßenverkehr genutzt werden darf.

Wie schnell darf ein nachgerüstetes E-Bike fahren?

Der Motor eines Pedelecs muss sich bei 25 km/h abschalten. Wenn du schneller fahren möchtest, kannst du das durch eigene Muskelkraft erreichen. Es gibt auch Motoren, die erst bei höheren Geschwindigkeiten abschalten, jedoch gilt dein Fahrrad dann rechtlich als Moped und benötigt eine Betriebserlaubnis sowie ein Versicherungskennzeichen. Motoren, die über 45 km/h unterstützen, klassifizieren dein Fahrrad als Motorrad und erfordern eine Zulassung und ein amtliches Kennzeichen.

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