Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Action-Camcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen. Action-Kameras haben eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten: Vom Wandern bis hin zum Surfen, Motorradfahren oder Motocross.
Die Antwort ist einfach: Action-Camcorder sind für Sportaufnahmen konzipiert, für Szenarien, bei denen herkömmliche Camcorder oder eben auch Smartphones den Kürzeren ziehen, weil unter Wasser gefilmt wird, es auch mal richtig schmutzig werden kann und die Geräte extremen Schlägen und Stößen ausgesetzt sind. Die kleine Größe von Action-Cams macht vieles möglich. Durch ihr wasserdichtes Gehäuse können sie auch bei Tauchgängen oder bei schlammigen Rallyes verwendet werden.
Hier lest ihr welche Kamera sich eignet und worauf man auch 2025 vor dem Kauf achten sollte.
Was macht eine gute Action-Cam aus?
Kommt es bei der Wahl der richtigen Action-Cam auf den jeweiligen Nutzen an. Darüber hinaus gibt es aber auch einige Eigenschaften, die jedes Exemplar mitbringen sollte.
- Robustheit und Wasserdichtigkeit
- Intuitive Steuerung
- Gute Bildstabilisierung
Die digitale Bildstabilisierung einer Action-Cam schneidet das Bild leicht zu, um die ruckartigen Bewegungen auszugleichen. In manchen Fällen ist es daher besser, wenn man sich für eine Kamera mit höherer Auflösung entscheidet: Wenn das Videomaterial in 4K-Auflösung aufgenommen wird, sieht es im zugeschnittenen Zustand besser aus als das zugeschnittene Videomaterial in Full-HD (1080p).
Aktuelle Smartphones verfügen in der Regel über eine beeindruckende Bildqualität, nichtsdestotrotz kann der Kauf einer Action-Cam lohnend sein. Diese sind weniger wasserempfindlich und robuster als die meisten Handys und somit kann auch an Orten fotografiert und gefilmt werden, an denen ein Smartphone lieber geschützt werden sollten. Charakteristisch für Action-Cams sind die weitwinkeligen Fischaugen-Objektive; sie ermöglichen, einen sichtbaren Radius von ca. 180° zu erreichen.
Action-Cams können durch die umfangreiche Auswahl an Zubehör an Autos, Surfbrettern oder Helmen befestigt werden und eindrucksvolle Videos und Bilder liefern.
Wichtige Kriterien beim Kauf einer Action-Cam
- Bildqualität: Das wichtigste Kriterium bei dem Kauf einer Kamera ist selbstverständlich die Bildqualität.
- Gewicht und Maße: Action-Cams müssen klein und leicht sein, damit sie ohne Probleme an Helmen oder Boards festgemacht werden können.
- Verarbeitung: Das Gerät sollte möglichst robust verarbeitet sein, damit es jedes Wetter aushält und auch bei extremen und Erschütterungen keinen Schaden trägt.
- Mikrofon: Wenn Sie zu Ihren Videos den passenden Ton haben wollen, müssen sie zu den etwas teureren Geräten mit integriertem Mikrofon greifen.
- Bedienung: Moderne Modelle verfügen meistens über einen Touchscreen, über welchen die Kamera bedient werden kann und verschiedene Einstellungen getroffen werden können.
- Akkulaufzeit: Um Ihre Action-Kamera länger zu nutzen, ist es wichtig, dass entweder der Akku leistungsstark oder die Kamera energieeffizient ist.
- Speicherkapazität: Für verschiedene Kameras sind unterschiedliche Speicherkartenformate geeignet.
- Konnektivität: Die besten Action-Cams sind mit WiFi ausgestattet.
Die getesteten Action-Cams waren fast ausschließlich 4K-Modelle, die Videos in UHD-Auflösung, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln, aufzeichnen können.
Auch wer seinen Film nur in Full-HD ausspielen will, profitiert davon, in 4K zu filmen. Allerdings kommt es vor, dass Bilder gekrümmt werden, senkrechte Linien erscheinen im Film dann gebogen. Denn alle Action-Cams nehmen sehr weitwinklig auf und manche haben nicht einmal einen Sucher, deshalb ist es für gute Ergebnisse oft nötig, den Bildausschnitt nachträglich zu korrigieren.
Optimal einsatzfähig für jedes Szenario werden die kleinen Outdoor-Camcorder erst mit den geeigneten Halterungen für Fahrradlenker, Helm oder Fahrzeug-Karosserie. Es gibt eigentlich einen Standard, der von GoPro geprägt wurde, aber allgemein von den meisten Herstellern genutzt wird. Allerdings kann es passieren, dass die Halterungen zwar kompatibel aussehen, aber dann doch ein anderes Gewinde haben oder die Schnellkupplungen zu viel Spiel aufweisen und somit eigentlich unbrauchbar sind.
Taucher und Surfer sollten ein spezielles Schutzgehäuse aus Acryl verwenden. Je nach Modell sind Tauchtiefen bis zu 60 Meter möglich.
In der Regel haben Action-Cams zwei bis vier unterschiedliche Winkeleinstellungen für die Optik. Bei Action-Cam-Aufnahmen nutzt man gewöhnlich die maximale Weitwinkeleinstellung, damit das Bild ruhiger wirkt. Und bei Sportaufnahmen vom Rand aus mit weniger Wacklern sollte man die Weitwinkel-Einstellung reduzieren - dann haben die Aufnahmen weniger unschöne Bildverzeichnungen.
Die Testsieger und Top-Modelle im Überblick
Wir haben insgesamt 65 Action-Cams für Sie getestet, 35 davon sind aktuell noch erhältlich. Neben den teuren Top-Kameras von GoPro und Sony haben wir auch günstige No-Name-Modelle mit in den Test genommen. Die Antwort: die meisten nicht. Vor allem von Modellen für weniger als 100 Euro sollten Sie die Finger lassen.
Hier eine Übersicht der besten Action-Cams:
- GoPro Hero13 Black: Den Testsieger holt sich die GoPro Hero13 Black. Sie punktet mit einer gestochen scharfen 5,3K-Auflösung (5312 x 2988 Pixel) mit 60 Bildern pro Sekunde (frames per second, fps). Wer in 4K-Auflösung filmt, kann sogar mit 120 fps arbeiten. Besonders überzeugend ist die Bildstabilisierung, die störende Verwacklungen effektiv ausgleicht.
- DJI Osmo Action 5 Pro: Die DJI Osmo Action 5 Pro überzeugt mit einer erstklassigen Bildqualität, einem erstaunlich klaren und detailreichen Ton sowie praktischen Extras wie einem großzügigen internen Speicher und einer ultraschnellen Startzeit. Ein weiteres Highlight: das Front-Display mit Touch-Funktion - ideal für Vlogs und Selfie-Aufnahmen. Zudem ist die Kamera ohne zusätzliches Gehäuse bis zu 20 Meter wasserdicht.
- Insta360 Ace Pro 2: Die Insta360 Ace Pro 2 ist auf den ersten Blick ihrem Vorgänger sehr ähnlich, bringt aber einige durchdachte Verbesserungen mit. Dank 8K-Auflösung, Active HDR und optimiertem Nachtmodus bietet sie eine noch höhere Bildqualität. Auch die maximale Bildrate wurde erhöht, sodass Videos flüssiger und detailreicher wirken.
- Rollei Action One: Die Rollei Action One ist eine ideale Action-Cam für Hobbyfilmerinnen und -filmer, die sich schöne Bilder wünschen, ohne sich vorher stundenlang durch Menüs zu arbeiten. Rollei setzt auf wenige, aber sinnvolle Funktionen und Modi, abgerundet von einer einfachen App. Auch das 6-Achsen-Gyroskop zur Bildstabilisierung arbeitet zuverlässig.
Tabelle: Vergleich ausgewählter Action-Cams
| Modell | Max. Auflösung | Akkulaufzeit (Full HD) | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| GoPro Hero13 Black | 5.3K bei 60 FPS | 164 Minuten | Hervorragende Bildstabilisierung, viele Aufnahmemodi | 349 Euro |
| DJI Osmo Action 5 Pro | 4K bei 120 FPS | 150 Minuten | Front-Touchdisplay, interner Speicher | 379 Euro |
| Insta360 Ace Pro 2 | 8K bei 30 FPS | 180 Minuten | 8K-Auflösung, Leica-Objektiv | 450 Euro |
| Rollei Action One | 4K bei 30 FPS | 90 Minuten | Viel Zubehör, einfache Bedienung | 100 Euro |
GoPro Hero13 Black im Detail
Anspruchsvolle Filmer kommen mit der Hero13 Black voll auf ihre Kosten: Denn GoPro bietet für die Super-Cam jetzt auch wechselbare Objektive und ND-Filter an. Mit der Hero13 Black erweitert GoPro in diesem Jahr sein Zubehör-Sortiment enorm: Blitzschnell austauschbare Objektive und ND-Filter steigern die Kreativität beim Filmen erheblich. Bedienkomfort, Ausstattung, Videoqualität und die Performance der Filmglättung sind weiterhin auf allerhöchstem Niveau.
Die 13 soll GoPro in diesem Modelljahr Glück bringen: Denn die neue Action-Cam des US-amerikanischen Herstellers hört auf den Namen GoPro Hero13 Black. Die neue GoPro Hero13 Black thront zusammen mit der etwas günstigeren DJI Action 5 Pro an der Spitze unseres Action-Cam-Testfelds. Wie der Vorgänger punktet das aktuelle Modell durch eine exzellente Videoqualität und eine herausragende Videostabilisierung.
Für Besitzer der GoPro 12 ist die GoPro 13 kein Pflichtkauf. Wer sich eine neue GoPro zulegen will, sollte genau überlegen, ob es die knapp 450 Euro teure Hero13 Black oder die 100 Euro günstigere Hero12 Black sein soll.
Für ambitioniertere Filmer ist das aktuelle Modell äußerst interessant, da es unter anderem durch zusätzliche Objektive die Kreativität enorm steigert.
Um die Hero13 Black von der Vorgängerin Hero12 Black zu unterscheiden, gibt es optisch nur zwei Merkmale: Die blau aufgedruckte Zahl links außen am Gehäuse sowie das jetzt wieder komplett schwarze Gehäuse, das auf die kleinen blauen Punkte der 12er verzichtet. Alles andere ist nahezu gleich geblieben. Geblieben ist das 1,4 Zoll große Front-Display mit Live-Vorschau und Status, um die Filmarbeiten zu vereinfachen.
Auch die klappbaren Metallarme des Vorgängers hat die Hero13 Black behalten. Diese sind und bleiben richtig praktisch. So kann man die Action-Cam nämlich ohne zusätzliches Gehäuse beispielsweise an einem Fahrradlenker montieren. Akku, Speicherkarte und USB-C-Anschluss befinden sich unter einer sauber und sicher abschließenden Metallklappe.
Erstmals hat GoPro wie Mitbewerber DJI schon länger eine schnell einrastende Halterung mit Magnetverriegelung im Sortiment. Diese lässt sich mit einem Handgriff montieren, hat man mehrere GoPro 13 im Einsatz, kann man diese ruckzuck austauschen. Ein Micro-HDMI-Anschluss ist nicht vorhanden.
Die neue GoPro arbeitet wie die Vorgängerin mit drei integrierten Mikrofonen. Ausgeliefert wird sie wie gehabt mit einem sogenannten Enduro-Akku. Dieser hat laut Hersteller jetzt 10 Prozent mehr Kapazität und soll eine bessere Energieeffizienz aufweisen. Der kleine Energiespeicher weist 1.900 mAh auf, bisher waren es 1.720 mAh. In der Auflösung 1.080p30 soll jetzt eine kontinuierliche Aufnahmezeit von mehr als 2,5 Stunden möglich sein. Mehr als 1,5 Stunden gibt GoPro bei 4K30 und 5K30 an.
Die Option, die neue GoPro auf Halterungen mit Magnetverriegelung zu befestigen, haben wir bereits erwähnt. Die Hero13 Black selbst hat kaum spektakuläre Neuerungen an Bord. Die Action-Cam gewährt darüber hinaus HDR-Videos mit Hybrid Log Gamma (HLG) und erlaubt Aufnahmen im 10-Bit- und Rec. 2100-Farbraum sowie ein breiteres Farbspektrum als HDR allein.
Besser anpassbar ist bei der Hero13 Black die Audioabstimmung. Ein Novum der aktuellen GoPro-Kamera sind separat erhältliche Objektive, die Filmern mehr kreative Möglichkeiten geben. Besonderheit: Die Hero13 Black erkennt jedes der Objektive direkt beim Anbringen und wählt automatisch die idealen Einstellungen für Objektivtyp und Umgebung aus. Das Lens Mod Ultraweit für knapp 110 Euro stellt ein 177 Grad großes Sichtfeld bereit. Das neue Bildformat 1:1 macht es möglich, Aufnahmen nachträglich auf 16:9-Breitbild- oder 9:16-Hochformat zuzuschneiden - unabhängig von der Ausrichtung der Kamera. Mit dem Lens Mod Makro kann man Motive bis zu viermal näher heranholen als mit dem GoPro-Standardobjektiv.
Beim Thema Auflösung und Bildrate hat sich bei der GoPro Hero13 Black nichts getan. Zum Filmen liegt die maximale Auflösung wie gehabt bei 5.3K und 60 Vollbildern. Bei 4K und bei 2.7 K sind 120 Vollbilder pro Sekunde drin, 240 Vollbilder sind es sogar bei 1080p. Zur Auswahl stehen die Objektivtypen »SuperView«, »Weit«, »Linear«, »Linear + Horizontsperre« sowie der »HyperView«.
Der Bildstabilisator hört weiter auf den Namen HyperSmooth 6.0. Die Bildstabilisierung ist in allen Auflösungen einsatzbereit und will vor allem extrem instabile Kamerafahrten wie auf dem Mountainbike beruhigen. Integriert ist ebenfalls eine Horizontsperre.
Bedient wird die Hero13 Black wie gehabt über einen farbigen, 2,27 Zoll großen Touchscreen oder per App. Das funktioniert problemlos und intuitiv, das Display reagiert zuverlässig und sehr schnell auf Wischbewegungen und sachten Druck. Kurze Erklärtexte im Display geben Hilfestellungen in ausgewählten Menüs.
Um Aufnahmen besser kontrollieren zu können, ist die Zoomfunktion hilfreich. Ein absolutes Komfortmerkmal bleibt die Sprachsteuerung. Per Sprachbefehl lassen sich Aufnahmen starten und stoppen, Markierungen setzen, Fotos schießen oder Zeitrafferaufnahmen erstellen. Bei Bedarf lässt sich die Cam auch per Stimme einschalten - diese Funktion steht für acht Stunden zur Verfügung, nachdem sie aktiviert wurde.
Praktisch sind anpassbare Bildschirm-Shortcuts. Die zahlreichen manuellen Einstelloptionen erfreuen speziell Filmer mit höheren Ansprüchen. Dazu gehören unter anderem der Weißabgleich, die ISO-Werte, Belichtungskorrekturen und noch viele andere Parameter, die beliebig veränderbar sind.
Wer gerne fotografiert, dürfte sich über das Feature »SuperFoto« freuen, mit dem die GoPro die Aufnahmen durch HDR, Local Tone Mapping und Rauschunterdrückung optimiert. Die einfache Oberfläche fällt sehr übersichtlich aus, wovon Einsteiger profitieren. Hier kann man zwischen drei Qualitätsstufen, drei Formaten (hoch, quer, Vollformat) sowie fünf Objektivbrennweiten auswählen.
Für ambitionierte Filmer bietet die Hero13 gewohnt viele Optionen. So können diese die so genannte GP-Log-Codierung mit LUT (Lookup-Tabelle) nutzen, um den Dynamikbereich vor der Farbkorrektur zu maximieren und in der Nachbearbeitung mehr aus den Videos herauszuholen.
Die Bewegtbild-Stabilisierung der Hero13 Black ist auch bei der neuen GoPro sensationell gut. Fahrrad und Action-Cam schweben nur so über den Waldweg - es hat den Anschein, als würde das Velo fliegen und nicht mehr fahren. Abrupte Manöver, bei denen es im realen Ritt den Lenker ordentlich durchgeschüttelt hat, gibt es im Video nicht. Die GoPro bügelt alles weg, was die Bildruhe in irgendeiner Weise stört.
Farblich überzeugen die Aufnahmen ebenfalls. Alle Farben sind kräftig und fein abgestuft, die Dynamik ist klasse, Schärfe und Plastizität begeistern auf höchstem Niveau. Hält man eine Aufnahme auf einem größeren Bildschirm mal an, so erkennt man, wie viele Details die Hero13 preisgibt. Auch der Ton weiß zu gefallen. Umgebungsgeräusche stören kaum.
Im Vergleich zur Hero12 Black hat die Hero13 Black bei der Akkulaufzeit definitiv zugelegt. So schafften wir in der Auflösung 1080p60 rund 160 Minuten, beim Vorgängermodell war nach einer Stunde und 57 Minuten Schluss gewesen. In der Auflösung 4K60p hält die Hero13 mit 100 Minuten zehn Minuten länger durch als die Hero12 Black.
Worauf man bei einer Helmkamera achten sollte
Videos, YouTube und Bewegtbilder sind absolut im Trend. Bei einem so großen Boom und Trend bleibt natürlich auch das Fahrrad nicht ohne Kamera, besser gesagt, der Helm. Mit einer Helmkamera kann man nicht nur beim Motorrad fahren, Skifahren, Snowboarden oder Skateboarden beeindruckende Bilder und Videos aufnehmen, auch beim Fahrradfahren kann eine Helmkamera imposante Videoaufnahmen einfangen.
Die Helmkamera wird, wie der Name schon sagt, auf dem Helm montiert. Dies hat den Vorteil, dass die Kamera immer dahin schaut und die Bereiche aufzeichnet, die der Fahrradfahrer gerade sieht.
Gewicht und Größe von Helmkameras
Bei der Auswahl der richtigen Kamera, sollte man genau auf das Gewicht achten. Trägt man den Fahrradhelm für eine längere Zeit, kann sich eine schwere, an der Seite befestigte Helmkamera durchaus beim Tragen bemerklich machen. Die Hersteller von Helmen achten zunehmend darauf, dass diese leicht sind und sich anfühlen, als würde man ohne fahren. Je weniger die Kamera und die Halterung wiegt, umso besser ist dies. Dabei darf man jedoch nicht auf eine ausreichende Akkulaufzeit verzichten.
Einfache Bedienung der Helmkamera
Ist die Kamera am Helm und in der Halterung, sollte diese möglichst einfach und mit wenig Fingereinsatz gut zu bedienen sein. Optimaler Weise lassen sich alle wichtigen Funktionen wie Einschalten / Ausschalten, Videoaufnahme starten und stoppen, über einen eigenen Knopf an der Kamera bedienen. So hat man den Vorteil, dass man den Helm nicht immer vom Kopf oder die Kamera aus der Halterung nehmen muss.
Befestigung der Kamera am Fahrradhelm
Die Kameras werden mit spezifischen Halterungen befestigt. Bei den Halterungen gibt es verschiedene Modelle, welche zum Kleben oder zum Klippen. Fahrradhelme mit Belüftungsschlitzen können als Grundlage für die Befestigung dienen. Die Halterungen können dabei festgeklemmt oder mit einem Riemen festgeschnallt werden.
Die Kamerahalterung sollte sehr fest am Helm angebracht werden, Erschütterungen, Wind und auch dickere Fliegen und Brummer sollten der Befestigung nichts ausmachen. Die Halterung sollte nun so angebracht werden, dass die Kamera geradeaus zeigt und im richtigen Winkel filmt. Gute Halterungen bieten die Möglichkeit der individuellen Winkeleinstellung.
Speicherkarte und Aufnahmekapazitäten
Da man nie weiß wann einem etwas Spektakuläres während der Fahrt passiert, filmen viele Helmkamerabesitzer die ganze Zeit. Dies geht jedoch nur, wenn die Kamera ausreichend Speicherplatz hat bzw. die Speicherkarte ausreichen groß ist. Man sollte also darauf achten, dass die Kamera nicht nur 32 GB Karten erkennt. Bei Full HD und 4k Auflösung sollte es möglich sein 64 GB bis 128 GB Speicherkarten einzusetzen. Ist die Karte voll, kann man direkt die nächste Speicherkarte einsetzen ohne die Kamera an einen PC anschließen zu müssen.
Aufnahmen bei Nacht
Die Mini-Kameras können wirklich atemberaubende Bilder aufnehmen. Oft ist dies aber nur bei ausreichender Belichtung der Fall und in der Nacht kommen viele Kameras an ihre Grenzen. Schnelle Bewegungen sind in der Nacht jedoch oft ein Problem. Hier muss entweder der ISO-Wert sehr hochgesetzt oder die Verschlusszeit hoch eingestellt werden. Unsere Erfahrung zeigt, schnelle Nachtaufnahmen sind bei vielen Action Cams noch ein Problem.
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