Fahrrad Licht Set Akku Test: Sicherheit und Sichtbarkeit im Dunkeln

Fahrradlampen mit Akku oder Batterie sollen im Dunkeln für mehr Sicherheit sorgen - durch eine bessere Ausleuchtung der Strecke und höhere Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Doch wie gut funktioniert das im Alltag wirklich? Wir haben im Fahrradlicht-Test zehn aktuelle Modelle für die Frontbeleuchtung unter realistischen Bedingungen geprüft: Wie stark ist die tatsächliche Leuchtkraft? Wie unkompliziert ist die Handhabung?

Wir zeigen, welche Modelle den Weg zuverlässig ausleuchten - und welche durch schwache Lichtverteilung oder umständliche Bedienung auffallen.

Testsieger: Büchel BLC 820

Die Büchel BLC 820 geht im Praxistest als klarer Sieger hervor. Sie liefert ein gleichmäßiges, ausgewogenes Lichtbild mit solider Reichweite und gut sichtbarer seitlicher Ausleuchtung - ideal für Stadt- und Landfahrten.

Die Montage gelingt unkompliziert, die Halterung sitzt stabil und lässt sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Positiv fällt zudem die hochwertige Verarbeitung auf: Der Akkustand ist klar ablesbar, die Laufzeit überzeugt im Alltagsbetrieb.

Die Büchel BLC 820 sichert sich im Test mit deutlichem Abstand den ersten Platz. Bereits das Lichtbild überzeugt: Nah- und Fernbereich sind klar strukturiert ausgeleuchtet, auch seitlich sorgt die Lampe für gute Sichtbarkeit.

Der Lichtkegel ist dabei so gestaltet, dass er den Gegenverkehr nicht blendet - ein wichtiges Detail im Straßenverkehr. Auch im Alltag zeigt sich das Modell durchdacht.

Die werkzeugfreie Halterung lässt sich schnell montieren und sitzt fest am Lenker. Die Lampe selbst kann einfach abgenommen werden, das erhöht den Diebstahlschutz. Im Fahrbetrieb bleibt sie stabil ausgerichtet und lässt sich auch mit Handschuhen zuverlässig bedienen.

Die Steuerung erfolgt über eine einzelne Taste, mit der sich drei Leuchtmodi durchschalten lassen. Der automatische Modus passt die Helligkeit per Lichtsensor an - im Test funktionierte das sehr zuverlässig. Daneben stehen ein Maximal- und ein Eco-Modus zur Verfügung. Letzterer spart Energie, wirkt im Dunkeln aber etwas schwach.

Im Alltagsbetrieb hält der Akku rund zehn Stunden durch, bei aktivem Lichtsensor und praxisnah simulierten Lichtverhältnissen. Aufgeladen wird über einen Micro-USB-Anschluss, der Ladevorgang dauert etwa fünf Stunden. Eine vierstufige LED-Anzeige informiert über den Akkustand sowie den aktuellen Leuchtmodus - im Test ist beides sehr gut ablesbar.

Das Gehäuse besteht aus stabilem Kunststoff, die Tasten sind gut erreichbar und reagieren präzise. Auch bei Regen blieb die Funktionalität erhalten, und laut Hersteller ist das Gerät spritzwassergeschützt.

Ein kleiner Schwachpunkt zeigte sich im Test bei sportlicher Fahrweise: Im Wiegetritt kann der Lichtkegel kurzzeitig ansteigen und blenden. Für den Stadtverkehr ist das jedoch kaum relevant.

Weitere getestete Modelle

Sigma Aura 60

Die Sigma Aura 60 überzeugt mit starker Alltagstauglichkeit zum kleinen Preis. Für rund 30 Euro bietet die Lampe eine zufriedenstellende Lichtverteilung, eine stabile Halterung und eine einfache Bedienung - sogar mit Handschuhen.

In der Praxis reicht die Leuchtweite für städtische Wege und beleuchtete Strecken aus, auch wenn die Ausleuchtung insgesamt etwas begrenzt bleibt.

Die Sigma Aura 60 positioniert sich im unteren Preissegment, liefert im Test aber eine praxistaugliche Leistung - vor allem für den Einsatz im städtischen Umfeld. Besonders die einfache Bedienung, die stabile Verarbeitung und die vernünftige Ausleuchtung sprechen für das Modell.

Beim Lichtbild zeigt sich, dass die Aura 60 für gut beleuchtete Straßen optimiert ist. Der Lichtkegel deckt den Nahbereich gleichmäßig ab, reicht aber nicht sehr weit in die Tiefe.

Das ist gut genug, um rechtzeitig Schäden im Radweg oder verstreute Glasscherben zu erkennen. Der rechte Fahrbahnrand ist erkennbar, könnte aber besser ausgeleuchtet sein; auf der linken Seite bleibt das Bild noch schwächer. Die Lichtverteilung fällt insgesamt schmal aus, bleibt dabei aber frei von störenden Überstrahlungen oder Lichtflecken.

Die Montage gelingt werkzeuglos und unkompliziert. Die Halterung sitzt sicher am Lenker und hält auch auf Kopfsteinpflaster und Unebenheiten die Position. Die Lampe selbst lässt sich schnell abnehmen, ein Vorteil im Alltag.

Die Bedienung erfolgt über eine gut erreichbare Taste, die auch mit Handschuhen zuverlässig funktioniert. Die gemessene Leuchtdauer im Praxiseinsatz lag bei soliden 4,5 Stunden - ein ordentlicher Wert in dieser Preisklasse. Eine einfache LED zeigt den Ladezustand an, sobald der Akku zur Neige geht.

Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt gut. Das Gehäuse wirkt stabil, die Taste bietet einen klaren Druckpunkt. Auch bei leichtem Regen blieb die Lampe zuverlässig funktionstüchtig. Laut Hersteller ist sie spritzwassergeschützt.

Sigma Aura 80 USB

Die Sigma Aura 80 USB überzeugt mit guter Alltagstauglichkeit und solider Ausstattung. Im Test zeigte sie ein ähnlich schmal ausgerichtetes Lichtbild wie das Schwestermodell Aura 60 - ausreichend für Stadt und beleuchtete Wege, aber mit begrenzter Reichweite.

Dafür punktet die Lampe mit stabiler Halterung, wertiger Verarbeitung und praktischer Akku- und Modusanzeige per LED. Auch die Bedienung ist gelungen, selbst mit Handschuhen.

Die Sigma Aura 80 USB tritt im Test als größere Schwester der Aura 60 auf - und das zeigt sich nicht nur optisch. Zwar bietet sie einige zusätzliche Komfortfunktionen, doch beim zentralen Kriterium, der Ausleuchtung, bleibt das Ergebnis überraschend ähnlich.

Wer jedoch auf eine detailliertere Anzeige und etwas mehr Akkureserve Wert legt, bekommt mit der Aura 80 eine stimmige Alternative. Im Praxistest zeigt sich ein ähnliches Lichtbild wie bei der kleineren Version: Die Leuchtfläche fällt schmal aus und deckt vor allem den Nahbereich gut ab.

Der rechte Fahrbahnrand wird noch leicht erfasst, die Reichweite bleibt jedoch begrenzt. Die Lichtverteilung wirkt gleichmäßig, allerdings ohne seitliche Streuung. Für innerstädtische Pendelstrecken reicht das aus, auf dunklen Landwegen oder unbeleuchteten Feldwegen fehlt es an Reserven.

Die Montage per Gummihalterung gelingt einfach und diese sitzt im Test fest am Lenker, selbst auf Kopfsteinpflaster verrutschte die Lampe nicht. Der schnelle Abbau erhöht unterwegs den Diebstahlschutz.

Auch die Bedienung überzeugt: Die zentrale Taste reagiert präzise, auch mit Handschuhen. Die LED-Anzeige für Akkustand und Leuchtmodus ist ein Pluspunkt gegenüber der Aura 60 - gut ablesbar, auch wenn man stehen muss, um alle Details zu erfassen.

Die Aura 80 erreicht im Praxiseinsatz eine Laufzeit von rund 5,5 Stunden, etwas mehr als das günstigere Schwestermodell. Geladen wird per USB, die Ladebuchse ist gut zugänglich und durch eine Gummikappe geschützt.

Das Gehäuse wirkt robust, der Taster sitzt fest und machte im Test einen langlebigen Eindruck. Auch bei leichtem Regen funktionierte die Lampe störungsfrei. Laut Hersteller ist sie spritzwassergeschützt.

Trelock LS 480 Lighthammer

Die Lichtleistung bleibt eher im Bereich der Mittelklasse. Die LS 480 Lighthammer punktet mit einer asymmetrischen Ausleuchtung, die vor allem im Stadtverkehr überzeugt: Rechts wird mehr Licht verteilt, während sie den Gegenverkehr links schont.

Für innerstädtische Strecken und kurze Wege ist die Lampe gut geeignet - auf unbeleuchteten Landstraßen oder Feldwegen kommt sie jedoch an ihre Grenzen.

Die Trelock LS 480 Lighthammer zeigt im Test ein klares Profil - vor allem im Stadtverkehr spielt sie ihre Stärken aus. Das asymmetrische Lichtbild betont die rechte Fahrbahnseite und sorgt so für gute Sicht auf Gehwege, Einmündungen und parkende Fahrzeuge. Gleichzeitig bleibt die Blendung für den Gegenverkehr gering.

Die Reichweite ist solide, die Lichtverteilung in der Breite jedoch begrenzt. Für nächtliche Pendelstrecken in der Stadt reicht das Lichtbild dennoch gut aus. Die Montage erfolgt werkzeugfrei über eine Gummihalterung.

Diese wirkt zunächst stabil, zeigte im Test auf Kopfsteinpflaster aber Schwächen: Die Lampe kann sich bei Erschütterungen leicht verstellen. Wer sportlich oder auf holprigem Untergrund fährt, sollte regelmäßig nachjustieren.

Die Bedienung gelingt einfach: Eine gut erreichbare Taste erlaubt das Durchschalten der Modi, auch mit Handschuhen. Eine farbige LED informiert über den Akkustand und die aktive Leuchtstufe - allerdings nur grob.

Im Alltag erreicht die LS 480 eine praxisnahe Leuchtdauer von über acht Stunden bei angepasster Helligkeit. Die maximale Laufzeit liegt laut Hersteller bei bis zu zwölf Stunden. Geladen wird per Micro-USB - funktional, aber nicht mehr zeitgemäß. Eine Schnellladefunktion fehlt, die Ladezeit beträgt rund fünf Stunden.

Das Kunststoffgehäuse wirkt griffig und ausreichend robust. Laut IPX4-Zertifizierung ist die Lampe gegen Spritzwasser geschützt und zeigte sich im Test auch bei leichtem Regen zuverlässig.

Einschränkungen zeigt die LS 480 bei der Vielseitigkeit: Funktionen wie Lichtsensor, Blinkmodus oder alternative Lichtzonen fehlen. Für längere Überlandfahrten ist sie damit nur bedingt geeignet.

AXA Dwn 100

Die AXA Dwn 100 überzeugt mit breitem Lichtbild und solider Reichweite - ideal für den Stadtverkehr, da der Gegenverkehr nicht stark geblendet wird. Schwächen zeigt die Lampe bei der Bedienung: Die drei Leuchtmodi lassen sich nur am Lichtbild selbst erkennen, wobei sich zwei Stufen kaum unterscheiden.

Die AXA Dwn 100 liefert im Praxistest eine insgesamt überzeugende Vorstellung - insbesondere im städtischen Umfeld. Das Lichtbild wirkt ausgewogen und deckt sowohl die Breite als auch die Reichweite des Sichtfelds gut ab. Die Ausleuchtung erfolgt gleichmäßig, ohne störende Flecken oder harte Übergänge.

Gleichzeitig bleibt der Gegenverkehr durch die klar abgegrenzte Hell-Dunkel-Grenze weitgehend blendfrei - ein Pluspunkt für innerstädtische Strecken. Die Montage gelingt unkompliziert: Die werkzeugfreie Lenkerhalterung sitzt stabil und lässt sich schnell befestigen. Auch bei Erschütterungen bleibt die Lampe sicher ausgerichtet.

Die Bedienung erfolgt über einen zentralen Taster auf der Oberseite, der sich auch mit Handschuhen gut erreichen lässt. Ein Kritikpunkt zeigt sich jedoch bei den drei Leuchtstufen: Sie unterscheiden sich nur geringfügig in der Helligkeit und lassen sich ausschließlich am Lichtbild erkennen.

Ein Signal fehlt, was die Bedienung im Dunkeln erschwert. Im Akkutest erreichte die Dwn 100 rund sieben Stunden Laufzeit im mittleren Modus - ein sehr guter Wert für den Alltag. Geladen wird per USB-C, der Ladevorgang dauerte im Test rund 3,5 Stunden. Eine fünfstufige LED-Anzeige informiert zuverlässig über den aktuellen Akkustand.

Das Gehäuse besteht aus robustem Kunststoff und ist laut Hersteller spritzwassergeschützt (IPX4). Die Verarbeitung wirkt solide, der Druckpunkt der Taste ist klar spürbar. Das Design fällt im Vergleich zu anderen Modellen eher schlicht aus, was der Funktionalität jedoch keinen Abbruch tut.

Lezyne Hecto Drive STVZO 40

Die Lezyne Hecto Drive STVZO 40 ist eine kompakte und schlichte Frontleuchte für den Alltagseinsatz. In der Praxis punktet sie mit einem klar abgegrenzten Lichtkegel und gleichmäßiger Nahfeldausleuchtung - ideal für den Stadtverkehr.

Die Reichweite ist allerdings begrenzt, für unbeleuchtete Land- oder Feldwege ist die Leuchtkraft zu schwach. Die Lampe wird per Gummiband am Lenker befestigt, das geht schnell und sehr angenehem von der Hand.

Die Lezyne Hecto Drive STVZO 40 gehört zu den kompaktesten Modellen im Testfeld und richtet sich klar an urbane Radfahrer mit überschaubaren Anforderungen. Im Praxiseinsatz punktet die Lampe vor allem durch eine solide Nahfeldausleuchtung: Der Lichtkegel ist gut definiert und bietet in beleuchteten Stadtgebieten ausreichende Sicht.

Auf Landstraßen oder komplett unbeleuchteten Strecken stößt das Modell jedoch an seine Grenzen - Reichweite und Ausleuchtungsbreite bleiben hier deutlich hinter leistungsstärkeren Lampen zurück.

Die Montage erfolgt per flexiblem Gummiband und gelingt werkzeugfrei sowie zügig. Auch die Bedienung ist unkompliziert: Ein einzelner Taster auf der Oberseite schaltet durch die Leuchtmodi, eine kleine Status-LED informiert über den Akkustand.

In puncto Laufzeit zeigt die Hecto Drive STVZO 40 Schwächen: Im praxisnahen Einsatz reichte die Leuchtdauer im Test nur für etwa 2,5 Stunden - für Gelegenheitsfahrten noch vertretbar, für Pendler jedoch wenig alltagstauglich. Immerhin lässt sich der integrierte Akku per Micro-USB bequem laden; der Ladevorgang dauert rund vier Stunden.

Das Gehäuse besteht aus Aluminium und wirkt für die Preisklasse ordentlich verarbeitet. Die Lampe ist IPX7-zertifiziert und funktionierte im Test auch bei Nässe zuverlässig. Mit ihren kompakten Maßen (zirka 70 × 40 × 35 mm) und dem geringen Gewicht eignet sich die Hecto Drive gut als Notfall- oder Zweitlampe.

Weitere Fahrradlampen im Test

Die Ixon Rock ist vor allem für eins gemacht: maximale Sicht auf unbeleuchteten Wegen. Mit ihrer sehr breiten Ausleuchtung deckt sie im Test die gesamte Fahrbahnbreite ab - ideal für Feldwege, Waldstrecken oder Touren im Dunkeln. In der Stadt kann das intensive Lichtbild hingegen schnell blenden. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Halterung sitzt stabil und lässt sich einfach justieren. Praktisch: Die Lampe dient bei Bedarf auch als Powerbank.

In diesem Artikel ist die Fahrradlampe LS 750 I-GO ION von Trelock Protagonist und wird auf Herz und Nieren getestet. Die Akkufahrradlampe wird dabei auf die Alltagstauglichkeit, die Leuchtintensität, das Gewicht, die Montage am Fahrrad und Verarbeitung untersucht.

Interessant dürfte der Test für alle sein, die zwischen dem Modell Trelock LS 950 ION und dem Modell Trelock LS 750 ION entscheiden wollen. Diese Fahrradlampe hat eine Stvzo Zulassung und darf offiziell im Straßenverkehr genutzt werden.

Der Anbau war recht einfach, auch ein Laie kann diese Lampenhalterung am Lenker befestigen. Die Leuchtintensität ist mit 30 LUX für die Stadt völlig ausreichend. Je nach Einstellung kann man vor dem Fahrrad ein recht großes Feld ausleuchten und sieht Hindernisse rechtzeitig.

Fahrradlicht-Sets im Vergleich

Die Wahl des Testsiegers fiel uns bei diesem Test nicht leicht, denn auch andere Sets haben uns überzeugt und sind empfehlenswert. Es ist die Summe der Kleinigkeiten, die den Favoriten letztlich ausmacht.

Im Lieferumfang ist alles Notwendige enthalten, so befinden sich im Paket neben den beiden Lampen noch ein USB-Ladekabel, zwei kurze aber detailreiche Bedienungsanleitungen und die Befestigungsgummis zur Montage.

Die Aura 80 sowie die Blaze Rückleuchte sind sehr hochwertig verarbeitet und fassen sich gut an. Keinerlei unschöne oder scharfe Kanten sind zu finden. Die Montage ist sehr einfach. Die Aura 80 wird mittels eines stabil wirkenden Gummibands am Lenker befestigt und bleibt selbst bei wilder Fahrt auf dem Trail an Ort und Stelle.

Die Sigma Aura 80 verfügt über vier Leuchtmodi mit Beleuchtungsstärken von 80, 60, 40 und 20 Lux. Die Leuchtdauer bei höchster Stufe betrug in unserem Test knapp über fünf Stunden. Die Ausleuchtung der Frontlampe ist ausreichend, um auch mal nachts im Wald zu fahren. Das Blaze-Rücklicht verfügt über einen Nacht- und einen Tag-Modus und ist zusätzlich mit einer gut funktionierenden Bremslichtfunktion ausgestattet.

Das Fahrradbeleuchtungs-Set mit der GVolt-70-Front- und der Rapid Micro-G-Rücklampe hat nur knapp den Testsieg verfehlt. Die Frontlampe verfügt über drei Leuchtmodi mit Beleuchtungsstärken von 70, 50 und 10 Lux. Bei vollem Akku haben wir eine Brenndauer von knapp 3 Stunden im High-Modus und mehr als 18 Stunden im Low-Modus gemessen. Die Leuchten lassen sich gut montieren und bleiben während der Fahrt an Ort und Stelle.

Das Fahrradbeleuchtungs-Set Büchel BLC 820 war eines der hellsten im Test. Das BLC 820 besitzt drei Leuchtmodi. Zwei LED-Leisten in der Frontlampe informieren den Fahrer über den gewählten Leuchtmodus sowie über den Ladezustand des Akkus. Die 121 Gramm leichte Front- und 32 Gramm leichte Rückleuchte werden über dicke Gummibänder fixiert, die die Fahrradbeleuchtung in Position halten.

Die Trelock LS950 Control hat vor allem eins: eine extrem lange Akkulaufzeit auch bei hoher Leuchtstärke. Mit 56 Stunden Durchhaltevermögen im Low-Modus und 14 Stunden im High-Modus schlägt sie die Konkurrenz um Längen. Die Lampe verfügt über alles Nötige, wie eine Ladestandsanzeige, drei Leuchtmodi, beleuchtete Seiten und lässt sich einfach montieren.

Wichtige Hinweise

Wo vor dem Jahre 2017 noch fest angebrachte Lichter am Rad montiert sein mussten, die zwingend über einen Dynamo mit Strom versorgt werden mussten, dürfen heutzutage auch Akku-Leuchten verwendet werden.

Allerdings haben nicht alle Lampen, die man im Handel findet, die Zulassung für den Straßenverkehr, da hier gewisse Anforderungen erfüllt sein müssen. So müssen die Lampen eine vom Kraftfahrtbundesamt erteilte Zulassungsnummer aufweisen, damit die Hersteller auch mit „StVZO-zugelassen“ werben können und der Radler sie legal im Straßenverkehr einsetzen darf.

Helmlampen vs. Im Vergleich zu den StVZO zugelassenen Fahrradlichtern haben alle Helmleuchten keine Zulassung und sind somit nicht im Straßenverkehr zugelassen. Zudem verfügen diese Lampen über enorm hohe Lichtleistungen, nicht selten weit über 2000 Lumen, um so gut wie möglich den Trail sichtbar zu machen.

Lumen vs. Candela vs. Lux

Der Lichtstrom bzw. die Lichtleistung wird in Lumen [lm] angegeben. Dieser Wert gibt Auskunft über die Helligkeit eines Leuchtmittels, genauer gesagt wie viel Licht einer Lampe zu allen Seiten hin ausgestrahlt wird und somit generell zur Verfügung steht.

Candela [cd] beschreibt den Lichtstrom, der in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird. Die Beleuchtungsstärke wird in Lux [lx] angegeben und gibt Auskunft über den Lichtstrom, der auf eine beleuchtete Fläche fällt. Da es sich hier um eine Empfängergröße handelt, ist die reine Lux-Angabe der Lampe wenig aussagekräftig, da sie vom Abstand des Leuchtmittels zur angeleuchteten Fläche abhängt.

Die Beleuchtungsstärke kann jedoch recht einfach mit einem Luxmeter ermittelt werden.

Vor- und Nachteile von LED- und Glühlampen

Eine längere Lebensdauer, helleres Licht und weniger Stromverbrauch - Vorteile, die man der LED Fahrradlampe für üblich zusagt.

Fahrradlampen mit Standlichtfunktion

Wer auch bei einem kurzen Stopp an der Ampel oder dem Überqueren einer Straße nicht auf eine Fahrradbeleuchtung verzichten möchte, der sollte sich für eine Standlichtfunktion entscheiden.

Hierbei wird ein im Fahrradlicht eingebauter Akku während der Fahrt aufgeladen und kann dann seine gespeicherte Energie bei einem Stopp weiter abgeben, so dass das Fahrradlicht weiter brennt und den Fahrradfahrer auch erkennbar sein lässt, wenn dieser den Dynamo gerade nicht antreibt.

Fahrradlampe mit Akkus

Wer aus sportlichen Gründen oder aufgrund der Bauart auf einen Dynamo an seinem Fahrrad verzichten muss oder möchte, der hat seit der Aufhebung der Dynamopflicht die Möglichkeit, auf Fahrradbeleuchtung mit Akkubetrieb zurückzugreifen.

Die Vorteile liegen dabei nahe: Durch den kompletten Verzicht auf einen Dynamo kann gerade im Sportbereich Gewicht eingespart werden.Die Akkulampen werden mittels Halterung am Fahrrad befestigt und können sehr leicht an- und abmontiert werden.

Tabelle: Fahrradlampen im Vergleich

ModellLUXLaufzeitTestergebnisPreis
Velmia Fahrradlampe70/30/15bis 8,5hsehr gut22,94 €
Ansmann SET50/25bis 6hsehr gut27,99 €
Sigma Aura 6040/60bis 10hsehr gut44,95 €
Büchel Vancouver SET40bis 20hsehr gut39,90 €
Sigma Aura 8080/60/40/20bis 15hgut39,95 €
Sigma Aura 100100/75/50/25bis 12hgut86,52 €

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