Fahrradanhänger für Kinder im Test: Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit

Ob tägliche Fahrten in der Stadt zum Kindergarten, Ausflüge in die Natur oder sportliche Abenteuer - ein Fahrradanhänger muss heute mehr können als nur transportieren. Alle vier getesteten Fahrradanhänger - von ABC Design, Thule, Qeridoo und Croozer - sind hochwertig verarbeitet, gut ausgestattet und für den Alltag mit Kindern bestens geeignet. Die Unterschiede zeigen sich weniger in der Grundqualität, sondern vor allem im Detail - und darin, welches Modell am besten zu Eurem Familienalltag passt.

Aufbau und Montage

Der Fahrradanhänger Tour von ABC Design wird in 16 Einzelteilen geliefert - der Aufbau ist schnell erledigt. Dank der bebilderten Anleitung und der bereits vormontierten Bauteile wie Schieber, Reflektoren und Bremsanlage geht alles fast wie von selbst. Die Räder müssen nur eingesteckt werden, und sogar die Scheibenbremsen waren ab Werk perfekt eingestellt - sie haben direkt gleichmäßig gebremst, ohne Nachjustieren. Der Thule Chariot Sport 2 Double kommt in 15 Einzelteilen und lässt sich mithilfe der beiliegenden Anleitung schnell und unkompliziert aufbauen. Viele Elemente sind bereits vormontiert, was den Start erleichtert. Allerdings mussten - anders als beim Tour - die Scheibenbremsen nachjustiert werden, da das rechte Rad etwas später bremste als das linke. Mit wenigen Handgriffen war das Problem behoben. Auch die Verdecke für Sonnen- und Regenschutz müssen separat angebracht werden. Nach insgesamt rund 15 Minuten war der Anhänger vollständig einsatzbereit.

Der Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock kommt mit 26 Einzelteilen - und das merkt man beim Aufbau. Zwar hilft die beigelegte Anleitung, doch insgesamt dauert der Aufbau deutlich länger als bei den anderen Modellen im Test. Der Grund: Schieber und Radachse müssen erst montiert werden, was etwas Schraubarbeit erfordert. Nach rund 30 Minuten war der Anhänger einsatzbereit. Der Croozer Yuuna 2 wird in 16 Einzelteilen geliefert. Der Aufbau mit der beigelegten Anleitung funktionierte insgesamt problemlos und war in rund 20 Minuten abgeschlossen. Es gibt jedoch ein paar Besonderheiten: Der Schieber muss separat montiert werden - das war etwas kniffelig, da die Schrauben nicht sofort ins Gewinde griffen. Auch der seitliche Radschutz zum Schutz des Hinterrads muss extra angebracht werden.

Verschiedene Modi und Funktionalität

Verwendbar ist der Tour in drei Modi: als Kinderwagen, Jogger und klassischer Fahrradanhänger. In den Fahrrad-Modus wechselst Du auch ganz schnell: Die Deichsel wird in dieselbe Aufnahme gesteckt wie das Jogger-Rad und anschließend mit der Kupplung am Fahrrad verbunden. Der Wechsel vom Kinderwagen- in den Jogger-Modus funktioniert spielend einfach. Sport Kit lässt sich über ein zentrales Verbindungsstück per Klicksystem befestigen. Auch der Wechsel zum Fahrradanhänger-Modus funktioniert schnell: Die Deichsel wird per Klicksystem mit Fahrrad und Anhänger verbunden. Der Thule Chariot Sport 2 Double lässt sich auch zum Skifahren nutzen: Mit dem optionalen Skiing Kit wird er wintersporttauglich.

Der Wechsel vom Kinderwagen- in den Jogger-Modus war vor allem bei der Erstmontage etwas fummelig. Die rechte Adapteraufnahme für die Achse muss zunächst an der Unterseite des Anhängers verschraubt werden - das erfordert Geduld und etwas Geschick. Auch das Joggerrad mit zweiteiliger Achsbefestigung stellte sich als Herausforderung dar: Die Druckknöpfe waren schwergängig, das Einrasten in die Adapter funktionierte erst mit zwei Personen zuverlässig - einer hält, der andere drückt. Positiv: Der Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock lässt sich ebenfalls in vier Modi nutzen - als Kinderwagen, Jogger, Fahrradanhänger und mit dem optionalen Ski Set sogar auf der Piste. Der Croozer Yuuna 2 kann im Kinderwagen-Modus, als Jogger und als Fahrradanhänger genutzt werden - und darüber hinaus auch als Hunde- oder Lastenanhänger. Damit ist er besonders vielseitig einsetzbar. Wichtig zu wissen: Der Croozer Yuuna 2 ist ein modularer Anhänger, der nicht nur für den Kindertransport konzipiert ist, sondern auch als Hunde- oder Lastenanhänger genutzt werden kann. Die Kindersitze müssen daher separat gekauft und eingebaut werden.

Der Wechsel vom Kinderwagen- in den Jogger-Modus ähnelt dem des Thule Chariot Sport 2. Auch hier wird das Joggerrad mit einer zweiteiligen Achsbefestigung montiert. Das Buggy-Vorderrad muss abgenommen und im Kofferraum des Anhängers verstaut werden - im Vergleich wirken die Lösungen von ABC Design und Thule hier durchdachter.

Faltmechanismus

Besonders durchdacht: der Faltmechanismus, der sich einfach per Hebel betätigen lässt. Innerhalb weniger Sekunden klappt sich der Anhänger kompakt zusammen - perfekt für Kofferraum, Garage oder Hausflur. Hier zeigt sich das Know-how eines erfahrenen Kinderwagenherstellers. Zum Falten muss der Anhänger lediglich beidseitig entriegelt werden - und schon klappt er sich flach zusammen. Zum Zusammenklappen müssen lediglich die beiden Sicherungen im Stauraum gelöst werden.

Komfort und Sicherheit für Kinder

Beim Fahrradanhänger-Kauf steht ein Punkt ganz oben auf der Liste: Dein Kind soll sicher und bequem mitfahren. Wenn es um den Komfort für Deine Kinder geht, setzt der ABC Design Tour Maßstäbe im Test. Die Sitze sind einzeln verstellbar und bieten drei verschiedene Sitzpositionen - inklusive einer flachen Liegeposition, die kein anderer Anhänger im Vergleich bietet. Komfortabler sitzt Dein Kind in keinem anderen Fahrradanhänger dieses Tests - davon sind wir überzeugt. Die CozyCloud® Komfortsitze mit Sitz-, Kopf- und Seitenpolsterung sorgen für einen besonders weichen und atmungsaktiven Rundum-Komfort. Der Fahrradanhänger für zwei Kinder punktet mit individuell verstellbaren Liegesitzen - ideal für Geschwister oder Zwillinge ab Geburt.

Dank der flachen Liegeposition lässt sich der optionale Neugeboreneneinsatz im Kinderwagen-Modus verwenden, sodass der Tour bereits ab Geburt nutzbar ist. Für ein gutes Innenklima sorgen zwei einstellbare Lüftungsschlitze an der Front sowie zwei große seitliche Belüftungsfenster, die sich ganz einfach per Reißverschluss öffnen lassen. Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Tour: Das in der Höhe verstellbare 5-Punkt-Gurtsystem hält Deine Kinder zuverlässig im Sitz - weich gepolstert und einfach in der Handhabung. Überrollschutz, Reflektoren und ein gut sichtbarer Wimpel sorgen für maximale Sicherheit im Straßenverkehr und im Ernstfall. Das integrierte 3in1-Multiverdeck schützt mit Moskitonetz, Regen- und Spritzwasserschutz sowie verstellbarem Sonnenverdeck mit UPF 50+ bei jedem Wetter.

Der Thule Chariot Sport 2 Double bietet Deinen Kindern ein hochwertiges, ergonomisches Sitzsystem mit drei verschiedenen Sitzpositionen. Die Sitze sind einzeln verstellbar, allerdings ist der Spielraum der Rückenlehnen etwas geringer als beim Tour von ABC Design - eine Liegeposition gibt es nicht. Für Babys ab dem ersten Monat ist die optionale Infant Sling 2 Hängematte erhältlich. Wer mehr Komfort wünscht, kann zusätzliche Sitzauflagen separat erwerben - Thule bietet hier verschiedene Varianten an. Auch an praktischen Alltagshelfern mangelt es nicht: Zwei Innentaschen bieten genug Platz für Trinkflasche, Kuscheltier oder Sonnenhut - ideal für beide kleinen Passagiere. Das 5-Punkt-Gurtsystem ist höhenverstellbar und bietet Deinen Kindern jederzeit sicheren Halt - auch wenn sie wachsen. Beim Thema Luftzirkulation überzeugt der Thule mit durchdachten Details: Zwei Lüftungsschlitze an der Front, zwei seitliche Belüftungsecken sowie ein großes Sichtfenster im Dach sorgen für einen gut klimatisierten Innenraum - gerade an warmen Tagen ein echtes Plus.

Beim Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock fällt sofort auf: Die Sitze lassen sich nicht individuell verstellen - weder in der Neigung noch in der Position. Auch eine Liegefunktion fehlt leider komplett. Immerhin lassen sich die Kopfstützen per Klettverschluss in der Höhe anpassen, was je nach Körpergröße für mehr Komfort sorgt. Positiv fällt die ausgeprägte Rundumpolsterung auf - nach dem ABC Design Tour die beste Polsterung im Test. Für ein angenehmes Klima im Innenraum sorgen zwei seitliche Belüftungsecken sowie ein großes Sichtfenster im Dach, das zusätzlich Luft durchströmen lässt. Gut durchdacht ist der Stauraum für die Kinder: Je eine abnehmbare Utensilientasche auf jeder Seite bietet Platz für Bücher, Spielzeug oder Trinkflaschen - und lässt sich bei Bedarf einfach entnehmen und reinigen. Sehr praktisch im Alltag! Das 3-in-1-Verdeck mit Insekten-, Sonnen- und Spritzwasserschutz punktet mit einer FIDLOCK-Magnetverschlusslösung, die sicher schließt und einfach zu bedienen ist. Das höhenverstellbare 5-Punkt-Gurtsystem mit magnetischer Sicherung sorgt für maximale Sicherheit - und ließ sich im Test am einfachsten und intuitivsten anpassen. Natürlich sind auch hier Überrollschutz, Reflektoren und ein Wimpel serienmäßig mit dabei - für die nötige Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr.

Da der Croozer Yuuna 2 ein modularer Fahrradanhänger ist, mussten wir die Sitze separat erwerben. In unserem Test kam der Premium Sitz zum Einsatz - nur dieser bietet eine individuelle Rückenlehnenverstellung mit zwei Sitzpositionen. Die Variante mit Basissitz bietet diese Funktion nicht. Eine echte Liegefunktion fehlt auch hier, die gibt es im Test ausschließlich beim ABC Design Tour. Was uns im Test negativ aufgefallen ist: Der Stoff ist direkt über das Sitzgestänge gespannt, und vor allem die Querstrebe im Beinbereich ist kaum gepolstert. Das könnte bei längeren Fahrten an der Unterseite der Oberschenkel drücken - besonders, wenn das Kind mit leichter oder kurzer Sommerkleidung unterwegs ist. Hier hätten wir uns mehr Polsterung für den sensiblen Beinbereich gewünscht. Die Kopfstützen lassen sich in der Höhe anpassen, und auch die Rundumpolsterung aus atmungsaktivem Climatex®-Material vermittelt einen wertigen Eindruck - allerdings wirkten die Sitze im Vergleich zum Qeridoo etwas härter.

Beim Thema Belüftung überzeugt der Yuuna mit einem innovativen Belüftungstunnel sowie zwei Lüftungsklappen, die für einen konstant gut durchlüfteten Innenraum sorgen - clever und effektiv. Auch an Stauraum für die Kinder wurde gedacht: Zwei seitliche Utensilientaschen bieten ausreichend Platz für Bücher, Snacks oder Spielzeug - alles bleibt griffbereit und gut organisiert. Nicht so gut gefallen hat uns allerdings das 5-Punkt-Gurtsystem. Auch wenn es zuverlässig schützt, lässt sich die Höhe der Schultergurte nicht individuell anpassen. Dafür punktet das 3-in-1-Verdeck mit durchdachten Details: Insekten-, Sonnen- und Spritzwasserschutz sind integriert, und besonders gut hat uns das Sonnenverdeck gefallen, das sich wie ein Rollo je nach Sonnenstand nach oben oder unten regulieren lässt. Wie bei allen Modellen im Test sorgen Überrollschutz, Reflektoren und Wimpel für die nötige Sichtbarkeit und Sicherheit im Alltag.

Federung

Auch beim Fahrkomfort macht der Tour von ABC Design eine gute Figur: Er verfügt über eine Einzelradfederung an den Vorderrädern sowie eine zusätzliche Federung an der Hinterachse. Unebenheiten werden zuverlässig abgefedert - für eine angenehm ruhige Fahrt auf Schotterwegen, Waldpfaden oder Kopfsteinpflaster. Als sportlicher Fahrradanhänger für zwei Kinder verfügt er über eine individuell einstellbare Federung, die an das Gewicht der Kinder angepasst werden kann. Kein anderes Modell im Test bietet diese Feinjustierung - das sorgt für den besten Federkomfort im Vergleich. In Sachen Federung arbeitet der Qeridoo mit einer Blattfeder-Dämpf-Federung an der Hinterachse, die Unebenheiten gut ausgleicht. Die Federung des Yuuna setzt auf das bewährte Croozer AirPad® System an der Hinterachse - komfortabel und wartungsfrei.

Bedienkomfort für Eltern

Für Dich als Mama oder Papa zählt im Alltag vor allem eins: praktische Handhabung. Der ABC Design Tour punktet in Sachen Bedienkomfort gleich auf mehreren Ebenen - und das macht sich im Alltag sofort bemerkbar. Der höhenverstellbare Knickschieber lässt sich ganz einfach auf die Körpergröße von Mama oder Papa einstellen. Für mehr Sicherheit - vor allem beim Joggen oder auf abschüssigen Wegen - sorgt die Kombination aus Hand- und Scheibenbremse. Die Feststellbremse kannst Du auch über die Handbremse aus bedienen. Die Deichsel für den Fahrradbetrieb lässt sich bequem seitlich am Anhänger verstauen. Möchtest Du die Rückenlehnen der Sitze in die Liegeposition bringen, kannst Du den befüllten Kofferraum einfach mit den vorgesehenen Gurten sicher aufs Dach des Anhängers schnallen.

Sicherheit von Fahrradanhängern

Andererseits sitzen Kinder in einem Fahrradanhänger fest angeschnallt in einem sicheren Käfig mit Überrollbügel und sind damit bei einem Unfall wesentlich besser geschützt als in einem Lastenrad oder in einem Kindersitz. Experten sind sich daher einig, dass Fahrradanhänger für den Transport von Kindern am sichersten sind. Stürzt bei einem Unfall das Fahrrad, bleibt der Anhänger meist stehen. Auch gegenüber Lastenrädern sind Fahrradanhänger sicherer, denn auch Lastenräder können umkippen - ganz egal, ob es ein vermeintlich »sicheres« Dreirad ist oder eine einspurige zweirädrige Variante.

Alle Kandidaten im Test kamen deshalb mit einem Wimpel, um die Sichtbarkeit zu verbessern, und mindestens zwei Reflektoren an der Vorder- und der Rückseite. An den Seiten müssen Anhänger laut Gesetz nicht unbedingt Reflektoren haben und prompt hatte nur etwa die Hälfte der getesteten Anhänger welche. Für das Fahren im Dämmerlicht oder bei Nacht empfiehlt sich außerdem eine Lampe. Weil der Anhänger das Rücklicht des Fahrrads verdeckt, ist laut StVO eine eigene Beleuchtung sogar vorgeschrieben. Hier unterscheidet man zwischen Drei-Punkte-Gurten, auch Y-Gurte genannt, bei denen jeweils ein Strang von den oberen Seiten über die Schulter läuft und einer von unten aus der Mitte nach oben. Fünf-Punkte-Gurte haben zusätzlich zwei weitere Stränge, die von den unteren Seiten die Hüfte umschließen und sich ebenfalls mit den anderen drei Teilen vor dem Bauch treffen.

Weitere Empfehlungen und Testergebnisse

Der Croozer Kid Vaaya 2 bietet ein sehr gutes Gesamtpaket: Verarbeitung, Bremsen, Kupplung und Ausstattung sind einfach top. Der Croozer Kid Vaaya 2 macht von allen getesteten Fahrradanhängern für Kinder die beste Figur. Er ist toll verarbeitet und hat eine umfangreiche, durchdachte und sehr alltagstaugliche Ausstattung samt Buggy-Set und automatischen Akku-Licht. Der Chariot Cross 1 ist ein echter Hingucker und macht in Sachen Fahrtkomfort keine Abstriche.

Der Singletrailer II Sport von Tout Terrain ist ein ganz besonderer Fahrradanhänger, der vor allem für sportliche Ausflüge mit Geländeeinsatz ausgelegt ist. Ihm ist fast kein Weg zu schmal, steil oder weit. Dafür sorgen nicht nur die hochwertigen Laufräder, sondern auch die Federung, die man je nach Fahrgast und Gepäck individuell über einen Drehgriff einstellen kann. Das Fahrverhalten ist sehr ruhig und angenehm.

Der Hauck Dryk Duo Plus ist kein super günstiges Schnäppchen, doch unter den Empfehlungen ist er das preiswerteste Modell - und dabei hat er einiges zu bieten: viel Raum für den Nachwuchs, Komfort und Sicherheit. Stiftung Warentest hat Fahrradanhänger getestet - empfehlen können sie keinen. Bei den meisten wiesen die Warentester Schadstoffe nach. Beim Thema Sicherheit gibt es demnach bei einigen Modellen gravierende Mängel - fünf Modelle erhalten hier aber die Note „gut“ und sogar „sehr gut“.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Der Preis kann ein wichtiger Indikator für die Qualität der Materialien, die Verarbeitung, den Funktionsumfang und insbesondere die Sicherheitsmerkmale eines Produkts sein. Ein niedrigerer Preis bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Anhänger unsicher ist. Spezielle Sitzschalen für Säuglinge und Neugeborene sind weniger ratsam, da die Kinder hier liegen müssen. Da nur wenige Anhänger eine zusätzliche Bremsfunktion haben, sollten Ihre Bremsen stets in einwandfreiem Zustand sein.

Die beste Variante ist es die Kleinen in einem Fahrradanhänger zu transportieren. Die meisten Fahrradanhänger lassen sich auch gut als Buggy verwenden. Kinder können schon früher in einem Fahrradanhänger transportiert werden - Kinder können ab 2 Monaten in einem geeigneten Babysitz transportiert werden. Fahrradanhänger sind sicherer. Die Kinder sind durch die Fahrgastzelle geschützt und auch wenn das Elternfahrrad einmal umfällt bleibt der Fahrradanhänger stehen. Mit einem Fahrradanhänger kann Papa in der Früh die Kinder in den Kindergarten bringen - den Anhänger dort parken - und Mama holt die Kinder am Nachmittag wieder ab.

Checkliste für den Kauf eines Fahrradanhängers:

  • Sicherheit: 5-Punkte-Gurtsystem, Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen
  • Federung: Für E-Bike-Nutzung oder Komfort empfehlenswert
  • Räder: Mindestens 16 Zoll, besser 20 Zoll
  • Beleuchtung & Reflektoren: Vorne, hinten und seitlich
  • Bremsen: Feststellbremse
  • Ausstattung: Buggy-Set, einfache Bedienung, Sonnenschutz
  • Gewicht: Nicht zu schwer, besonders ohne E-Bike

Empfohlene Modelle

Es gibt Fahrradanhänger mit 2, 3 und 5-Punkte Gurten - achten Sie darauf, dass der Fahrradanhänger ein sicheres 5-Punkte-Gutrtssystem hat,Es ist darauf zu Achten, dass gesetzliche Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden > siehe untenBeim Kauf auf die gängigen Prüfsiegel von TÜV, GS, etc. achten

ModellEigengewichtTragfähigkeitBesonderheiten
Thule Chariot Cross 115 kgKind + Gepäck: max. 34 kgMultisportanhänger, zusammenklappbar
Thule Chariot Sport 222,7 kg45 kgMultisportanhänger für 2 Kinder, zusammenklappbar
Qeridoo Kidgoo 219,9 kg-Fahrradanhänger, Buggy oder Jogger, XXL-Kofferraum
Hauck Bike N Walk Duo25 kg2 Kinder bis je 22 kg3in1 Fahrradanhänger, Federung, Handbremse, Kofferraum

SAMAX Fahrradanhänger Jogger 2in1 ist ein vielseitig einsetzbarer Transportwagen für bis zu zwei Kinder, der sich ohne Werkzeug vom Jogger zum Fahrradanhänger umbauen lässt. Die Gesamtabmessungen betragen ca. 138 x 88 x 107 cm und bieten im Innenraum Platz mit 56 x 54 x 71 cm.

Generell unterscheiden sich die Systeme in Anhänger für Kinder, Transportanhänger oder Anhänger speziell für Hunde. Einige Hersteller geben ihren Produkten sogar entsprechende Namen wie zum Beispiel "Croozer Kid", "Cargo" oder "Dog".

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