Der Begriff "E-Bike" bezieht sich üblicherweise auf ein einspuriges Fahrzeug, das mit einem Elektromotor ausgestattet ist. Insbesondere versteht man darunter das Elektrofahrrad: Ein Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor. Teilweise wird dieses auch als Pedelec oder Speed-Pedelec (S-Pedelec, bis 45 km/h) bezeichnet.
Was ist ein E-Bike und was ein Pedelec?
Die Begriffe stehen für unterschiedliche Arten von Fahrrädern mit Motor. Unterschied E-Bike und Pedelec: Einen richtigen Unterschied gibt es nicht. Das Pedelec kann man eher als Teilbereich der E-Bikes sehen. Bei einem Pedelec handelt es sich um ein sogenanntes unterstützendes Elektrofahrrad.
Dieses wird weder ausschließlich durch Muskelkraft, noch ausschließlich maschinell angetrieben, sondern ist eine Kombination beider Antriebsarten. Tritt der Fahrende in die Pedale, wird er vom eingebauten Motor unterstützt. Wenn man mit dem Treten aufhört, hört auch der Motor auf, man spricht hier von Fahrrädern mit elektrischer Tretunterstützung.
Die Motorleistung nimmt bei Pedelecs also progressiv ab. Es gibt allerdings auch E-Bikes ohne Tretunterstützung, hier erreicht man alleine durch den Motor eine gewisse Geschwindigkeit.
E-Bike bis 25 km/h mit Tretunterstützung
Wenn man zum Fahrradhändler geht und ein "E-Bike" möchte, dann wird einem in den meisten Fällen ein Elektrofahrrad mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h angeboten. Diese Pedelecs werden unter folgenden Voraussetzungen juristisch wie Fahrräder behandelt:
- Motor mit einer maximalen Nenndauerleistung von 250 Watt.
- Mit zunehmender Geschwindigkeit wird die Tretunterstützung progressiv verringert.
Progressiv bedeutet, dass die Unterstützung mit zunehmender Geschwindigkeit abnimmt. Es gibt auch kein Mindestalter. Wegen der Eigenarten beim Beschleunigen sollten Kinder bis 14 Jahre trotzdem nicht mit einem Pedelec fahren.
Ein Versicherungskennzeichen braucht man nicht. Bei einem Unfall verursachte Schäden werden oftmals von der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt. Um sicher zu gehen, sollten Sie den Umfang des Versicherungsschutzes vorab klären. Eine private Haftpflichtversicherung ist freiwillig, aber unentbehrlich. Gerade im Fall von Personenschäden können schnell sehr hohe Kosten entstehen.
Auch wenn keine Helmpflicht besteht, ist das Tragen eines geprüften Fahrradhelms dringend zu empfehlen, denn dieser kann vor schweren Verletzungen schützen.
Es sind die gekennzeichneten Radwege zu benutzen. Sonstige Radwege darf man befahren.
Pedelec bis 45 km/h
Schnelle Pedelecs (S-Pedelecs) mit elektrischer Tretunterstützung bis 45 km/h sind Kraftfahrzeuge, die ein eigenes Versicherungskennzeichen benötigen. Mit diesen Zweirädern darf nur fahren, wer mindestens eine Fahrerlaubnis der Klasse AM besitzt. Außerdem darf man hiermit nur auf der Fahrbahn unterwegs sein. Radwege sind grundsätzlich tabu!
Einzelne Bundesländer haben die Möglichkeit geschaffen, Radwege für S-Pedelecs unter bestimmten Voraussetzungen freizugeben. Bisher ist das in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen möglich. Beim Fahren dieser Pedelecs muss man wie beim Motorradfahren einen geeigneten Helm tragen.
E-Bike bis 25 km/h ohne Tretunterstützung
Mit diesen Bikes kann allein durch den elektrischen Motor (ohne Tretunterstützung) die Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h erreicht werden. In der Regel handelt es sich bei diesen E-Bikes rechtlich um Mofas, bei denen ein geeigneter Helm für Krafträder Pflicht ist. Außerdem wird dafür zumindest eine Mofa-Prüfbescheinigung benötigt. Darüber hinaus braucht man ein Versicherungskennzeichen.
Außerorts dürfen Radwege genutzt werden, innerorts nur, wenn dies durch das Zusatzzeichen "E-Bikes-frei" erlaubt ist.
E-Bike bis 45 km/h ohne Tretunterstützung
Diese Modelle haben ebenfalls keine Tretunterstützung und können die Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h allein durch den Motorantrieb erreichen. Sie entsprechen einem Kleinkraftrad und man darf sie nur mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM fahren. Sie benötigen außerdem ein Versicherungskennzeichen.
Auch hier gilt Helmpflicht.
Geschichte der Fahrräder mit Hilfsmotor
Wir möchten Ihnen das nachfolgende Fahrrad der Firma Winora mit „Sachs-Motor“ (Saxonette) vorstellen und damit den Blick auf die heutzutage etwas im Abseits stehenden Fahrräder mit Hilfsmotor lenken. Der erste Boom zur Ausstattung der Fahrräder mit Hilfsmotoren begann nach dem Ersten Weltkrieg, als erste findige Schrauber versuchten, die Motorisierung auch im Kleinen zu realisieren und sog. Hilfsmotoren in Fahrräder einbauten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden erneut günstige Verkehrsmittel von „Otto Normalverbraucher“ benötigt und nachgefragt; folglich erfreuten sich die Fahrräder mit Hilfsmotor in dieser Zeit großer Beliebtheit. Im Regelfall handelte es sich bei diesen Verbrennungsmotoren um Zweitaktmotoren zwischen 30 cm³ - 60 cm³ und einem Verbrauch von ungefähr 1,5 l auf 100 km.
Da die technische Entwicklung nicht stehen blieb, sich die Bedürfnisse und die Verhältnisse änderten, war der Boom dieser Einstiegsmodelle in eine Motorisierung bald wieder zu Ende. Der Einbau stärkerer, leistungsfähigerer Hilfsmotoren in Fahrräder konnte nicht realisiert werden, da u. a. die Rahmen der Fahrräder dafür nicht mehr geeignet waren.
Einer der Hersteller von Verbrennungsmotoren zum Einbau in Fahrräder war die renommierte Firma „Fichtel & Sachs“ in Schweinfurt, die 1937 unter der Bezeichnung „Saxonette“ ein Fahrrad mit Zweitakt-Einbaumotor auf den Markt brachte. Dieses Modell mit einem Hubraum von 60 cm³ wurde von 1938 - 1940 produziert, ein zweites Modell mit einem wesentlich geringeren Hubraum von nur 30 cm³ von 1987 bis 2011. Der Tank ist platzsparend zwischen Gepäckträger und Hinterrad integriert.
Rechtliche Aspekte
Fahrräder mit Hilfsmotor unterliegen nicht der Straßenverkehrszulassung, der Kfz-Steuer und der Hauptuntersuchung. Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr werden ein Versicherungskennzeichen sowie eine Betriebserlaubnis benötigt. Ein Fahrrad mit Hilfsmotor muss nicht bei einer entsprechenden Zulassungsbehörde angemeldet werden.
Jedes Fahrrad mit Hilfsmotor gilt als Kraftfahrzeug und muss nach dem „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ § 1 eine eigene Haftpflichtversicherung aufweisen.
Nach § 6 Absatz 1 FeV benötigen Sie normalerweise eine Fahrerlaubnis der Klasse AM, um ein Fahrrad mit Hilfsmotor zu fahren. Diesen Führerschein wurde am 19. Januar 2013 eingeführt.
Einen AM-Führerschein benötigen Sie auch für Kleinkrafträder wie Roller oder Mopeds. Sie dürfen ein Fahrrad mit Hilfsmotor sowie andere Fahrzeuge der Fahrerlaubnisklasse AM auch mit folgenden Führerscheinen fahren: A, A2, A1, B und T (§ 6 Abs. 3 FeV).
Sonderfall Mofa
Ein Sonderfall liegt bei langsameren Fahrrädern mit Hilfsmotor vor, zu denen auch Mofas gezählt werden. Das herausragende Merkmal von Mofas, was sie von anderen Fahrrädern mit Hilfsmotor abgrenzt, ist also die relativ niedrige Geschwindigkeitsbegrenzung.
Um diese Fahrzeuge zu fahren, benötigen Sie keine Fahrerlaubnis der Klasse AM, sondern lediglich eine Prüfbescheinigung, welche Sie ab dem 15. Lebensjahr erwerben können. Allerdings spielt hierbei auch das Geburtsjahr des Fahrers eine Rolle.
Wenn Sie ein Fahrrad mit einem Motor, welcher durch Benzin oder Strom angetrieben wird und nicht schneller als 25 km/h fährt, fahren möchten und vor dem 1. April 1965 geboren sind, benötigen Sie weder eine Prüfbescheinigung noch einen Führerschein.
Schutzeinrichtungen und Helmpflicht
Die entsprechenden Regeln zu Schutzeinrichtungen im Straßenverkehr finden Sie in der Straßenverkehrs-Ordnung in § 21a Absatz 2. Demnach müssen Sie einen Schutzhelm tragen, wenn Sie mit einem offenen Fahrzeug unterwegs sind, welches keine Sicherheitsgurte hat und eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h erreicht.
Mit einem Mofa dürfen Sie nach § 2 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) Radwege nur außerhalb geschlossener Ortschaften benutzen. Fahrräder mit Hilfsmotor, die eine höhere Geschwindigkeit erreichen als Mofas, gehören auch außerhalb von Ortschaften auf die Straße.
Verschiedene E-Bike Motoren
Es gibt verschiedene E-Bike Motoren auf dem Markt. Hier sind einige der bekanntesten Hersteller und ihre Motoren:
Bosch Motoren
Bosch E-Bike-Motoren stehen für hohe Leistung, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Sie bieten eine gleichmäßige und natürliche Unterstützung beim Treten und sind ideal für längere Touren oder Fahrten mit viel Gewicht - perfekt zum Beispiel für Lastenräder. Die Vorteile eines Bosch E-Bike-Motors machen ihn zur beliebten Wahl und sorgen für ein komfortables sowie leistungsstarkes Fahrerlebnis.
Vorteile von Bosch E-Bike Motoren:
- Leistungsstark und zuverlässig
- Natürliches Fahrgefühl
- Vielseitig einsetzbar
- Hohe Reichweite
- Einfache Bedienung
- Geringer Wartungsaufwand
- Unterstützung durch E-Bike-App
Gazelle bietet vier verschiedene Bosch-Motoren für E-Bikes an: Bosch Active Line, Bosch Active Line Plus, Bosch Performance Line und Bosch Performance Line Speed. Jeder dieser Motoren hat spezielle Eigenschaften und eignet sich für unterschiedliche Einsatzzwecke.
Bosch Active Line
Die Bosch Active Line eignet sich sowohl für flaches als auch hügeliges Gelände und verfügt über eine Schiebehilfe bis 6 km/h sowie ein Drehmoment von 48 Nm.
Bosch Active Line Plus
Die Bosch Active Line Plus ist eine Weiterentwicklung des Active Line Motors und bietet mit einem Drehmoment von bis zu 50 Nm noch mehr Leistung. Sie ermöglicht ein agiles Fahrverhalten und eine kraftvolle Beschleunigung, besonders im Stadtverkehr.
Bosch Performance Line
Die Bosch Performance Line richtet sich an sportliche Fahrer und bietet mit einem Drehmoment von bis zu 65 Nm eine kraftvolle Unterstützung.
Bosch Performance Line Speed
Die Bosch Performance Line Speed wurde speziell für E-Bikes mit höheren Geschwindigkeiten entwickelt. Mit einem Drehmoment von bis zu 60 Nm bietet der Bosch-Mittelmotor eine kraftvolle und dynamische Unterstützung und ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Dieser Motor ist ideal für Pendler und Fahrer, die längere Strecken schnell und effizient zurücklegen möchten.
Übersicht Bosch Motoren
| Modell | System | Einsatzbereich | Max. Drehmoment | Unterstützungsstufe | Max. Geschwindigkeit | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Active Line | eBike-System 2 / Smarte System | Stadt, Alltag | 40 Nm | 250 % | 25 km/h | ca. 2,9 - 3,0 kg |
| Active Line Plus | eBike-System 2 / Smarte System | Stadt, Ausflüge | 50 Nm | 270 % | 25 km/h | ca. 3,2 - 3,3 kg |
| Cargo Line | eBike-System 2 / Smarte System | Lastentransport | 85 Nm | 400 % | 25 km/h | ca. 3,9 kg |
| Performance Line | eBike-System 2 / Smarte System | Trekking, Touren | 65 Nm | 300 % | 25 km/h | ca. 3,2 kg |
| Performance Line Speed | eBike-System 2 / Smarte System | S-Pedelecs, schnelle Strecken | 85 Nm | 340 % | 45 km/h | ca. 3,5 kg |
| Performance Line SX | Smarte System | Leichte eMTBs, Gravel | 55 Nm | 300 % | 25 km/h | ca. 2,0 kg |
| Performance Line CX | eBike-System 2 / Smarte System | eMTB, anspruchsvolle Touren | 85 Nm | 340 % | 25 km/h | ca. 2,9 - 3,0 kg |
| Performance Line CX Race | Smarte System | eMTB, Wettkampf | 85 Nm | 400 % | 25 km/h | ca. 2,9 kg |
Yamaha Motoren
Yamaha bietet ebenfalls eine Reihe von E-Bike Motoren an, die sich durch ihre Leistung und Effizienz auszeichnen. Hier eine Übersicht:
Yamaha PW-XM
Der Yamaha PW-XM ist das neueste Modell der PW-Serie und bietet eine beeindruckende Leistung bei gleichzeitig geringem Gewicht. Mit einem Drehmoment von 85 Nm und einem Gewicht von nur 2,6 kg eignet sich der PW-XM perfekt für anspruchsvolle E-MTBs. Das kompakte Design sorgt für eine nahtlose Integration in den Rahmen und ein agiles Fahrverhalten.
Yamaha PW-X3
Der Yamaha PW-X3 ist eine Weiterentwicklung des beliebten PW-X2 Motors und bietet ein geringeres Gewicht sowie ein noch kompakteres Gehäuse. Mit einem Drehmoment von 85 Nm bleibt die hohe Leistung erhalten, während das Gewicht auf nur 2,75 kg reduziert wurde. Ideal für sportliche E-Bikes, bei denen Gewicht und Agilität entscheidend sind.
Yamaha PWseries S2
Die Yamaha PWseries S2 wurde für vielseitige E-Bike-Anwendungen entwickelt und bietet eine ausgewogene Kombination aus Leistung und Effizienz. Mit einem Drehmoment von 75 Nm und einem Gewicht von 2,85 kg eignet sich der Motor ideal für Trekking- und Urban-Bikes. Das System bietet eine harmonische Unterstützung und ein natürliches Fahrgefühl.
Yamaha PWseries C2
Die Yamaha PWseries C2 ist speziell für den urbanen Alltag und City-E-Bikes konzipiert. Mit einem Drehmoment von 50 Nm und einem Gewicht von 3,0 kg bietet sie eine komfortable und effiziente Unterstützung bei alltäglichen Fahrten. Der Motor zeichnet sich durch seinen leisen Betrieb und die intuitive Bedienung aus.
Übersicht Yamaha Motoren
| Modell | Einsatzbereich | Max. Drehmoment | Gewicht | Nennleistung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| PW-XM | eMTB, anspruchsvolle Strecken | 85 Nm | 2,6 kg | 250 W | Kompakt und leicht, hohe Leistung |
| PW-X3 | eMTB, sportliche Touren | 85 Nm | 2,75 kg | 250 W | Kompakt und leicht, hohe Agilität |
| PWseries S2 | Trekking, Urban | 75 Nm | 2,85 kg | 250 W | Vielseitig einsetzbar, harmonische Unterstützung |
| PWseries C2 | Urban, City | 50 Nm | 3,0 kg | 250 W | Komfortable Unterstützung, leiser Betrieb |
Shimano Motoren
Shimano bietet eine breite Palette an E-Bike Motoren für verschiedene Einsatzbereiche. Hier eine Übersicht:
Shimano EP801
Der Shimano EP801 ist das leistungsstärkste Modell der Shimano Drive Units und bietet ein Drehmoment von 85 Nm bei einem Gewicht von nur 2,6 kg. Mit Technologien wie AUTO SHIFT und FREE SHIFT ermöglicht der Motor automatisches und schaltfreies Fahren - ideal für technisch anspruchsvolle Trails und das schnelle Transportieren schwerer Lasten. Das Gehäuse aus leichtem Magnesium sorgt für hohe Wendigkeit und Kontrolle.
Shimano EP800
Der Shimano EP800 kombiniert kraftvolle Leistung mit einem leichten und leisen Motor. Mit einem Drehmoment von 85 Nm unterstützt der Motor zuverlässig auf steilen Anstiegen und sorgt für ein natürliches Fahrgefühl. Das kompakte Design ermöglicht eine nahtlose Integration in E-MTB-Rahmen und sorgt für hohe Bodenfreiheit.
Shimano EP600
Der Shimano EP600 ist ein Allrounder, der speziell für den Einsatz bei jedem Wetter entwickelt wurde. Mit einem Drehmoment von 85 Nm und Technologien wie AUTO SHIFT und FREE SHIFT bietet der Motor vielseitige Einsatzmöglichkeiten - sowohl für E-MTBs als auch für Cargo-Bikes. Das robuste Gehäuse sorgt für Langlebigkeit und eine gleichmäßige Leistung, selbst bei schwierigen Bedingungen.
Shimano E6100
Der Shimano E6100 wurde speziell für den urbanen Einsatz entwickelt und bietet ein Drehmoment von 60 Nm. Er eignet sich ideal für tägliche Pendelfahrten und Wochenendausflüge. Mit dem Startmodus (nur Di2) und der Schiebehilfe unterstützt der Motor optimal beim Anfahren und bei Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt.
Shimano E5100
Der Shimano E5100 bietet ein besonders geringes Gewicht von nur 2,4 kg und eine harmonische Leistungsabgabe mit einem Drehmoment von 50 Nm. Er eignet sich ideal für Pendler, die Wert auf eine leise und effiziente Unterstützung legen. Mit der E-TUBE PROJECT App lässt sich das System individuell anpassen, sodass das Fahrerlebnis perfekt auf den Fahrstil abgestimmt werden kann.
Shimano E7000
Der Shimano E7000 wurde für Allround-Fahrer entwickelt, die Wert auf eine robuste und zuverlässige Antriebseinheit legen. Mit einem Drehmoment von 60 Nm bietet der Motor kraftvolle Unterstützung bei Anstiegen und flüssiges Handling auf allen Strecken. Das kompakte Design sorgt für hohe Bodenfreiheit und ein angenehmes Fahrgefühl.
Shimano E5000
Der Shimano E5000 ist Shimanos leichteste und leiseste Antriebseinheit. Mit einem Gewicht von nur 2,5 kg und einem Drehmoment von 40 Nm ist der Motor ideal für City-E-Bikes und Pendler. Dank des Startmodus (nur Di2) wird das Anfahren im Stadtverkehr besonders komfortabel gestaltet.
Übersicht Shimano Motoren
| Modell | Einsatzbereich | Max. Drehmoment | Gewicht | Nennleistung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| EP801 | eMTB, Cargo | 85 Nm | 2,6 kg | 250 W | AUTO SHIFT, FREE SHIFT (optional), Magnesiumgehäuse |
| EP800 | eMTB | 85 Nm | 2,6 kg | 250 W | Kompaktes, integriertes Design |
| EP600 | eMTB, Cargo | 85 Nm | 2,9 kg | 250 W | Allwettertauglich, AUTO SHIFT, FREE SHIFT (optional) |
| E6100 | Urban, Cargo | 60 Nm | 2,76 kg | 250 W | Startmodus (nur Di2), Schiebehilfe |
| E5100 | Urban, Pendler | 50 Nm | 2,4 kg | 250 W | Automatisches Schalten, individuelles Setup via E-TUBE PROJECT |
| E7000 | ATB, Allround | 60 Nm | 2,8 kg | 250 W | Kompaktes Design, hohe Bodenfreiheit |
| E5000 | Urban | 40 Nm | 2,5 kg | 250 W | Leichtestes und leisestes Shimano-System, Startmodus (nur Di2) |
Mahle Motoren
Mahle bietet leichte und effiziente E-Bike Motoren, die besonders für minimalistische E-Bikes geeignet sind. Hier eine Übersicht:
Mahle X20
Der Mahle X20 ist das neueste Modell von Mahle und setzt neue Maßstäbe bei Gewicht und Effizienz. Mit einem Gewicht von nur 1,4 kg ist er der leichteste Hinterradnabenmotor seiner Klasse. Trotz des geringen Gewichts bietet der Motor ein Drehmoment von bis zu 55 Nm und eine intuitive Unterstützung, die sich an die Tretkraft des Fahrers anpasst. In Kombination mit dem kompakten X20 Energy Hub und einer Akkukapazität von bis zu 250 Wh eignet sich dieser Motor perfekt für High-End E-Bikes und sportliche Gravel Bikes.
Mahle X35+
Der Mahle X35+ ist der bewährte Hinterradnabenmotor für leichte Urban-Bikes und Gravel Bikes. Mit einem Gewicht von nur 3,5 kg (inklusive Akku und Steuereinheit) bietet das System eine dezente Unterstützung bis zu 40 Nm Drehmoment. Es ist ideal für Fahrer, die ein leichtes E-Bike mit einem natürlichen Fahrgefühl bevorzugen. Der Motor ist nahezu geräuschlos und in verschiedenen Rahmendesigns unauffällig integrierbar.
Mahle X35 M1
Der Mahle X35 M1 ist eine weitere Variante des bewährten X35-Systems und speziell für den urbanen Einsatz optimiert. Mit einem Drehmoment von 40 Nm und einer Akkukapazität von bis zu 250 Wh sorgt er für dezente Unterstützung bei alltäglichen Fahrten. Die intuitive Bedienung und die Möglichkeit, den Unterstützungsgrad individuell anzupassen, machen ihn zu einer beliebten Wahl für Pendler.
Übersicht Mahle Motoren
| Modell | Antrieb | Max. Drehmoment | Gewicht | Akkukapazität | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Mahle X20 | Hinterradnabe | 55 Nm | 1,4 kg | Bis zu 250 Wh | Leichtester Hinterradnabenmotor, Energy Hub |
| Mahle X35+ | Hinterradnabe | 40 Nm | 3,5 kg | Bis zu 250 Wh | Geräuschlos, kompakte Bauweise |
| Mahle X35 M1 | Hinterradnabe | 40 Nm | 3,5 kg | Bis zu 250 Wh | Intuitive Bedienung, ideal für Pendler |
Fazua Motoren
Fazua bietet kompakte und leichte Antriebssysteme, die sich besonders gut in sportliche E-Bikes integrieren lassen. Hier eine Übersicht:
Fazua Ride 50 Trail
Der Fazua Ride 50 Trail ist für den Einsatz im Gelände konzipiert und bietet etwa 10 % mehr Leistung sowie eine gesteigerte Motoreffizienz im Vergleich zum etablierten Ride 50 Evation. Mit seinem robusten Design und der verbesserten Wärmeableitung ist er optimal für längere Bergfahrten und raues Terrain geeignet. Das Antriebssystem ist vollständig im Rahmen integriert, wobei das Drivepack entnehmbar bleibt. Die drei voreingestellten Fahrmodi sowie die neue Attack-Funktion ermöglichen eine individuelle Anpassung der Unterstützung.
Pendix eDrive
Mit dem Pendix eDrive entscheidest Du, wann Dein Fahrrad zum eBike wird: bergauf mit Unterstützung des Motors oder mit reiner Muskelkraft. Werte Dein Lieblingsfahrrad in Windeseile auf oder statte Dein neues Wunschbike mit zusätzlicher ePower aus. Ob auf dem Weg ins Büro oder für Lebensmitteleinkäufe im Stadtverkehr. Pendix erleichtert Deinen Alltag - und Du wirst die Fahrten lieben.
Zu unserem 65 Nm starken Motor gibt es zwei verschiedene Akkugrößen. Die Reichweiten sind stark abhängig von Deinem Gepäck, Deinem Fahrradtyp, dem Streckenverlauf, um nur einige Faktoren zu nennen. Wir wollen Dir die Suche nach dem passenden Pendix System erleichtern und haben für Dich einen Konfigurator entworfen. Für Dich.
Der Pendix eDrive ist bei ausgewählten autorisierten Fachhändlern erhältlich. In unserer Händlersuche findest Du auch einen Händler in Deiner Nähe. Wir empfehlen, den Anbau des Pendix eDrive durch einen autorisierten Fachhändler durchführen zu lassen. Der Händler überprüft gleichzeitig den Zustand Deines Fahrrads und dessen Kompatibilität mit dem Antrieb. Somit ist Dir eine gute Beratung und eine sichere Fahrt garantiert.
Wenn Du den Anbau dennoch selbst durchführen möchtest, kannst Du den Pendix eDrive in unserem Onlineshop erwerben. Sprich den Fachhändler Deines Vertrauens auf den Pendix eDrive an. Auch Dein Händler kann den Pendix eDrive bei Pendix bestellen und in Dein Fahrrad einbauen.
Damit Du nicht Dich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdest, solltest Du den Pendix eDrive nur an einem verkehrstauglichen und technisch einwandfreien Fahrrad montieren. Dazu kann es notwendig sein, z.B. Verschleißteile zu ersetzen (Bremsbeläge, Kette, usw.), defekte Komponenten auszutauschen oder zusätzliche Komponenten anzubringen (z.B. Beleuchtung). Kontaktiere für genauere Infos einen autorisierten Pendix Händler in Deiner Nähe.
Zum Anbau selbst kann es je nach Kompatibilität der bereits am Fahrrad vorhandenen Komponenten nötig sein, z.B. neue Kettenblätter für die Pendix Kurbel (4x104mm, 4x64mm), einen zusätzlichen Schellenhalter zur Anbringung des Akkuhalters oder einen neuen Hinterradständer zu erwerben. Dank geringem Energieverbrauch und Verschleiß sind die laufenden Kosten sehr niedrig.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Ab wann sollte man mit dem Dreiradschieben beginnen? Der ultimative Ratgeber für Eltern
- Unvergessliche Motorradtouren in Italien: Erlebe das Dolce Vita auf zwei Rädern!
Kommentar schreiben