Fahrrad Nachrüsten mit Elektroantrieb: Ein umfassender Test

Wer ein liebgewonnenes Fahrrad Zuhause hat, muss keine Unsummen für ein E-Bike ausgeben. Mit hochwertigen Sets zum Nachrüsten wird aus einem alten Drahtesel schnell und legal ein vollwertiges E-Bike, beziehungsweise Pedelec.

Elektroantrieb zum Nachrüsten: Anstatt ein komplett neues E-Bike zu kaufen, ermöglichen Nachrüstkits die Umwandlung eines vorhandenen Fahrrads in ein Pedelec - und kommt dabei auch noch kostengünstiger weg. Die Option, das eigene Fahrrad mit etwas Zubehör recht einfach zum E-Bike - oder streng genommen nur zum elektrisch unterstützenden Pedelec - umrüsten zu können, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Denn ein "Retrofit-Pedelec" ist oftmals deutlich günstiger als ein neuwertiges E-Bike.

Die technologischen Fortschritte haben die Nachrüstungsmöglichkeiten verbessert, und heute gibt es eine Vielzahl von E-Bike-Kits auf dem Markt. Wir geben eine Übersicht.

Mit dem richtigen Werkzeug und ein paar einfachen Handgriffen ist das Fahrrad schnell zum E-Bike umgebaut.

Getestete Nachrüst-Kits

In den vergangenen Monaten haben wir insgesamt fünf Nachrüst-Kits für E-Bikes getestet. Hier ist alles für Front-, Mittel- und Heckmotor dabei.

Folgende Kits treten in unserer Bestenliste an:

  • Mittelmotor Bafang BBS-01B (Testbericht)
  • Mittelmotor Bafang MM G340 (Testbericht)
  • Mittelmotor Pendix Edrive 300 (Testbericht)
  • Frontmotor iMortor 2.0 (Testbericht)
  • Heckmotor Bikight SW900 (Testbericht)

Die von uns getesteten Kits entsprechen größtenteils den bekanntesten Produkten am Markt. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir weitere Nachrüst-Kits testen und die Liste aktualisieren.

Produktempfehlungen für E-Bike Nachrüstungen

Es ist wichtig, vor der Nachrüstung eines Fahrrads mit einem Motor die Anweisungen und Empfehlungen des Herstellers sorgfältig zu prüfen. Wir raten auch genau darauf zu achten, welcher E-Antrieb für den E-Bike-Umbau infrage kommt.

  • Bathrena Elektrofahrrad-Umbau: Dieses Kit ist geeignet für Fahrräder mit V-Bremse oder Scheibenbremsen. Die Motorleistung gibt der Hersteller mit 250 W an. Das Einbaukit kann am Vorder- sowie am Hinterrad befestigt werden, verfügt zudem über einen Kurbelgeschwindigkeitssensor für die Tretunterstützung.
  • Viribus E-Bike-Umbausatz: Auch der Nachrüstsatz von Viribus verspricht eine einfache Nachrüstung und elektrische Fahrunterstützung mit einem bürstenlosen 500-W-Nabenmotor. Die Montage soll laut Hersteller dank klar bebilderter Anleitung auch für Lai:innen einfach ablaufen.
  • Yose Power E-Bike-Umbaukit: Der Yose Power Umbausatz macht das Fahrrad zum "Fronttriebler". Denn hier ersetzt die Felge mit integriertem, bürstenlosen Elektromotor (250 W) das Vorderrad. Der etwas höhere Preis im Vergleich zur Konkurrenz erklärt sich durch den Akku, der bereits im Lieferumfang enthalten ist.
  • Varstrom E-Bike-Umbausatz: Der elektrische Fahrrad-Umbausatz von Varstrom enthält eine Felge mit bürstenlosem Nabenmotor mit 250 W Leistung für das Hinterrad. Über ein 3,5-Zoll-Display lässt sich die Unterstützung in neun Stufen einstellen, darunter auch der "Eco-" und "Sportmodus".
  • Season E-Bike Umbausatz: Das E-Bike-Kit von Season Bike kommt ebenfalls einbaufertig mit bereits montierter doppelwandiger Aluminiumfelge und Nabenmotor.
  • Bafang BBSHD E-Bike-Kit: Ein etwas anders aufgebautes Nachrüst-Set bekommt man mit dem Bafang BBSHD. Denn anstatt in der Radnabe steckt der "Mittelmotor" im Tretlager selbst. Daher ist die Nachrüstung auch nicht für Fahrräder mit Rücktrittsbremse geeignet.

Bestenliste der getesteten E-Bike Nachrüst-Kits

Platz 1: Bafang BBS-01B

Mit Gutschein-Code BG04aa52 gibt es den Bafang-Mittelmotor derzeit bei Banggood für 520 Euro. Er ist gut verarbeitet und mit 250 Watt Leistung in Deutschland legal. Laut diverser Foreneinträge kommt der Motor auf 80 Nm; das verschafft dem Nutzer eine entspannte Fahrt bei Hügeln und kleineren Bergen.

Neben dem Mittelmotor liefert Bafang neue Kurbeln, einen großen Farb-LCD-Bordcomputer, einen Handcontroller, einen Geschwindigkeitssensor, neue Bremshebel sowie ein Frontlicht und unzählige Kabelbinder. Montagewerkzeug und eine Anleitung sind ebenfalls dabei. Nur einen Innenlagerschlüssel muss man selbst kaufen.

Zum Bafang BBS-01B (Testbericht) braucht man noch einen Akku. Hier haben wir uns für den Haniwinner H194 samt europäischem Netzteil für knapp 270 Euro entschieden. Den Preis erzielt man derzeit mit dem Gutschein-Code BG2eb379 bei Banggood. Die Kapazität des Akkus liegt bei 561 Wh. In der Praxis kommt man damit zwischen 30 und 70 Kilometer weit; abhängig von vielen Fanktoren wie Unterstützungsstufe und Beschaffenheit der Fahrstrecke.

Platz 2: Pendix Edrive 300

Pendix ist Premium und das spürt man schon beim Preis. Der von uns getestete Pendix Edrive 300 (Testbericht) kostet im Set samt Akku mit Gutschein-Code HeiseMedien2022 1500 statt 1.649 Euro. Dafür ist das System absolut geräuschlos, fällt kaum auf und es gibt keine nervigen Kabel, aber auch kein eigenes Display. Das Pendix-Kit hat drei Jahre Garantie (bei Registrierung) und ist hochwertig verarbeitet.

Der Mittelmotor bietet 250 Watt Leistung und ein Drehmoment von 65 Nm. Der Akku bietet 330 Wh und liefert in der Kombination 40 bis 50 Kilometer Reichweite. Großer Pluspunkt ist bei Pendix das sehr minimalistische Design sowie der komplett geräuschlose Motor.

Dieser arbeitet ohne Getriebe und gibt deshalb keinen Ton von sich. Dafür tritt der Motor nach. Wir erleben bei jeder Pausierung unseres Tretens, dass die Kurbeln mit spürbarer Kraft weiter nach vorne drücken. Das ist sehr ungewohnt im Vergleich zu anderen Mittelmotoren, aber einfach erklärt: Die Magnete, die das Getriebe ersetzen, drücken immer nach, bis sie an der nächsten Spule andocken. Daran gewöhnt man sich aber in aller Regel; zumindest war das bei uns der Fall.

Mit einem zweiten, separat erhältlichen Akku bist Du jederzeit bereit für längere Strecken. Pendix erleichtert Deinen Alltag - und Du wirst die Fahrten lieben. Ob auf dem Weg ins Büro oder für Lebensmitteleinkäufe im Stadtverkehr.

Werte Dein Lieblingsfahrrad in Windeseile auf oder statte Dein neues Wunschbike mit zusätzlicher ePower aus. Sprich den Fachhändler Deines Vertrauens auf den Pendix eDrive an. Auch Dein Händler kann den Pendix eDrive bei Pendix bestellen und in Dein Fahrrad einbauen.

Zum Anbau selbst kann es je nach Kompatibilität der bereits am Fahrrad vorhandenen Komponenten nötig sein, z.B. neue Kettenblätter für die Pendix Kurbel (4x104mm, 4x64mm), einen zusätzlichen Schellenhalter zur Anbringung des Akkuhalters oder einen neuen Hinterradständer zu erwerben. Dank geringem Energieverbrauch und Verschleiß sind die laufenden Kosten sehr niedrig.

Wenn Du den Anbau dennoch selbst durchführen möchtest, kannst Du den Pendix eDrive in unserem Onlineshop erwerben.

Platz 3: Bikight SW900

Den Heckmotor Bikight SW900 (Testbericht) mit 1000 Watt gibt es bei Banggood regulär für 300 Euro. Mit Gutschein-Code BG690f26 kostet er nur noch 279 Euro - ein echtes Schnäppchen. Leider ist die Version hierzulande illegal. Das Modell mit 250 Watt ist derzeit ausverkauft. Für den kompatiblen Akku Haniwinner HA194 561Wh legt man mit Code BG6e013a 210 Euro auf den Tisch. Insgesamt zahlt man also rund 460 Euro für das gesamte Set. So günstig ist kein anderes Kit in unserer Bestenliste.

Die 250-Watt-Version kann mit einem Drehmoment von vermutlich gerade einmal 25-35 Nm nicht vollständig überzeugen. Ja, man spürt die Unterstützung, bergauf fehlt es aber einfach an Kraft. Somit landet der Heckmotor nur auf Platz 3 unserer Bestenliste.

Platz 4: Bafang MM G340

Eigentlich steht das Kit Bafang MM G340 (Testbericht) unserem erstplatzierten Bafang BBS-01B um nichts nach. Ganz im Gegenteil, der MM G340 ist ein sehr starker Mittelmotor der auf ganzer Linie Freude bereitet. Leider verfügt der Motor über eine Leistung von 750 Watt; das ist in Deutschland illegal. Schade, denn ansonsten hätte es für diesen kraftvollen Mittelmotor den ersten Platz gegeben.

Derzeit bekommt man den Motor via Banggood für rund 480 Euro mit Code BG44073d. Via Amazon findet man den Motor immer wieder für rund 100 Euro mehr.

Platz 5: iMortor 2.0

Eigentlich ist der iMortor 2.0 (Testbericht) eine tolle Idee. Akku, Elektronik und Motor stecken allesamt im Vorderrad. Man muss nur ein Kabel zur Lenkerstange verlegen und es mit dem mitgelieferten Controller verbinden. Insgesamt brauchen wir für den Umbau 15 Minuten.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein und ist es leider auch. Denn der iMortor 2.0 hat mit rund 10 bis 15 Kilometern kaum Reichweite, man braucht eine App, um ihn überhaupt nutzen zu können, und ohne Gashebel kann man ihn nicht nutzen. Damit ist das Modell in Deutschland illegal und generell einfach nicht zu gebrauchen. Via Banggood ist das Produkt noch gelistet, aber nicht mehr verfügbar. Auf Geekbuying findet man den Nachfolger, den iMortor 3.0, für rund 420 Euro.

Wie funktioniert die Nachrüstung zum E-Bike?

Die Nachrüstung zum E-Bike beinhaltet die Integration eines elektrischen Antriebssystems in ein herkömmliches Fahrrad. Dieses System besteht in der Regel aus mehreren Komponenten:

  • Das Herzstück einer E-Bike-Nachrüstung ist der Elektromotor. Dieser Motor kann entweder im Vorderrad, im Hinterrad oder im Tretlagers platziert werden.
  • Über einen Sensor, der die Pedalbewegungen erkennt, wird dann die elektrische Unterstützung bestimmt.
  • Der Unterstützungsgrad wird über eine Fernbedienung (einfacher Schalter oder Hebel oder ein LCD-Bildschirm) bestimmt.
  • Ein Steuergerät "verwaltet" die Befehle und setzt diese in Bewegung um.
  • Ein Akku - bei den meisten Kits nicht im Lieferumfang enthalten - versorgt Motor und Steuergerät mit Strom.

Die Installation eines E-Bike-Kits erfordert in der Regel grundlegende mechanische Kenntnisse und nur einfache Werkzeuge. Wer sich nicht an die Nachrüstung herantraut, sollte die Arbeit einen Fachbetrieb durchführen lassen.

Vorteile der E-Bike-Nachrüstung

Die Nachrüstung eines Fahrrads mit einem E-Bike-Kit bietet eine Menge Vorteile:

  • Fahrer:innen erhalten eine motorische Unterstützung beim Treten. Das ist insbesondere an Steigungen hilfreich.
  • Nachrüst-Kits werten ein bereits vorhandenes Fahrrad auf und lassen sich oft auch rückstandslos wieder entfernen.
  • Die Nachrüstung eines Fahrrads mit einem E-Bike-Kit ist kostengünstiger, als der Neukauf eines vollständigen E-Bikes.

Rechtliche Bestimmungen für nachgerüstete E-Bikes in Deutschland

In Deutschland gelten für nachgerüstete E-Bikes dieselben rechtlichen Bestimmungen, wie für herkömmliche E-Bikes und Pedelecs. Wichtig ist hierfür die Unterscheidung:

  • Pedelec: Bei einem Pedelec, also einem Fahrrad mit unterstützendem E-Motor darf die Motorleistung maximal 250 W betragen und die elektrische Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von höchstens 25 km/h aktiv sein.
  • S-Pedelec: Als "S-Pedelec" gelten dagegen Fahrräder mit einer elektrischen Unterstützung von bis zu 45 km/h. Hier darf der Motor bis zu 400 W leisten, es werden allerdings ein Versicherungskennzeichen sowie eine Fahrerlaubnis der Klasse AM zum Fahren benötigt. Zudem gilt eine Helmpflicht. Da S-Pedelecs rein verkehrsrechtlich als "Kleinkrafträder" gelten, sind auch Radwege tabu.
  • E-Bike: Definitionsgemäß sind hier Fahrräder aufgeführt, die ohne Zutun elektrisch beschleunigen können. Erreichen die Fahrräder 20 km/h ohne Treten, gelten sie als Leichtmofa und fallen damit nicht unter die Helmpflicht. Bis 25 km/h gelten sie als Mofa, somit greift die Helmpflicht. Auch hier sind Führerschein und Versicherungskennzeichen notwendig, Radwege dürfen (außer explizit beschildert) nicht genutzt werden. Die Motorleistung von E-Bikes darf maximal 500 W betragen.

Grundsätzlich darf man sein eigenes Fahrrad nachrüsten, das ergab ein gemeinsames Interview mit Deutschlandfunk, ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub e.V.) und TechStage (ab Minute 20). Viele Nachrüst-Kits bieten zudem einen Gashebel. Den sollte man lieber nicht anbringen, da solch ein Hebel im öffentlichen Verkehr auf deutschen Straßen bis dato nicht erlaubt ist.

Der Motor darf ohne Trittunterstützung maximal auf 6 km/h beschleunigen; das gilt in Deutschland als Schiebehilfe. Generell darf ein Pedelec, also ein Elektrofahrrad ohne Versicherungskennzeichen, nicht mehr als 25 km/h mit Motorunterstützung leisten. Die Nennleistung des Motors darf 250 Watt nicht übersteigen.

Worauf Sie beim Nachrüsten achten sollten

Damit Du nicht Dich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdest, solltest Du den Pendix eDrive nur an einem verkehrstauglichen und technisch einwandfreien Fahrrad montieren. Dazu kann es notwendig sein, z.B. Verschleißteile zu ersetzen (Bremsbeläge, Kette, usw.), defekte Komponenten auszutauschen oder zusätzliche Komponenten anzubringen (z.B. Beleuchtung). Kontaktiere für genauere Infos einen autorisierten Pendix Händler in Deiner Nähe.

Das nachzurüstende Fahrrad sollte zudem in einem einwandfreien Zustand sein. Der ADFC und das Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit raten von einem Umbau ab (Stellungnahme des ADFC), da die Bauteile herkömmlicher Räder nicht auf zusätzliche Belastungen ausgelegt wären. Das Material sollte keine Ermüdungserscheinungen aufweisen. Idealerweise rüstet man am besten ein neues oder junges Fahrrad auf. Wer sich unsicher ist, sollte zu einem Fachhändler gehen.

Weitere Nachrüst-Kits und Hersteller

Am Markt findet man mittlerweile zahlreiche Umbausätze / Nachrüstsätze, um sein Rad zum E-Bike beziehungsweise zum Pedelec nachzurüsten. Das reicht von Hinterrad- über Vorderrad-Motoren bis hin zu waschechten Mittelmotoren, die am Tretlager angebracht werden.

Einige der gängigsten Hersteller mit Umbausätzen / Nachrüstsätzen sind:

  • Pendix
  • Senglar
  • Go Swiss
  • Bafang
  • Ansmann
  • Vivax
  • Binova
  • Add-e
  • Electron Wheel

Schritte zur Nachrüstung zum E-Bike

  1. Prüfen der Kompatibilität: Zwar sind viele, aber nicht alle Fahrräder für die Nachrüstung mit einem E-Bike-Kit geeignet. Wichtig zu wissen ist vor allem, ob das Kit ausreichend Platz am Fahrrad hat. Wichtig hierfür ist unter anderem die Radgröße (Felgendurchmesser in Zoll sowie Felgenbreite), die Gabelbreite sowie die Bremse. V-Bremsen sind bei den meisten Kits möglich, einige unterstützen auch Scheibenbremsen. Am Rahmen oder auf dem Heckträger muss zudem noch ausreichend Platz für Steuergerät und Akku vorhanden sein.
  2. Wahl des Motors: Bei E Bike Umbausätzen hast du die Wahl zwischen verschiedenen Antriebsarten. Hier sitzt der Motor entweder direkt im Vorderrad oder wird an der Felge bzw. Bereifung des Rades befestigt. Der Motor befindet sich am Hinterrad und ist vor allem beim Antritt sehr effektiv. Diese Antriebsform ist am geläufigsten und wird unter oder auf dem Tretlager angebracht. Bei einem Reibrollenantrieb sitzt eine kleine Rolle an dem Hinterrad oder Vorderrad auf.
  3. Installation: Den Produkten liegt meist eine Montageanleitung bei. Zudem gibt es für die hier getesteten Modelle auf Youtube diverse Montageanleitungen. Kurbeln, Motor, Bremshebel und Steuereinheit - das sind in aller Regel die Komponenten eines Nachrüst-Kits.
  4. Kontrolle und Wartung: Wartung Fahrrad & Anbauteile: Motor, Akku, Sensoren, Fahrradcomputer, E Bike Sattel und andere Bauteile können zu einem erheblichen Risiko werden, wenn sie nicht mehr rund laufen.

Weitere Tipps und Hinweise

  • Sicherheit: Höhere Geschwindigkeiten bedeuten ein höheres Risiko, bei einem Unfall verletzt zu werden. Der Fahrradhelm ist damit umso wichtiger.
  • Versicherung: Ein Umbausatz wertet dein Fahrrad auf und erhöht den Wert.
  • Straßenverkehrsordnung: Du kannst alles richtig machen und doch im Straßenverkehr andere behindern, wenn du die Straßenverkehrsordnung nicht einhältst.

DJI Avinox E-Bike Motor

Der DJI Avinox E-Bike Motor hat auf der Eurobike 2024 die etablierten Motorenhersteller wie Bosch und Shimano ins Schwitzen gebracht. Aber wie viel Fahrspaß steckt wirklich hinter dem Hype um den Markteintritt von DJI?

Der DJI Avinox Motor ist leichter, leiser, stärker und kleiner als die aktuellen Flaggschiffe von Bosch, Shimano und Co. Noch dazu besticht er mit einer noch nie da gewesenen Connectivity und einem Touch Display.

DJI Avinox Motor - Technische Daten

Der Motor fällt mit 2514 Gramm leichter aus als die aktuellen Aggregate von Bosch und Shimano. Auch beim Ladegerät klatscht DJI der Konkurrenz eine vor den Latz. Denn während Bosch schon mit einem 6-Ampere-Ladegerät von Schnellladen spricht, arbeitet DJI hier standardmäßig mit 12-Ampere. Möglich wird das durch eine neue GaN-Technologie.

In Sachen Gewicht, Motorsteuerung und User Interface lässt man die Konkurrenz sogar ziemlich alt aussehen. Die Kombination aus kraftvoll, leise und klein findet man so aktuell kein zweites Mal auf dem Markt.

Swytch GO E-Bike-Nachrüstsatz

Vom Fahrrad zum Pedelec: Swytch aus Großbritannien bietet einen Nachrüstsatz an, mit dem sich ein normales Fahrrad zum E-Bike umbauen lässt. Ich habe das System Swytch GO für dich getestet.

Das Upgrade eines bestehenden Fahrrads zu einem E-Bike kann eine kostengünstige Variante sein, um die Vorteile eines elektrischen Antriebs zu genießen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten: die vertraute Fahrraderfahrung ergänzt durch die Unterstützung eines Elektromotors.

Mit dem im Jahr 2023 vorgestellten E-Bike-Nachrüstsystem Swytch GO möchte das Londoner Unternehmen seine Produktlinie erweitern und preisbewusste Kunden ansprechen, die in den E-Bike-Bereich einsteigen wollen.

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