Wasserdichte Fahrrad Packtaschen: Test und Vergleich

Das Fahrrad bietet den Vorteil, dass Sie sich selbst sowie weitere Dinge schnell und einfach transportieren können. Idealerweise nutzen Sie hierfür Fahrradtaschen, die den Inha...

Einkaufsratgeber für wasserdichte Fahrradtaschen

Einkaufshilfe für den wasserdichte Fahrradtaschen-Test oder Vergleich: Unser Wegweiser für Ihren persönlichen Testsieger!

Achten Sie darauf, wo Sie die wasserdichte Fahrradtasche anbringen möchten. Es gibt unter anderem Gepäckträgertaschen, die Sie am Gepäckträger montieren. Ferner finden Sie auch Rahmentaschen und wasserdichte Satteltaschen.

Berücksichtigen Sie beim Kauf einer wasserdichten Fahrradtasche, aus welchem Material sie bestehen soll. Zur Auswahl stehen unter anderem PVC, LKW-Plane oder PU.

Was zeichnet eine wasserdichte Fahrradtasche aus?

Was zeichnet eine Fahrradtasche aus, die wasserdicht ist?

Welche Arten von wasserdichten Fahrradtaschen gibt es?

Welche Arten von wasserdichten Fahrradtaschen gibt es?

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Wasserdichte Fahrradtaschen in Tests: Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Verschiedene Arten von Fahrradtaschen

Die wasserdichte Fahrradtasche erhalten Sie in verschiedenen Größen. Besonders große Fahrradtaschen weisen ein Fassungsvermögen von 28 bis 40 oder 50 l auf.

  • Gepäckträgertaschen
  • Rahmentaschen
  • Satteltaschen
  • Lenkertaschen

Wenn Sie auf der Suche nach einer Rahmentasche oder einer Satteltasche sind, klicken Sie einfach auf das entsprechende Bild und es öffnet sich der entsprechende Testbericht.

Fahrradtaschen für unterschiedliche Anforderungen

Nicht jeder, der eine Tasche für sein Fahrrad sucht, möchte damit zum Einkaufen fahren. So ergeben sich unterschiedliche Bedürfnisse über die unterschiedlichen Einsatzgebiete.

Wer täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und dabei z.B. Akten und Dokumente transportiert, der legt Wert darauf, dass diese Dinge nicht knicken. Die Fahrradtasche sollte also starr und hart sein. Gleichzeitig sollte die Fahrradtasche wasserdicht, sich auch regendicht schließen lassen und auch von außen kein Wasser durchlassen. Im Idealfall hat die Fahrradtasche noch ein paar Fächer, in denen man unterschiedliche Dinge verstauen kann. Oftmals befindet sich hier auch ein Fach als Laptoptasche.

Wer in der Tasche lediglich etwas Essen und Getränke transportiert, der kann auch auf eine flexible Fahrradtasche aus LKW-Plane zurückgreifen. Zum Einkaufen bietet es sich an, wenn die Taschen einen Schultergurt oder einen vernünftigen Tragegurt haben.

Den Fahrradurlaub macht man im Idealfall auch mit wasserdichten, leichten und kompakten Fahrradtaschen.

Fahrradtaschen für hinten / Fahrradtaschen für Gepäckträger

Die hinteren Fahrradtaschen (Fahrradtaschen für Gepäckträger) haben in den meisten Fällen keine großen Auswirkungen auf den Schwerpunkt vom Fahrrad. Je nach Zuladungsgewicht und Fassungsvermögen (Volumen) kann das Fahrrad zwar im Stand kippen, beim Fahren selbst macht sich dies aber kaum bemerkbar.

Gerade wenn man zwei Fahrradtaschen nutzt und sich das Gewicht durch eine optimale Verteilung ausgleicht stellt dies kein Problem dar.

Die Taschen werden, wie oben bereits geschrieben, oft an dafür vorgesehene horizontalen Streben befestigt. Aufgrund ihrer Position wird diese Taschenart auch Gepäckträgertasche genannt.

Die Gepäckträgertasche sollte fest sitzen

Beim Installieren der Fahrradtaschen sollte man vor allem darauf achten, dass diese nicht zu weit nach vorne rutschen und zu dicht an die Fahrradpedalen kommen. Beim Treten der Pedalen sollte man nicht mit dem Fuß an die Fahrradtasche für den Gepäckträger stoßen.

Für den Gepäckträger gibt es auch solche Taschen, die man über diesen legt. Man kennt diese Ausführungen vom „Zeitungsjungen“. Hierbei sind beide Taschen fest miteinander verbunden.

Die Fahrradtasche für Gepäckträger ist mitunter die meist verbreitetste Art der Fahrradtaschen. Ebenfalls im Trend sind Fahrradtaschen für den Rahmen oder als Handyhalterung.

Fahrradtaschen für vorne

Die wenigsten Fahrräder haben standardmäßig Halterungen für vordere Fahrradtaschen installiert. Damit man die Fahrradtaschen an der Vorderachse befestigen kann, benötigt man eine besondere Halterung, einen sogenannten Lowrider; dieser wird entweder mit an der Achsschraube oder an der Fahrradgabel befestigt.

Belädt man die vorderen Taschen zu stark, kann sich dies merkbar auf das Fahrverhalten auswirken. In Kurven auf sandigem Untergrund kann das Vorderrad leicht wegrutschen. Auch kann sich, je nach Zuladung, das Lenkverhalten ändern, jedoch ist dies eher zu vernachlässigen.

An der Vorderachse empfiehlt es sich immer mit zwei Fahrradtaschen gleich verteilter Beladung zu fahren. Die Verteilung sollte zu einer 60 : 40 Verteilung vom Gewicht führen. 60% sollten dabei auf die Vorderachse gepackt werden, da die Hinterachse bereits mit unserem eigenen Körpergewicht belastet wird. Andere Quellen sprechen auch von einer 2/3 zu 1/3 Verteilung über die Hinterachse und Vorderachse.

Wichtig ist, dass man die gepackten Taschen am Fahrrad befestigt und eine Probefahrt damit macht. Jeder empfindet das Fahrverhalten anders, eine Faustregel kann man zwar angeben, diese muss jedoch individuell infrage gestellt werden.

Fahrradtaschen für den Rahmen

Es gibt Fahrradtaschen, die befestigt man im Rahmen. Diese Taschen sind vom Fassungsvermögen her eher klein gehalten und bieten Platz für ein Schloss, eine Luftpumpe oder ein wenig Fahrradwerkzeug; größere Sachen kann man damit nicht transportieren.

Man unterscheidet hierbei solche Fahrrad Rahmentaschen, die sich innerhalb des Fahrradrahmens befinden und die, die man auf der Querstrebe, der obersten Stange, verankert. Befestigt werden diese Taschen meist mit einem starken Klettverschluss.

Der Nachteil: bei einem klassischen Damenrad sind diese Fahrrad Rahmentaschen nicht zu befestigen.

Die großen Rahmentaschen nehmen fast den ganzen Platz des Fahrradrahmens ein und sind dabei nicht viel breiter als ein paar Zentimeter. Anderenfalls kommt man beim Treten mit den Knien gegen die Tasche, dies gilt es auch bei der Beladung der Fahrradtasche zu beachten. Eine Trinkflaschenhalterung ist bei der Tasche vom Bild nicht mehr anzubringen.

Fahrrad Satteltaschen

Den Abschluss bilden die Fahrrad Satteltaschen, diese werden hinten, unter dem dem Sattel befestigt. Diese Helfer gibt es in verschiedenen Größen um z.B. nur das Fahrrad Flickzeug mitzuführen oder die ganze Regenkleidung (Fahrrad Regenjacke und Fahrrad Regenhose) inklusive Trinkflasche.

Hinweis: Wird das Fahrrad auf dem Fahrradträger transportiert, sollte jede Tasche vom Fahrrad abgenommen werden. Die Tasche, auch kleine Taschen, können unter Umständen durch den Fahrtwind so getroffen werden, dass diese abfallen können.

Fahrradtaschen für den Lenker

Die Lenkertaschen sieht man immer wieder bei Fahrradurlaubern, die in ihnen die Fahrradkarte der jeweiligen Region platzieren. Befestigt wird die Lenkertasche häufig per Klettverschluss.

Vom Fassungsvermögen ist es eine eher kleine Tasche, in der man problemlos mal eine Getränkeflasche transportieren kann und auch das Handy und der Fotoapparat einen Platz finden, damit ist das Volumen doch oftmals schon ausgereizt.

Den Deckel bildet meistens eine durchsichtige Folie, hinter der man - vor Regenwasser geschützt - Straßenpläne und Fahrradkarten verstauen kann.

Schnell abnehmbare Lenkertaschen findet man z.B. von Rixen & Kaul mit dem KlickFix Systemen, ein Hersteller der u.a. auch Fahrradkörbe und anderes Zubehör für Fahrräder herstellt.

Wer mehr Platz am Lenker braucht, der kann auch auf Taschen aus dem Bikepacking zurückgreifen. Die Lenkerrollen haben oftmals mehr Volumen als die klassische Lenkertasche.

Bikepacking Taschen

Der Reiz des Bikepackings liegt in seiner Einfachheit: kein sperriger Gepäckträger, keine komplizierten Montagehilfen. Stattdessen werden die Taschen direkt am Fahrradrahmen und am Lenker befestigt, was sie ideal für den Einsatz am Rennrad oder besonders am Gravelbike macht.

Dieses schlanke Setup ermöglicht es, leicht und effizient unterwegs zu sein, ohne auf wichtige Ausrüstung wie Kleidung, Proviant oder eine Campingausstattung verzichten zu müssen.

Der Markt für Bikepacking-Taschen wächst kontinuierlich. Dabei zeigt sich: Nicht nur die Klassiker überzeugen, auch neue Anbieter bringen frische, innovative Ideen ein.

Die von den Herstellern angebotenen Lösungen sind so vielfältig, dass wir uns bei der Testprodukt-Auswahl vorab auf einige wenige Punkte fokussiert haben.

Alle Taschen - bis auf die ‚Load‘-Modelle von Canyon - können ohne bereits am Rahmen befindliche Schrauben oder Ösen montiert werden.

Lenkertaschen

Lenkertaschen werden zwischen den Lenkerenden befestigt, entweder vor oder unter dem Oberlenker. Die Modellvielfalt ist - wie im gesamten Bikepacking-Taschen-Bereich - inzwischen enorm: Es gibt kleinere und eher flache Taschen mit einem Zugang von oben, etwa für Snacks, eine Windweste, das Smartphone et cetera. Auch Tonnenformen wie beim Molekühl-Modell Harry sind beliebt. Andere Taschen ähneln einer Art dickem Schlauch, der beidseitig zu öffnen ist. An vielen Modellen lässt sich auch problemlos ein Zelt, eine Isomatte oder ein Schlafsack befestigen.

Die Aero Bag von Cyclite ist speziell für Aero-Auflieger konzipiert. Sie punktete im Test mit ihrem großen Volumen und der umlaufenden Öffnung oben.

Rahmentaschen

Alle Rahmentaschen in diesem Testfeld werden an der Unterseite des Oberrohrs angebracht. Häufig bieten die Hersteller Schablonen an, um zu überprüfen, ob die Tasche in das Rahmendreieck des eigenen Rades passt. Achten sollte man auf genügend Abstand zu den Trinkflaschen am Rahmen.

Rahmentaschen sind innen oft zweigeteilt, mit einem großen Haupt- und einem flacheren Nebenfach. Praktisch sind Schlauch- beziehungsweise Kabelöffnungen für eine Trinkblase, Kopfhörer oder eine Powerbank.

Canyon kooperiert bei seiner Load-Serie mit dem Magnet-Spezialisten Fidlock: Die Taschen, angepasst an die Rahmengröße, werden mittels speziellen Magnethaltern am Rahmen fixiert.

Satteltaschen

Bei den Satteltaschen ist die Größenauswahl enorm. Die meisten Hersteller geben in den Informationen ein Minimalmaß an, das benötigt wird, damit die Taschen nicht den Reifen berühren. Die Taschen lassen sich in der Regel auch an Dropper Seatposts befestigen.

Die Befestigung: Die meisten Testmodelle werden mittels Klett- und Zurrgurten befestigt. Vor der Montage gilt es aber auch den Rahmenschutz zu beachten. Hersteller wie Evoc liefern spezielle Rahmenschutz-Sticker gleich mit. Andere Optionen sind gummierte Kletts oder Schaumstoff-Bumper wie bei Ortlieb. Riemen und Gurte sollten variabel angebracht werden können, wie beim Framepak von Camelbak.

Manche Taschen und Packsäcke verfügen über ein Luftventil, wodurch diese Modelle stärker komprimierbar sind und zu 100 Prozent luft- und wasserdicht verschlossen werden können.

Sicherheit und Regenschutz

Auch das Thema Sicherheit beziehungsweise Sichtbarkeit ist eines unserer Testfaktoren. Fast alle Taschen bieten mehr oder weniger große Reflektor-Elemente - das Handlebar Pack von Camelbak besteht aus einem komplett reflektierenden Material. Befestigungsmöglichkeiten für Lampen befinden sich dagegen nicht an jeder Tasche.

Der Faktor Regenschutz: Die meisten getesteten Modelle sind wasserabweisend und halten einem Regenschauer zuverlässig stand. „Wasserdicht“ bedeutet in den meisten Fällen, dass das Innere auch bei lang andauerndem heftigem Regen und Spritzwasser von unten trocken bleibt. Es heißt aber nicht, dass das Interieur auch einen Tauchgang unbeschadet übersteht. Das liegt zum einen daran, dass die Rollverschlüsse nicht komplett wasserdicht sind. Auch bei offiziell wasserdichten Reißverschlüssen ist das so. Zum anderen muss auch das Material beziehungsweise müssen die Stoffbahnen wasserdicht zusammengesetzt sein.

Taschen mit robusteren Stoffen wie bei Evoc oder mit speziellen Features wie dem Seat-Lock-System von Ortlieb sind etwas schwerer. Leichter und auf den Renneinsatz ausgerichtet sind die Modelle von Cyclite und Canyon.

Dieser Vergleichstest deckt nur einen Teil des mittlerweile breiten Marktes für Bikepacking-Taschen ab.

Vor dem Kauf

Wie oft im Jahr bin ich unterwegs und wie weit? Wie lange bin ich unterwegs? Was packe ich wohin? Den Schlafsack nach vorne oder hinten? Das Zeltgestänge ins Rahmendreieck? Das sollte man vor dem Kauf wissen.

Welche Taschen passen an mein Rad? Das ist oftmals eine Frage für kleinere Fahrer mit eher kleinen Rahmen. Da kann eine Oberrohrtasche durchaus zu wuchtig sein oder den Zugang zu den Trinkflaschen versperren.

Testergebnisse

Hier sind einige Ergebnisse aus Fahrradtaschen-Tests:

Tasche Typ Ergebnis Preis (€) Anbieter
Vaude Aqua Back Plus Hinterradtasche sehr gut 132,99 Amazon
Valkental 3in1 Choice of the Month Hinterradtasche gut 55,92 Amazon
Vaude Aqua pro Back Hinterradtasche sehr gut 59,99 Amazon
Büchel Fahrradtasche Hinterradtasche gut 22,36 Amazon
Ortlieb Back-Roller Hinterradtasche sehr gut 225,30 Amazon
Ortlieb Classic Hinterradtasche sehr gut 124,99 BOC24

Ortlieb Fahrradtaschen oder Vaude Fahrradtaschen gehören mit zu den bekanntesten Produkten, die eine hochwertige Qualität aufweisen und auch bei uns im Test einen guten Eindruck gemacht haben.

Befestigung der Fahrradtaschen am Fahrrad

Die meisten Fahrradtaschen werden mit einem Klippsystem am Fahrrad befestigt. Diese Klipps kann man entweder am Fahrradgepäckträger aufhängen oder an extra dafür vorgesehene horizontale Streben. Damit sich die Taschen in Kurven nicht vom Fahrrad abwenden, können gute Gepäckträgertaschen noch mit einer Klemme an den Gepäckträgerstreben befestigt werden. So entsteht eine Drei-Punkt-Befestigung.

Alternativ gibt es dazu noch Klettverschlüsse. Diese findet man jedoch meist nur bei Fahrrad Rahmentaschen oder Lenkertaschen. Alle haben den Vorteil, dass man sie schnell lösen und vom Fahrrad abnehmen kann.

Wichtig: Wer eine Tasche am Fahrrad befestigt, sollte darauf achten, dass diese möglichst eng am Fahrrad liegt und die Tasche innerhalb der Halterungen kaum bis keinen Spielraum aufweist. Fährt man über unebene Wege, sollte die Tasche möglichst wenig „hüpfen“.

Schwere Ladung hüpft ebenfalls und kann die Last auf die Nähte und Befestigungen der Halterungen aufsummieren und erhöhen. Generell sollte die Ladung möglichst fix in der Tasche sein. Dies gilt auch bei einer Gepäckträgertasche.

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