Das E-Bike erfreut sich wachsender Beliebtheit und wird zunehmend als Alternative zum Auto betrachtet und genutzt. Viele Arbeitgeber stellen ihren Mitarbeitern E-Pedelecs als Diensträder zur Verfügung, wobei kostengünstige und praktische Leasing-Modelle genutzt werden.
E-Bike Leasing: Die verschiedenen Möglichkeiten
Im Bereich E-Bike Leasing gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der gängigsten Variante schließt Ihr Arbeitgeber einen Leasingvertrag mit einem der E-Bike Leasing-Anbieter, wie z.B. Jobrad, Deutsche Dienstfahrrad, Beovelo o.ä. - das E-Bike wird dann dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.
Die Leasingraten werden dann dem Arbeitnehmer monatlich von dessen Bruttogehalt abgezogen, manchmal zahlt der Arbeitgeber hier einen Zuschuss. Mit diesem Elektrofahrrad-Leasing sind viele Steuervorteile verbunden, daher lohnt sich solch ein Leasing gegenüber einem normalen E-Bike-Kauf erheblich. Es können mehrere E-Bikes geleast werden, wenn der Arbeitgeber zustimmt.
Durch die Reduzierung des Bruttoeinkommens durch das Leasing, minimieren sich auch die Lohnersatzleistungen (wie z.B.
E-Bike Leasing für Privatpersonen
An sich ist ein E-Bike Leasing für Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter gedacht. Aber es gibt mittlerweile im Bereich der Leasing-Anbieter, auch welche, die das Leasing von E-Bikes direkt an Privatpersonen anbieten.
Jedoch gilt hier anzumerken, dass sich das Konzept eigentlich nur im beruflichen Kontext tatsächlich lohnt. Als Privatperson können Sie das E-Bike nicht steuerlich geltend machen und somit profitieren Sie nicht von den Vorteilen eines Dienstfahrrad-Leasings.
Für alle Nicht-Angestellten, sondern Gewerbebetreibenden, welche also selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind, gibt es ebenfalls die Möglichkeit eines E-Bike Leasings. Noch dazu können auch diese von den oben genannten Vorteilen profitieren. Jedoch sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Pedelec als Dienstrad über die Firma geleast wird. Nur dann können Sie die Leasingraten zu 100 % als Betriebskosten in der Steuererklärung einbeziehen.
Anbieter und Konditionen
Mittlerweile gibt es in Deutschland einige E-Bike-Leasing Anbieter, welche den Markt dominieren. Nicht jeder Leasing-Anbieter bietet die gleichen Konditionen und Vorgaben, es gibt Unterschiede. Daher sollte man unbedingt abwägen, welcher Anbieter auf sich selber am besten passt.
Es gibt z.B. Unterschiede im Brutto-Höchstwert. Noch dazu werden zumeist bei allen Leasingunternehmen diverse Versicherungspakete angeboten - zu unterschiedlichen Konditionen; vergleichen Sie hier ganz genau. Meist entscheidet der Inhalt der Versicherung, welcher E-Bike-Leasing-Anbieter zu Ihnen passt.
Außerdem sollten Sie gleich zu Anbeginn prüfen, welcher Anbieter, an welche Berufsform seine E-Bikes samt Leasing ausgibt. Manch einer geht ausschließlich mit Arbeitgeber und Arbeitnehmer in eine Partnerschaft. Während andere noch dazu auch mit Selbstständigen kooperieren.
Eine genaue Kostenaufstellung kann man vorab so pauschal nicht machen. Die Kosten sind immer abhängig des E-Bike-Wertes und auch von der E-Bike-Versicherungsrate. Ebenso sind das Bruttogehalt, ein optionaler Zuschuss Ihres Arbeitgebers und einige andere Faktoren entscheidend und beeinflussen die Kostensumme.
Wenn Sie sich vorab mit den Kosten genauer beschäftigen möchten, gibt es einige Leasing-Anbieter-Seiten, die ein entsprechendes Tool zur Berechnung anbieten. Im Regelfall belaufen sich die Leasing-Raten im mittleren und oberen zweistelligen Bereich - schauen Sie z.B.
Gehaltsumwandlung beim E-Bike Leasing
Wenn Sie als Arbeitnehmer auf einen gewissen Teil Ihres Brutto-Gehaltes verzichten und dafür einen Sachlohn in Anspruch nehmen, nennt man dies Gehaltsumwandlung. Als Sachlohn zählt z.B. ein geleastes E-Bike. So wird dann das Brutto-Gehalt über die komplette Raten-Laufzeit verringert, bis das Leasing beendet ist.
Bei einer Gehaltsumwandlung profitiert der Arbeitnehmer, da das E-Bike monatlich mit nur 1 % des Brutto-Listenpreises versteuert werden muss. E-Bikes, die erst nach dem Jahre 2020 geleast wurden / werden, haben eine Versteuerung von 0,25 %. So sparen also Arbeitnehmer und auch der Arbeitgeber also bares Geld.
Damit das Finanzamt diese steuerlichen Vorteile und somit das Leasing-Modell anerkennt, ist es wichtig, dass im Arbeitsvertrag entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.
Steuervorteile beim E-Bike Leasing
Bei einem E-Bike-Leasing können sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von den Steuervorteilen profitieren. Speziell bei Diensträdern, die erstmals zwischen den Jahren 2019 und 2030 genutzt werden, gibt es je Menge Steuervergünstigen.
So lassen sich - wie beim Dienstauto - auch für jeden Entfernungskilometer des Arbeitsweges 0,30 Euro als Werbungskosten in der Steuererklärung ansetzen. Dies kann jährlich mehrere hundert Euro ausmachen. Sie sehen, es gibt also durchaus mehrere Wege, durch ein geleastes Pedelec Steuern zu sparen.
Vor- und Nachteile des E-Bike Leasings
Bis zu 40 Prozent Ersparnis - für Arbeitnehmer ist das eines der wesentlichen Pro-Argumente beim Dienstrad-Leasing. Bei Unternehmen liegt der Fokus dagegen meist eher auf der Möglichkeit, sich mit einem sinnvollen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden Benefit als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
Für den Weg zur Arbeit statt dem Auto das Dienstrad nutzen - das ist gesunde Bewegung, die Mensch und Umwelt guttut. Übrigens: Auf die Pendlerpauschale (auch Entfernungspauschale) hat die Nutzung des Dienstrads keinen Einfluss.
Die Grundidee des Dienstrad-Leasings per Gehaltsumwandlung ist, dass Arbeitgeber Fahrräder leasen, um es ihren Beschäftigten zur Nutzung zu überlassen. Dieses Modell ist also Arbeitnehmern vorbehalten. Auch Selbstständige können zwar ein Dienstrad leasen, dabei aber nicht das Modell der Gehaltsumwandlung nutzen.
Eine weitere Voraussetzung ergibt sich aus der Leasinglaufzeit, die in der Regel 36 Monate beträgt. Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis voraussichtlich in weniger als drei Jahren endet - z.B. weil sie in Kürze in Rente gehen, noch in der Ausbildung oder befristet beschäftigt sind - kommt das Dienstrad-Leasing darum unter Umständen nicht in Frage. Ähnliches gilt für Beschäftigte auf Minijob-, Midijob- oder Zeitarbeit-Basis, Beschäftigte, die zum Mindestlohn vergütet werden und Angestellte, die noch in der Probezeit sind.
Dank Dienstrad-Leasing werden auch hochpreisige Fahrräder für mehr Menschen erschwinglich. Doch was, wenn das geleaste E-Bike gestohlen wird oder das Mountainbike bei einem Sturz zu Bruch geht? Müssen die Raten dann weitergezahlt werden, obwohl das Dienstrad nicht genutzt werden kann? Und wer übernimmt die Reparaturkosten?
Die monatlichen Raten sind klein, aber wer das Dienstrad am Ende der Leasinglaufzeit behalten möchte, muss nochmal tief in die Tasche greifen. Gegen Ende der 36-monatigen Leasinglaufzeit erhalten Dienstradnutzer üblicherweise ein Übernahmeangebot. Auch, wenn ein verbindliches Angebot aus steuerrechtlichen Gründen erst kurz vor Ablauf der Laufzeit erfolgen darf, kann man mit einem Übernahmepreis von 18 % der UVP rechnen.
Wer sein Dienstrad am Ende der Leasinglaufzeit nicht übernehmen möchte, kann es selbstverständlich zurückgeben. Bei der Rückgabe muss es sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Das heißt aber nicht, dass das Dienstrad nach 36 Monaten Nutzung aussehen muss wie neu. Schließlich handelt es sich um einen Gebrauchsgegenstand, der im Idealfall regelmäßig genutzt wird. Allerdings sollten alle mitgeleasten Teile vorhanden und intakt sein.
Dienstrad-Leasing ist als Mitarbeiter-Benefit ideal auch für kleine und mittlere Unternehmen. Es bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, ihren Beschäftigten ohne zusätzliche Kosten und mit minimalem Aufwand eine attraktive Art der Wertschätzung zukommen zu lassen.
Um von den Vorteilen des Dienstrad-Leasings zu profitieren, muss das Fahrrad über den Arbeitgeber geleast werden. Ob Mountainbike, Cityrad oder Cargobike - darüber entscheiden allein die Arbeitnehmer als Nutzer der Diensträder.
Eine Grundidee des Dienstrad-Leasings ist es, Radfahren als nachhaltige Form der Mobilität für möglichst viele Menschen attraktiv und auch hochwertige Fahrräder erschwinglich zu machen. Ein Weg dahin, ist das Leasing per Gehaltsumwandlung, bei dem die Leasingraten aus dem Bruttolohn der Arbeitnehmer bedient werden und so die Nettobelastung für die Anschaffung eines Fahrrads deutlich geringer ist als beim Direktkauf.
Diese Ersparnis entsteht unter anderem, weil durch die Reduzierung des Bruttogehalts während der Leasinglaufzeit die Berechnungsgrundlage für Einkommenssteuer und Sozialabgaben gesenkt wird. Wie viel man beim Dienstrad-Leasing sparen kann, hängt darum nicht nur vom Preis des Dienstrads ab, sondern auch davon, wie hoch das Gehalt besteuert wird. Wer kaum oder keine Steuern und Sozialabgaben zahlt, bei dem kann die Ersparnis tatsächlich geringer ausfallen.
Als Nachteil des Dienstrad-Leasings wird oft der mögliche Einfluss auf spätere Rentenansprüche genannt. Dadurch werden unter anderem auch weniger Rentenbeiträge fällig.
Die Leasinglaufzeit beim Dienstrad-Leasing beträgt in der Regel drei Jahre. Wenn Dienstrad-Nutzer ihren Arbeitgeber wechseln, gibt es verschiedene Möglichkeiten - von der Übernahme des Dienstrads über die Umschreibung auf den neuen Arbeitgeber bis hin zur Regulierung über die Bikeleasing-Arbeitgeber-Ausfallversicherung.
Bike leasen oder kaufen: Was lohnt sich mehr?
Am Anfang steht wie so oft auch beim Fahrradkauf die Frage nach dem Geld: Ein gutes Fahrrad oder E-Bike mit hochwertiger Ausstattung hat seinen Preis. Beim Sofortkauf wird dieser direkt und in voller Höhe fällig. Eine Alternative dazu ist die Ratenzahlung, bei der die Anschaffungskosten für Dein Traumfahrrad in einem festgelegten Zeitraum über monatliche Raten beglichen werden.
Die Raten für eine Finanzierung zahlst Du von dem Geld, das Dir netto zur Verfügung steht, während die Leasingraten aus Deinem Bruttogehalt bedient werden, wenn Du Dein neues Rad als Dienstrad über Deinen Arbeitgeber least. Durch diese sogenannte Gehaltsumwandlung verringert sich das zu versteuernde Bruttogehalt, so dass Steuern und Sozialabgaben sinken und die monatliche Nettobelastung deutlich geringer ist als die fällige Leasingrate.
Wie oben beschrieben, wird durch die Gehaltsumwandlung beim Leasing die Berechnungsgrundlage für Lohnsteuern und Sozialabgaben reduziert. Genau das wird in Gesprächen rund um das Fahrrad-Leasing oder auch beim E-Bike-Leasing häufig als möglicher Nachteil genannt - schließlich können dadurch die späteren Rentenansprüche leicht sinken. Aber mal Klartext: Was in Bezug auf vermeintliche Bikeleasing-Nachteile, insbesondere mit Blick auf die Rente, oft reißerisch in den Raum geworfen wird, fällt in der Praxis meist kaum ins Gewicht.
Ein wichtiger Vorteil beim Dienstrad-Leasing ist, dass Du beim Bikeleasing-Service automatisch umfassenden Versicherungsschutz genießt, denn die Absicherung, wenn Du während der Leasinglaufzeit zum Beispiel wegen Krankheit oder Kündigung ausfällst oder Dein Dienstrad gestohlen oder beschädigt wird, ist bei uns immer Teil des Leasings.
Ob sofort bezahlt, per Ratenkredit finanziert oder als Dienstrad geleast: Wenn Du mit Deinem neuen Rad unterwegs bist, tust Du Deiner Gesundheit etwas Gutes und das ist ja auch eine Art der Altersvorsorge - von der Du lange profitieren kannst, denn statistisch gesehen leben Radfahrer länger.
Wer sich näher mit den Dienstrad-Angeboten am Markt beschäftigt, stößt früher oder später auch auf grundsätzliche Fragen zum Modell selbst: Wie funktioniert Dienstrad-Leasing überhaupt? Wo ist der Haken? Welche Rolle spielt der Anbieter dabei - und worauf sollte man achten, wenn Begriffe wie Bikeleasing, Jobrad oder Firmenrad ins Spiel kommen?
42 % der potenziellen Fahrrad Käufer in Deutschland, als nächstes ein Elektrofahrrad zu kaufen. Diese Entwicklung lässt sich vor allem damit erklären, dass das Fahrrad dem Besitzer einen Teil der Arbeit abnimmt. Damit meistern Sie nicht nur lange Strecken, sondern auch höhere Steigungen. Aber auch im urbanen Verkehr sind E-Bikes verlässliche Partner. Kein anderes Verkehrsmittel bringt Sie so schnell zwischen 5 und 10 Kilometer weit.
Daher ist es wenig verwunderlich, dass viele Menschen sich fragen, ob es sich lohnt ein E-Bike zu kaufen, wenn es auch Leasingangebote gibt. Gerade für Berufspendler ist es interessant nach verschiedenen Angeboten zu schauen, da viele deutsche Bundesländer Pendlern einen Bonus beim Kauf eines E-Bikes zahlen.
Grundsätzliche Überlegungen zum E-Bike-Kauf
So viele Vorteile E-Bikes auch bringen, es gibt eine Hürde, die letztendlich viele Parteien davon abhält, E-Bikes zu kaufen: es ist der Preis. Ein Fahrrad mit Hilfsmotor ist keineswegs eine billige Anschaffung. Denn Motoren und Batterien sind mit Entwicklungskosten und hohen Produktionskosten verbunden. Hinzu kommen weitere Komponenten, die durch das Gewicht und die Geschwindigkeit des E-Bikes stark belastet werden. Daher setzen die meisten Hersteller auf robuste und qualitativ hochwertige Anbaugeräte, um ihren Anforderungen gerecht zu werden. Aber sie haben auch einen Preis. Zwischen 2.000 und 3.000 Euro sollten Sie also für ein E-Fahrrad einplanen.
Der Kauf eines E-Bikes erfordert viel Aufwand und ist für viele Menschen schwer zu realisieren, insbesondere bei Direktkäufen, bei denen die Rechnung auf einmal bezahlt wird. Glücklicherweise gibt es andere Finanzierungsmöglichkeiten zur Auswahl, bei denen sogar Ihr Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernimmt!
E-Bike Leasing für Privatpersonen
Gibt es auch Leasingsangebote für Privatpersonen? Ja, Sie können ein E-Bike auch privat leasen. Im Gegensatz zum Arbeitgeberleasing gibt es jedoch keine Steuervorteile. Ein E-Bike als Privatperson zu leasen kann interessant sein, vor allem, wenn Sie ein sehr teures E-Bike fahren möchten, sich aber keines leisten können.
Beachten Sie jedoch, dass Ratenzahlungen und andere alternative Finanzierungsoptionen oft günstiger sind als Leasing. Auch beim Kauf eines E-Bikes können Sie Finanzierungsmöglichkeiten nutzen. Außerdem ist Leasing in der Regel ein Mehrjahresvertrag, sodass Sie Ihr E-Bike nicht sofort wechseln oder verkaufen können.
Umso wichtiger ist es, das passende E-Bike für Ihre Bedürfnisse zu finden, ob Leasing oder Kauf. Nutzen Sie unseren E-Bike Beartung, um Ihr perfektes E-Bike zu finden.
Das E-Bike als Dienstrad: Wie funktioniert das?
Seit 2012 gilt die bisher auf Dienstwagen beschränkte 0,25%-Regelung nun auch für E-Bikes sowie E-Bike-Leasing. So können Unternehmen ihren Mitarbeitern maßgeschneiderte Mobilitätslösungen anbieten und profitieren gleichzeitig von neuen Regelungen zu Fahrrädern, E-Bikes und E-Bikes im Rahmen eines Lohnabrechnungsmodells ( Sachbezug).
Vom Arbeitgeber gekaufte/geleaste Modelle werden Mitarbeitern zur Verfügung gestellt, die monatliche Raten aus ihrem Bruttogehalt bezahlen. Fahrrad-Leasing ist eine attraktive Option, da es günstiger ist als der Kauf auf eigene Faust. Arbeitnehmer sparen hier im direkten Vergleich zum Kauf eines E-Bikes bis zu 40% der Anschaffungskosten. Beschäftigte können auch für den Arbeitsweg mit dem Fahrrad die volle Pendlerpauschale von 30 Cent pro Kilometer und Arbeitstag in Anspruch nehmen.
Wie kann der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein E-Bike zur Verfügung stellen?
Grundsätzlich kann jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Dienstfahrräder zur Verfügung stellen. Immer mehr Arbeitgeber tun dies bereits selbst. Wenn Ihr Arbeitgeber noch kein Jobbike anbietet, lohnt es sich auf jeden Fall nachzufragen. Einschränkungen können sich aus bestehenden Tarifverträgen oder Arbeitsverträgen ergeben. Allerdings gibt es in den meisten Fällen ein paar Dinge zu beachten. Dies gilt beispielsweise für die Berechnung von Steuern oder Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Dienstfahrräder oder zumindest die private Nutzung müssen in vielen Fällen als geldwerter Vorteil versteuert werden.
Berechnung des E-Bike als Jobrad
Dienstfahrräder können auf verschiedene Arten abgerechnet werden. Für Mitarbeiter ist es besonders vorteilhaft, wenn sie sich in Form einer Gehaltsumwandlung an den Kosten für Diensträder beteiligen. Arbeitgeber leasen Dienstfahrräder dann für ihre Mitarbeiter.
Wenn Arbeitnehmer Dienstfahrräder für berufliche oder private Zwecke nutzen möchten, müssen sie die Kosten in Form der Lohnabrechnung tragen.
Arbeitgeber ziehen im Rahmen der Lohnumstellung einen vereinbarten Prozentsatz für die Fahrradnutzung direkt vom Bruttoentgelt zur Kostendeckung ab.
Um von steuerlichen Anreizen zu profitieren, ist es für Arbeitgeber wichtig, Jobbikes zusätzlich zum bisherigen Gehalt, beispielsweise anstelle von Gehaltserhöhungen, in Anspruch nehmen zu können.
Lohnt sich die Bereitstellung von E-Bikes als Dienstfahrräder für Arbeitnehmer?
Dienstfahrräder lohnen sich für fast alle Arbeitnehmer. Dies gilt zumindest im Vergleich zum Direktkauf eines vergleichbaren Fahrrads. Je nach Steuerniveau und Einkommenssituation ergeben sich erhebliche Vorteile wie Steuervergünstigungen und Senkungen der Sozialversicherungsbeiträge.
Die folgende Beispielrechnung zeigt den Vorteil. Ein Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttogehalt von 3.500,00 € Steuerklasse I, der nicht der Kirchensteuer unterliegt, erhält von seinem Arbeitgeber ein Dienstrad zum Preis von 2.299,00 € brutto, wie das Himiway Zebra.
Der Arbeitnehmer zahlt eine Leasingrate in Höhe von ca. 69,00 Euro in Form von Gehaltsäquivalenten. Arbeitnehmer erhalten zusätzlich von ihrem Arbeitgeber einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 25 Euro.
Was für den Kauf eines eigenen E-Bikes spricht
Was grundsätzlich für den eigenen Kauf eines E-Bikes spricht, ist selbstverständlich die Unabhängigkeit Ihrer Kaufentscheidung. So kann Ihr Arbeitgeber zum Beispiel Rahmenverträge mit speziellen Herstellern abgeschlossen haben, die Ihren eigenen Präferenzen nicht komplett entsprechen. Ebenso haben Sie die Möglichkeit beim Kauf Ihres eigenen E-Bikes zusätzliche Ausrüstung hinzuzufügen und so ihr komplett Himiway Super-E-Bike zusammenzustellen, indem Sie E-Bike HD Weitwinkel-Rückspiegel und Himiway Escape Pro Lenkradkorb hinzufügen.
Die Vor- und Nachteile von Kauf und Leasing im Überblick
Kauf eines E-Bikes
- Pro:
- Bezahlung: Beim Kauf eines E-Bikes zahlen Sie eine einmalige Gebühr. Danach gehört das E-Bike dir und du musst nicht monatlich bezahlen.
- Auswahl: Beim Kauf haben Sie die freie Wahl. Entscheiden Sie, welche Marke und welches Modell Sie kaufen möchten.
- Wiederverkauf: Wenn Ihnen Ihr E-Bike nicht mehr gefällt, steht einem Verkauf nichts mehr im Wege, denn Sie sind an keinen Vertrag gebunden.
- Contra:
- Preis: Der Kauf eines E-Bikes ist in der Regel teurer als das Leasing. Wir empfehlen, außerhalb der Saison nach Angeboten zu suchen oder ein Elektrofahrrad zu kaufen.
- Reparatur: Sie müssen selbst zahlen und es kann teuer werden.
- Wertverlust: E-Bikes verlieren wie Autos an Wert. Wenn Sie E-Bikes verkaufen, sollten Sie einen niedrigeren Verkaufspreis akzeptieren.
Leasing eines E-Bikes
- Pro
- Ersparnis: Beim Leasing eines E-Bikes über Ihren Arbeitgeber können Sie bis zu 40% gegenüber dem Kaufpreis sparen
- Geplante Wartung: Termine für Inspektionen in der Werkstatt sind normalerweise im Vertrag festgelegt. Aus diesem Grund werden E-Bikes regelmäßig von Experten überprüft. Wenn Reparaturen erforderlich sind, sind diese in der Regel im Vertrag enthalten, ähnlich wie eine Diebstahlversicherung.
- Vertragsablauf: Nach Ablauf Ihres Vertrages können Sie Ihr E-Bike gegen eine geringe Gebühr abholen. Oder einen neuen Vertrag abschließen und ein neues E-Bike bekommen.
- Contra:
- Keine Einmalinvestition: Der Leasingvertrag verspricht über einen langen Zeitraum einen festen monatlichen Betrag für das E-Bike.
- Vertragliche Bindung: Sie sind an einen Vertrag gebunden. Wenn Sie diese kündigen, gehört Ihnen auch das E-Bike nicht mehr.
- Limited Choice: Ihr Arbeitgeber kann mit Auftragnehmern zusammenarbeiten. Dadurch ist die Auswahl eingeschränkt, z.B. können Elektrofahrräder nur aus Marken ausgewählt werden, die von Vertragspartnern angeboten werden.
E-Bike-Leasing vs. Kauf: Eine Tabelle
| Aspekt | E-Bike-Kauf | E-Bike-Privatleasing | E-Bike-Dienstradleasing |
|---|---|---|---|
| Eigentum | Volles Eigentum | Kein Eigentum während der Laufzeit | Kein Eigentum während der Laufzeit |
| Kosten | Hohe Einmalzahlung | Monatliche Raten, langfristig teurer | Monatliche Raten, oft günstiger durch Steuervorteile |
| Flexibilität | Uneingeschränkte Nutzung | Vertragsbindung | Abhängigkeit vom Arbeitgeber |
| Steuervorteile | Keine | Keine | Ja, durch Gehaltsumwandlung |
| Service | Zusätzliche Kosten | Oft inbegriffen | Oft inbegriffen |
Privat-Leasing oder Dienstrad-Leasing: Was ist besser?
Egal ob Fahrrad oder E-Bike: Ein geleastes Dienstrad hält fitter als ein Dienstwagen und schont obendrein die Umwelt. Du hast dich für Leasing entschieden, aber zweifelst noch ob du das besser privat organisierst oder den Weg über den Arbeitgeber wählst?
Bist du angestellt und dein Arbeitgeber bietet eine Leasing-Möglichkeit, dann lohnt es sich meist, die Steuervorteile des Dienstrad-Leasings auszunutzen. Durch die monatliche Abrechnung über das Bruttogehalt sparst du Steuern, was die Leasingraten spürbar günstiger macht. Zudem übernehmen viele Arbeitgeber einen Teil der Kosten oder stellen zusätzliche Services wie Wartung und Reparaturen zur Verfügung. Das macht das Modell für viele besonders attraktiv, weil es die Gesamtkosten reduziert und gleichzeitig die Nutzung des E-Bikes vereinfacht.
Übrigens, Angebote wie BusinessBike bieten auch Leasingmodelle für den Öffentlichen Dienst oder Selbstständige an.
Finanzierungsbeispiel: Dienstrad-Leasing vs. Kauf
Für das Dienstradleasing nehmen wir ein Bruttogehalt von 3.000 Euro und eine Laufzeit von 36 Monaten an. Daraus ergibt sich bei BusinessBike eine monatliche Leasing-Rate von ca. 60,99 Euro. Zusätzlich bietet BusinessBike eine Vollkaskoversicherung, eine Mobilitätsgarantie und Zugang zu einem Netzwerk von über 6.000 Fachhändlern, die eine Vielfalt an hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes zur Auswahl stellen. Die Ersparnis beim Leasen über den Arbeitgeber beträgt in diesem Beispiel bei ca. 30 %. Diese ergibt sich nicht nur aus den steuerlichen Vorteilen durch den Abzug der Leasingrate vom Bruttolohn, sondern auch aus den eingesparten Kosten für Versicherung und Service, die bereits im Dienstrad-Paket enthalten sind.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Shimano Deore Bremshebel richtig einstellen – Ultimative Schritt-für-Schritt Anleitung für perfekte Bremsleistung!
- RAM Mount Handyhalterung Motorrad: Test & Kaufberatung
Kommentar schreiben