Wenn es um den Radsport geht, lassen wir uns vom Wetter nicht so leicht abschrecken! Ausgestattet mit einer wetterfesten Jacke und Hose, sowie regenabweisenden Schuhen und Handschuhen ist man auch in Herbst und Winter mit dem Rennrad gut unterwegs. Doch nicht jede Regenjacke ist gleich: Die Anforderungen variieren je nach Einsatzbereich und persönlichen Vorlieben.
Warum eine Regenjacke wichtig ist
Der Hauptzweck einer Regenjacke besteht darin, unseren Körper vor Auskühlung zu schützen und das Risiko von Erkältungen zu minimieren. Gleichzeitig sollte sie beim Radfahren nicht einschränken. Ein Rennradfahrer beispielsweise würde sich mit einer locker sitzenden, dreilagigen Hardshelljacke schwer tun.
In unserer Testserie haben wir die besten Regenjacken auf Herz und Nieren geprüft. Neben Fahrtests haben wir die Jacken auch im Duschtest auf ihre Wasserdichtigkeit untersucht. Dabei haben wir Faktoren wie Passform, Atmungsaktivität und Packmaß bewertet.
Regenjacken für E-Bike- und Fahrradfahrer müssen vor allem eines sein: wasserdicht. IMTEST hat daher für dieses Kaufratgeber nur solche Jacken ausgewählt, die - laut Hersteller - dieses Attribut erfüllen. Dass eine als wasserdicht, sprich regenabweisende, Jacke nach einer längeren Tragzeit oder mehrmaligen Wäschen auch „undicht“ werden kann, hat IMTEST bereits in einem Test ermittelt.
Das sollten Regenjacken für E-Biker und Radfahrer bieten
Sportliches Radfahren, Fahrten ins Büro oder zum Arbeitsplatz sowie Touren per E-Bike im Urlaub. Hierfür gibt es mittlerweile spezielle Regenjacken. Sie erfreuen sich zudem großer Beliebtheit. Alle in diesem Ratgeber vorgestellten Jacken gibt es sowohl in einer Ausführung für Damen als auch für Herren.
Neben der Wasserdichtigkeit liegt ein weiterer Fokus auf dem Komfort. Denn je häufiger eine Regenjacke getragen wird, desto wichtiger sind ein guter Schnitt sowie eine hohe Material-Qualität. Je nach Wetter und Tour kann man etwa zwischen einer wärmenden Softshelljacke mit wind- und wasserabweisenden Eigenschaften oder einer gefütterten Regenjacke wählen, die absolut wasserdicht ist.
Empfehlenswert sind bei beiden Varianten Unterarm-Öffnungen, die bei Bedarf für etwas Abkühlung während der Fahrt sorgen. Ganz gleich, ob die Rad-Fahrenden unterwegs einen Helm tragen oder nicht, sollten die Regenjacken eine Kapuze haben. Auch wasserdichte Taschen für das Smartphone, InEar-Kopfhörer oder das Portemonnaie sind essentiell.
Spezielle Regenjacken fürs Fahrradfahren
Für die Outdoor-Branche sind Regenjacken für Fahrradfahrende ein wichtiges Thema. Solche Jacken sind speziell geschnitten und mit radspezifischen Details ausgestattet. Der Schnitt ist je nach persönlicher Vorliebe mehr oder weniger körperbetont. Je weiter die Jacke, desto mehr flattert sie im Fahrtwind.
Die Rückenpartie einer Fahrrad-Regenjacke ist in der Regel länger geschnitten, genau wie bei Fahrradtrikots, und schützt damit den gesamten Rücken auch bei einer nach vorne geneigten Sitzposition. Auch die Ärmel sind oft länger als bei herkömmlichen Regenjacken, damit die Handgelenke bei den ständig nach vorne ausgestreckten Armen auf dem Bike zuverlässig bedeckt sind.
Mal ist es im Herbst noch warm wie im (Vor-) Frühling, mal aber wieder empfindlich kalt. Doch mit dem Wetter fällt eben auch die Entscheidung für eine dicke oder dünnere Regenjacke - jedenfalls wenn draußen (Rad-)Aktivitäten auf die Trägerin oder den Träger warten. Demnach sollte die Jacke der Wahl für bewegungsintensive Aktivitäten im Herbst, Winter und im Idealfall auch noch im Frühling einen zuverlässigen „Begleit“-, beziehungsweise auch Sichtschutz versprechen.
Und auch wenn eine Jacke aus eher aus dünneren Materialien gefertigt ist, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass unter sie zumindest noch ein etwas dickerer Pullover passt. An dunklen und grauen Tagen ist es besonders wichtig, dass man von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wird. Grelle Farben, wie hier bei der Regenjacke von Odlo, eignen sich als Begleiter in der Großstadt besonders gut.
Regenjacken im Überblick
Regenjacken von Endura
Wie beispielsweise das Modell Hummvee Lite wasserdichte Jacke II von Endura. Der Hersteller verspricht eine Jacke für Herren, die wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv ist. Für die Wasserdichtigkeit sollen unter anderem vollständig versiegelte Nähte sorgen. Die Jacke besteht zudem aus 2,5 Lagen, ist hinten länger geschnitten, soll PFC frei sein, besitzt eine kleine Tasche sowie reflektierende Elemente. Eine sogenannte Sturmlasche hinter dem Frontreißverschluss lässt laut Hersteller keinen Wind durch. Kosten: 119,99 Euro.
Regenjacken von Jack Wolfskin
Die neue Bike Commute 2.5l jkt von Jack Wolfskin ist eine wasserdichte Regenjacke, die für das tägliche Pendeln ausgerichtet ist. Dank Unterarmbelüftung soll der sie tragende Fahrer nicht ins Schwitzen kommen. Zudem hat sie zwei praktische Front-Reißverschlusstaschen für den Schlüssel oder ähnliches, die schnell zu erreichen sind. Darüber hinaus ist die Bike Commute leicht, klein verstaubar und soll sich angenehm weich anfühlen. Laut Jack Wolfskin besteht sie komplett aus recycelten Materialien, mit einem Preis von 219,95 Euro ist sie allerdings kein Schnäppchen.
Mountainbike-Jacken von Specialized
Der US-amerikanische E-Bike- und Fahrrad-Hersteller Specialized hat mit der Men’s Trail Rain Jacket eine MTB-Regenjacke für 179 Euro im Angebot, die trotz ihres gewebten Materials aus 2,5 Lagen extrem atmungsaktiv und gleichzeitig absolut wasserdicht sein soll. Dank eines lockeren Schnitt soll sich die Regenjacke sowohl abseits befestigter Pisten als auch in der Stadt bewähren. Vollständig abgeklebte Nähte sollen das Eindringen von Wasser verhindern und die Jacke über Jahre hinweg trocken und geschützt halten.
Gore-Tex vs. Wind, Regen und Schnee
Gorewear, ein aus Deutschland stammenden Hersteller von regendichter Sportkleidung, verspricht für seine Produkte 100-prozentigen Schutz vor Nässe. Dafür bezeichnet Gorewear seine verwendete Materialtechnologie nicht nur als wasserdicht, sie soll auch den Körper vor Überhitzen schützen, indem sie atmungsaktiv und zugleich leicht ist. Für 139,97 Euro kommt etwa die C3 Gore-Text Paclite Kapuzenjacke für Herren ins Spiel.
Nachhaltig gefertigte Regenjacken
Vom Anbieter Elkline gibt es mit der Urban Bike (239,95 Euro) eine Fahrrad-Regenjacke für Herren, die mit 2-Lagen-Material aus Polyester-Baumwollmix mit wind- und wasserdichter Membran und gepeachter Oberfläche gefertigt ist. Dabei besteht das Futter aus recyceltem Polyester.
PFC-freie Regenjacken von Vaude
Der deutsche Hersteller Vaude führt beispielsweise die Simony IV 2,5-Lagen Regenjacke Herren (230 Euro), die klimafreundlich gefertigt wird.
Regenjacken im Alltags-Test
Unsere Redaktion hat verschiedene Modelle im Alltag getestet und verrät, welche Jacken im Regen überzeugen konnten - und wo noch Luft nach oben ist. Hier kommen die persönlichen Favoriten mit allen Stärken und Schwächen!
Medvind Allweather Fahrradjacke Herren
BikeX-Chefredakteur Björn Gerteis fährt derzeit im Alltag die Regenjacke von Medvind. Die Handgelenkgamaschen und das winddichte Material halten kalte Luft wirksam draußen, die Kapuze passt zudem problemlos über den Helm. Gleichzeitig sorgt das Belüftungssystem dafür, dass er nicht völlig durchgeschwitzt ankommt.
POC W's Motion Rain Jacket
Typisch POC ist auch das Design der Damen-Regenjacke "Motion Rain" sehr schlicht, aber dennoch chic. Sie macht sowohl in der Stadt als auch auf dem Trail eine gute Figur. Dank ihrer robusten Drei-Lagen-Konstruktion hält sie auch bei starkem Regen trocken und angenehm warm.
Weitere getestete Modelle
Die von uns getesteten Modelle sind wasserdicht und teils atmungsaktiv. Eine Regenjacke soll ja erstens nicht nach einer halben Stunde durchnässen, und zweitens wollen Sie nicht übermäßig schwitzen. Keine der getesteten Jacken hat uns in diesen beiden Aspekten komplett im Stich gelassen. Unterschiede gibt es dennoch.
Fast alle Jacken in unserem Test haben eine Kapuze. Deren Verstellbarkeit ist wichtig: Einerseits muss sie eng genug sitzen, um vom Gegenwind nicht zurückgeweht zu werden. Andererseits darf sie auch beim Drehen des Kopfes nicht die Sicht behindern. Und falls Sie einen Helm tragen: Wollen Sie die Kapuze über oder unter dem Helm tragen? Nicht bei allen Regenjacken ist beides möglich.
Alle Regenjacken im Test haben Taschen. Ein Smartphone können Sie jedoch nur bei einigen Modellen sicher und zugleich trocken verstauen. Die Smartphonetasche sollte zudem so hoch sitzen, dass Sie beim Treten nicht ständig mit den Beinen dagegenstoßen.
Mit Ausnahme der Mäntel von AGU und Elkline schützen alle Jacken nur bis zur Hüfte. Bei dem Mantel von AGU werden die Beine der Radlerin trotz seiner Länge nass. Richtig geschützt sind Sie also nur, wenn Sie zusätzlich auch eine Regenhose parat haben oder aber den Manteloverall wählen.
BTWIN City 540
Die BTWIN City 540 vom französischen Großhändler Decathlon ist eine gefütterte Regenjacke. Wie der Name andeutet, ist sie vor allem für den urbanen Einsatz konzipiert. Mit ihrem weiten Schnitt und dem doppelten Bund an den Armen ist sie alles andere als windschnittig und daher kaum für den Einsatz auf Rennrädern geeignet. Dafür hat sie breite Reflektorstreifen, die im nächtlichen Straßenverkehr für Sichtbarkeit sorgen sollen, indem sie auch schwaches Licht stark reflektieren.
Gripgrab EXPLR Waterproof Lightweight
Leicht und gut packbar ist die Jacke auch: Mit 268 Gramm ist sie fast so leicht die weiter unten beschriebene GV500 von Endura. Der Preis für das geringe Gewicht: Die EXPLR hat nur eine von außen zugängliche Tasche an der Brust. Seiten- oder Innentaschen fehlen. Immerhin kann ich in der Brusttasche mein Smartphone (auch große Geräte passen) trocken aufbewahren.
Gonso Save Essential
Mit einem eher locker sitzenden Schnitt richtet sich die Save Essential weniger an Rennradfahrer als an Pendler und Radreisende, die auf dem Rad Bewegungsfreiheit schätzen. Der Schnitt ist unauffällig, die Farben modisch. So kann man die Jacke nicht nur auf dem Rad tragen, sondern auch mal in der Mittagspause oder abends auf dem Weg zur Verabredung.
Elkline 1Dry2 Manteloverall
Der 1Dry2 Manteloverall ist genau das: Mantel und Overall in einem Kleidungsstück. Ersonnen hat das Konzept die Hamburger Gestalterin Bianca Gabriel. Die leidenschaftliche Radfahrerin wollte ein Kleidungsstück, das auch bei kräftigem Regen den gesamten Körper schützt, gleichzeitig aber bequem ist und nicht nach Funktionskleidung aussieht.
Endura GV 500 Waterproof Jacket
Die GV 500 ist ein leichtes Sommermodell für Abenteurer: Sie lässt sich klein zusammenfalten, wiegt nur 228 Gramm und passt so gut zu mehrtägigen Ausfahrten mit wenig Gepäck. Sie lässt sich in die eigene, auf links gedrehte Brusttasche stecken und nimmt dann nur noch wenig Raum ein.
AGU Oversized Rain Shirt
Tatsächlich hat AGU das Design eines Herrenhemdes in eine Art Regenmantel für Frauen übertragen. Im Testverlauf zeigt sich, dass das Konzept aufgeht: Der Regenmantel lässt sich einerseits gut über bürotaugliche Kleidung ziehen und fällt mit seinem Design andererseits im quirligen Hamburger Stadtteil Ottensen kaum auf.
Regenbekleidung im MYBIKE-Test
Erste Eindrücke der Regenbekleidung: Die Zeiten des von innen und außen dichten „Ostfriesen-Nerzes“ gehören längst der Vergangenheit an. Heutige Hightech-Membranen haben eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit (= Atmungsaktivität) von innen nach außen, obwohl sie absolut wasserdicht sind.
Auch beim Material lassen sich spürbare Fortschritte erkennen. So erweist sich etwa die Regenbekleidung von Canyon und Löffler als weich und dehnbar (fast) wie Softshell-Textilien. Auch in puncto Nachhaltigkeit kommt die Industrie langsam voran: Zwar setzt man aufgrund des Gewichtes, der Dichtigkeit und Atmungsaktivität nach wie vor auf Kunststoffe, wie Polyester, Polyamid und Polyurethan, aber es wird vermehrt recyceltes Material verwendet. Und bei der Imprägnierung wird von allen hier berücksichtigten Herstellern auf das umweltschädliche PFC (Perfluorcarbon) verzichtet.
Für Aufregung bei plötzlich einsetzendem Schauer sorgt zum Beispiel der Umstand, dass sich manche Regenhosen trotz Reißverschlüssen am Beinende nicht über die angezogenen Schuhe ziehen lassen. Oder dass Kapuzen an Regenjacken weder sinnvoll unter noch über den Helm gezogen werden können. Solche Mankos lassen sich meist vermeiden, wenn man Regenjacken und Regenhosen vor dem Kauf anprobiert. Am besten den Fahrradhelm und die in der Regel verwendeten Radschuhe mit ins Fachgeschäft nehmen.
Worauf man beim Kauf von Regenkleidung achten sollte
Hans-Peter Ettenberger ist Fahrrad-Technikspezialist bei MYBIKE und erfahrener Ganzjahres-Radpendler. Auf diese Details bei Regenbekleidung achtet er besonders:
- Gute Atmungsaktivität, etwa durch wasserdampfdurchlässige Stoffe und Lüftungsöffnungen
- Gute Sichtbarkeit, d. h. mit ausreichend Reflektoren
- Verlängerte Ärmel an der Oberhand bzw. Ärmelabschlüsse mit Weitenverstellung oder dehnbarem Bund
- Verlängerter Rücken
Bei Regenhosenausreichend lange Reißverschlüsse, um mit Schuhen die Regenhose anziehen zu können dehnbarer Hüftbund, ggf. mit Reißverschluss und Druckknopf Hosen, die es in verschiedenen Längen gibt (z. B. Kurzgrößen) Weitenanpassung mit Klettbändern am Unterschenkel verstärkter Sitzbereich vorgeformte Knie
Die Regenbekleidung des MYBIKE-Tests auf einen Blick
Die Regenjacken im Test:
- Y Lightline Air 3L Shell Jacket Men von Bergans
- Fahrrad-Regenjacke von Canyon
- Triban Regenjacke Fahrrad Gravel von Decathlon
- Hummvee WP Hooded Jacket von Endura
- SavePlus-Regenjacke von Gonso
- Endure Jacket von Gore Wear
- WPM Pocket Hooded Bike Jacket von Löffler
- Yaras Rain Jacket von Vaude
Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich
Es gibt unterschiedliche Modelle an Fahrrad-Regenjacken, sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie unterwegs vor Regen und Feuchtigkeit schützen. Einige von ihnen bieten zusätzlich Schutz vor Wind oder sind gefüttert, damit sie auch im Winter getragen werden können.
Wir stellen die 7 besten Fahrrad Regenjacken 2025 in unseren Empfehlungen vor und haben in unserer Checkliste die wichtigsten Merkmale, die bei der Auswahl helfen, zusammengefasst. Die richtige Fahrrad-Regenjacke ist dank dieser Tipps schnell gefunden.
Empfehlungen
- Beste warme Fahrrad-Regenjacke: Diese Jacke ist auch für niedrige Temperaturen geeignet, denn die mitgelieferte, auch separat verwendbare, Fleecejacke kann einfach hineingezippt werden. Die Kapuze ist verstellbar und in einer innenliegenden Tasche der Jacke können Wertgegenstände verstaut werden.
- Beste Fahrrad-Regenjacke mit hoher Wassersäule: Die Jacke ist dreilagig, hat verklebte Nähte und bietet eine Wassersäule von 20.000 mm, wodurch sie vollständig vor Regen schützt.
- Beste Fahrrad-Regenjacke mit Gore-Tex Robust: Durch die Gore-Tex Paclite-Technologie ist sie wasser- und winddicht, extrem atmungsaktiv und hat ein geringes Packmaß.
- Beste XXL Fahrrad-Regenjacke Weite Passform: Die Fahrrad-Regenjacke für Damen ist wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und auch in großen Größen erhältlich.
- Beste Fahrrad-Regenjacke für Männer: Diese Fahrrad-Regenjacke für Herren ist atmungsaktiv, sowie wind- und wasserdicht. Sie bietet zwei Fronttaschen mit Reißverschluss, weitenregulierbare Bündchen sowie einen Kordelzug im Saum, um diesen enger machen zu können.
- Beste reflektierende Fahrrad-Regenjacke Ohne Kapuze: Die gesamte Fahrrad-Regenjacke reflektiert, was für eine sehr gute Sichtbarkeit sorgt.
- Beste ultraleichte Fahrrad-Regenjacke: Diese Fahrrad-Regenjacke hat ein kleines Packmaß von 18 x 14 x 7 cm und ist mit 73,5 Gramm sehr leicht.
Fahrrad-Regenjacken Checkliste: Diese Merkmale sind im Test wichtig
- Wasserdichte: Die Wasserdichte wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Die Angabe zeigt an, wie viel Wasserdruck das Material standhalten kann, bevor es undicht wird. Je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke. Auch versiegelte Nähte tragen dazu bei, dass kein Wasser eindringt.
- Atmungsaktivität: Da beim sportlichen Fahrradfahren, beispielsweise mit dem Rennrad oder auf Trails, auch geschwitzt wird, sollte eine gute Regenjacke aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Manche Regenjacken haben auch Belüftungsschlitze unter den Armen oder am Rücken.
- Passform: Eine Fahrrad-Regenjacke sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen. Die Jacke muss genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig eng genug anliegen, um nicht im Wind zu flattern. Einige Jacken bieten auch eine Taillenanpassung und verstellbare Bündchen, damit sie gut sitzen.
- Gewicht und Packmaß: Auf längeren Radtouren ist es gut, wenn die Jacke leicht und klein zu verstauen ist, wenn sie gerade nicht genutzt wird. Einige Jacken werden auch mit einer Transporttasche verkauft.
- Zusätze: Viele Fahrrad-Regenjacken bieten praktische Extras: Taschen, Kapuzen und Reflektoren.
Was kostet eine gute Fahrrad-Regenjacke?
Der Preis einer guten Fahrrad-Regenjacke, hängt von Hersteller, Material und Qualität ab. Jacke in guter Qualität können schon ab ca. 35 € gekauft werden. Wer ein Modell sucht, dass längeren Regengüssen standhält, muss mit Preisen von ca. 160 € oder mehr rechnen.
Wo kann man Fahrrad-Regenjacken kaufen?
Anbieter wie Amazon, Otto, Intersport, Sportscheck, bergzeit.de und bergfreunde.de haben eine große Auswahl an Fahrrad-Regenjacken. Vor Ort können sie in Sportgeschäften wie Decathlon erworben werden.
Worauf beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke achten?
Beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke sollte vor allem auf die Wasserdichte geachtet werden. Zudem sollten Atmungsaktivität, Passform, Packmaß und praktische Zusätze zur Entscheidung beitragen. In unserer Checkliste haben wir alle wichtigen Kriterien zusammengefasst.
Welche sind die besten Marken für Fahrrad-Regenjacken?
Einige der Hersteller für Fahrrad-Regenjacken haben sich schon einen Namen in der Herstellung von Outdoor-Funktionskleidung gemacht. Zu den beliebtesten zählen Schöffel, RevolutionRace, GoreWear, Gonso, Vaude, Ettore, Regatta, Endura und Castelli.
Fahrrad Regenjacke mit oder ohne Futter
Wer sich eine Fahrrad Regenjacke zulegen möchte, der sollte sich grundlegend entscheiden ob er eine gefütterte Jacke möchte oder eine Fahrradjacke die „nur“ trocken hält, jedoch keine oder nur kaum eine wärme haltende Funktion mit sich bringt. Bei der gefütterten Variante wird neben der Schutzfunktion gegen Regen auch der Wärmeerhalt gewährleistet. Eine zweite Jacke wird dabei nicht benötigt und die Regenjacke kann als normale Ausgehjacke genutzt werden.
Überzieh-Jacke
Bei einer dünnen Überzieh-Jacke sieht dies anders aus. Diese besteht meist aus nur sehr dünnem Material und ist dafür gedacht, dass man unter ihr noch eine normale, richtige Jacke trägt. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass man die Jacke wirklich nur auf Bedarf anziehen muss und sie sonst einfach in der Tasche mit sich führt. Sie ist platzsparend und sehr leicht.
Fahrrad Regenjacken sollten atmungsaktiv sein
Eine gute Fahrrad Regenjacke ist Atmungsaktiv und lässt von der Außenseite kein Wasser durch. Von innen kann jedoch die Luftfeuchtigkeit, die beim Schwitzen entsteht, abgeführt und nach außen getragen werden. Durch diese Atmungsaktivität der Materialien wird der Schweiß optimal abgeleitet. Der Vorteil dabei, keine Nasse Kleidung durch nicht abdampfenden Körperschweiß.
Materialien, Verbindungen und Nähte an der Fahrrad Regenjacke
Je mehr Verbindungsstellen eine Jacke hat, umso mehr Schwachstellen gibt es und bietet Möglichkeiten, das Regenwasser eintreten kann. Bei der Wahl der Fahrrad Regenjacke sollte darauf geachtet werden, dass das Material der Jacke bereits wasserundurchlässig ist. Ähnlich wie bei wasserdichten Fahrradtaschen werden die Verbindungen hier nicht genäht sondern verschweißt oder geklebt. Das Regenwasser kann so nicht durch die Verbindungen gelangen.
Wasserabweisend ist nicht Wasserdicht
Stoffjacken haben dabei oftmals das Problem, dass der Stoff nie zu 100% Wasserdicht ist. Hier heißt es in der Beschreibung dann „Wasserabweisend“. Die Poren der Jacke (des Materials) sind so fein, dass der Regentropfen an sich nicht eindringen kann. Parallel dazu wird oft mit einer Beschichtung gearbeitet, die das Wasser wie beim Lotus-Effekt abperlen lässt. Reisverschluss und Taschenverschlüsse sollten mit einer Lippe überdeckt sein. Nähte sollten von innen ebenfalls mit einer wasserdichten Schicht überklebt sein.
Wann die Fahrrad Regenjacke eine Nummer größer sein sollte
Wer sich eine Regenjacke als Überziehjacke kaufen möchte, der sollte diese in einer Nummer größer wählen. Zieht man z.B. im Winter noch eine Winterjacke an, nimmt diese recht viel Platz ein. Die Fahrrad Regenjacke muss hier noch drüber passen.
Signalfarben und auffällige Fahrrad Regenjacken nutzen
Wenn es regnet ist es meist etwas dunkler draußen, nicht weil es abends ist, sondern vielmehr weil die Wolken den Himmel ergrauen lassen. Wasser steht auf den Straßen, die Sicht für Autofahrer und Radfahrer wird schlechter und ist eingeschränkt. Wer sich jetzt optisch mit einer auffälligen Fahrradjacke abhebt, der wird besser gesehen. Reflektoren an der Jacke unterstützen den Effekt.
Worauf man auch 2025 vor dem Kauf achten sollte
- Das Material aus dem die Jacke ist, sollte bereits wasserundurchlässig sein, z.B. Polyester.
- Die Nähte der Fahrradjacke sollten geklebt oder geschweißt sein
- Die Regenjacke sollte auffällig in der Farbgebung sein
- Die Belastung nach mm Wassersäule ist im Idealfall größer als 3000-4000 mm.
- Taschen und Reißverschlüsse sollten ebenfalls wasserdicht verschlossen werden können.
- Pass die Kapuze evtl. über den Fahrradhelm
Die Fahrradjacke ist als ein Bestandteil der richtigen Fahrradbekleidung zu sehen. Es ist nicht schwer zu erahnen, dass neben einer guten Fahrrad Regenjacke auch eine Fahrrad Regenhose zur Bekleidung gehören.
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