Das Fahrrad gehört zu den Fortbewegungsmitteln, welches bei einem beständigen Regenwetter nicht unbedingt in der Gunst der Nutzer an erster Stelle liegt. Dennoch wollen viele begeisterte Radler auch bei schlechtem Wetter auf eine Tour nicht verzichten. Dies stellt auch gar kein Problem dar, denn die Regenkleidung für das Fahrrad ist auf einem innovativen fortschrittlichen Stand.
Wichtige Eigenschaften einer Fahrrad Regenhose
Insbesondere bei starkem oder bei einem dauerhaften Niederschlag sollte auf eine Regenhose für das Fahrrad zurückgegriffen werden. Eine gute Hose gegen Nässe sollte zwei wichtige Eigenschaften in sich vereinen und die perfekte Balance hieraus bilden: Wasserdichte und Atmungsaktivität.
- Wasserdichte: Die Wasserdichte gibt Aufschluss darüber, ob eine Hose wirklich keine Nässe und Regenwasser durchlässt.
- Atmungsaktivität: Die Atmungsaktivität spielt eine wichtige Rolle für den Tragekomfort.
Wassersäule
Damit bei der Regenkleidung außerdem eine ausreichende Wasserdichte gegeben ist, muss auf die Kennzahl der Wassersäule geachtet werden. Es besteht ein großer Unterschied zwischen einer wasserabweisenden und einer wasserdichten Regenhose. Wie sehr ein Stoff als wasserdicht bezeichnet werden kann, lässt sich an der Wassersäule ablesen. Diese gibt an, welcher Menge an künstlichem Regen ein Stoff standgehalten hat. Hier wurde ein Wert ab 1.300 Millimeter Wasser bereits als ausreichend festgelegt. Eine empfehlenswerte Wassersäule im Praxistest ist jedoch erst ab 4.000 Millimeter erreicht, wie die Eidgenössische Materialprüfanstalt in der Schweiz feststellen konnte.
Atmungsaktivität
Nach dem Blick auf die Wassersäule sollte im zweiten Schritt die Atmungsaktivität für einen besseren Tragekomfort betrachtet werden. Diese Kennzahl ist der Dampfdurchlass, der in der Fachsprache mit dem RET-Wert und dem MVTR-Wert beschrieben wird. RET steht für den Wasserdampfdurchgangswiderstand und sollte im Idealfall zwischen 0 und 10 liegen. Der MVTR-Wert beschreibt die Wasserdampfdurchlässigkeit, wobei ein Wert ab 10.000 g/m²/24 h als sehr gut gilt.
Praktikabilität und Passform
Neben der Wasserdichte und der Atmungsaktivität sind jene Regenhosen zu empfehlen, die besonders praktikabel daherkommen. Eine Regenhose für das Fahrrad gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Somit gehört unförmige Regenkleidung der Vergangenheit an. Die modernen Hosen, die ideal auf dem Fahrrad getragen werden können, machen trotz ihrer Funktionalität eine gute Figur. Eine Fahrrad Regenhose in Kurzgröße oder für große Größen ist problemlos erhältlich. Zudem gibt es spezielle Schnitte für Damen und Herren, die dem jeweiligen Geschlecht schmeicheln. Da die Regenkleidung stets als äußerste Schicht getragen wird, sollte diese nicht nur schützen, sondern auch gut passen.
Produktvorstellungen
Nachdem wir klären konnten, worauf es bei der Regenkleidung für das Fahrrad ankommt, möchten wir einige Produkte vorstellen, die als sicherer Schutz vor schlechtem Wetter dienen. Fünf Hosen, die mit einer ausreichenden Wassersäule daherkommen und von den Qualitätsführern der Kleidungshersteller für das Fahrrad entwickelt wurden.
Gonso Drainon
Die Gonso Drainon ist eine klassische Regenhose für das Fahrrad, die als Überhose die Außenschicht bei regnerischem Wetter bildet. Sie besitzt eine Wassersäule von 10.000 Millimeter und ist mit getapten Nähten versehen. Hierdurch ist die Regenkleidung zu einhundert Prozent wasserdicht. Durch ihre körpernahe Passform verhilft sie zu einem modernen Look. Ein Abriebschutz am Gesäß macht die Gonso Drainon zu einer idealen Regenhose für das Fahrrad, die auch nach häufiger Benutzung noch ihre Arbeit verrichtet. Ein elastischer Bund sorgt für einen guten Sitz über der eigentlichen Radbekleidung.
Gonso Nandro Long-Zip
Eine weitere Fahrrad Regenhose für Herren von Gonso ist die Nandro Long-Zip. Auch dieses Produkt ist mit einer Wassersäule von 10.000 Millimeter ausgestattet und besitzt getapte Nähte, wodurch Wasserdichte garantiert werden kann. Da diese Hose direkt auf der Haut getragen werden kann, wurde ein spezieller Fokus auf eine gute Atmungsaktivität gelegt. Hierdurch ist ein hoher Tragekomfort bei gleichzeitig voller Wasserdichte gegeben. Die Nandro von Gonso ist mit einem Reißverschluss versehen, der bis zum Oberschenkel reicht. Hierdurch kann das Kleidungsstück leicht an- und ausgezogen werden, was gerade im nassen Zustand ein echter Vorteil ist.
Maier Sports Raindrop
Die Raindrop ist die besonders praktikable Regenhose für das Fahrrad vom Premiumhersteller Maier Sports. Dieses Produkt gibt es in einem Schnitt für Herren und einer Ausführung als Fahrradhose für Damen. Die Raindrop ist zum „Drüberziehen“ über der eigentlichen Hose vorgesehen. Sie ist ein Allrounder und somit sowohl für die Wanderung im Regen als auch für die Radtour bei nassem Wetter geeignet. Über einen seitlichen Reißverschluss lässt sich die Hose in kurzer Zeit an- und ausziehen, was bei einsetzendem Regen hilft. Reflektierende Elemente und eine wasserdichte Tasche machen die Raindrop äußerst praktikabel. Diese Regenhose für Damen ist in Kurzgröße erhältlich, wodurch Frauen mit eher kürzeren Beinen ebenso in den Genuss der Raindrop kommen können.
Protective P-Seattle
Ein Kleidungsstück, welches gegen den warmen Niederschlag im Sommer schützt, ist die kurze Regenhose P-Seattle von Protective. Sie wird über einer klassischen Radhose oder direkt über der Unterhose getragen. Die Hose überzeugt durch eine perfekte Kombination aus Wasserdichte und Atmungsaktivität. Die Nähte sind verschweißt und zwei Lagen sorgen für einen angenehmen Tragekomfort. In ihrer neongelben Farbe und mit reflektierenden Logos sorgt das Kleidungsstück für Sicherheit unter dunklen Wolken oder in der Dämmerung. Die kurze Hose ist für große Größen bis 5XL erhältlich.
Löffler GTX
Das Premiumprodukt unter den Regenhosen für das Fahrrad ist die GTX von Löffler. Diese wird über der eigentlichen Kleidung getragen und ist für starken und anhaltenden Regen konzipiert. Sie besitzt eine nahezu unschlagbare Wassersäule von 28.000 Millimeter. Dazu ist sie zu einhundert Prozent winddicht und sehr atmungsaktiv. Das weiche 3-Lagen-Material sorgt für ein geringes Gewicht, sodass eine sportliche Betätigung mit der Hose kein Problem darstellt.
Testergebnisse und Empfehlungen
Für die Natur ist Regen ein Segen. Für alle, die länger in der Natur unterwegs sind, weniger. Die Regenhosen in unserem Test sind für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht: beispielsweise zum Radfahren, sportlichen Wandern oder einfach nur zum Trockenbleiben im Sitzen, Stehen oder Gehen. Dabei konnten wir auch feststellen, wie viel Bewegungsfreiheit die Modelle bieten und ob sie atmungsaktiv sind.
McKinley Carlow
Die McKinley Carlow überrascht mit ihrem durchdachten Konzept: Sie ist einfach und schnell überzuziehen und bietet jede Menge weitere Features, die unseren Ansprüchen an eine Regenhose gerecht werden. Die Hose ist individuell einstellbar, hat eine gute Passform, ist wasserdicht und atmungsaktiv.
Mountain Equipment Zeno FZ
Praktische und äußerst wasserdichte Full-Zip-Pant zum schnellen An- und Ausziehen. Wie unser Testsieger lässt sich die Zeno FZ von Mountain Equipment dank durchgehender Zwei-Wege-Reißverschlüsse sehr einfach und schnell überziehen. Im Test schützte sie uns zuverlässig vor Nässe und kühlem Wind und machte einen robusten Eindruck.
Pro-X Elements Majola
Die Majola von Pro-X Elements fühlt sich an wie eine Stoffhose und hat uns daher speziell in Sachen Tragekomfort gut gefallen. Da die Regenhose leicht und griffig ist, bemerkt man sie kaum als zweite Schicht. Gut finden wir auch die Möglichkeit, die Hose in ihrer eigenen Tasche zu verpacken und so platzsparend zu transportieren.
Vaude Drop Pants II
Den figurbetonten Schnitt der Vaude Drop Pants II muss man mögen. Mit ihrer Passform und der extra verstärkten Stoffpartie am Hintern eignet sie sich ideal zum Radfahren. Die Regenhose ist PFC-frei und hat vom Hersteller ein Eco Finish erhalten, das auf das Obermaterial aufgetragen wurde und dafür sorgt, dass Regentropfen abperlen.
Uvex All Day Active
Eine regendichte Outdoor-Hose - das ist die Uvex All Day Active. Die Wetterhose sitzt sehr gut, ist am Rücken hoch geschnitten und macht alles mit: Gartenarbeit und Gassigehen ebenso wie Wandern und Radfahren. Mit einer Wassersäule von 20.000 Millimetern ist die atmungsaktive Hose auch sehr wasserdicht.
Hardshell vs. Softshell
Bei Wetterschutzkleidung wird zwischen Hard- und Softshell unterschieden. Hosen und Jacken mit »harter Schale« sind in erster Linie funktional. Sie ermöglichen es, sich lange Zeit im Freien aufzuhalten - egal, wie sehr es pustet, regnet oder schneit. Das heißt: Hardshells sind wind- und wasserdicht, aber leider oftmals nicht so atmungsaktiv. Anders die geschmeidigen Softshells: Sie bieten zwar auch Schutz vor Wind und Wetter, allerdings nur im begrenzten Maße und auch nicht stundenlang. Regenhosen und -jacken sind den Hardshells zuzuordnen.
Materialien und Konstruktion
Das Funktionsmaterial einer modernen Hardshell-Regenhose besteht aus zwei, zweieinhalb oder drei fest verbundenen Lagen. Dabei kommen häufig Kunststoffe wie Polyamid, Polyester und Polyurethan zum Einsatz. Bei einem zweilagigen Laminat wird der Oberstoff mit einer Beschichtung oder einer Membran versehen, die das Kleidungsstück wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv machen soll. Die Konstruktion muss also die Wettereinflüsse von außen blockieren und innen dampfdurchlässig sein, um Schweiß vom Körper weg ins Freie zu transportieren.
Wassersäule und Imprägnierung
Wichtig zur Einordnung der Wasserdichtigkeit ist die Angabe der Wassersäule. Sie sagt aus, bis zu welchem Wasserdruck ein Material gerade noch Widerstand leistet, bis die ersten Tropfen durchdringen. Allerdings wird beim Sitzen, etwa auf einer matschigen Wiese, bereits ein Druck von circa 2.000 Millimeter Wassersäule aufgebaut. Wer keinen feuchten Hintern riskieren will, sollte das wissen. Gute Outdoorkleidung für den längeren Einsatz im Regen oder Schnee verfügt über eine mindestens doppelt so hohe Wassersäule.
Auch wenn Hardshell-Material bereits wasserdicht konstruiert ist, braucht Regenkleidung zusätzlich eine Imprägnierung. Die gängige Bezeichnung dieser Ausrüstung lautet DWR (durable water repellent = dauerhaft wasserabweisend). Ist der Oberstoff benetzt oder gar vollgesogen, kann Wasser leichter durch den Stoff gedrückt werden, etwa bei Sturm oder durch das eigene Körpergewicht beim Sitzen. Außerdem funktioniert die Dampfdiffusion nicht mehr richtig, die Hose ist also weniger atmungsaktiv und wird gegebenenfalls von innen feucht.
Umweltfreundlichkeit
PFC sind per- und polyfluorierte Chemikalien, auch Alkylsubstanzen (kurz PFAS) genannt, die wasser-, fett- und schmutzabweisend wirken. Diese chemischen Verbindungen sind nicht biologisch abbaubar und gelten als gesundheits- und umweltschädlich. Bei der Imprägnierung empfehlen wir, auf den Begriff PFC-frei (oder PFAS-frei) zu achten.
Pflegehinweise
Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer Regenhose haben, sollten Sie unbedingt die Pflegehinweise der Hersteller beachten. Generell ist es ratsam, wasserdichte Bekleidung so selten wie möglich zu waschen, da die erwähnte Imprägnierung beim Waschvorgang teilweise verloren geht. Wenn die Hose stark verschmutzt und verschwitzt ist, muss sie jedoch gewaschen werden.
Kaufkriterien
- Wassersäule: Das Kriterium Nr. 1 ist sicherlich die Wassersäule.
- Atmungsaktivität: Wer eine Regenhose auch sportlich nutzen will, braucht zudem ein möglichst atmungsaktives Exemplar.
- Imprägnierung: Bei der Imprägnierung empfehlen wir, auf den Begriff PFC-frei (oder PFAS-frei) zu achten.
- Passform: Überhosen werden in der Regel über einer normalen Hose getragen, dennoch sollten sie gut sitzen und die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.
- Praktikabilität: Wie einfach lässt sie sich über die Jeans, Wanderhose oder sonstige Hose ziehen? Und wie praktikabel ist das mit Schuhen oder Stiefeln?
- Taschen: Es ist natürlich praktisch, wenn eine Regenüberhose Taschen hat - oder Öffnungen, durch die man an die Hosentasche der »Drunter«-Hose kommt.
- Verstaubarkeit: Schließlich sollte eine Überhose kompakt verstaubar sein, sodass sie in der Tasche wenig Platz einnimmt.
Die McKinley Carlow im Detail
Die Carlow von McKinley überrascht mit ihrem durchdachten Konzept: Sie ist einfach überzuziehen und bietet jede Menge weitere Features, die unseren Ansprüchen an eine Überhose gerecht werden. Die Regenhose ist individuell einstellbar, hat eine gute Passform, ist atmungsaktiv und wasserdicht. McKinley ist eine Eigenmarke von Intersport Deutschland und spezialisiert auf den Bereich Outdoor-Ausrüstung.
Die Carlow-Hose wiegt 360 Gramm und besteht zu hundert Prozent aus Polyester. Praktischerweise verfügt die Carlow über eine Hosentasche auf der linken Seite, die mit einem Reißverschluss geöffnet wird. Die Hose hat am Bund einen Reißverschluss und einen Knopf, darüber hinaus auch Gürtelschnallen und - was wesentlicher ist - jeweils zwei Druckknöpfe rechts und links, mit denen der Hosenbund individuell angepasst werden kann. Das erscheint uns besonders sinnvoll, auch je nachdem, was man drunter anhat.
Die Überhose kann man gut auch mit dicken Wanderstiefeln anziehen, da die Seitennähte am Bein außen mit einem Reißverschluss versehen sind. So kann man die Hose komplett in zwei Teile zerlegen. Der Reißverschluss hat einen Übertritt, der den Reißverschluss schützt, der wiederum mit vier Klettverschlüssen fixiert wird. Die Überhose eignet sich sowohl für Wanderer als auch für Fahrradfahrer.
Die Regenhose lässt sich zwar gut und kompakt zusammenlegen, leider fehlt jedoch ein Beutel, in dem man die Hose transportieren kann.
Mountain Equipment Zeno FZ im Detail
Praktische und äußerst wasserdichte Full-Zip-Pant zum schnellen An- und Ausziehen. Bei einem plötzlichen Schauer ist keine Zeit für Gefummel - also bloß nicht mit den dicken Wanderstiefeln auf halber Strecke in den Hosenbeinen stecken bleiben! Das kann mit der Zeno FZ von Mountain Equipment zum Glück nicht passieren. Wie unser Testsieger lässt sich die Regenhose dank beidseitig durchgehender Zwei-Wege-Reißverschlüsse sehr einfach und schnell überziehen.
Wir haben die Zeno bei einer mehrstündigen Baumpflanzaktion im Mittelgebirge getestet, wo sie uns zuverlässig vor Nässe und kaltem Wind schützte und einen strapazierfähigen Eindruck machte. Die Wassersäule ist mit 20.000 Millimeter sehr hoch, sodass auch heftig prasselnder Regen nicht durch den Stoff dringen kann. An den Reißverschlüssen minimieren Stoffabdeckungen innen und außen das Risiko, dass Wasser eintritt. Zwar hat die Zeno keine Hosentaschen, aber über die Reißverschlüsse kommt man problemlos an die Taschen der »Drunter«-Hose ran. Der Hosenbund ist elastisch.
Das Unternehmen ist Mitglied der Fair Wear Foundation und legt Wert auf Nachhaltigkeit. Das verwendete Hardshell-Material aus eigener Entwicklung nennt sich »Drilite«. Der Oberstoff der 2,5-lagigen Regenhose besteht aus recyceltem Polyamid in der Stärke 50 Denier, die Membran aus Polyurethan. Die innere »Dry Touch«-Beschichtung aus ultradünnem Silikat soll Tragekomfort und Feuchtigkeitsmanagement verbessern. Imprägniert wurde die Hose umweltschonend ohne PFC.
Pro-X Elements Majola im Detail
Die Pro-X Elements Majola sieht gar nicht wie eine klassische Regenhose aus, sondern vielmehr wie eine Stoffhose. Das leichte Zwei-Lagen-Laminat aus recyceltem Polyester mit »PXE-Membran« fühlt sich auch an wie Textil. Der Hersteller verzichtet auf PFC und gibt an, dass die Imprägnierung auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.
Die Beine sind gerade geschnitten. Rechts und links sind Hosentaschen, die mit einem Reißverschluss geschlossen werden. Ein Übertritt verdeckt den Reißverschluss und bietet somit Schutz vor der Nässe. Die Hose wird am Bund mit Knopf und Reißverschluss geschlossen und sitzt auch noch als Überhose gut. An der Wade kann die Hose mithilfe eines Klettverschlusses in der Weite individuell reguliert werden. Entlang des Unterschenkels kann das Hosenbein erweitert werden, wenn man den Reißverschluss öffnet. Der Tragekomfort hat uns ebenfalls gut gefallen.
Gefallen hat uns auch die Möglichkeit, die Majola in ihrer eigenen Tasche zu verpacken und so platzsparend zu transportieren. Dafür zieht man die rechte Hosentasche heraus und stopft die Hose hinein.
Vaude Drop Pants II im Detail
Wenn wir uns in unserem Test bei der Bewertung der Frauen- und Männer-Modelle bislang immer einig waren, gehen die Meinungen bei den Drop Pants von Vaude auseinander. Sie fand die figurbetonte Überhose klasse, ihm fiel der Schnitt zu klein aus. Die Hose ist PFC-frei und hat vom Hersteller ein Eco Finish erhalten, das auf das Obermaterial aufgetragen wurde und dafür sorgt, dass die Regentropfen abperlen.
Die Hosenbeine sind gerade geschnitten. Der Bund hat einen Gummizug, vorne kann die richtige Weite mit einem Tunnelzug reguliert werden. Leider hat die Vaude Drop Pants keine Taschen.
Uvex All Day Active im Detail
Bei der Uvex All Day Active hat man das Gefühl, dass es vollkommen egal ist, ob es nun den ganzen Tag regnet oder nicht. Die Hose ist superbequem und sitzt sehr angenehm. Positiv fällt schon beim Anziehen auf, dass die Hose am Bund hinten hoch geschnitten ist. Seitlich an der Hüfte sind elastische Einsätze, die für eine gute Passform sorgen. Doch natürlich gilt: anprobieren.
Des Weiteren hat man drei Taschen: vorne an den Seiten zwei und eine auf dem Oberschenkel im Cargo-Style. Innen ist die Hose gefüttert - und daher nicht für warme Temperaturen geeignet. Die Uvex ist eine Outdoor-Hose und keine Überhose, mit Ski-Unterwäsche oder Leggings kann man sich bei Bedarf vor größerer Kälte zusätzlich schützen. Persönlich würden wir keine Jeans darunter anziehen wollen.
Das Hosenbein kann bei Bedarf weiter gemacht werden. Uns hat die Hose sehr gut gefallen - vom Sitz her und von der gesamten Funktionalität. Die Wassersäule gibt der Hersteller mit 20.000 Millimetern an. Erhältlich ist die All Day Active in Schwarz und in Oliv.
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