Eine Regenjacke haben nahezu alle im Schrank - Regenhosen benötigt man aber fast ausschließlich zum Radfahren. Kaum etwas ist ärgerlicher, als nach einem morgendlichen Regenschauer mit nasser Hose im Büro zu sitzen. Regenhosen für Radpendler und Radreisende sollten nicht nur dicht sein, sondern auch bequem über die Jeans oder Stoffhose passen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken und auch unterwegs ohne große Verrenkungen anzuziehen sein. Zwar gibt es Tage, an denen schon beim Losfahren feststeht, dass es nass wird, aber es gibt auch solche, an denen der Regen plötzlich unterwegs einsetzt. Bei der Bestimmung der Größen haben die Hersteller schon einkalkuliert, dass man eine »normale« Hose darunter trägt. Passt Ihnen sonst M, ist das auch bei Fahrrad-Regenhosen in der Regel richtig.
Bei regennasser Dunkelheit kann übrigens die Sichtbarkeit der Hose wichtiger sein als die der Jacke: Das Abblendlicht eines Autoscheinwerfers trifft eher den unteren Bereich des Radfahrers. Reflektierende Elemente an den Hosenbeinen sind eine Möglichkeit, auch im Regen rechtzeitig wahrgenommen zu werden.
Die besten Fahrrad-Regenhosen: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste
Hier ist ein Vergleich einiger der besten Fahrrad-Regenhosen, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:
- 33,000ft Regenhose für Herren: Vergleichssieger mit hoher Atmungsaktivität und Ripstop-Nylongewebe.
- baleaf Damen Outdoorhose: Bestseller, wasserdicht und mit 50er UV-Schutz.
- Little Donkey Andy Damen Regenhose: Atmungsaktives Mesh-Futter und verstellbare Beinöffnungen.
- Marmot PreCip Eco Full Zip Pant: Robuste Hardshell-Regenhose mit drei Reißverschlusstaschen.
- Portwest Regenhose S441BKRL: Preis-Leistungs-Sieger mit großzügiger Passform und seitlichem Tascheneingriff.
Nachfolgend werden einige der getesteten Modelle detaillierter betrachtet.
Gorewear Endure
Die Endure von Gorewear ist eine Art Sportwagen mit Vollausstattung: Sie ist leicht (184 Gramm), passt in ihre eigene Hosentasche und sitzt ausreichend eng an den Beinen, sodass nichts flattert. Mit dieser Hose ist man einigermaßen windschnittig unterwegs. Das zweilagige, atmungsaktive Material ist im Sitzbereich verstärkt. Die verschiedenen Teile der Endure werden von gedichteten Nähten zusammengehalten und sind so geschnitten, dass ihre Form exakt der leicht nach vorn gekippten Haltung und den angewinkelten Beinen beim Pedalieren entspricht. In der Praxis führt dies dazu, dass das Material beim Radeln wenig an den Beinen reibt und den Bewegungen wenig Widerstand entgegensetzt. Überdies ist die innere Schicht glatt und gleitet leicht über den Stoff der darunter getragenen Hose.
Beim Anziehen konnte ich meine Radschuhe anbehalten, da sich die Hosenbeine im Wadenbereich per Reißverschluss öffnen lassen. Im Bund gibt es neben dem Gummizug noch ein Zugband. Der hintere Bereich ist gummiert, sodass die Hose am Rücken nicht so schnell herunterrutschen kann. Die Tasche ist weit hinten am Oberschenkel. Das irritiert zunächst, aber so stört der Inhalt bei gebückter Haltung nicht. Leider gibt es keine Eingriffe. So komme ich nicht an die Taschen meiner Jeans, ohne umständlich von oben in den Bund zu greifen. Im Regen bin ich immer trocken geblieben, auch bei längerer Fahrt. Besonders geschwitzt habe ich dabei nicht. Zwar hält die Hose auch Wind ab und wärmt daher, aber das atmungsaktive Material kann Schwitzwasser abführen.
Mir als Mann mit einer Körpergröße von 180 Zentimetern passt die Größe L. Sie fällt also tendenziell klein aus. Gorewear bietet fünf Größen an, bei der leicht anders geschnittenen, aber funktionsgleichen Damenversion sind es sechs. Die Farbe ist immer Schwarz.
Das gefällt an der Gorewear Endure: Sie ist leicht, atmungsaktiv, hält dicht und stört beim Pedalieren kaum.
Das weniger: Ich erreiche die Hosentaschen nur umständlich. Mit Winterschuhen kommt man beim Anziehen schlecht durch die Hosenbeine.
Für wen sich die Endure von Gorewear eignet: Für Radreisen ist sie ideal.
Adidas Terrex Multirain
Die Terrex ist eine Sport-Regenhose und wird von Adidas für das Radfahren, aber auch zum Wandern oder Langlaufen empfohlen. Das hat Vor- und Nachteile. Einerseits braucht man nur noch eine Regenhose für alles. Andererseits ist das Produkt nicht für das Radfahren optimiert: Es fehlt eine Verstärkung im Sitzbereich und der Schnitt ist nicht auf das Radeln ausgerichtet. Geschlossen wird die Terrex per Druckknopf und Schnürband am Bund. Vorne sitzt, leicht nach links versetzt, ein Reißverschluss, der das Einsteigen in die Hose erleichtert.
In der Praxis aber gelingt das mit Schuhen aber kaum, weil die Hose innen mit einem Mesh-Material versehen ist, das Schuhsohlen einen hohen Widerstand entgegensetzt. Am Sprunggelenk lässt sich die Terrex mit Klettverschlüssen enger stellen. Taschen oder Eingriffe hat die 305 Gramm schwere Hose nicht. Danach hielt sie mich aber auch zuverlässig trocken und das beim Überstreifen nervige Mesh sorgt für ein angenehmes Tragegefühl und Wärme.
Das gefällt an der Terrex Multirain: Sie hält dicht, wärmt und fühlt sich angenehm an.
Das weniger: Ich komme nicht hinein, ohne die Schuhe auszuziehen.
AGU Go Essential
Die Go Essential Regenhose ist das günstigste, aber auch schlichteste Modell im Testfeld. Es gibt sie nur in einem Schnitt und derzeit nur in Schwarz, sie hat keine Taschen und nicht mal Eingriffe. Wer unterwegs an seine Hosentasche will, muss also von oben durch den Gummizug greifen. Das funktioniert nur, weil es keine zusätzliche Schnürung im Bund gibt. Das Gummi dort sitzt ausreichend stramm.
Die AGU-Hose ist zweilagig aufgebaut: Außen in mattem Polyester aus recyceltem Material, innen glatt. Daher schützt sie auch etwas gegen Kälte. Wichtiger ist, dass der innere, glatte Belag Hosenstoff und Schuhe fast problemlos durchgleiten lässt. So ist es mir im Test meist gelungen, die Hose unterwegs über die Jeans zu streifen, ohne dafür die Schuhe ausziehen zu müssen. Einen Reißverschluss im Knöchel- bzw. Wadenbereich gibt es nicht. Lediglich die Möglichkeit, den Bund an den Knöcheln per Klettverschluss eng zu binden. Die Hose sitzt weit am Bein und kann bei schneller Fahrt flattern. Im Regen erwies sie sich als regendicht. Wird es wärmer, kommt man unter dem nicht atmungsaktiven Material ins Schwitzen.
AGU liefert die Go Essential zusammen mit einer kleinen Tasche aus dem gleichen Material aus. Rollt man die Hose klein zusammen, bekommt man sie ohne Aufwand in dieses Täschchen. Es gibt sechs Größen und sie wiegt 225 Gramm. Die Größe M war für den Tester mit 180 Zentimetern Körpergröße ideal.
Das gefällt an der Go Essential: Sie ist klein, gut packbar und günstig. Ich komme mit meinen Schuhen durch die Hosenbeine und regendicht ist sie auch.
Das weniger: Es gibt weder Taschen noch Eingriffe.
GripGrab EXPLR Waterproof Lightweight
Die EXPLR Waterproof Lightweight von GripGrab ist eine doppellagige Regenhose mit wenigen, aber durchdachten Details. Die innere Schicht ist glatt, damit es beim Radeln wenig Reibung zwischen Regenhose und Hose gibt. Das Hereinschlüpfen ist einfach, wenn die Schuhe nicht zu dicke Sohlen haben. Im Wadenbereich lässt sich die EXPLR leicht öffnen und per Klett fast bis zum Knie herauf eng binden. So flattert sie nicht im Fahrtwind. Am Bund kann man den Gummizug mit Klemmschnallen enger einstellen. Links und rechts gibt es per Klett verschließbare Eingriffe, über die man an seine Hosentaschen herankommt. Im Sitzbereich und Schritt ist die EXPL Waterproof verstärkt.
In der Praxis fährt sie sich sehr angenehm. Mich störte sie beim schnellen Fahren kaum und hielt auch bei heftigem Regen die Beine trocken. Mit unten eng gezogenem Wadenbereich kann ich sie über meinen Überschuhen fixieren, damit herablaufendes Wasser nicht in die Schuhe gelangt. In der Größe M wiegt die EXPLR 254 Gramm und lässt sich wegen ihrer Schnallen und dem kräftigen Material nicht ganz so klein zusammenpacken wie manche Konkurrenten. Es gibt die Unisex-Hose in sechs Größen und nur in Schwarz.
Das gefällt an den EXPLR Waterproof Lightweight Pants: Sie fühlt sich angenehm an, man schwitzt kaum und kann sie flexibel anpassen.
Endura Hummvee Waterproof
Die Hummvee »Wasserdichte Hose« oder »Waterproof Trouser« ist ein Klassiker der schottischen Marke Endura. Es gibt sie in Größen zwischen S und XXL, aber nur in Schwarz und nicht gesondert als Frauenhose. Sie soll sich für beide Geschlechter eignen. Die Hose ist aus dünnem, leichtem Material und lässt sich in der Fahrradtasche sehr klein zusammenfalten. An der Hüfte wird sie von einem Gummizug und einem elastischen Schnürband gehalten, das bei Bedarf zusätzlichen Halt geben kann. An den Knöcheln öffnen Reißverschlüsse den Bund recht weit, sodass man mit den meisten Schuhen hindurchkommt. Klettverschlüsse können die Hosenbeine an den Knöcheln noch enger machen.
Taschen fehlen jedoch ganz. Die Hose lässt sich zudem im oberen Bereich nicht seitlich öffnen. Hat man den Fahrradschlüssel in der Hosentasche, muss man die Regenhose herunterziehen, um heranzukommen. Im Sitzbereich ist das Material verstärkt, ein Sitzpolster gibt es aber bei keiner der getesteten Hosen.
Das gefällt: Die Hose ist 252 Gramm leicht und wirkt dennoch robust. Sie lässt sich mit den meisten Schuhen auch unterwegs anziehen.
Das weniger: Es fehlt an Taschen und Zugängen zur Alltagshose.
Rainlegs Reflective
Die Rainlegs sind keine vollständigen Hosen, sondern ein Überzug für die Hüfte und die Oberschenkel bis unter die Knie. Sie decken den Teil des Unterkörpers ab, der am meisten Regen abbekommt. Ihr Vorteil: Sie lassen sich klein zusammenrollen und müssen nur mit Klickverschlüssen an der Hüfte und den Beinen befestigt werden. Im Prinzip könnte man sie bei trockenem Wetter zusammengerollt an der Hüfte tragen und bei einsetzendem Regen einfach herunterrollen. In der Praxis wird man sie doch eher in der Fahrradtasche aufbewahren.
Die Rainlegs sitzen beim Radeln erstaunlich sicher an den Beinen. Bei leichtem Regen schützen sie die Knie, die Schenkel und den Schritt effektiv vor Nässe. Regnet es kräftiger und länger, werden Unterschenkel und auch die Rückseiten der Oberschenkel nass - hier fehlt es halt an schützendem Material. Von daher: Sinn ergeben die Rainlegs nur für Radfahrer, die über Schutzbleche verfügen und nur kurze Strecken im Regen fahren. Die Rainlegs gibt es in mehreren Größen und Farben, darunter Neongelb. Bei Dunkelheit im Stadtverkehr besonders gut sichtbar ist das von uns getestete Modell Reflective, das beim Anstrahlen durch Scheinwerfer hell aufleuchtet.
Das gefällt: Die Rainlegs sind günstig, klein und leicht. Sie sind schneller angebracht, als man eine komplette Hose anziehen kann.
Das weniger: Sie schützen nicht vor Dauerregen und auch nicht vor Spritzwasser.
Gonso Drainon
Die Drainon von Gonso ist die schlichteste Hose im Test: Keine Reißverschlüsse, keine Taschen, der Abschluss an den Füßen wird mit Klettverschlüssen vorgenommen. Oben sorgt ein Gummizug für Halt, unterstützt von einem Schnürband. Im Sitzbereich ist die Hose in Schwarz verstärkt. Der Rest der Hose leuchtet neongelb. Alternativ dazu gibt es das Modell komplett in Schwarz.
Die Drainon ist nur als Unisex-Modell verfügbar, aber in zahlreichen Größen, auch speziell für lange oder kurze Beine. Beim männlichen Tester sitzt sie mit ihrem körpernahen Schnitt gut und flattert nicht. Die Hose ist die leichteste im Test und lässt sich sehr klein zusammenfalten.
Chrome Industries Storm Rain Pants
Die Storm Rain Pants wird bei Chrome Industries als Herrenhose geführt - soll sich allerdings auch als Damenhose eignen. In der Praxis dürften jedoch kleinere Menschen von der Verwendung ausgeschlossen sein: Es gibt sie nur in vier Größen. Dem männlichen Tester mit einer Körpergröße von 180 Zentimetern passt die Größe M im Prinzip gut, die Beine waren dennoch etwas lang. Das Material ist dreilagig und daher kräftig - die Hose wärmt sehr gut. Der Nachteil: Mit 343 Gramm ist sie im Vergleich schwer.
Innen ist das Material glatt, und so lassen sich die Storm Rain Pants leicht anziehen. Dabei helfen auch der oben zu öffnende Bund und der Reißverschluss im Schritt. Geschlossen wird der Bund mit einem Druckknopf und einer zusätzlichen Schnürung. Im hinteren Bereich sitzt ein Gummizug, damit auch am Rücken kein Wasser hineintropfen kann. Unten am Knöchel werden die Hosenbeine mit Reißverschlüssen verengt. Allerdings ist die Öffnung, auch wenn man sie öffnet, so eng, dass mit Schuhen kein Durchkommen ist. Alle Reißverschlüsse sind abgedichtet - auch die der beiden Taschen vorn links und rechts.
Das gefällt: Die Storm Rain Pants wärmen, sehen nicht nach Regenhose aus, und die Verarbeitung ist hochwertig.
Das weniger: Schuhe müssen beim Anziehen ausgezogen werden.
Blackdiamond Stormline Stretch Full Zip Rain Pants
Die Stormline Stretch Full Zip Rain Pants ist eigentlich als Wanderhose konzipiert, soll sich aber ebenfalls zum Radfahren eignen. Das tut sie auch. Allerdings fehlt es an einer Verstärkung im Gesäßbereich, sodass das Material nach längerer Benutzung genau dort zuerst abgenutzt sein könnte. Die Hosenbeine lassen sich unten zwar abschnüren, aber nur am Bund: Beim Wandern durch Schneefelder klasse, weil kein Schnee in Hose und Wanderschuh eindringt.
Die Hose hat an den Beinen durchgängige Reißverschlüsse, sodass sie sich in jeder Situation gut an- und ausziehen lässt. Die Schuhe können auf jeden Fall am Fuß bleiben. An den Knöcheln sitzen verstellbare Spanngummis, der Bund oben ist ebenfalls elastisch. Sowohl oben als auch unten verstärken Druckknöpfe den Abschluss der Reißverschlüsse. Als einzige Hose im Test hat die Stormline Stretch Full Zip Rain Pants eine Gesäßtasche - beim Radfahren nicht so hilfreich. Allerdings kommt man mit den seitlichen Reißverschlüssen an die Seitentaschen einer darunter sitzenden Hose gut heran.
Kurze Regenhosen im Test
Endura Hummvee Waterproof Shorts
Die Endura-Short reicht im Sitzen bei Normalgröße bis zur Kniescheibe. Damit raschelt sie kaum und kann nicht am Knie scheuern. Sie ist das robusteste, schwerste Modell im Test und eher für die ganze Tour als für den Notfall gedacht. Dafür spricht auch die gegen Scheuern verstärkte Sitzfläche. Leider hält das Material nicht ganz, was der gute Schnitt verspricht: Bei 3000 Millimeter Wassersäule drang an einigen Nahtstellen Feuchtigkeit ein. Vor den Testwäschen war sie noch komplett dicht.
Gorewear Endure Shorts
Das “Paclite Plus”-Material ist superleicht, auf Trikottaschen-Größe verpackbar und relativ griffsympathisch. Im Vergleich zur ähnlich langen Endura-Short ist sie schlanker geschnitten - Anziehen mit dicken Winterschuhen kann schwierig werden. Die Ausstattung mit verstärkter Sitzfläche und die wasserdichte Verarbeitung überzeugen. Das geringe Gewicht qualifiziert sie für jeden Einsatzzweck.
Löffler 3/4 Bike Overpants WPM Pocket
Die längs teilbaren Hosenbeine für leichtes Anziehen mit Schuhen deuten ebenso wie der nicht verstärkte Sitzbereich an, dass die dünne Löffler-Hose eher ein beruhigender Nothelfer als eine Option für die schmutzige Etappenfahrt ist. Ihre PU-Beschichtung ist innenseitig kaum vor scheuerndem Sand geschützt. An ihrer Wasserdichtigkeit haben wir keine Zweifel: Dem Test-Wasserdruck hielten Fläche und Nähte stand.
Protective P-Seattle
Sichtbar und preiswert: Die optional in Neongelb angebotene Protective-Short ist die günstigste im Test. Das macht sich bemerkbar, denn das Material mit Plastiktüten-Haptik hat nicht nur einen geringen Dampfdurchgang, sondern erwies sich auch im Drucktest schon unterhalb der vom Hersteller angegebenen 5000 Millimeter Wassersäule als stellenweise undicht. Nur die verstärkte Sitzfläche hielt das Wasser draußen. Die Hosenbeine bedecken im Sattel etwa zwei Drittel der Oberschenkel. Der Einsatzbereich ist ähnlich wie beim Endura-Modell, doch ihr Schnitt ist weniger funktional.
Vaude Drop Short
Geringes Gewicht, guter Schnitt, eine Beinlänge bis zum Knie. Auch eine verstärkte Sitzfläche ist an Bord. Passt so weit! Doch im Labortest mit 3000 Millimetern Wassersäule überzeugte die mehrfach gewaschene Drop Short nicht - nur an der Sitzfläche blieb das Wasser draußen. An kritischen Nähten drückte das Wasser durch, selbst in der Fläche “feuchtelte” es ein wenig. Ein zweites, ungewaschenes Testmuster überzeugte im Drucktest. Das Problem ist uns beim firmeneigenen “Ceplex active”-Material bisher kaum begegnet.
Kaufberatung: So wählen Sie die richtige Fahrrad-Regenhose
Bei der Auswahl einer Fahrrad-Regenhose sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen:
- Wasserdichtigkeit: Achten Sie auf eine hohe Wassersäule (mindestens 4.000 mm).
- Atmungsaktivität: Ein guter RET-Wert (unter 10) oder MVTR-Wert (über 10.000 g/m²/24 h) sorgt für Tragekomfort.
- Passform: Die Hose sollte bequem über die Alltagskleidung passen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
- Praktikabilität: Reißverschlüsse an den Beinenden erleichtern das Anziehen mit Schuhen, während Taschen und Eingriffe den Komfort erhöhen.
- Sichtbarkeit: Reflektierende Elemente erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr.
Details, auf die Hans-Peter Ettenberger besonders achtet:
- Gute Atmungsaktivität, etwa durch wasserdampfdurchlässige Stoffe und Lüftungsöffnungen
- Gute Sichtbarkeit, d. h. mit ausreichend Reflektoren
- Verlängerte Ärmel an der Oberhand bzw. Ärmelabschlüsse mit Weitenverstellung oder dehnbarem Bund
- Verlängerter Rücken
Bei Regen Hosen
- Ausreichend lange Reißverschlüsse, um mit Schuhen die Regenhose anziehen zu können
- Dehnbarer Hüftbund, ggf. mit Reißverschluss und Druckknopf
- Hosen, die es in verschiedenen Längen gibt (z. B. Kurzgrößen)
- Weitenanpassung mit Klettbändern am Unterschenkel
- Verstärkter Sitzbereich
- Vorgeformte Knie
Die Wassersäule
Ob ein Stoff ausreichend wasserdicht ist, erkennt man als Käufer an der angegebenen Wassersäule. Diese wird in mm angegeben und zeigt, wie viel künstlicher Beregnung das Material standgehalten hat. Ab einem Wert von 1300 mm (Millimeter) Wassersäule spricht man von Wasserdicht.
Fahrrad-Regenhosen Vergleich 2025
Die besten Fahrrad-Regenhosen: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
| Modell | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| 33,000ft Regenhose für Herren | Hohe Atmungsaktivität, Ripstop-Nylongewebe, vollständig versiegelte Nähte, mit Reißverschlusstaschen, inkl. verstellbarer Klettverschluss-Lasche am Knöchel | Relativ dicke Hose, breiter Schnitt |
| baleaf Damen Outdoorhose | In vielen Farben erhältlich, Wasserdicht, 50er UV Schutz | Ohne reflektierende Elemente |
| Little Donkey Andy Damen Regenhose | Atmungsaktives Mesh-Futter, Beinöffnungen sind mit Kordelzug verstellbar, Fünf Taschen mit Reißverschluss | Kein Reißverschluss am Beinabschluss, ohne reflektierende Elemente |
| Marmot PreCip Eco Full Zip Pant | Drei Reißverschlusstaschen, Druckknöpfe am Saum, in drei verschiedenen Beinlängen erhältlich (Straight, Long, Short) | Ohne reflektierende Elemente, etwas schwer |
| Portwest Regenhose S441BKRL | Mit Druckknopf verstellbarer Saum für einen sicheren Sitz, großzügige Passform, seitlicher Tascheneingriff | Relativ schwer, kein Reißverschluss am Beinabschluss |
| Vaude Men's Luminum Perf. Pants II | Außerordentlich gut geeignet für Outdoor-Sport, Sicherheit im Dunkeln durch Reflektoren, Verstärkungen im Gesäßbereich | Sehr eng am Bund, relativ lange Beinlänge |
| Rubberneck NXSVN Regenhose | Verstärkung im Gesäßbereich, Sicherheit im Dunkeln durch Reflektoren, inkl. verstellbarer Klettverschluss-Lasche am Knöchel | Kein Reißverschluss am Beinabschluss |
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