Fahrrad Regenjacke Testsieger Vergleich: So bleiben Sie trocken unterwegs

Dieser Sommer war über viele Wochen hinweg geprägt von Gewittern, und das Wetter hierzulande war - wie so oft - extrem wechselhaft. Beim Rennradfahren war deshalb der Platz einer Trikot-Rückentasche oftmals für einen „Retter“ reserviert: eine Regenjacke. Wasserdichte Radbekleidung gehört zur „Rennradfahrer-Standardausrüstung“.

Anforderungen an eine gute Regenjacke

Ein erster Anspruch an eine gute Regenjacke lautet: ein sportiver, möglichst flatterfreier und körpernaher Sitz. Da „normales“ wasserdichtes Material, gerade das sogenannte Hardshell, kaum elastische Eigenschaften hat, sollte man hier immer mehrere Modelle probieren, damit die Jacke optimal passt. Hersteller wie etwa Alé und Castelli verarbeiten für eine bessere Passform auch Anteile von Stretch-Material.

Das Stichwort „Packmaß“: Alle getesteten Jacken passen komprimiert in eine Trikottasche. Natürlich sind technische Daten auf dem Label ein wichtiger Anhaltspunkt für den Käufer, aber sie sind auch für uns schwer zu überprüfen. Wir verlassen uns daher auf Praxiswerte und -erfahrungen, wie zum Beispiel wiederholte Tests durch Dauerberegnung und einer anschließenden Kontrolle.

Material und Wetterschutz

Der Wetterschutz der Regenbekleidung basiert in der Regel auf einer speziellen Membran. Vereinfacht gesagt besteht eine Drei-Lagen-Jacke aus einem Oberstoff, der Membran und dem „Futter“. Diese dünnen Schichten sind miteinander laminiert. Bei einer Zwei-Lagen-Jacke entfällt die innere Schicht. Ein Drei-Lagen-Modell bietet oftmals nicht nur Schutz vor Regen, sondern bis zu einem gewissen Grad, auch vor Kälte.

Die beiden Extreme in unserem Test sind die Atmos-Jacke von Maap und das Endure-GTX-Modell von Gorewear. Erstere ist vom Material her so dünn, dass man nicht vermuten würde, dass in dieser Jacke drei Lagen verarbeitet sind.

In diesem Test finden sich auch vier Gravel-Jacken-Modelle. Sie sind den gleichen Anforderungen oder Herausforderungen ausgesetzt. Diese Modelle sind alle etwas legerer geschnitten und meist robuster. Zudem sind sie mit Kapuzen, die auch über einen Helm passen, ausgestattet. Geht es ums Gewicht und ums Packmaß, dann passen diese Modelle oftmals nicht in die Trikottasche - dass es auch anders geht, zeigen jedoch Endura und Gorewear.

Beim Thema Nachhaltigkeit setzen die Hersteller auf unterschiedliche Strategien. Das beginnt bei der Produktion in Europa mit einem Verweis auf kurze Lieferwege und reicht oft bis zur Verwendung PFC-freier Materialien.

Auch dieser Test zeigt wieder: Hier kann sich ein gewisser Aufpreis beziehungsweise ein „Investment“ durchaus lohnen. Qualität, Funktion und Robustheit haben hier oftmals einen Preis. So kosten die Top-Modelle meist zwischen 250 und 300 Euro. Wir wissen zudem aus mehr als 20 Jahren Magazin RennRad-Test-Erfahrung, dass eine überwältigende Zahl der Qualitäts-Regenjacken eine extrem hohe Lebensdauer von vielen Jahren haben können.

Erfreulich ist auch, dass die Preise in diesem Marktsegment in den letzten ein bis zwei Jahren wenig bis gar nicht gestiegen sind. Im Test sind auch besonders preis-leistungsstarke Modelle vertreten.

Die ausführlichen Testberichte der Regenjacken lesen Sie in der RennRad 9/2024. In unserer Print-Ausgabe BIKE 11/23 haben wir zusätzlich zu den hier gezeigten Jacken auch eine Exemplar von Cube getestet. Es handelte sich dabei um ein Vorserienmuster, das qualitative Mängel aufwies und daher in diesem Artikel nicht mehr aufgeführt ist.

Offizielle Stellungnahme von Cube

Das von uns zum Test zur Verfügung gestellte Regenjacken-Modell war ein Vorserien-Muster. Im Gegensatz zur ursprünglichen Veröffentlichung dieses Textes gab es keinen Rückruf dieses Artikels. Festgestellte qualitative Mängel wurden in der finalen Serienproduktion bereits adressiert und korrigiert. Wir danken für Ihr Verständnis und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Die Regenjacken im Test

Außen nass, innen trocken. So lautet der Marketing-Mythos der Hersteller von Regenbekleidung. Die Dampfdurchlässigkeit wird immer noch als Heilsbringer für schweißfreien Fahrspaß im Regen gepriesen. Dabei ist die Ermittlung der „Atmungsaktivität“ von Regenjacken kaum mehr als graue Theorie, und in vielen Modellen schwitzt man allein schon im Sitzen. In der Regel wird die Dampfdurchlässigkeit anhand des MVTR-Werts gemessen, dessen vollständige Aussprache fast einen Knoten in der Zunge verursacht. Die Moisture Vapor Transmission Rate gibt an, welche Menge Wasserdampf in 24 Stunden durch einen Quadratmeter Membranfläche dringt. Je höher der MVTR-Wert, desto atmungsaktiver. Die Bestmarken liegen hier bei etwa 40000 g/m²/24h, Protective gibt für seine Jacke sogar einen Rekordwert von 60000 g/m²/24h an. Ob dabei die blanke Membran gemessen wurde oder sich der Wasserdampf durch die zwei bis drei Schichten des Laminats arbeiten musste, ist für den Kunden nicht ersichtlich.

Schweißtransport: oft nur ein theoretischer Wert

Und überhaupt: Der harte Outdoor-Alltag hat mit den standardisierten Laborbedingungen meist nur wenig gemein. So funktioniert der Schweißtransport nur, wenn ein Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenseite von mindestens 15 Grad Celsius herrscht. Im Sommer schützen Gore-Tex und Co zwar vor Regen, nass wird man aber trotzdem - und zwar von innen. Sobald die Imprägnierung nachlässt, kommt der Feuchtigkeitstransport ebenfalls ins Stocken. Dann bildet sich an der Außenseite ein geschlossener Wasserfilm - man spricht hier vom sogenannten „wetting out“ - und der Dampfdurchlass wird blockiert. Verstopfte Poren haben denselben Effekt. Regelmäßiges Waschen und Auffrischen der Imprägnierung erhalten aber die Funktion der Regenkluft. Doch selbst bei bester Pflege: Intensive Anstiege verkraftet keine der Membranen schweißfrei.

Lüftungsmöglichkeiten - essenziell für gutes Klima

Als wesentlich effektiver für ein angenehmes Klima haben sich im Test clever platzierte Lüftungsöffnungen erwiesen. Zweiwege-Reißverschlüsse an der Front verbessern die Bewegungsfreiheit und sorgen für Durchzug. Lange Zipper unter den Achseln oder große Taschen mit luftdurchlässigem Netzfutter haben in geöffnetem Zustand denselben Effekt. Und auch Ärmel, die sich bis zu den Ellbogen hochschieben lassen, tragen zu einem besseren Körperklima bei.

Dichtigkeit ist auch eine Frage des Schnitts!

Ob man in einer Jacke trocken bleibt oder nicht, hängt neben dem Material auch maßgeblich von ihrer Konstruktion ab. An zu kurzen, weiten Ärmelabschlüssen läuft das Wasser wie an einer Regenrinne ins Jackeninnere. Ein abstehender Kragen schickt Starkregen ebenfalls direkt nach innen weiter - brrrr. Und eine Kapuze schützt nur dann, wenn sie sich optimal an den Kopf oder Helm anpassen lässt. Eine gute Regenjacke erkennt man also nicht an den theoretischen Versprechen der Hersteller. Das Exemplar, in dem man bei Anstrengung nicht schwitzt, gehört leider nach wie vor in den Bereich der Mythen.

Einzeltests der Regenjacken

Gore Endure Jacket

Preis: 249,95 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 305 Gramm / 1,35 l / M

Material: Gore Paclite Plus; 2L; PFC-freie Imprägnierung

Ausstattung: Kapuze 2fach verstellbar; Schubtaschen mit Beutelfunktion; Klettbündchen; Kordelzug; Reflex

Passform: Lange Ärmel; schlanker, sportlicher Schnitt

Fazit: Die Endure ist eine leichte und sportlich geschnittene Jacke ohne Schnickschnack. Ihre Passform ist nahe am Ideal: perfekt sitzende Ärmel, ausreichend langes Heck und eine Kapuze, die bequem über den Helm passt. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Nähte sind dicht, und die Zipper laufen leicht. Trotz passablem Dampfdurchlass wäre eine Lüftungsmöglichkeit wünschenswert. Ansonsten ist die Jacke schlicht, packbar, dicht und absolut empfehlenswert.

  • Wetterschutz (35 %): 10 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 8 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 8 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 8 von 10 Punkten

Jack Wolfskin Morobbia 3L JKT

Preis: 319,95 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 432 Gramm / 1,7 l / M

Material: Texapore Ecosphere Pro; 3L; PFC-freie Imprägnierung

Ausstattung: Zwei Brusttaschen; Kapuze mit Kordelzug; Unterambelüftung; Klettärmel­abschluss; Reflex

Passform: Lange Ärmel, verlängertes Heck, voluminös an Brust und Bauch geschnitten

Fazit: Die Membran des Outdoor-Riesens ist zu 100 % recycelt und hält absolut dicht. Nur die Imprägnierung lässt schnell nach, und die Außenhaut saugt sich voll. Die Morobbia ist radspezifisch aber eher weit geschnitten und funktioniert auch gut als Multi­sportjacke. Ihre Ärmel mit kleinem Flap lassen sich gut anpassen und auch hochschieben, Lüftungs-Zipper verbessern das eh schon gute Klima zusätzlich. Tolle Kapuze für über den Helm.

  • Wetterschutz (35 %): 8 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 8 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 6 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 9 von 10 Punkten

Löffler Bike Jacket with Hood CF WPM Pocket

Preis: 219,99 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 183 Gramm / 0,85 l / M

Material: Polyurethan; 2,5L; PFC-freie Imprägnierung

Ausstattung: Kapuze mit Verstellung und Verstaumöglichkeit; Kordel am Bund; Stretch-Bündchen; Schubtaschen; Reflex

Passform: Mittellange Ärmel; eher weiter Rumpf; leicht verlängertes Heck; bewegungsfreundlich

Fazit: Mit minimalem Packmaß und geringem Gewicht ist die Löffler eine echte Notfalljacke für den Rucksack. Die Membran ist die dampfdurchlässigste im Test, fühlt sich aber innen schnell schwitzig an. Das Obermaterial saugt viel Wasser auf, so fühlt sich die Löffler feucht an, obwohl sie dicht ist. Lüftungsöffnungen oder einen Zweiwege-Reißverschluss gibt es nicht. Die dünne Kapuze lässt sich gut unter dem Helm tragen und bei Nichtgebrauch einrollen.

  • Wetterschutz (35 %): 7 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 7 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 10 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 6 von 10 Punkten

Norrona Fjora

Preis: 649 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 411 Gramm / 1,85 l / L

Material: Gore Tex Pro; 3L;

Ausstattung: Brusttasche; Innentasche mit Putztuch; Front- und Unterarmbelüftung; Kapuze mit Kordelzug und Halteclip; langer Flap am Ärmel; Reflex; Klett

Passform: Schmal und lang geschnitten; reicht bis übers Gesäß

Fazit: Norrona stattet die Fjora mit Gores Top-Membran aus. Die hält absolut dicht und ist zudem solide imprägniert. Zusammen mit der sauber einstellbaren Kapuze (über den Helm) und großen Flaps über den Händen bleibt man lange trocken. Die gute Dampfdurchlässigkeit wird durch Unterarm-Lüftungen und einem zusätzlichen Zipper vorne unterstützt. Die Jacke ist extrem teuer, dafür aber auch robust und multisport-tauglich. Nervig: Die Flaps rutschen beim Anziehen aus den Ärmeln.

  • Wetterschutz (35 %): 10 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 9 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 6 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 9 von 10 Punkten

Poc Motion Rain Jacket

Preis: 250 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 414 Gramm / 1,65 l / M

Material: Polyester; 3L; PFC-freie Imprägnierung

Ausstattung: Brusttasche; 2 Schubtaschen; Kapuze (unter Helm); Stretch-Bündchen; Reflex; 2-Wege-Reißverschluss

Passform: schlanker, bewegungsfreundlicher Schnitt; kurze Ärmel

Fazit: Die Poc glänzt mit angenehmem Tragegefühl bei guter Dampfdurchlässigkeit. Zudem bietet das stretchige Material viel Flexibilität. Die Kapuze sitzt auch ohne Verstellung gut unter dem Helm, raschelt aber laut. Der Schnitt ist wenig radspezifisch und dürfte am Heck länger sein. Auch die Ärmel sind etwas kurz. Bis auf einen Nahtknoten hält die Jacke dicht, nimmt außen nach drei Wäschen aber viel Wasser auf. Einfach ausgestattet.

  • Wetterschutz (35 %): 6 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 8 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 6 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 7 von 10 Punkten

Protective P-New Age CB

Preis: 279,95 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 346 Gramm / 1,4 l / L

Material: PU-Membran; 3L; PFC-freie Imprägnierung

Ausstattung: Kapuze 2fach verstellbar und einrollbar; Schubtaschen; Ärmelbündchen mit Klett; Bund mit Kordelzug; Reflex

Passform: Lange Ärmel; gerader Schnitt mit viel Luft an Brust und Bauch; fällt eher klein aus

Fazit: Sauber verarbeitete Jacke mit angenehmem Tragegefühl. Trotz der 3-Lagen-Konstruktion bleiben Gewicht und Packmaß im Rahmen. Die Dampfdurchlässigkeit ist gut, wenn auch nicht so hoch wie vom Hersteller angegeben. Zur Belüftung lassen sich lediglich die Ärmel hochschieben, Lüftungs-Zipper gibt es nicht. Die Kapuze passt nur unter den Helm und ist recht laut, lässt sich einrollen, verdeckt aber dann das weiche Fleece im Nacken.

  • Wetterschutz (35 %): 9 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 7 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 8 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 8 von 10 Punkten

Scott Explorair Light Dryo 3L

Preis: 219,95 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 380 Gramm / 1,55 l / M

Material: Drysphere; 3L; PFC-freie Imprägnierung; 50 % recycelt

Ausstattung: Kapuze verstellbar; Kordelzug; Klettverschluss; Schubtaschen

Passform: Schmaler Schnitt; mittellange Ärmel; etwas kurzes Heck; wenig flexibel

Fazit: Beim Regenschutz lässt die schicke Scott nichts anbrennen - sie ist absolut dicht und anhaltend imprägniert. Ihr Schnitt ist sportlich, aber nicht sonderlich radspezifisch. Das Material könnte mehr Stretch vertragen, die Ärmel etwas länger sein. Ohne Helm sitzt die Kapuze sehr gut, unterm Helm raschelt sie laut. Top: Der Kragen reicht weit hoch und schließt gut ab. Leider fehlt eine Belüftungsfunktion, auch sonst ist die Ausstattung sehr reduziert.

  • Wetterschutz (35 %): 9 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 6 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 6 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 6 von 10 Punkten

Specialized Trail Neoshell Rain

Preis: 320 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 577 Gramm / 2,1 l / L

Material: Polartec Neoshell; 3L

Ausstattung: Kapuze mit Verstellung; Schubtaschen; seitlicher Lüftungsreißverschluss

Passform: Kurze Ärmel; langer, schmaler Torso; gute Bewegungsfreiheit

Fazit: Das stretchige Neoshell trägt sich fast wie Softshell-Material und schmeichelt der Haut. Zusammen mit den guten Lüftungsoptionen sorgt das für ein gutes Klima. Wegen der kurzen Ärmel greift man eher zu einer Nummer größer, dann fällt die Jacke aber weit und vorne sehr lang aus. Wasser tropft leicht in die Ärmel, der weite Kragen bietet nur wenig Schutz. Über dem Helm schränkt die Kapuze etwas die Beweglichkeit ein.

  • Wetterschutz (35 %): 8 von 10 Punkten
  • Körperklima (25 %): 8 von 10 Punkten
  • Gewicht¹ / Packmaß (20 %): 3 von 10 Punkten
  • Ausstattung / Funktion (20 %): 6 von 10 Punkten

Vaude Moab Regenjacke

Preis: 190 Euro

Gewicht / Packmaß / Größe¹: 360 Gramm / 1,4 l / M

Material: Ceplex; 2,5L; PFC-freie Imprägnierung; recyceltes Polyester

Ausstattung: Ärmel mit Klett und Stretch; Kordelzug; Schubtaschen; Kapuze verstellbar und verstaubar; Unterarmlüftung

Passform: Mittellange Ärmel; schlanker Torso, verlängertes Heck

Fazit: Die Moab gefällt auf Anhieb mit ihrer radspezifischen, aber nicht zu engen Passform. Ärmel- und Rückenlänge sind top, zudem liegen die Ärmel optimal an. Alle Zipper und Kordelzüge lassen sich leicht bedienen. Die Kapuze sitzt passgenau auf dem Kopf und raschelt nicht zu stark. Beim Dampfdurchlass ist die Membran nur Mittelmaß, zudem fühlt sie sich auf nackter Haut schnell klebrig an.

Weitere getestete Modelle

Neben den oben genannten Modellen wurden auch folgende Regenjacken getestet:

  • AGU Oversized Rain Shirt
  • BTWIN City 540
  • Elkline 1Dry2 Manteloverall
  • Endura GV500 Waterproof Jacket
  • Gonso Save Jacket Essential
  • Gripgrab EXPLR Waterproof Lightweight
  • Medvind Allweather Fahrradjacke Herren
  • Endura MT 500 Damen
  • Gore ENDURE GORE-TEX LE1 Jacke Damen
  • POC W's Motion Rain Jacket

Checkliste: Diese Merkmale sind im Test wichtig

Beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke sollten Sie auf folgende Merkmale achten:

  • Wasserdichte: Die Wasserdichte wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke. Auch versiegelte Nähte tragen dazu bei, dass kein Wasser eindringt.
  • Atmungsaktivität: Da beim sportlichen Fahrradfahren auch geschwitzt wird, sollte eine gute Regenjacke aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Manche Regenjacken haben auch Belüftungsschlitze unter den Armen oder am Rücken.
  • Passform: Eine Fahrrad-Regenjacke sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen. Die Jacke muss genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig eng genug anliegen, um nicht im Wind zu flattern. Einige Jacken bieten auch eine Taillenanpassung und verstellbare Bündchen, damit sie gut sitzen.
  • Gewicht und Packmaß: Auf längeren Radtouren ist es gut, wenn die Jacke leicht und klein zu verstauen ist, wenn sie gerade nicht genutzt wird. Einige Jacken werden auch mit einer Transporttasche verkauft.
  • Zusätze: Viele Fahrrad-Regenjacken bieten praktische Extras wie Taschen, Kapuzen und Reflektoren.

Die richtige Fahrrad-Regenjacke ist dank dieser Tipps schnell gefunden. Ob für den täglichen Arbeitsweg oder die nächste Radtour - mit der passenden Jacke bleiben Sie trocken und komfortabel unterwegs.

Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich

Wir empfehlen nur Produkte, die unseren Ansprüchen genügen. Unsere Bewertung basiert auf den wichtigsten Produktmerkmalen, Kundenbewertungen, eingehaltenen Qualitätsstandards, Preis und den Erfahrungen unserer Experten. So arbeiten wir.

  1. Beste warme Fahrrad-Regenjacke: Diese Jacke ist auch für niedrige Temperaturen geeignet, denn die mitgelieferte, auch separat verwendbare, Fleecejacke kann einfach hineingezippt werden. Die Kapuze ist verstellbar und in einer innenliegenden Tasche der Jacke können Wertgegenstände verstaut werden.
  2. Beste Fahrrad-Regenjacke mit hoher Wassersäule: Die Jacke ist dreilagig, hat verklebte Nähte und bietet eine Wassersäule von 20.000 mm, wodurch sie vollständig vor Regen schützt. Reißverschlüsse unter den Armen sorgen für eine gute Belüftung und in mehreren Taschen können Dinge wie Smartphone und Schlüssel verstaut werden. Sowohl Kapuze als auch unterer Saum und Ärmel sind verstellbar.
  3. Beste Fahrrad-Regenjacke mit Gore-Tex Robust GORE WEAR Damen Fahrrad-Jacke Endure*: Durch die Gore-Tex Paclite-Technologie ist sie wasser- und winddicht, extrem atmungsaktiv und hat ein geringes Packmaß.
  4. Beste XXL Fahrrad-Regenjacke Weite Passform Gonso Damen Regenjacke Sura Light*: Die Fahrrad-Regenjacke für Damen ist wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und auch in großen Größen erhältlich.
  5. Beste Fahrrad-Regenjacke für Männer: Diese Fahrrad-Regenjacke für Herren ist atmungsaktiv, sowie wind- und wasserdicht.
  6. Beste reflektierende Fahrrad-Regenjacke Ohne Kapuze Ettore Herren Fahrradjacke*: Die gesamte Fahrrad-Regenjacke reflektiert, was für eine sehr gute Sichtbarkeit sorgt.
  7. Beste ultraleichte Fahrrad-Regenjacke: Diese Fahrrad-Regenjacke hat ein kleines Packmaß von 18 x 14 x 7 cm und ist mit 73,5 Gramm sehr leicht.

Fahrrad-Regenjacken Checkliste: Diese Merkmale sind im Test wichtig

Wasserdichte: Die Wasserdichte wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Die Angabe zeigt an, wie viel Wasserdruck das Material standhalten kann, bevor es undicht wird. Je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke. Auch versiegelte Nähte tragen dazu bei, dass kein Wasser eindringt.

  • 1.300 mm ist der Mindeststandard, damit eine Regenjacke wasserdicht genannt werden darf, darunter ist sie nur wasserabweisend.
  • 5.000 mm ist normalerweise der Mindeststandard für Regenbekleidung im Outdoor-Bereich.
  • 5.000 - 10.000 mm bedeutet Wasserdicht bei leichtem Regen oder Schnee
  • 10.000 - 15.000 mm bedeutet Wasserdicht bei stärkerem Regen
  • 15.000 - 20.000 mm bedeutet Wasserdicht bei starkem Regen und Schnee
  • über 20.000 mm hält auch für längere Zeit bei starkem Regen dicht

Atmungsaktivität: Da beim sportlichen Fahrradfahren, beispielsweise mit dem Rennrad oder auf Trails, auch geschwitzt wird, sollte eine gute Regenjacke aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Manche Regenjacken haben auch Belüftungsschlitze unter den Armen oder am Rücken.

Passform: Eine Fahrrad-Regenjacke sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen. Die Jacke muss genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig eng genug anliegen, um nicht im Wind zu flattern. Einige Jacken bieten auch eine Taillenanpassung und verstellbare Bündchen, damit sie gut sitzen.

Gewicht und Packmaß: Auf längeren Radtouren ist es gut, wenn die Jacke leicht und klein zu verstauen ist, wenn sie gerade nicht genutzt wird. Einige Jacken werden auch mit einer Transporttasche verkauft.

Zusätze: Viele Fahrrad-Regenjacken bieten praktische Extras:

  • Taschen sind nützlich, um wichtige Gegenstände wie Schlüssel und Geldbeutel zu verstauen. Bestenfalls haben sie einen Reißverschluss, damit nichts herausfällt.
  • Kapuzen helfen dabei, auch den Kopf bei Regen trocken zu halten. Sinnvoll ist es, wenn sie groß genug sind, damit der Helm darunter passt. Zudem ist es praktisch, wenn sich die Kapuze anpassen lässt. Manche Jacken besitzen abnehmbare oder im Kragen verstaubare Kapuzen.
  • Reflektoren sind vor allem in der Dämmerung und Dunkelheit wichtig, da sie die Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer erhöhen. Einige Fahrrad-Regenjacken sind deshalb auch in Signalfarben erhältlich.

Ebenfalls interessant: Das sind die besten Regenponchos für Fahrräder 2025.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Fahrrad-Regenjacken

Was kostet eine gute Fahrrad-Regenjacke?

Der Preis einer guten Fahrrad-Regenjacke hängt von Hersteller, Material und Qualität ab. Jacken in guter Qualität können schon ab ca. 35 € gekauft werden. Wer ein Modell sucht, dass längeren Regengüssen standhält, muss mit Preisen von ca. 160 € oder mehr rechnen.

Wo kann man Fahrrad-Regenjacken kaufen?

Anbieter wie Amazon, Otto, Intersport, Sportscheck, bergzeit.de und bergfreunde.de haben eine große Auswahl an Fahrrad-Regenjacken. Vor Ort können sie in Sportgeschäften wie Decathlon erworben werden.

Worauf beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke achten?

Beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke sollte vor allem auf die Wasserdichte geachtet werden. Zudem sollten Atmungsaktivität, Passform, Packmaß und praktische Zusätze zur Entscheidung beitragen. In unserer Checkliste haben wir alle wichtigen Kriterien zusammengefasst.

Welche sind die besten Marken für Fahrrad-Regenjacken?

Einige der Hersteller für Fahrrad-Regenjacken haben sich schon einen Namen in der Herstellung von Outdoor-Funktionskleidung gemacht. Zu den beliebtesten zählen Schöffel, RevolutionRace, GoreWear, Gonso, Vaude, Ettore, Regatta, Endura und Castelli.

Gibt es einen Test von Stiftung Warentest oder Ökotest zu Fahrrad-Regenjacken?

Bisher haben Stiftung Warentest und Ökotest noch keinen Vergleich von Fahrrad-Regenjacken veröffentlicht und somit auch keinen Testsieger gekürt. In unserer Bestsellerliste finden sich die beliebtesten Jacken der Käufer.

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