Ein schmaler Lichtkegel in der Dunkelheit - dies wirkt wie ein Fixstern, dem man folgt. Für viele Radfahrer sind Lichtanlagen für das Fahrrad oft unverzichtbar.
Vielfalt auf dem Markt
Auf dem Markt gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl von Rad-Lampen und -Lichtern: Lampen am Rad, Lampen am Helm, Lampen an der Bekleidung, kleine Strahler, Rück-Blinklichter und Front-Leuchten und vieles mehr. In Deutschland müssen diese Lichter den Vorschriften der StVZO entsprechen. Der Preisunterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Testprodukt beträgt 870 Euro.
Je günstiger eine Lampe und je weniger Leuchtkraft sie hat, desto eher ist sie dafür geeignet, „gesehen“ zu werden, und nicht dafür, selbst zu „sehen“. Anders gesagt: Die Leuchtkraft und die Ausleuchtfläche sind bei den stärkeren und teureren Lampen erwartungsgemäß in der Regel deutlich größer. Für alle Lampen führten wir standardisierte Ausleuchtungstests durch.
Leuchtkraft und Einsatzbereich
Grob kann man demnach drei Kategorien bilden: Auf dem Radweg beziehungsweise im Stadtverkehr sind 30 bis 60 Lux meist ausreichend, um genug zu sehen und gesehen zu werden. Mit 80 bis 100 Lux erreicht man bereits Leuchtweiten von rund 100 Metern. Das ist für die meisten Radsportler vollkommen ausreichend. Geht die Leuchtstärke darüber hinaus, wird der Weg auch weit nach links und rechts ausgeleuchtet. Lampen dieser Kategorie eignen sich somit auch für passionierte Nachtfahrer, die oftmals auch in sehr dunklen Waldabschnitten fahren.
Leuchtdauer
Die Rechnung zum Parameter „Leuchtdauer“ lautet: Man nehme die Zahl der Amperestunden, die ein Akku leistet, die Wattzahl des Leuchtmittels und ermittle zusätzlich über die Spannung dann die Leuchtdauer. So weit die Theorie.
Montage und Kompatibilität
Ein weiterer, wenn auch weniger stark gewichteter Test-Parameter betrifft den Montage-Vorgang an Lenkern und Sattelstützen - dies testeten wir je an „normalen“ Rundrohr- wie auch an Aero-Modellen. Dafür gilt: Die mitgelieferten Befestigungs-Straps sind oftmals relativ kurz. Teils passt die Form der Halterung zudem nicht an die Stütze oder den Lenker. Hier müssen viele Hersteller noch nachbessern. Zum einen sitzt die Lampe dadurch mittig, zum anderen ist der Lenker frei zum Greifen.
Verfügt eine Lampe über einen entsprechenden Adapter, kann man beispielsweise von K-Edge oder F3 Cycling hochwertige Nachrüsthalterungen für Garmin-, Sigma- oder Wahoo-Geräte kaufen. Moderne Fahrräder weisen verschiedenste Rahmen-, Sattelstützen- und Cockpit-Formen auf. All diese Muster bei einem Beleuchtungs-Set zu bedienen, ist ungemein schwierig. Somit sind nicht alle Licht- mit allen Lenker- und Stützenmodellen kompatibel.
Bedienung und Anzeige
Die Test-Parameter: Bedienung und Anzeige. Meist findet sich neben dem Einschaltknopf noch eine mehrstufige Akku-Anzeige. Ein Musterbeispiel ist hier die Sigma Aura 80. Dennoch gibt es auch hier „Sonderwege“, die im Test überzeugen: Die digitale Anzeige von Busch und Müller, das umfangreiche Digital-Display von Trelock inklusive einer Einstellungshilfe, die zusätzlich piepsende Akku-Anzeige von Lupine oder die App-Steuerung von Supernova. Letztere führt dazu, dass die Hightech-Lampe ihr ganzes Potenzial entfalten kann.
Zusätzliche Funktionen
Weitere Leucht-Features, wie etwa ein automatisches Fernlicht oder auch ein Tagfahrlicht-Sensor, bieten noch mehr Sicherheit. Alle diese Features schmälern zwar teils die Leuchtdauer, können aber auch - je nach Einsatzbereich - sehr sinnvoll sein. Die meist zweite LED schaltet sich automatisch dann zu, wenn das Rad zum Stehen kommt. Manche Rücklichter weisen zudem einen Tageslicht-Sensor auf, der das Licht bei Dämmerung automatisch zuschaltet. Andere Test-Lichter verfügen über eine Auto-Abschalt-Funktion: Der Erschütterungs-Sensor schaltet die Lampe bei einem Nichtgebrauch des Fahrrads automatisch ab.
StVZO-Zulassung
Noch vor wenigen Jahren gab es teils ein fast ausgeglichenes Verhältnis von Lampen mit und ohne StVZO-Zulassung. Heute ist das anders. Kein namhafter Hersteller kann in Deutschland mehr ohne StVZO-Zulassung an den Start gehen.
Die Zulassung erfolgt durch das Kraftfahrtbundesamt. Front- und Rücklicht müssen am Fahrrad angebracht sein. Unzulässig ist eine Beleuchtung mit Blinkfunktion am Fahrrad. „Fahrräder müssen mit einem oder zwei nach vorn wirkenden Scheinwerfern für weißes Abblendlicht ausgerüstet sein. Ein rotes Rücklicht ist vorgeschrieben.
Rücklicht im Fokus
Für viele Radfahrer gehört ein Rücklicht längst zur Standardausrüstung, die ganzjährig genutzt wird - nicht nur bei schlechten Lichtverhältnissen. Aktuelle Rücklichter sind leicht, wiegen etwa 30 Gramm, und lassen sich einfach an der Sattelstütze befestigen. Sie sind unauffällig, leicht zu laden per Micro-USB und kostengünstig, oft unter 30 Euro. Moderne Fahrradlampen mit Akku sorgen für eine zuverlässige Beleuchtung, um sicher unterwegs zu sein und bieten eine hohe Leuchtleistung.
Worauf beim Kauf achten?
Beim Kauf des Fahrrad Rücklichts sollte man auf namhafte Hersteller setzen und darauf achten, dass das Rücklicht StVZO-konform ist. Während man nach vorne sehen und auf Gefahren reagieren kann, bietet ein Rücklicht den besten Schutz gegen Gefahren von hinten.
Einzelne Modelle im Test
Hier werden einige Modelle von Fahrrad-Rücklichtern mit Batteriebetrieb im Detail vorgestellt:
Lupine C14 Mag LED-Rücklicht
Das Lupine C14 Mag LED-Rücklicht besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und innovative Funktionen wie Bremslichtfunktion und Lichtsensor. Das robuste Aluminiumgehäuse macht das Rücklicht wasserdicht und widerstandsfähig, obwohl es mit rund 75 Gramm zu den schwereren Modellen gehört. Die StVZO-konforme Leuchte leuchtet beim Bremsen kurzzeitig heller und passt die Helligkeit automatisch den Lichtverhältnissen an. Die Montage ist flexibel, dank eines starken Magnetsystems kann die Lampe leicht aus der Halterung genommen und gegen Diebstahl gesichert werden. Die Bedienung erfolgt einfach über einen Knopf, mit dem auch Einstellungen wie Lichtsensoraktivität oder Helligkeit angepasst werden können. Der Akku hält im Dauerlichtmodus bis zu 14:30 Stunden und zeigt den Ladezustand über eine Status-LED an.
Fazit: Das Lupine C14 Mag beeindruckt mit Features wie Bremslicht, Lichtsensor, magnetischer Halterung und einer enorm langen Akkulaufzeit.
Sigma Blaze LED-Rücklicht
Das LED-Rücklicht Sigma Blaze überzeugt durch StVZO-Konformität und innovative Funktionen wie Bremslicht und Auto-Sensor-Licht, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit einem Gewicht von 26 Gramm ist es leicht und kompakt, ideal für die Montage an der Sattelstütze. Die Bedienung ist einfach und erfolgt über einen Ein-/Ausschalter, der zwischen einem Tag-Auto-Modus und einem Nacht-Auto-Modus wechselt. Im Tag-Auto-Modus schaltet ein Helligkeitssensor das Rücklicht automatisch ein, während im Nacht-Modus die LEDs dauerhaft leuchten und beim Bremsen zusätzlich aufleuchten. Die Montage erfolgt schnell und sicher mit einem robusten Silikonband, das an verschiedene Sattelstützen angepasst werden kann. Die Akkulaufzeit beträgt ca. 7 Stunden bei einer Ladezeit von 3 Stunden über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel. Die seitliche Sichtbarkeit von 240 Grad sorgt für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr.
Fazit: Das Sigma Blaze LED-Rücklicht überzeugt durch sein leichtes Gewicht, die stabile Montage und die unkomplizierte Bedienung.
Lezyne Strip Alert Rücklicht
Das Lezyne Strip Alert Rücklicht überzeugt durch seine robuste Bauweise und die innovative Alert Bremslichtfunktion, die bei einem Bremsvorgang alle fünf LEDs für drei Sekunden aufleuchten lässt, um die Sicherheit von Rennradfahrern zu erhöhen. Das StVZO-konforme LED-Rücklicht bietet im Normalbetrieb mit den drei mittleren LEDs eine Leuchtkraft von bis zu 35 Lumen. Die umweltfreundliche Verpackung aus recyceltem Bambus und die einfache Montage mittels eines breiten, rutschfesten und für verschiedene Sattelstützen geeigneten Silikonbandes runden das Produkt ab. Die Bedienung erfolgt über einen einfachen On/Off-Knopf, mit dem man zwischen den Modi Blast, Enduro und Economy wechseln kann, die eine Leuchtdauer von bis zu 6:30 Stunden ermöglichen. Der Ladezustand des Akkus wird durch drei Leuchtdioden angezeigt, die Ladezeit beträgt ca. 3 Stunden. Mit einem Gewicht von knapp über 60 Gramm und einer seitlichen Sichtbarkeit von 270 Grad bietet das Rücklicht eine hohe Sichtbarkeit und Robustheit.
Sigma Infinity LED-Rücklicht
Das LED-Rücklicht Sigma Infinity besticht durch seine kompakte Form und sein geringes Gewicht von nur 24,30 Gramm. Zum Preis von 19,95 Euro bietet es eine hochwertige Verarbeitung und eine einfache Bedienung durch einen großen Ein-/Ausschalter auf der Oberseite. Die Montage ist dank des mitgelieferten Gummibandes, das an verschiedene Sattelstützengrößen angepasst werden kann, sehr einfach und sicher. Die Verpackung ist umweltfreundlich und besteht komplett aus Karton. Die Bedienung beschränkt sich auf einen Dauerlichtmodus und die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden ist die längste in unserer Testreihe. Eine Indikator-LED zeigt den Ladezustand der Batterie an: grün bei 70-11% und rot bei weniger als 10%, was bedeutet, dass die Lampe bald aufgeladen werden muss. Der Ladevorgang dauert mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel etwas mehr als 2 Stunden.
Fazit: Lange Akkulaufzeit und leichtes Gewicht.
BBB Signal Brake BLS-167 Akku-Rücklicht
Das Akku-Rücklicht BBB Signal Brake BLS-167 überzeugt im Test durch seine innovative Bremslichtfunktion und seine vielseitigen Leuchtmodi. Das Rücklicht bietet fünf verschiedene Modi: Dauerlicht mit 20 Lumen, Blinklicht mit 3 Lumen, Tagfahrlicht mit 50 Lumen, Dauerblinklicht mit 10+20 Lumen und einen Automatikmodus, der beim Bremsen für 2,5 Sekunden das Bremslicht mit 50 Lumen aktiviert. Eine Besonderheit ist der Parkmodus, der das Fahrrad bei Stillstand erkennt und nach drei Minuten in den Standby-Modus schaltet. Die Bedienung erfolgt einfach über einen Knopf an der Rückseite, der durch Drücken gegen die Sattelstütze aktiviert wird. Das erleichtert die Handhabung während der Fahrt. Die Montage ist durch das mitgelieferte Gummiband einfach und die Lampe passt durch die vielen Löcher im Gummiband an verschiedene Sattelstützen. Die Akkulaufzeit variiert je nach Modus zwischen 2:30 Stunden im Dauerbetrieb und bis zu 40 Stunden im Blitzbetrieb. Obwohl die BBB Signal Brake BLS-167 nicht StVZO-zertifiziert ist, bietet sie durch den Dauerlichtmodus mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Fazit: Die leistungsstarke BBB Signal Brake überzeugte uns durch ihre effektive Bremslichtfunktion und die vielfältigen Anpassungsoptionen.
Busch & Müller IXBACK Senso Rücklicht
Das Rücklicht IXBACK Senso von Busch & Müller besticht durch seine quadratische Form und das innovative LineTec-Linsensystem, das aus einer LED ein helles Lichtband erzeugt. Trotz der verbesserungswürdigen Kunststoffverpackung überzeugt die Montageflexibilität: Das Rücklicht kann mit einem Gummiring, Kabelbindern oder einer Klick-Fix-Metallschelle diebstahlsicher befestigt werden. Die Bedienung erfolgt intuitiv über einen seitlich angebrachten Taster, der zwischen Dauerlicht und einem sensorgesteuerten Senso-Modus wechselt, der das Licht bei Dunkelheit automatisch einschaltet und nach vier Minuten ohne Bewegung wieder ausschaltet. Die Akkulaufzeit beträgt bei voller Ladung ca. 15 Stunden, die LED-Anzeige informiert über Modus und Akkustand.
Fazit: Das Akku-Rücklicht IXBACK Senso von Busch+Müller überzeugt durch sein innovatives Streifenlicht und die diebstahlsichere Montageoption.
BBB Spark 2.0 LED-Rücklicht
Das LED-Rücklicht BBB Spark 2.0 beeindruckt im Test durch seine kompakte Größe und ein Gewicht von nur 22,4 Gramm, was es besonders handlich macht. Trotz der geringen Größe ist das Rücklicht hochwertig verarbeitet und bietet vier verschiedene Leuchtmodi: High (10 Lumen), Low (3 Lumen), Flash (3 Lumen) und Day Flash (20 Lumen). Ein Memory-Modus merkt sich den zuletzt verwendeten Modus und erleichtert so die Bedienung. Die Montage ist dank des mitgelieferten Gummibandes einfach und passt auf verschiedene Sattelstützen. Die Akkulaufzeit reicht von drei Stunden im Dauerlichtmodus bis zu 28 Stunden im Blinkmodus.
Knog Plus Rear LED-Rücklicht
Das Knog Plus Rear, ein StVZO-konformes LED-Rücklicht des australischen Herstellers Knog, überzeugt durch seine Leichtigkeit und Einfachheit. Mit einem Gewicht von nur 21,25 Gramm und einer Länge, die einen gut sichtbaren Lichtkegel erzeugt, ist es ideal für Pendler und kurze Radtouren. Weitere Pluspunkte sind die Verpackung aus recyceltem Karton und die einfache Montage mittels Gummiring, der auch an Kleidung oder Rucksäcken befestigt werden kann. Die Lampe lässt sich magnetisch von der Halterung lösen, was das Aufladen erleichtert, da sie direkt in einen USB-Anschluss passt und kein zusätzliches Kabel benötigt. Mit zwei Leuchtvarianten, High (20 Lumen) für zwei Stunden und Low (11 Lumen) für bis zu 3:30 Stunden, deckt sie die Bedürfnisse des täglichen Pendelns ab. Die seitliche Sichtbarkeit beträgt 180 Grad.
Busch & Müller Ixxi Akku-LED-Rückleuchte
Die StVZO-konforme Akku-LED-Rückleuchte Ixxi von Busch & Müller überzeugt durch ihre kompakte und leichte Bauweise. Es besteht aus einem roten Kunststoffkern und einer Gummihülle, die ein einfaches Abnehmen zum Aufladen ermöglicht, während die Halterung an der Sattelstütze verbleibt. Die Montage ist dank der Gummihalterung einfach, auch wenn es nur zwei Einstellmöglichkeiten gibt. Die Bedienung der Ixxi ist denkbar einfach: Ein großer Druckknopf schaltet das Licht ein und aus, eine LED zeigt den Ladezustand des Akkus an. Mit einer Leuchtdauer von 15 Stunden im Dauerlichtmodus und einer Ladezeit von ca. 5 Stunden per Micro-USB-Kabel setzt es in unserem Test Maßstäbe. Das Rücklicht wiegt inklusive Halterung 33,85 Gramm und bietet mit einer seitlichen Sichtbarkeit von 320 Grad zusätzliche Sicherheit.
Fazit: Das Busch & Müller Ixxi überzeugt durch seine unkomplizierte Bedienung und eine beeindruckend lange Akkulaufzeit.
Cateye Rapid Micro G LED-Rückleuchte
Das Cateye Rapid Micro G ist eine StVZO-konforme, leichte und kompakte LED-Rückleuchte, die mit einem Gewicht von 27,3 Gramm und zwei dauerhaft leuchtenden LEDs überzeugt. Es bietet zwar keine Zusatzfunktionen wie Bremslichtfunktion oder verschiedene Leuchtmodi, punktet aber durch seine Flexibilität: Es kann sowohl horizontal als auch vertikal montiert werden, dank eines praktischen Klicksystems, das eine einfache Demontage zum Aufladen ermöglicht. Die Befestigung erfolgt über einen Gummiring und die Lampe kann zum Aufladen einfach aus der Halterung gelöst werden, die fest an der Sattelstütze verbleibt. Die Bedienung ist sehr einfach, da es nur einen Modus gibt, und die Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf Stunden bei einer Ladezeit von zwei Stunden über ein Micro-USB-Kabel. Die Seitensichtbarkeit ist mit 180 Grad ausreichend und der Preis mit 22,95 Euro fair.
Knog Plug LED-Rücklicht
Das Knog Plug ist ein einfaches LED-Rücklicht der australischen Firma Knog, das für verschiedene Fahrradtypen geeignet und in drei Farben erhältlich ist. Es entspricht der StVZO und wird in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung geliefert. Die Montage erfolgt mittels Klettband und Klebestreifen, wobei das System zum Abnehmen der Lampe zum Aufladen etwas umständlich ist. Die Bedienung ist dank eines großen Ein-/Ausschalters sehr einfach, das Rücklicht leuchtet dauerhaft mit 10 Lumen und bietet eine Akkulaufzeit von ca. 3,5 Stunden. Eine Kontrolllampe warnt bei niedrigem Batteriestand, zeigt aber nicht den genauen Ladezustand an. Das Aufladen erfordert das komplette Abnehmen der Lampe und dauert ebenfalls 3,5 Stunden.
Fazit: Das Knog Plug Rücklicht zeichnet sich durch seine einfache Handhabung aus.
M-Wave Helios K 1.1 Akku-Rücklicht
Das M-Wave Helios K 1.1 ist ein einfaches und günstiges Akku-Rücklicht, das für nur 10,90 Euro erhältlich ist und sich durch geringes Gewicht und einfache Handhabung auszeichnet. Das StVZO-konforme Rücklicht wiegt nur 12 Gramm und verfügt über ein Klicksystem, mit dem die Lampe leicht aus der Halterung entnommen werden kann. Die Kunststoffverpackung könnte verbessert werden, da sie schwer zu öffnen ist. Die Montage ist einfach und intuitiv dank einer Gummihalterung, die an verschiedene Sattelstützengrößen angepasst werden kann. Die Lampe kann in der Neigung verstellt werden, um Blendeffekte zu vermeiden. Die Akkulaufzeit beträgt etwa vier Stunden, die Ladezeit mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel zwei bis drei Stunden. Die LED leuchtet sehr hell, was zu einer guten Sichtbarkeit im Straßenverkehr beiträgt, auch bei einer Seitensichtbarkeit von 240 Grad.
Fazit: Das M-Wave Helios K 1.1 überzeugt durch den niedrigen Preis und das leichte Gewicht.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde am 1. Dezember 2023 veröffentlicht. Die ausführlichen Testberichte der Akku-Lampen lesen Sie in der RennRad 9/2023.
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Tabellarische Übersicht: Fahrrad-Rücklichter Batterie Vergleich 2025
| Modell | Preis (ca.) | Befestigung | Einfache Befestigung | Besondere Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|---|
| Fischer 50326 | 11 € | Sattelstütze | Besonders einfach | Boden-Leuchtwinkel von 360°, wiederaufladbar | Ohne Batterieindikator, mäßige Leuchtdauer |
| Smart 35556 | 11 € | Sattelstütze | Sehr einfach | Bis zu 80 h Leuchtdauer, großer Leuchtwinkel von 220° | Ohne Reflektor |
| Montop LED Fahrradrücklicht | 12 € | Gepäckträger | Sehr einfach | Mit Reflektor, besonders leicht, zugelassen nach StVZO | Ohne Batterieindikator |
| Fischer 85362 | 9 € | Gepäckträger | Sehr einfach | mit Reflektor, besonders leicht, mit Batterieindikator | Ohne Bremslicht |
| Nean 88244 | 9 € | Gepäckträger | Einfach | Mit Reflektor, mit 5 Candela Helligkeit | Ohne Bremslicht, vergleichsweise schwere Befestigung |
| Fischer 85364 | 8 € | Rahmen, Sattelstütze | Sehr einfach | Einfache, werkzeuglose Befestigung, mit Reflektor | Ohne Bremslicht |
Hinweis: Die Preise können variieren.
Die besten Akku-Rücklichter mit Bremslichtfunktion
Ein deutlich helles Akku-Rücklicht mit Bremslichtfunktion kann dabei eine Hilfe sein. Mittlerweile ist der Bedarf an guten Produkten gestiegen, das Angebot gewachsen. Was die Rückleuchten dennoch voneinander unterscheiden, erklären wir dir in diesem Artikel.
3 Vorteile einer Akku-Rückleuchte mit Bremslichtfunktion
- Erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr - Ein Rücklicht mit Bremsfunktion signalisiert anderen Verkehrsteilnehmern deutlich, wenn du bremst. Das reduziert das Risiko von Auffahrunfällen, besonders in unübersichtlichen Situationen oder bei schlechten Sichtverhältnissen wie Dunkelheit oder Regen.
- Klare visuelle Kommunikation mit Autofahrern - Autofahrer sind durch Bremslichter am Fahrrad besser auf plötzliche Geschwindigkeitsänderungen vorbereitet. Dadurch können sie rechtzeitig reagieren und den Sicherheitsabstand einhalten.
- Vorteil bei Gruppenfahrten - In Gruppenfahrten - sei es im Alltag oder bei sportlichen Touren - hilft ein Rücklicht mit Bremsfunktion, dass nachfolgende Radfahrer deine Bremsmanöver rechtzeitig erkennen und sich anpassen können, was Stürze verhindert.
Die besten Akku-Rückleuchten:
- Busch & Müller Brixxi: Kompakt und hohe Leuchtkraft, Notbremslicht, lange Leuchtdauer.
- Sigma Blaze: Auto-Sensor-Licht, zwei Leuchtmodi, spritzwassergeschützt.
- Ansmann Bikelight Rear LED break: Helles Licht, Verzögerungssensor, wetterfest.
- Trelock LS 740 I-Go Vector Brake Light: Schlankes Design, leicht, wasserdicht.
- Lupine C14 Mag STVZO: Magnetische Befestigung, hochwertige LEDs, robustes Gehäuse.
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