Fahrrad Rücklicht Rahmenbefestigung Montage

Viele Fahrräder kommen heutzutage ohne Gepäckträger oder Schutzblech daher. Mountainbikes, Rennräder oder besonders sportliche Räder besitzen diese Fahrradkomponenten oft nicht. Da laut StVZO aber bei Dunkelheit und schon bei Dämmerung eine rückwärtige Leuchte vorgeschrieben ist, steht man nun vor dem Problem, wie man die Fahrradbeleuchtung für den Dynamobetrieb oder eine Batterieleuchte trotzdem am hinteren Teil des Fahrrades befestigen kann.

Im Handel und auch bei uns im Online Shop finden Sie viele verschiedene Modelle an Rücklampen von vielen verschiedenen Herstellern. Jede Lampe kann auf eine bestimmte Weise am Fahrrad befestigt werden.

Befestigungsmethoden für Fahrradrückleuchten

Die meisten Rücklampen bzw. Rückleuchten werden am Bike an einer Halterung am Gepäckträger (Lochabstand: 5 cm oder 8 cm) oder am Schutzblech befestigt. Die Rücklampen für Dynamos oder Rückleuchten mit Batteriebetrieb werden in der Regel mit einer Rohrschelle, Klettband, Befestigungsclip oder Gummiband am Fahrrad angebracht. Viele Modelle lassen sich werkzeugfrei am Fahrrad befestigen, für einige Leuchten benötigen Sie allerdings einen Schraubendreher oder Innensechskantschlüssel.

Alternative Befestigungsmöglichkeiten

Kein Platz an Vorbau, Lenker und Sattelstütze für die Fahrrad-Beleuchtung? An der Rahmen-Halterung von RESTRAP kannst du einfach und flexibel Front- und Rückstrahler anbringen, wenn Lenker- oder Satteltaschen dies nicht zulassen. An vielen Fahrradrahmen befinden sich genügend Anschraubmöglichkeiten, um die Halterung an der Gabel, den Ausfallenden oder den Gepäckträgerösen hinten zu montieren.

Details:

  • anschraubbare Rahmenhalterung für optionales Front- oder Rücklicht
  • für kompakte Radbeleuchtung geeignet
  • zur flexiblen Befestigung an Rahmen-Montagepunkte
  • passend für die meisten M5-Schraubgewinde
  • mit Werkzeug für Befestigungsschrauben an SHIMANO-Kurbeln
  • hergestellt aus spritzgegossenem Recycling-Kunststoff

Technische Daten:

  • Material: Kunststoff, Edelstahl
  • Abmessungen: ca. Ø 28 x 40 mm

Lieferumfang:

  • 1 × RESTRAP Rahmen-Halterung für Fahrrad-Beleuchtung
  • 1 x M5 Edelstahl-Schraube 16 mm

Verkabelung der Rückleuchte

Beim Austausch der Rückleuchte für einen Nabendynamo am Fahrrad kann man oft noch die alte Verkabelung nutzen. Wenn diese aber defekt oder schon in einem schlechten Zustand ist, sollte man die Kabel beim Anbau der neuen Rücklampe komplett austauschen. So manches Zweirad hat beim Kauf noch keine Fahrradbeleuchtung vormontiert und man möchte die Lampen und Kabel selbst anbringen, doch wie genau?

Zuerst möchten wir auf die Verkabelung im Allgemeinen eingehen. Es gibt zwei Verfahren: die Eindraht- und die Zweidrahtverkabelung (Doppelkabel mit zwei Adern). Bei der Zweidrahtverkabelung gibt es das "stromführende Kabel" und den "Masseanschluss". Bei der Eindrahtverkabelung fällt das Kabel für den Masseleiter weg. Hier läuft die "Masse" über den leitenden Fahrradrahmen. Die Eindrahtmethode kommt allerdings immer weniger zum Einsatz.

So mancher Fahrradrahmen kommt schon nicht mehr komplett in leitendem Metall daher. Kunststoffe oder nichtleitende Werkstoffe werden bei hochwertigen Fahrrädern immer öfter verbaut. Außerdem ist die Eindrahtmethode fehleranfälliger, da die Kontaktstellen am Rahmen rosten, also korrodieren können und dieses dann zu Unterbrechungen beim Stromfluss führen kann. Wir gehen aus diesem Grund hier nur auf die Zweidrahtverkabelung ein.

Ein doppeladriges Lichtkabel hat in der Regel eine schwarz-weiße und eine schwarze Ader. Die schwarz-weiße Ader wird für den Masseanschluss verwendet. An allen Komponenten der Fahrradbeleuchtung, wie Nabendynamo, Scheinwerfer und Rücklicht finden Sie an den Anschlüssen Symbole für "Plus" und "Minus", also stromführende Ader und Masseleiter. Achten Sie bei der Montage also darauf, die Anschlüsse nicht zu vertauschen/verkehrt herum zu polen, da sonst das Licht nicht leuchten kann. Der Pluspol wird in der Regel mit einem + Zeichen versehen. Die Masse wird uneinheitlich mit verschiedenen Symbolen gekennzeichnet.

Schritte zur Verkabelung

  1. Befestigen Sie die neue Rücklampe entsprechend hinten am Sattelrohr, Gepäckträger, Schutzblech oder Seitenstrebe am Fahrrad.
  2. Die Rücklampe wird mit einem Kabel direkt mit dem Frontscheinwerfer verbunden. Über ihn erhält die rückwärtige Leuchte auch das Einschaltsignal.
  3. Neue Lichtkabel haben in der Regel an einer Seite bereits Flachsteckerhülsen und am anderen Ende nur die blanken abisolierten Adern. Das Kabel wird so verlegt, dass die vorhandenen Flachsteckerhülsen vorne an den Kontakten am Frontscheinwerfer befestigt werden. Planen Sie dort einige Zentimeter mehr an Kabel ein, damit es beim Lenkereinschlag nicht abreißt.
  4. Das Verbindungskabel von der Frontlampe zur Rücklampe sollte gut geschützt am Rahmen angebracht werden. Der einfachste und kürzeste Weg ist sicher über das Oberrohr des Rahmens. Hier ist das Lichtkabel allerdings nicht gut geschützt und kann bei einer unbedachten Bewegung und Sturz mit dem Bike abreißen.
  5. Der sichere, wenn auch ein wenig längere Weg, ist die Verkabelung unter dem Tretlager entlang, bis nach hinten zum Rücklicht. Also an der unteren Strebe zur Nabe entlang und dann an einer nach oben führenden Strebe (Gepäckträgerstrebe) in die Nähe zum Rücklicht.
  6. Befestigen Sie das Verbindungskabel unbedingt mit mehreren Kabelbindern oder mehreren Streifen Isolierband am Rahmen um es zu schützen.
  7. Bei vielen Fahrrädern gibt es auch die Möglichkeit, die Lichtkabel vom Frontscheinwerfer zur Rückleuchte direkt im Rahmen zu verlegen. Dieser muss allerdings entsprechende Bohrungen aufweisen, in die das Kabel in das Innere gesteckt und auch wieder herausgeführt werden kann.
  8. Um das Lichtkabel mit seinen blanken Enden an den Kontakten der Rücklampe zu befestigen, sollten Sie die beiden Adern des Kabels mit sogenannten Flachsteckerhülsen versehen und diese dann auf die beiden Flachstecker der Rückleuchte stecken. Die Stecker sollten auf keinen Fall wackeln, sondern ordentlich fest sitzen. Gegebenenfalls sollten Sie die Stecker mit einer Flachzange etwas zusammenpressen.
  9. Führen Sie jetzt eine Testfahrt durch und betätigen Sie den Schalter am Frontscheinwerfer. Prüfen Sie ob die hintere Lampe auch leuchtet.

StVZO-Konformität

Zur ordnungsgemäßen Ausrüstung deines Bikes nach der StVZO muss die Fahrradbeleuchtung durch das Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sowie mit Wellensymbol und einer K-Nummer gekennzeichnet sein. Die Frontleuchte und Frontreflektor sind zwischen 40 und 120 cm Abstand ab Boden anzubringen, das Rücklicht und Rückstrahler (mit Z-Kennzeichnung) sind in einer Höhe zwischen 25 und 120 cm zu montieren.

Als Beleuchtung sind ein weißer Scheinwerfer und eine rote Schlussleuchte vorgeschrieben, die ständig betriebsbereit sein müssen. Scheinwerfer und Schlussleuchte dürfen nur zusammen einschaltbar sein. Zu ihrer Stromversorgung muss ein Dynamo montiert sein. Die Lichtanlage darf aber auch stattdessen durch Batterien oder Akkus betrieben werden, solange der Dynamo einsatzbereit am Fahrrad verbleibt.

... (1) Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt oder einer Batterie mit einer Nennspannung von 6 V (Batterie-Dauerbeleuchtung) oder einem wiederaufladbaren Energiespeicher als Energiequelle ausgerüstet sein. ausgerüstet sein. Die Schlussleuchte sowie einer der Rückstrahler dürfen in einem Gerät vereinigt sein.

(9) Der Scheinwerfer und die Schlussleuchte nach Absatz 4 dürfen nur zusammen einschaltbar sein.

Wichtige Hinweise

Bestimmungsgemäßer Gebrauch: Verwenden Sie das Produkt nur für den vorgesehenen Zweck und entsprechend den üblichen Gebrauchsweisen. Wenn eine Bedienungsanleitung bzw. Hinweise auf dem Produkt und/oder der Verpackung vorhanden sind, halten Sie sich an die darin enthaltenen Anweisungen. Unsachgemäße Verwendung kann zu Verletzungen oder Schäden führen.

Aufsicht von Kindern: Halten Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren, es sei denn, es ist ausdrücklich für deren Gebrauch bestimmt.

Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Anzeichen von Abnutzung, Beschädigung oder Funktionsstörungen.

Schutzausrüstung verwenden: Verwenden Sie gegebenenfalls geeignete Schutzausrüstung.

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