Selle Royal Fahrradsattel im Test: Komfort, Ergonomie und Leistung

Der Selle Royal Fahrradsattel für Citybikes bietet eine Kombination aus hohem Komfort und praktischen Funktionen, die ihn besonders für längere Fahrten im urbanen Umfeld geeignet macht. Dabei überzeugt der Selle Royal Velosattel durch seine bequeme Polsterung und hochwertige Verarbeitung. Er ist besonders für längere Fahrten und entspannte Touren in der Stadt geeignet.

Im Alltag überzeugt der Selle Royal Sattel durch seine gute Polsterung, die vor allem bei längeren Fahrten für ein angenehmes Sitzerlebnis sorgt. Die Verarbeitung ist insgesamt als hochwertig zu bewerten, was durch zahlreiche positive Kundenbewertungen untermauert wird. Die integrierten Royal-Gel-Polster ermöglichen eine erstklassige Sitzqualität, während die Elastomere im Sattel eine optimale Federung bieten. Der Sattel kommt in einem schlichten schwarzen Design, das sich gut in verschiedene Fahrradstile einfügt.

Ein herausragendes Merkmal des Selle Royal Sattels ist die Elastomere-Federung, die nicht nur für Komfort sorgt, sondern auch das Einklemmen von Fingern verhindert, insbesondere wenn Kindersitze genutzt werden. Die Montage des Sattels gestaltet sich dank des Integrated Clip Systems als einfach. Hierdurch lassen sich Satteltaschen oder Rücklichter unkompliziert befestigen. In Bezug auf die Nutzung haben viele Tester positiv hervorgehoben, dass der Sattel auch bei intensiver Nutzung seine Form behält und nicht durchhängt.

Der Selle Royal Sattel richtet sich an eine breite Zielgruppe, darunter Freizeitradler, Gelegenheitsfahrer und Pendler, die Wert auf Komfort legen. Er eignet sich hervorragend für entspannte Stadttouren sowie längere Fahrten. Allerdings könnte der Sattel für sportlichere Radfahrer oder solche, die ein leichtes Gewicht bevorzugen, weniger geeignet sein.

Allerdings sollten potenzielle Käufer die individuellen Anforderungen an Gewicht und Sattelform berücksichtigen, da einige Nutzer den Sattel als schwer empfinden oder die Form als unangenehm erleben können. Dennoch sollten potentielle Nutzer beachten, dass einige Personen den Sattel aufgrund seines Gewichts oder der Form als unangenehm empfinden können. Ein weiterer Punkt, der in Testberichten angesprochen wird, ist die Sattelnase. Während viele Nutzer den Komfort loben, empfinden einige die Nase als zu breit und dick, was zu einem unangenehmen Gefühl führen kann.

Ergonomische Aspekte und Komfort im Detail

Mittlerweile hat fast jeder Hersteller ergonomische Modelle im Sortiment. Sie versprechen bequemes und gesundes Fahren. Doch halten sie das tatsächlich? Umfragen zufolge haben 80% der Radler regelmäßig Sitzprobleme. Woher kommt das?

Wenn der Sattel nicht zum Hintern passt, kann eine Radtour schnell zur Tortur werden. Jeder Fahrradsattel muss erst mal eingefahren werden bzw. der Fahrer muss sich daran gewöhnen und ein paar Kilometer darauf fahren, um sich ein Urteil zu erlauben. Generell gilt: Der Fahrradsättel sollte in der Form der Sitzhaltung und der Beckenform des Fahrers entsprechen.

Im Anschluss an einen Praxistest wurden von sechs Sätteln in einem Fahrradladen mittels Satteldruckfolie Druckprofile erstellt. Hier zeigte sich, dass die gemessenen Druckprofile genau den Empfindungen der Probanden beim Praxischeck entsprachen. Es bestätigte sich, dass der Amazonsattel insgesamt zu weich war, so dass die Probandin seitlich stark hin- und her wackelte. Auf längeren Strecken sind weiche Sättel auch eher kontraproduktiv, da man zu sehr einsackt und sich dann unangenehme Weichteilkompressionen ergeben können. Etwas härtere Sättel, die gut unterstützen, sind hier besser geeignet.

Die Bedeutung der richtigen Einstellung

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man das richtige Fahrrad hat, in der richtigen Rahmengröße und -geometrie und den richtigen Fahrradtypus wählt. Wenn aber der Fahrradsattel auch nur um wenige Millimeter falsch eingestellt ist - in der falschen Höhe, Neigung oder Position - kann das dazu führen, dass man Knie- oder Hüftprobleme bekommt, dass die Hände oder Füße einschlafen. Mit relativ wenig Aufwand kann man ein Fahrrad rückenfreundlicher und ergonomischer ausstatten.

Egal für welchen Fahrradsattel Sie sich entscheiden, er sollte immer im Einklang mit Ihrer Sitzposition und Ihrem Einsatzbereich stehen. So bieten viele Fachhändler an, den Sitzknochenabstand ihrer Kunden zu messen. Um den Sitzknochenabstand zu messen, brauchen Sie Wellpappe, eine Sitzgelegenheit mit ebener Oberfläche, einen Stift und ein Lineal.

Die Wellpappe wird auf die gerade Sitzfläche (beispielsweise ein Hocker) gelegt. Setzen Sie sich nun mittig auf die Pappe und richten Ihren Oberkörper auf, die Füße stellen Sie auf die Zehenspitzen, damit die Sitzknochen mehr Druck auf die Pappe ausüben. Umkreisen Sie nun mit einem Stift den Abdruck, und kennzeichnen Sie den tiefsten Punkt mit einem Kreuzchen.

Alternativen und Anpassungen für mehr Komfort

Da gibt es beispielsweise das erhöhte Heck, bei dem die Nase des Sattels tiefer liegt als der hintere Teil. Stufensattel? Gelkissen? Das Problem des Kribbelns und der Taubheitsgefühle gehen Sattel-Hersteller zum Teil unterschiedlich an. Ein anderer Lösungsweg liegt in der Aussparung, die für Entlastung sorgt.

Einige Hersteller bieten geschlechtsspezifische Sättel an. Ob Gleichstellung oder nicht: ausprobieren. Denn die Hauptsache ist: Sie fühlen sich wohl. Richtig beurteilen lassen sich Sattel und Satteleinstellungen erst, nachdem Sie einige Kilometer damit gefahren sind. Unser Gesäß muss sich erst an den neuen Sattel gewöhnen. Eine schmerzhafte Reaktion auf den ungewohnten Druck ist daher normal. Machen Sie idealerweise drei bis vier Fahrten mit ein bis zwei Tagen Pause dazwischen.

Testsieger und Empfehlungen

Unser aktueller Testsieger für Trekking und Touring ist der Ergon ST Gel Women, den es auch für Männer als Ergon ST Gel Men gibt. Für mittlere und längere Touren auf einem Reiserad braucht man einen guten und bequemen Sitz. Der ergonomische Sattel ist mit orthopädischem Komfortschaum ausgestattet, der für eine effektive Entlastung sorgt. Die schmale Sattelnase bietet viel Beinfreiheit. Die meisten City-Radler werden sich an dem Sitzkomfort des Terry Anatomica erfreuen.

Der Rose Comfort Handle Sattel überzeugt vor allem durch seinen günstigen Preis bei solider Qualität. Für einen Citysattel ist der Rose Comfort Handle allerdings etwas fest gepolstert. Daher wird er möglicherweise von einigen als zu fest empfunden. Der klassische Ledersattel muss erst eingefahren werden, passt sich aber individuell an den Fahrer an und ist ein echtes Schmuckstück.

Für alle, die mit ihrem Trekkingrad gerne längere Touren machen, ist der SQlab 602 Ergolux Active 2.0 empfehlenswert. SQlab hat als erster Hersteller den Sitzknochenabstand als Grundlage genommen, um die optimale Sattelbreite zu ermitteln. Der 602 Ergolux Active 2.0 hat ein wellenförmiges Stufenheck und eine Einkerbung in der Sattelmitte.

Für Citybikes - also für die aufrechte Sitzposition - ist der Terry Anatomica Flex Gel für uns der beste in diesem Testfeld. Das können wir zumindest von dem Damen-Modell, das wir getestet haben, behaupten. Der Anatomica Flex ist nur als Einheitsgröße erhältlich. Wir können das aus unserem Praxistest bestätigen. Zwar ist der Citysattel im Vergleich zu anderen Citysätteln verhältnismäßig hart, aber unangenehme Druckstellen haben wir auf unserer Testfahrt nicht verspürt.

Selle Royal Produktlinien im Überblick

Unter den Anbietern von Fahrradsätteln kann ohne Zweifel Selle Royal diesen Titel für sich beanspruchen, denn die Modelle des Herstellers finden sich bei zahlreichen Kompletträdern wieder - vom Discountermodell bis zum mittelpreisigen Fahrrad. Laut eigener Aussage ist es der Anspruch des Herstellers, für jeden Fahrer und Einsatzzweck den passenden Sattel anzubieten. Dieser Anspruch spiegelt sich in drei verschiedenen Produktreihen wider: Scientia, Performa, Comfort.

  • Scientia: Ergonomie mit dem Segen der Wissenschaft
  • Performa: Von "Flat" bis "Anatomic"
  • Comfort: Von Bio-Sätteln bis zu Belüftungsspezialisten

Selle Royal berücksichtigt unterschiedliche Sitztypen. Sportliche Fahrer, die mit weit nach vorn gebeugtem Oberkörper fahren, bedienen sich bei den "Athletic"-Ausführungen, Mountainbiker und Trekking-Fans bei den "Moderate"-Varianten.

Selle Royal On Open Moderate 2024 im Detail

Der On Open von Selle Royal ist eine weitere Variante des E-Bike-Sattels der Marke und wurde in 2024 vorgestellt. Der Sattel überzeugte in der Variante “Moderate” durch hohen Komfort, hervorragende Verarbeitung und eine bemerkenswerte Strapazierfähigkeit. Mit drei verfügbaren Breiten und Sitzwinkeln bietet er für Interessierte eine gute Auswahl, um den idealen Sattel für den jeweiligen Anwendungszweck zu finden. Im Hinblick auf die attraktive UVP von 89,95 EUR (Marktpreise ab ca. 60 EUR) ist der Sattel aus unserer Sicht definitiv sehr empfehlenswert.

Die Vorteile eines speziellen Sattels für E-Bikes sind inzwischen klar erkennbar, und die mittlerweile dritte Variante in Form des Selle Royal On Open zeigt sich sehr ausgereift. Selbst nach dem Test gab es äußerlich keinerlei Mängel, und der Sattel machte weiterhin einen neuwertigen Eindruck. Mehrere durchdachte Details machen den Sattel besonders für E-Bike-Fahrer geeignet. Das ansteigende Heck sorgt für einen stabilen Sitz und verhindert ein Verrutschen nach hinten. Zusätzlich hat Selle Royal am Heck das E-Grip-System integriert - eine gepolsterte Griffmulde, die das Rangieren des schwereren E-Bikes erleichtert. Die Sitzfläche ist mit Royal Gel gepolstert, was für eine gleichmäßige Druckverteilung sorgt, die sich auch über den gesamten Testzeitraum nicht verändert hat. Zudem bietet die Öffnung des On Open Sattels spürbare Entlastung im empfindlichen Bereich.

Durch die Royal Vacuum-Technologie ist der Selle Royal On Open vollständig wasserdicht und bleibt selbst bei starkem Regen oder dauerhaft nassen Bedingungen uneingeschränkt funktional. Die mit Gitter versehene Öffnung sorgt dafür, dass Wasser problemlos abfließen kann und der Sattel auch nach längerem Einsatz sauber bleibt.

Unter dem Sattel ist das Selle Royal Clip-System integriert, das eine einfache Befestigung von Zubehör wie Satteltaschen ermöglicht. So sind wichtige Utensilien sicher verstaut und jederzeit griffbereit.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Selle Royal Sattel durch seine bequeme Polsterung und hochwertige Verarbeitung besticht. Er ist besonders für längere Fahrten und entspannte Touren in der Stadt geeignet. Die Elastomere-Federung und das praktische Befestigungssystem stellen zudem nützliche Funktionen dar.

Bei der Montage der Sättel ist es wichtig, die Anweisungen zu beachten. Sie sollten nicht über die maximalen Markierungen hinaus angebracht werden. Den größten Verstellbereich im Test besitzen Bontrager, Ergon und SQlab. Immer mehr Marken bieten zudem Adaptermöglichkeiten für Werkzeuge, Lichter oder Satteltaschen über Clipsysteme an, wie es beispielsweise bei Selle Royal der Fall ist.

Es ist schon ein Hochgefühl, wenn man den passenden Sattel für sich gefunden hat. Unser Testergebnis kann hierbei eine Entscheidungshilfe sein. Im Punkt Preis-Leistung hatten in diesem Test unter 23 Modellen die Hersteller Acid und Wittkop die Nasen vorne. Am Ende wurden zwei Testsieger gekürt. Bontrager für den sportlichen Radfahrer mit einer straffen Polsterung und SQlab für Trekking-Biker, der mit einem hochwertigen Fahrkomfort punktet.

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