E-Bike selber bauen: Anleitung und wichtige Informationen

E-Bikes erfreuen sich in Deutschland einer steigenden Beliebtheit. Dabei sind E-Bikes nicht nur reine Trendobjekte, die lediglich als modisches Gimmick fungieren, sondern bieten allerhand handfeste Vorteile. Aktuelle Umfragen belegen, dass mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland begeisterte E-Biker sind. Einer der wichtigsten Gründe für deren Nutzung des E-Bikes, liegt in der zusätzlichen Unabhängigkeit und Flexibilität, die einem das Bike verleiht.

Steile Hügel und Berge müssen nicht umständlich erklommen oder umfahren werden, sondern können ohne Probleme direkt befahren werden. Mittlerweile haben die E-Bikes ihre Probleme aus der Anfangszeit überwinden können und anfangs häufig auftretende Schwierigkeiten mit der effektiven Reichweite, gehören mittlerweile der Vergangenheit an.

Der nachfolgende Text befasst sich mit dem Thema, wie man sich ein eigenes E-Bike zusammenbauen kann. Die Einzelteile hierfür, findet man ohne Weiteres bei Seiten wie Amazon oder eBay. Diese Anleitung wird darüber hinaus, auch einige nennenswerte Informationen rund um das Thema E Bike selber bauen und den Einsatz dieser Fahrräder beinhalten.

E-Bike Marke Eigenbau

Sich ein E Bike selber bauen ist oftmals weitaus günstiger als sich ein fertiges Fahrrad beim entsprechenden Händler zu bestellen. Dennoch gilt es einiges zu beachten, bevor es an den Zusammenbau des eigenen E-Bikes geht. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist zunächst, dass ein geeigneter Rahmen zur Verfügung steht. Nicht jeder Rahmen eignet sich für einen Umbau auf ein Pedelec.

Wichtig ist, dass der Rahmen über eine gewisse Stabilität verfügt und ausreichend Platz für Motor, Batterien und ähnliche Umbausätze bietet. Darüber hinaus sollte auch darauf geachtet werden, dass die einzelnen Bauteile auch alle für den Einsatz an Fahrrädern konzipiert worden sind. In der Regel sind die entsprechenden Bauteile explizit für den E Bike Einsatz ausgewiesen. Sollte es dennoch Bedenken über die Tauglichkeit eines entsprechenden Elementes geben, dann wäre es besser, den jeweiligen Händler vorab zu kontaktieren.

Ein wichtiges Bauteil beim E Bike selber bauen ist der Motor. Der Motor kann auf die Nabe des Vorderrades oder Hinterrades befestigt oder als Mittelmotor in das Fahrrad integriert werden. Pedelec Tests konnten nicht aufzeigen, ob eine Art der Motorbefestigung vorteilhafter ist als eine andere, dennoch ist oft vom Mittelmotor als beste Bauweise, die Rede.

Ohne sich maßgeblich von etwaigen E-Bike Tests beeinflussen zu lassen, empfiehlt es sich beim E Bike selber bauen, dass die Befestigungsart des Motors nach eigenen Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten ausgesucht werden sollte. Wenn allerdings ein Pedelec Test für ein bestimmtes Rahmenmodell eine Art und Weise der Motorbefestigung empfiehlt, sollte dies beherzigt werden.

Um den Motor an der jeweiligen Nabe befestigen zu können, ist es wahrscheinlich vonnöten, dass das Rad ausgetauscht werden muss. Die meisten Naben verfügen nicht über die passende Größe, um einen Motor tragen zu können. Daher muss ein Rad besorgt werden, dass über kürzere Speichen und eine größere Nabe verfügt. Der Motor selbst wird dann auf die Nabe gesetzt. Jeder Motorhersteller hat seine eigene Anleitung, wie der Motor korrekt mit dem Rad verbunden wird. Die Schritte ähneln sich zwar bei den meisten Herstellern, allerdings bewegt man sich immer auf der sicheren Seite, wenn man bei der entsprechenden Anleitung bleibt.

Sitzt der Motor auf der Nabe und ist das Rad wieder erfolgreich eingebaut worden, geht es an den Einbau der Steuerelektronik. Bei der Verkabelung der einzelnen Elemente, ist zu 100% darauf zu achten, dass die Kabel per Kabelbinder oder auf ähnliche Art und Weise am Rad anliegen und beim Fahren selbst nicht stören oder sich irgendwo verheddern können. Der optimale Platz für die Steuerelektronik befindet sich auf der Sattelstange selbst. Beim E Bike selber bauen wird sich allerdings schnell herauskristallisieren, wie die Kabel am besten zu verlegen sind. Bei der Installation der Steuerelektronik sollte im Voraus darauf geachtet werden, dass die Kabel nach unten Zeigen, um einen möglichen Eintritt von Wasser zu verhindern. Viele Pedelec Tests der hier nicht aufgeführten Modelle haben gezeigt, dass gerade an dieser Stelle oftmals unsauber gearbeitet wird. Die Folge daraus kann sein, dass die Kontrolleinheit irreparabel beschädigt wird.

Der Akku lässt sich in den meisten Fällen am bequemsten am Gepäckträger unterbringen. Andere Akku-Designs erfordern eventuell eine andere Art der Befestigung, dies wird allerdings in der jeweiligen Anleitung ausgeschrieben sein. Wichtig bei den Akkus ist, dass man sich nicht von den reinen Amperestunden beeindrucken lässt. Viele E-Bike Test haben dies öfters moniert. In diesen E-Bike Tests wurden Modelle geprüft, bei denen die Hersteller vor allem die Amperestundenzahl betont haben. Die wichtigste Zahl beim Kauf eines Akkus ist die Wattstundenzahl. Eine niedrige Amperestundenzahl bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Akku nichts taugt. 9 Amperestunden und 36 Volt ergeben eine Wattstundenzahl von 324, wohingegen die vermeintlich besseren 11 Amperestunden und 24 Volt lediglich eine Wattstundenzahl von 264 ergeben.

Ein zu empfehlendes Bauteil ist das sogenannte Batterie-Management-System, wie wir in einigen E-Bike Testberichten herausgefunden haben. Dieses reguliert den Einsatz der Energie und schützt den Akku vor einer schädlichen Überbelastung. Der Einsatz ist zwar empfehlenswert, allerdings nicht zwangsläufig notwendig.

Einkaufsliste Beispiel (Rahmen vorausgesetzt):

  • Motor mit einer Leistung von 250 Watt (Vorder-, Hinterrad oder als Mittelmotor)
  • Steuerelektronik mit 36V und 12A
  • Gepäckträger-Akku mit 400 Wh/11 Ah
  • Gasgriff Alternativ:
  • 28″ Vorderrad mit passender Nabe, Stecker und 36V Motor

Gesamtpreis bei Amazon im High-End Paket: knapp 700€

Rechtliches zum Thema E Bike

Das E Bike gilt nur dann als Fahrrad, wenn es nicht schneller als 25 Kilometer die Stunde plus eine gewisse Toleranz fahren kann. Darüber hinaus darf der Motor des Pedelec lediglich über eine Nenndauerleistung von 250 Watt verfügen. Fährt es schneller als 25 Km/H oder hat es eine höhere Nenndauerleistung, gilt es als Kleinkraftrad und Rad und Fahrer unterliegen anderen Bestimmungen.

Solange diese Grenzen eingehalten werden, ist das jeweilige Pedelec rechtlich betrachtet ein ganz normales Fahrrad und es wird für den Betrieb weder eine Zulassung noch ein Helm benötigt. Auch jene Bikes, die über eine Anfahrhilfe von teilweise sogar 6 Km/H haben, fallen nach gegenwärtiger Rechtsprechung unter die Kategorie der Fahrräder.

Es ist selbstverständlich möglich, sich auch stärkere Motoren einbauen zu lassen. Diese sogenannten S-Pedelecs verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometer die Stunde und benötigen eine Zulassung, Fahrerlaubnis, Helm, Haftpflicht Versicherung und ein Kennzeichen. Sie gelten nicht mehr als Fahrräder sondern fallen bereits unter die Kategorie der Kleinkrafträder.

Kosten eines Umbaus

Die Kosten für gute Umbausätze liegen im dreistelligen bis vierstelligen Bereich. Auch wenn sich dies nach viel Geld anhört sollte bedacht werden, dass die Kosten für ein neues E-Bike weitaus höher liegen. Vom finanziellen Standpunkt aus ist ein Umbau durchaus lohnenswert. Allerdings gilt es zu bedenken, dass ein gewisses technisches Grundverständnis vorhanden sein sollte, um den Umbau alleine und erfolgreich bewältigen zu können.

E-Bike Tests unterstreichen immer wieder, dass sich ein Umbau durchaus lohnt. Eine Akkuladung kostet in der Regel zwischen 10 und 15 Cent und bietet eine Reichweite von bis zu 120 Kilometer. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Akkuleistung stark von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Zum Beispiel der Stromverbrauch des Motors oder wie stark der Motor durch den Fahrer beansprucht wird. Je häufiger der Motor das Strampeln ersetzt, desto schneller leert sich der Akku und kann auch unter der offiziellen Reichweiten-Angabe leergelaufen sein.

Pedelec selbst bauen

Ein Pedelec ist ein faszinierendes und praktisches Fahrrad. Aber wusstest du, dass du dir dein eigenes Pedelec auch ganz einfach selbst bauen kannst?

Vorteile eines selbst gebauten Pedelecs

Wenn man ein Pedelec selbst baut, kann man natürlich die Komponenten frei wählen und so die perfekte Lösung für die eigenen Bedürfnisse finden. Man ist auch wesentlich flexibler, was die Gestaltung des Rahmens angeht und kann so zum Beispiel auch einen tieferen Einstieg wählen, wenn man auf der Suche nach einem passenden Rahmen ist.Selbstverständlich ist es auch möglich, beim Bau eines Pedelecs Geld zu sparen. Denn man kann Komponenten “von der Stange” verwenden und so bei Verschleißteilen viel sparen. Natürlich ist es auch möglich, das Rad nicht komplett selbst zu bauen, sondern nur den Umrüstsatz selbst zu montieren. Dies hat den großen Vorteil, dass man keine speziellen Maschinen benötigt und das Rad in der Regel auch noch günstiger ist - passendes Werkzeug vorausgesetzt.

Nachteile eines selbst gebauten Pedelecs

Wer sich für den Bau eines Pedelecs entscheidet, sollte auch die Nachteile bedenken. Zum einen ist es relativ aufwändig, ein Pedelec selbst zu bauen. Man muss dafür zunächst ein Fahrrad kaufen und dann den Bausatz und weitere Komponenten für das Pedelec zusammensuchen. Zudem ist gute Fingerfertigkeit erforderlich, wenn mann mehr will, außer dass das Pedelec nun fährt und damit letztlich der Umbau gelingt.Außerdem ist es wichtig, dass du genug Zeit und Geduld mitbringst. Denn der Bau eines Pedelecs ist nicht in ein paar Stunden erledigt - es kann schon mal mehrere Wochen oder gar Monate dauern, bis alles fertig ist, wenn man es noch nie gemacht hat. Das hier vorgestellte Pedelec hatte für mich einen Zeitbedarf von ca. 20 Mannstunden. Diese Zeit beinhaltet Konstruktion der Zusatzteile, Heraussuchen und Bestellen weiterer Komponenten und Montage aller Teile. Die genutzten 3D-Drucker waren ebenso knapp 20 Stunden beschäftigt.

Benötigte Komponenten für dieses Pedelec

Um ein Pedelec selbst zu bauen, benötigt man einen Motor, einen Akku, eine Steuereinheit und einen Trittsensor. Diese Teile können entweder einzeln gekauft oder in einem Bausatz erworben werden.

  • Motor: Der Motor ist das Herzstück des Pedelecs und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Es gibt verschiedene Arten von Motoren, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines Motors ist jedoch die Leistung. Je stärker der Motor, desto schneller kann das Pedelec beschleunigen und desto mehr Unterstützung kann es dem Fahrer an den Steigungen bieten.
  • Akkus: Die Akkus sind in der Regel Li-Ionen-Akkus, die relativ teuer sind. Sie haben jedoch den Vorteil, dass sie sehr leicht sind und eine hohe Energiedichte haben. Daher ist es empfehlenswert, einen möglichst leistungsstarken Akku zu kaufen, damit das Pedelec lange fahren kann.
  • Steuereinheit: Die Steuereinheit ist ein wichtiger Bestandteil des Pedelecs, da sie die gesamte Elektronik des Systems steuert. Das Bedienpanel muss daher so ausgelegt sein, dass es möglichst leicht zu bedienen ist und alle relevanten Informationen anzeigt.
  • Trittsensor: Der Trittsensor ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Pedelecs. Er ermittelt, ob in die Pedalen getreten wird und leitet diese Information an die Steuereinheit weiter. Auf diese Weise kann das System ermitteln, ob nun der Motor unterstützt werden soll.

Hier bei dem im Nachgang gewählten Umrüstkit ist zu erwähnen, dass die Geschwindigkeit in Stufen auswählbar ist und der Trittsensor nur den Motor bis zur jeweiligen Stufengeschwindigkeit aktiviert. Es wird nicht gemessen, wie stark man die Pedalen tritt. Stufe 1 beschleunigt bis auf 10 km/h und hält diese Geschwindigkeit, solange in die Pedalen getreten wird, Stufe 2 bis 13 km/h, Stufe 5 bis 25 km/h.

Verbaute Komponenten im Überblick (Preise Stand 10.2022):

  • günstiges 26 Zoll Damenrad MTB gebraucht (170 €)
  • E-Bike Kit mit Dauernennleistung 250W Heck-Nabenmotor für Schraubkassette incl. 36V 15,6A Akku (Ebay-Link Gutscheincode für 10 % Rabatt POWEREBAY10 430 €)
  • Schwalbe Marathon Plus 47-559 26 Zoll x 1,75 (Ebay-Link für 2 St. 55 €)
  • Schutzbleche vorn und hinten (Ebay-Link 14 €)
  • Kurbelgarnitur 3-fach mit max. 48 Zähnen (Ebay-Link 31 €)
  • M-Wave Rückspiegel (Ebay-Link 19 €)
  • Wippschalter für Fahrradlicht vorn und hinten (Ebay-Link 6 €)
  • Frontlicht 90 Lux bis 48V (Amazon-Link 25 €)
  • Büchel Rücklicht mit Bremsfunktion über Beschleunigungssensor bis 48V (Amazon-Link 20 €)
  • Kabelbinder Schwarz und Weiß verschiedene Größen (Ebay-Link 10 €)
  • Kabel 1 mm² für Licht Heck, Front, Schalter (Ebay-Link Gutscheincode: WINTERFEST22 10 €)

Bis hier Kosten von 790 €, sofern man noch kein Rad sein eigen nennt.

Verschleißteile, die regelmäßig benötigt werden, mit Laufleistungen meiner persönlichen Erfahrungen nach, bei anderen kann dies je nach Nutzungsart variieren.

  • Schwalbe Marathon Plus (Ebay-Link 55 €) - insgesamt 12000 km (mit 0,8 mm Restprofil), bei Durchtauschen der Reifen von vorn nach hinten und umgekehrt bei 8000 km.
  • Tretlager (Ebay-Link 15 €) - 11000 km, habe schon von 40000 km gelesen
  • Kurbelgarnitur (Ebay-Link 31 €) 9000 km
  • Schraubkranz hinten (Ebay-Link 21 €) 5000 km
  • Fahrradkette HG71 2500 km (Ebay-Link 17 €) (HG40 1000 km)
  • Bremsklötzer 2 Paar 3 Farbig (Ebay-Link 13 €) 2500 km
  • Steuersatz für Lenkung (ca. 7 €) 40000 km

Felgenringe bisher 20000 km gefahren, noch nicht gewechselt

36V 15,6A Akku (ca. 239 € Yosepower-Link Gutscheincode: „Neutron-Sbike“ ohne Anführungszeichen [10 € Rabatt]) über 30000 km oder 5 Jahre

Die Kurbelgarnitur wurde von 38 Zähnen auf 48 Zähne erhöht, um die Trittfrequenz von 80 U/min auf 60 U/min bei 25 km/h zu senken. Mit dem 38er Ritzel waren so nur 20 km/h angenehm fahrbar. Jetzt sind auch kürzere Sprints (ohne Motorunterstützung) von um die 38 km/h mit 95 U/min möglich.

Finales Gewicht des Pedelecs beträgt 22,6 kg.

Benötigte Werkzeuge

Die meisten Menschen haben einige der notwendigen Werkzeuge bereits zu Hause, um ein Pedelec selbst zu bauen. Hier dennoch meine persönliche Liste. Dazu gehören eine Bohrmaschine, ein Akkuschrauber, Ringschlüsselsatz, ein Schraubenschlüssel-Satz, Spezial-Fahrradwerkzeug.

Liste meiner benutzen Werkzeuge:

Im Pedelec Umbau-Kit enthalten:
  • Sechskantschlüsselsatz (ausgezeichnete Qualität)
  • Schraubkranzabzieher (ausgezeichnete Qualität)
  • Kurbelgarniturabzieher (absoluter Schrott - auf keinen Fall benutzen)
Nachgekauftes Werkzeug für Schraubkranzlösung:
  • Kurbelgarniturabzieher (Ebay-Link 15 €) - Wichtig ist hier der drehbare Teil, der auf den Vierkant drückt, beim Yosepower Kit fehlt dieser Teil und man beschädigt sich das Innengewinde im Vierkant.
  • Tretlagerabzieher (Amazon-Link 11 €) - Dieser hier funktioniert gleichsam für die Kunststoff- als auch für die Alueinsätze, zudem sind die Ecken der Zähne nicht abgerundet wie bei den billigen Abziehern und so hat man noch ein paar Millimeter mehr, über die man die Kraft übertragen kann.
  • Mighty Kettennieter (Ebay-Link 12 €)
  • Schraubenschlüssel Satz 6-21 (Ebay-Link 18 €)
  • 24er-Schraubenschlüssel ca. 400 mm (Ebay-Link 30 €) - wichtig für festsitzende Tretlager, erleichtert man sich das Leben - weitere Tipps am Ende des Artikels
  • Kreuzschraubendreher unterschiedlicher Größen (Ebay-Link 10 €)
  • M5 Gewindenietzange (Ebay-Link 35 €)
Nachgekauftes Werkzeug für Steckkranzlösung:
  • Kettenpeitsche (Ebay-Link 10 €) - Nur die Sets mit der Peitsche und dem einzelnen Abzieher sind interessant! Die Inhalte bei den größeren Sets sind Fehlentwicklungen und man kann nicht vernünftig damit arbeiten - hatte damit angefangen und mehr Schaden gemacht, als Nutzen erhalten.
Werkzeug und Material, wenn das Licht direkt an den Fahrradakku angebunden werden soll und keine Akkulampen wie (Ebay Link) benutzt werden sollen:
  • Lötstation (Ebay-Link 13 €) - über 50W sollte die Lötstation schon haben.
  • Lötzinn mit Flussmittel (Ebay-Link 10 €) - Einatmen der Dämpfe vermeiden! Mit Bleizusatz erleichtert man sich das Leben, ist mittlerweile aber nicht mehr zulässig.
  • Schrumpfschlauch Set (Ebay-Link 7 €)

Gedruckte Komponenten für das Eigenbau-Pedelec

In ein paar Fällen ist es einfacher, die Komponenten für das Pedelec selbst zu drucken, als sie zu kaufen. Die gedruckten Teile sind in der Regel individueller und angepasster als die gekauften.

Wenn du deine Komponenten selbst druckst, musst du dir keine Sorgen machen, dass du die falschen Teile kaufst. Es kann alles genau so gestaltet werden wie gewünscht und es wird genau so funktionieren wie benötigt.

Ein weiterer Vorteil des Selbstbaus ist, dass alles anpassbar ist. Wer etwas ändern möchte, kann die Datei ändern und neu drucken. Es ist viel einfacher und billiger als der Kauf eines neuen Pedelecs. Und bei Reparaturen weißt du genau, was du machen musst und benötigst keine Werkstatt.

Wenn du also dein Pedelec selbst bauen möchtest, solltest du bedenken, ob du diverse Komponenten lieber selbst drucken oder kaufen möchten. 3D Druckteile bieten in der Regel eine höhere Individualität und Flexibilität, aber sie können auch mehr kosten, wenn man die eigene Arbeitszeit einberechnet.

Liste der 3D gedruckten Bauteile für das Pedelec

  • Kabelabdeckung Hauptstrebe
  • Akku Verkleidung - Schutz vor Steinschlag
  • Federwegsbegrenzer - damit das Vorderrad nicht gegen Akku knallt (gern nehme ich auch andere Lösungen entgegen - habe keine andere Lösung außer neue Federgabel)
  • Displayhalter + Schalteraufnahme
  • Rücklichthalter
  • Smartphone Halter
  • Ständer Button

Sinnvolle Schmiermittel

Ein guter Tipp für das Pedelec-Fahrrad selbst bauen ist es, sinnvolle Schmiermittel zu verwenden. Diese Schmiermittel schützen nicht nur das Rad, sondern sorgen auch dafür, dass es länger hält. Die besten Schmiermittel für ein Pedelec-Fahrrad sind:

  1. WD-40 Classic: Ist ein super Rostentferner und auch „Beweglichmacher“, da es ein Kriechöl ist. Die Schmierwirkung ist minimal. Sobald die Baugruppe wieder beweglich ist, sollte mit einem passenden Schmiermittel geschmiert werden. Es ist gut schwergängige Schrauben, Muttern, Gewindeteile wieder gangbar zu machen. Bewegt sich eine Mutter nicht, mit WD-40 einsprühen, wenn es irgendwie möglich ist in WD-40 Classic einlegen und erst mal warten.

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