Fahrradunterstand aus Holz selber bauen: Eine umfassende Anleitung

Wohin mit dem Bike, wenn es gerade nicht benutzt wird? Die Garage ist nicht genug Platz, der Keller ist aufgrund der vielen Stufen als Stellplatz ungeeignet.

Die Lösung: eine Fahrradgarage. Der abschließbare Unterstand schützt dein Rad nicht nur vor der Witterung, sondern auch vor Langfingern.

Schritt für Schritt: Fahrradgarage aus Holz selber bauen

Die Fahrradgarage kann sowohl freistehend als auch an einer Hauswand platziert werden. Die Tür befindet sich an der Stirnseite.

Fertige vorab eine Skizze an und trage alle Maße ein.

Pfostenanker einbetonieren

An den Ecken und - je nach Größe deiner DIY-Fahrradgarage - in der Mitte der Seitenwände sowie der Rückwand betonierst du die Pfostenanker ein.

Hebe dazu Löcher von 50 x 50 cm Größe und 50 cm Tiefe aus.

Hänge die Pfostenschuhe über eine horizontal eingelegte Leiste in das Loch. Richte sie so aus, dass sie im rechten Winkel zueinander stehen.

Rühre den Beton mithilfe der Bohrmaschine mit Rührquirl an und gieße ihn in die Löcher. Glätte anschließend die Oberfläche mit einer Kelle.

Prüfe mit der Wasserwaage, ob die Pfostenanker senkrecht ausgerichtet sind.

Stützpfosten setzen und verschrauben

Setze die Stützpfosten in die Pfostenanker, richte sie aus und fixiere sie mit Schraubzwingen.

Damit später ein Dach mit Gefälle entsteht, sollten die Pfosten auf einer Seite länger sein. Der Pfosten in der Mitte der Rückwand ist etwas kleiner als die der kurzen Seitenwand.

Bohre die Verschraubungslöcher vor.

Querverbinder anschrauben

Bringe die unteren Querverbinder in 40 cm Höhe zwischen den Stützpfosten an. Fixiere sie unter- und oberhalb mit Winkeln und Schrauben.

Pro Querverbinder benötigst du vier Winkel. Setze dann die oberen Querverbinder auf und schraube sie ebenfalls mit Winkeln an.

Dach bauen

Damit die Dachbalken oben und unten gut aufliegen, müssen sie eingekerbt werden. Säge sie an beiden Enden etwa 1,6 cm tief ein. Setze dann einen waagerechten Schnitt.

Befestige die Dachbalken mit Winkeln an den Querverbindern. Sichere sie an der Vorder- und Rückseite der Fahrradgarage zusätzlich mit langen Flachverbindern, die du an Dachbalken, Querverbinder und Pfosten schraubst.

Setze die OSB-Platte auf und verlege Dachpappe darauf.

Rückwand und Seiten verkleiden

Die Seiten und die Rückwand der Fahrradgarage werden mit Profilbrettern verkleidet. Die Nut muss dabei nach oben zeigen, damit später kein Wasser eindringen kann.

Du kannst die Bretter entweder verschrauben oder unsichtbar mit Profilkrallen befestigen. Letztere werden um die Nutwangen gelegt und verdeckt angenagelt oder angeschraubt.

Tür einbauen und Holzschutz aufbringen

Bringe an den Möbelbauplatten je drei Ladenbänder sowie den Doppeltorüberwurf an. Schraube dann an die vorderen Pfosten des Fahrradhäuschens je drei Aufschraubkloben.

Hänge die beiden Türflügel ein.

Damit deine Fahrradgarage Wind und Wetter trotzen kann, benötigt sie noch einen Anstrich mit einer Holzschutzlasur oder -farbe. Zu guter Letzt kannst du noch ein Schloss anbringen.

Welche Arten von Fahrradgaragen gibt es?

Bevor du zu Säge und Hammer greifst, um eine Fahrradgarage, eine Fahrradbox oder einen Bikeport selber zu bauen, solltest du dir überlegen, welche Art von Unterstand es werden soll.

Fahrradbox

Fahrradboxen sind eine kompakte Alternative, wenn nur begrenzt Platz zur Verfügung steht. Sie können entweder frei im Vorgarten platziert oder direkt an die Hauswand geschoben werden.

Meist passen ein oder zwei Räder in die Box. Durch die geringe Bauhöhe - viele Modelle sind nur 1,50 m hoch - beeinträchtigen sie die Sicht aus dem Erdgeschossfenster nicht.

Zudem sind sie optisch weniger dominant als ein Fahrradschuppen. Die Tür ist abschließbar. Besonders komfortabel sind Fahrradboxen mit Klappdeckel, der sich nach oben öffnen lässt.

Vorteile Nachteile
Fahrradschuppen & Fahrradgarage abschließbare Tür, Fahrräder sind von außen nicht sichtbar, bietet volle Stehhöhe, auch Lastenräder, Fahrradanhänger oder Bobbycars lassen sich bequem unterbringen ggf. Braucht die Fahrradgarage eine Baugenehmigung?

Was gilt es beim Bau einer Fahrradgarage noch zu beachten?

Wenn du eine Fahrradgarage selber baust, kannst du sie ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen und Vorlieben gestalten.

Es gibt aber einige allgemeine Grundsätze, die du beachten solltest:

  • Sinnvoll ist es, die Fahrradgarage im Vorgarten bzw. in der Nähe des Hauseingangs aufzustellen. So ist das Bike schnell einsatzbereit, ohne dass du es erst durch den gesamten Garten schieben musst.
  • Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, die Seitenwände zu schließen, sind Sichtschutzwände. Da sie meist nicht zurechtgeschnitten werden können, bestimmen sie die Größe deiner Fahrradgarage.
  • Je hochwertiger dein Fahrrad ist, desto massiver sollten die Wände sein.
  • Damit Regenwasser abfließen kann, benötigt das Dach ein leichtes Gefälle. Bei Holzkonstruktionen empfiehlt sich eine Abdichtung, beispielsweise mit Dachpappe. Du kannst auch Wellblech oder Doppelstegplatten als Dach nutzen.
  • Eine Fahrradbox sollte nie komplett luftdicht sein, damit das Fahrrad abtrocknen kann.
  • Der Schließmechanismus sollte eine hohe Sicherheitsstufe besitzen.

Was sagt die Versicherung bei Diebstahl aus der Fahrradgarage?

Fahrraddiebstahl ist in der Regel über die Hausratversicherung abgedeckt. Der Versicherungsschutz greift aber nur, wenn das Bike aus der Wohnung oder einem anderen abgeschlossenen Raum - das kann beispielsweise ein Keller, eine Garage, ein Fahrradschuppen oder eine Fahrradbox sein - gestohlen wurde.

Fahrradüberdachungen

Mit einer Grundfläche von rund 120 x 275 cm ist dieser Fahrradunterstand ausreichend bemessen, um mindestens drei Fahrräder unterzubringen - und das auf sehr dekorative Art und Weise. Dabei ist der Anlehn-Fahrradschuppen leicht und günstig nachzubauen. die Rückwand in zwei. 85 mm breiten Blockhausbrettern beplankt.

Kiefernholz verwendet. bestens geeignet. abstellen. eine passende Tür in derselben Rahmenbauweise wie die Wände fertigen.

Fahrradunterstand bauen: Schritt-für-Schritt

  1. Zunächst werden die Positionen für die Beton-Fundamenblöcke festgelegt.
  2. Erdlochbohrer ausheben.
  3. Fundamentblöcke einlassen. Natürlich können Sie auch ein Punktfundament gießen.
  4. Alle Fundamentblöcke müssen die gleiche Höhe haben. Mit Latte und Wasserwaage kontrollieren.
  5. Jetzt bereiten Sie das Pflasterbett vor: Das Erdreich 10 cm tief ausheben. Kies einfüllen und verdichten, dann mit einer Latte abziehen.
  6. Auf dem so vorbereiteten Unterbau lassen sich nun die 30 x 30 cm großen Gehwegplatten verlegen. an der Wand (der Garage oder Hauswand) fixieren.
  7. Die Aussparungen für die Überblattung an Trägern und Pfosten markieren.
  8. Die erforderlichen Ausklinkungen in den Pfosten einschneiden, dann mit dem Beitel ausstemmen.
  9. Die Überstände der Dachsparren nach den Maßen im Einkaufszettel anzeichnen und ablängen.
  10. Die Dachsparren und die Eck-/Zwischenpfosten mit Spanplatten-Schrauben verbinden.
  11. Den Längsträger ebenfalls mit den Pfosten verschrauben. Zwingen fixieren.
  12. Die Abstände kontrollieren, erst dann endgültig befestigen.
  13. Um die Konstruktion provisorisch zu stabilisieren, eine Latte diagonal fixieren. Falls die Pfosten nicht exakt in der Flucht sind, lassen sie sich mit Hilfe dieser Latte nachjustieren.
  14. Die Rahmen für die Wandbeplankung verschrauben und mit gerundeten Blockhausbrettern beplanken.
  15. Das erste Element steht zum Befestigen zwischen den Pfosten bereit. verschrauben.
  16. Mit Zwingen werden die oberen Rahmenbretter zunächst bündig mit der Unterkante des Längsträgers fixiert, angenagelt und mit den Pfosten schräg von innen verschraubt.
  17. Die Elemente passen exakt zwischen die Pfosten.
  18. Rahmenleisten für die Rahmen stumpf verschrauben.
  19. Die Positionen für die Sägeschnitte anzeichnen.
  20. Die Überblattung bis zur halben Holzdicke mehrfach einschneiden und mit dem Beitel sauber ausstemmen.
  21. Die Diagonalleisten werden auf jeder Seite des Kreuzes mit Nägeln untereinander verbunden.
  22. Die Diagonalkreuze in die Rahmen setzen und wiederum mit Nägeln befestigen.
  23. Die drei vorgefertigten Kreuzrahmen 20 mm von der Vorderkante der Pfosten entfernt aufnageln.
  24. Der Rohbau steht, jetzt fehlen nur noch der Anstrich und das Dach. Selbstverständlich lassen sich die Abmessungen der Konstruktion Ihren örtlichen Gegebenheiten anpassen.
  25. Dachbretter ablängen. Reststücke probeweise so auslegen, dass der Überstand an der Traufe 40 mm beträgt.
  26. Die Dachsparren vor dem Eindecken streichen.

Hier sieht man schön, wie viel Platz dieser Fahrradschuppen zum Anlehnen bietet.

Praktisch: Die Konstruktion ist so gewählt, dass Sie den Fahrradunterstand an jeder aufgehenden Wand (ob Hausfassade, Garage oder Gartenhütte) aufstellen und befestigen können.

Zwei Wochenenden und rund 380 Euro an Materialkosten hat unser Bauherr in den maßgefertigten Anlehn-Bikeport investiert. Zeit und Kosten, die sich offensichtlich gelohnt haben: Der Fahrradschuppen, der sich in diesem Fall an die Garagenwand anlehnt, wirkt leicht und filigran und bietet auf relativ kleiner Grundfläche ausreichend Platz für den Fuhrpark einer ganzen Familie: für Fahrräder, Kinderwagen, Tretroller und andere Vehikel.

Der Bikeport wurde hier im gleichen Baustil wie die Garage konstruiert, lässt sich aber genauso gut an jede Hauswand anlehnen. Allerdings sollten Sie den Fahrradschuppen dann farblich auf das Haus abstimmen.

Praxistipp: Wenn möglich sollten Sie den Fahrradunterstand so platzieren, dass Sie von beiden Stirnseiten aus Fahrräder darin unterstellen können. Da der Unterstand bewusst schmal (= platzsparend) entworfen wurde, wird es innen leicht eng, wenn Sie ausladende Räder (Mountainbikes oder E-Bikes) nebeneinander abstellen wollen.

Video: Fahrradunterstand als Bausatz

Wer weniger Platz hat, oder wem ein freies Stück Hauswand zum Anlehnen des Fahrradschuppens fehlt, kann mit diesem Bikeport-Bausatz schnell und günstig eine geräumige Fahrradbox selbst bauen.

Weiter unten im Text finden Sie einen Link zu einer genaueren Aufbau-Skizze für die Fahrradgarage zum selber bauen.

Um eine Fahrradgarage selber zu bauen, sollten Sie zunächst ein Fundament aus Gehwegplatten verlegen.

Für die vier Außenwände haben wir einen Materialmix aus feinem Thermoholz als Rhombusprofil und den äußerst robusten Siebdruck- oder Filmplatten gewählt. Diese Doppelkonstruktion hält nicht nur dicht, sondern macht aufgrund der großformatigen und rechtwinkligen Platten eine jegliche Aussteifung des Ganzen und damit ein aufwendiges Ständerwerk überflüssig.

Ein tragendes Ständerwerk benötigen Sie dennoch: In unserem Fall besteht dieses aus einfachen sechs Mal acht Zentimeter dicken Fichtenkanthölzern. Da diese Hölzer sämtlich im trockenen Inneren des Schuppens liegen, ist eine Holzschutzbehandlung hier nicht nötig. Verbunden werden die Kanthölzer durch einfaches Verschrauben und/oder Verleimen.

Hinweis: Wir haben das Dach des Fahrradschuppens aus Acrylglas gebaut, um mehr Licht hereinzulassen. Sie können stattdessen natürlich auch Holz für das Dach hernehmen. Denken Sie dann aber daran, dass Sie gegebenenfalls eine Innenbeleuchtung für Ihre Fahrradgarage benötigen.

Fahrradgarage selber bauen - Absichern nach außen

Zwischen den Bodenhölzern und den Gehwegplatten müssen Sie einen Bitumenstreifen einbauen, der das Ständerwerk von unten trocken hält. Es folgt die Verankerung der Hölzer mit Dübeln und Schrauben in den Gehwegplatten, hier reichen zwei Schrauben pro Bodenholz.

Unsere Fahrradgarage lehnt direkt an der Hauswand an. Deshalb haben wir den die beiden Seitenrahmen direkt in der Hauswand verankert, und zwar mit je drei Schrauben pro Rahmen. Verwenden Sie dazu sogenannte Rahmen- oder Schlagdübel. Diese Dübel werden gleich mit leicht eingedrehter Schraube durch das Holz ins Bohrloch eingeschlagen und erst auf den letzten Zentimetern per Schraubendreher festgezogen.

Wichtig: Verankern Sie niemals nur in Vormauerwerk, sondern immer im dahinter liegenden tragenden Mauerwerk. Mit einer guten Säge geht die Arbeit leichter von der Hand. Die beiden Seitenrahmen verschrauben Sie aus zwei Senkrechten und dem Bodenholz. Darauf verschrauben Sie die 12 mm starke Siebdruckplatte. Mit Rahmendübeln, die Sie erst per Hammer in die Bohrlöcher eintreiben und dann mit dem Schraubenzieher festdrehen, befestigen Sie die beiden Seitenrahmen am Mauerwerk. Bei Vormauerwerk müssen Sie den Dübel im dahinterliegenden tragenden Mauerwerk verankern.

Mittig zwischen den beiden Seitenrahmen verlaufen die beiden Kehlbalken, die später die Ablaufrinne aufnehmen. Sie liegen an den Seitenrahmen auf Kantholzabschnitten auf, die von hinten mit der jeweiligen Siebdruckplatte verschraubt sind. Zwischen den äußeren Seitenhölzern und dem Doppel-Kehlbalken in der Mitte setzen Sie die an beiden Enden um 10° schräg geschnittenen Sparren ein. Sie werden durch die Längshölzer hindurch verschraubt. Die Profilhölzer setzen Sie mit gleichmäßiger Fuge auf zwei Traglatten auf und verschrauben sie. Legen Sie die zugeschnittenen Trapez-Acrylplatten auf die Sparren auf. Sie werden durch die obere (!) "Welle" hindurch auf den Sparren verschraubt. Damit das Acryl durch die Schrauben nicht verzieht, setzen Sie passende Abstandhalter unter jede Schraube. Eine zweite Aluleiste sorgt rundum für eine vollständige Abdeckung der Hölzer. Der Auslauf der Regenrinne führt ins Freie. Von dort läuft das Wasser in einen Auffangbehälter.

Wenn Sie nicht nur Ihrem Fahrrad ein neues Zuhause geben, sondern auch Ihre Mülltonne sicher verstauen möchten, können Sie hier nachlesen, wie Sie in wenigen Schritten ein passgenaues Mülltonnneversteck bauen.

Für die Fahrräder entwickelten wir eine Konstruktion, an der die Räder fast senkrecht eingestellt werden. Auf diese Weise kann nämlich die gesamte Schuppenhöhe ausgenutzt werden, die benötigte Grundfläche dagegen kann entsprechend kleiner dimensioniert sein.

Fahrradgarage selber bauen - Bauplan zum Download

Den kompletten Bauplan unseres Fahrradschuppens mit Materialliste und Skizze können Sie in unserer App für nur 0,99 Euro herunterladen. Die App funktioniert am Desktop-Computer sowie auf sämtlichen mobilen Endgeräten.

In diesem Fahrradunterstand zum selber bauen stehen Fahrräder sicher und trocken. Wie Sie einen solchen auf einfachste Art und Weise selber bauen, erfahrt Sie hier.

Fahrradunterstand selber bauen: Das Material

Auch Farbe steht dem schlichten Fahrradunterstand bestens. Die meisten für Holz im Außenbereich geeignete Anstriche sind untereinander mischbar, und so ist fast jede Lieblingsfarbe möglich.

Um einen Fahrradunterstand selber zu bauen, brauchen Sie außerdem folgende Materialien:

  • sechs Pfosten plus Pfostenanker
  • drei Trägerbalken
  • Rauspund und Teerpappe oder Wellplatten zum Eindecken der Dachfläche
  • Blendbretter rundherum
  • Leisten für die Wände

Skizze für den Fahrradunterstand Fordern Sie jetzt kostenlos das PDF der Bauplan-Skizze mit allen erforderlichen Angaben an.

Tipp: Die Rückseite des Fahrradunterstands sollte der Haupt-Windrichtung zugewandt sein, so dass Schlagregen die Räder nicht trifft. Ein breiter Dachüberstand schützt, und wenn es drinnen doch mal nass wird, trocknet der Wind, der durch die Leistenwände streichen kann.

Die Trägerbalken sollen in die Pfosten eingelegt werden. Die Pfosten einsetzen, die Balken einlegen und mit Schüsselschrauben befestigen.

Fahrradunterstand selber bauen: Weitere Tipps

Wie Sie einen Fahrradständer selber bauen, erfahren Sie ebenfalls auf unserer Seite. Mit diesem Bikeport aus Douglasienholz sind Ihre Räder vor Regen und Langfingern bestens geschützt. Um den Bau selbst anzugehen, ist etwas handwerkliches Geschick und Erfahrung nötig. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie der abschließbare Unterstand gebaut wird. In seinen Abmessungen kann der Bikeport natürlich variabel angepasst werden.

Eine Drainagerinne vor dem Eingangstor hält den Boden trocken, die Schiebetüren sind platzsparend und stehen beim Ein- und Ausfahren nicht im Weg. ca. Zunächst muss der Platz für den Bikeport angelegt werden. Der Fahrradschuppen wird seitlich, rechts und links mit Rombusleisten verschalt. Das Dach wird aus Dachlatten und Rauspundbrettern gefertigt. Eine leichtgängige Schiebetür schließt den Bikeport. Hier werden die Schienen für das Schiebetürsystem verschraubt.

Fahrräder werden immer beliebter und immer teurer. Wer seinen Drahtesel, egal ob All-Terrain-Bike, E-Fahrrad oder das geliebte Tourenrad, lange fahren möchte, sollte es nicht im Regen stehen lassen und schon gar nicht Eis und Schnee aussetzen. Ganz klar, dass ein Fahrradschuppen her muss, um die wertvollen Bikes gut zu schützen.

Aber natürlich sind hier auch Tretroller, Kinderwagen oder ein Rasenmäher gerne willkommen. Es ist gar nicht so schwer, einen vernünftigen und dauerhaften Fahrradschuppen selbst zu bauen. Und je nach Anspruch auch gar nicht kostspielig. Dabei können Sie häufig auch einen beträchtlichen Teil Geld und Arbeit einsparen, wenn Sie diesen Fahrradschuppen an Haus, Garage oder Gartenhaus anbauen.

Abgestellte Fahrräder in Hof oder Garten sehen irgendwie immer chaotisch aus. Je mehr, desto wilder. Aber die Optik ist nicht der einzige Grund, warum Räder besser in einem Fahrradschuppen oder Unterstand aufgehoben sind. Sind sie ständig Wind und Wetter ausgesetzt, nehmen sie langfristig Schaden oder werden vielleicht sogar geklaut. Die Heimwerker unter euch können das natürlich auch selbst.

Im Netz wimmelt es von Anleitungen und Videos zum Bau von Fahrradgaragen, Fahrradhäusern oder Fahrradunterständen. Viele sind allerdings eher unprofessionell und nicht zum Nachbauen geeignet. Denn natürlich eignet sich nicht nur die Säge der Kooperationspartner für den Bau eines guten Fahrradunterstands. Wenn ihr den idealen Standort gefunden habt, müsst ihr zunächst den Boden ebnen. Für ein stabiles Fundament aus quadratischen Gehwegplatten müsst ihr die gewünschte Fläche zunächst etwa 30 bis 40 Zentimeter tief ausheben und mit Schotter und Split verfüllen. Wenn ihr nur eine kleine Fahrradgarage für ein bis zwei Räder plant, reichen auch nur die Gehwegplatten.

Als Fahrradgarage werden in der Regel kleinere, geschlossene Unterstände bezeichnet. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Varianten. Einige haben die Tür an der schmalen Seite, andere an der Längsseite. Es gibt auch Fahrradgaragen, bei denen sich das komplette Dach mithilfe eines Gasfedersystems nach kurzem Anheben von selbst öffnet. Die meisten Fahrradgaragen sind mit einer Schiene oder einem Bügel ausgestattet. So bleibt das Rad ohne Ständer aufrecht stehen.

Leider gibt es kaum brauchbare Videos mit DIY-Anleitungen. Oft sind es auch Mülltonnenhäuschen, die man genauso gut als Unterstand für den Drahtesel nutzen kann. Damit kommt ihr preislich meistens besser weg, als wenn ihr das Material einzeln kauft und zuschneidet. Denkt daran, die Box mit dem Fundament zu verschrauben. Und wenn euch die Radbox optisch dann immer noch nicht ganz überzeugt, könnt ihr auch über ein Gründach nachdenken.

Ein Fahrradschuppen ist größer als eine Fahrradgarage. Während die Fahrradgaragen oder Fahrradboxen oft nur 1,50 Meter hoch sind, kann man sein Rad in den Fahrradschuppen reinschieben und dabei aufrecht gehen. Für einen Schuppen braucht ihr daher automatisch mehr Material. Da das Dach aus transparenten Kunststoffplatten gefertigt ist, fällt Tageslicht herein. So findet jedes Familienmitglied das richtige Bike. Für 0,99 Euro könnt ihr den ausführlichen Bauplan und die gesamte Materialliste herunterzuladen.

Wenn ihr keine teuren Räder habt oder ihr den Stellplatz für eure Räder optisch gern etwas luftiger gestalten wollt, reicht euch vielleicht schon ein Fahrradunterstand. Selberbauen lohnt sich dann durchaus. Überlegt euch, ob hier wirklich ein Fundament notwendig ist. Achtet darauf, dass euer Holz vor dem Bauen vorbehandelt wurde. Ihr könnt zum Beispiel kesseldruckimprägniertes Kiefern- oder Fichtenholz verwenden oder das rohe Holz selbst mit einer Holzschutzlasur imprägnieren. Damit sich auf dem Dach des Fahrrad-Unterstands kein Regenwasser sammelt, ist es wichtig, ein Gefälle einzuplanen.

Wie ihr Schritt für Schritt zu einem neuen Dachunterstand für eure Räder kommt, zeigt euch "MrHandwerk" in einem seiner detaillierten Videos. Für den im Video gebauten Unterstand brauchte der YouTuber insgesamt 15 Stunden. Ob sich das Selberbauen lohnt, ist in erster Linie eine Frage des Projekts. Habt ihr eine gut sortierte Werkstatt und seid begeisterter Heimwerker, lohnt sich das Selberbauen finanziell ganz bestimmt. Bei kleineren Projekten, wie einer Fahrradbox für ein oder zwei Räder, habt ihr bei Bausätzen einfach den Vorteil, dass ihr am Ende keinen Verschnitt oder überzähliges Material habt.

In erster Linie müsst ihr aber Lust haben, es selbst zu machen.

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