Fahrradverleih in Kopenhagen: Informationen und Tipps

Kopenhagen ist weltweit für seine Fahrradkultur bekannt. Fast jeder in der dänischen Metropole fährt Rad, es gibt über 350 Kilometer Radwege.

Warum Fahrradfahren in Kopenhagen so beliebt ist

In Dänemarks Hauptstadt herrscht wundervolle Fahrradinfrastruktur! Hier fährt man wirklich gut, bequem und… sicher! Egal ob man als Kopenhager:in jeden Tag radelt, oder als Tourist:in die Stadt neulich erkundet.

Hinter dieser Fahrradfreundlichkeit steckt eine konsequente Verkehrspolitik und Stadtplanung: 2007 und 2008 verabschiedete die Stadtverwaltung das Vorhaben Miljømetropolen (dt. „Umweltmetropole“) und Metropol for Mennesker (dt. Zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur investieren die Behörden jährlich finanzielle Mittel in Millionenhöhe.

2007 wurde Kopenhagen vom Internationalen Radsport-Verband UCI (Union Cycliste Internationale) zur UCI Bike City ernannt - als erste Stadt weltweit! Doch während in Deutschland zuletzt nur knapp 10 % der Berufstätigen mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, radelt in Dänemark über die Hälfte zwischen Heim und Job.

Kinder und Jugendliche nutzen ihren Drahtesel, um zur Schule oder Uni zu kommen. Kleine Kids sind auch per Rad unterwegs, ganz oft in den Cargo-Bikes, in deren sie durch Mama oder Papa zur Kita gefahren werden. Dazu auch Polizei, Briefträger oder natürlich Kuriers benutzen die Fahrräder.

Die Infrastruktur

Die Strecken bieten mit einer Breite von über 1,70 Metern (meistens über 2 Metern) genug Platz. Wichtig: Radwege sind hier Einwege! Außerdem sind die Fahrradwege durch Bordsteine von Straßen abgetrennt - die Unfallgefahr und Sorge beim Radeln mit Kindern verringern sich dadurch erheblich.

Dazu kleine Annehmlichkeiten machen das Radfahren in Kopenhagen einfacher! Sie finden in Kopenhagen Fußstütze und Geländer an den Ampeln, am Wegrand geneigte Mülleimer in die man radelnd Abfall wirft und an einigen Strecken Fahrradpumpstationen. Als Teil des IST (Intelligent Transport System) wurde z. B.

In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts Einwohner und Einwohnerinnen der Hauptstadt haben viel vor dem Rathaus protestiert, um Fahrradfahren seriös und als Priorität in der Stadtplanung zu nehmen. Das war natürlich Konsequenz des sich damals drastisch vergrößerten Autoverkehrs.

Radfahren im Winter

Und per Rad im Winter? Nix einfacheres!

Gut zu wissen: wenn Sie dann einen Stopp machen und Ihren Rad sicher abstellen möchten, dürfen Sie es an Fahrradständer tun.

Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln

Fahrrad plötzlich kaputt? Kein Problem! In den dänischen Zügen (DSB) darf man eigenes Fahrrad mitnehmen - kostenlos! Züge aus der Kopenhagens Nähe, sg. S-tog, haben sogar extra Waggons eingeführt, die nur für die Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen bestimmt sind. Selbst in den Öffis in Kopenhagen die Mitnahme des Fahrrads ist auch möglich, jedoch für extra Kleingeld.

Achtung! Fahrradhelm ist nicht zwingend erforderlich. Die Fahrt erfolgt auf der rechten Seite. In den Großstädten gibt es keine Möglichkeit links mit den anderen Autos zu kehren.

Fahrradverleih in Kopenhagen

Sie kommen nach Kopenhagen ohne Fahrrad? Gar kein Ding! Miete dir ein Fahrrad - so kannst du Kopenhagen wirklich kennenlernen. Radeln in der dänischen Metropole ist entspannt, sicher und nachhaltig. Mit unserem Fahrradverleih Kopenhagen bist du flexibel unterwegs. Radele zum Nyhavn, zur kleinen Meerjungfrau und mehr Highlights. Zusätzlich zu unserem Fahrradverleih Kopenhagen bieten wir auch geführte Radtouren.

In der Regel haben sich Fahrradvermieter und Bikesharing-Stationen in Bahnhofsnähe oder anderweitig zentral niedergelassen. Wer kein eigenes dabei hat, kann sich in vielen Metropolen ein Fahrrad mieten, das Angebot reicht von Hollandrädern über E-Bikes bis zu Lastenrädern (mit denen man zum Beispiel sein Gepäck vom Bahnhof zum Hotel befördern kann).

Ankommen, losradeln, eintauchen - immer mehr Touristen erkunden Städte mit dem Fahrrad. Umweltfreundlich und ohne Parkplatzprobleme.

Bekannte Fahrradverleihe in Kopenhagen

  • Baisikeli: In Suahili bedeutet das Wort einfach „Fahrrad“. Die Idee dieses Fahrradverleihs ist „Fahrrad für Jeden, auch den Ärmsten!”. Etwas günstiger ist Baisikeli. Hier kann man auch Tourenräder mit Fahrradtaschen mieten - ideal für Touristen, die ab Kopenhagen eine Radreise planen.
  • Bicycle Innovation Lab: Perfektes Ort fürs Testen! Da können Sie neue technologische Lösungen ausprobieren, sprich - spezielle Prototypen der Fahrräder, die man sonst nirgendwo findet, z. B. velomobil Leitra.
  • Københavns Cykelbørsen: Das älteste, größte und bekannteste Fahrradverleih in Kopenhagen, das seit Jahr 1881 funktioniert!
  • Velorbis: Ideal für Fashion-Fans!
  • Donkey Republic: Größter Anbieter von Bike-Sharing ist das dänische Start-up Donkey Republic, das mit seiner Free-Floating-Flotte eine Art Heimspiel hat. 24 Stunden beispielsweise kosten 119 Kronen (16 Euro), vier Stunden 12 Euro.
  • Copenhagen Bicycles: Auch stilechte Christiania-Bikes - das sind besondere Lastenräder - sind im Angebot (City-Bike: knapp 25 Euro je 24 Stunden, Lastenrad mit zwei Kindersitzen: 87 Euro je 24 Stunden, Christiania-Bike: 87 Euro je 24 Stunden).
  • Bolt: Auch Bolt ist vertreten, ein E-Bike zu entsperren kostet 1,35 Euro, jede Minute der Nutzung 30 Cent.

Empfohlene Radtouren in Kopenhagen

Urlaub in Kopenhagen lohnt sich wirklich mit dem Fahrrad verbringen! Der Auswahl ist breit und bunt: Sie können durch fantasievollen Superskilen eine coole Runde drehen, Sie fahren übers Wasser durch diverse Brücken wie z. B. Cirkelbroen, Sie erkunden die historischen Straßen auf sicheren Radwegen und architektonische Neuigkeiten auf Fahrradautobahnen. Und dann - trauen Sie sich einfach die berühmte sg.

  • Hafen-Tour: Eine schöne Route rundum Kopenhagens Hafen>> ca.
  • Nordhavn Art Route: Interessante Route mit viel Natur und Kultur zu entdecken>> ca.
  • URBAN EXPLORER TOURS: Um diverse Seiten Kopenhagens inkl.

Weitere Tipps für Radfahrer in Kopenhagen

Dass die Radspuren vorwiegend baulich getrennt verlaufen und die Wege nicht im Nichts enden, es sich also um ein dichtes Netz (über 450 Kilometer gespurte Fahrradwege) handelt, zählt in Kopenhagen zu den Selbstverständlichkeiten. Der Radverkehrsanteil ist im europäischen Vergleich mit rund zwei Dritteln sehr hoch. Copenhagenize ist zum Verb, zur weltweiten Blaupause geworden, wenn es um bikefreundliche Gestaltung von Innenstädten geht.

Und was gibt es Schöneres und Gesünderes als die dänische Hauptstadt Kopenhagen vom treuen Drahtesel aus zu erkunden. Einfach dort anzuhalten, wo es schön ist und die kleine Pause an frischer Luft genießen und sich dabei etwas königlich zu fühlen: Die Strecke wurde 1990 anlässlich des 50. Geburtstages von Königin Margrethe II.

Seit 2005 hat Kopenhagen auch einen eigenen Strand. Das geschützte Naherholungsgebiet an der Ostküste der Insel Amager ist ca. Amager Strand liegt nur ca. 5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist mit dem Auto in max. 15 Minuten zu erreichen.

Während die kostenfreien Parkplätze in Kopenhagen eher rar sind, können Sie am Amager Strandpark kostenlos parken. In der Ferienzeit sollten Sie allerdings frühzeitig am Strand sein, da die Parkplätze schon lange kein Geheimtipp mehr sind und frühzeitig besetzt sind. mit der U-Bahn - z. Bsp. vom Bahnhof Nørreport - in nur 10 Minuten.

Sie können auch den Direktbus ab Hovedbanegården/Tivoli nach Samosvej nehmen und sich nach ca. Bevorzugen Sie es, zu Fuß zu gehen und starten im Kopenhagener Stadtzentrum, dauert die Tour zum Strand Amager ca. Für eine Radtour mit der ganzen Familie bietet sich bspw.

Und wenn der Rückweg nach einer Fahrradtour an den Strand oder ins Grüne dann doch lieber per ÖPNV angetreten wird, dürfen Räder in der S-Bahn kostenfrei mitgenommen werden; in Bahn, Bus uns Metro fällt ein günstiges Fahrradticket an.

Man ist flexibler als mit dem Auto und kommt doch besser voran als zu Fuß: Sightseeing per Fahrrad, ob mit dem E-Bike oder Lastenrad, wird in Großstädten immer beliebter.

Ergo: Von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gelangt man am besten im Fahrradsattel - vom maritim-beschaulichen Stadtkanal Nyhavn über Schloss Amalienborg bis zur alternativen Hippie-Insel „Freistadt Christiania“, wo Autos und Motorräder ohnehin unerwünscht sind.

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