Adidas hat sich klare Ziele in Bezug auf Nachhaltigkeit gesetzt, die auf der Webseite des Unternehmens nachvollziehbar sind. Bis zum Jahr 2025 sollen neun von zehn Adidas Artikeln nachhaltig sein, und bis 2050 will das Unternehmen klimaneutral sein.
Adidas TERREX Agravic Windweave Pro Jacke
Die adidas TERREX Agravic Windwaeve Pro Jacke ist sehr leicht und das Material ist fast durchsichtig, so dünn ist sie. Dennoch macht das Material einen festen, robusten Eindruck. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und der Reißverschluss ist leichtgängig. Eine kleine Netztasche im unteren Bereich der Kapuze dient als Tasche für die Jacke. Die Jacke hat einen Regulär-Schnitt und der Reißverschluss geht bis zur Brust. Es ist also eher eine Schlupfjacke.
Die adidas TERREX Agravic Windwaeve Pro Jacke ist eine reine Windjacke, die den Körper vor kaltem Wind schützt. Zusätzlich bietet die Jacke einen leichten Schutz vor Nieselregen. Die Atmungsaktivität ist gut, bei intensiven Einheiten schwitzt man dann doch etwas unter der Jacke. Das Packmaß der Jacke ist klasse, da sie dadurch in jedem Rucksack oder Hüftgurt ihren Platz findet. Sie ist schnell ausgepackt und übergeworfen. Der Schutz vor Wind ist perfekt und selbst bei leichtem Regen bleibt unser Tester trocken. Durch den lockeren Sitz macht die Jacke jede Bewegung mit.
Adidas TERREX Agravic Speed Trailrunningschuh
Zum Unterschied zu Fahr- und Asphaltstraßen, auf denen meist mit normalen Laufschuhen gejoggt wird, findet Trailrunning abseits der Piste statt. Feldwege, ausgetretene Pfade oder einfach querfeldein. Hierzu ist der richtige Schuh wichtig, damit auf den unterschiedlichsten Untergründen der Halt nicht verloren geht. Aber auch die Muskulatur und Sehnen müssen sich daran schonend gewöhnen, dass sie Kräften ausgesetzt werden, die seitlich wirken oder Sehnen überdehnt werden, weil man z.B. mit der Ferse in ein Loch getreten ist.
Der Trailrunningschuh Terrex Agravic Speed für 130 Euro von adidas ist ein schmal geschnittener Damentrailrunner, der elegant und hochfunktionell zugleich ist und den Fuß gut umschließt bei tollem Grip. Der Terrex Agravic ist sehr leicht und sauber gearbeitet. Die Einlegesohle kann heraus genommen werden, damit der Schuh immer vollständig trocknen kann. Der Schuh ist auffallend schmal geschnitten. Hier macht sich bemerkbar, dass es ein Frauenlaufschuh ist. Die schmale Passform macht sich natürlich, sofern man als Frau auch einen schmalen Fuß hat, positiv bemerkbar in Sachen Passform und Halt.
Sowohl die Adidas-Streifen als auch die Fersen- und Zehenkappen sind aus wasserundurchlässigem Gewebe. So werden die Zehen nicht gleich beim ersten Kontakt zu feuchtem Laub oder Gras nass und sind vor Stößen beim Lauf über Felsen oder Baumstämme ausreichend geschützt. Das übrige Meshgewebe gibt ebenfalls guten Halt. Besonders ist, dass die Zunge nicht extra gefertigt wurde, sondern aus einem Stück mit dem restlichen Innenschuh gefertigt wurde. So kann diese nicht verrutschen und es können sich keine Steinchen oder Schmutz einschleichen, die dann zu reiben beginnen.
Die Sohle ist grob gestollt und die Abstände der Stollen sind recht groß. So bleibt kaum etwas zwischen diesen hängen. Der Schuh ist hoch atmungsaktiv. Bei warmen Temperaturen kann der Fuß gut atmen und trocknet schnell ab. Beim Einsatz im Schnee hielt der Schuh der Nässe länge stand. Als er dann nach einer Stunde doch durchnässt war, trocknete er zuhause schnell wieder ab. Die Sohle ist ein Highlight. Vom Reifenhersteller Continental inspiriert, wurde sie so konzipiert, dass sie bei wenig Gewicht viel Grip hat. Das ist gelungen. Der Schuh trägt sich sehr angenehm.
Adidas The Road Rennradschuh
Bisher kannten wir adidas in den letzten Jahren ja nur für Fahrradschuhe, die man in normalen Pedalen fahren konnte. Besonders die adidas TERREX Fahrradschuhe haben im MTB-Bereich ihre Fans gewonnen. Die letzten adidas Rennradschuhe, wie beispielsweise die adidas adistar Road Pro mit Carbonsohle und Ratschenverschluss hergestellt hat, wurden vor mehr als zehn Jahren vorgestellt. Der neue Fahrradschuh von adidas überrascht vor allem mit dem Schnürsystem.
Beim Obermaterial setzt adidas auf Primeweave, ein nahtloses Textilobermaterial aus recycelten Materialien, dass wie eine nachhaltigere Variante von Primeknit wirkt, dass wir schon von einigen Laufschuhen kennen. Für meinen Test habe ich mir den adidas Rennradschuh in Größe 43 bestellt und musste leider schon beim ersten Hineinschlüpfen feststellen, daß ich vorn mit dem Zeh anstoße. Im Sattel, mit fest geschürten Schuhen, war das allerdings kein Problem mehr. Wer jedoch lieber ein wenig Spiel in seinem Fahrradschuh hat, sollte vielleicht etwas großzügiger planen und eine Nummer größer bestellen.
Grundsätzlich ist der adidas The Road aber durch das weiche Obermaterial sehr bequem und bietet einen guten Seitenhalt, da das Obermaterial sich kaum stretchen lässt. Trotz des eingesetzen Synthetikmaterials ist die Sohle absolut stabil und lässt sich weder biegen, noch verwinden. Aber wenigstens muss man sich keine Gedanken um die herumwirbelnden Schnürsenkelenden machen. Denn dafür hat adidas im unteren Bereich der Schnürung eine Gummilasche angebracht, unter die man die Schnürsenkelschleifen stecken kann.
Der adidas The Road ist ein optisch gelungener und sehr bequemer Rennradschuh, der einen guten Halt bietet und tolle bietet tolle Steifigkeitswerte bei der Sohle erreicht. Allerdings ist das Schürsenkel-Verschlussystem absolute Geschmackssache. Der adidas THE ROAD Fahrradschuh kommt ab dem 1. Dezember in den Handel und ist online im adidas Store erhältlich aber auch bei den Sporthändlern. Der Preis liegt aktuell bei 146,22€ als unverbindliche Preisempfehlung, aber es ist davon auszugehen, daß es bald einige gute Deals bei den Händlern gibt.
Adidas Velosamba Fahrradschuh
Einer der Vorzüge des Gravelbikes ist seine vielseitige Verwendbarkeit. Das bedeutet nicht nur Gelände und Asphalt, sondern auch Sport- und Alltagsnutzung, und so wird der Offroad-Renner von vielen Menschen eingesetzt, die sich auf ein einziges Fahrrad beschränken möchten. Doch manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen beidem, und dann wird aus einer längeren Pendelfahrt eine flotte Trainingseinheit. Doch eine Sache fehlt: die passenden Schuhe.
Adidas konzipierte den Samba vor über 70 Jahren als Fußballschuh für winterlich harte Böden; später setzte er sich mit seiner weichen Gummisohle beim Hallenfußball durch und wurde zur Streetwear-Ikone mit hohem Wiedererkennungswert. Heute geht er in der unübersehbaren Modellvielfalt der (Adidas-) Sneaker etwas unter; als Velosamba ist er jedoch einzigartig. Wie also wird der Fußball- zum Fahrradschuh?
Optisch ist das beim Adidas Velosamba gut gelungen: Der Fahrradschuh wirkt keineswegs klobig, die Sohle ist nicht auffällig hoch. Das Gewicht aber schon, was man gleich bemerkt, wenn man ihn aus dem Karton hervorholt. In Größe 44 wiegt der Schuh ein sattes Pfund, rund 50 % mehr als ein konventioneller Sneaker ähnlicher Machart (Adidas Hamburg) - 501 zu 343 Gramm pro Stück, wozu noch einige Gramm für das Cleat kommen.
Was bedeutet das für die Gehfähigkeit des Adidas-Radschuhs? Nichts, denn ein halbstündiger Spaziergang auf Asphalt zeigt, dass der Velosamba durchaus zum Laufen zu gebrauchen ist. Im Fersenbereich dämpft die Sohle angenehm, im Bereich des Großzehengrundgelenks ist die Flexibilität der Sohle groß genug, um das gewohnte Abrollen zu erlauben. Dass man Radschuhe trägt, merkt man eigentlich nur durch das typische Knirschen, wenn man auf kleine Steinchen tritt.
Um den Schuh schön fest zu schnüren, müssen die Senkel Loch für Loch strammgezogen werden; typisch für den Samba gibt es oben drei Löcher, mit denen man darüber entscheiden kann, ob der Schuh am Fußgelenk etwas fester oder lockerer sitzt. Die Sohle ist steif genug für harte Antritte, und der Schnürschuh sitzt fest genug am Fuß, um einen runden Tritt mit „Zugphase“ am Pedal zu erlauben. Ein- und Ausklicken sind ein Kinderspiel, zumal keine vorstehenden Profilstollen im Weg sind, wenn der Schuh auf dem Pedal positioniert wird.
Für einen Radschuh, der nicht für sportliche Höchstleistungen konzipiert ist, geht all dies völlig in Ordnung. Dabei sieht man den Velosamba auch immer mal auf ambitionierten Gravel-Touren; ein reiner Commuting-Schuh ist er sicher nicht. In Leder wird der Schuh derzeit in Crèmeweiß und Dunkelblau angeboten, als Velosamba Vegan aus Kunststoff in Weiß, Schwarz und Grau - nur im Adidas-Onlineshop bestellbar für jeweils 120 Euro.
Weitere Rennradschuhe im Test
Rennradschuhe mit Klickpedal-Kompatibilität sind bei Rennrädern schon vor vielen Jahren zur Norm geworden, spezielle Rennradschuhe gibt es seit Jahrzehnten. Im Test haben wir uns 27 Modelle der verschiedensten Preisklassen angesehen, vom günstigen Einsteigerschuh bis hin zum teuren Luxusmodell.
Shimano RC702
Shimano ist mit dem RC702 ein speziell für ambitionierte Rennradfahrer toller Schuh gelungen. Im Hinblick auf Kraftübertragung und Einstellbarkeit erreicht der Schuh im Test Bestwerte. Mit knapp 600 Gramm Paargewicht ist der RC702 einer der leichteren Rennradschuhe im Test.
Scott Road Team BOA
Wer auf der Suche nach einem fair bepreisten, komfortablen und für viele Fußtypen geeigneten Rennradschuh ist, findet mit dem Scott Road Team BOA einen dankbaren Partner für Rennradaktivitäten aller Art.
Van Rysel RCR
Van Rysel aus dem Hause Decathlon hat mit dem RCR einen innovativen und optisch ansprechenden Rennradschuh entworfen, der sehr viel bietet - besonders eine tolle Kraftübertragung und einen komfortablen Sitz.
Sidi Ergo 6
Der Sidi Ergo 6 begeistert durch seine wertige, langlebige Verarbeitung und die sehr gutmütige Passform, durch die sich auch Rennradler mit etwas breiteren Füßen wohlfühlen. Der Sidi ist nicht der leichteste Schuh im Test - doch darum geht es dem italienischen Traditionshersteller auch gar nicht. Er ist vielmehr solider Bestandteil des »Antriebsstrangs« und macht bei Rennrad-Ausfahrten aller Art zuverlässig seinen Job.
Mavic Cosmic BOA
Der Mavic Cosmic BOA bringt so ziemlich alles mit, was Rennradfahrer benötigen: hoher Tragekomfort, Schnellschnürsystem und geradlinige Optik. Der Preis für dieses Gesamtpaket ist heiß - der Schuh geht je nach Händler schon für unter 100 Euro über die Ladentheke.
Anforderungen an Rennradschuhe
Rennradschuhe müssen spezielle Anforderungen erfüllen. Das BOA-Schnellschnürsystem hat sich in den vergangenen Jahren in den verschiedensten Sportarten etabliert. Ein filigran wirkender, aber hochfester Nylonfaden wird hierbei auf eine in einem Drehknopf untergebrachte Spule aufgerollt. Zieht man am Drehknopf, wird die Rasterung ausgeklinkt und die BOA-Schnürung lässt sich mühelos öffnen.
Rennradschuhe sind ausschließlich zum Rennradfahren gedacht, das spiegelt sich auch im Profil wider. Für den kurzen Weg von der Haustür zum Rennrad, zum Getränkeholen im Supermarkt oder zum Café nach der Tour sind Rennradschuhe geeignet. Im Rennradsektor haben sich einige wenige Pedaltypen durchgesetzt: Shimano SPD-SL, Look, Time und Speedplay.
Die vier genannten zeichnet eines aus: Die Kraft wird über recht voluminöse Plastikelemente übertragen, die Pedalplatten oder Cleats genannt werden. Im Gegensatz zu den kleinen Metallcleats für Mountainbikes bestehen die größeren Rennrad-Cleats zum Großteil aus Plastik. Sie stützen den Schuh auf einer größeren Fläche auf dem Pedal ab, um die Kraft flächiger übertragen zu können. Rennradschuhe sollten relativ passgenau sitzen. Im Gegensatz zu Wanderschuhen, wo durchaus ein wenig »Luft« sein kann, sind Rennradschuhe Teil des Antriebs.
Detaillierte Tests einzelner Modelle
Shimano RC702 im Praxistest
Der Shimano RC702 richtet sich an leistungsorientierte Rennradler. Gleich bei der ersten Testrunde merken wir: Dieser Schuh hängt viele andere besonders hinsichtlich der Kraftübertragung ab. Mit einem zweifachen BOA-Schnellschnürsystem und einer Carbonsohle ausgestattet, kann man mit dem RC702 ausgezeichnet Druck aufbauen. Auch auf Zug erfüllen die Schuhe ihre Aufgabe als Teil des Antriebsstrangs ganz ausgezeichnet.
Im Test nehmen wir den Schuh auf eine herausfordernde, 110 Kilometer lange, Rennradrunde in den spanischen Pyrenäen mit. Es ist sommerlich warm, gerade hier kann der Schuh aufgrund seines etwas dünneren Obermaterials und der guten Belüftung punkten. Zudem macht sich die Sohle mit Carbonversteifung positiv bemerkbar.
Scott Road Team BOA im Praxistest
Langstreckenfahrer, die nicht auf jedes Gramm Gewicht Wert legen und einen komfortablen, fair bepreisten Schuh suchen, werden mit dem Scott Road Team BOA glücklich. Der Schuh ist mit einer Ergo-Logic-Einlegesohle ausgestattet. Die stützt den Fuß insbesondere im Mittelfußbereich - was wir auf unseren Testrunden auch sofort bemerken. Auch Scotts »Wrap Fit«-Technologie hat uns gefallen. Scott hat einen überzeugenden Mittelweg aus Komfort und Performance gefunden.
Mit einem Steifigkeitsindex von acht auf der Scott-Skala (diese geht bis zehn) ist der Schuh nicht maximal hart, was speziell auf langen Ausfahrten einen Pluspunkt darstellt. Behagt hat uns auch die Kombination aus BOA-IP1-Schnellschnürung und Klettverschluss - der Schuh lässt sich so an viele Fußtypen anpassen. Man merkt schlichtweg, dass Scott schon früh damit begonnen hat, neben Mountainbikes und Rennrädern auch Radschuhe zu entwickeln.
Van Rysel RCR im Praxistest
Der Van Rysel RCR nimmt den wohl steilsten Einstieg in den Test. Wir nehmen ihn spontan auf den Imster Radmarathon mit 110 Kilometern und rund 2.400 Höhenmetern mit. Schon beim Auspacken hat uns das Design gefallen - beispielsweise ist die für eine ausgezeichnete Kraftübertragung sorgende Carbonsohle raffiniert in griffigere Hartplastik-Zonen eingebettet. Während unseres Radmarathons merken wir bereits auf den ersten 40 Kilometern, dass ein Großteil der in den Schuh gesteckten Kraft auch in Vortrieb verwandelt wird.
Sidi Ergo 6 im Praxistest
Der italienische Rennradschuh-Routinier Sidi liefert mit dem Ergo 6 ein Meisterstück ab. Er ist im Testvergleich zwar nicht ganz leicht, trotzdem reicht uns schon ein Blick auf den Schuh, um von der Qualität überzeugt zu sein - »Made in Italy« eben. In unseren Augen richtet sich der Schuh insbesondere an Rennradfahrer, die auf ihren Runden keine Kompromisse eingehen wollen. Auch was die Kraftübertragung angeht, kann der Sidi überzeugen. Sidi gibt auf der Steifheits-Skala eine 11 an.
Mavic Cosmic BOA im Praxistest
Weiß in Weiß kommen die Mavic Cosmic BOA daher. Die Cosmic BOA sind so schnörkellos schön, dass es eine Freude ist. Im Test nehmen wir den Rennradschuh auf mehrere kleine Runden mit. Das Reinschlüpfen geht angenehm schnell. Ist der Schuh am Fuß, gibt es ein kleines Aha-Erlebnis: So muss sich ein Rennradschuh-Fußbett anfühlen! Im Mavic fühlt man sich schlichtweg wohl - für uns stimmt hier das Gesamtpaket.
Q36.5 Dottore Clima
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Denn die Q36.5 Dottore Clima sind schlichtweg überwältigende Rennradschuhe. Schon beim Auspacken begeistern die Schuhe des Bozener Unternehmens durch ihre Haptik und Verarbeitung. Zwar schweigt sich Q36.5 über den von vielen Herstellern übernommenen Steifigkeitsindex aus - wir würden dem Schuh jedoch mindestens eine 11-12 »andichten«, von Flex ist hier nichts zu spüren.
Specialized Torch 2.0
Das Testszenario für den Specialized Torch 2.0: Eine schnelle Ausfahrt am Abend, der Schnitt sollte nicht unter 30 km/h sinken, mehr als 300 Höhenmeter werden auch eingebaut. Schon beim Anziehen fällt auf, dass Specialized bei Details wie der Fersen- und Zungenpolsterung seine Hausaufgaben gemacht hat. Auf unserer Testrunde verblüfft uns der Rennradschuh mit seiner tollen Kraftübertragung.
Bontrager Circuit
Es gibt diese Schuhe, die man auf Anhieb gerne hat - die Bontrager Circuit gehören definitiv dazu. Allein schon durch ihre relativ breite Passform kommen sie unserem Tester entgegen - Rennradler mit schmaleren Füßen könnten sie allerdings etwas zu breit finden. Was uns besonders gut gefallen hat, ist das schnörkellose Design ohne allzu viel Nähte. Es verleiht dem Rennradschuh eine aufgeräumte Optik.
Fizik Vento Omna
Beim Vento Omna kombiniert Fizik ein elegantes, schnörkelloses italienisches Design mit einer einfachen Bedienung per BOA-Schnellschnürung und einem komfortablen Fußbett. Auch die Belüftung hat uns behagt - und in allererster Linie, das geringe Gewicht. In der von uns getesteten Größe EUR 44,5 wiegt der Schuh lediglich 556 Gramm.
Shimano SH-RC502
Die SH-RC502 von Shimano sind mit nur 540 Gramm eine der leichtesten Rennradschuhe im Test! Was gleich bei der ersten Ausfahrt auffällt, ist die direkte Kraftübertragung. Durch die carbonfaserverstärkte Zwischensohle verpufft auf dem Weg Richtung Pedal wenig Energie, gerade bei langen, kräftezehrenden Anstiegen kann der Shimano voll überzeugen.
Luck Evo
Im Netz sieht der Luck Evo nach einem Fernost-Produkt aus. Die Produktbilder suggerieren eine eher billige Verarbeitung, zumal sich der Rennradschuh auch unter den günstigsten im Test einreiht. Was uns am meisten verblüfft: Der je nach Größe nur 60 Euro teure Schuh ist tatsächlich in Spanien hergestellt. »Made in EU« - das bekommen die anderen Billigheimer im Test nicht hin.
Radhosen im Test: Adidas Adistar Bib und Response Team Bib
Hier finden Sie die Testergebnisse und weitere Informationen zur Radhose Adidas Adistar Bib für Herren.
Hier finden Sie die Testergebnisse und weitere Informationen zur Radhose Adidas Response Team Bib für Herren.
Tabelle: Vergleich der Adidas Radhosen
| Merkmal | Adidas Adistar Bib | Adidas Response Team Bib |
|---|---|---|
| Preis | 159,95 Euro | 79,95 Euro |
| Gewicht (Größe M) | 180 Gramm | 173 Gramm |
| Made in | China | China |
| Ausstattung | Breiter Beinabschluss mit Silikon-Print, nahtlose Träger | Reflexmaterial |
| Fazit | Beinabschlüsse und Träger sind gelungen; flexibler und dünner Stoff hält das Sitzpolster nicht in Position; Schwächen bei Ausstattung und Qualität | Sehr einfache Bib aus festem Material; der zu elastische Stoff hält das breite, aber dünne und weiche Polster nicht sauber in Position; schmale Beinabschlüsse |
| BIKE-Urteil | gut | befriedigend |
Allgemeine Tipps zu Radschuhen
Mit richtigen Schuhen macht Radfahren noch mehr Spaß: Man fährt schneller, ermüdet langsamer und die Gelenke werden geschont. Alle Radschuhe haben eine steife Sohle. Sie verteilt die Kraftübertragung auf den gesamten Fuß und entlastet so die Bereiche, die auf dem Pedal aufliegen. Viele Radschuhe können mit Pedalplatten (auch engl. Cleats genannt) ausgerüstet werden.
Zusammen mit entsprechenden Pedalen als Gegenstück fährt man so »eingeklickt«: Schuh und Pedal sind nach dem ersten Eindrücken verbunden. So drückt man beim Pedalieren nicht nur auf das Pedal, sondern zieht es auch hoch. Zudem sitzt der Fuß immer an der optimalen Stelle am Pedal. Wer das beherrscht, man lernt es mit etwas Übung schnell, möchte wahrscheinlich nicht mehr ohne fahren. Es gibt mehrere Systeme für die Verbindung von Schuh und Pedal.
Weitverbreitet und auch für Radreisen und Pendelstrecken geeignet ist das System SPD (Shimano Pedaling Dynamics). Im Unterschied zu bei Rennradfahrern verbreiteten Systemen erlaubt SPD eine versenkte Integration der Pedalplatte aus Metall in die Sohle. So läuft man mit den Schuhen, ohne dass die Pedalplatten auf dem Boden klackern.
Weitere getestete SPD-kompatible Schuhe
Vaude Pavei II STX
Auf die nächste Bikepacking-Tour würde ich den wasserdichten Pavei II STX von Vaude mitnehmen. Der italienische Hersteller verkauft den Terra Ergolace als »All-Terrain«-Unisex-Schuh und siedelt ihn zwischen den Kategorien Bikepacking und Mountainbike an. Wir haben uns für das nicht-wasserfeste Modell mit Pedalplatten entschieden - und beim Durchqueren eines Bachbettes sofort nasse Füße bekommen. Das kann man dem Schuh nicht anlasten, aber wer unter solchen Bedingungen trockene Füße behalten will, sollte die GTX-Version wählen oder Überschuhe tragen.
Crankbrothers Mallet Trail Lace
Der Schuh von Crankbrothers sieht zwar sportlich aus, aber so gar nicht nach Fahrradschuh, eher wie ein Sneaker. Er hat aber alles, was ihn zum Radschuh macht: Eine steife Zwischensohle und eine Aufnahme für Pedalplatten. Crankbrothers liefert das eigene Pedalplatten-System »Match« mit. Es ist aber am Schuh kompatibel zu SPD. Wir haben die Match-Platten am Schuh entfernt und die SPD-Platten angebracht.
Five Ten Kestrel BOA
Da die drei Streifen fehlen, kommt man nicht sofort drauf: Five Ten ist eine Marke von Adidas. Entsprechend selbstbewusst ist der Kestrel bepreist. Bei vielen Händlern wird er aber mit deutlichem Nachlass angeboten. Der Schuh ist eindeutig auf Radsport ausgelegt: Geschlossen wird er über zwei Klettbänder und ein »BOA«-System.
Chrome Southside Pro 3.0
Mit dem Southside Pro 3.0 adressiert Chrome unter anderem Fahrradboten: Er soll maximale Performance am Rad erlauben und gleichzeitig schnell beim Treppensteigen sein. Im Test zeigt sich, dass dieser Anspruch Kompromisse erfordert.Was das Treppensteigen angeht: Mit dem Schuh läuft man nicht so bequem wie mit üblichen Straßenschuhen, die Sohle ist dafür zu steif.
Shimano EX500
Der Ex 500 ist ein Radschuh, der für Tourenfahrten ausgerichtetet ist mit seiner relativ steifen Sohle. Das Profil hat Shimano aber weich gehalten und die Sohle vorn nach oben gebogen. So eignet sich der Schuh auch für längere Strecken zu Fuß. Er macht sich auf Schiebestrecken im Wald ebenso gut wie beim Weg in die Eisdiele oder durch den Supermarkt.
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