Fahrradbekleidung Winter Tipps

Du hast von Frühling bis Herbst viel Zeit in dein Radtraining investiert und möchtest auch bei Schnee und Regen nicht darauf verzichten? Oder vielleicht hast du vor, auch in der kalten Jahreszeit mit dem Rad zur Arbeit zu pendeln? Damit das Radfahren auch im Winter so richtig Spaß macht und du in der dunklen Jahreszeit sicher an dein Ziel kommst, ist die richtige Radbekleidung entscheidend.

Radbekleidung für die kalte Jahreszeit sollte wasserdicht, windabweisend und warm sein. Außerdem solltest du in der dunklen Jahreszeit vermehrt zu Signalfarben greifen. Eine Jacke oder Radhose in einem Gelb- oder Rotton zum Beispiel ist deutlich auffälliger, als das bei einem schwarzen oder dunkelblauen Outfit der Fall ist.

Je nachdem, wie viel Zeit du im Winter auf dem Sattel verbringst und welche Touren du in der kalten Jahreszeit planst, unterscheiden sich die Ansprüche an deine Radjacke und Radhose. Für sportliches Radfahren sollte es hingegen in jedem Fall eine Radhose mit Sitzpolster sein. Bei den Radhosen für Radpendler stehen Überhosen und Softshellhosen ohne Polster zur Wahl. Da man sich im Winter oft im Zwiebellook kleidet und die Fahrradbekleidung trotzdem noch perfekt sitzen soll, ist es sehr wichtig, die richtige Größe auszuwählen.

Passend zu der Fahrradbekleidung für den Winter findest du in unserem Sortiment auch jede Menge ergänzendes Zubehör für die kalte Jahreszeit. Bikemeile24 steht für Qualität, langjährige Expertise und Top-Produkte. Bestelle Trikots, Hosen und Jacken für die kalte Jahreszeit und entdecke noch mehr funktionale und modische Bikewear von Top-Herstellern wie Löffler, Protective oder Gonso in unserem Sortiment.

Ein altbewährtes Prinzip für einen flexiblen Kleidungsstil ist das Zwiebelprinzip. Das Zwiebelprinzip bezeichnet eine schichtartige Zusammenstellung der Bekleidung. Das komplette Bekleidungssystem besteht aus 3 Schichten, Lagen oder Layern. Jeder einzelne Layer hat seine eigene Funktion, trotzdem sollten alle Schichten aufeinander abgestimmt sein. Der besondere Vorteil ist, dass mehrere Schichten besser isolieren als eine, da sich zwischen den einzelnen Schichten Luftpolster bilden, die den Körper vor Kälte schützen. So kann mit leichterer Kleidung eine recht hohe Isolation erreicht werden.

Das Ziel ist aber nicht die höchstmögliche Isolation, sondern die einzelnen Schichten so an die Bedingungen anzupassen, dass der Körper nicht zu viel schwitzt oder friert. Accessoires wie Unterhelmcaps, Handschuhe, Arm- oder Beinlinge sowie Überschuhe runden Dein Outfit ab. Das persönliche Kälte-/ bzw. Hitzeempfinden ist schließlich ausschlaggebend dafür, inwieweit man diesem Prinzip folgen muss. Nur in der Wohlfühlzone kann der Körper volle Leistung bringen.

Der erste Layer ist die Unterwäsche, er sollte eng am Körper anliegen und die Feuchtigkeit nach außen transportieren. Layer 2 ist die wärmende Isolationsschicht und der dritte Layer dient als Wetterschutz. Die Layer sollten mit Bedacht ausgewählt werden: Eine falsche Schicht und das ganze System funktioniert nicht mehr. Wichtig ist auch: Wir gehen hier auf den Schutz des Oberkörpers ein. Aber auch abwärts der Hüfte ist es wichtig, warm und trocken zu bleiben, um Erkältungen zu verhindern.

Um die Funktion zu erreichen, benutzen die Hersteller verschiedene Materialien. Da die im T-Shirt gespeicherte Feuchtigkeit den Körper schnell auskühlen lässt, funktioniert das ganze System nicht mehr. Daher ist Bekleidung aus Baumwolle nicht zu empfehlen. So werden hier auch weitestgehend Materialien wie Polyester und Polyurethan verarbeitet. Dies wird durch sehr feine Poren in den Materialien erreicht. Die Poren sind so fein, dass der Dampf durch die Membran hindurch kann, die wesentlich größeren Wassertropfen aber draußen bleiben.

Wasser- und winddichte Membrane wie Gore-Tex® oder Ceplex Advanced® sind perfekt für diesen Einsatzzweck. Es kommen aber auch winddichte Materialien wie Windstopper® zum Einsatz und machen diese Jacken zu einem wichtigen Bestandteil dieses Systems. Da der dritte Layer als Wetterschutz gedacht ist, kann er bei entsprechend gutem Wetter auch ausgezogen werden.

Wer trotz Winterwetter nicht auf das Rad verzichten will, zieht sich besser warm an. Auch wenn das Radfahren im dick gefütterten Schneeanzug für manche besonders Verfrorene vielleicht reizvoll klingt,die richtige Fahrradbekleidung für den Winter sieht anders aus. Besonders dicke Winterkleidung kann im Zweifel die Bewegungsfreiheit einschränken und lässt vielleicht trotzdem Kälte an den Körper - zum Beispiel, weil sie zu weit geschnitten oder nicht atmungsaktiv oder ist.

Nicht nur kalte Temperaturen, vor allem der frische Wind sorgt beim Fahrradfahren im Winter dafür, dass wir auskühlen. Die passende Fahrradbekleidung sorgt im Winter dafür, dass auch Nase, Finger und Füße geschützt sind. Denn die werden schnell eiskalt, wenn sie ungeschützt sind. Das liegt nicht nur am Fahrtwind, sondern auch daran, dass der Körper insbesondere die Organe in der Körpermitte warmhalten möchte und deshalb die Gefäße der äußeren Gliedmaßen verengt. Deshalb ist es wichtig, in der kalten Jahreszeit die Extremitäten vor Kälte und Nässe zu schützen.

Warme Socken und Schuhe: Die Füße schützen warme, atmungsaktive Sportsocken, zum Beispiel aus Merinowolle. Doch damit ist es an wirklich kalten Tagen noch nicht getan. Nässe und Wind halten außerdem Überschuhe ab. Wer darauf keine Lust hat, kann es auch mit winterfesten Fahrradschuhen versuchen, die auch den Knöchelbereich vor Kälte bewahren. Sie lohnen sich für alle, die im Winter regelmäßig und sportlicher Rad fahren wollen.

Gefütterte Handschuhe: Eisige Hände sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auf dem Rad ein Sicherheitsrisiko darstellen. Schließlich wird es schwieriger zu bremsen, wenn die Finger vor Kälte fast taub sind oder kribbeln. Leicht gefütterte Winterhandschuhe sind deshalb ein Muss für das Radfahren im Winter und gehören unbedingt zur warmen Fahrradbekleidung.

Passende Kopfbedeckung: Eine dünne Funktionsmütze oder ein Stirnband unter dem Fahrradhelm gehören bei kühleren Termperaturen einfach dazu, um nicht zu frieren. An kalten Tagen ist eine etwas wärmere Mütze gefragt, idealerweise mit einem Einsatz aus Fleece oder ähnlichem Material. Achten Sie darauf, dass die Mütze gut unter den Helm passt. Um auch die Nase zu schützen, tut es beispielsweise ein multifunktionaler Schlauchschal oder eine Sportmaske.

Am besten fährt man dabei mit dem Zwiebelprinzip. Das bedeutet, sich in mehreren Schichten zu kleiden, die flexibel miteinander kombiniert werden können. So ist man für wechselnde Wetterverhältnisse gewappnet, außerdem sorgen mehrere leichte Lagen warmer Fahrradbekleidung für bessere Isolation und sind im Zweifel atmungsaktiver als ein einzelnes Kleidungsstück aus dickerem Material. Generell spricht man hier vor allem von drei Schichten: Base-, Mid- und Toplayer. Dieses Prinzip ist beim Outdoor-Sport im Winter allgemein empfehlenswert, so beispielsweise auch beim Laufen. Es lohnt sich also, in geeignete Sportkleidung für den Winter zu investieren.

Dabei müssen die Teile nicht unbedingt teuer sein. Ein gutes Sport-Outfit für kalte Temperaturen beginnt in der Regel mit der passenden Funktionsunterwäsche. Das gilt auch für warme Fahrradbekleidung im Winter. Die Kleidung sollte eng anliegen, um gut zu wärmen und nicht zu stören. So kühlen Sie nicht aus, auch wenn Sie etwas schwitzen. Ein kurz- oder langärmeliges Funktionshirt wärmt und trocknet schnell. Die mittlere Schicht ist dafür zuständig, ordentlich warm zu halten und für Isolierung zu sorgen. So entsteht ein zuverlässiger Kälteschutz. Trotzdem sollte die warme Fahrradbekleidung atmungsaktiv sein. Wenn es nicht zu sportlich werden soll, tut es auch eine gute Fleecejacke als Midlayer. Die Beine bleiben mittels langer Thermo-Radhose schön warm.

Die äußere Schicht schützt den Körper dann vor den Wetterbedingungen. Wenig verkehrt macht man mit einer winddichten und wasserabweisenden Fahrradjacke. Im Winter sind die Tage kürzer und die Nächte länger. Deshalb ist es in jedem Fall ratsam, reflektierende und leuchtende Elemente am Körper zu tragen, die zusätzlich zur Fahrradbeleuchtung dafür sorgen, dass wir besser zu sehen sind. Denn wer gern und häufig Fahrrad fährt, wird zur kalten Jahreszeit nicht um das Fahren im Dunkeln herumkommen.

Daneben gibt es auch eine Reihe von Hilfsmitteln, um besser sichtbar für andere Verkehrsteilnehmende zu werden, darunter beispielsweise Lichter, Reflektorbänder oder Sicherheitswesten. Warme Fahrradbekleidung und Sportkleidung allgemein aus Kunstfaser (also beispielsweise aus Polyester oder Polyamid) hat einige Vorteile: Es handelt sich um sehr leichtes, atmungsaktives Material, das besonders schnell trocknet. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass synthetische Kunstfasern auf Basis von Erdöl produziert werden.

Merinowolle gilt als umweltfreundlicher, weil es sich um ein nachwachsendes und biologisch abbaubares Naturprodukt handelt. Um sie zu gewinnen, werden Merinoschafe jährlich geschoren und nicht geschlachtet. Das Material ist aufgrund seiner guten Eigenschaften gerade bei Sportkleidung sehr beliebt: Merinowolle kratzt nicht, trocknet schnell und kann sowohl kühlen als auch wärmen. Außerdem fängt sie nicht so schnell an zu riechen, auch wenn der Schweiß fließt.

Unsere Auswahl an Winterbekleidung, die wir wärmstens empfehlen können

  • Craft Active Comfort Core Dry Longsleeve: Wenig Nähte und angenehm weiches, eng anliegendes Core-Dry-Funktionsmaterial, das die Feuchtigkeit zuverlässig vom Körper aufsaugt und nach außen verdampfen lässt.
  • Gore Fernflow-Hose: Wind- und wasserabweisend dank Gore-Tex-Infinium-Material und Windstopper-Membran im Knie-, Oberschenkel- und Gesäßbereich. Das 4-Wege-Stretch-Material ist robust und macht so ziemlich alles mit.
  • 45Nrth Ragnarök Tall: Wasserdichter Winterschuh mit hohem Klett-Neoprenschaft, der verhindert, dass Regen in den Schuh suppt.
  • Vaude Bike-Mütze: Durchdachte Helmunterziehmütze mit unterschiedlich atmungsaktiven und winddichten (Stirn) Materialzonen. Innen: wärmender Fleece-Stoff. Schnell trocknend.
  • Scott Trail Storm WP Jacke und Hose: Schicke, neue Kombi aus atmungsaktivem, wasserdichtem 3-Lagen-Stretch-Material. Die Jacke hat geklebte, wasserdichte Reiß­verschlüsse und eine große Kapuze, die sich über den Helm ziehen lässt. Die dazu passende Hose lässt sich über ebenfalls wasserdichte Reißverschlüsse am Bein belüften.
  • Smartwool Merino-Socken: Es sind zwar keine speziellen Bike-Socken, aber sie halten warm, machen ein gutes Klima im Schuh und fangen dank Merino-Wolle nicht so stark zu müffeln an wie andere Funktionsmaterialien. Und: Es gibt sie in vielen Stärken, Farben und Längen.
  • Northwave X-Celsius Arctic GTX-Schuhe: Der Testsieger im aktuellen Winterschuhvergleich unserer Kollegen vom TOUR-Magazin: Der Northwave-Schuh erhielt maximale Punktzahl in Sachen Wetterschutz, Ausstattung und Gewicht. Leichte Abzüge gab es fürs etwas schwierige Einsteigen.
  • GripGrab Leg Warmers AquaRepel: Die gehören eigentlich auch im Sommer in den Rucksack. Die Beinlinge sind schnell angezogen, verfügen auf der Vorderseite über eine winddichte, kniewärmende Membran und lassen Regentropfen zuverlässig abperlen. Und dafür, dass das Wasser am Ende nicht zu den Füßen durchsickert, sorgen elastische Silikonabschlüsse, die man über den Schuh ziehen kann.
  • Buff Original Ecostretch: Das Buff Multifunktionstuch für einen warmen Hals und/oder Kopf. Manche nutzen das Universal aus leichtem, schnell trocknendem und recyceltem Material sogar als Nierenschutz.
  • Fox Defend Fire AlphaWeste: Mit der Polartec-Alpha-Isolation will Fox beweisen, dass die klassischen Zwiebelschichten bei wechselhaften Temperaturen nicht mehr nötig sind. Demnach passt die Weste mit ihrem laser-perforierten Rücken ihre Atmungsaktivität auto-matisch dem umgebenden Klima an.
  • Fox Kapuzenpullover Defend Thermo: Funktionsunterhemd, Windschild, wärmender Pulli und Helm­unterziehmütze in einem. Eine integrierte Polartec-Isolation sorgt für einen Abtransport von Feuchtigkeit und schafft auch auf langen Touren ein trockenes, warmes Klima. In Kombination mit der Fox-Weste sogar ein Tipp für milde Wintertage.
  • Endura MT500 Spray-Shorts: Die durchdachten Winter-Features der langen Endura MT500 Spray-Shorts überzeugen uns ebenfalls in der kurzen Version. Zumal man die wasser- und windabweisende Shorts mit wasserdichtem Gesäßbereich auch bei schlechtem Wetter im Sommer anziehen und im Winter mit Beinlingen kombinieren kann.
  • Icebreaker Merino 200 Oasis LS: Der absolute Klassiker unter den Sportunterhemden. Jedenfalls für alle, die auf Naturprodukte setzen und Wert auf 100 Prozent Merino-Wolle legen. Zu Recht! Denn dieses Shirt trägt nicht zu dick auf, wärmt und sorgt dafür, dass sich die unheilvollen Schweißbakterien nicht zu wohl fühlen.
  • Vaude All Year Moab abzippbare Jacke: Eine Hybrid-Softshell-Jacke, die wirklich alles kann: Die leicht wattierte, windabweisende Jacke lässt sich per Zipp-System zur Weste umfunktionieren. Eine Kapuze wärmt bei der Gipfelrast. Hergestellt aus umweltfreundlichen, nachhaltigen Materialien.
  • Triple 2 Men’s Kapp Sub Storm Hoodie: Der Verkaufsklassiker der Eco-Marke Triple 2, der seit 2009 ständig weiterent­wickelt wurde. Das Hoodie ist aus leichtem Merino Terry gefertigt, das für mehr Wärme und Atmungsaktivität sorgt. Mit Sturmkapuze, Reflektoren und Daumenschlaufen am Ärmelbündchen.
  • Handschuh 100% Brisker: Halleluja, er ist wieder da! Die kalifornische Motocross-Marke 100% hat ihren Winterklassiker wieder aufgelegt: Er trägt sich leicht wie ein Sommerhandschuh, weist aber Nässe ab und wärmt mit Softshell.

Mit der richtigen Bekleidung kannst Du auch im Winter mit Deinem Fahrrad fahren. Nicht nur auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch in Deiner Freizeit sind winterliche Mountainbike-Touren oder Ausflüge mit dem Gravelbike ein besonderes Erlebnis - vom Trainingseffekt einmal abgesehen.

Die aktuelle Winter-Fahrradbekleidung erhält in diesem Jahr ein bisschen mehr Farbe. Das ist nicht nur optisch eine schöne Angelegenheit, sondern erhöht auch Ihre Sichtbarkeit auf dem Fahrrad. Auch im Jahre 2022 wird die Produktauswahl an Fahrradbekleidung für den Winter immer größer - jetzt findet garantiert jeder die passende Jacke.

Möglich wird das durch die immer ausgefeilteren Kombinationen aus verschiedenen Materialen. So kann jeder selbst abwägen, ob er es mollig warm haben möchte oder lediglich einen leichten, frontalen Wetterschutz, der das Überhitzen verhindert. Gore Wear hat hier mit Gore-Tex Infinium ein innovatives, leistungsstarkes Material geschaffen.

Die Winter-Fahrradbekleidung sollte in mehreren Lagen (Zwiebelprinzip) angezogen werden. Das ermöglicht zum einen, dass Sie flexibel Kleidungsstücke ablegen können, wenn Ihnen zu warm wird und andererseits bildet sich zwischen den Lagen immer eine isolierende Luftschicht. Die erste Lage ist eine Unterwäsche (Baselayer), die den Körper trocken hält und wärmt. Technische, synthetische Mischgewebe, zum Teil auch mit natürlichem Merinowolle-Anteil leiten Schweiß rasch ab und trocknen schnell. Je nach Kältegrad kommt als 2. Lage schon eine Winter-Fahrradjacke oder wenn es sehr kalt ist ein Langarmtrikot.

Langarmtrikots sind in der Regel aus weichem Winterpolyester mit einer wärmenden Feinfleece-Innenseite gefertigt. An trockenen Tagen in der Übergangszeit reichen Sie als oberste Lage schon aus. Manch Langarmtrikot kann aber auch als Baselayer genutzt werden. Die oberste Lage der Fahrradbekleidung im Winter sollte wetterfest sein. Die meisten Thermojacken schützen an der Vorderseite mit einem winddichten und warmen Softshell vor kaltem Fahrtwind, während am Rücken sehr atmungsaktive Winterlycras ohne Membran eingesetzt werden.

Ob für Rennrad, MTB, Tour oder City die Winter-Fahrradbekleidung für Damen unterscheidet sich nur marginal von der Winter-Fahrradbekleidung für Herren.

Jeder hat ein anderes Kälteempfinden. wie Finger, Füße, die Nasenspitze oder die Ohren, werden schnell kalt. Bremswege länger. Elementen. Signalfarbe aussuchen. Diese solltest du immer dabei haben, auch wenn es beim Losfahren im Winter noch hell ist. ein Rücklicht am Fahrrad unerlässlich. Besonders auf viel befahrenen Straßen ebenfalls.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren: Welche Kleidung brauchst du zum Fahrradfahren im Winter? Es hält fit, ist gut für die Umwelt und spart sogar richtig Geld. Doch vor allem im Winter fällt es deutlich schwerer, sich auf den Sattel zu schwingen. Wir zeigen dir, wie du mit den Herausforderungen umgehen kannst und welche Kleidung zum Fahrradfahren im Winter geeignet ist.

Welche Kleidung hält beim Fahrradfahren warm?

Im frühen Herbst reicht meist schon ein Pullover in Kombination mit einer leichten Jacke. Gehen die Temperaturen gegen Null, lautet das Gebot: Zwiebelprinzip! Zwiebelprinzip bedeutet, verschiedene Schichten an Kleidung, smart zu kombinieren. Die unterste Schicht, der Baselayer, sollte dafür sorgen den Schweiß schnell abzutransportieren. Gefolgt von einer wärmeren Lage zur Isolation und einer dritten, die Wind und Feuchtigkeit von außen abhält.

Speziell bei längeren Strecken, bei denen man ggf. auch ins Schwitzen kommt, zahlt sich eine solche Kombination aus. Außerdem ist man so flexibel, schnell und unkomompliziert auf Temperaturänderungen zu reagieren - schließlich kann man dann auch einfach eine Lage extra aus- oder anziehen. Merino-Unterhemd als Baselayer bietet angenehmen Tragekomfort und ist weniger anfällig für Schweißgeruch. Solche Unterhemden gibt es von vielen verschiedenen Marken sowohl für Frauen als auch für Männer. So kommst du auch nach deiner morgendlichen Tour frisch im Büro an.

Softshell-Jacken

Die Softshell-Jacke gehört zu unseren Lieblingen im Kleiderschrank. Kein anderes Teil ist so vielseitig und lässt sich an so vielen Tagen nutzen wie sie. Ihr Material gestattet eine hohe Dampfdurchlässigkeit, wodurch Feuchtigkeit schnell abtransportiert wird, und ist gleichzeitig angenehm isolierend. Sie schützt effektiv vor Wind und auch bei leichtem Regen halten die meisten Modelle eine Zeit lang durch. Bei unserer Muttermarke Trek findest du viele passende Fahrradjacken für Damen und Herren. Von Softshell-Jacken über Regenjacken bis hin zu Fahrradwesten.

Regenjacke

Du planst auch bei Regen regelmäßig mit dem Rad zu fahren? Das verdient all unseren Respekt! Eine Alternative zur Softshell-Jacke könnte für dich die Hardshell-Jacke sein. Sie besteht aus einem vollständig wasserdichten Material, das auch bei starkem Regen Schutz bietet. Hardshell-Jacken sind aber oft weniger atmungsaktiv. Sie eigenen sich besonders gut für Fahren bei starkem Regen oder extremen Wetterbedingungen.

Fahrrad-Parka

Fahrrad-Parkas sind eine stilvolle Alternative zu Softshell- und Hardshell-Jacken. Sie bieten eine hervorragende Kombination aus Schutz und Funktionalität. Sie zeichnen sich durch ihren verlängerten Rücken aus, der zusätzlichen Schutz vor Nässe und Kälte bietet, insbesondere bei einer nach vorn gebeugten Fahrposition. Mit einer Vielzahl von Farben und Designs, können Fahrrad-Parkas eine Möglichkeit sein, deinen persönlichen Stil auszudrücken, während du gleichzeitig trocken und geschützt bleibst.

Regenhosen

Eine Regenhose ist ein unverzichtbares Kleidungsstück für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, die bei Regenwetter trocken bleiben möchten. Regenhosen sind in der Regel aus wasserdichten Materialien und verfügen über verschweisste Nähte, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Sie sind oft auch winddicht, was zusätzlichen Schutz vor kaltem Wind bietet. Die meisten Regenhosen sind so konzipiert, dass sie über eine normale Hose getragen werden können. Sie sind leicht und kompakt und können wunderbar in der Fahrradtasche oder im Rucksack verstaut werden.

Wie bei den Jacken haben Frauen und Männer oft unterschiedliche Proportionen und Formen. Frauenregenhosen bieten im Taillen- und Hüftbereich eine bessere Passform und sind im Oberschenkelbereich etwas weiter geschnitten. Männerhosen haben in der Regel eine geradere Silhouette.

Regen-Overall

Eine weitere schützende Alternative vor Regen, kann auch der Regen-Overall sein. Durch seinen geschlossenen Rücken kann kein Wasser in die Hose laufen. Achte beim Kauf darauf, dass dein Helm unter die Kapuze passt. Außerdem sollte der Overall große Ventilationsöffnungen besitzen, sollte das Wetter doch einmal besser sein, als vermutet. Wer jedoch bereits eine hochwertige Regenjacke besitzt, dem empfehlen wir als Ergänzung dazu eine Regenhose. Vergiss nicht, dass du darunter noch normale Kleidung trägst.

Handschuhe

Beim Radfahren sind es immer die Finger und Füße, die als erstes steif und kalt werden. Ein paar dicke Handschuhe verschaffen hier Abhilfe und schützen die Finger vor der winterlichen Kälte. Denn eines wusste schon unsere Großmutter: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. So ist es auch hier. Welche Handschuhe eigenen sich also zum Fahrradfahren im Winter? Mittlerweile gibt es richtig gute Handschuhe, die trotz guter Isolierung eine ausreichende Bewegungsfreiheit gestatten.

Winterschuhe und Socken

Für warme und trockene Füsse sind die richtigen Schuhe von entscheidender Bedeutung. Winterschuhe sind meist etwas höher geschnitten und bieten daher effektiven Schutz vor Kälte und Nässe. Sie verfügen ausserdem auch über rutschfeste Sohlen, die einen sicheren Halt auf glatten Oberflächen bieten. Auch wasserdichte Socken oder Überschuhe können eine Alternative sein. Sie halten nicht nur die Feuchtigkeit draußen, sondern auch die Wärme effektiv innen. Und: Man kann die normalen Radschuhe in den meisten Witterungsbedingungen einfach weiterfahren.

Müssen es immer Hosen sein?

Klar, warum nicht! Statt Hosen kannst du genauso gut im Rock oder Kleid Fahrradfahren. Mit dem richtigen Kniff lässt sich Fahrradfahren in einem Rock oder Kleid ebenfalls bequem und sicher gestalten. Wir empfehlen luftige Röcke oder Kleider, die genügend Bewegungsfreiheit bieten. Aber vermeide zu lange Modelle, damit sie sich nicht in der Kette oder in den Speichen verfangen.

Röcke und Kleider kannst du beispielsweise auch mit Radlerhosen, Leggins und Strümpfen kombinieren, um dich vor unerwünschten Einblicken zu schützen. Allerdings möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass Röcke und Kleider deutlich weniger Schutz vor Kälte bieten als lange Hosen. Sie können auch eher in Kontakt mit dem Fahrradrahmen kommen und dadurch verschmutzen - gerade bei schlechten Wetterbedingungen im Winter.

Tipps für deine Sicherheit beim Fahrradfahren im Winter

Der Winter ist nicht nur kalt, sondern auch dunkel. Wir empfehlen daher deine Sichtbarkeit beim Fahrradfahren zu erhöhen, beispielsweise durch Reflektoren oder helle Farben. Das bedeutet aber nicht, dass man zu einer neongrünen Jacke greifen muss, die man abseits des Bikes nie trägt. Schon Sicherheitswesten, Hosen- oder Armbänder mit Reflektoren, Rucksacküberzieher in grellen Farben oder Speichenreflektoren können bewirken, dass man dich im Strassenverkehr besser wahrnimmt.

Neben deiner Kleidung, solltest du aber auch dein Fahrrad winterfest machen. Fahrradbeleuchtung. Zusätzlich zu reflektierender Kleidung und Zubehör, ist eine aktive Beleuchtung am Rad Pflicht! Die meisten unserer Räder verfügen ohnehin über einen Nabendynamo oder werden vom E-Bike-Akku mit Energie, auch für die Fahrradlichter, versorgt. Wer kein integriertes Licht am Fahrrad hat kann sich abnehmbare Leuchten kaufen und diese am Rad befestigen. Sie lassen sich auf Knopfdruck ein- und ausschalten.

Schutzblech. Schutzbleche sucht man an den Rädern von besonders sportiven Bikern meist vergebens. Wer sein Rad jedoch im Alltag bewegt, der weiß sie besonders in der nasskalten Jahreszeit zu schätzen. Sollte dein Bike nicht ohnehin mit Schutzblechen ausgestattet sein, lohnt es sich, sie für den Winter nachzurüsten.

Solltest du auch bei Schneematsch und gesalzenen Straßen unterwegs sein, empfehlen wir dir unbedingt, dein Rad regelmäßig zu waschen und die Kette zu ölen. Außerdem lohnt es sich, das Rad bei einer Fachwerkstatt vor dem Winter zum Service zu geben und die Lager noch einmal fetten zu lassen. Idealerweise nutzt du im Winter nicht dein brandneues Highend-Modell, sondern fährst den Vorgänger. Das schont dein Lieblingsrad und macht dich garantiert noch fitter für den Frühling.

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