Fahrradbremse zieht nicht: Ursachen und Lösungen

Wer bremst, verliert? Nicht wirklich: Ohne funktionierende Bremsen steht man als Radfahrer hilflos da. Aus Sicherheitsgründen sollte man immer darauf achten, dass die Bremsen in einem tadellosen, sozusagen „fabrikneuen“ Zustand sind.

Hydraulische Scheibenbremsen: Funktion und Probleme

Um den Entlüftungsvorgang zu verstehen, muss man wissen, was eine hydraulische Scheibenbremse überhaupt ist und wie sie funktioniert. Hydraulische Scheibenbremsen arbeiten mit einem geschlossenen Ölsystem. Sobald man als Fahrer den Bremshebel betätigt, überträgt sich der dabei entstandene Impuls auf einen Geberkolben. Dieser leitet den Druck verlustfrei über die Bremsflüssigkeit in der Leitung an den Bremssattel weiter.

Mit der Zeit kann es vorkommen, dass sich der Druckpunkt (jener Punkt, an dem die Bremsen zu greifen beginnen) nach hinten verschiebt. Als Biker kommt man dann nicht umhin, die Bremsen zu entlüften. Anschließend besitzt das Rad wieder einen klar definierten, präzisen Druckpunkt - so, wie es sein sollte. Generell gilt: Sobald sich der Druckpunkt beim Bremsen schwammig anfühlt, sollte man die Bremsen entlüften. Ob dabei auch ein Wechsel der Bremsflüssigkeit angezeigt ist, hängt vor allem von der Farbe des Mineralöls im Behälter ab. Weist es Verfärbungen auf, so sollte man die Bremsflüssigkeit austauschen.

Es gibt drei potenzielle Ursachen für eine nachlassende Bremsleistung bei Scheibenbremsen: Verschmutzung, Überhitzung und Luft im System. Bei Verschmutzung hilft eine gründliche Reinigung. Überhitzung tritt vor allem nach längeren Abfahrten auf. Abkühlen (=abwarten) ist in diesem Fall das Mittel der Wahl.

Entlüften von Shimano Bremsen

Wer sich als Neuling mit der Technik einer Shimano Scheibenbremse auseinandersetzt, wird schnell feststellen: Das, was auf den ersten Blick einigermaßen kompliziert erscheint, ist in Wahrheit simpel aufgebaut. Ähnlich verhält es sich mit dem Reinigen und Entlüften des Bremssystems. Es ist nicht mehr als eine durchschnittliche Begabung für handwerkliche Tätigkeiten notwendig, um zufriedenstellende Resultate zu erzielen.

Für eine oberflächliche Schnellentlüftung ist kein vollständiges Entlüftungskit, sondern lediglich ein Entlüftungstrichter erforderlich. Dieser ist - wie das Kit - im Handel erhältlich. Um die Shimano Bremsen zu entlüften, muss man zunächst den Bremshebel horizontal ausrichten, damit die Öffnung mit der Schraube der höchste Punkt des Systems ist. Danach muss die Schraube entfernt und der Trichter aufgesetzt werden. Anschließend wird der Trichter etwa bis zur Hälfte mit Hydrauliköl gefüllt und der Hebel unter leichtem Neigen des Fahrrads angezogen. Beim folgenden Pumpen entweicht nach und nach die überschüssige Luft aus dem System.

Etwas aufwendiger als die soeben skizzierte Schnellentlüftung ist die Komplettentlüftung. Im Handel sind verschiedene Entlüftungssets für Shimano Scheibenbremsen zu kaufen. Wer seine Shimano Bremsen entlüften möchte, sollte in der Produktbeschreibung darauf achten, dass das Set für das Bremssystem des Fahrrads ausgelegt ist. Entlüftungskits für andere Hersteller wie Magura sind untauglich, weil das darin enthaltene Hydrauliköl nicht für Shimano Scheibenbremsen geeignet ist und an den Kolbendichtungen Schaden anrichtet.

Hat man den Entlüftungsvorgang - wie beschrieben - sorgfältig durchgeführt, fühlt sich die Bremse deutlich aggressiver an. Man sollte deshalb die ersten Bremsmanöver vorsichtig angehen, um sich an die stärkere Bremsleistung zu gewöhnen. In einigen (seltenen) Fällen reicht es nicht aus, die Shimano Bremse zu entlüften: Der Druckpunkt ist und bleibt schwammig. Meist liegt dies an verschlissenen oder defekten Dichtungen.

Geräusche beim Bremsen und mögliche Ursachen

Wie entstehen Geräusche beim Bremsen? Mehrere Gründe können dafür sorgen, dass sich eine Scheibenbremse akustisch bemerkbar macht. Der häufigste Grund ist Feuchtigkeit. In diesem Fall musst du dir keine Sorgen machen. Bei Regen oder niedrigeren Temperaturen quietscht so gut wie jede Scheibenbremse. Sollte deine Bremse auch im trockenen Zustand quietschen oder auf eine andere Art Probleme machen, liegt höchstwahrscheinlich einer der drei folgenden Fälle vor:

  • Die Scheibenbremse quietscht oder vibriert am neuen (E-)Bike
  • Die Scheibenbremse schleift teilweise oder dauerhaft
  • Die Scheibenbremse quietscht beim Bremsen und/oder hat eine schlechte Bremsleistung

Problemlösung 3 Die Scheibenbremse quietscht beim Bremsen und hat eine schlechte Bremsleistung

Wenn deine Bremse auch nach einem wiederholten Einbremsen (siehe oben) quietschen oder nicht richtig bremsen sollte, solltest du die Bremsbeläge prüfen und ggf. reinigen. Es gibt grundsätzlich zwei Fälle von „Defekten“ bei Bremsbelägen.

  • Fall 1: Bremsbeläge sind verglast Das „Verglasen“ lässt sich bei Bremsbelägen an einer glänzenden, Glas-ähnlichen Oberfläche erkennen. Je nach Intensität lässt sich die Oberfläche der Beläge aber noch mit Schleifpapier anrauen und der Bremsbelag lässt sich als Notlösung weiter benutzen. Alle Bremsenhersteller empfehlen jedoch einen verglasten Bremsbelag auszutauschen, da dieser nicht mehr die volle Bremsleistung bieten kann.
  • Fall 2: Bremsbeläge (-und Scheibe!) sind kontaminiert Bei einer Scheibenbremse reicht oft schon ein winziger Tropfen Öl oder Fett zur Kontamination. In den meisten Fällen ist Kettenöl der Verursacher. Es kann aber auch ein Defekt an der Hydraulik vorliegen. Prüfe daher genau, ob sich an den Anschlüssen oder innerhalb des Bremssattel Ölspuren befinden. Die schlechte Nachricht: Die Bremsbeläge lassen sich leider nicht mehr weiterverwenden. Die gute Nachricht: Die Bremsscheibe kann in den meisten Fällen nach einer gründlichen Reinigung weiterverwendet werden.

Hinweis: Achte darauf nur wenig Kettenöl zu verwenden und richte Sprühöl immer nur in Richtung des Tretlagers nach vorne. Verölte Bremsbeläge und -scheiben lassen sich an ihrem schmierigen Gefühl erkennen. Tausche den Bremsbelag aus (siehe Methode 3) und reinige den Bremssattel und die Bremsscheibe. Hierzu kannst du entweder Bremsenreiniger, Reinigungsbenzin oder warmes Wasser mit Spülmittel verwenden. Kontaminierte Bremsbeläge können nicht gereinigt werden und müssen ausgetauscht werden.

Wie reinigt man eine quietschende Scheibenbremse am besten?

Die größte Erfolgschance auf eine ölfreie Bremse hast du, wenn du dir möglichst viel Zeit nimmst und auf mehrere der beschrieben Mittel und Produkte zurückgreifst. Nimm dir einen sauberen Schwamm oder ein Spültuch und heißes Wasser mit Spülmittel und reinige die Bremsscheibe damit oder lege sie gleich darin ein. Im Anschluss kannst du diese dann nochmal Entfetten (z.B. mit Bremsenreiniger) und Papiertüchern „abtrocknen“. Erst dann solltest du die neuen Bremsbeläge einbauen.

Tipp: Für eine anfänglich bessere Bremsleistung lohnt es sich, nach jeder Instandsetzung einer quietschenden Bremse auch die Bremsscheibe mit Schleifpapier anzurauen.

Weitere Ursachen für mangelnde Bremsleistung

Wenn sich der Bremshebel durchdrücken lässt, ohne dass die MTB-Scheibenbremse zupackt, kann es auf dem Trail gefährlich werden. Sie müssen den Bremshebel ihrer hydraulischen Scheibenbremse bis zum Griff ziehen, damit sie überhaupt verzögert? Dieses Problem kann drei Gründe haben.

  • Verschlissene Bremsbeläge: Wenn die Beläge auf den Trägerplatten schon stark abgenutzt sind, reicht das Öl im Ausgleichsbehälter des Hebels oft nicht mehr aus, um ausreichend Druck im System zu erzeugen.
  • Falsch eingestellte Hebelweite: Bei fast allen MTB-Scheibenbremsen kann man die Hebelweite über eine Schraube (meist ein kleiner Innensechskant) einstellen.
  • Luft im hydraulischen System: Ein weiteres klares Anzeichen von Luft im Bremssystem ist ein schwammiger oder ständig wandernder Druckpunkt. Dann müssen Sie die Scheibenbremse entlüften.

Achtung bei Defekten an der MTB-Scheibenbremse! So eine Scheibenbremse wird beim Bergabfahren schnell extrem heiß. Das heißt: Direkt nach der Abfahrt sollte man niemals anfangen, an der Scheibenbremse am Mountainbike zu schrauben, sondern warten, bis die Bremse abgekühlt ist.

Felgenbremsen: Probleme und Lösungen

Nach dem Bremsvorgang kehren die Bremsen nciht in die Ausgangsstellung zurück sondern schleifen an der Felge. Der Bremszug sitzt alles andere als straff. Durch das Einstellrädchen verändert doch lediglich den Abstand zwischen Bremse und FElge, oder? Dieser kann nicht weiter veringert werden? Falls das Problem der zu lockere Bremszug sein sollte kann ich diesen straffer ziehen oder muss er ersetzt werden? Ich hoffe mein Problem ist einigermaßen verständlich geworden.

Der Bremszug sitzt in der Regel schon straff wenn die Bremse korrekt eingestellt ist. Ist die Rückstellfeder in Ordnung? Ist dort evtl. etwas verklemmt? Wenn Du hier ganz am Anschlag (der Schraube) bist und noch zuviel Abstand zur Felge hast musst Du den Zug selber etwas weiter spannen. Vielleicht sind die Bremsen auch verdreckt, also konkret im Gelenk.

Zentriert heißt, dass die Bremse im Ruhezustand genau mittig steht und nach einem Bremsvorgang genau so mittig wieder öffnet. Außerdem können deine Bremsseile in ihrem Außenhüllen total verdreckt sein und deshalb nicht freiwillig zurück laufen. Nach einer intensiveren Reinigung ist das Problem tatsächlich zu 90% gelöst. Wahrscheinlich hat sich im Verlaufe des Winters der Dreck festgesetzt. In Zukunft muss ich einfach intensiver auch an dieser Stelle putzen.

Ein zu lockerer Bremszug bewirkt normalerweise das Gegenteil Deines geschilderten Problemes. Wie sieht es denn mit den Felgen aus? nach dem Auseinandernehmen und Reinigen der HR-Bremse war bei mir damals das selbe Problem nicht gelöst.

Es liegt zu 99 % nicht am Bremskörper selber, sondern am Bowdenzug. Der wird im Brems-Schalt-Griff oder in der Zugführung, direkt vor dem Bremsenkörper schwergänging (Dreck, Wasser etc.). Am bestem mal komplett zerlegen, den Zug ein wenig! fetten, dann sollte es erst mal wieder gehen. Aber um neu Züge kommst Du früher oder später nicht drum herum.

Wartung und Pflege für optimale Bremsleistung

Einwandfrei funktionierende Fahrradbremsen sind nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen von enormer Bedeutung. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie in den Bergen, im Gelände oder auf gerader Strecke unterwegs sind. Insbesondere in Gefahrensituationen, die jederzeit auftreten können, kann das präzise und zuverlässige Verringern der Fahrgeschwindigkeit Unfälle vermeiden. Wenn Sie Veränderungen an der Leistung Ihrer Scheibenbremsen feststellen, ist es Zeit zu handeln. Schieben Sie die Bearbeitung zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht auf die lange Bank. Eine nachlassende Bremswirkung kann unterschiedliche Ursachen haben.

Bremsbeläge prüfen und wechseln

Die Bremsbeläge sind ein klassischer Verschleißartikel am Bike und müssen immer nach einer gewissen Zeit gewechselt werden, anderenfalls kann die Bremsscheibe Schaden nehmen. Wie häufig Sie Ihre Scheibenbremsbeläge tauschen sollten hängt von vielen Faktoren ab. Das bevorzugte Gelände, Wetter, Verschmutzungen und der individuelle Fahrstil sind zum Beispiel einige der entscheidenden Umstände, die die Lebensdauer der Bremsbeläge beeinflussen. Aus diesem Grund kann die Haltbarkeit gemessen in Kilometern extrem unterschiedlich sein. Hier hilft nur eine regelmäßige Kontrolle. Abgefahrene Beläge erkennen Sie zum Beispiel an einer schlechter werdenden Bremswirkung oder auch an störenden Nebengeräuschen. Spätestens jetzt sollten Sie die Dicke Ihrer Beläge überprüfen. Diese sollte 1 mm besser nicht unterschreiten. Einige Hersteller kennzeichnen ihre Produkte mit farbigen Strichen, so können Sie auf einen Blick sehen, ob die Bremsbacken ihren Zenit erreicht haben.

Reinigung und Pflege

Andauernde Verschmutzungen mindern die Bremskraft und beschleunigen den Verschleiß. Wer in jedem Gelände unterwegs ist und sich von Wetter und Matsch nicht abschrecken lässt, sollte sein Bike dementsprechend häufiger reinigen um unnötige Folgekosten aufgrund gesteigerten Materialverbrauchs zu vermeiden. Die Oberfläche Ihrer Bremsbeläge können Sie vorsichtig mit etwas feinem Schmirgelpapier säubern. Um die Bremsscheibe und den Sattel von Schmutz zu befreien, müssen Sie zunächst die Beläge ausbauen. Vergessen Sie nicht alle Komponenten abschließend zu trocknen.

Verglaste Bremsbeläge

Bei verglasten Bremsbelägen ist die Bremskraft sehr deutlich vermindert, häufig tritt auch ein unangenehmes Quietschen oder Vibrieren auf. Verglaste Beläge sind sehr glatt und wirken wie poliert, im Licht lässt sich ein Schimmer erkennen. Eine Verglasung kann zum Beispiel durch mangelhaftes Einbremsen neuer Beläge entstehen. Auch ein dauerhaftes, lasches und schleifendes Bremsen kann diesen Effekt hervorrufen. Um dies zu vermeiden, sollten neue Beläge stets gut eingebremst werden. Zusätzlich muss die Bremse auf Temperatur gebracht werden, zum Beispiel durch regelmäßiges, kraftvolles Intervallbremsen, ähnlich wie bei einem Auto. In den meisten Fällen hilft bei verglasten Belägen nur ein Austausch. Wenn nur eine leichte Verglasung vorliegt, können Sie versuchen, die oberste Schicht mit Schleifpapier abzutragen bis kein Glänzen mehr zu sehen ist.

Einbremsen neuer Bremsbeläge

Neue Bremsbeläge für Scheibenbremsen müssen immer eingebremst werden, damit sie ihr Potential optimal entfalten können. Zum einen werden so minimale Unebenheiten ausglichen. Zum anderen findet ein sehr wichtiger chemischer Prozess statt. Durch die entstehende Hitze beim Bremsen gasen die Materialien der Beläge aus. Der ab Werk eher weiche Belag härtet aus und kann erst jetzt seine volle Bremswirkung entfalten. Ohne diesen Prozess können die Beläge vorzeitig verschleißen, verglasen oder sogar die Bremsscheiben beschädigen. Zum Einbremsen beschleunigen Sie auf etwa 30 km/h und führen dann eine moderate Vollbremsung durch.

Druckpunkt prüfen und Bremsen entlüften

Bei einem ungenügenden Druckpunkt checken Sie am besten zunächst Ihr Bremssystem, Anschlüsse und Leitungen auf Undichtigkeiten. In den meisten Fällen befindet sich allerdings Luft im System, dies kann zum Beispiel durch häufigen Transport im Liegen oder über Kopf passieren. Die Luft wandert von der Bremszange in den Schlauch, der Druckpunkt ist nicht mehr gut greifbar. In diesem Fall müssen Sie Ihre Fahrradbremse entlüften.

Fading vermeiden

Der Begriff „Fading“ beschreibt im Wesentlichen den Effekt „Bremsschwund“. Gemeint ist in der Regel aber eine bestimmte Art der nachlassenden Bremswirkung, nämlich die verringerte Leistung durch starkes Überhitzen/Dauerbremsen. Scheibenbremsen benötigen ausreichend Gelegenheit zum Abkühlen. Bei hochwertigen Produkten ist das Risiko von Fading etwas geringer. Die Bremsscheiben verfügen über ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, die Beläge sind dank speziellen Vorbehandlungen besonders arm an Gasen sowie temperaturbeständiger. Bei zu starker und anhaltender Hitze werden Gase frei, die die bremsende Wirkung zu einem gewissen Anteil verpuffen lassen.

Schleifende Bremsen

Schleifende Bremsen sind meist auf eine unzureichende Montage zurückzuführen. Die Schrauben am Bremssattel können sich aber auch mit der Zeit durch Vibrationen lockern. Prüfen Sie alle Schraubverbindungen und korrigieren Sie das Anzugsmoment gegebenenfalls gemäß den Herstellerangaben. Ein Seitenschlag in der Scheibe kann ein punktuelles Schleifen erzeugen. Wenn Sie die Scheibe nicht selbst per Hand korrigieren können hilft in diesem Fall nur ein Austausch.

Hydraulische Bremse nachstellen

Die Nachstellung muss zurückgestellt werden, wenn man neue Beläge einbaut - einfach die Kolben der Bremse zurück drücken.

Häufigkeit der Kontrolle

Prüfe in regelmäßigen Abständen die gesamte Bremsanlage an deinem Bike. Als Faustformel gilt, einen monatlichen Check der Bremsanlage durchzuführen, wenn du täglich Rad fährst.

Dass du keinen Draht findest liegt daran, dass deine Bremse hydraulisch ist. Heißt, die funktioniert wie beim Auto mit Hydraulikflüssigkeit. Im Fall von Shimano ist es Mineral-Öl. Und diese müssen öfters mal entlüftet werden. Heißt, die Bremse zieht Luft, weswegen sie dann nicht mehr so gut bremst. Also Rad zum Händler bringen. Solltest dich dabei auf Kosten von 30 - 50 € einstellen.

Bei zwei Jahren einigermaßen regelmäßiger Nutzung ist meine erste Frage, ob die Bremsbeläge überhaupt noch existieren. Es kann passieren, dass die nach 1000 km schon runter sind, aber sie können auch 6-7000 km halten. Das ist bei denen sehr unterschiedlich. Schaue doch mal oben in dieses rechteckige Loch des Bremssattels hinein. Du siehst da quasi rechts und links die Trägerplatte der Bremsbeläge und das silbrige Federblech - diese Teile sind oben durch den Splint gesichert, damit sie nicht nach unten aus der Bremse fallen. So, und dann solltest du zwischen Trägerplatten und Bremsscheiben beiderseits noch Bremsbelag sehen. Wenn nicht, sind sie verschlissen. Hydraulische Scheibenbremsen stellen sich selbstständig mit dem Verschleiß der Beläge nach.

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