Ein Fahrradhelm ist ein essenzielles Accessoire für jeden Radfahrer, unabhängig davon, ob es sich um kurze Strecken zum Bäcker oder längere Touren handelt. Denn ein gut sitzender Fahrradhelm kann dich vor schweren Kopfverletzungen schützen. Obwohl in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht besteht, ist das Tragen eines Helms entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr.
Warum ein Fahrradhelm für Damen wichtig ist
Wer schon mal von seinem Fahrrad gestürzt ist, weiß, wie wichtig ein Fahrradhelm ist. Ein Sturz ist schnell passiert. Deshalb sollte jeder das essenzielle Fahrrad-Accessoire nicht nur bei Highspeed auf dem Rennrad oder Mountainbike tragen, sondern auch bei kurzen Strecken. Mit dem richtigen Modell überlegst du es dir kein zweites Mal, den Kopf während der Fahrt ungeschützt zu lassen!
Worauf du beim Kauf eines Fahrradhelms achten solltest
Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich die Helme in ihrer Bauweise und Ausstattung. Hier sind einige wichtige Kriterien:
- Sicherheit: Alle Helme von ALPINA erfüllen die Anforderungen der Norm DIN EN 1078 „Helme für Radfahrer und für Benutzer von Skateboards und Rollschuhen“.
- Passform: Ein Helm sollte fest sitzen, ohne zu drücken.
- Komfort: Wichtig sind immer Handhabung und Komfort. Der Helm muss sich richtig einstellen lassen und sicher auf dem Kopf sitzen.
- Sichtbarkeit: Sichtbarkeit im Straßenverkehr kann Radfahrern das Leben retten. Deshalb ist es ratsam, zusätzliche Reflektoren zu kaufen oder beim Helmkauf auf eine gut sichtbare Farbe zu achten.
Die richtige Größe finden
Die richtige Helmgröße ermittelst du, indem du deinen Kopfumfang misst. Nutze ein Maßband und lege es oberhalb der Ohren um deinen Kopf. Achte darauf, dass das Maßband an deinem Kopf anliegt und an der Stirn 2 cm oberhalb deiner Augenbrauen verläuft. Am Hinterkopf positionierst du es knapp über deinem Schädelknochen. Solltest du kein Maßband zur Hand haben, kannst du auch eine Schnur nutzen, deren Länge du dann mit einem Meterstab misst. Der gemessene Kopfumfang in cm entspricht deiner Helmgröße. Falls dein Kopfumfang zwischen zwei Helmgrößen liegt, wählst du das größere Modell aus. Mithilfe der in unseren Fahrradhelmen integrierten Verstellsysteme lassen sich unsere Helme perfekt an deine Kopfform anpassen.
Verschiedene Helmtypen
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Fahrradhelmen: Softshell-, Hardshell- und Microshell-Helme.
- Softshell-Helme: Softshell-Helme sind besonders leicht, da sie lediglich aus einer Schale aus Hartschaumstoff bestehen. Sie sind eine sehr preisgünstige Variante. Allerdings können diese Helme nur bedingt den Aufprall abfedern. Experten raten oft von Softshell-Helmen ab.
- Hardshell-Helme: Robuster als die Weichschalen-Variante aber auch deutlich schwerer. Hardshell-Helme kommen meist im Downhill-Bereich zum Einsatz. Sie bestehen aus hartem Kunststoff.
- Microshell-Helme: Ein harter Schaumstoffkern überzogen mit Kunststoff macht den Helm effektiv, da Stöße gut abgefedert werden. Deshalb erfreuten sich Microshell-Helme besonderer Beliebtheit und sind weit verbreitet. Sie sind meistens leichter als Hardshell-Helme.
Fahrradhelme mit besonderen Features
Fahrradhelme mit Licht
Mach dich sichtbar mit Fahrradhelmen mit integriertem Licht! Diese erhöhen die Sicherheit in der Dämmerung und im Dunkeln. Einige ALPINA Fahrradhelmen für Frauen, Männer und Kinder haben ein integriertes Rücklicht. Bei wiederum anderen Modellen lässt sich ein LED Licht optional nachrüsten, um so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.
MIPS-Technologie
Das sogenannte „Multi-Directional Impact Protection System“, abgekürzt MIPS, ist eine spezielle Konstruktion bei Fahrradhelmen. Bei einem Aufprall soll eine reibungsarme und bewegliche Schicht im Inneren des Helms die schädlichen Rotationsbewegungen reduzieren und so den Kopf des Trägers besser schützen. Fahrradhelme mit MIPS bieten also zusätzliche Sicherheit, sind aber in der Regel teurer.
Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass das Gehirn besonders empfindlich auf Rotation reagiert. Laut Prof. Dr. med. Stefan Lorenzl, Facharzt für Neurologie, kommt es bei einem schrägen Aufprall besonders häufig zu sogenannten Dissektionen und zu Verletzungen an den Gefäßen. Durch MIPS soll die Rotationsenergie bei einem Aufprall verringert werden, indem die reibungsarme MIPS-Schale (gelb) ein zum Kopf versetztes Gleiten des Helms ermöglicht. So wird Rotations- in Translationsenergie umgewandelt. Wie bei einem Sturz auf Eis kann sich der Kopf so in der ursprünglichen Richtung weiterbewegen.
Empfehlungen und Testergebnisse
Der F.A.Z. Kaufkompass hat inzwischen 59 Fahrradhelme für den Alltag unter die Lupe genommen. Wichtig sind immer Handhabung und Komfort. Der Helm muss sich richtig einstellen lassen und sicher auf dem Kopf sitzen. In puncto Sicherheit bei tatsächlichen Unfällen haben die Tester die Einschätzung von Unfall-Experten in das Ergebnis einfließen lassen.
Top-Empfehlungen aus dem Test
Hier sind einige der besten Empfehlungen für Fahrradhelme aus dem Test, die sich durch Komfort, Sicherheit und Ausstattung auszeichnen:
| Modell | Besondere Merkmale |
|---|---|
| Uvex Urban Planet LED | Hoher Komfort, integrierte Beleuchtung, Schläfen- und Nackenschutz |
| Fischer Urban Plus Brooklyn | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Sonnenschutz, Insektenschutz, Licht |
| Uvex Finale Visor | Praktisches Visier für ungestörte Sicht, Insektenschutz, integrierte Beleuchtung |
| Abus Pedelec 2.0 | Integrierte Regenhaube, Beleuchtung, hoher Tragekomfort |
| POC Omne Beacon MIPS | MIPS-Technik, stylisches Design, integrierte LEDs |
Der Hövding Airbag-Helm
Der Fahrradhelm mit dem Namen Hövding ist eine wahre Revolution auf dem Markt. Der Hövding beschützt bei einem Sturz den gesamten Kopf und auch den Halsbereich. Außerdem bleibt dein Sichtfeld stets frei und ist nicht eingeschränkt. Du behältst deine Frisur und kannst unter Kunststoff und Hartschaum nicht schwitzen. Lediglich der Hals wird von dem Airbag System umschlossen.
Der Airbag wird um den Nacken gelegt und erkennt über eine spezielle Sensorik die Bewegungsabläufe beim Radfahren. Kommt es zu einem Unfall, bläst er sich innerhalb von 0,1 Sekunden auf und umschließt den Kopfbereich und den Halsbereich. Im Inneren befindet sich ein Gasdruck, der für einige Sekunden gleichmäßig gehalten werden kann. Selbst bei sehr hohen Geschwindigkeiten und bei weiten Stürzen liegt der Kopf sicher im Luftpolster.
Die Testergebnisse sind überraschend: der Airbag Helm ist deutlich sicherer als ein einfacher Fahrradhelm. Bei einem Aufprall mit 25 km/h kann es schon passieren, dass du zu 90% Verletzungen trotz Helm davonträgst. Mit dem Airbag Modell liegt die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung bei 25 km/h bei 3%. Die Zahlen sprechen also für sich.
Wann brauche ich einen neuen Fahrradhelm?
Es wird empfohlen, spätestens nach fünf Jahren und nach jedem Sturz einen neuen Fahrradhelm anzuschaffen. Auch Abnutzung und Gebrauch können das Material verändern. Obwohl unsere Modelle hochwertig verarbeitet sind, kann selbst die beste Qualität nach einer gewissen Zeit nicht mehr denselben Schutz bieten wie zu Anfang. Bist du gestürzt, solltest du den Fahrradhelm zudem direkt austauschen. Selbst nicht erkennbare Beschädigungen können dafür sorgen, dass dein Helm nicht mehr in optimalem Zustand ist.
Verwandte Beiträge:
- Fahrradhelm mit Kragen Test: Schutz & Komfort im Vergleich
- Fahrradhelm Damen Matt Schwarz: Stil & Sicherheit vereint
- Günstige Fahrradhelme für Herren: Top Modelle im Vergleich
- KED Fahrradhelm Hello Kitty: Test & Kaufberatung
- Fahrradkette springt unter Last? Die überraschenden Ursachen & einfache Lösungen!
- eRockit E-Bike im Test: Unglaubliche Reichweite & echtes Motorrad-Feeling erleben!
Kommentar schreiben