Die Fahrradhelme von Giro überzeugen seit mehr als 25 Jahren mit Innovation, Design und Funktionalität. Ob knallige Farbgebung oder eher dezentes Design - mit diesen widerstandsfähigen Modellen bist du sicher vor einer Kopfverletzung beim nächsten Unfall geschützt. In den folgenden Abschnitten wollen wir mehr auf die Besonderheiten der Giro-Produkte eingehen, einzelne Kollektionen vorstellen und uns die Innovationen des Unternehmens genauer anschauen.
Technologien und Bauweisen
Die meisten Giro Helme sind mit dem Inmold-Verfahren gefertigt. Sie bestehen aus einer robusten äußeren Polycarbonat-Schale und haben einen EPS-Hartschaum direkt eingeschweißt. Das heißt: die Materialien sind nicht nur an einigen Punkten verklebt, sondern ganzheitlich miteinander verbunden. Dadurch bekommst du deutlich mehr Sicherheit geboten.
Viele neue Modellreihen sind nach der MIPS-Technologie aufgebaut. MIPS steht dabei für Multi Directional Impact Protection System. Während klassische Helme anderer Marken vor allem statische Schläge gut abfangen, ist die MIPS-Technologie eher für rotierende Kräfte ausgelegt. Sie schützt dich auch bei einem komplizierten Sturz vor Gehirnerschütterungen. Das Ganze funktioniert durch ein Zusammenspiel verschiedener Materialschichten. Stiftung Warentest lobt vor allem die MIPS-Technologie. Sie fängt zuverlässig auch Drehbewegungen ab und schützt den Kopf besser bei einem Sturz. Den kompletten Test der Erwachsenenhelme von 2017 inklusive der Marke Giro bekommst du hier.
Kategorien und Modelle
Wie bereits erwähnt teilt Giro die Fahrradhelme in vier verschiedene Kategorien ein. Daneben gibt es noch eine Klassifizierung in Damen und Herren, die sowohl im Design als auch in der Größentabelle begründet ist. Bei den Damen dominieren eindeutig hellere Farben mit einer schlanken Passform. Die Modelle der Herren sind weiter gearbeitet und bestechen durch dunkle Designs in Matt und Black.
- Road: Die Modelle der Serie Road sind eher für den Straßensport aufgelegt. Die Fahrradhelme umschließen also nur den oberen Bereich des Kopfes bis oberhalb der Ohren. Eine aerodynamische Form und viele kleine Lüftungsschlitze sorgen für ein angenehmes Helmklima während der Fahrt.
- Dirt: Etwas robuster und für alle MTB-Fans kommen die Dirt-Helme daher. Der Kopf ist deutlich mehr umschlossen und für Downhill-Fahrten besser geschützt. Manche Modelle sind mit einem Kinnbügel ausgestattet, der einen turbulenten Sturz bei der nächsten Abfahrt noch besser abfängt.
- Aero/Triathlon: Wenn es um eine sportliche schnelle Zeit geht, sind die Aero-Helme oder Triathlon-Modelle gefragt. Die aerodynamische Form steht im Vordergrund, damit der Helm einen möglichst geringen Luftwiderstand erzeugt. Daher gibt es auch nur wenig Lüftungsschlitze in den Modellen.
- Urban: Wer es eher elegant mag und auf ein spezielles Design Wert legt, sollte sich für die Urban Reihe entscheiden. Es handelt sich um Helme für den alltäglichen Einsatz, die einfach strukturiert sind und sich ideal in das Stadtgeschehen einfügen.
Größen und Anpassung
Die Größen variieren bei Giro je nach System. So unterscheidet der Hersteller nach seinem Super Fit System, bei dem sich die Größen direkt am Kopfumfang orientieren, und Universalgrößen, die sich noch entsprechend einstellen lassen müssen. Hier liegt die Universalgröße bei einem normalen Erwachsenen bei 54 - 61 cm. Frauen haben generell einen etwas schmaleren Kopf und bekommen die Größe 50 - 57 cm bei diesem System zugesprochen. Ein extra breiter Kopfumfang verlässt sich auf die Größe von 58 bis 64 cm bei diesem Prinzip. Und natürlich können sich auch Kinder und Jugendliche auf ihren eigenen Größenbereich verlassen. Kinderhelme gehen bei der Einheitsgröße von 50 bis 55 cm Kopfumfang und Jugendliche von 50 bis 57 cm Kopfumfang.
Nachdem du die richtige Helmgröße bei deinem gewünschten Modell gefunden hast, bietet dir Giro das Roc-Loc-Haltsystem im Inneren des Helms. Es bringt einen hohen Tragekomfort mit sich und zieht das Modell millimetergenau an deinen Kopfumfang heran. Daneben ist es besonders leicht gefertigt und intuitiv zu bedienen. Am Hinterkopfbereich befindet sich ein kleines Rädchen. Drehst du dieses Rädchen fest, setzt sich das Verstellsystem im Inneren in Bewegung. Der Fahrradhelm nähert sich dabei deinem Kopfumfang und deiner Kopfform an. Zusätzliche lassen sich die Haltearme des Systems auch vertikal verstellen, damit ein Anpassen in jede Richtung möglich ist.
Kinder und Jugendliche bekommen bei Giro ihren eigenen Bereich und farbenfrohe Designs. Die Modelle sind mit dem Acu-Dial-System ausgestattet, das eine stabile Passform mit sich bringt. An der Front gibt es ausreichend Belüftungsöffnungen für eine angenehme Zirkulation unter dem Helm. Das Verstellsystem für die Größe befindet sich am Hinterkopf. Während die Raze-Serie recht dynamisch wirkt, sind die Dime-Modelle eher als Halbschale konstruiert und bieten einen flachen Hinterkopf.
Je nach gewünschter Serie kannst du dich auf weitere Features der Giro Helme freuen. Manche Modelle sind mit einem integrierten Visier oder einem beweglichen Visier ausgestattet. So brauchst du bei direkten Sonneneinstrahlung keine Sonnenbrille mehr tragen und bist ebenso vor Wind und Wetter besser geschützt. Die Modelle für Damen und Mädchen besitzen an der Rückseite eine kleine Aussparung. Viele der sportlichen Kollektionen sind mit einer antibakteriellen Polsterung ausgestattet. Bei den Aerodynamik-Modellen fallen die Polster eher schmal aus, um das Eigengewicht gering zu halten.
Testberichte und Kundenmeinungen
Auch der ADAC hatte verschiedene Modelle zum Test vorliegen. Der Giro Scamp Mips bietet einen guten Unfallschutz und überzeugt mit einem angenehmen Tragekomfort. Vor allem in dem Punkt Hitzebeständigkeit hat der Kinderhelm eine volle Punktzahl erhalten. Lediglich bei der Verwendung von Schadstoffen in den Materialien gibt es Punktabzug. Der Test zum Giro Revel MIPS ist recht gut ausgefallen. Er liegt bei der Handhabung und auch der Hitzebeständigkeit relativ weit vorn. Eine Abwertung gab es nur durch Schwächen im Unfallschutz.
Vor allem im Radsport kommen die Modelle von Giro sehr gut an. Durch ihre aerodynamische Form und das leichte Eigengewicht unterstützen sie Spitzensportler bei schnellen Rundenzeiten. Die Helme zeugen von einer guten Verarbeitung und von einer angenehmen Passform. Viele Kunden staunen, dass trotz des geringen Gewichts noch ein solch hoher Schutz gewährleistet ist.
Einziges Manko: Es gibt meistens kein Insektennetz an der Front, was auf schnellen Fahrten durchaus gefährlich werden kann. Selbst andere Gegenstände verfangen sich leicht im Helm. Die Einstellungsmöglichkeiten sind auf den ersten Blick etwas kompliziert. Wer aber den Helm einmal richtig eingestellt hat, ist meist mit dem Tragekomfort zufrieden.
Ein wichtiges Kriterium für Kunden ist das Preis-Leistungsverhältnis. Giro bietet sehr teure Modelle für den Wettkampf aber auch alltagstaugliche Kollektionen mit einem recht günstigen Preis und einem hohen Schutz. Selbst die Kinderhelme sind erschwinglich und überzeugen im bunten Look.
Modellbeispiele
Giro Rift
Das Modell Giro Rift kommt in einem hellen Design in der Größe 54 - 61 cm. Über das AcuDial-Anpassungssystem im Inneren stellst du den Helm nach deiner Kopfform ein. Hier kann es anfänglich zu etwas Schwierigkeiten kommen. Ist der Helm jedoch einmal richtig eingestellt, loben die Kunden den hohen Komfort und das geringe Eigengewicht. Durch seine sportliche Form ist er für den Bereich MTB oder Touring geeignet. An der Front gibt es ein verstellbares Visier. Insgesamt verfügt das Modell über 24 Belüftungsöffnungen und erzeugt angenehme Windkanäle während der Fahrt. Nur das Sicherheitsnetz an der Front fehlt, damit keine Insekten eindringen können.
Giro Section
Bist du eher mit dem Skateboard oder dem BMX unterwegs, kommt vielleicht dieses Modell infrage. Der Giro Section wiegt weniger als 300 Gramm und überzeugt mit einem hohen Tragekomfort. Dabei kannst du das Modell mit Polstern genau an deine Kopfform anpassen. Die 8 Öffnungen sorgen für eine ausreichende Belüftung. Das komplette Modell folgt der Inmold-Bauweise. Außenschale und Hartschaum im Inneren sind also fest miteinander verschweißt. Der Verschluss ist bequem mit einer Hand zu öffnen. Nur die Einstellung der Riemen unter dem Ohr zeigt sich etwas schwieriger beziehungsweise lockert sich schneller. Außerdem ist der Verschlussgurt etwas lang und damit recht umständlich. Kunden lieben den auffälligen Style in Blau und Gelb.
Giro Savant
Den Giro-Savant-Fahrradhelm kannst du mit wenigen Handgriffen an deine Kopfform anpassen. Allerdings ist etwas Übung gefragt und oft gelingt die Einstellung nicht beim ersten Mal. Dafür bietet das Modell nur ein geringes Eigengewicht und kommt in einem stylischen und aerodynamischen Look. Die Neonfarben unterstützen deine Sichtbarkeit im Straßenverkehr und werden auch von anderen Nutzern als klarer Vorteil gewertet. Ein großes Plus bekommt das Herrenmodell auch in Sachen Belüftung. Über 20 Öffnungen sorgen für einen ausreichend guten Luftstrom unter dem Helm. Als Nachteil ist noch zu erwähnen, dass er bei sehr schmalen Köpfen recht groß wirkt. Und auch die Riemen im Bereich der Ohren und Schläfen sind nicht optimal geführt.
Der Giro-Savant-Fahrradhelm folgt einer leichten Bauweise und bringt damit nur ein geringes Eigengewicht auf die Waage. Die Außenschale besteht aus Polycarbonat und ist nach Inmold-Verfahren fest mit dem Hartschaum innen verbunden. Daneben arbeitet Giro mit einer speziellen Technologie, die sehr viele Belüftungsöffnungen ermöglicht. Trotz der großen Öffnungen geht die Stabilität des Helms nicht verloren. Spezielle Verstärkungen im Inneren sorgen stets für Sicherheit. Die Passform richtet sich nach dem Roc-Loc-System. Mit wenigen Handgriffen hast du den Helm an deine Kopfform angepasst. Auch die Neigung lässt sich verstellen, um beispielsweise eine Radbrille zu tragen. Kunden fehlt das Kinnpolster und die Riemen passen nicht immer so wie gewünscht.
Weitere Produkte von Giro
Du kennst nun einige Eigenschaften und Vorteile der Giro Fahrradhelme. Die Fahrradhelme sind jedoch nur ein kleiner Teil des Sortiments. Entdecke auch die passenden Handschuhe, Schuhe oder auch Accessoires für die nächste Tour. Ob auf der Straße, mit dem MTB oder einfach nur für Alltagsfahrten - Giro hat für jeden Bereich das richtige Zubehör. Grundsätzlich gibt es aber nicht nur Produkte aus dem Radsport. Auch der Wintersport kommt mit den Skihelmen und der professionellen Ausrüstung nicht zu kurz.
Aero-Helme im Windkanal getestet
Fast alle Helm-Hersteller führen diese Modelle im Programm. Doch wie viel Leistung - und damit auch Zeit - lässt sich mit Aero-Helmen gegenüber Standard-Modellen einsparen? Ein objektiver Vergleichstest in dieser Größenordnung kann nur im Windkanal stattfinden. Wie bereits der Test von Aero-Laufrädern (siehe RennRad 6/2018) fand auch dieser Helm-Test im Windkanal von GST in Immenstaad am Bodensee statt.
Getestet wurde an einem eigens für diesen Test hergestellten, winkelverstellbaren Oberkörper-Dummy, der verschiedene Oberkörper- beziehungsweise Sitzpositionen zulässt. Das Spektrum reicht von einer flachen Zeitfahrposition bis hin zu einer aufrechteren, entspannten Haltung. Die hintere Hälfte eines Helms hat großen Anteil am gesamten Luftwiderstand.
Vergleich: Aero-Helme vs. Standardhelme
Unser Test umfasst 13 Aero-Helme und vier Standard-Helme. Zu Letzteren zählen: Abus Aventor, Ekoi Corsa Light, Giro Aeon und Uvex Race 5. Anhand des arithmetischen Mittels wurde deshalb aus den Leistungswerten der vier Stan-dard-Helme ein „normaler Durchschnittshelm“ kreiert.
Im Windkanal gaben wir dem Dummy eine gemäßigte sportliche Position vor, die realitätsnah auch auf langen Strecken fahrbar ist. Die Windgeschwindigkeit legten wir auf 45 Kilometer pro Stunde fest. Für Hobbyfahrer rechneten wir die Ergebnisse auf 30 Kilometer pro Stunde herunter.
Im Windkanal ermittelten wir mit dem Dummy für alle Helme gewichtete Leistungen von 240,3 bis 256,4 Watt. Die 13 Aero-Helme lagen zwischen 240,3 und 253,4 Watt. Diese Werte sind theoretischer Art, da beim Dummy Arme und Beine gekürzt sind. Zudem wurde ohne Rennrad gemessen. Interessant sind die Unterschiede der Leistungen dennoch. Da wir nur die Helme - und nicht etwa die Positionen - wechselten, sind die Differenzen allein den Unterschieden zwischen den Helmmodellen zuzuschreiben.
Während der Messung dreht sich der Prüfstand mit dem Versuchsaufbau von minus nach plus 20 Grad. Seitenwindverhältnisse sind demnach in diesem Test mitberücksichtigt. Die Auswertungs-Software von GST berechnete die „gewichtete Leistung“ in Abhängigkeit von dem Anströmwinkel. Das bedeutet: Die einzelnen Winkel mit den dazugehörigen Leistungen werden in dem Maße prozentual gewichtet, wie sie draußen im Praxiseinsatz auf den Straßen, vorkommen.
Ein interessanter Fakt dabei ist, dass sich damit leichte Unterschiede in der Reihenfolge der Ergebnisse einstellen. Sicher stehen in diesem Test die Messergebnisse aus dem Windkanal im Vordergrund. Zum Beispiel die Belüftung: Denn was nützt der beste Aero-Helm, wenn seine Belüftung unzulänglich ist?
Als Erstes stellt sich jedoch die Frage: „Ab wann ist ein Helm ein Aero-Helm?“ Antwort: Die Übergänge sind fließend. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa der POC Ventral. Unter den vier „normalen“ Helmen weist der Uvex Race 5 den geringsten Widerstand auf - mit einem Leistungsbedarf von nur 251,4 Watt. Auf dem Prüfstand dringt er mit diesen Werten schon in den Bereich der aerodynamischen Helme ein.
Der Aero-Sieger ist der Rudy Project Boost Pro. Er benötigte (mit Visier und geschlossener Stirnklappe) nur 240,3 Watt Leistung. Praktisch heißt das: Der Boost Pro leitet den Fahrtwind so strömungsgünstig um den Kopf und über den Rücken, dass sich bessere Werte einstellen als ohne Helm. Allerdings ist die Belüftung beim Rudy Project nur „ausreichend“.
Den Aero-Sieger Rudy Project Boost Pro, den Limar Road und den Smith Podium TT sehen wir als Spezialhelme für Zeitfahrer und Triathleten. Einen ganz hervorragenden Kompromiss zwischen Aerodynamik und Belüftung bieten der Giro Vanquish, der Abus Game changer und der Rudy Project Boost 01. Diese drei Helme sind die „Allround-Sieger“ des Tests.
Grundsätzlich sind Aero-Helme mehr als Standardhelme, deren offene Belüftung „überdacht“ wurde. Vielmehr leisteten die Aerodynamik-Experten ganze Arbeit. Ausgefeilte, düsenförmige Öffnungen an der Front führen den kühlenden Wind durch große Kanäle über den Kopf.
Als Zwischenfazit können wir festhalten: Auch Aero-Helme sind in der Regel besser belüftet, als ihre geschlossene, verschalte Optik vermuten lässt.
Der Kask Infinity und der Lazor Bullet verfügen über große Luftklappen, die während der Fahrt mit zwei Fingern geöffnet oder geschlossen werden können.
Der Kopf ist individuell. Nicht jeder Helm passt zu jedem Fahrertyp und zu jeder Fahrposition.
Giro Aeon: Ein genauerer Blick
Giros neuer Top-Helm heißt Aeon und wiegt in Größe M lediglich 191 Gramm. Die Verstärkung der Helmschale wurde per Kunststoff-Gitter gelöst.
Im Unterschied zum 170 Gramm leichten Prolight hat der Aeon jedoch ein vollwertiges, höhenverstellbares Anpassungssystem mit Drehverschluss und verstellbaren Kinngurten. Die Helmschale ist mit einem Kunststoff-Gitter verstärkt, Schriftzüge und Dekor sind sauber aufgetragen.
Bei einem ersten Test bei der Flandern-Rundfahrt für Jedermänner gefiel uns der neue Giro durch seine sehr gute, angenehme Passform und das komfortable Anpassungssystem. Beeindruckt waren wir ebenfalls von der effektiven Kühlung.
Die Bedeutung von Rennradhelmen
Ein Rennradhelm ist mehr als nur ein stylisches Accessoire. Er ist ein unverzichtbarer Begleiter für jeden Radfahrer, der Sicherheit und Komfort auf der Straße schätzt. Jeder, der regelmäßig Rennrad fährt, kennt die Gefahren im Straßenverkehr. Ein Rennradhelm kann schwerwiegende Verletzungen im Falle eines Sturzes verhindern. Statistiken zeigen, dass das Tragen eines Helms das Risiko eines Kopftraumas um bis zu 85 % reduziert.
Typen von Rennradhelmen
Es gibt mehrere Typen von Rennradhelmen, die sich in Design, Gewicht und Zweck unterscheiden.
- Aerodynamische Helme: Diese Helme sind besonders flach und strömungsoptimiert.
- Belüftete Helme: Diese Helme bieten ein hohes Maß an Luftzirkulation und Komfort, besonders bei warmen Wetterbedingungen.
- Allroundhelme: Diese Helme lassen sich flexibel für verschiedene Fahrstile nutzen. Sie kombinieren Aspekte von aerodynamischen und belüfteten Helmen, was sie zu einer beliebten Wahl unter Radfahrern macht.
- Mountainbike-Helme: Diese Helme bieten zusätzlichen Schutz und Sicherheit, während sie für den Einsatz im Gelände konzipiert sind.
- Kinderhelme: Sicherheit sollte auch bei Kindern an erster Stelle stehen. Kinderhelme sind oft speziell gestaltet, um den Kopfumfang und die Bedürfnisse junger Radfahrer zu berücksichtigen.
Worauf man beim Kauf achten sollte
- Passform: Ein Helm muss gut sitzen, um optimalen Schutz zu bieten.
- Gewicht: Ein leichter Helm trägt zu einem angenehmeren Fahrgefühl bei, insbesondere bei langen Strecken.
- Belüftung: Gut belüftete Helme sorgen dafür, dass der Kopf kühl bleibt, was für längere Fahrten entscheidend ist.
Pflege und Wartung
- Regelmäßige Kontrolle: Überprüfe den Helm auf Risse oder andere Beschädigungen.
- Reinigung: Verwende milde Seifenlösungen, um den Helm von Schmutz oder Schweiß zu befreien.
Sicherheitsstandards und Materialien
Sicherheitsstandards sind für Rennradhelme unerlässlich. Die europäischen Norm EN 1078 legt fest, welche Anforderungen Helme erfüllen müssen. Diese Norm prüft Aspekte wie Aufprallschutz, Strapazierfähigkeit und Sichtbarkeit. Das Material beeinflusst das Gewicht und die Dämpfungseigenschaften eines Helms. Die gängigen Materialien sind Polycarbonat und EPS (expandiertes Polystyrol).
Anpassung und Komfort
Eine gute Passform ist entscheidend für den Komfort und die Sicherheit. Zur Auswahl eines Helms, der optimal sitzt, können mehrere Trageoptionen in Betracht gezogen werden. Ein gut sitzender Helm bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten an seinem Platz. Belüftungssysteme sind ein weiteres wichtiges Merkmal. Moderne Helme sind mit mehreren Lüftungsöffnungen ausgestattet, um Luftströmungen zu verbessern.
Zusätzliche Sicherheitsmerkmale
Zusätzliche Sicherheitsmerkmale wie MIPS (Multi-directional Impact Protection System) bieten zusätzlichen Schutz bei Stößen. Helme wie der Smith Persist MIPS integrieren diese Technologie, um den Aufprallschutz zu maximieren.
Die Geschichte von Giro
Das Unternehmen Giro wurde im Jahr 1985 gegründet und geht auf Jim Gentes zurück. Der Hauptsitz ist heute in Santa Cruz in Kalifornien und auch die Produktion ist noch hier beheimatet. Bekannt geworden ist die Marke mit aerodynamischen Helmen für den Radsport. Neben der klassischen spitzen Form sind Modelle mit einem enormen leichten Gewicht entstanden. Der Aerohead kam 1989 auf den Markt und startete bei der Tour de France gut durch.
Zusammenfassung
Die Giro Fahrradhelme zeugen sich widerstandsfähig und bequem. Ob auf der Straße mit dem Rennrad oder abseits der Wege auf dem MTB - mit diesen Modellen bist du vor Kopfverletzungen geschützt. Vor allem die MIPS-Technologie bringt noch mehr Sicherheit mit sich bei unterschiedlichen Arten von Stürzen. Daneben zeugen die Helme von einem professionellen Anpassungssystem. So schmiegt sich das Material genau an deine Kopfform und deinen Umfang an. Als sehr gut ist das Belüftungssystem bewertet. Die großen Lufteinlässe an der Front kühlen deinen Kopf auch an heißen Sommertagen. Nur das Insektennetz fehlt bei einigen Serien. Doch die Modelle eignen sich nicht nur für Biker, sondern ebenso für Skateboarder. Bist du neugierig auf die modernen Designs und die coolen Looks?
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