Fahrradhelm für Jungen mit Kopfumfang 53 cm: Ein umfassender Test

Für Kleinkinder ist ab einem Alter von zwei Jahren das Laufrad interessant und die ersten Fahrten im Straßenverkehr werden unternommen. Später satteln die Jungs dann gern auf ihr eigenes Fahrrad um, erkunden die Umgebung oder üben sich in sportlichen Tricks. Wer das Radfahren richtig beherrscht, greift im Sport auch zum MTB oder BMX für noch coolere Tricks oder schnelle Abfahrten. Eins darf aber trotzdem nicht fehlen: der Fahrradhelm für Jungs.

Im Gegensatz zu den Mädchen sind sie weniger wählerisch, was das Design betrifft. Dennoch muss der Helm cool aussehen, damit eine größere Akzeptanz besteht und der Helm auch getragen wird. Am besten gehst du mit gutem Beispiel voran und trägst auch einen Helm beim Radfahren. Kommt es zu einem Sturz oder Unfall, ist der Kopf durch den Aufbau der Helme bestens geschützt. Dafür muss der Helm aber auch passen und einen guten Tragekomfort bieten.

Aufbau und Technologie von Fahrradhelmen

Die meisten Fahrradhelme für Jungs sind mit der In-Mold-Technologie gefertigt. Das bedeutet: sie bestehen aus einer harten und glatten Kunststoffschale außen und einer Schale aus Hartschaum im Inneren. Der Schaum sollte dabei nicht nur mit der Außenschale verklebt sein, sondern wird nach diesem Verfahren fest eingeschweißt. So gibt es keine Lücken zwischen den beiden Elementen.

Am besten prüfst du den Aufbau des Helms, wenn du den Schaum an der Seite kurz eindrückst. Entsteht ein Spalt zwischen den Materialien, handelt es sich um einen Softschalenhelm, der etwas weniger Sicherheit mit sich bringt. Manche Hersteller setzen sogar auf unterschiedliche Materialzonen am Kinderhelm, um den Kopf auch ideal vor Gehirnerschütterung zu schützen. Achte beim Kauf außerdem auf weiche Polster im Innenbereich.

Form und Passform

In Bezug auf die Form kommt es nicht nur auf den eigenen Geschmack der Kids an. Wer eher mit dem BMX-Bike unterwegs ist, sollte sich für eine runde Form entscheiden, bei der Hinterkopf und Schläfen mit abgedeckt sind. Auch Kleinkinder haben einen Helm, der noch weit in den Hinterkopfbereich geht, tief in die Stirn gezogen ist und auch die Schläfen absichert. Für schnelle Fahrten ist die Aerodynamik gefragt und der Helm sollte sportlich geformt sein.

Jungs haben meist einen etwas breiten Kopf als Mädchen. Viele Helme sind daher auch etwas weiter gearbeitet und bieten im Inneren noch einen Verstellmechanismus. Ein dünner Ring aus Kunststoff umschließt den Kopf deines Kindes und über ein Drehrad an der Rückseite ziehst du diesen Ring weiter zusammen. Somit nimmt der Helm seine optimale Passform ein, darf aber an keiner Stelle drücken. Er muss so fest sitzen, dass er sich nicht einfach wegdrehen oder hin- und herschieben lässt. Am besten behält dein Kind den Helm 15 Minuten lang auf dem Kopf.

Als weiteres Einstellungssystem gibt es den Kinnriemen. Er ist in der Länge variierbar und wird zu beiden Seiten der Ohren entlang geführt. Über eine kleine Klemme unterhalb des Ohres bildet der Riemen eine Art Dreieck. Unter dem Kinn führt sie ein Verschluss zusammen. Im besten Fall wählst du die Länge so, dass noch ein Finger Platz zwischen dem Kinn und dem Polster ist.

Kleiner Tipp: Bei älteren Kindern bietet es sich an, wenn sie den Verschluss selbst öffnen und schließen können.

Die richtige Helmgröße ermitteln

Neben der Passform kommt es zunächst auf die richtige Helmgröße an. Diese richtet sich immer nach dem Kopfumfang, wobei Jungs wie gesagt einen etwas breiteren Kopfumfang haben als Mädchen. Im Vergleich zu den Helmgrößen für Erwachsene sind hier die Abstände deutlich größer gewählt. So wächst der Helm vor allem bei kleineren Kindern einfach mit. Der Fahrradhelm muss beim Aufsetzen bereits richtig passen, denn der Verstellmechanismus im Inneren gleicht keine falsche Größe aus.

Und wie ermittelst du nun den Kopfumfang? Mit einem Maßband. Lege es vom Nackenbereich bis über die Mitte der Stirn und lies den Wert ab. Das Maßband darf dabei nicht in den Nacken fallen und muss oberhalb der Ohren geführt werden. Alternativ misst du den Umfang mit einem Faden und nimmst die Länge dann auf einem Zollstock ab. Entscheide dich immer für die nächste Größe, wenn sich der Umfang genau zwischen zwei Größen befindet. So wächst der Fahrradhelm noch eine Weile mit, wenn dein Kind älter wird. Außerdem bringt ein zu enger Kinderhelm schneller Druckstellen mit sich und muss dann ohnehin ausgewechselt werden. Beachte: manche Hersteller halten sich nicht an diese Tabelle und wählen ihre eigenen Größen.

In Bezug auf das Gewicht sollte der Helm etwa 300 bis 500 Gramm auf die Waage bringen. Je leichter er ist, desto mehr erhöht sich der Tragekomfort und ist kaum beim längeren Strecken zu merken. Sehr teure Helme bestehen beispielsweise aus Carbonfaser und sind daher enorm leicht.

Design und Akzeptanz

Bei Jungs und Mädchen stellt sich bei der Auswahl des Designs die gleiche Frage: Wie cool ist der Helm? Nur wenn er optisch gefällt, wird er später auch gern getragen. Lass deinen Sohn den Fahrradhelm deshalb selbst auswählen, damit er ihn freiwillig aufsetzt. Wichtig: Dein Kind sollte das Design selber bestimmen. Jungen mögen eher kühlere Farben wie Blau, Rot und Grün, aber auch Black und White.

Ebenso Neonfarben liegen im Trend und sorgen für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln. Bei Kleinkindern dürfen die Helme gerne mit Tieren verziert sein wie das Modell Meggy von KED. Aber auch Lizenzhelme von Disney sind sehr beliebt. Wie wäre es beispielsweise mit einem Star-Wars-Helm oder mit einem Smiley? Je größer die Auswahl, desto besser lässt sich der Fahrradhelm an die persönlichen Vorstellungen anpassen. Manche Junge wählen auch gern einen passenden Helm zu ihrem Bike oder Sport. Wer eher mit dem BMX unterwegs ist, kann sich auf coole Styles und auf eine runde Form des Helms freuen. Vor allem Der Hersteller Nutcase bietet hier passende Modelle. Doch auch ein normaler Fahrradhelm bietet weitere Einsatzmöglichkeiten.

Sicherheitsmerkmale und Prüfsiegel

Neben Design und Passform kommt es als nächstes auf die Sicherheit an. Der Schutz vor Kopfverletzungen sollte immer im Vordergrund stehen. Daher benötigen die Helme die passenden Sicherheits-Siegel, um in Europa und Deutschland überhaupt zugelassen zu werden. Hier sind das CE-Siegel und das GS-Siegel zu nennen. Die meisten Modelle sind auch vom TÜV geprüft. Er kontrolliert, wie sich der Helm bei einem Sturz verhält. Der Kinnriemen muss beispielsweise bei einer enormen Belastung reißen, um nicht zu strangulieren.

Außerdem sind viele Kinderhelme nach EN 1078 geprüft. Sie wurden also einem Dummy aufgesetzt und es fand ein echter Falltest statt. Hat das Modell alle Tests bestanden, geht es in den Handel. Bei manchen Fahrradhelmen findest du neben den Prüfsiegeln auch ein Herstellungsdatum. Das ist für die Haltbarkeit der Artikel richtig zu wissen. Einen normalen Fahrradhelm für Kinder solltest du nach spätestens 5 Jahren austauschen.

Funktionalität und zusätzliche Features

In Sachen Funktionalität bietet der Helm mehrere Belüftungsöffnungen in der Schale. So strömt während der Fahrt frische Luft am Kopf entlang und kühlt im Sommer angenehm runter. Wichtig ist, dass die Öffnungen mit einem Sicherheitsnetz hinterlegt sind. Gerade an der Front dringen schnell Insekten oder Fremdkörper während der Fahrt ein, die dann am Netz hängen bleiben würden. Es empfehlen sich etwas sieben bis neun Öffnungen. Außerdem muss es die Passform erlauben, dass im Winter eine Mütze unter dem Fahrradhelm getragen werden kann.

Bei einem Sturz verteilt der Helm die Druckwelle über die Materialien und leitet die Energie vom Kopf weg. Bricht der Helm also, ist das ein Zeichen, dass er sehr viel Energie umgesetzt hat. Wichtig: Ein Helm ist nach jedem Sturz auszutauschen und zu entsorgen. Du darfst den Helm also auch nicht verschenken oder für jüngere Geschwister aufheben. Aus diesem Grund wird oft von gebrauchten Fahrradhelmen abgeraten. Schließlich weiß man nie, ob sie schon einen Sturz oder Unfall abgehalten haben.

Die meisten Kinderhelme sind mit einem LED-Rücklicht ausgestattet. Es befindet sich direkt am Drehknopf an der Rückseite des Helms und lässt sich per Tastendruck einschalten. Ist die Batterie verbraucht, lässt sie sich einfach wechseln. Daneben haben manche Helme Reflektoren aufgeklebt.

Bekannte Hersteller und Modelle

Wir haben dir nun einen groben Überblick der wichtigsten Sicherheitsmerkmale und Eigenschaften der Kinderhelme gegeben. In den folgenden Abschnitten wollen wir mehr auf die bekannten Hersteller für Fahrradhelme und ihre Angebote eingehen. Natürlich gibt es noch mehr Hersteller, die spezielle Designs für Jungs in ihren Kategorien haben. Jährlich kommen neue Produkte und Kollektionen auf den Markt.

UVEX Kid-3 Fahrradhelm

Der Kid-3-Fahrradhelm von UVEX besteht aus einer glatten Kunststoffschale. Der Hartschaum im Inneren ist fest in die Schale geschweißt und bietet damit höchste Sicherheit. Die Rückseite des Modells ist am Hinterkopf etwas abgeflacht. Daher eignet er sich auch für Fahrten auf dem BMX-Bike und auf Inlinern. Über die glatte Oberfläche ist er gut zu reinigen. Ebenso von Vorteil ist der Monomatic-Verschluss von UVEX. Mit nur einem Klick ist der Helm geschlossen, ohne dabei die Haut am Kinn einzuklemmen. Der Mechanismus sitzt hier etwas seitlich. Außerdem genügt ein Knopfdruck zum Öffnen des Helms. Kunden beschreiben einen angenehmen Tragekomfort und finden es praktisch, dass sich die Polster innen waschen lassen.

Skullcap-Helm

Coole Skater brauchen natürlich auch einen passenden Helm. Der Skullcap-Helm für Jungs zeigt sich besonders sicher als Halbschalenhelm und ist weit bis in den Hinterkopfbereich gezogen. Auch die Schläfen sind mit abgedeckt, was nicht bei allen Fahrradhelmen der Fall ist. Die Hartschale aus Polycarbon ist robust und fest mit der EPS-Innenschale verbunden. Dabei bietet der Helm nicht nur eine optimale Passform, sondern auch einen dunklen und lässigen Look. Vor allem Jugendliche BMX-Fahrer oder Skater werden sich für diesen Helm begeistern können. 8 große Lufteinlässe führen die Frischluft nach innen. Außerdem kann die Größe noch zusätzlich über Pads angepasst werden. Kunden sind durchweg begeistert von der stylischen Optik und der langen Haltbarkeit.

ABUS-Fahrradhelm

Der ABUS-Fahrradhelm ist sowohl für Jungs als auch für Erwachsene geeignet. Er kann in den Größen von 54 cm bis 63 cm Kopfumfang gewählt werden. Außerdem überzeugt er mit einem zeitlosen Design in mattem Schwarz. Große Luftöffnungen an der Front und am Hinterkopf sorgen für ausreichend Zirkulation im Sommer. Zusätzlich gibt es an den Öffnungen vorn ein Sicherheitsnetz gegen Insekten. Ein cooles Feature: der Kopfring ist beleuchtet und bringt mehr Sicherheit im Dunkeln. Allerdings wird das Licht verdeckt am Hinterkopf, wenn man einen sehr großen Pullover trägt. Über das komfortable Drehradverstellsystem im Inneren passt du den Helm an fast jede Kopfform an. Kunden loben hier sehr die leichte und passgenaue Einstellung.

UVEX Kinderradhelm II

Der Kinderradhelm II von UVEX ist vor allem für Kleinkinder geeignet. Er besitzt einen abgeflachten Bereich im Hinterkopf und bietet auch für die Schläfen ausreichend Schutz. Sowohl Jungs als auch Mädchen freuen sich über das niedliche Design mit dem Obstbaum und dem kleinen Schaf. Außerdem bekommst du einen seitlichen Monomatic-Verschluss von UVEX, der das Einklemmen von Haut am Kinn verhindert. Ältere Kinder öffnen den Verschluss problemlos selbst. Im Inneren findest du das individuelle Einstellungssystem. Millimetergenau passt du den Helm an die Kopfform an, sodass selbst das Tragen einer Mütze kein Problem darstellt. Die Außenschale zeigt sich schlagfest und ist mit Hartschaum innen eingeschäumt.

Melon-Helm

Der Melon-Helm ist für alle Jungs geeignet, die gerne mit dem BMX-Bike oder als Skater unterwegs sind. Er kann ab einem Kopfumfang von 46 cm genutzt werden und ist im Inneren individuell an die Kopfform anzupassen. Dank der Polsterung entstehen keine Druckstellen und du profitierst von einer langen Tragedauer. Die Außenschale besteht aus Kunststoff und ist glatt gefertigt. Dank In-Mold-Technologie ist die Innenschale eingeschweißt. Drei Pad-Sets bekommst du mitgeliefert für eine optimale Anpassung. Diese Polster sind in der Maschine waschbar. Der Riemen besitzt einen reflektierenden Streifen und der Verschluss ist bequem an der Seite angebracht und nicht unter dem Kinn. Es handelt sich um einen Magnetverschluss, der auch mit einer Hand geöffnet werden kann. Kunden sagen, der Helm fällt recht klein aus.

Weitere wichtige Aspekte

Eine Helmpflicht ist in Deutschland aktuell noch nicht durchgesetzt. Das betrifft sowohl Kinder als auch Erwachsene. Viele Jugendliche diskutieren deshalb gern über das Tragen des Fahrradhelms und finden sich nicht cool genug. Das ist jedoch alles eine Frage des Designs. Sowohl von der Form als auch von der Farbe und vom Muster her muss er zur Vorstellung des Kindes passen. Dann stellt das Tragen des Helms auch kein Problem mehr dar.

Vom Preis her gibt es Produkte ab 30 € aber auch bis über 100 €. Setz den Helm in der richtigen Größe auf, sodass er Hinterkopf und Stirn mit abdeckt. Danach ziehst du das Einstellungssystem fest oder setzt gegebenenfalls noch Polster mit ein. Der Kinnriemen ist seitlich an den Ohren vorbeizuführen. Stell den Kinnriemen auf die optimale Länge ein und kürze ihn, wenn nötig. Zwischen dem Kinn und dem Polster sollte ein Finger breit Platz sein.

Pflege und Reinigung

Kinder fahren durch Pfützen oder lassen den Helm einfach mal draußen liegen. Aus diesem Grund sollte er regelmäßig gereinigt werden. Dafür nimmst du einen feuchten Lappen und wischt über die Oberfläche sowie über das Gurtsystem.

Fazit

Jungs sind manchmal genauso eitel wie Mädchen. Ein Helm ist jedoch wichtiger Bestandteil für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Schon frühzeitig solltest du deine Kinder also an einen Helm gewöhnen. Ob mit dem Laufrad, dem Fahrrad oder BMX - für jeden Bereich gibt es den passenden Helm und Jungs wählen zwischen coolen Looks und angesagten Styles. Ob als Lizenzhelm von Disney oder in mattem Schwarz: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wenn sich die Kinder den Fahrradhelm selbst auswählen, werden sie ihn später auch immer tragen. Zusätzlich musst du auf die richtige Größe, den angenehmen Tragekomfort und die Sicherheitsbestimmungen achten.

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