Die besten Fahrradhelme mit Bluetooth: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste. Ein Helm mit integriertem Bluetooth-Headset? Eigentlich hört sich das nach der richtigen Lösung für Fahrradpendler und Tourenfahrer an. Der Sena R1 ist einer dieser Helme. Durch die Konstruktion ist kein Knopf im Ohr mehr notwendig und der Hersteller verspricht, dass es keine Ablenkung geben kann bzw. Ich nutze den Helm nun seit ungefähr 6 Monaten im Alltag. Hauptsächlich trage ich ihn auf meinen Fahrten ins Büro, aber auch auf Wochenendausflügen.
Die folgende Tabelle fasst einige der wichtigsten Eigenschaften der getesteten Helme zusammen:
Fahrradhelm mit Bluetooth Vergleich
Hier ist ein Überblick über einige der besten Fahrradhelme mit Bluetooth, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:Sena M1/M1 Evo Smart
Der Sena M1/M1 EVO Smart Mountainbike-Helm ist sowohl für Frauen als auch Männer geeignet. Dank des geringen Gewichts von nur 430 g ist ein angenehmer Tragekomfort garantiert.Vorteile:* Mit Audio-Kommunikationssystem* 4-Wege-Bluetooth-Sprechanlage* Große Reichweite* Angenehm zu tragenNachteile:* Ohne Indikator* Unterstützt keine NotfunktionAbus MONTRAILER Quin
Der Montainbike-Helm MonTrailer Quin von Abus eignet sich sowohl für Damen als auch Herren und hat mit 480 g ein angenehm geringes Eigengewicht. Man kann die Größe des Helms jederzeit anpassen.Vorteile:* Mit GPS* Mit App kompatibel* SOS-Funktion* Höhenverstellbarkeit des Systems schafft Platz für ZöpfeNachteile:* Hat kein Licht* Ohne IndikatorSena R1
Der Sena R1 Fahrradhelm mit Bluetooth ist mit 400 g ein Leichtgewicht in unserem Helm-Vergleich. Das Produkt ist für Damen und Herren geeignet, aber leider nicht mit einem Blinker ausgestattet.Vorteile:* Für besonders viele Kopfgrößen geeignet* Sehr leichtNachteile:* Hat kein Licht* Unterstützt keine NotfunktionSena R1 Smart
Der Sena R1 / R1 EVO smarte Fahrradhelm verfügt über eingebaute Lautsprecher und ein waschbares Innenfutter. Es ist ein Fahrradhelm für Damen und Herren, wie die meisten Modelle aus unserem Vergleich.Vorteile:* Eingebaute Lautsprecher* Waschbares InnenfutterNachteile:* Hat kein Licht* Unterstützt keine NotfunktionLivall MT1 Neo
Der Livall MT1 Neo ist ein smarter Fahrradhelm, der mit seinen vielfältigen Funktionen beeindruckt. Mit einem integrierten LED-Lichtsystem, das Abbremslicht, Blinklicht und eine Nacht/Tag-Automatik bietet, sorgt er für erhöhte Sichtbarkeit im Straßenverkehr.Vorteile:* Bremslichter* Blinker* SOS-Funktion* Besonders leichtNachteile:* Keine andere Version verfügbar* Steuerung funktioniert nicht ohne InternetLivall Bh51m Neo
Der Livall Bh51m Neo Fahrradhelm mit Bluetooth überzeugt bei unserem Vergleich mit seiner Notfall-Funktion. Mit seinem Gewicht von 490 g bewegt er sich im Mittelfeld. Zudem verfügt er über einen Blinker.Vorteile:* Bremslichter* Blinker* SOS-Funktion* Für besonders viele Kopfgrößen geeignet* Sehr leicht* Mit VorderlichtNachteile:* Keine andere Version verfügbarLivall BH60SE Neo
Mit leichten 300 g präsentiert sich bei unserem Vergleich der Livall BH60SE Neo Fahrradhelm mit Bluetooth. Er ist mit einem Blinker ausgestattet und sammelt obendrein Pluspunkte mit seiner Notfall-Funktion.Vorteile:* Bremslichter* Blinker* SOS-Funktion* Für viele Kopfgrößen geeignet* Besonders leichtNachteile:* Keine andere Version verfügbar* Kein Zubehör im LieferumfangSena R2
Der R2 EVO Rennradhelm von Sena ist mit seinen 948 nicht gerade ein Leichtgewicht, was sich zwar positiv auf die Robustheit, jedoch negativ auf den Tragekomfort auswirkt. Der Helm kann sowohl von Frauen als auch Männern getragen werden.Vorteile:* Integrierter Lautsprecher und Mikrofon* Integriertes LED-RücklichtNachteile:* Ohne Indikator* Unterstützt keine NotfunktionLumos Ultra
Vorteilhaft an diesem Fahrradhelm mit Bluetooth sind das LED-Licht vorn und hinten sowie der Blinker und die Bremslichter. Der in mehreren Farben und Größen erhältliche Ultra Smart-Helm von Lumos mit einem vergleichsweise geringen Eigengewicht ist für Frauen und Herren geeignet.Vorteile:* Bremslichter* Blinker* Sehr leichtNachteile:* Unterstützt keine Notfunktion* Keine andere Version verfügbarWeitere Produktinformationen
Einige zusätzliche Details zu den oben genannten Helmen:* Sena M1/M1 Evo Smart: Aufgrund des fehlenden Drehrads kann der Mountainbike-Helm aus dem Hause Sena nicht in der Größe verstellt werden. Der Mountainbike-Helm aus dem Hause Sena ist mit einem Licht an der Hinterseite versehen, welches die Sichtbarkeit bei Dunkelheit erhöht.* Abus MONTRAILER Quin: Der Bluetooth-Fahrradhelm aus dem Hause ABUS ist in zwei Größen erhältlich und eignet sich deshalb für einen Kopfumfang von 52 bis 61 cm. Der Abus MONTRAILER Quin zählt mit einem Gewicht von etwa 400 Gramm zu den leichteren Helmen. Ja, wenn Sie mit dem Fahrradhelm Abus 87310 stürzen, kann dieser einen zuvor festgelegten Notfallkontakt kontaktieren.* Sena R1 Smart: Ja, der R1 EVO ist ein Fahrradhelm für Damen und Herren, wie die meisten Modelle aus unserem Vergleich. Nein, im Gegensatz zu einigen anderen Produkten in diesem Vergleich weist der Fahrradhelm R1 Evo von Sena keine Lichter auf, sodass er bei Dunkelheit nicht gut sichtbar ist. Das Innenfutter des Fahrradhelms R1 Evo von Sena kann einfach herausgenommen und per Hand gewaschen werden.Details zum Sena R1
Ich habe mich für die knallig Orange Variante des Sena R1 entschieden. Es gibt jedoch auch noch weitere Farben zur Wahl. Der Helm ist tadellos verarbeitet und sieht wirklich sehr gut aus. Auf der linken Helmseite befinden sich die Bedienelemente für die „smarten“ Funktionen des Helms. Grundsätzlich läuft es so, dass der Helm nahezu ausschließlich mit dem Smartphone bedient wird. Dazu gibt es vom Hersteller eine passende App.Die Einrichtung des Helms mit der App des Herstellers funkioniert ohne Probleme. Leider hat der Helm keinen integrierten Insektenschutz für die Belüftungsöffnungen. Das ist im Sommer unter Umständen durchaus ein Problem. Wenn der Helm einmal korrekt eingestellt ist, dann ist der Komfort auf dem Kopf völlig in Ordnung. Der Helm ist bequem zu tragen und sieht auch optisch sehr gut aus.Probleme
Leider gibt es mit dem Rückhaltesystem jedoch ein Problem dieses lässt sich zwar einstellen, aber es bleibt einfach nicht korrekt eingestellt, so dass ich es immer wieder nachjustieren muss. Die Bedienung des Helms ist auf den ersten Blick äußerst Gewöhnungsbedürftig. Ich kannte bisher die Headsets von Jabra die eine ähnliche Tastenfolge haben. Das Bedienkonzept ist jedoch völlig anders. Aber keine Angst - daran gewöhnt man sich mit der Zeit.Audioqualität und Telefonie
Skeptisch war ich bei der Ton Qualität. Der Ton komt nicht aus klassischen Kopfhörern, sondern aus kleinen Mini-Lautsprechern die über dem Ohr platziert sind. Zugegeben, die Qualität ist nicht vergleichbar mit einem ordentlichen Bluetooth Kopfhörer, aber ich war positiv überrascht. Der Klang ist klar und nicht blechern. Außerdem ist es tatsächlich so, dass die Lautsprecher eigentlich gar nicht von der Umwelt bzw. vom Verkehr ablenken. Es ist auch nicht so, dass ich andere Verkehrsteilnehmer störe.Ein Nachteil ist jedoch, dass bei sehr lautem Verkehr, zum Beispiel an einer viel befahrenen Kreuzung mit Ampelverkehr, die Töne aus dem Helm praktisch nicht mehr hörbar sind. Bei Musik ist das sicher zu verschmerzen, wenn mal aus einem Lied 30 Sekunden fehlen.Von Zeit zu Zeit telefoniere ich auch mit dem Helm. Wenn es nur kurze Anrufe sind, wie „Wo bist du? Wann bist du zuhause?“, dann tätige ich diese während der Fahrt. In beiden Fällen sind Telefonate mit dem Sena R1 jedoch kein Problem. Das Gesprochene meines Gegenübers verstehe ich in einer normalen Umgebung perfekt. Meine Stimme ist hingegen auch sehr gut zu hören, auch Hintergrundgeräusche des Straßenverkehrs (wenn sich diese Geräusche im Rahmen halten) wurden nicht als störend empfunden.Weitere Smarthelm-Modelle im Test
Wir haben fünf Smarthelm-Modelle ausprobiert. Vier davon haben uns „schwer“ beeindruckt. Wobei sich schwer insbesondere auf das hohe Gewicht bezieht. Die zusätzliche Elektronik bringt doch eine Menge zusätzliche Gramm auf die Waage. Und das bedeutet vor allem für sportliche Tourenradler und Pendler ein Minus an Tragekomfort. In puncto Sicherheit erfüllen jedoch alle Helme die verpflichtende Euronorm EN 1078.Cratoni Smartride
Die Optik des Cratoni Smartride, des teuersten Smarthelms in der Auswahl, erinnert mit seiner Form und dem ansteckbaren Visier etwas an einen Motorradhelm. Kein Wunder, denn er hat auch die Zulassung für die schnellen S-Pedelecs, die als Kraftrad eingestuft sind und für die Helmpflicht besteht. Beleuchtung und Blinker können über die Fernbedienung am Lenker eingeschaltet werden. Praktisch ist das abnehmbare Visier, das sich auch für Brillen-träger einstellen lässt.Vorteile:* Gute Verarbeitung* Gut sichtbare Rück- und Blinklichter* Regulierbare Belüftung* Aufsteckbares Visier* Für S-Pedelecs zugelassenNachteile:* Sehr schwer* TeuerLivall BH51 M Neo
Der Livall BH51 M Neo zählt eher zu den Schwergewichten unter den Fahrradhelmen und wiegt rund das Doppelte eines guten Rennradhelmes. Dafür kann dieses Modell mehr mit seinen Funktionen punkten: Zum Beispiel LED-Beleuchtung vorne und hinten mit Blinker. Das Rücklicht leuchtet aufgrund eines Geschwindigkeits-Sensors beim Bremsvorgang auf. Wer sich nur für Beleuchtung und Blinkfunktion sowie Sturz-Sensor interessiert, für den genügt das 40 Euro günstigere Modell Livall BH51 T Neo - gleiche Schale, weniger Elektronik. Der Livall BH51 M Neo hat nicht nur hinten am Helm eine Beleuchtung, sondern auch vorne.Vorteile:* Gut sichtbare Lichter und BlinkerNachteile:* Sehr schwer* Belüftung* Spezielles USB-Ladekabel* AppLivall BH60 SE
Der Livall BH60 SE sieht nicht nur aus wie ein klassischer Tourenhelm; mit seinen 310 Gramm liegt er im Gegensatz zu anderen Smart-Modellen auch in einer komfortablen Gewichtsklasse. Die Sicherheit der Helmschale ist mit der Euronorm EN 1078 bestätigt.Vorteile:* Vergleichsweise leicht und preiswert* Gute Headset-Verbindung* BelüftungNachteile:* Nur eine Einheitsgröße* Kryptische AppLumos Kickstart
In Form und Design ähnelt der Lumos Kickstart auf den ersten Blick durchaus einem klassischen Fahrradhelm. Auf den zweiten Blick fallen dann an der Front und am Heck die Leisten bzw. Flächen mit LED-Lichtern auf. Der Blinker lässt sich über große Tasten an einer Bluetooth-Fernbedienung am Lenker betätigen.Vorteile:* Einfache Bedienung* Gute Belüftung* Gute Sichtbarkeit im DunkelnNachteile:* Nur Einheitsgröße* Kein KinnpolsterSena R1 Evo
Sena gilt als Spezialist für Motorradzubehör. Und unter Motorradfahrern sind Helme mit eingebautem Funk und Gegensprechanlage längst keine Innovation mehr. Beim Gewicht tendiert der Sena R1 Evo mit mehr als 400 Gramm schwer in Richtung Motorrad. Auftrumpfen kann der Sena R1 Evo mit seinem technischen Innenleben: Im Smarthelm ist neben Lautsprechern und Mikrofon auch ein UKW-Radio integriert, das nach Installation der Sena-Cycling-App nutzbar ist. Die Sprachansagen zum Beispiel von Komoot sind gut über die eingebauten Lautsprecher verständlich, ohne dass die ganze Umgebung mithören kann.Vorteile:* Gut belüftet* GegensprechanlageNachteile:* Schwer* Kleines Rücklicht* Fernbedienung für den Lenker nur zum ZukaufenDie folgende Tabelle fasst einige der wichtigsten Eigenschaften der getesteten Helme zusammen:
| Modell | Gewicht | Besondere Merkmale | Vor- und Nachteile |
|---|---|---|---|
| Cratoni Smartride | 560g | S-Pedelec Zulassung, Visier | + Robust, gute Sichtbarkeit; - Schwer, teuer |
| Livall BH51 M Neo | 480g | LED Beleuchtung, Blinker | + Gute Sichtbarkeit; - Schwer, proprietäres Ladekabel |
| Livall BH60 SE | 310g | Leicht, guter Tragekomfort | + Preiswert, Headset; - Nur eine Größe |
| Lumos Kickstart | 370g | LED Beleuchtung, Blinker | + Einfache Bedienung, gute Belüftung; - Nur eine Größe |
| Sena R1 Evo | 430g | Gegensprechanlage | + Gute Belüftung, Kommunikation; - Schwer, kleines Rücklicht |
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