Fahrradhelm mit Krone Test: Maximale Sicherheit und Stil auf dem Bike

Moderne MTB-Schutzausrüstung ist gespickt mit verblüffenden Technologien. Sie retten euch im besten Fall den Hals, wenn mal ein Manöver schiefgeht. Schutzausrüstung auf dem Bike ist, wie unsere Bikes selbst, längst im Hightech-Bereich angekommen. Die Ziele sind klar: Komfortabel, stylisch, leicht und gleichzeitig natürlich sicher soll unser Sicherheits-Equipment sein.

Mit seinem alten, gerne mal knapp 2 kg schweren und widerlich stinkenden Downhill-Helm ist heute nur noch happy, wer noch nie einen leichten und gut belüfteten Fullface der neuen Generation in der Hand gewogen hat - der wie selbstverständlich auch noch dieselbe Schutzklasse erfüllt und seinen Kinnbügel für den schweißtreibenden Uphill auf Knopfdruck abwirft. Und nicht nur Helme sind Hightech-Geräte geworden.

Auch Knie- und Ellbogenschoner sowie Brust- und Rückenpanzer haben die sperrige und kratzige Hartplastik-Ära längst hinter sich gelassen und punkten heute neben verfeinertem Schutz mit Atmungsaktivität, Geruchsneutralität und Anschmiegsamkeit. Es gibt verschiedene Technologien und Wege, unsere Köpfe und Körper im Fall eines Bike-Sturzes heil zu halten.

Die Technologien, die wir heute in modernen Helmen, Protektoren und Oberkörper-Panzern finden, basieren auf unterschiedlichen Prinzipien. Sie haben gemein, dass sie funktionieren und geltende Standards erfüllen. Verschiedene Hersteller teilen sich stellenweise diese Technologien und stellen heraus, welchen Vorteil gerade ihr Schutzprinzip für euch Biker hat. Und je nachdem, welche speziellen Anforderungen ihr habt, können sie alle Recht haben.

Zudem kommt es immer auch auf das individuelle Empfinden von Passform und Komfort an. Wie zuletzt der Seamless Lite D3O Rückenprotektor von MET Bluegrass haben auch bereits Produkte anderer Hersteller überzeugt und etwa den begehrten Design & Innovation Award abgeräumt. Doch wir können all die verschiedenen Technologien besser begreifen, wenn wir uns eine davon richtig im Detail ansehen.

Zertifikate und Freigaben beim Helmkauf

Für Helme gibt es fünf maßgebliche Zertifizierungsmöglichkeiten. Drei davon beziehen sich auf unterschiedliche Regionen, in denen sie verpflichtend sind: Europa, USA und Australien & Neuseeland. Eine Norm wurde speziell für S-Pedelecs geschaffen - also E-Bikes die bis zu 45 km/h unterstützen - und dann gibt es noch die spannendste Norm für den hardcore Enduro- und Downhill-Einsatz, die auch den Kinnbügel ins Testverfahren mit einbezieht.

Achtung: Helme, die die letztere ASTM-Norm erfüllen, sind auch bei den meisten großen Rennen - wie z. B. bei der Enduro World Series - Pflicht. Checkt also am besten vorher, ob euer Helm die nötigen Voraussetzungen mitbringt. Damit die Uphill Stages nicht so schweißtreibend werden, gibt es mittlerweile auch einige ansehnliche Convertibles mit abnehmbarem Kinnbügel, die dennoch die Norm erfüllen, wie zum Beispiel den MET Parachute.

Ohne ein CE-Prüfzeichen nach DIN EN 1078 dürfen Helme z. B. in Europa gar nicht erst auf den Markt gelangen. Allerdings sind die Testnormen nicht mehr die aktuellsten und werden nicht so schnell erneuert wie die Technologien der Hersteller, daher könnt ihr bei den meisten Markenhelmen davon ausgehen, dass Grenzwerte gut unterschritten werden (je weniger Krafteinwirkung am Kopf desto besser!). Das Problem daran: Die Normen sind so niedrig, dass ihr bereits Helme für unter 20 € erwerben könnt, die die Anforderungen erfüllen.

Sprich bei teureren - und hoffentlich auch besseren Helmen - ist es schwer, die eigentliche Schutzwirkung zu unterscheiden und den wirklichen Mehrwert der unterschiedlichen Technologien zu erkennen. Denn bestanden ist bestanden. Deshalb haben wir im Folgenden alle gängigen Testverfahren und die relevanten Technologien für euch aufgelistet und kurz erläutert.

Die drei Helm-Killer: kugel-, keilförmiger und flacher Amboss

Für die Erfüllung der DIN EN 1078 werden zwei Crashs pro Helm an unterschiedlichen Positionen durchgeführt. Dafür kommt ein Stahlkopf in die Helmschale, der samt Helm je ein Mal auf einen flächigen und einen keilförmigen Stahlamboss aufschlägt. Bei der Fläche fällt der beschwerte Helm aus 1,5 m, beim sattelförmigen Amboss aus 1,07 m Höhe. Dabei dürfen maximal 250 g (1 g = 9,81 N/kg) Energie an den Kopf übertragen werden. Das entspricht der 250-fachen Erdbeschleunigung.

Gemessen wird die Energie über einen dreiachsigen Beschleunigungssensor im Inneren des Metallschädels. Für die Erfüllung der CPSC-Norm werden vier Crashs pro Helm an unterschiedlichen Positionen durchgeführt. Dafür kommt ein Stahlkopf in die Helmschale, der samt Helm je ein Mal auf einen flächigen, einen keilförmigen und einen kugelförmigen Stahlamboss aufschlägt. Bei der Fläche fällt der beschwerte Helm aus 2 m, beim sattelförmigen und beim kugelförmigen Amboss jeweils aus 1,2 m Höhe.

Dabei dürfen maximal 300 g Energie an den Kopf übertragen werden. Das entspricht der 300-fachen Erdbeschleunigung. Gemessen wird die Energie mit einem linearen Beschleunigungssensor im Inneren des Metallschädels. Für die Versuche wird der Helm jeweils kalt, heiß und auf Zimmertemperatur konditioniert und einer Wassersimulation durch Eintauchen unterzogen.

Für die Erfüllung der australischen und neuseeländischen Norm werden vier Crashs pro Helm an unterschiedlichen Positionen durchgeführt. Dafür kommt ein Stahlkopf in die Helmschale, der samt Helm aus 1 m Höhe auf einem flächigen Stahlamboss aufschlägt. Außerdem wird ein keilförmiger Amboss auf den fixierten Helm fallen gelassen. Das entspricht dem umgekehrten Versuchsaufbau, also einem stehenden Radfahrer, der von einem Objekt getroffen wird. Beim regulären Versuchsaufbau ist der Grenzwert 250 g. Beim umgekehrten Versuchsaufbau (Kraft-Transfer-Test) liegt der Grenzwert bei 500 N.

Für die Versuche wird der Helm jeweils kalt, heiß und auf Zimmertemperatur konditioniert und einer Wassersimulation durch Eintauchen unterzogen. Für die Erfüllung der NTA 8776 werden zwei Crashs pro Helm an unterschiedlichen Positionen durchgeführt. Dafür kommt ein Stahlkopf in die Helmschale, der samt Helm je ein Mal auf einen flächigen und einen keilförmigen Stahlamboss aufschlägt. Bei der Fläche fällt der beschwerte Helm aus 2,15 m, beim sattelförmigen Amboss aus 1,5 m Höhe. Dabei dürfen maximal 250 g Energie an den Kopf übertragen werden. Das entspricht der 250-fachen Erdbeschleunigung.

Gemessen wird die Energie über einen dreiachsigen Beschleunigungssensor im Inneren des Metallschädels. → Das entspricht denselben Grenzwerten wie bei der CE-Prüfung, bei einer höheren Krafteinwirkung auf den Helm. Für die Erfüllung der ASTM-Norm werden vier Crashs pro Helm an unterschiedlichen Positionen durchgeführt. Für die ASTM-Freigabe sind nur Fullface-Helme qualifiziert, da hier neben der Helmschale auch der Kinnbügel geprüft wird. Für das Verfahren kommt ein Stahlkopf in die Helmschale, der samt Helm je ein Mal auf einen flächigen, auf einen keilförmigen und auf einen kugelförmigen Stahlamboss aufschlägt.

Bei der Fläche fällt der beschwerte Helm aus 2 m, beim sattelförmigen sowie dem kugelförmigen Amboss aus 1,7 m Höhe. Dabei dürfen maximal 300 g Energie an den Kopf übertragen werden. Das entspricht der 300-fachen Erdbeschleunigung. Außerdem wird ein flächiger Amboss aus 40 cm Höhe auf den Kinnbügel fallen gelassen. Hier darf eine maximale Verformung von 60 mm auftreten. Hersteller wie MET versuchen, bei diesem Test die maximale Verformung am Kinnbügel geringer zu halten als die zulässigen 60 mm.

Laut MET liegt der Sweet-Spot für eine mittlere Verformung bei rund 30 mm. In diesem Bereich ist der Kinnbügel nicht so extrem steif, dass er die ganze Krafteinwirkung an den Kopf weiterleitet. Dennoch fällt er flexibel genug aus, um einen Teil der Aufprallenergie aufzunehmen. Checkt mal euren Abstand von Mund zu Kinnbügel - hier noch 60 mm Luft zu haben, ist bei den meisten Helmen eher utopisch.

Die Konditionierung der Helme findet bei allen Versuchen im Voraus statt und beträgt für den Heiß-Wert +50 °C und für den kalten Wert -20 °C. Zimmertemperatur entspricht 20 °C. Innerhalb dieser Temperaturspanne von 70 °C muss der Helm stets flexibel genug bleiben, um nicht direkt zu brechen, zu weich werden darf er aber auch nicht. Das garantiert, dass euch euer Helm genauso gut schützt, egal, ob ihr im tiefsten Winter unterwegs seid oder den Helm gerade aus dem heißen Auto genommen habt.

Außerdem wird der Helm bei allen Versuchen einer künstlichen Alterung bei 48 Stunden Dauerbestrahlung mit 125 W starkem UV-Licht unterzogen. Hier soll garantiert werden, dass der EPS-Schaum der Helmschale auch durch starke Sonneneinstrahlung nicht die ganzen Weichmacher einbüßt, sondern flexibel und dadurch gut schützend bleibt. Ein poröser Helm könnte nicht mehr so gut schützen.

Zusätzliche Sicherheitssysteme und Features

Neben der Erfüllung der gesetzlichen Zertifizierungen bieten die meisten Hersteller mittlerweile noch zusätzliche Sicherheitssysteme und Features. Hier kochen alle ihr eigenes Süppchen, um ihren Helm sicherer zu machen. Einheitlich gemessen werden diese Systeme, die häufig der Verminderung von Rotationsenergie gelten, allerdings nicht. Daher besteht keine leichte Vergleichbarkeit und es bleibt mehr eine Glaubensfrage, was euer persönlicher Favorit ist.

Fest steht: Einige Hersteller integrieren einen „Rotationsschutz„ aus eigener Hand, während andere auf spezifische Technologien wie MIPS zurückgreifen, die sich in mehreren Helmen finden. Der EPS-Schaum bildet das Basismaterial fast aller Helme. Dieser stoßabsorbierende Schaum erinnert an sehr dichtes Styropor. Im Falle eines Aufpralls wirken die kleinen „Luftkissen“ stoßabsorbierend. Die Stege des Helms können dabei zwar brechen, nehmen dadurch aber auch Energie auf.

Nach einem Sturz solltet ihr euren Helm in jedem Fall austauschen. Denn auch wenn dieser nicht gebrochen ist, kann der Schaum nach einem ersten Aufprall unter Umständen nicht erneut genug Energie aufnehmen, um euren Kopf ausreichend zu schützen.

Das MIPS-System: Wie funktioniert der Klassiker?

Weil kaum ein Sturz frontal endet, hat es sich die Firma MIPS zur Aufgabe gemacht, die Rotationsenergie aufzunehmen und so zu minimieren. Mit einfachen Worten: Es soll sich der Helm verdrehen, nicht euer Kopf. Das Multidirectional Impact Protection System (kurz: MIPS) ist meist markant mit einem gelben kleinen Sticker an der Außenschale des Helms markiert, zudem ist in der Regel die gelbe Innenschale von MIPS sichtbar.

Diese ist extra reibungsarm im Inneren des Helms befestigt und bildet eine Art „zweite Lage“, die sich unabhängig von der Außenschale mit eurem Kopf drehen kann. Neben der auffälligen gelben Innenschale gibt es MIPS auch in die Helmpolster integriert oder derart, dass die ganze Helmschale zweiteilig ausgeführt ist. Das MIPS-System soll durch die Reduktion der Rotationsenergie das Risiko auf eine Gehirnerschütterung und Nackenverletzungen verringern. Einige der namhaften Helmhersteller wie MET Bluegrass verwenden das patentierte System in ihren Helmen.

Weitere Technologien

  • Koroyd: Ein System aus einer Vielzahl dünner, schlanker Stäbchen, die zwischen EPS-Schale und Kopf sitzen. Diese „knicken“ unter Belastung ein und sollen hierdurch sowohl die Aufprallenergie als auch die Rotationsenergie verringern können.
  • Fox Öl-gefüllte Polster: Der große Protektorenhersteller Fox verwendet in den Helmen mit Öl gefüllte Polster, diese sollen sowohl Dämpfung in gerader Richtung bieten als auch Querbelastungen auffangen können. Dies soll durch die höhere Viskosität des Öls in den Polstern ermöglicht werden.
  • POC Spin-System: Beim POC Spin-System kommen, der MIPS-Technologie sehr ähnlich, schwimmend gelagerte Pads zum Einsatz, um Rotationsenergie aufzufangen.
  • Leatt Turbine-System: Beim Leatt Turbine-System kommen turbinenförmig anmutende Ringe aus Gummi im Inneren des Helms zum Einsatz, welche deutlich dichter als die Polster sind und dadurch stoßdämpfend wirken sollen.

Protektoren für Knie, Ellbogen und Körper

Protektoren auf Knien, Ellbogen sowie Körperpanzer nutzen denselben Ansatz, um zu schützen wie Helme: nämlich Stoßdämpfung. Während Helme auf härteren EPS-Schaum setzen, kommen Knie- und Rückenrpotektoren mit einem weicheren, meist viskoelastischen Schaum, um höchstmöglichen Tragekomfort bei größtmöglichem Schutz zu erreichen.

Die vorgeformten Protektoren liegen häufig in robustem Stoff eingebettet, worüber manche Hersteller noch auf Hartplastik-Platten setzen, die das Einhaken im Untergrund bei einem Sturz verhindern sollen. Neben dem schwarzen Schaum, der häufig von SAS-Tec kommt, gibt es auch Knieschoner, die auf den auffällig orangenen Schaum von D3O setzen. Wie funktioniert D3O-Schaum? D3O ist nicht der kleine Bruder von Star Wars’ R2D2, sondern ein neuartiger Schaum, der quasi weich und hart zugleich ist.

Bei Zimmertemperatur bzw. am Körper getragen, ist der Schaum weich und flexibel, um den besten Tragekomfort zu garantieren. Stürzt man und fällt auf den Protektor, verändert sich die Struktur des Schaums und er verhärtet blitzschnell. Dieser Schaum kommt auch im oben erwähnten MET Bluegrass Seamless-Rückenprotektor zum Einsatz.

Das Rheon-Polymer besitzt ähnliche Eigenschaften wie der D3O-Schaum, der unter Last verhärtet und bei Zimmertemperatur weich ist. Zusätzlich hat Rheon einen Algorithmus entwickelt, der die Struktur und die Anordnung des Schaums in einer optimalen Wabenstruktur berechnet - das hat sich Rheon von der Natur abgeschaut.

So entstehen ungleichmäßige Waben, die laut Rheon über die effizienteste und sicherste Anordnung verfügen. Dieser Schaum kommt unter anderem in den Testsieger Knieprotektoren Rapha Trail Kneepad beim großen ENDURO Knieschoner-Vergleichstest zum Einsatz.

Schöne Fahrradhelme: Fashion-Faktor und Stilsicherheit

E-Bikes, Pop-up-Fahrradwege & Co. haben einen neuen Bike-Boom ausgelöst. Dennoch tun wir uns schwer, Frisur und Look durch einen Fahrradhelm zu zerstören. Glücklicherweise gibt es mittlerweile aber mehr und mehr schöne Fahrradhelme, die unser Outfit sogar noch veredeln!

Ob Fahrradhelm speziell für Damen, Fahrradhelm mit Visier oder eine kuriose Fahrradhelm-Größe - beim Fahrradhelm-Test können nicht alle Modelle mit Aussehen punkten. Grundsätzlich gilt: Sicherheit steht an erster Stelle, doch bei der großen Auswahl an Helmen auf dem Markt, greifen wir gerne auch zu schicken Modellen.

Mit folgenden Dingen sollte dein Helm dennoch gekennzeichnet sein:

  • CE-Prüfzeichen
  • Normhinweis EN 1078
  • Zusätzlich: TÜV-Zeichen

Als Mitglied von “One Percent for the Planet” setzt sich der Hersteller dieser schönen Fahrradhelme für Klimaschutz-Projekte ein. Safety first: Der begehrte Kopfschutz lässt sich sogar selbst vor Langfingern schützen - und zwar mit dem Secret Poplock, das sich mit dem Fahrradschloss verbinden lässt.

Da der Helm bei Unfällen eine große Rolle spielt, und da ein schlechter Tragekomfort auch so manches Fahrvergnügen dämpft, will der Helmkauf genau überlegt sein.

Fahrradhelm-Testsieger: Top Modelle im Überblick

Hier sind einige der Top-Modelle im Überblick, die in verschiedenen Tests und Bewertungen gut abgeschnitten haben:

  • Uvex Urban Planet LED: Bietet ausgezeichneten Unfallschutz und ist Testsieger 2024.
  • Abus Youn-I 2.0: Ein Top-Kinderhelm, der Testsieger bei Stiftung Warentest wurde.
  • Alpina Gent MIPS: Ein stylischer Urban-Helm mit hohem Sicherheitsanspruch und MIPS-System.
  • Alpina Pico Flash: Ein toller Kinderhelm mit integriertem Blinklicht und tiefgezogenem Visier.
  • Limar Torino: Dieses italienische Modell ist das Leichtgewicht unter den City-Helmen.
  • Abus Urban-I 3.0: Bietet strapazierfähige In-Mold-Bauweise und ein hoch eingebautes LED-Rücklicht.
  • Giro Register MIPS: Ein Allround-Fahrradhelm mit MIPS-Innenschale und abnehmbarem Visier.
  • Crivit City-Helm (Lidl): Ein günstiger City-Fahrradhelm mit überraschend guter Schutzwirkung.
  • Casco Mini 2: Speziell für die Kleinsten entwickelt und bietet hervorragenden Unfallschutz.
  • Bell Sidetrack: Für größere Kids, die einen coolen Look wollen, im lässigen Mountainbike-Stil.

Vergleichstabelle: 10 Helm-Modelle und ihre Eigenschaften

Modell Geeignet Gewicht Besonderheiten Preisniveau
Uvex Urban Planet LED Erwachsene ca. 406 g LED-Rücklicht (USB), Reflektoren, 14 Lüftungsöffnungen, Insektenschutz, verstellbares 3D IAS-System €€€ (hoch)
Abus Youn-I 2.0 Kinder/Jugendliche ca. 260 g LED-Licht, Reflektoren, sehr verstellbar (Kopfring), Polster mit Fliegengitter, viele Farben, Größen S/M (48-57 cm) €€ (mittel)
Alpina Gent MIPS Erwachsene ca. 320 g MIPS-Technologie, abnehmbarer Visor, Fliegengitter, LED-Rücklicht (Batterie), Reflektoren, 20 Lüftungsöffnungen, komfortable Polster €€€ (hoch)
Alpina Pico Flash Kinder (50-55 cm) ca. 250 g Integriertes LED-Licht, Visier (Schild) vorne, Fliegengitter, gute Belüftung, waschbare Pads, nur eine Größe, 5 Farbdesigns €€ (mittel)
Limar Torino Erwachsene ca. 250 g Sehr leicht, Visier, USB-LED-Rücklicht, Reflektoren, 17 Lüftungsöffnungen, Competition+ Anpassung (Drehrad) €€ (mittel)
Abus Urban-I 3.0 Erwachsene (auch Teens) ca. 280 g LED-Rücklicht (hinten integriert), Reflektoren, großes Verstellrad (Zoom Evo), Magnetverschluss, Insektenschutznetz, 12 Lüftungsöffn. €€ (mittel)
Giro Register MIPS Erwachsene (Unisex) ca. 300 g MIPS-Schutz, 22 Lüftungsöffnungen, abnehmbares Visier, Roc Loc Sport Anpassung, schlichtes Design in vielen Farben €€ (mittel)
Crivit City-Helm (Lidl) Erwachsene ca. 330 g Sehr günstig, abnehmbares LED-Licht, Reflektoren, ausreichend Schutz (EN 1078 geprüft), einfache Verstellbarkeit, etwas weniger Komfort € (niedrig)
Casco Mini 2 Kinder (XS/S) ca. 360 g Hervorragender Unfallschutz, weit runtergezogener Hinterkopf, 360° Reflektorstreifen, gute Passform durch Verstellsystem, begrenzte Belüftung, viele bunte Designs €€ (mittel)
Bell Sidetrack (Youth) Kinder/Jugendliche ca. 300 g Sportlicher MTB-Look, Visier abnehmbar, 14-15 Lüftungsöffn., Ergo-Fit Anpassung, MIPS-Variante verfügbar, strapazierfähige Hartschale, coole Farben €€ (mittel)

Welcher Fahrradhelm bietet den besten Schutz?

Den bestmöglichen Schutz bietet ein Helm, der erstens die Sicherheitsnormen erfüllt und zweitens optimal passt und richtig getragen wird. Alle modernen Fahrradhelme nach DIN Norm EN 1078 bieten einen Grundschutz vor schweren Kopfverletzungen. In unabhängigen Tests stach jedoch der Uvex Urban Planet LED hervor - er erhielt Bestnoten im Unfallschutz und gilt als aktuell sicherster Helm für Erwachsene. Bei Kinderhelmen überzeugte der Casco Mini 2 mit dem besten Schlagaufprallschutz im Test.

Welche Marke ist der beste Fahrradhelm?

Eine beste Marke gibt es so pauschal nicht - viele Hersteller produzieren hervorragende Fahrradhelme. In Deutschland ist Abus sehr beliebt und oft Testsieger bei Kinder- und City-Helmen. Auch Uvex und die Tochtermarke Alpina sind renommierte Marken, die regelmäßig top Platzierungen in Tests erzielen. International haben Marken wie Giro und Bell einen sehr guten Ruf und POC aus Schweden wird für innovative Sicherheitsfeatures geschätzt.

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