Fahrradhelm für Pferdeschwanz: Sicherheit und Stil vereint

Für viele Frauen ist ein Fahrradhelm morgens ein Graus, da er die sorgfältig frisierte Haarpracht schnell plattdrücken kann. Ausreden wie "Mir passiert schon nichts" oder "Dann muss ich die Haare ja schon wieder offen tragen" klingen verlockend, aber die Sicherheit sollte immer vorgehen. Nach einem Fahrradunfall einer Kollegin, die sich einen Schulterbruch zuzog, wurde die Wichtigkeit eines Helms deutlich.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Helm mit einem Pferdeschwanz zu kombinieren, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen:

  1. Tiefer Pferdeschwanz: Diese Variante ist ideal unter dem Helm und kaschiert auch nicht ganz frisch gewaschene Haare.
  2. Zopffrisur: Wenn du dich für eine Zopffrisur entscheidest, musst du bedenken, dass die Zöpfe eventuell ein wenig unter dem Helm drücken.

Der Helm, der Frisur und Kopf schützt

Ein Helm mit einer Aussparung am Hinterkopf ermöglicht es, weiterhin einen Pferdeschwanz oder Dutt zu tragen. Doch hält das Modell, was es verspricht? Der erste Eindruck des "mighty blue matt" Designs ist stylish. Der Schirm am vorderen Rand erinnert an den Reiterhof, ist aber bei Regen sicherlich praktisch. An der Rückseite befindet sich das halbrunde Loch für den Pferdeschwanz.

Der Test

Ein Half Bun weit oben am Hinterkopf ist auch mit diesem Helm natürlich nicht drin. Der Kopf soll ja trotz kleiner Aussparung am Helmrand gut geschützt werden. Ein mittig am Hinterkopf gebundener Ponytail funktioniert jedoch einwandfrei. Der Helm ist bequem gepolstert und verfügt über Luftkanäle für ausreichend Belüftung. Im Vergleich zu einem normalen Helm kann der Zopf jetzt um die fünf Zentimeter weiter oben gebunden werden, was einen größeren Unterschied macht, als man denkt.

Beim Fahren

Der Helm sitzt, der Zopf hält und die Aufmerksamkeit ist garantiert. Form und Farbe ziehen die Blicke an, einige Menschen schmunzeln. Klar, der Ansatz büßt beim Tragen ein wenig an Volumen ein, aber das lässt sich mit ein paar Handgriffen nach dem Fahren beheben. Mit diesem Helm kommt man morgens mit einem sicheren Gefühl und einem perfekt sitzenden Pferdeschwanz an der Arbeit an.

Unfallgefahr und Schutzmaßnahmen

Die Fahrradbranche boomt, insbesondere E-Bikes erfreuen sich großer Beliebtheit. Durch das höhere Tempo der elektrifizierten Räder steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Im Jahr 2023 verletzten sich bei knapp 27.400 Radunfällen ohne weitere Beteiligte rund 6.400 Menschen schwer und 147 tödlich. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) weist darauf hin, dass sich Rad-Alleinunfälle in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt haben. Dabei sind schwere Kopfverletzungen die häufigste Unfallfolge. Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden.

Fahrradhelm-Tests und Empfehlungen

Es wurden insgesamt 59 Fahrradhelme im Test begutachtet, von denen 49 aktuell noch erhältlich sind. Der Uvex Urban Planet LED bietet dank seiner tiefergezogenen Bauweise zusätzlichen Schutz im Heck- und im Schläfenbereich. Er lässt sich sehr angenehm tragen und perfekt auf die Kopfform und Kopfgröße einstellen. Der Urban Planet ist sehr robust und mit einem rückseitigen LED-Licht ausgestattet. Zusätzliche Vorteile sind reflektierende Gurtbänder, ein weiches Kinnpolster und ein durchdachter Verschluss.

Der Uvex Finale Visor ist das optimale Modell, wenn Insekten fliegen, die Sonne knallt, der Regen peitscht oder der Wind pfeift, denn er verfügt über ein klappbares Visier. Zudem ist der Fahrradhelm mit Beleuchtung und Insektenschutz ausgestattet.

Der Abus Pedelec 2.0 hat einen Regenschutz integriert, der hinten in einem Geheimversteck untergebracht ist. Nasse Haare im Regen gehören somit der Vergangenheit an. Für bestmögliche Erkennbarkeit im Dunkeln ist der Helm zudem mit einem LED-Licht ausgestattet.

Der POC Omne Beacon Mips ist ein echter Hingucker, speziell in der Lackierung in leuchtendem Orange und mattem Grün.

Der Fischer Urban Plus Brooklyn bietet Beleuchtung, Sonnen- und Insektenschutz, einen gepolsterten Kinnriemen und in die Helmgurte eingewebte Reflexstreifen für rund 30 Euro. Außerdem zeichnet sich der leichte Fahrradhelm durch einen guten Tragekomfort aus.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines Fahrradhelms

Fahrradhelme können schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Laut Bundesverkehrsministerium kann ein guter Fahrradhelm bis zu zwei Drittel der Energie absorbieren, die bei einem Sturz ohne Helm auf den Kopf einwirken würde. Zudem tragen viele Fahrradhelme mit Sonnenschutz, wasserdichtem Überzug und anderen Komfortmerkmalen zur Sicherheit und zum Wohlbefinden des Radfahrers bei.

Idealerweise sollte man einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren, um festzustellen, ob er optimal zur Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.

Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt. Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen.

Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein.

Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.

Detaillierte Betrachtung des Uvex Urban Planet LED

Der Uvex Urban Planet LED ist der ideale Helm für alle, die auf einem Fahrrad im Straßenverkehr optimal geschützt sein wollen. Aber auch auf Inlineskates, dem E-Scooter oder im Gelände auf dem Mountainbike bietet der extrem robuste Helm sehr guten Schutz. Er ist in den Größen 54-58 und 58-61 Zentimeter in den Farben Black Matt und Cloud Matt erhältlich.

Für die Anpassung des Helms an die Kopfform und an die Kopfgröße setzt Uvex auf eine klassische Verstellschraube an der Rückseite des Helms. Die individuelle Größenanpassung ist sowohl in der Höhe als auch in der Weite möglich. Dazu lassen sich die verstellbaren Kunststoffbänder links und rechts mit etwas Kraftaufwand herausziehen bzw. hineinschieben.

Im Inneren des Helms ist eine Art dünnes Netz angebracht, das als Insektenschutzgitter fungiert und sich angenehm an die Schädeldecke schmiegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Helmen sitzt der Uvex nicht nur auf dem Kopf, er umschließt diesen auch im Bereich des Hinterkopfs und an den Schläfen, was das subjektive Sicherheitsempfinden steigert. Die Außenschale besteht aus Polycarbonat, innen kommt ein sehr fester Schaum zum Einsatz.

Uvex setzt bei seinem in Deutschland produzierten Helm auf recycelte und biobasierte Materialien. So ist am Ende des Produktlebenszyklus ein sortenreines Recycling der Helmbauteile durch lösbare Fügetechniken vorgesehen. Die Gurtbänder reflektieren, um nachts die Sichtbarkeit zu verbessern. Genau wie das Kinnpolster sind diese ebenfalls aus Recyclingmaterial gefertigt.

Die Längenanpassung der Gurtbänder gelingt blitzschnell über zwei Kunststoffverschlüsse. Zum Verschließen des Kinnriemens nimmt man am besten zwei Hände. Eine Art Ratsche wird in das passende Gegenstück eingesetzt, fertig! Das Öffnen gelingt mühelos auch mit einer Hand und mit Handschuhen.

Mit der Luftzirkulation sind wir zufrieden. Ja, es gibt noch luftigere Helme. Aber die insgesamt 14 Öffnungen sorgen dafür, dass der Kopf speziell von vorne, oben und hinten mit frischer Luft versorgt wird.

Zum Lieferumfang des Urban Planet LED gehört ein Plug-In-LED-Licht. Durch einen Druck auf das Licht schaltet man dieses ein und wechselt von Dauer- zu Blink- und pulsierendem Licht. Über einen USB-Port lässt sich das LED-Licht beispielsweise an einem PC wieder aufladen.

Der Uvex Urban Planet LED ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen, was im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen sollte. Der Tragekomfort ist klasse, der Kopfschutz lässt sich schnell und individuell anpassen. Ein abnehmbares LED-Licht und reflektierende Gurtstreifen erhöhen die Sicherheit.

Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8).

»Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort. Das Kopfband ist 6-fach höhenverstellbar und mittels Drehrad im Umfang verstellbar. Er besitzt Reflektorstreifen in den Trageriemen und ist mit einem aktiven Licht an der Rückseite (3 Modi) ausgestattet.

Uvex Finale Visor: Schutz bei jedem Wetter

Wer das ganze Jahr mit seinem Fahrrad unterwegs ist, freut sich möglicherweise über einen Helm mit Visier. Den bietet der Uvex Finale Visor, außerdem eine Beleuchtung und einen Insektenschutz. Uvex verkauft den Finale Visor in den Größen 52 bis 57 und 56 bis 61. Als Farben stehen Schwarz, Grau/Weiß, Grün/Schwarz und Gelb/Weiß zur Auswahl. Unser Testmuster in 56 bis 61 wiegt 370 Gramm. Für einen Helm mit Visier und Beleuchtung ist das ein guter Wert.

Vorn, an den Seiten und in der Mitte ist der Finale Visor weich gepolstert. Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Dieser umschließt exakt den Kopf, drückt nicht und reibt nicht. An den Seiten ist der Helm weit heruntergezogen, was das subjektive Sicherheitsempfinden erhöht. Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt. Die gesamte Verarbeitung des in Deutschland hergestellten Helms ist exzellent. Außenhaut und Innenschutz gehen nahtlos ineinander über. Es gibt keine störenden Nähte oder hässliche Klebereste.

Das Visier lässt sich ohne Kraftaufwand mit einer Hand sauber herunterklappen oder wieder nach oben schieben. Wichtig für Brillenträger: In den meisten Fällen darf die Sehhilfe auf der Nase bleiben. Bei uns klappt dies zumindest ohne Probleme, zwischen Helm und Visier ist ausreichend Platz. Trotzdem liegt die gummierte Unterkante des Visiers angenehm auf der Nase auf, was den Tragekomfort verbessert. Uvex hat das Visier ganz dezent getönt. Die Sonneneinstrahlung wird durch die Filterkategorie 1 leicht reduziert, die Lichtdurchlässigkeit beträgt dem Hersteller zufolge 44 bis 80 Prozent. Bei Bedarf kann man einen höheren Sonnenschutz aufrüsten. Das Visier kann abgenommen werden. Ersatzvisiere sind separat erhältlich.

Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Helligkeiten sind wir mit der Tönung des Visiers sehr zufrieden. Beim Verschluss des Kinnriemens setzt Uvex auf eine klassische Ratsche. Diese rastet sauber ein. Drückt man auf den roten Knopf, lässt sich der Verschluss super einfach öffnen. Im Bereich des Kinns ist das Band weich gepolstert.

Auf der Rückseite des Helms ist ein LED-Licht integriert. Durch einen leichten Druck wird dieses eingeschaltet, zur Auswahl stehen Dauerlicht und Blinklicht. Die Leuchteinheit kann aus dem Helm genommen werden, die Stromversorgung erfolgt mittels Knopfzelle. Das hat den Vorteil, dass man das Licht nicht aufladen muss. Unterwegs kann es aber auch mal unerwartet passieren, dass die Batterie leer ist.

Um die Luftzirkulation im Finale Visor ist es dank 20 Öffnungen sehr gut bestellt. Innen hat Uvex Ventilationskanäle integriert.

Mit dem Uvex Finale Visor ist man das ganze Jahr über und bei jedem Wetter sicher unterwegs.

Abus Pedelec 2.0: Innovativer Helm mit Regenschutz

Fahrradhelme gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Viele unterscheiden sich in Nuancen. Deshalb ist der Abus Pedelec 2.0 eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert. Verfügbar ist der Helm in den drei Größen S (51 bis 55 Zentimeter), M (52 bis 57) und L (56 bis 62). Die Farbauswahl ist riesig, elf Farben sind erhältlich - von Weiß über Blau, Gelb, Rot und Schwarz bis hin zu Silber, Champagner und Grau. Mit 410 Gramm fällt unser Testexemplar in Größe L nicht sonderlich leicht aus.

Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist. Alle Übergänge sind perfekt verarbeitet. Für eine optimale Belüftung hat Abus den Pedelec 2.0 mit vier Luftein- und neun Luftauslässen versehen.

Rückseitig ist ein LED-Licht integriert. Hier kann man per Knopfdruck zwischen rotem Dauer- und rotem Blinklicht wählen. Der interne Akku wird per USB geladen. Darunter befindet sich der besondere Clou des Helms. Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden. Die schwarze Außenhaut ist mit kleinen Reflektorstreifen überzogen. Ein nasser Kopf wird durch dieses Regencape zuverlässig verhindert.

Den Pedelec 2.0 gibt es zusätzlich in einer teureren MIPS-Variante (Multi-directional Impact Protection System), bei der der Helm bei bestimmten Aufprallgeschehen schädliche Rotationsbewegungen reduzieren soll, die andernfalls auf den Kopf des Trägers übertragen werden könnten. Wir haben den »normalen« Pedelec 2.0 im Test, bei dem die weichen Polster direkt an die Helminnenseite geklettet bzw. geclipst sind. Der Tragekomfort ist sehr ordentlich. An den Seiten und hinten ist der Helm für besseren Schutz heruntergezogen. Die Größenanpassung lässt sich über das Rädchen fein justieren. Der Riemen im Kinnbereich ist gepolstert und liegt weich auf. Der praktische Verschluss setzt auf Magnetismus - notfalls öffnet und schließt man diesen mit einer Hand, mit zwei Händen gelingt dies super komfortabel.

Sehr sensible Köpfe sollten den Abus unbedingt Probe tragen, ob dieser nicht zu schwer ist. Unter dem Strich ist der Pedelec 2.0 ein innovativer Helm mit integriertem Regenschutz. Auch für die Beleuchtung, die Verarbeitung sowie den Tragekomfort vergeben wir Pluspunkte. Abus bietet als Pedelec 2.0 Ace eine zusätzliche Variante mit komplettem Visier an.

POC Omne Beacon Mips: Ein stylischer Hingucker

Farblich ist der schicke POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker. Wenn ein Helm nicht nur ein Lebensretter, sondern auch ein stylisches Accessoire für den Kopf sein soll, dann ist der POC Omne Beacon Mips ein interessantes Modell. In der von uns getesteten Farbversion in Orange und mattem Grün sieht der Kopfschutz super aus. Alternativ gibt es ihn in Orange/Weiß sowie in Orange und mattem Schwarz. Die Rückseite des Helms zieren vier LEDs.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Fahrradhelms für Damen

Der Fahrradhelm für Damen ist die persönliche Sicherheitsausstattung auf dem Bike. Dabei kommt es ganz auf den Einsatzbereich an. Ob für das Citybike, das Rennrad oder MTB - wähle zwischen verschiedenen Formen, die deinen Look komplettieren. So gibt es runde, dynamische oder Retro Helme. Das Design spielt eine wichtige Rolle. Der Fahrradhelm muss also nicht nur sicher, sondern auch schick und stylisch sein. Er ist in verschiedenen Farben verfügbar, zeigt Muster oder spezielle Design-Elemente, wie eine Aussparung für den Pferdeschwanz. Die Größe und Passgenauigkeit richtet sich nach deiner Kopfform. Das Modell sollte ein geringes Eigengewicht mitbringen, gut zum Kopfumfang passen und sich leicht schließen lassen. Vielen Damen ist der Tragekomfort wichtig, damit der Helm keine Druckstellen verursacht.

Die verschiedenen Arten von Fahrradhelmen

Die Fahrradhelme weisen viele optische Unterschiede auf. Das hat nicht zwingend etwas mit dem Design zu tun. Vielmehr solltest du das Modell nach seinem Einsatzbereich, weiteren Features und Ausstattungsmerkmalen wählen. Mach dir also Gedanken, ob du lieber mit dem Citybike deine Runden drehst oder gern mit dem MTB durch die Natur fährst. Ein Rennradhelm hat wieder einen anderen Look und ist besonders aerodynamisch. Oder du findest einen multifunktionalen Helm als guten Kompromiss für Alltag und Freizeit.

  • Rennrad Helm: Mit dem Rennrad bist du schnell unterwegs und brauchst ein aerodynamisches Design. Der Helm darf nicht zu stark beschweren und muss stets eine gute Sicht gewährleisten. Er besitzt große Löcher, um die Luft schneller am Kopf vorbeizuführen. Die Front ist eher abgerundet und eine mögliche Sonnenblende kann als Brille vor den Augen getragen werden.
  • MTB Fahrradhelm: Mit dem MTB erreichst du nicht solch hohe Geschwindigkeit. Seitliche Schlitze zur Belüftung reichen hier vollkommen aus. Teilweise sind die Helme mit einem Visier ausgestattet, um deine Augen vor Ästen und Steinschlag besser zu schützen, wenn es durch unwegsames Gelände geht. Für den Downhill-Einsatz sind sogar Fullface oder Integral-Helme gut geeignet. Sie bieten nur wenige kleine Öffnungen, durch die Schmutz oder Steinchen dringen können. Außerdem ist dein Gesicht noch besser geschützt.
  • Citybike Helm: Der Cityhelm ist der robuste und auf die Sicherheit ausgelegt. Er besitzt ein eher geschlossenes Design und dient besser dem Regenschutz. Die geringen Lüftungsschlitze reichen bei Stadtfahren aus. Zudem sind die Helme mehr auf ein schönes Design ausgelegt, bieten vielleicht ein Licht für Fahrten in der Dunkelheit und berücksichtigen die Frisur der Damen. Der Cityhelm zeigt sich als richtiger Allrounder und kann auch für Freizeit-Abenteuer genutzt werden.
  • Fahrradhelm Hut: Den Fahrradhelm für Damen gibt es auch als Hut. Er basiert auf einem innovativen Schiebe- oder Klappmechanismus. Das heißt, der Helm kann auf ein kompaktes Maß zusammengefaltet werden. So passt er besser in Handtasche oder Rucksack. Trotzdem bieten die patentierten Systeme genügend Sicherheit im Straßenverkehr. Vielen Frauen gefallen diese Modelle aber auch von ihrem minimalistischen Design her.

Gerade auf dem E-Bike solltest du nicht auf den Helm verzichten. Durch die hohe Geschwindigkeit sollte er besonders robust und sicher sein. Auch angebrachte Reflektoren und Licht sind sinnvoll.

Hartschale oder Mikroschale?

Neben den verschiedenen Helmarten solltest du auch den Unterschied zwischen der Hartschale und der Mikroschale kennen. Bei einem Hartschalenhelm handelt es sich um eine feste Form aus Kunststoff. Dadurch ist das Modell stabil, bietet Sicherheit und ist komfortabel. Die Hartschale bringt aber mehr Gewicht mit sich. Einige Radsportlerinnen greifen auf dieses Modell zurück.

Deutlich beliebter ist die Mikroschale. Dabei bestehen die Modelle aus einem Hartschaumstoff oder Polystyrol, das mit einer sehr dünnen Schickt Hartkunststoff überzogen wird. Beide Teile sind fest miteinander verbunden, was in Fachkreisen auch als In-Mold-Verfahren bezeichnet wird. Das Zusammenspiel der beiden Schichten bringt die Sicherheit des Helmes mit sich. Diese Technologie nennt sich auch MIPS. Die Energie leitet der Helm nach einem Unfall mit dem Fahrrad durch seine Materialien um den Kopf herum. Große Lüftungsschlitze verhindert das Schwitzen während der Fahrt. Außerdem bieten die Helme nur ein geringes Eigengewicht. Durch ihre offene Konstruktion sind sie weniger für das Mountainbike geeignet.

Das Design: Retro, Stylisch oder Schick

Die Auswahl des Designs hat keinen Einfluss auf die Sicherheitsfaktoren des Helms. Trotzdem gibt es bei den Damen klare Favoriten. Der Fahrradhelm in Schwarz ist ein zeitloser Klassiker und auch bei den Herren beliebt. Er kann auch optisch zu jedem Outfit kombiniert werden. Modelle in Weiß bieten wieder mehr Sichtbarkeit und reflektieren das Licht zusätzlich. Daneben gibt es zahlreiche bunte Farben, geometrische Muster, Blumen oder moderne Looks.

Ob dein Helm eher retro aussieht, besonders stylisch wirkt oder klassisch schick hängt ganz von deinem persönlichen Geschmack ab. So lässt sich Helm beispielsweise farblich auf die Jacke abstimmen oder harmoniert mit dem Bike selbst. Damen leben beim Fahrradhelm deutlich mehr Wert auf den Look, als Männer. Er ist ein wichtiges Accessoire, das gerne auch Rücksicht auf die Frisur nehmen darf. Aussparungen für den Pferdeschwanz oder einen Dutt sind daher keine Seltenheit. Oder du entscheidest dich für ein stilvolles Hutcover. Auf den ersten Blick sind diese Modelle dann nicht mehr als Fahrradhelm zu erkennen.

Bei langen Haaren kann es zu einem Problem mit der Passform kommen. Ein hoher Dutt oder gar ein Pferdeschwank sind dann nicht ...

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Der Fahrradhelm ist ein wichtiger Lebensretter im Straßenverkehr. Er schützt den Kopf bei Stürzen und Unfällen vor schweren Verletzungen. Eine gesetzliche Helmpflicht gibt es in Deutschland aber noch nicht. Der Fahrradhelm für Damen sollte nicht nur sicher sein, sondern auch ein geringes Gewicht, einen angenehmen Tragekomfort und ein ansprechendes Design bieten. Für jeden Einsatzbereich und für jeden Geschmack scheint das richtige Modell zu finden zu sein. Welche Kriterien du bei deiner Auswahl aber berücksichtigen solltest, erfährst du in den kommenden Abschnitt.

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