Fahrradhelm Schmale Passform Test: Sicherheit und Komfort im Fokus

Sicherheit spielt nicht nur im Straßenverkehr eine große Rolle, sondern auch im Sport ist dieses Sicherheitsdenken wesentlich. Dies zeigt schon ein Blick auf die Ausstattungsliste des POC Kortal Race MIPS.

Umfangreiche Schutzausrüstung

Zusammen mit dem schwedischen Unternehmen POC hat Poc sein eigenes Schutzsystem für Rotationskräfte entwickelt. Beim MIPS Integra ist eine Art Gel in die Helmpolster eingearbeitet, welches die Drehbewegungen beim Sturz abfangen soll. Der Poc Kortal Race ist zudem noch mit einem Recco-System sowie einem NFC Medical ID Sensor ausgestattet, unter dem sich personenbezogene Gesundheitsdaten hinterlegen lassen. Die Helmschale bedeckt einen größeren Bereich des Nackens als viele andere Helme im Test. Außerdem verfügt das Visier über ein gut funktionierendes Break-Away-System.

Abgesehen von den zahlreichen Sicherheits-Features setzt man bei POC auf Bewährtes: eine einfache Schnalle als Verschluss, dreifache Höhenverstellung sowie fixe Ohrteiler, die aber genügend Platz um die Lauscher lassen.

Schmale Passform und sicherer Sitz

Auffällig ist auch die spezielle Passform des POC Kortal Race. Er ist im Vergleich der am schmälsten geschnittene Helm, was sich vor allem am etwas beengten Platz an den Schläfen niederschlägt. Runde Köpfe werden eher nicht im Kortal Platz finden. Zwar setzt POC beim Verstellsystem eher auf Standard Komponenten, was aber nicht schlecht sein muss.

Das umlaufende Kopfband fixiert den doch recht schweren Helm sicher am Kopf und lässt sich leicht in der Höhe verstellen. Weniger gelungen ist das tief unter der Helmschale sitzende Drehrädchen, das in der obersten Position kaum zu bedienen ist. Die Y-Gurte an den Ohren sind zwar fix, lassen aber ausreichend Spielraum. Die Gurtbänder laufen leichtgängig.

Auch wenn sich das Visier kaum mit einer Hand verstellen lässt, hat uns doch die Break-Away-Funktion gefallen. Sie schützt den Kopf und verhindert, dass das Visier im Fall eines Sturzes bricht.

POC Kortal Race MIPS im Labor

Wie schon im letzten Test sichert sich der POC Kortal Race bei unseren Labormessungen Bestwerte. Das in enger Zusammenarbeit mit MIPS entwickelte Integra-System scheint Rotationskräfte sauber aufzunehmen. In Sachen Stoßdämpfung schneidet der Schweden-Helm sogar noch minimal besser ab.

Auch die zahlreich verbauten Lüftungskanäle scheinen hier sehr gut zu funktionieren. Der Luftzug ist von vorne nach hinten gut spürbar und sorgt für angenehme Kühlung während der Fahrt.

Messwerte des POC Kortal Race MIPS

Messwert Wert
Restkraft bei linearem Aufprall 87,2 g
Risiko einer Gehirnerschütterung 18 %

Bewertung und Fazit

Sicherheit hat für Poc höchste Priorität. Daher werden die hervorragenden Laborwerte durch ein Recco-System und einen NFC-Chip für medizinische Informationen ergänzt. Zudem deckt der Kortal den Kopf großflächig ab. Der Sitz ist super, die Passform aber etwas speziell und sehr schmal. Das Verstellsystem ist für den Preis eher einfach gehalten aber funktionell - nur das Drehrädchen versteckt sich in der hohen Einstellung tief unter der Schale.

Drei Helme im Vergleich: POC Omne Air MIPS, Ventral Air MIPS und Octal MIPS

Drei Helme, ein Kopf, verschiedene Räder und jede Menge Touren und Kilometer. Im folgenden Bericht werden die Erfahrungen mit drei unterschiedlichen Helmen von POC vorgestellt. POC ist ein schwedisches Unternehmen, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2004 der Sicherheit und dem Schutz von Athleten verschrieben hat. Dies erreichen sie durch innovative Produkte, die auf intensiver Forschung und wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Die Entwicklung von Helmen bei POC basiert auf einem integrativen Forschungsansatz, der technologische Innovation und wissenschaftliche Erkenntnisse kombiniert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Radunfall der Kopf in Mitleidenschaft gezogen wird, ist hoch. Studien zeigen, dass Kopfverletzungen einen signifikanten Anteil der Verletzungen bei Fahrradunfällen ausmachen. Ein besonderes Augenmerk auf diesen Ausrüstungsgegenstand zu legen, ist daher entsprechend wichtig. Aber nicht nur die Ausstattung des Helmes, sondern auch die richtige Größe, Passform und der Sitz sind dabei elementar. Sicherheitsfeatures sind dabei natürlich ebenfalls enorm wichtig.

Die POC Helme im Detail

  1. Omne Air MIPS: Der Omne Air MIPS ist speziell für Rennradfahrer konzipiert, die auf Geschwindigkeit und Effizienz setzen. Der Helm zeichnet sich durch eine aerodynamische Form aus, die den Luftwiderstand minimiert.

    In der Praxis überzeugt der Omne Air MIPS vor allem durch sein geringes Gewicht und die hervorragende Belüftung. Bei schnellen Fahrten auf der Straße ist der Helm kaum spürbar und die aerodynamische Form trägt dazu bei, dass der Luftwiderstand minimal ist. Besonders beeindruckend ist die Passform, die auch nach mehreren Stunden Fahrt noch komfortabel bleibt. Durch die effektive Belüftung bleibt der Kopf auch bei intensiven Anstrengungen kühl. Das MIPS-System vermittelt ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten. Die auffällige Farbgestaltung am Hinterkopf sorgt für eine bessere Wahrnehmung im Straßenverkehr - ein weiterer Pluspunkt.

  2. Ventral Air MIPS: Der Ventral Air MIPS wurde für Gravel-Biker entwickelt, die oft auf gemischten Untergründen fahren. Der Helm bietet eine herausragende Belüftung und ist für lange Fahrten optimiert. Mit einem Gewicht von etwa 250 Gramm ist er leicht und dennoch robust genug, um den Anforderungen des Geländes gerecht zu werden.

    Beim Fahren auf gemischten Untergründen mit dem Gravel-Bike hat sich der Ventral Air MIPS als hervorragender Begleiter erwiesen. Die überlegene Belüftung ist sofort spürbar und hält den Kopf auch bei anspruchsvollen Fahrten kühl. Die robuste Bauweise gibt ein sicheres Gefühl, auch wenn der Weg holpriger wird. Der Helm sitzt fest und wackelt nicht, was besonders auf unebenem Gelände wichtig ist. Auch muss der POC-Helm bei schnelleren Fahrten keineswegs zurückstecken und bietet dafür eine sehr gute Aerodynamik.

  3. Octal MIPS: Der Octal MIPS spielt seine Stärken vor allem bei langen Touren aus, da er hohen Schutz und Komfort hervorragend vereint. Der Helm bietet eine umfangreiche Abdeckung des Kopfes, besonders im Bereich der Schläfen und des Hinterkopfes. Mit einem Gewicht von nur ca.

    Der Octal MIPS zeichnet sich auf langen Touren durch seinen hervorragenden Komfort aus. Die erweiterte Kopfabdeckung vermittelt ein hohes Sicherheitsgefühl und die effektive Belüftung lässt beinahe vergessen, dass man einen Helm trägt. Auch bei längeren Fahrten bleibt der Helm angenehm leicht und belastet den Kopf nicht.

Alle drei Helme haben unterschiedliche Stärken und Einsatzbereiche, die sie im Test auf vielfältige Weise ausspielen konnten. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er auch ein idealer Begleiter auf Rennrad Touren. Und wer sich in das nächste lange Abenteuer beim Bikepacking stürzen will, der findet mit dem Octal MIPS den idealen Begleiter.

Fahrradhelm Schmaler Kopf: Worauf Sie achten sollten

Ein Fahrradhelm ist ein sehr wichtiges Accessoire für alle Radfahrer. Er schützt den Kopf vor herabfallenden Gegenständen oder Stürzen. Viele Menschen haben allerdings einen kleinen oder schmalen Kopf, der nicht in die Standardgrößen der Fahrradhelme passt. Die meisten Helmhersteller bieten eine spezielle Linie für schmale Köpfe an. Diese Helme sind in der Regel etwas kleiner und enger geschnitten als die StandardFahrradhelme.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen HelmModellen sind allerdings gering. Die meisten schmalen Helme sind aus dem gleichen Material wie normale Helme gefertigt und haben die gleichen Sicherheitsmerkmale. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist der Preis. Schmale Helme kosten in der Regel etwas mehr als normale Helme. Für Menschen mit einem schmalen Kopf ist es also wichtig, einen speziellen Fahrradhelm zu kaufen. Dieser sitzt besser und ist in der Regel auch sicherer als ein StandardHelm.

Fahrradhelm-Test 2025: Sicherheit und Stil vereint

Viele Radfahrer verzichten auf den Fahrradhelm - zu klobig, zu uncool, passt nicht zur Kopfform. Doch Fakt ist: Ohne Kopfschutz steigt das Verletzungsrisiko enorm, und gerade schwere Kopfverletzungen lassen sich mit Helm deutlich reduzieren. Auch wenn es (noch) keine Helmpflicht gibt, lohnt sich der Griff zum richtigen Modell. Denn moderne Fahrradhelme überzeugen längst mit hoher Sicherheit, guter Belüftung und hohem Tragekomfort. Und das Beste: Es gibt mittlerweile stylische Designs, die den Helm zu einem echten Accessoire machen.

Entscheidend für die Auswahl waren Sicherheitsmerkmale wie eine CE-Zertifizierung, ein GS- oder TÜV-Siegel sowie weitere Technologien wie das Schutzsystem MIPS. Außerdem zählten der Tragekomfort, Belüftungsschlitze und Insektenschutz sowie das Gewicht und das Design. Pluspunkte gab es für zusätzliche Features wie LED-Lichter, Visiere, integrierte Schutzbrillen oder Brillenhalterungen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Schutz im Stadtverkehr, etwa auf stark befahrenen Straßen oder bei Dunkelheit. Es wurden jedoch auch weitere Modelle für verschiedene Einsatzzwecke berücksichtigt.

Die besten Fahrradhelme im Überblick

  • GQ Editor’s Pick: POC Omne Air MIPS

    Bietet den besten Rundumschutz bei Stürzen und Unfällen. Dank Multi-Directional Impact Protection System (MIPS) schützt der Helm vor gefährlichen Drehbewegungen, die ansonsten auf das Gehirn wirken würden. Besonderer Pluspunkt ist das minimalistische und schlanke Design.

  • Stiftung Warentest Testsieger: Uvex Urban Planet LED

    Mit einem aufladbaren LED-Rücklicht, Fliegengittern und Reflektoren ist der “Uvex Urban Planet LED” der beste Fahrradhelm für die Stadt und damit der Testsieger der Stiftung Warentest. Der Fahrradhelm im Urban-Look schützt laut Testurteil zuverlässig bei Unfällen und lässt sich gut handhaben.

  • Preistipp: Fischer Urban Plus

    Mit seinen Features wie einem LED-Licht am Hinterkopf und reflektierenden Elementen kann der Fischer Urban Plus problemlos mit deutlich teureren Modellen mithalten. Er ist TÜV- und GS-geprüft und schützt den Kopf zuverlässig bei Stürzen und Unfällen.

Weitere Empfehlungen

  • Alpina Gent Mips: Für sportlich aktive Pendler und Radfahrer in der Stadt.
  • Uvex Finale Visor: Schützt sowohl Hinterkopf als auch Augen.
  • Abus Pedelec 2.0: Erfüllt die hohen Anforderungen, die es für einen guten City-Helm braucht.
  • Lazer Codax Kineticore: Ein solides Basismodell mit Visier, Belüftungsschlitzen und Insektenschutznetzen.
  • Uvex Quatro CC Mips: Für Fahrten über verblockte Trails, dicke Wurzeln und durch tiefen Schlamm.
  • Abus Game Changer 2.0: Für Radfahrer und Triathleten, die hohe Ansprüche an ihren Fahrradhelm haben.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradhelmes achten?

  • Die Passform: Ein Fahrradhelm kann noch so stabil sein - passt er nicht richtig, entfaltet er nicht seine gewünschte Funktion.
  • Lüftungsschlitze: Achten Sie auf Lüftungsschlitze, um Luft an Ihren Kopf zu lassen.
  • Sicherheit: Um sicherzustellen, dass der Fahrradhelm für spritzige Fahrradtouren geeignet ist, sollten Sie auf das CE-Prüfsiegel achten.
  • Gewicht: Achten Sie auf einen möglichst leichten Helm.
  • Sichtbarkeit: Gerade, wenn Sie oft im Dunkeln unterwegs sind, sollten Sie auf Features wie ein LED-Rücklicht, reflektierende Elemente oder ein Visier achten.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie finde ich die richtige Größe für meinen Fahrradhelm?

    Messen Sie Ihren Kopfumfang mit einem Maßband, um die passende Größe zu finden.

  • Sind stylische Fahrradhelme genauso sicher wie klassische Modelle?

    Ja, solange sie ein CE-Kennzeichen tragen und gut sitzen.

  • Welche Fahrradhelme sind für Brillenträger geeignet?

    Helme mit viel Platz im Stirnbereich, weichen Polstern und gegebenenfalls einem Visier eignen sich gut für Brillenträger.

Der Nutcase Fahrradhelm

Nutcase Helme zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders auffällig, bunt und mit einem unverkennbaren Design gestaltet sind. Der Erfinder Michael Morrow war der Meinung, dass es keine schönen Fahrradhelme gibt, die von dem Fahrradfahrer, aber auch anderen Sportlern gerne getragen werden.

Die Nutcase Helme schneiden im Test in Punkto Sicherheit recht gut ab. Sicher muss also nicht immer gleich unschön sein. CE Prüfzeichen und EU Normen werden eingehalten. Auch Elemente wie Luftschlitze sind für eine ausreichende Belüftung vorhanden. Der große Vorteil der Helme, sie gehen bis in den Nackenansatz und schützen so auch ideal den Hinterkopf.

Der Helm ist ideal für alle Kinder, die einen Fahrradhelm uncool finden. Durch die Skateroptik kann man die Kleinen über das positive Image eines solchen Helms zum Tragen bewegen.

Rennradhelme im Test

Rennradfahren ist und bleibt im Trend, und die Sicherheit sollte dabei nicht zu kurz kommen. Der Preis für einen Rennradhelm kann je nach Marke, Modell und Funktionen stark variieren. Einige Einsteigermodelle sind bereits für etwa 50 Euro erhältlich, während High-End-Modelle mehrere hundert Euro kosten können.

  • Julbo Fast Lane: Ein fairer Preis, ausgezeichnete Belüftung, leichtes Gewicht und ein Fidlock-Magnetverschluss.
  • Scott Cadence Plus: Geringer Luftwiderstand, geeignet für größere Köpfe, einfach zu handhaben.
  • Rudy Project Skudo: Angenehm belüftet, guter Sitz, einfach bedienbares Verstellsystem.
  • Uvex Surge Aero Mips: Auf Geschwindigkeit getrimmt, abnehmbares Aero-Cover, hoher Tragekomfort.
  • Giro Isode Mips: Günstig, gute Sicherheit, Mips-Technologie, bequemer Sitz.

Rennradhelme müssen in erster Linie Sicherheit bieten, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Für optimale Performance soll der Rennradhelm möglichst leicht und aerodynamisch sein. Dabei soll aber auch die Belüftung nicht zu kurz kommen, denn gerade auf dem Rennrad kommt man ordentlich ins Schwitzen.

Alle Fahrradhelme, die auf dem europäischen Markt vertrieben werden, müssen ein CE-Prüfzeichen vorweisen und einer DIN-Sicherheitsnorm entsprechen. Das heißt aber noch nicht, dass jeder Helm wirklich sicher ist. Wer sich daher besonders für das Thema Sicherheit interessiert, sollte sich die Listung des Virginia Tech Insitute anschauen.

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