Eine richtig gespannte Fahrradkette ist entscheidend für ein sicheres und effizientes Fahrerlebnis. Wenn die Kette am Rad beim Fahren abspringt, beim Schalten nicht sauber umspringt oder das Treten in die Pedale durch zu hohe Spannung erschwert ist, sorgt das Einstellen der Kettenspannung für Besserung.
Wann sollte man die Fahrradkette spannen?
Es ist Zeit, die Fahrradkette zu spannen, wenn die Kette am Rad beim Fahren abspringt, beim Schalten nicht sauber umspringt oder das Treten in die Pedale durch zu hohe Spannung erschwert ist. Wenn du beim Anfahren oder bei höherer Belastung ein Knacken hörst, ist es Zeit, die Fahrradkette zu spannen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Kette während der Fahrt abspringt und das Hinterrad blockiert, sich die Kette verbiegt oder im schlimmsten Fall reißt.
Spätestens wenn die Kette durchhängt oder bereits abgesprungen ist, sollte sie nachgespannt werden. Auch wenn das Fahrrad mit einer schlaffen Kette auf den ersten Blick einwandfrei fährt, läuft der untere Teil der Kette nicht gleichmäßig in die Zähne des hinteren Zahnrades, was zu erhöhtem Verschleiß führt.
Um Verschleiß zu vermeiden und die Fahrsicherheit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Kettenspannung regelmäßig zu überprüfen. Der beste Zeitpunkt für eine Kettenkontrolle ist zwischen den Jahreszeiten, da sich das Material durch den Temperaturwechsel von der Ausdehnung ändert. Bei Fahrrädern mit Nabenschaltung sollte die Kettenspannung so eingestellt sein, dass sich die Kette bei mittlerem Fingerdruck um 1,5 bis 2 cm bewegt.
Benötigtes Material und Werkzeug
Mit den folgenden Hilfsmitteln und Fahrradwerkzeugen kannst du deine Kettenspannung richtig einzustellen:
- Maulschlüssel in der Größe 15 mm oder größer
- Schraubenzieher und kleiner Maulschlüssel in Größe 10 mm
- Inbus- oder Sechskant-Schlüssel bei Fahrrädern mit Scheibenbremse
- Montageständer
Die Montage ist leichter, wenn du das Rad in einen Montageständer einspannst. Das Hinterrad ist somit frei beweglich und die Anschraubpunkte befinden sich in einer angenehmen Montagehöhe. Solltest du keinen Montageständer haben, kannst du das Fahrrad auf den Kopf stellen. Wichtig: Bei hydraulischen Bremsen müssen die Bremsen mit einem Gummiband am Bremshebel angezogen werden, um zu verhindern, dass sich Luft im Bremsschlauch ansammelt und die Bremswirkung beeinträchtigt. Nach dem Aufrichten des Rades müssen die Bremsen und die Bremswirkung unbedingt überprüft werden.
Anleitung zur Kettenspannung bei Nabenschaltungen und Rücktrittbremse
Bei Fahrrädern mit Nabenschaltung oder mit einem Ritzel ohne Schaltwerk an der Hinterachse muss die Kette von Zeit zu Zeit nachgespannt werden. Du kannst in diesen Fällen die Kette spannen, indem du das Hinterrad löst und gleichmäßig nach hinten ziehst.
Mit den vier aufgelisteten Arbeitsschritten lässt sich deine Kette im Handumdrehen spannen.
- Abdeckung der Gangschaltung lösen
- Bremshebel der Rücktrittbremse am Hinterbau lösen
- Schrauben der Hinterachse lockern und am Hinterrad ziehen, um Kette zu spannen
- Hinterradschrauben festziehen und Bremshebel am Rahmen wieder festziehen
Schritt 1: Abdeckung der Gangschaltung lösen
Ist eine Abdeckung über der Gangschaltung vorhanden, so solltest du und den Gangschaltzug entfernen. Sofern die Achsmuttern frei sind und die Gangschaltung sich nicht durch Verschieben der Hinterachse verstellt, muss du die Gangschaltung oder den Zug nicht lösen, da dieser direkt mit dem Rad verbunden ist und sich das Verhältnis der Gänge nicht verändert.
Schritt 2: Rücktrittbremse lösen
Ist das Fahrrad mit einer Rücktrittbremse ausgestattet, muss du auch die Verbindung zum Rahmen lockern, damit die Rücktrittbremse frei beweglich ist. Es genügt, die Schraube leicht aufzudrehen, ohne dass die Klemme sich ganz vom Rahmen löst.
Schritt 3: Schrauben an Hinterachse lockern und Kettenspannung einstellen
Wenn alle mit der Achse verbundenen Teile gelöst sind, kannst du die Muttern auf beiden Seiten gleichmäßig lockern, bis sich das Laufrad an den Ausfallenden bewegen lässt. Am besten stehst du dabei hinter dem Rad und zieht so, dass die Kette sich straft und nicht mehr durchhängt.
Schritt 4: Hinterrad-Schrauben festziehen
Während du die Kette gespannt hältst, ziehe die Muttern wieder leicht mit der Hand an und richte dabei das Laufrad grade aus. Nimm hierbei den Abstand des Reifen zu den Kettenstreben als Referenz. Ist das Rad richtig ausgerichtet kannst du es probeweise drehen und dich vergewissern, dass es grade läuft. Ziehe anschließend Alles wieder mit dem Maulschlüssel fest.
Wichtig ist, dass du die Schelle des Bremshebels nicht vergisst und diese ebenfalls gut anziehst. Hast du Hülle und Zug der Gangschaltung vorher entfernt, musst du diese anschließend wieder anbringen und fixieren. Schalte beim Treten durch alle Gänge und betätige anschließend den Rücktritt, um sicherzugehen, dass das Rad zum Stillstand kommt. Nach der Montage solltest du unbedingt noch eine Probefahrt machen, um sicher zu sein, dass alles auch unter Belastung funktioniert und nichts locker ist. Wichtig: Hat dein Rad eine Felgenbremse, musst du überprüfen, ob die Bremsbelege beim Bremsen immer noch auf der Bremsflanke liegen und nicht am Reifen schleifen.
Kette spannen bei Nabenschaltung und Scheibenbremsen
Wenn dein Fahrrad eine Nabenschaltung und Scheibenbremsen hat, kannst du die Kette auch spannen. Das sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist aber auch kein Hexenwerk, denn das Prinzip ist das gleiche.
- Anschraubpunkte prüfen - feststellen, welche die gesamte Einheit bewegen und lösen.
- Das Laufrad mit der kompletten Bremseinheit vorsichtig nach hinten ziehen und die Kette spannen.
- Laufrad ausrichten und Schrauben leicht anziehen.
Schritt 1: Lösen der Anschraubpunkte der Hinterachsen Einheit mit Bremssattel
Das Prinzip ist das gleiche wie beim Spannen der Kette von Fahrrädern mit Rücktrittbremse. Der Unterschied besteht darin, dass sich das Verhältnis von Bremssattel (am Rahmen) und Bremsscheibe (am Laufrad) verändert, wenn das Rad nicht gleichmäßig nach hinten bewegt wird. Aus diesem Grund ist der Bremssattel am gleichen Teil wie das Ausfallende oder die Achsaufhängung montiert. Diese befindet sich auf beiden Seiten der Ausfallenden. Löse nur die Schrauben, die die beiden Einheiten mit Bremssattel und Ausfallenden an Rahmen fixieren.
Schritt 2: Spannschrauben der Ausfallenden anziehen
Stelle dich hinter das Fahrrad und drehe beide Spannungschrauben an den Ausfallenden mit dem 4er Inbusschlüssel. Beide Schrauben sollten mit den gleichen Umdrehungen angezogen werden, bis die Kette gespannt ist. Achte darauf, dass das gesamte Laufrad mit dem Rahmen und den Kettenstreben in einer Flucht ist. Mit dem Rein- und Rausdrehen der Spannschraube auf der Seite an der die Kette nicht ist, kann das Laufrad ausgerichtet werden.
Schritt 3: Kette gespannt halten und Schrauben anziehen
Wenn das Laufrad nach bestem Gefühl ausgerichtet und die Kette gespannt ist, ziehe die Schrauben der jeweiligen Aufnahmeeinheiten an den Ausfallenden abwechselnd an, bis diese wieder fest sind. Vor dem vollständigen Anziehen der Schrauben sollte das Laufrad vorsichtig gedreht werden, um sicherzustellen, dass es nicht unrund läuft oder die Bremsscheibe an den Bremsklötzen oder am Bremssattel schleift. Bei starkem Schleifen musst du das Rad vor dem Festziehen der Schrauben neu ausrichten. Bei leichtem Schleifen, dass nur an einer bestimmten Stelle auftritt, kannst du den Bremssattel neu ausrichten. Dazu wird der Bremssattel an den beiden Befestigungsschrauben gelöst und nach Augenmaß ausgerichtet. Als zweite Alternative kannst du nach dem Lösen der Bremssattelschrauben die Hinterradbremse anziehen und mit einem Gummiband auf Zug halten, so dass sich der Bremssattel nach der Bremsscheibe ausrichtet. Ziehe die Schrauben des Bremssattels wieder abwechselnd fest und halte mit deiner zweiten Hand den Bremssattel dabei in Position. Prüfe anschließend die Bremse, das Laufrad und die Schaltung mit einer kleinen Probefahrt auf volle Funktion.
Fahrradkette spannen mit Kettenspanner - wie funktioniert die Kettenspannung bei Fahrrädern mit Kettenschaltung?
Hier gibt es zwei unterschiedliche Varianten. Bei einer ganz normalen Kettenschaltung ist ein Federmechanismus im Schaltkäfig verbaut, welchen den Schaltarm immer nach hinten zieht. Somit wird die Kette immer auf Spannung gehalten unabhängig davon, wie groß bzw. klein das Ritzel oder Kettenblatt des eingelegten Ganges ist. Sollte deine Kette dennoch zu locker sein, wenn auf dem kleinsten Ritzel und dem kleinsten Kettenblatt liegt, muss die Kette gekürzt werden, sofern die grade neu montiert. Ist die Kette bereits länger drauf, ist die Feder der Gangschaltung nachgespannt werden oder ist ausgeleiert und muss ersetzt werden.
Kann ich einen Kettenspanner bei meinem Fahrrad mit Nabenschaltung nachrüsten?
Du kannst auch einen Kettenspanner nachrüsten. Der Kettenspanner wird am Rahmen am hinteren Bereich des vorderen Kettenblatts montiert und zieht die untenliegende Kette näher an das Kettenblatt heran. Durch den Federmechanismus des Kettenspanners bleibt die Kette weiter gespannt, auch wenn sie im Laufe der Zeit durch Temperatur oder Verschleiß etwas länger wird. Der Vorteil ist, dass die Kette nicht mehr abspringt und durch die konstante Spannung das Ritzel, das Kettenblatt und die Kette weniger verschleißen.
Zusätzliche Hinweise
- Reinigung: Grobe Verschmutzungen, insbesondere an Ritzeln, Kette und Schaltröllchen, können Probleme beim Schalten verursachen. Eine gründliche Reinigung ist daher obligatorisch.
- Schmierung: Für geschmeidige Schaltvorgänge muss die Kette sauber und gut geschmiert sein. Die Gelenke des Schaltwerks müssen leichtgängig sein.
- Kompatibilität: Alle Teile des Antriebs und der Schaltung müssen zueinander kompatibel sein. Schaltwerk und Schaltgriff müssen vom gleichen Hersteller und idealerweise aus der gleichen Serie stammen.
- Schaltauge prüfen: Ein verbogenes Schaltauge lässt eine saubere Einstellung der Schaltung per se nicht mehr zu. Wir empfehlen, bei Beschädigung direkt ein neues Schaltauge zu verbauen.
- Schaltzug prüfen: Wenn Du einen neuen Schaltzug installierst, solltest Du auch immer gleich prüfen, ob er reibungsarm durch die komplette Hülle gleitet.
Einstellen der Schaltung am Schaltwerk
Das Einstellen des Schaltwerks einer Kettenschaltung am Fahrrad ist nicht schwer. Wir gehen bei dieser Beschreibung davon aus, dass die Schaltung schon am Fahrrad verbaut ist und die Schaltzüge und Außenhüllen unbeschädigt sind. Sind die Außenhüllen beschädigt oder von innen verrostet, kann sich der Schaltzug nicht richtig in der Hülle bewegen und das Einstellen des Schaltwerks bringt nichts. Die richtige Einstellung des Schaltwerks wird durch drei Schrauben gewährleistet. Am Schaltwerk selbst, können drei Dinge eingestellt werden, oberer Anschlag, unterer Anschlag und die Umschlingung. Über die Anschläge stellen Sie die Maximalauslenkung der Schaltung ein.
Überprüfung des Schaltauges
Um festzustellen, ob das Schaltauge verbogen ist, kann eine Sichtprüfung von hinten auf das Schaltwerk hilfreich sein. Dabei sollte die Leitrolle des Schaltwerks in einer Linie mit den Ritzeln stehen. Für eine präzisere Diagnose empfiehlt sich die Verwendung einer Schaltauge-Kontrolllehre oder eines Richtwerkzeugs, mit dem die genaue Ausrichtung überprüft werden kann.
Richten oder Austausch des Schaltauges
Ist das Schaltauge nur leicht verbogen, kann es mit einem speziellen Richtwerkzeug vorsichtig zurückgebogen werden. Achtung: Das Material kann brechen, insbesondere wenn es bereits vorgeschädigt ist. In vielen Fällen ist es jedoch empfehlenswert, das Schaltauge auszutauschen. Ersatz-Schaltaugen sind modellabhängig und können bei Fachhändlern oder online bezogen werden. Der Austausch erfordert in der Regel das Entfernen des Schaltwerks und eine präzise Montage des neuen Schaltauges.
Einstellen der Anschläge
Um die obere Begrenzung einzustellen, müssen Sie mit dem Schraubendreher die H-Schraube (H für high) drehen. Meist reicht hier nur wenig Drehung im oder gegen den Uhrzeigersinn, um das Leitröllchen nach rechts oder links zu bewegen. Wenn Leitröllchen und kleinstes Ritzel genau in einer Linie sind und die Kette gerade durchläuft, geht es weiter mit der unteren Begrenzung.
Einstellen des unteren Anschlags
Hierfür schalten Sie zunächst in den kleinsten Gang (größtes Ritzel), vorne an der Kurbel schalten Sie (wenn vorhanden) auf das kleine Kettenblatt. Nun soll die obere Leitrolle exakt unter das große Ritzel des Hinterrads: Dafür drehen Sie diesmal die L-Schraube (L für low) mit dem Kreuzschlitzschraubendreher bzw. Inbusschlüssel.
Zugspannung erhöhen oder senken
Mit der Einstellschraube am Schalthebel lässt sich die Zugspannung der Schaltung erhöhen oder senken. Das ist nötig, wenn sich die Kette nur schwer in den jeweils höheren oder niedrigeren Gang schalten lässt. Auch hier reicht in der Regel wenig Drehung nach vorne (Spannung erhöhen) oder hinten (Spannung senken): Springt die Kette nur schwer vom kleineren auf das größere Ritzel, sollte die Spannung erhöht werden.
Abstand des Schaltwerks zur Kassette
In wenigen Fällen kann sich der Abstand aber auch später noch verstellen. Dann muss er erneut eingestellt werden. Dazu dreht man mit dem Schraubenzieher oder Inbusschlüssel die B-Schraube. Wie groß der Abstand sein soll, ist von Modell zu Modell unterschiedlich: Shimano gibt für den idealen Abstand je nach Schaltgruppe verschiedene Maße an: 5 bis 6 Millimeter, 10 Millimeter oder "gerade so, dass keine Berührung erfolgt".
Überblick der Einstellschrauben
Hier noch ein kurzer Überblick der 3 Einstellschrauben eines modernen Schaltwerks. Die Schrauben und deren Funktion sind bei SRAM und Shimano aber gleich, auch deren Anordnung ist sehr ähnlich.
- B-Schraube (B-Screw): Diese Schraube ist für den Grad der Umschlingung der Kette auf der Kassette und für den Abstand des oberen Schalträdchens zum jeweiligen Ritzel zuständig.
- L-Schraube (Low Limit Screw): Diese Schraube stellt die obere Begrenzung des Schaltwerk-Schwenkbereichs ein, am größten Ritzel der Kassette.
- H-Schraube (High Limit Screw): Diese Schraube stellt die untere Begrenzung des Schaltwerk-Schwenkbereichs ein, am kleinsten Ritzel der Kassette.
1. Endanschlag unten (H-Schraube)
Schaltest Du das Schaltwerk in den leichtesten oder schwersten Gang, besteht bei schlechter Justierung die Gefahr, dass sich die Kette unten zwischen dem kleinsten Ritzel und dem Rahmen oder oben zwischen dem größten Ritzel und den Speichen verklemmt, sollte sie über das jeweilige Ritzel springen. Hierzu lässt sich der Schwenkbereich des Schaltwerks in beide Richtungen mit sogenannten Endanschlägen begrenzen. Zuerst wird der „untere“ Endanschlag eingestellt, also für die Begrenzung auf dem kleinsten Ritzel. Dies machst Du mit der H-Schraube (High Limit Screw oder H-Screw). Hierbei steht das „high“ sinnbildlich für den schwersten Gang. Drehst du die H-Schraube im Uhrzeigersinn, verstellst du den Anschlag nach innen, in Richtung Laufrad.
2. Schaltzug klemmen und Zugspannung einstellen
Von hier aus wird nun die Zugspannung eingestellt. Als Faustregel gilt: Befindet sich das Schaltwerk mit dem Röllchen unter dem kleinsten Ritzel, soll der Schaltzug minimal vorgespannt sein. Am Schaltgriff befindet sich am Ausgang für den Schaltzug-Außenhülle eine kleine Rändelschraube, die werkzeuglos verstellt werden kann. Sie sollte komplett im Uhrzeigersinn hereingedreht werden und dann ca. 1-2 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn wieder heraus. So hast Du in beide Richtungen Spielraum beim Einstellen.
3. Endanschlag oben (L-Schraube)
Nun stellen wir den "oberen" Endanschlag ein, also am größten Ritzel der Kassette. Hierzu schalte in den leichtesten Gang. Der Endanschlag wird mit der L-Schraube (Low Limit Screw oder L-Screw) justiert.
Kette kürzen
Es hilft nicht immer, die Kette einfach nur zu spannen. Ist sie zu lang, musst du die Fahrradkette kürzen. Mit Werkzeug ist das eine leichte Aufgabe. Vor allem neue Fahrradketten in Standardgröße sind meist länger als notwendig. Nimm die alte Kette und zähle die einzelnen Glieder ab. Die neue Kette kürzt du so ein, dass genau dieselbe Anzahl an Gliedern vorhanden ist.
Anleitung zum Kürzen
- Kette öffnen: Zum Kürzen die Fahrradkette öffnen. Dazu benutzt du eine Zange, mit der du das Kettenschloss entriegelst. Falls deine Fahrradkette über kein Kettenschloss verfügt, nutzt du einen Kettennieter zum Öffnen.
- Glieder entfernen: Im nächsten Arbeitsschritt entfernst du die überzähligen Kettenglieder. Verwende dazu den Kettennieter.
- Kette verbinden: Nachdem die Fahrradkette gekürzt ist, muss sie nun wieder verbunden werden. Bei einer Fahrradkette mit Kettenschloss schließt du das Schloss wieder. Bei einer Kette ohne Schloss legst du die Enden der Kette zusammen, um mit den Fingern einen neuen Nietstift in die Öffnung zu schieben.
Verwandte Beiträge:
- Fahrradkette Nieten: Anleitung & Tipps für die Reparatur
- Rostige Fahrradkette: So retten Sie Ihre Kette vor Rost und Korrosion
- Fahrradkette ohne Öl: Funktioniert das? Tipps & Tricks
- Stahl oder Alu Fahrradkette? Der ultimative Vergleich
- Ultimative Anleitung: Brembo Bremsbeläge am Motorrad schnell und sicher wechseln!
- Die besten Smartphone-Halterungen für Motorräder im Test: Sicher navigieren & immer verbunden bleiben!
Kommentar schreiben