Fahrradlampen E-Bike Test: Was zeichnet die Testsieger aus?

Wenn die Tage kürzer werden, ist eine gute Fahrradbeleuchtung unerlässlich, um sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Eine Lampe, die den Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entspricht, ist da nicht nur vorgeschrieben, sondern auch sinnvoll: Die Prüfung garantiert eine Mindestausleuchtung und ein Leuchtfeld, das bei entsprechender Montage auch den Gegenverkehr nicht in den Blindflug schickt.

Die Bedeutung der StVZO-Zulassung

Einfach die Lampe an den E-Bike-Lenker zu schrauben, reicht nicht aus. Zuerst muss die genutzte Lampe der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Sie braucht also das deutsche Prüfzeichen - die K-Nummer. Eine Helmlampe ist keine zugelassene (E-)Bike-Beleuchtung. Wer ohne oder mit einer nicht zugelassenen Lampe unterwegs ist, muss bei einer Kontrolle bis zu 35 Euro blechen. Noch schlimmer ist aber, dass man bei einem Unfall zumindest eine Teilschuld trägt.

Anforderungen an die Fahrradbeleuchtung

Laut StVZO muss das Vorderlicht so angebracht sein, dass es entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht blendet. Seit 2017 sind auch Lampen mit Fernlichtfunktion erlaubt - unter einer Bedingung: Das An- und Abschalten des Fernlichts erfolgt bei Gegenverkehr entweder automatisch oder lässt sich über einen Schalter am Lenker kontrollieren. Die verkehrssichere Beleuchtung ist erst dann komplett, wenn auch ein Rücklicht am Bike brennt.

Beide Leuchtvorrichtungen dürfen nicht blinken und müssen zwischen einer Höhe von 40 und 120 Zentimetern über dem Boden angebracht sein. Seitliche Reflektoren sind weiterhin Pflicht.

E-Bike Scheinwerfer im Test

Sechs E-Bike-Lenkerlampen mit dem entsprechenden Prüfzeichen haben wir in Labor und Praxis getestet. Alle werden direkt am Lichtausgang des Motors angeschlossen und ziehen damit die nötige Energie aus dem Haupt-Akku. Die Montage ist deshalb zwar aufwändig, aber dafür sind die Strahler immer dabei und maximal zuverlässig.

Um das zu klären, haben wir Lampen von 97 bis 350 Euro zum Test geordert. Schon bei der Helligkeit ist die Streuung groß: Im Abblend-Modus bewegt sie sich zwischen 270 (Cube) und 416 Lumen (Supernova), die Lupine SLX markiert mit 691 Lumen einen einsamen Spitzenwert.

Dazu kommt ein neues Feature: Seit 2017 erlaubt das Kraftfahrtbundesamt ein zusätzliches Fernlicht - natürlich unter der Voraussetzung, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. Das Umschalten der beiden Leuchtstufen muss deshalb automatisch oder über ein Bedienelement am Lenker, wie etwa beim Motorrad, erfolgen.

Ein Vorteil des Abblendlichts: Bremst man, senkt sich bei E-Mountainbikes die Federgabel und somit auch der Lichtkegel. Besonders bergab verkürzt das die Leuchtweite enorm. Ein Fernlicht strahlt mehr in die Höhe und in die Breite, was den Verlust kompensiert. Auch Schilder, Äste und Kurven erkennt man damit grundsätzlich besser.

Die teureren Modelle von Busch & Müller, Lupine, Supernova und Lezyne verfügen über eine solche Fernlichtfunktion - teilweise mit immenser Leuchtkraft: Die Supernova M99 Mini produziert im Fernlicht-Modus satte 1244 Lumen, Lupine liegt knapp dahinter. Schlusslicht und gleichzeitig die günstigste Lampe dieser Kategorie ist die Lezyne mit 691 Lumen.

Die Bedeutung der Ausleuchtung

In der Praxis relativieren sich die Messwerte schnell: Nicht die reine Lichtmenge, sondern die sinnvolle Ausleuchtung definiert die wahre Qualität einer Lampe. So strahlt beispielsweise der Lichtkegel von Lezyne in beiden Leuchtstufen sehr gut in die Ferne, doch die Bereiche links und rechts des Weges sind eher unterbeleuchtet. So wird die enge Kurvenfahrt schnell zum Blindflug. Auch unangenehm fürs Auge: Das Leuchtbild ist extrem inhomogen.

In dieser Hinsicht leisten dagegen die Modelle von Lupine und Supernova hervorragende Arbeit. Sie zeichnen sich durch ein sehr gleichmäßiges und breites Leuchtbild aus, das auch die Bereiche abseits der Wege gut ausleuchtet. Insbesondere Lupine sticht beim Abblendlicht aus der Masse des Testfelds hervor.

Schaltet man hingegen bei der Supernova das Fernlicht zu, bekommt der Begriff „Erleuchtung“ eine ganz neue Bedeutung. Als riesiges Lichtschwert spaltet der Strahl das Dunkel der Nacht. Der extreme Öffnungswinkel beleuchtet sogar die Baumkronen. Dieser Aha-Effekt bleibt bei den anderen Fernlicht-Modellen aus.

Optisch gleichen sich die Scheinwerfer von Cube und Litemove wie ein Ei dem anderen. Auch im Praxistest scheint die beiden nicht viel mehr als der Schriftzug zu trennen. Ihre Ausleuchtung ist homogen, die Grenze zwischen hell und dunkel dagegen sehr hart. Ihre Helligkeit ist nicht überwältigend, reicht für den Alltagsgebrauch aber vollkommen aus.

Die preiswerten Modelle beweisen damit, dass superhelle, aber schlecht gebändigte Lumen-Monster ohne Prüfzeichen auf Radwegen und Straßen deplatziert sind.

Getestete E-Bike Scheinwerfer mit Fernlicht

  • Busch & Müller IQ-XM (mit Fernlicht)
  • Lezyne ebike power hb StVZO (mit Fernlicht)
  • Lupine SL X (mit Fernlicht)
  • Supernova M99 Mini Pro (mit Fernlicht)

Getestete E-Bike Scheinwerfer ohne Fernlicht

  • Cube Pro-E 110 (ohne Fernlicht)
  • Litemove SE-150 (ohne Fernlicht)

So testet EMTB die E-Bike Beleuchtung

Den Bewertungen liegen aufwändige Labortests und Fahreindrücke aus der Praxis zu Grunde. Im Lichtlabor der Firma Supernova ermittelte EMTB mit einer Ulbricht-Kugel die exakte Lichtmenge der Lampen (Lumen). Zusätzlich haben wir die Beleuchtungsstärke (Lux) und die genaue Lichtverteilung bei einer Goniometer-Messung aufgenommen. Daraus lässt sich ein objektives Urteil über die Leuchtleistungen aller Lampen bilden.

Alle Probanden sind für eine Spannung von 12 Volt ausgelegt, die man auch an allen modernen Bosch-Motoren abgreifen kann. Die Messungen wurden hingegen bei 13,5 Volt Nennspannung durch-geführt. Das ist die übliche Messspannung für Zulassungsprüfungen nach der StVZO.

E-Bike Beleuchtung - Lexikon

  • Lumen: Der Lichtstrom in Lumen gibt die gesamte Strahlungsleistung einer Lichtquelle pro Zeiteinheit an.
  • Lux: In Lux wird die Beleuchtungsstärke auf einem bestimmten Punkt einer Fläche angegeben.
  • IP- und IK-Schutzklasse: Am E-MTB sind Lampen oft Nässe, Staub und Stößen ausgesetzt.
  • K-Nummer: Wenn eine Lampe der StVZO entspricht, hat sie das deutsche Prüfzeichen mit einer Wellenlinie und dem Großbuchstaben K sowie einer Nummer (K-…) am Gehäuse.

Detaillierte Testergebnisse

Busch & Müller IQ-XM

Die Busch & Müller bildet im Abblend-Modus einen langen, breiten Lichtkegel mit Spot-Beleuchtung in der Ferne. Hier hat die Lampe die stärkste Strahlkraft. Die Meter vor dem Vorderrad und links und rechts des Weges bekommen nur gedimmt Licht ab. Mit dem Zuschalten des Fernlichts blickt der Fahrer deutlich weiter in die Ferne. Die seitliche Ausleuchtung leidet darunter. Enge Kurven leuchtet die IQ-XM zuverlässig aus - wenn auch nicht mit überragender Helligkeit. Gemessen am Preis ist die Verarbeitung eher bescheiden.

Feature Bewertung
Effizienz 6/10
Fernlicht 7/10
Abblendlicht 7/10
Handhabung 6/10

Lezyne ebike power hb StVZO

Die dicke Lezyne wirkt am E-MTB-Lenker wie die Lichtleiste auf dem Dach eines Rallye-Trucks. Sie leuchtet hell und weit. Fern- und Abblendlicht unterscheiden sich in ihrer Leuchtkraft kaum. Die Lichtbilder beider Helligkeitsstufen bestehen aus zwei Feldern, die ein klarer Dunkelstreifen trennt. Der schmale Lichtkegel bündelt fast die gesamte Lichtleistung auf einen schmalen, sehr hellen Streifen. Die Breiten abseits des Streifen saufen ab. Hier wird die Kurvenfahrt wortwörtlich zum Blindflug. Ansonsten überzeugt die solide Verarbeitung.

Feature Bewertung
Effizienz 7/10
Fernlicht 6/10
Abblendlicht 7/10
Handhabung 6/10

Lupine SL X

Mit 275 Lumen Vorsprung überstrahlt die Lupine SL X im Abblend-Modus den Großteil des Testfelds um Längen. Nur die Supernova kann hier mithalten. Ausgezeichnete Reichweite, gleichmäßige Lichtverteilung, gute Ausleuchtung auch in den Randbereichen direkt vor dem Vorderrad. Wer das Maximum herauskitzeln will, schaltet das Fernlicht zu. So leuchtet die Lupine noch besser in die Ferne, der Öffnungswinkel nach oben fällt aber nur mittelmäßig aus. Enge Kurven hingegen erstrahlen in beiden Beleuchtungsstufen in hellem Glanz. Zusätzlich gibt es ein Tagfahrlicht.

Feature Bewertung
Effizienz 9/10
Fernlicht 9/10
Abblendlicht 9/10
Handhabung 7/10

Supernova M99 Mini Pro

In Sachen Fernlicht macht dem Supernova-Scheinwerfer M99 Mini Pro so schnell keiner was vor. Der Öffnungswinkel fällt nach oben fast doppelt so hoch aus wie bei den Mitstreitern - trotz eintauchender Federgabel hat man alles im Blick. Die Leuchtbilder von Abblendlicht und Fernlicht sind sehr ähnlich. Beide verfügen über ein sehr helles, homogenes Zentrum. Bei der Leuchtkraft unterscheiden sich die Modi aber deutlich. Die Randbereiche sind angenehm hell. Bei der Ausleuchtung in Kurven liegen die Freiburger mit Lupine auf einem Niveau. Sehr angenehmes Abblendlicht.

Feature Bewertung
Effizienz 10/10
Fernlicht 10/10
Abblendlicht 9/10
Handhabung 7/10

Cube Pro-E 110

Die kompakte und leichte Cube geht im direkten Leuchtvergleich mit der teureren Konkurrenz mit Fernlicht naturgemäß etwas unter. Sie liefert das schwächste Abblendlicht im Test. Für den Gebrauch im Straßenverkehr reicht sie jedoch allemal. Hohe Geschwindigkeiten sind bei der mäßigen Ausleuchtung aber nicht drin. Die Lichtverteilung konzentriert sich sehr auf das Zentrum. Am Rand des Lichtkegels fällt die Helligkeit abrupt ab. Bereiche abseits des Weges bekommen nur spärlich Licht ab, was die rasante Kurvenfahrt beeinträchtigt.

Feature Bewertung
Effizienz 7/10
Abblendlicht 6/10
Handhabung 8/10

Litemove SE-150

Als zweite Lampe ohne Fernlicht im Testfeld liefert sich die Litemove ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Cube. Auch wenn sie sich optisch kaum unterscheiden, nach mehrfachen Praxistests haben sich die Laborwerte bestätigt: Schaut man genau hin, ist die Litemove minimal heller. Dabei wirkt sich die höhere Lumen-Zahl besonders im vorderen Teil des Lichtkegels aus. Hier produziert der Mini-Strahler ein sehr helles Licht, das in die Weite konstant dunkler wird. Bei der Ausleuchtung sind die beiden Kontrahenten gleichauf.

Feature Bewertung
Effizienz 6/10
Abblendlicht 7/10
Handhabung 8/10

Workshop E-Bike-Beleuchtung am Akku anschließen

Der Strom kommt aus der Steckdose. Doch bevor ihn der Scheinwerfer in Lux und Lumen verwandelt, muss er durch den E-Bike-Akku. Das Anschließen ist nicht trivial, eventuell muss die Werkstatt helfen. Doch diese vier Check-Punkte bringen den Strahler garantiert zum Leuchten.

Checken

Vor dem Kauf einer E-Bike-Beleuchtung gibt es zwei grundlegende Dinge zu klären: Wie viel Spannung liegt am Lichtport meines E-Bike-Motors an? Und für welche Spannung ist meine Lampe ausgelegt? Im schlimmsten Fall zerstört die falsche Kombination den Scheinwerfer. Sprich: Greift man zu einer Lampe, die nur für 6 Volt Spannung ausgelegt ist und stöpselt sie an einen Motor, an dessen Lichtport 12 Volt anliegen, leuchtet die Lampe nicht oder wird beschädigt.

Viele Hersteller bieten deshalb ihre Lampen für 6 oder 12 Volt an. Manche Modelle verfügen auch über eine automatische Leistungsanpassung an die Anschlussspannung des Motors. Das bedeutet, dass die Scheinwerfer an einem 12-Volt-Anschluss genauso funktionieren wie an einem 6-Volt-Anschluss.

Anschließen

Die Kontakte für das Verbindungskabel der E-Bike-Lampe liegen direkt am Motor. Um sie zu erreichen, muss man die Motorabdeckung entfernen. Will man von dort aus die Kabel durch den Rahmen verlegen, muss bei Bosch und Shimano der Motor ausgehängt werden. Bei Brose genügt es, die seitliche Abdeckung abzunehmen, um das Kabel durch den Rahmen zum Kontaktstecker zu führen.

Beim Anschließen am Shimano-Motor müssen möglicherweise vorher die Kontakte mit einer Abisolierzange freigelegt werden.

Worauf Du bei der Auswahl des richtigen E-Bike-Scheinwerfers achten solltest

Zunächst muss die Leuchte den technischen Vorgaben des Antriebs entsprechen - die Spannung in Volt ist hier am wichtigsten. Achte also genau auf die Angaben zum Produkt und frage im Zweifel bei unserem Service nach.

Einige Scheinwerfer sind für eine konkrete Spannung gebaut, einzelne Modelle von Supernova etwa für 12 V, Lupine-Scheinwerfer vertragen 6-12 V und passen so an die meisten Antriebe, andere decken alle Systeme ab, z. B. bei Busch + Müller mit 6-42 bzw. 60 V.

Das richtige Rücklicht für Dein E-Bike

Beim Mountainbike, egal ob mit oder ohne Motor, ist aus konstruktiven Gründen oftmals ein Akku-Rücklicht schlauer als ein vollverkabeltes. Beide Varianten, mit Akku oder Kabel, gibt es zur Montage an der Sattelstütze (bzw. am Sitzrohr) oder an der Sitzstrebe - hier ist auf die beidseitig sichtbare Platzierung zu achten.

An der noch eher jungen Gattung der SUV-E-Bikes finden sich neben waschechten MTB-Komponenten auch Schutzbleche und Gepäckträger - hier bieten sich natürlich auch Rücklichter zur dortigen Montage an, wie etwa das von Lezyne für den Gepäckträger, das mit 270 Grad auch seitlich optimal sichtbar ist.

Achte bei der Montage Deines Rücklichts immer darauf, dass es auch von der Seite gut gesehen wird! So sollte es nicht etwa permanent von Taschen oder Deinen Beinen verdeckt sein.

Nimm Rücksicht auf die Natur

Viele E-Mountainbiker nutzen ihre integrierte oder nachgerüstete Beleuchtung gern für sog. Nightrides, die sind ökologisch allerdings nicht unumstritten. Dämmerungs- und Nachtzeiten sind für Wildtiere nicht nur Ruhezeiten, sondern dienen oft auch dem Nahrungserwerb, der Mobilität oder der Fortpflanzung. In einem dicht besiedelten Land mit stark zerschnittenen Habitaten und wenig Rückzugsräumen bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Nightrides bedeuten immer Störungen dieser Aktivitäten.

Ökologisch wertvolle Habitate wie FFH- und Naturschutzgebiete oder Nationalparks sollten für Nightrides generell tabu sein. Auch der Winter ist - so paradox es klingt -, ökologisch keine sinnvolle Zeit für einen Nightride, auch wenn der Wunsch danach wegen der kurzen Tage am größten ist. Störungen und Flucht erschweren aber die ohnehin nicht leichte, winterliche Energieversorgung von Wildtieren.

Bleib also in der Nähe von Siedlungen, meide die Nachtstunden und lass den Tieren ihre Räume und Zeiten!

Weitere Fahrradlicht-Testsieger und Preis-Leistungs-Tipps

  • Testsieger 2024: Knog Blinder StVZO 120
  • Preis-Leistungs-Tipp 2024: Trelock LS 480 Lighthammer USB
  • Preis-Leistungs-Tipp 2024: Osram LEDsBike Race 80 Set
  • Testsieger 2022: Acid Pro 80
  • Preis-Leistungs-Tipp 2022: Knog Plug
  • Testsieger 2021: Sigma Aura 80
  • Preis-Leistungs-Tipp 2021: VDO Eco Light M60

Details zu den getesteten Lampen (2024)

  • Acid/Cube Pro 100 LED Front Light: Top bedienbare, preisgünstige Leuchte mit abnehmbarer Lenkerklemme.
  • Axa Down 100: Eher leichte Leuchte mit etwas fummelig zu bedienendem Lenkergummi, davon ab ist das Handling sehr gut.
  • Busch+Müller Ixon Rock: In Deutschland hergestellte, teure, wertige Lampe. Die Lenkerklemme ist prima zu bedienen und sitzt sicher.
  • Cateye Gvolt 70.1: Gute Leuchtkraft und mit 13° ein eher großer Leuchtwinkel, nur im Nahbereich nicht top.
  • Giant Recon HL 80 Lux: Einen extrem breiten (27° Leuchtwinkel!), weit vor das Vorderrad reichenden Lichtkegel bietet die solide bedienbare Giant, aber auch eine geringe Reichweite.
  • Knog Blinder StVZO 120: Knog bietet eine schwere, teure, top verarbeitete Leuchte. Sie liefert die höchste Reichweite, das beste Leuchbild und im Vergleich "brutale" Leuchtkraft - top!
  • Lezyne Macro StVZO 500+: Wird per Silikonband sehr gut fixiert. Sie bietet ein breites, vergleichsweise helles, weit herab reichendes Lichtfeld.
  • Lezyne Macro StVZO 600+: Die prima bedienbare Super ist die zweitschwerste Lenkerleuchte im Test.
  • NG Sports Fahrradlampe Lavandee 50: Die kleinste und mit Abstand leichteste Lampe im Test stammt von der Cosmic-Sports-Eigenmarke NG.
  • Osram LEDsBike Race 80 Set: Per abnehmbarer Silikonhalterung wird die sehr preiswerte, dennoch sauber verarbeitete Osram befestigt.
  • Sigma Aura 80 USB: Eine solide Leistung liefert die relativ leichte, sehr gut bedienbare Sigma ab.
  • Trelock LS 480 Lighthammer USB: Die LS 480 von Trelock überzeugt. Zum fairen Preis liefert sie einen nicht super hellen, aber breiten und sehr weit vor das Vorderrad reichenden Lichtkegel - sowie hohe Reichweite.

Neue Frontleuchten im Alltagstest

  • LightSkin Naca Road: Speziell für Roadies. Für den Einsatzzweck auf der Straße bot die NACA Road jedoch ein ausreichend helles und breites Lichtbild.
  • BBB Strike Duo 1200: Macht die Nacht zum Tag. Durch die wirklich helle Nahfeldausleuchtung ist die BBB Strike sehr gut auf schmalen unbefestigten Straßen einsetzbar und eignet sich perfekt zum Graveln.
  • Giant Recon HL 80 Lux: Augenschmeichler. Die Giant Recon HL 80 überzeugt mit ihrem klar strukturierten und fürs Auge angenehm wahrnehmbaren Leuchtbild. Der eher nach vorne gerichtete Lichtkegel der Recon HL 80 eignet sich sehr gut für die flotte Fahrt auf der Straße.

BikeX Fahrradlicht-Test 2022: Die Ergebnisse

  • Acid Pro 80 (Testsieger): Die Acid (übrigens eine Eigenmarke von Cube) überrascht mit spannenden Features: Dank Schraubschelle kann sie vor dem Vorbau, also zentral, montiert werden.
  • Axa Greenline 50 Front: Axa bietet mit der Greenline 50 eine recht preiswerte Lampe an. Gewicht und Handhabung sind okay, der Ladeport ist leicht zugänglich.
  • Busch&Müller Ixon Fyre: Dank schmaler Form wirkt die Ixon Fyre schnittig, die Halterung ist aber wenig flexibel, die Montage erfordert Kraft.
  • Cateye GVolt 50: Mit der GVolt50 stellt Cateye ein Frontlicht mit großem Lichtkegel und hoher Leuchtweite. Die Ausleuchtung zur Seite ist super.
  • Knog Plug (Tipp Preis-Leistung): Klein, aber oho: Die günstige Knog überrascht mit homogenem Lichtkegel.
  • Sigma Aura 100: Der große Lichtkegel der Sigma ist weniger hell als bei Lezyne, dafür ausgewogener.
  • Trelock LS 600 I-Go Vector: Die Trelock kommt mit digitaler Restzeitanzeige, auch ihre Ausdauer ist klasse.

Die besten Rücklichter fürs Rennrad

  • Cateye X2G Kinetic: Bei Verzögerungen schaltet die Cateye X2G Kinteic automatisch in den helleren "Bremslichtmodus".
  • Lezyne Strip Drive StVZO: Fünf LEDs sorgen bei der Lezyne Strip Drive StVZO für sehr gute Sichtbarkeit - in einem Winkel von 270°.

BikeX Fahrradlicht-Test 2020: Die Ergebnisse

  • Busch&Müller Ixon Core: Das sehr gleichmäßige Lichtfeld ist zusammen mit der sehr guten Ausdauer die Stärke der Ixon Core von Busch&Müller.
  • Cateye GVolt 70.1: Die GVolt 70.1 von Cateye leuchtet dank breitem Lichtfeld auch Kurven sehr gut aus.

Fernlicht fürs E-Bike: Trelock Lighthammer im Test

Eine Umrüstung auf den Trelock Lighthammer LS 930-HB sorgt für ein ganz anderes Fahrgefühl bei Dunkelheit als mit der Standardbeleuchtung. In der Stadt dürfte das weniger auffallen, aber in dunklen Gegenden ist der Unterschied so eklatant wie zwischen Standlicht und Abblendlicht beim Auto.

Die Halterung (ZL HB 400-318/350) macht - wie der Korpus der Lampe - einen soliden Eindruck. Beides besteht aus Aluminium in einem schwarzen, matten Finish.

Schon im normalen Modus mit 130 Lux ist die Ausleuchtung wesentlich breiter und reicht weiter als mit der E-Bike-Standardleuchte. Hier bleiben kaum Wünsche offen, das Licht ist super.

Das Fernlicht legt dann mit 150 Lux trotzdem noch merklich zu, insbesondere - nun ja - in der Ferne. Der Unterschied ist enorm.

Trelock Lighthammer-Serie für E-Bikes

Lighthammer LS 800 LS 830-T LS 890-T LS 890-HB LS 930-HB LS 990 Pro
Lux 60 80 100 100 130 200
Stromquelle 6 - 12 V DC 6 - 12 V DC 6 - 12 V DC 6 - 12 V DC 6 - 12 V DC 12 V DC
Sichtweite 80 m 100 m 120 m 120 m 140 m 170 m
Sichtbarkeit 4500 m 5500 m 6500 m 6500 m 7000 m 8000 m
Fernlicht nein nein nein 130 Lux 150 Lux 250 Lux
Tagfahrlicht nein ja nein nein ja ja
Auto Funktion nein ja nein nein ja ja

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