Marathon Plus und Marathon Plus Tour sind zwei beliebte Fahrradreifenmodelle von Schwalbe. Beide Reifen bieten ausgezeichneten Pannenschutz und hohe Langlebigkeit.
Marathon Plus: Der vielseitige Reifen
Marathon Plus ist ein vielseitiger Fahrradreifen, der für den Einsatz auf Straßen, Radwegen und leichtem Gelände entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch seinen herausragenden Pannenschutz aus, der durch die patentierte SmartGuard-Technologie gewährleistet wird. Er bietet eine ausgezeichnete Laufleistung und Pannensicherheit.
Marathon Plus Tour: Der Spezialist für Touren und Trekking
Marathon Plus Tour ist ebenfalls ein erstklassiger Fahrradreifen von Schwalbe. Im Vergleich zum Marathon Plus wurde er speziell für Touren- und Trekkingräder entwickelt. Er bietet nicht nur einen hervorragenden Pannenschutz, sondern auch einen erhöhten Komfort und eine bessere Traktion auf unterschiedlichen Oberflächen.
Die Unterschiede im Detail
Der Hauptunterschied zwischen Marathon Plus und Marathon Plus Tour liegt im Profildesign und der spezifischen Verwendung.
Der Marathon Plus verfügt über ein glatteres Profil, das auf Asphalt eine geringere Reibung und einen niedrigeren Rollwiderstand bietet. Dies macht ihn ideal für den täglichen Gebrauch und den Einsatz in der Stadt.
Der Marathon Plus Tour hingegen besitzt ein griffigeres Profil mit tieferen Rillen und zusätzlichen Lamellen. Dadurch bietet er eine bessere Traktion auf unterschiedlichen Oberflächen, einschließlich Schotterwegen und leichtem Gelände.
Eignung für E-Bikes
Gerade E-Bikes benötigen einen äußerst stabilen, haltbaren und pannensicheren Reifen. Der Schwalbe Marathon Plus erfüllt alle Anforderungen, die an einen Reifen für E-Bikes gestellt werden. Laut Hersteller geht die Grenze auch über eine Trittunterstützung bis 25 km/h hinaus. Der original Marathon Plus ist in den gängigen Größen mit dem europäischen Prüfzeichen für schnellere E-Bikes bis 50 km/h zertifiziert.
Technologien und Besonderheiten
Der Hersteller Schwalbe hat sich den Begriff „unplattbar“ eigens für den Marathon Plus Reifen schützen lassen. Das liegt vor allem an dem patentgeschützten Pannenschutzgürtel, der fünf Millimeter stark ist und aus hochelastischen Spezialkautschuk hergestellt wird. Heftzwecken z.B. haben bei diesem Reifen keine Chance.
Der Schwalbe Marathon Plus ist gegen vorzeitiges Altern durch Witterungseinflüsse oder Überbelastung bei zu geringem Luftdruck geschützt. Die spezielle Anti-Aging-Technologie, die eigens von Schwalbe entwickelt wurde, macht die Seitenwände der Reifen gegen Rissbildung extrem resistent.
Der Pannenschutz in den Marathon Plus Reifen ist zudem äußerst elastisch. Die hohe Elastizität kann nur mit einem Spezialkautschuk erreicht werden, der einen hohen Anteil an Naturkautschuk beinhaltet. Dieser Naturkautschuk lässt sich nur sehr aufwendig aus Recycling gewinnen. Schwalbes Pannenschutz besteht zum Teil aus recyceltem Naturkautschuk und trägt so, mit der Schonung der Ressourcen, zum Umweltschutz bei.
Der Pannenschutzgürtel der Marathon Plus Reifen ist weltweit einzigartig: Er ist besonders stark und wird aus hochelastischen Spezialkautschuk hergestellt. Selbst Heftzwecken können da nicht durchstechen. Der Pannenschutzgürtel der Marathon Plus Reifen ist äußerst elastisch - die Voraussetzung für den unplattbar-Schutz und das dynamische Rollen.
Reifentest: So wurde getestet
Fahrradreifen haben kein leichtes Leben: Steine, Dornen und Glasscherben trachten täglich nach ihrer Luft. Schotter sowie Flur- oder Waldwegen gute Leistung bringen. Die schwarzen Rundlinge müssen also viel leisten, wodurch das Lastenheft dementsprechend lang ausfällt.
Um Ihnen daher den bestmöglichen Überblick zu verschaffen, haben wir einen Praxis- und Prüfstandtest durchgeführt. Dabei erfolgt der Praxistest auf zahlreichen Testfahrten im Alltag, beim Pendeln und Wochenendtouren.
Beim Pannenschutz setzen die Hersteller auf zwei verschiedene Systeme: Hochdichte, engmaschige Gewebe sind besonders leicht und flexibel, sind aber teuer und schützen nicht so effizient vor Durchschlägen. Sie werden meist bei Gravelreifen und eher teuren Trekkingreifen eingesetzt. Dicke Gummieinlagen unter der Lauffläche agieren als Abstandhalter, erhöhen aber das Gewicht und teils den Rollwiderstand recht deutlich.
Testergebnisse Pannensicherheit
Beim Schutz gegen Durchstiche werden drei Tests durchgeführt. Dabei wird im ersten Test die Sicherheit gegen Dornen, Nägel oder Draht überprüft und ein spitz zulaufender Metalldorn durch die Lauffläche gedrückt. Hier überzeugen vor allem Condura, CST, Michelin und die beiden Schwalbe Marathons.
Beim zweiten Test simuliert ein flacher Prüfdorn die Abwehr gegenüber scharfkantigen Glasscherben oder Steinen. Michelin CityStreet, Scalato Mondano und vor allem Schwalbe Marathon E-Plus sowie G-One setzen sich teils deutlich ab.
Der dritte Test überprüft die Widerstandsfähigkeit der Flanken, um gegen Kanten, große Steine oder Äste am Boden gewappnet zu sein. Maxxis, Michelin City Street und Schwalbes Marathon E-Plus sowie G-One bieten hier sehr hohen Schutz.
Die Bestwerte setzen Maxxis, Michelin und Schwalbe Marathon E-Plus.
Am Ende kristallisieren sich in Summe aller Pannenschutztests folgende Champions heraus: Bei den Trekkingreifen bestechen Michelins CityStreet und vor allem Schwalbes Marathon E-Plus. Bei den Gravelreifen überzeugen vor allem Teravail und Schwalbe.
Fahrgefühl und Fahrdynamik
Am Ende zeigt die echten Fahrqualitäten nur der Praxistest. Dazu wurden die Testmodelle auf Fahreindruck, Laufgeräusche, Komfort, Dämpfungsverhalten und Traktion überprüft. Für die Fahrdynamik besonders wichtig ist ein geringes Gewicht. Schließlich muss der Reifen nach jedem Ampelstopp oder einer Kurve wieder in Fahrt gebracht werden.
Während das Gewicht eher nur beim Beschleunigen wichtig ist, spielt der Rollwiderstand immer eine große Rolle. Beim Abrollen des Reifens entsteht nämlich zwischen den verschiedenen Reifenkomponenten sowie zwischen Reifen und Schlauch ein Walkeffekt, der Energie vernichtet. Ein geringer Rollwiderstand sorgt also für ein zügiges Vorankommen und eine gute Agilität, der Fahrer spart zudem Energie.
Beim Fahrkomfort arbeiten zwei Punkte Hand in Hand: Der Komfort selbst wird durch eine geschmeidige Reifenkonstruktion erzielt. Bei der Traktion ist ein Ergebnis nicht zwingend nur am Profil auszumachen, denn sie ergibt sich aus der Griffigkeit der Gummimischung, dem Profil und der Geschmeidigkeit der Karkasse.
Tipps und Zubehör für Fahrradreifen
Hier sind einige Tipps und Zubehörteile, die Ihnen helfen, das Beste aus Ihren Fahrradreifen herauszuholen:
- Felgenband: Hochwertige Felgenbänder reduzieren schon ab Werk das Pannenrisiko.
- Luftdruckprüfer: Beste Performance gibt’s nur mit dem richtigen Luftdruck. Ein kompakter Luftdruckprüfer hilft bei der regelmäßigen Kontrolle.
- Montagefluid: Wenn störrisch aufzuziehende Reifen nicht in ihre Endposition springen wollen, hilft Schwalbe EasyFit.
- Reifenheber: Intelligente Reifenheber wie der Maxalami NoodLever können mehr: Er hebelt nicht nur, sondern hat auch eine clevere De- und Montagefunktion.
- Talkum-Puder: Wer mit Schlauch fährt, sollte die Reifen-Innenwand wie auch den Schlauch mit Talkum benetzen. Dadurch agieren beide geschmeidiger und können nicht aneinander verkleben.
Größenangaben bei Fahrradreifen
Um einen Fahrradmantel nachzukaufen, muss die Größenangabe beachtet werden. In Europa werden drei verschiedenen Bezeichnungssysteme verwendet, so dass genau geschaut werden muss, nach welchem System der Reifen bezeichnet wird.
Größenangabe ETRTO
Die DIN-Norm ETRTO Reifenbezeichnung bezieht sich auf Reifenbreite sowie Reifeninnendurchmesser (Felgennenndurchmesser) und kann z.B. wie folgt aussehen: 37 - 622. Das Nennmaß bezieht sich mit dem ersten Wert auf die Mantelbreite in aufgepumptem Zustand. Das zweite Nennmaß beziffert den inneren Fahrradreifendurchmesser. Beide Werte werden in der Maßeinheit Millimeter (mm) angegeben.
Größenangabe Zoll
Bei der Mantelgröße angegeben in Zoll bezieht sich die erste Ziffer auf dem Fahrradmantel auf den Durchmesser des Fahrradreifens. Der zweite Wert beziffert die Fahrradreifenbreite. Dabei wird zwischen zwei Varianten unterschieden:
- Zoll Variante 1: 28 x 1,40 - Außendurchmesser ca. 28 Zoll, Breite ca. 1,4 Zoll
- Zoll Variante 2: 28 x 28 × 15/8 × 13/8 - Außendurchmesser 28 Zoll, 15/8 Zoll Reifenhöhe, 13/8 Reifenbreite.
Französische Angabe für Fahrradreifen
Die in Millimeter gehaltene Französische Angabe, kurz FRA, beziffert Außendurchmesser, Breite sowie Höhe des Reifens und sieht beispielsweise so aus: 700 x 35C. 700 entspricht dem Reifenaußendurchmesser; 35 ist die Reifenbreite.
Achtung: Beim Kauf eines neuen Fahrradmantels wähle immer einen Mantel mit der Größenangabe, die du bereits auf deinem Fahrrad fährst. Die verschiedenen Maßsysteme sind nicht miteinander kompatibel.
Wann benötigt man einen neuen Fahrradreifen?
Ist das Profil des Fahrradreifens abgefahren, muss dieser erneuert werden. Je nach Fahrleistung kann dies innerhalb eines Jahres aber auch erst nach 5 oder mehr Jahren der Fall sein. Wird der Reifen glatt und erfüllt dieser nicht mehr den eigentlichen Zweck, sollte er erneuert werden. Ebenfalls sollte der Fahrradreifen ausgetauscht werden, wenn der Mantel spröde ist.
Der nächste Fall bei dem ein neuer Mantel her muss ist, wenn eine zu große Beschädigung im Mantel vorhanden ist. Fährt man über eine Glasscherbe und schneidet diese Teile des Mantels mit heraus, sollte auch hier der Mantel getauscht werden.
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