Möhnesee, im Kreis Soest gelegen, ist ein wunderschöner Ort für Radtouren in Deutschland. Der Möhnesee erstreckt sich über eine Fläche von etwa 10 Quadratkilometern und liegt eingebettet zwischen den sanften Hügeln der Region. Umgeben von dichten Wäldern und grünen Feldern bietet er eine idyllische Kulisse für Radtouren.
Radtouren am Möhnesee
Es gibt zahlreiche schöne Radtouren am Möhnesee, die sowohl für Anfänger als auch erfahrene Radfahrer geeignet sind. Ein beliebter Weg führt entlang des Ufers des Sees und ermöglicht es den Radlern, die atemberaubende Naturkulisse aus nächster Nähe zu erleben. Entlang dieses Weges gibt es verschiedene Rastplätze mit Bänken und Tischen, an denen man eine Pause einlegen kann.
Eine weitere interessante Route führt um den gesamten See herum. Diese Tour ist etwas anspruchsvoller, da sie einige Steigungen beinhaltet, aber sie belohnt die Fahrer mit spektakulären Aussichten auf den See sowie malerischen Dörfern entlang der Strecke.
Die beste Zeit für eine Radtour
Die beste Zeit für Radtouren am Möhnesee ist während der warmen Jahreszeiten wie Frühling oder Sommer. Zu dieser Zeit ist das Wetter angenehm und die Natur erstrahlt in voller Pracht. Im Herbst bietet sich auch eine Fahrradtour an, um das bunte Laub der umliegenden Bäume zu genießen.
Startpunkte und Fahrradverleih
Es gibt mehrere Orte entlang des Möhnesees, von denen aus man Radfahren kann. Die Stadt Möhnesee selbst ist ein guter Ausgangspunkt für verschiedene Touren. Hier findet man auch Fahrradverleihstationen, falls man kein eigenes Fahrrad dabei hat. Weitere Startpunkte sind beispielsweise die Dörfer Körbecke oder Delecke, die ebenfalls am See liegen.
TrioVelo: Drei Orte, eine Tour
„TrioVelo“ verbindet auf rund 45 km die Stadt Soest mit den Gemeinden Bad Sassendorf und Möhnesee. Von Möhnesee geht es zunächst bergan Richtung Soest. Der gesamte historische Stadtkern der fahrradfreundlichen alten Hansestadt ist im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“.
Entlang an zahlreichen Baudenkmälern aus dem weltweit einmaligen Grünsandstein und hübschen Fachwerkzeilen, führt die Route vorbei am Osthofentor und dem mittelalterlichen Stadtwall Richtung Stadtpark. Weiter geht es gen Osten nach Bad Sassendorf. In dem idyllischen Kurort laden der Ortskern, das Erlebnismuseum „Westfälische Salzwelten“, die Börde Therme und der Kurpark mit dem neuen Erlebnis-Gradierwerk zum Verweilen ein. Von dort führt die Route über den Haarstrang Richtung Süden ins Möhnetal.
Auf diesem malerischen Streckenabschnitt eröffnen sich weite Blicke bis zu den Höhenzügen des Arnsberger Waldes. Die Strecke führt außerdem einige Kilometer direkt am Nordufer des beliebten Stausees entlang, der in den vergangenen Jahren wiederholt zum Lieblingssee in NRW gewählt wurde. Unterwegs finden Radfahrer vielfältige Einkehrmöglichkeiten. Die Tour kann ebenfalls entgegengesetzt oder ab Soest bzw. gestartet werden.
Pengel-Anton-Route: Auf ehemaligen Bahntrassen
Über die Pengel-Anton-Route - eine ehemalige Bahntrasse - geht es von der alten Hansestadt Soest aus zunächst autofrei zum Möhnesee. Schon vom Höhenzug der Haar aus bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den größten der Sauerländer Stauseen und den dahinterliegenden Arnsberger Wald. Am See angekommen führen gut ausgebaute Radwege teilweise entlang des Nordufers, bevor es über den Alten Soestweg durch das Naturschutzgebiet am Kleiberg wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.
Zwar gilt es auf diesem Abschnitt ein paar Höhenmeter zu überwinden, kleine Radler dürften bei der Fahrt durch das ehemalige Truppenübungsgebiet zwischen Soest-Hiddingsen und Möhnesee-Büecke aber vor allem ihre Freude haben, wenn sie eines der halbwilden Pferde, Heckrinder oder Wildschafe, die dort angesiedelt wurden, entdecken. Und die Großen werden mit einem Blick auf die beeindruckende Kirchturmsilhouette der alten Hansestadt Soest mehr als "entschädigt".
Landschaftlich besonders reizvoll ist dabei die Wegstrecke durch das 230 Hektar große ehemalige Militär-Gelände zwischen Büecke und Hiddingsen. Inzwischen ist das Areal in das internationale Schutzgebietssystem des Netzwerks „Natura 2000“ aufgenommen worden, die üppige Natur hat sich den ehemaligen Truppenübungsplatz vollkommen zurück erobert. Das „Naturschutzgebiet Kleiberg“ ähnelt heute einem Relikt der vorindustriellen Landwirtschaft in der Soester Börde: Halbwilde Pferde, Heckrinder und Schafherden halten als Weidetiere die Landschaft offen. In den Ausbau dieses Naturerlebnisses wurden 700.000 Euro Fördergeld investiert.
Weitere Radwege in der Umgebung
Im ADFC-zertifizierten, fahrradfreundlichen Soester Kreisgebiet führen herrliche Radwege beispielsweise bis zum - und rund um - den Möhnesee oder ins benachbarte Lippetal. Kulturell und landschaftlich interessante "Haltepunkte" auf der Strecke inklusive. Die Knotenpunktbeschilderung sorgt für einfache Orientierung im Radwegenetz Südwestfalen, auch im Kreis Soest. Das Netz ist in eine Wabenstruktur mit durchnummerierten Knotenpunkten unterteilt, die man einfach per Nummer folgen kann. So lassen sich Routen flexibel verbinden, verlängern oder kürzen, ganz ohne Karten. Infotafeln zeigen stets den aktuellen Standort und den nächsten Knotenpunkt.
Details zu einer Teilstrecke der Pengel-Anton-Route
Eine Teilstrecke der Pengel-Anton-Route führt von Soest (100 m ü. NN) bis auf den Haarstrang bei Echtrop (280 m), leicht abfallend zum Möhnesee (230 m) und dann eine leicht ansteigende ehemalige Bahntrasse entlang. Die Paderborner Landstraße / B 1 am östlichen Stadtrand von Soest wird stadtauswärts verlassen, die L 747 unterquert und dem Weg rechts versetzt gefolgt. An einem Biergarten vorbei führt der Weg schräg rechts parallel zum Bach (teilweise leicht ansteigend). Die BAB 44 wird unterquert (rechter Weg: Radweg/Fahrradweg auf ehemaliger Bahntrasse). Bei ELFSEN wird die K 5 gequert (Querungshilfe, eine Pfostensperre). Später werden ein Weg (eine Pfostensperre) und eine Straße gequert. Bei Kilometer 5,2 wird die L 856 überquert: Radweg/Fahrradweg mit minimaler Steigung.
Hinter einem kleinen Wald wird dem Radweg/Fahrradweg rechts gefolgt (leichte Steigung) und an der Hofzufahrt geradeaus auf den rechten Weg (Radweg/Fahrradweg, Rechtskurve, minimale Steigung). In SCHALLOH (Gasthaus) wird nach kurzer Gefällstrecke die L 856 gequert (zwei Drängelgitter) und dem Weg rechts versetzt wieder auf die ehemalige Bahntrasse gefolgt (minimale Steigung). Bei ECHTROP werden zwei Straßen gequert (erste Straße mit einem Drängelgitter, zweite Straße mit einem Drängelgitter, kurz neben der Trasse), dann wird dem Weg links versetzt gefolgt: Kiepenkerlweg (minimale Steigung).
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