Ihre Fahrradreifen sind einem stetigen Verschleiß ausgesetzt und gehen früher oder später kaputt, egal ob Sie täglich zur Arbeit radeln oder nur gelegentlich am Wochenende mit dem Mountainbike durch den Wald fahren. Dann wird es Zeit für einen Austausch.
Wann sollte man Fahrradreifen wechseln?
Anders als bei Kraftfahrzeugen ist ein abgefahrenes Reifenprofil bei Fahrrädern in der Regel kein Problem.
Wird allerdings bereits die Pannenschutzeinlage auf der Lauffläche sichtbar, ist es definitiv Zeit, den Reifen an Ihrem Fahrrad zu wechseln.
Gleiches gilt natürlich auch, wenn dieser deutliche Schäden aufweist oder die Luft entweicht.
Eine pauschale Aussage, wie oft Sie die Fahrradreifen wechseln sollten bzw. ab welchem Alter, lässt sich nicht treffen, da deren Lebensdauer von vielen verschiedenen Faktoren abhängt.
Im Allgemeinen können gute Fahrradreifen zwischen 2000 und 5000 Kilometern halten. Die durchschnittlichen Fahrradreifen halten etwa fünf Jahre.
So sollte ein Reifen eines Rennrads etwa 3500 Kilometer halten, wenn Sie ein paar Mal pro Woche fahren.
Fahrradreifen können sechs bis zehn Jahre halten, wenn sie nicht benutzt werden, abhängig von der Umgebung und den Lagerbedingungen.
Wenn die Seiten zu reißen beginnen oder das Gummi in der Mitte hauchdünn wird, ist es Zeit, die Reifen zu wechseln.
Wenn ein Reifen abgenutzt ist, nutzt sich das Profil ab und die Fäden unter dem Karkass werden freigelegt.
Wenn dies passiert, verliert Ihr Fahrradreifen Grip und wird schwieriger zu handhaben. Er wird auch den Schlauch beschädigen.
Die Lebensdauer von Fahrradreifen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Häufigkeit des Fahrradfahrens, dem Untergrund, auf dem Sie fahren, dem Reifendruck und dem Gewicht, das auf den Reifen lastet.
Allerdings beeinflussen auch der Typ und die Qualität des Reifens dessen Lebensdauer.
Reifen, wie jedes andere Objekt, können eine Lebensdauer von sechs bis zehn Jahren haben, abhängig davon, wie sie gelagert werden und den Umgebungsbedingungen, denen sie ausgesetzt sind.
Fahrradreifen sind entscheidend für die Gesamtleistung Ihres Fahrrads.
Daher ist es wichtig, sie regelmäßig zu überprüfen.
Wenn Sie das Maximum aus der Leistung und Lebensdauer Ihres Fahrrads herausholen wollen, ist eines der ersten Dinge, die Sie tun sollten, den Reifendruck Ihres Fahrrads zu überprüfen.
Wenn Ihr Fahrradreifen platt ist, können Sie leicht einen Ersatzschlauch bekommen.
Werkzeug für den Reifenwechsel
Möchten Sie sich nicht selbst die Mühe machen, können Sie Ihren Drahtesel dafür in eine beliebige Fahrradwerkstatt bringen und den Fahrradreifen dort wechseln lassen. Dies dauert nicht lange und oft können Sie Ihr Fahrrad noch am gleichen Tag wieder abholen.
Benötige ich Werkzeug?
In der Regel ja.
Ist das betreffende Laufrad mit einer Schraubenachse fixiert, benötigen Sie einen geeigneten Schraubenschlüssel, um diese zu lösen.
Außerdem empfiehlt sich die Anschaffung eines Reifenhebers, wenn Sie Ihren Fahrradreifen wechseln möchten.
Ohne Reifenheber geht es zwar theoretisch auch, aber es gestaltet sich oft deutlich schwieriger.
Mit einem guten Fahrradwerkzeug haben Sie üblicherweise alles zur Hand, was Sie brauchen.
So wechseln Sie den Reifen selbst
Sie können natürlich auch selbst Hand anlegen.
Stellen Sie den kleinsten Gang in Ihrer Fahrradschaltung ein.
Drehen Sie Ihr Fahrrad um, sodass es auf Sattel und Lenker steht.
Hat Ihr Fahrrad eine Felgen- oder Cantileverbremse, müssen Sie zunächst die beiden Bremsbacken zusammendrücken und das Bremsseil aushängen, ehe Sie den Fahrradreifen wechseln.
Als nächstes müssen Sie die Achse des Laufrades lösen.
Beim Vorderrad geht das in der Regel recht einfach, indem Sie lediglich den Schnellspanner öffnen.
Verfügt Ihr Fahrrad hier stattdessen über eine Schraubenachse, müssen Sie die Schrauben zu beiden Seiten mit einem geeigneten Schraubenschlüssel lockern, bis sich das Rad herauslösen lässt.
Wollen Sie das Hinterrad ausbauen, müssen Sie auch hier zunächst die Schraubachsen lösen, wie gerade beschrieben.
Falls Ihr Fahrrad über eine Kettenschaltung verfügt, können Sie deren Schaltwerk nach hinten drücken, wodurch sich die Kette löst.
Hat Ihr Fahrrad hingegen eine Nabenschaltung, müssen Sie noch den Schaltzug lösen.
Drehen Sie dazu den hinteren Teil der Schaltung in Richtung Vorderrad, bis Sie den Schaltzug samt Schraube herausziehen können.
Lösen Sie den Zug vollständig aus der Halterung am Hinterrad.
Ist das Rad frei, wird es Zeit, den Fahrradreifen zu wechseln.
Ziehen Sie den neuen Reifen wieder auf das Rad, indem Sie dem Mantel mit dem Finger auf die Felge pressen (erst auf der einen Seite und dann auf der anderen).
Montieren Sie das Laufrad wieder an Ihrem Fahrrad.
Achten Sie dabei auf die korrekte Laufrichtung des Reifens.
Kosten für den Reifenwechsel
Die Kosten für den Reifenwechsel fallen in der Regel nicht sehr hoch aus: Pro Rad müssen Sie hier mit 8 bis 20 Euro für die Montage rechnen. Dazu kommen dann noch die Anschaffungskosten für den neuen Reifen, welche stark variieren können. Möchten Sie einen besonders hochwertigen oder speziellen Reifen, können durchaus 60 Euro oder mehr fällig werden.
Die durchschnittlichen Kosten für den Wechsel eines Fahrradreifens liegen zwischen 20 und 40 Euro, aber der Preis kann stark variieren, abhängig von der Qualität des Reifens und dem Typ des Fahrrads, das Sie haben.
Größere Reifen werden teurer sein, um zu wechseln.
Wollen Sie in einer Fachwerkstatt den Fahrradreifen wechseln lassen, können die Kosten je nach Anbieter stark variieren.
Für die reine Montage müssen Sie pro Rad mit 8 bis 20 Euro rechnen.
Hinzukommen die Kosten für den neuen Reifen, welche einer noch größeren Preisspanne unterliegen: Es gibt günstige Reifen ab 10 Euro oder hochwertige Produkte, für die Sie 60 Euro oder mehr bezahlen.
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