Der ADAC hat 13 kipp- und faltbare Fahrradträger für die Anhängerkupplung mit Platz für zwei Fahrräder getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass es bei Handhabung, Qualität und Sicherheit geringere Unterschiede gibt, während die Preisspanne größer ist. Ein guter Fahrradheckträger muss nicht teuer sein, denn auch für rund 400 Euro ist schon ein guter Fahrradträger zu bekommen.
Das teuerste Modell von Uebler erhielt als einziges Modell das ADAC Urteil "sehr gut" und wurde Testsieger für den Preis von 730 Euro. Die ADAC Experten bewerteten im Test ein Modell mit "sehr gut", zehn Modelle mit "gut" und zwei Modelle mit "befriedigend". Zudem ist der Träger - bewertet mit dem ADAC Urteil "sehr gut" - das leichteste Modell im Test und zusammengefaltet nach der Demontage vom Fahrzeug das Modell mit dem geringsten Platzbedarf in der Garage. Das hat aber seinen Preis: Der Heckträger von Uebler kostet stolze 730 Euro und liegt im Testfeld damit am oberen Ende.
Das Modell von Menabo war mit einem Preis von 327 Euro einer der günstigen Fahrradträger im Test. Das günstigste Modell von Fischer kostete nur rund 280 Euro und erhielt im Test mit einer Gesamtnote von 2,6 das zweitschlechteste Ergebnis. Nur beim Heckträger von Uebler und Westfalia mussten mit einem Zeitaufwand von zehn Minuten die Haltearme montiert werden.
Bei der Montage der Fahrradträger auf der Anhängerkupplung gibt es jeweils einige Besonderheiten. Sie ist bei Menabo am schwierigsten, da der Spannhebel nicht seitlich, sondern nach hinten gespannt werden muss. Beim Heckträger von Fischer muss die Kraft für die Befestigung auf der Anhängerkupplung mit einem Inbusschlüssel eingestellt werden.
Fix4Bike ist eine neue Variante der Trägerbefestigung, die anstelle der Klemmung am Kugelkopf eine Fixierung über zwei Zapfen unterhalb des Kugelkopfs ermöglicht. Die Handhabung ist sehr einfach: Dank dieses Befestigungssystems wird der Fahrradträger mit nur einem Klick montiert und sofort ausgerichtet. Fix4Bike-Fahrradträger sind für Fix4Bike-Anhängerkupplungen gedacht, die einen speziellen Haltemechanismus mit seitlichen Pins für die Befestigung des Heckträgers aufweisen.
Nicht ganz unwichtig ist, immer auch das Gewicht der Fahrradträger zu beachten, da die Stützlast des Autos nicht überschritten werden darf. Das geringste Eigengewicht mit 13,2 Kilogramm hatte Testsieger Uebler. Die Heckträger der nahezu baugleichen Modelle von Norauto (ATU-Eigenmarke) und Hapro sowie des Modells von Eufab hingegen wiegen dann schon knapp 19 Kilogramm. Das schwerste Modell im Test war der Heckträger von Atera mit 21 Kilogramm.
Vor dem Kauf eines Heckträgers sollte stets geklärt werden, ob die Haltevorrichtung zum eigenen Bike passt. Wichtig ist auch die Breite der Schiene, auf der die Fahrräder montiert werden. Mittlerweile gibt es einfach sehr viele unterschiedliche Fahrradmodelle, Rahmen- und Radgrößen - hier lohnt sich der Gang in den Fachhandel, um die verschiedenen Heckträger auszuprobieren.
Wer im Ausland mit einem Fahrradheckträger unterwegs ist, muss zudem die länderspezifischen Besonderheiten bei überstehender Ladung beachten. Maximal zulässige Stützlast des Autos ermitteln (siehe Fahrzeugschein). In Bedienungsanleitung des Autos auch maximale Stützlast für Fahrradheckträger überprüfen, da diese bei manchen Herstellern von der maximalen Stützlast abweicht.
Fahrradträger nicht überladen: Eigengewicht Fahrradträger + Gewicht aller Fahrräder ≤ Stützlast. Funktion der Beleuchtungsanlage prüfen. Zudem darf die Ladung laut StVZO nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Schlussleuchten des Heckträgers hinausragen. Sonst auf beiden Seiten mit der Beleuchtung durch eine weiße Leuchte nach vorne und eine rote Leuchte nach hinten kenntlich machen.
Achtsam fahren: Durch den Träger wird das Fahrverhalten des Fahrzeuges beeinflusst, es kann in Extremsituationen ungewohnt reagieren. Empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h bei Benutzung eines Heckträgers einhalten. Kennzeichen am Auto und Kennzeichen am Fahrradträger müssen gleich sein.
Für den Test wurden 13 Heckträgermodelle für zwei Fahrräder anonym beschafft und abwechselnd sechs unterschiedliche Fahrräder darauf montiert. In einem Praxistest wurden die Fahrradträger überprüft auf ihre Handhabung (40 Prozent der Gesamtnote), Qualität (40 Prozent der Gesamtnote) und Sicherheit (20 Prozent der Gesamtnote).
AUTO BILD hat Fahrradträger fürs Auto getestet, die speziell für den sicheren Transport von zwei E-Bikes entwickelt wurden. Auch AUTO BILD hat 2023 verschiedene Modelle getestet, die sich für den sicheren Transport von zwei E-Bikes oder herkömmlichen Fahrrädern eignen. Anstatt eines herkömmlichen Bügels, der sich an der Vorderseite des Fahrradträgers befindet und an dem die Rahmenhalter befestigt werden, lassen sich die Rahmenhalter beim Epos 2 einzeln hochklappen.
Mit 295 von 300 möglichen Punkten erhält der Thule Epos 2 die Note 1,0 (sehr gut). Einen Schlüssel mit Innenbart bietet hingegen der Comfort Pro II der Firma Bosal. Mit 268 von 300 Punkten erhält der Bosal Comfort Pro II die Note 1,5 (gut). Dank des günstigen Preises von rund 450 Euro wird er zudem Preis-Leistungs-Sieger.
Unser Testwagen, ein Subaru Outback, hat eine Stützlast von 90 Kilogramm. Somit konnten alle Fahrradträger komplett belastet werden. Dann ging es ans Auto. Doch manchmal kommen Schäden erst während der Testfahrt zum Vorschein. So wurden die Fahrradträger nacheinander an den Subaru montiert und mit zwei schweren E-Bikes beladen. Die Teststrecke bestand aus einem Schotterweg mit vielen Schlaglöchern und einem Stück Landstraße. Während der Testfahrt wurde subjektiv bewertet, wie sehr sich die Fahrräder bewegen und der Heckträger sich verwindet.
So groß die Preis-Unterschiede auch sind, so groß sind auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Trägern - wobei der Preis damit eher weniger zu tun hat. Mit 277 von 300 Punkten erhält er nicht nur die Note 1,3 (sehr gut), sondern auch eine Kaufempfehlung. Die Verarbeitung des Heckträgers wirkt hochwertig und robust.
Sie transportieren die Fahrräder alle ohne Probleme und ohne Beschädigungen. Der Westfalia Bikelander lässt sich einfach auf der Anhängekupplung montieren, allerdings wirkt der Abklappmechanismus etwas umständlich, weil man sich hinter den Fahrradträger knien muss. Die Handhabung und die Montage am Auto ist auch beim Yakima Justclick 2 sehr einfach - und solange die Rahmen nicht zu dick sind, lassen sich auch die Fahrräder einfach montieren.
Ein ungewöhnliches Design bietet der Amalda Work-E VC-07 der Firma XLC. Wie der Fahrradträger von Thule ist auch er nicht mit einem herkömmlichen Bügel ausgestattet, an dem die Rahmenhalter montiert werden. Wie bei Thule sind die Rahmenhalter auch beim Träger von XLC fest angebracht.
Die Befestigung der Fahrräder ist hingegen etwas komplizierter: Die Rahmenhalter lassen sich nicht so leicht umsetzen, da sie nicht vom Haltebügel abgenommen werden können. Am Fahrradträger der Marke Fischer gibt es einige Verarbeitungsmängel zu erkennen: Nicht nur an der Beleuchtung sind Risse und Brüche im Plastik zu finden. Er ist der einzige Träger im Test, der eine Erstmontage erforderlich macht: So muss nicht nur der Kennzeichenhalter montiert werden, auch die Rahmenhalter müssen zusammengebaut werden, was sich als etwas fummelig herausstellt.
Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel boomt - sowohl als E-Bike als auch als klassisches Velo mit menschlichem Antrieb. Dann muss ein Fahrradträger her. Es gibt sie für die Anhängerkupplung, für die Heckklappe und fürs Dach. Wir haben insgesamt 19 Fahrradträger für die Anhängerkupplung getestet.
Mit dem Atera Genio Pro Advanced steht einem entspannten Urlaubsbeginn nichts im Weg: Der Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist zu 100 Prozent montiert. Kompakt, leicht, blitzschnell zu montieren und sehr hochwertig verarbeitet: Der Uebler i21 ist ein toller Fahrradträger für die Anhängerkupplung.
Flexibler und einfacher als beim Thule Epos 3 lassen sich Fahrräder nicht montieren. Dieser Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist einfach anders und extrem clever: Der Thule Epos 3 verzichtet auf den klassischen Bügel mit separaten Haltearmen für jedes Fahrrad. Auch für weniger als 300 Euro gibt es richtig gute Fahrradträger für die Anhängerkupplung: Der Eufab Poker-F transportiert zwei bis zu 60 Kilogramm schwere Velos, lässt sich zum Öffnen des Kofferraums abklappen und zum problemlosen Verstauen in der Garage klein zusammenfalten.
In diesem Testbericht konzentrieren wir uns auf Fahrradträger für die Anhängerkupplung, denn sie erfreuen sich großer Beliebtheit und sind unserer Meinung nach die beste Lösung. Viele Fahrradträger, die sich abklappen lassen, bieten zudem freien Zugang zum Kofferraum. Dachgepäckträger benötigen zwar keine Anhängerkupplung, jedoch eine Dachreling und die entsprechenden Querstreben.
Wir raten von diesen Modellen jedoch ab. Heckklappen-Fahrradträger sind teilweise recht labil. Wer sich einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung zulegen will, muss vorher die maximale Stützlast der Anhängerkupplung kontrollieren. Diese findet man im Fahrzeugschein unter Ziffer 13. Das Überschreiten der maximalen Stützlast ist nicht nur gefährlich und hat negative Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Autos.
Checken Sie zudem den Abstand der Radschienen. Kontrollieren Sie außerdem die Breite der Führungsschienen. Bei Fahrrädern am Heck oder auf der Anhängerkupplung darf das Nummernschild nicht verdeckt werden. Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf zusätzliche Ladung nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Rückleuchten hinausragen.
Für wenig Geld sind passende Adapter erhältlich. Bevor Sie losfahren, sollten leicht zu verlierende Teile, wie die Luftpumpe, vom Rad entfernt werden. Kontrollieren Sie bei einem Heckträger die Beleuchtung und ob das Kfz-Kennzeichen gut zu erkennen ist.
Achtung, das Fahrverhalten des Autos mit einem oder mehreren Fahrrädern an Bord kann deutlich anders sein, speziell dann, wenn Sie die Räder am Heck befestigt haben. Fahren Sie deshalb nicht schneller als 130 Kilometer pro Stunde und seien Sie in Extremsituationen, wie einer abrupten Vollbremsung oder engen Kurven, darauf vorbereitet, dass Ihr Pkw unerwartet reagiert. Die gute Nachricht: Der EasyFold 3 ist nach dem Auspacken fast sofort einsatzbereit.
Der EasyFold 3 wird einfach auf die Anhängerkupplung gesetzt. Für die Stromversorgung wird jetzt nur noch der 13-polige Stecker in die Steckdose der Anhängerkupplung gesteckt. Der EasyFold 3 wiegt 18,2 Kilo und lässt sich über kürzere Strecken gerade noch so tragen.
Mit 25 Zentimetern fällt der Abstand zwischen den Schienen stattlich aus. Die Rahmen der Bikes werden über zwei unterschiedlich lange Fahrradarme gehalten. Drückt man beim EasyFold 3 am Haltearm auf einen grauen Taster, so öffnet sich auf der gegenüberliegenden Seite die Halterung, um den Arm an der gewünschten Stelle am U-Bügel zu platzieren.
Über ein Fußpedal lässt sich der Fahrradträger nach hinten klappen, um die Heckklappe zu öffnen. Es besteht keine Gefahr, dass die Heckklappe gegen die Halterung stößt. Unter dem Strich bietet der EasyFold 3 bewährt gute Thule-Qualität. Der Fahrradträger ist stabil, transportiert die Räder super sicher, ist blitzschnell zu montieren und wird bereits fertig zusammengebaut geliefert. Das Online-Portal Efahrer.com hat den Thule EasyFold 3 ebenfalls bereits getestet.
Rund 580 Euro muss man für dieses System mindestens hinblättern. Mit 21,4 Kilo ist der Fahrradträger ganz schön schwer, längere Strecken möchte man ihn nicht tragen. Bei einer Stützlast ab 81,4 Kilo darf der Fahrradträger mit maximal 60 Kilo beladen werden. Der Abstand fällt mit 21 Zentimeter zwischen den Schienen angenehm groß aus.
Die Montage des Kupplungsträgers ist ein Klacks: Im zusammengefalteten Zustand wird dieser auf die Anhängerkupplung gesetzt. Jetzt genügt es, den stabilen Bügel herunterzudrücken und per Schlüssel zu sichern. Atera hat dabei ein innovatives Faltprinzip entwickelt, bei dem die Klarglasleuchten eingedreht und dadurch perfekt geschützt sind.
Per Ratschensystem dosiert man gefühlvoll, wie fest der Rahmen fixiert werden soll. Wen der hohe Anschaffungspreis von mehr als 700 Euro nicht stört, erhält mit dem Uebler i21 einen tollen Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Mit einer Größe von 61 × 20 × 60 Zentimetern im zusammengeklappten Zustand ist er angenehm kompakt. Danach muss man ihn nur noch runterklappen, den Aluminiumbügel nach oben stellen und die Rückleuchten nach außen klappen, fertig!
Der i21 macht einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Der Schienenabstand liegt bei sehr ordentlichen 22 Zentimetern. Fahrrad- und Träger-Diebstahlsicherung sind abschließbar, der Fahrradträger lässt sich auch mit eingesetzten Rädern abkippen, um an den Kofferraum zu gelangen. Das Rad hält dabei super fest, hier wackelt oder klappert gar nichts.
Mehr als 1.000 Euro für einen Fahrradträger ist ein richtig dicker Batzen Geld. Auf der Anhängerkupplung montiert, werden die linke und die rechte Hälfte des Trägers nach unten geklappt. Besonderheit: Der Thule hat keinen vorderen Bügel, an dem die Haltestangen für die Rahmen montiert sind.
Doch für Biker beginnt die Geduldsprobe häufig schon vor der Abfahrt. Um herauszufinden, welches Testmodell den Job am besten erfüllt, haben wir gewogen, geschleppt, gemessen und beladen - und zwar mit den unterschiedlichsten Bikes, um eine möglichst große Bandbreite abzudecken. Passen die Bikes, ohne überzustehen, auf den Träger?
Klassische Klauen-Greifer sind hier klar im Nachteil, sie klemmen kaum mehr als Rohrdurchmesser von 80 Millimetern. Erst beim zweiten Bike zeigt sich, ob der Fahrradträger wirklich zu eurer Flotte passt. Nahezu bei allen Modellen lassen sich die Schienen nun nach oben falten.
Bis auf BuzzRack und Uebler bieten alle Modelle im Test diese Möglichkeit. Der eigenwilligen Gelenkarm des MFT-Trägers durch den Rahmen zu fädeln ist dagegen eine Kunst für sich. Hier beschränkt lediglich der geringe Klemmdurchmesser von nur 60 Millimetern. Die Greifarme lassen sich bei Bedarf durch einen Schnellverschluss blitzschnell abnehmen, außerdem kann man sie in jede Richtung drehen.
Addiert man beide Bikes mit dem Gewicht des Trägers, kommen schnell mal 65 Kilo und mehr zusammen. Wer mit dem Fahrradträger auf der Autobahn unterwegs ist, sollte den Tacho im Auge bahlten. Bei allen Modellen im Test ist bei 130 km/h Schluss!
Die heimischen Trails habt ihr längst ausgereizt? Hier dreht sich alles um die Montage der Fahrrad Heckträger. Bei unserem letzten Fahrrad Heckträger Test war die Kompatibilität oft ein Problem, daher liegt hier ein großer Fokus. Sind sie intuitiv zu montieren oder nicht? Wie kompatibel und sicher sind die Fahrrad Heckträger wirklich?
In Italien, Spanien und Portugal ist eine Warntafel Pflicht. Im Test hatten wir alles dabei: von leichten und zerbrechlichen Rennrädern über City-Bikes bis hin zu schweren E-MTBs. Ein unscheinbarer Fahrrad Heckträger kann genauso gut, wenn nicht besser sein als ein schicker. Nicht jeder kann sich einen Fahrrad Heckträger für 1.300 € leisten.
Ein geringeres Gewicht auf dem Papier bedeutet nicht automatisch eine einfachere Montage. Enige Heckträger erfordern eine spezielle Montage, bei der der Träger auf die Anhängerkupplung aufgeschoben oder aufgedreht werden muss - das kann die Installation erschweren.
Das ist deine Chance, die Zukunft der urbanen Mobilität und das DOWNTOWN-Magazin mitzugestalten - und dabei hochwertige Preise im Wert von 6.000 € zu gewinnen. Egal, ob 100 Kilometer in den nächsten Bikepark oder 1000 Kilometer nach Finale - die Bikes müssen aufs Auto und das möglichst sicher und ohne großen Aufwand.
Mit dem richtigen Fahrrad Heckträger habt ihr deutlich weniger Aufwand und Stress. Doch was macht einen guten Fahrrad Heckträger aus? Bevor ihr auf die Suche geht, ist es wichtig zu wissen, was euer Fahrrad Heckträger können muss.
Ganz am Ende der Schlange: ORIS Tracc. Am besten glänzen hier Spinder TX2 Plus und Thule Epos 3. Am Ende hat der Spinder TX2 Plus auf den letzten Metern seinen Konkurrenten überholt. Der Thule Epos 3 war selbst im Office heiß begehrt und jeder wollte ihn für ein Wochenende mal testen.
Der ORIS Tracc in der Praxis enttäuscht und landet als Testverlierer in unserem Fahrrad Heckträger Test. Kurzer Stopp an der Tanke oder beim Bäcker? Tipp: Nehmt den Akku aus dem Bike, um das Gewicht um ca. Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf die Ladung auf dem Fahrrad Heckträger nicht mehr als 40 Zentimeter über den Rand der Lichtaustrittsflächen der Begrenzungs- oder Schlussleuchten hinausragen.
Die serienmäßig gelieferten Gurte der Rahmenhalter des Uebler-Trägers sind bei besonders dicken Fahrradrahmen zu kurz. Auch die Spannriemen müssen lang genug sein, sonst sitzt nichts fest. Beim Verzurren der Räder verrutschen die Felgenschützer des Norauto E-Fit 300-2 allzu leicht.
Die beiden Rahmenhalter des Fischer Proline Evo2 kommen als Bausatz, während die (teureren) Konkurrenten vormontiert sind. Vor den Fahrtests mussten auch alle Träger, hier der Thule Easyfold 3, und die Fahrräder auf die Waage. Die gute Nachricht vorweg: Auch bei der Vollbremsung aus 100 km/h ist bei unserem Test von Fahrradträgern für die Anhängerkupplung kein E-Bike in hohem Bogen abgeflogen.
Der Testsieger von Uebler punktet schon vor dem Auspacken: Der Lieferkarton ist nicht nur vergleichsweise zierlich, sondern auch leicht. Der weitgehend aus Aluminium gefertigte Fahrradträger für die Anhängerkupplung wiegt nur knapp über 13 kg, was den Transport und die Handhabung erheblich erleichtert. Außerdem eignet er sich so auch für Autos mit geringer Stützlast.
Mit drei mitgelieferten Spanngurten kann man die Räder zusätzlich verzurren. Auch ohne Gurte überzeugt der Uebler i21 Z beim Fahren mit sehr gutem Halt, übersteht selbst Slalom und Vollbremsung tadellos. Längere kosten Aufpreis. Wer eine Anhängerkupplung mit einem Fix4Bike-kompatiblen Haken (siehe unten) sein Eigen nennt, ist mit dem Eufab Premium Go+ gut bedient.
Bei den Fahrversuchen im Test überzeugte der Eufab-Fahrradträger mit den besten Ergebnissen. Selbst mit der optionalen Schiene für ein drittes Rad schaukelte sich der Träger nicht übertrieben auf. Die Klappfunktion erleichtert den Zugang zum Kofferraum.
Preislich robbt sich der Atera Forza M gefährlich nahe an die Oberklasse der Fahrradträger für die Anhängerkupplung heran. Das kleine Packmaß und die solide Verarbeitung des 18 kg schweren Trägers sind dabei Pluspunkte.
| Produkt | Preis (UVP) | Gewicht | Max. Breite |
|---|---|---|---|
| Thule Epos 2 | 999,00 Euro | 15 Kilogramm | 127 cm |
| Uebler i21 | 767,00 Euro | 11,5 kg | 118 cm |
| Bosal Comfort Pro 2 | 449,00 Euro | 15 Kilogramm | 149,5 cm |
| Eufab Premium TG | 589,95 Euro | 16 kg | 138 cm |
| Yakima JustClick 2 | 629,90 Euro | 15 kg | 129 cm |
| Westfalia Bikelander | 629 Euro | 15 kg | 125,5 |
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