Fahrradträger für Anhängerkupplung: Der Test für 3 Fahrräder

Wenn die Urlaubskarawane diesen Sommer wieder wie zähflüssige Lava über den Brenner Richtung Süden mäandert, ist das Chaos vorprogrammiert. Die Mega-Baustelle wirft schon jetzt lange Stau-Schatten voraus. Doch für Biker beginnt die Geduldsprobe häufig schon vor der Abfahrt. Dann nämlich, wenn alle Koffer verstaut und die Kinder auf den Rücksitzen festgezurrt sind - und nur noch die Räder auf dem Heckträger platziert werden müssen. Besondere Herausforderung: ausladende Radstände und pralldicke Rahmenrohre. Müssen dann noch zwei oder gar drei Bikes hintereinander geschachtelt werden, liegen die Nerven oft schon blank, bevor die Fahrt beginnt.

Um herauszufinden, welches Testmodell den Job am besten erfüllt, haben wir gewogen, geschleppt, gemessen und beladen - und zwar mit den unterschiedlichsten Bikes, um eine möglichst große Bandbreite abzudecken.

Fahrradträger-Kauf - Mit Maß ans Ziel

Auch ihr solltet vor dem Kauf das Maßband zur Hand nehmen, um ein paar entscheidende Fragen zu klären: Passen die Bikes, ohne überzustehen, auf den Träger? Sind die Schienen breit und die Rastbänder lang genug für fette Schlappen? Außerdem, und das betrifft vor allem E-Bikes mit integriertem Akku oder kantigen Rohren: Umschließt der Greifer im Zweifel auch das voluminöse Unterrohr? Klassische Klauen-Greifer sind hier klar im Nachteil, sie klemmen kaum mehr als Rohrdurchmesser von 80 Millimetern.

Haltearme mit Rastbändern packen in der Regel auch deutlich wuchtigere Rahmen sicher, lassen sich häufig mit längeren Gurten aufrüsten und sind zudem schonender zum Material - Stichwort Carbon -, weil sie die Klemmkraft auf eine größere Fläche verteilen.

Ob die Bikes trotz langer Radstände noch sicher auf dem Träger stehen, sollte man unbedingt vor dem Kauf checken
Ob die Bikes trotz langer Radstände noch sicher auf dem Träger stehen, sollte man unbedingt vor dem Kauf checken

Ob die Bikes trotz langer Radstände noch sicher auf dem Träger stehen, sollte man unbedingt vor dem Kauf checken

Passt der Fahrradträger? Das zweite Bike entscheidet

Passt das erste Rad auf den Träger, ist das noch lange kein Go. Erst beim zweiten Bike zeigt sich, ob der Fahrradträger wirklich zu eurer Flotte passt. Ein Punkt ist uns nämlich in diesem Test besonders aufgefallen, und es ist nicht das dezente Schwarz, in dem die Hersteller neuerdings ihre Träger ausliefern. Viel wichtiger: Die Konstruktionsweise der Kupplungsträger hat sich geändert. Nahezu bei allen Modellen lassen sich die Schienen nun nach oben falten. Das spart Platz in der Garage und erleichtert den Transport.

Doch dadurch fallen auch die Bügel deutlich schmaler aus, damit sie nicht seitlich über die nach oben geklappten Schienen überstehen und so das geringe Packmaß zunichtemachen. Der negative Effekt: weniger Klemmoptionen am Rahmen. Bei Atera, Eufab, MFT und Thule merkt man das besonders deutlich. Gerade beim zweiten Bike bleibt häufig nur noch das Unterrohr als mögliche Position, oder man muss das Rad so weit versetzen, dass es entweder fast von der Schiene rutscht oder die Rastbänder nicht mehr ausreichen, um die Laufräder zu fixieren.

Das erste Bike anzubringen ist meist kein Problem. Schwierig wird es oft, wenn zwei oder drei Bikes transportiert werden sollen
Das erste Bike anzubringen ist meist kein Problem. Schwierig wird es oft, wenn zwei oder drei Bikes transportiert werden sollen

Das erste Bike anzubringen ist meist kein Problem. Schwierig wird es oft, wenn zwei oder drei Bikes transportiert werden sollen

Stichwort Stützlast - unbedingt checken

Auch das Gewicht Ihrer Bikes spielt bei der Anschaffung des Fahrradträgers eine Rolle. Addiert man beide Bikes mit dem Gewicht des Trägers, kommen schnell mal 65 Kilo und mehr zusammen. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung eures Fahrzeugs zeigt dann, ob sich das mit der zulässigen Stützlast der Anhängerkupplung ausgeht. Besonders knapp wird es, wenn man zusätzlich eine optionale dritte Schiene montiert.

Bis auf BuzzRack und Uebler bieten alle Modelle im Test diese Möglichkeit. In der Regel sind die Zusatzschienen aber weder für E-Bikes noch für besonders große Radstände ausgelegt und eher für den Transport von Kinderrädern gedacht.

Das Eigengewicht des Träger plus das der beiden Bikes darf die Stützlast der Kupplung nicht überschreiten
Das Eigengewicht des Träger plus das der beiden Bikes darf die Stützlast der Kupplung nicht überschreiten

Das Eigengewicht des Träger plus das der beiden Bikes darf die Stützlast der Kupplung nicht überschreiten

Als besonders praktisch haben sich im Test übrigens Greifarme erwiesen, die sich leicht vom Bügel lösen - bei den neuen Haltern von Thule geht das sogar mit einer Hand - und dann an passender Stelle am Bügel wieder ansetzen lassen. BuzzRack löst das Problem besonders clever mit einem zwischen den Schienen platzierten Bügel. Hier beschränkt lediglich der geringe Klemmdurchmesser von nur 60 Millimetern. Den eigenwilligen Gelenkarm des MFT-Trägers durch den Rahmen zu fädeln ist dagegen eine Kunst für sich.

Und so wird für manchen die Reise schon zum Geduldsspiel, bevor er sich überhaupt in die Schlange am Brenner eingereiht hat.

Abnehmabre Greifer lassen sich besonders leicht durch das Rahmengewirr fädeln
Abnehmabre Greifer lassen sich besonders leicht durch das Rahmengewirr fädeln

Abnehmabre Greifer lassen sich besonders leicht durch das Rahmengewirr fädeln

Die wichtigsten Daten im Überblick

Hier findet ihr die wichtigsten Daten zu den Fahrradträgern
Hier findet ihr die wichtigsten Daten zu den Fahrradträgern

Hier findet ihr die wichtigsten Daten zu den Fahrradträgern

Italien - neue Regel zur Warntafel

Nach einigem juristischen Hin und Her hat Italien die Warntafel-Pflicht abgeschafft. Fahrräder, die auf einem Träger auf der Kupplung montiert sind, müssen nicht mehr mit einer Warntafel gekennzeichnet sein, sofern der Träger ein Wiederholungskennzeichen und eine eigene Beleuchtung aufweist. Achtung: Für Fahrradträger an der Heckklappe gilt die neue Regelung nicht!

Übrigens: Wer mit dem Fahrradträger auf der Autobahn unterwegs ist, sollte den Tacho im Auge bahlten. Alle Hersteller empfehlen für ihre Träger ein Tempolimit. Bei allen Modellen im Test ist bei 130 km/h Schluss!

Praktisches Zubehör für Fahrradträger

Für die meisten Fahrradträger gibt es inzwischen faltbare Auffahrtsschienen. Bei E-Bike-Gewichten von weit über 20 Kilo keine schlechte Investition. Die Preise starten je nach Hersteller bei etwa 50 Euro.

Laderampe
Laderampe

Laderampe

Lässt sich der Fahrradträger um eine Schiene erweitern, kann man spontan auch mal einen weiteren Gast mit auf Tour nehmen. Achtung: Die Zusatzschienen sind bei der zulässigen Traglast meist etwas geringer ausgelegt. Preise: ab ca. 100 Euro.

Erweiterungs-Schiene
Erweiterungs-Schiene

Erweiterungs-Schiene

Große Akkus bedingen häufig auch wuchtige Unterrohre. Nicht alle Greifarme sind auf solche Übermaße ausgelegt. Toll, wenn sich die Halter über längere Ratschenbänder an die überdimensionierten Rohrdurchmesser anpassen lassen. Gleiches gilt für die Rast- bänder an den Laufrädern.

Längere Ratschenbänder
Längere Ratschenbänder

Längere Ratschenbänder

Die ClickTop-Transporthilfe von Yakima ist eigentlich gedacht für unkonventionelle Rahmenformen oder Tiefeinsteiger. Aber auch für den Transport sensibler Carbon-­Bikes ist diese Art der Befestigung eine schonende Alternative. Die Stange wird zwischen Vorbau und Sattelstütze geklemmt und dient als Ansatzpunkt für den Greifarm. Preis: 39 Euro.

Rahmen-Adapter
Rahmen-Adapter

Rahmen-Adapter

Ihre Robustheit haben Carbonfelgen natürlich längst bewiesen, aber unschöne Kratzer möchte man den teuren Rundlingen nicht zumuten. Daher sollten die Ratschenbänder immer mit Felgenschonern bestückt sein.

Rahmen-/Felgenschoner

Fahrradträger fürs Auto: Unsere Favoriten

Bei Fahrradträgern hat man die Wahl zwischen zwei Arten: Heckklappen-Träger oder Kupplungsträger. Die Träger sind für zwei oder drei Räder geeignet. Wobei man bei voller Ladung oft fummeln muss.

Wichtige Funktion: Ein Abklapp-Mechanismus sichert Zugang zum Kofferraum auch bei Beladung.

Die Montage des Fahrradträgers ist bei vielen Modellen leicht und in kurzer Zeit erledigt.

Fahrradträger für die Anhängerkupplung

Diese Träger werden einfach auf die Kupplung montiert, was bei vielen Herstellern in wenigen Schritten und damit auch Minuten erledigt ist. Die größten Unterschiede gibt es bei den Befestigungsarmen, die auch nicht immer für alle (E-)Bikes passen.

Fahrradträger „Strada Sport 3“ von Atera

Dieser Kupplungsträger kann mit bis zu drei Fahrrädern bzw. einem Gewicht von 66,9 kg beladen werden. Damit sollten sich auch E-Bikes problemlos transportieren lassen. Dank Schnellspannverschluss ist die Installation sehr einfach, ein Abklappmechanismus ermöglicht den Zugang zum Kofferraum auch bei montierten Fahrrädern.

Mit Diebstahlschutz und anpassbaren Haltern eignet er sich für verschiedene Rahmendurchmesser und Reifenbreiten bis 2,4 Zoll und lässt sich sogar auf vier Fahrräder erweitern.

Der „Strada Sport 3“ hat uns im Test überzeugt, auch wenn die Montage der Fahrräder ein wenig fummeliger als bei vergleichbaren Trägern ist. Der Schnellspanner ist top und die Zuverlässigkeit können wir nach einigen Härteproben nur bestätigen.

Worauf muss ich bei der Auswahl eines Fahrradträgers achten?

Achte auf die maximale Traglast des Trägers und der Anhängerkupplung, besonders wenn du E-Bikes oder mehrere Fahrräder transportieren möchtest. Prüfe, wie viele Fahrräder transportiert werden können und ob das Modell zu deinem Fahrzeug passt. Die Montage sollte möglichst einfach sein - idealerweise auch alleine machbar, aber mit zwei Personen oft noch leichter.

Auch die Kompatibilität mit Kinderrädern und E-Bikes ist wichtig, wenn du mit der Familie unterwegs bist.

Wie sicher sind moderne Fahrradträger und worauf sollte ich beim Transport achten?

Aktuelle Tests zeigen: Die meisten Kupplungsträger sind sehr sicher, wenn sie korrekt montiert werden. Achte darauf, dass alle Befestigungen fest sitzen und die Fahrräder einzeln gesichert sind. Bei E-Bikes sollten die Akkus für den Transport entfernt werden. Nach etwa 50 Kilometern empfiehlt es sich, alle Schrauben und Gurte nachzuziehen.Die Höchstgeschwindigkeit mit Fahrradträger sollte 130 km/h nicht überschreiten.

Die ADAC Experten bewerteten im Test

Die ADAC Experten bewerteten im Test ein Modell mit "sehr gut", zehn Modelle mit "gut" und zwei Modelle mit "befriedigend".

Gewicht der Fahrradträger beachten

Nicht ganz unwichtig ist, immer auch das Gewicht der Fahrradträger zu beachten, da die Stützlast des Autos nicht überschritten werden darf. Generell gilt: Je leichter ein Träger ist, desto schwerer dürfen die zu transportierenden Fahrräder sein.

Vor dem Kauf zu beachten

  • Maximal zulässige Stützlast des Autos ermitteln (siehe Fahrzeugschein).
  • In Bedienungsanleitung des Autos auch maximale Stützlast für Fahrradheckträger überprüfen, da diese bei manchen Herstellern von der maximalen Stützlast abweicht.
  • Gewicht zu transportierender Fahrräder ermitteln. Dann prüfen, wieviel Fahrräder auf dem Heckträger transportiert werden dürfen.
  • Bei höherwertigen Fahrrädern oder Pedelecs bzw. E-MTBs darauf achten, dass auch der Heckträger über eine Diebstahlsicherung verfügt.
  • Platz zur Lagerung des Fahrradträgers nach Demontage aussuchen. Auf die passende Steckverbindung achten (7 oder 13 Pole).
  • Zusätzliche Angaben in der Fahrzeug- und Heckträgerbenutzungsanleitung beachten. Zum Beispiel maximaler Überstand nach hinten, maximale Anzahl an Fahrrädern, D-Wert-Anforderungen an die Anhängerkupplung.

Vor der Fahrt zu beachten

  • Anhängerkupplung muss sauber und fettfrei sein.
  • Beladungshinweise des Trägers beachten. Fahrradträger nicht überladen: Eigengewicht Fahrradträger + Gewicht aller Fahrräder ≤ Stützlast.
  • Fahrradträger und Fahrräder auf sicheren Halt überprüfen.
  • Sperrige, schwere oder leicht zu verlierende Teile nach Möglichkeit vom Fahrrad abmontieren, wie zum Beispiel Akkus von Pedelecs.
  • Funktion der Beleuchtungsanlage prüfen. Zudem darf die Ladung laut StVZO nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Schlussleuchten des Heckträgers hinausragen. Sonst auf beiden Seiten mit der Beleuchtung durch eine weiße Leuchte nach vorne und eine rote Leuchte nach hinten kenntlich machen.
  • Nach 50 Kilometern anhalten und alle Schrauben und Gurte kontrollieren.
  • Ist eine dritte Bremsleuchte vorhanden, darf diese nicht verdeckt sein.
  • Achtsam fahren: Durch den Träger wird das Fahrverhalten des Fahrzeuges beeinflusst, es kann in Extremsituationen ungewohnt reagieren.
  • Empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h bei Benutzung eines Heckträgers einhalten.
  • Kennzeichen am Auto und Kennzeichen am Fahrradträger müssen gleich sein. Wenn das Hecktragesystem das amtliche Kennzeichen verdeckt, muss ein sogenanntes Wiederholungskennzeichen angebracht werden. Auf dem Wiederholungskennzeichen muss keine Prüfplakette angebracht sein, wenn diese auf dem Originalkennzeichen lesbar ist.
  • Abdeckplanen oder -hüllen nicht über den Fahrradheckträger ziehen, da sie den Luftwiderstand erhöhen, zulässige Kräfte am Träger überschritten werden können und die Fahreigenschaften des Fahrzeugs beeinträchtigen können.

Methodik

Für den Test wurden 13 Heckträgermodelle für zwei Fahrräder anonym beschafft und abwechselnd sechs unterschiedliche Fahrräder darauf montiert. In einem Praxistest wurden die Fahrradträger überprüft auf ihre Handhabung (40 Prozent der Gesamtnote), Qualität (40 Prozent der Gesamtnote) und Sicherheit (20 Prozent der Gesamtnote).

Für die Bewertung der Handhabung wurde Folgendes betrachtet: Bedienungsanleitung bzw. Hinweise am Fahrradträger, Erstmontage, Montage und Demontage am Auto, Auf- und Abladen unterschiedlicher Fahrradtypen, Zugang zum Kofferraum (u.a. Bedienung der Kippfunktion), Reparaturfreundlichkeit des Trägers (u.a. der Beleuchtung) und der Faltmechanismus.

In die Bewertung der Qualität flossen ein: das Material und die Verarbeitung (u.a. der elektronischen Bauteile), das Gewicht des Heckträgers und die Diebstahlsicherung.

Beim Thema Sicherheit wurde bewertet: Sicherheitshinweise auf dem Träger (z.B. über maximale Zuladung, Eigengewicht, etc.), Verhalten bei Vollbremsungen aus 100 km/h und aus 20 km/h, Ergebnis des Bremsschwellentests (Überfahren einer ca. 10 Zentimeter hohen Schwelle mit 30 km/h) und Verhalten beim Ausweichen. Bei Fahrtests wurde der Heckträger mit dem maximal zulässigem Gewicht beladen und Bremstests durchgeführt, eine Schwelle überfahren und Ausweichmanöver gefahren.

Übersicht: Diese Kupplungsträger haben wir getestet!

In der Tabelle findest du alle getesteten Modelle, inklusive Bewertung und der Angabe zum Jahr des Tests.

Sechs Kupplungsträger ab 649 Euro im Test (2025)

Uebler i21 Z60

  • Preis: 887 Euro
  • Eigengewicht: 13,5 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Uebler-Träger gewinnt knapp gegen das Thule-Produkt, was an der leichteren Montage und der innovativen Kugelkopf-Arretierung liegt, sie schließt Fehlmontagen aus. Auch sonst ist wenig zu kritisieren: Durchdacht geht es bei der Fahrradbefestigung weiter, die Räder und Rahmen stehen sicher - die Bikes sollten aber nicht zu groß sein. Während die Schienen breit genug sind, fallen sie ein wenig zu kurz aus. Doch im Fahrbetrieb fällt das kaum auf, hier schneidet der i21 Z60 mit am besten ab. Der Träger sitzt sicher, und die Bikes schlagen auch nicht gegeneinander.

Testergebnis: sehr gut (🏆 Testsieger 2025)

Thule EasyFold 3

  • Preis: 950 Euro
  • Eigengewicht: 18,5 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der wertige Thule-Träger lässt sich leicht von einer kräftigen Person auf die Kupplung montieren. Auch die Felgen-Befestigung mit der Ratschenfunktion kann sich sehen lassen, die Bike-Rahmenhalter sowie die Reifenschienen sind ausreichend dimensioniert und gewährleisten sicheren Halt. Selbst bei den Fahrversuchen erweist sich der Träger als sicher, wenngleich er Bewegungen zeigt. Nicht schlimm, die Werte liegen in der Toleranz und haben keine Auswirkung. Ärgerlich ist nur, dass die Bikes zu dicht stehen, dadurch können sie aneinanderschlagen und Schaden nehmen.

Testergebnis: sehr gut

Atera Forza M

  • Preis: 899 Euro
  • Eigengewicht: 18,2 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Atera Forza M patzte bei den kurzen Radschienen.Es sind nur Kleinigkeiten anzumerken, die aber am Ende den Testsieg kosten: Der Lastesel zeigt während der Fahrversuche Bewegungen auf der Anhängerkupplung, und durch die kurzen Radschienen verhält sich vor allem das Vorderrad speziell bei großen Bikes unruhig. Doch die Auffälligkeiten sind nicht bedenklich - alles im grünen Bereich. Dennoch gibt es Punktabzüge. Zudem könnte die Anleitung ausführlicher sein, sie ist etwas zu bildlastig. Ansonsten erweist sich der gut verarbeitete Träger als sicher und stabil.

Testergebnis: gut

Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Fahrradträger-für-3-Fahrräder-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Amber III von Eufab:

  • Maße (B x T x H) 102 x 74 x 72 cm
  • Max. Reifenbreite 2,2 Zoll

Der Fahrradträger Amber 3 von Eufab überzeugt mit einem innovativen Diebstahlschutz, der dem Produkt einen klaren Sicherheitsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft. Zusätzlich zur Anhängerkupplungsbefestigung bietet er die optimale Lösung für Radreisende, die ihre Fahrräder oft und geschützt transportieren möchten. Die Verwendung hochwertiger Materialien verspricht Langlebigkeit und einfache Handhabung. Dieser praktische Träger eignet sich besonders für anspruchsvolle Radfahrer, die einen zuverlässigen und sicheren Fahrradtransport benötigen.

VeloSpace XT 3 von Thule:

  • Maße (B x T x H) 135 x 31 x 73 cm

Kann der Fahrradträger aus dem Hause Thule erweitert werden? Bei Bedarf können die drei Schienen ...

Der "Logic 3" hat viele Mitglieder der Dad’s Life Community durch seine Stabilität, die einfache Handhabung und nicht zuletzt das gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Für kurze Urlaube können wir den Träger empfehlen, für Vielfahrer wäre eine Diebstahlsicherung eine gute Ergänzung.

Solide Lösung für alle Gelegenheitsnutzer, die Wert auf einfache Montage und sichere Befestigung legen. Was wir uns wünschen, ist die Möglichkeit, abzuschließen. Und zur einfacheren Lagerung wäre eine Falt-Option gut.

Testsieger ist das teuerste Modell - es gibt aber günstige Alternativen

Unter den 13 getesteten Modellen ist das teuerste Modell von Uebler auch der Testsieger. Das günstigste Modell im Test Fischer Proline Evo (283 €) wurde nur mit "befriedigend" (2,6) bewertet.

Hier die wichtigsten Testergebnisse:

  1. Uebler, i21 - Gesamtnote: 1,5 - Kosten: 727 €
  2. Platz: MFT compact 2e+1 - Gesamtnote 1,6 - Kosten: 448 €
  3. Platz: Thule, EasyFold XT2 - Gesamtnote 1,6 - Kosten: 691 €

Gute Fahrradträger gibt es ab 400 Euro

  • Top: Trägerbefestigung fix4Bike
  • Schwierige Montage bei einigen Modellen

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