In unseren Kursen lernst du bei geringem Zeitaufwand, wie du eine bessere Fahrtechnik auf deinen Touren anwendest, die du auf der weiteren Mountainbike-Tour einsetzen kannst. Du sitzt entspannter auf dem Bike, weil du gelernt hast, wie du in welcher Situation optimal reagierst. Du weisst dich, aber auch das Gelände vor dir einzuschätzen und neue Herausforderungen - sicher - mit einem hohen Spaßfaktor anzugehen.
Die Grundlagen des E-Mountainbikens, der aktiven Bikebeherrschung und für deine Sicherheit auf dem Bike werden in unseren Kursen für Fahrtechnik-Anfänger kompakt zusammengefasst. Mehr Spaß auf dem E-Mountainbike, bei deinen Touren und Alpenüberquerungen ist dir damit garantiert.
Unser eigenständiges Lehrkonzept ist wie italienische Küche: Wir wollen dich nicht langweilen mit sportwissenschaftlicher Besserwisserei und 15 verschiedenen Hütchen-Varianten auf tristen Parkplätzen, sondern dich möglichst schnell reif fürs passende Übungsgelände kriegen.
Was erwartet dich in unseren E-MTB Fahrtechnikkursen?
- Die wichtigsten Positionen auf dem eBike für die korrekte Körperhaltung in jeder Geländelage.
- Alles, was du für ein sicheres Fahren auf dem E-Mountainbike brauchst: vom richtigen Bremsen über die korrekte Haltung auf dem E-MTB bis zum erfolgreichen Fahren im Gelände.
- Wichtiges technisches Wissen über E-Bikes.
- Eine Tour in der freien Natur mit echten Hindernissen und echtem Bike Trail.
Denn mehr Sicherheit mit dem Bike bedeutet gleichzeitig mehr Spaß im Gelände. Genau wie bei unseren normalen Fahrtechnikkursen führen wir die E-MTB Technik Trainings immer im Gelände durch. Das bedeutet, ihr könnt die Technik direkt im Gelände anwenden und unter Anleitung ausprobieren. Die Mountainbike Strecken werden dabei von uns so ausgewählt, dass wir in einem vielseitigen Gelände fahren und somit möglichst viel an Technik in der Praxis zeigen und weitergeben können.
Kursinhalte und Ablauf
Im Rahmen von unserem Technik Kurs fahren wir mit euch eine Tour in der freien Natur mit echten Hindernissen und echtem Bike Trail.
Der E-MTB Kurs führt Euch direkt ins Gelände, wo ihr das Erlernte sofort anwenden und umsetzen könnt.
Unsere E-MTB Fahrtechnik und E-Bike Technik Schulungen finden in Immenstadt statt. Die genauen Informationen zum Treffpunkt und Parksituationen erhaltet ihr nach der E-Bike Fartechnik Tour Buchung. Parken könnt ihr in jedem Fall direkt am Tourtreffpunkt.
Zwischen 12:30 - 14:00 Uhr wird in eine schöne Allgäu Berghütte eingekehrt. Dort gibt es von einer deftigen Allgäuer Brotzeit bis hin zu Kuchen und Kaffee alles, was euer Herz begehrt.
Bei unseren E-MTB Technik Kursen suchen wir die Tour extra so aus, dass wenig Gatter zu überqueren sind, über die ihr das E Mountainbike drüber heben müsst.
Wir bieten auch E-Bike Touren und E-Bike Transalps an.
Voraussetzungen und Teilnahme
Ja der Kurs ist für eMountainbike-Einsteiger, Beginner und Wiedereinsteiger konzipiert. eMountainbiker, die bisher keine bis wenig Trail-Erfahrung haben, sind hier ebenfalls richtig.
Unser Kurskonzept baut jeweils auf den vorherigen Kursen auf. Gewisse Grundlagen setzen wir in den Kursen voraus - diese werden aber teilweise auch wiederholt. Wenn ihr euch zwischen zwei Leveln nicht entscheiden könnt, empfehlen wir das untere Level zum Einstieg zu wählen. Unsere Trainer werden dafür sorgen, dass euch nicht langweilig wird.
Wir sind überzeugt, dass man in Kleingruppe die besten Lernerfolge macht, deshalb arbeiten wir in Kleingruppen von maximal 7 Teilnehmern pro Guide.
Ein bisschen Regen hält uns beim Outdoorsport nicht auf. Sollte es eine Unwetterwarnung geben, wird der eBike Basic Kurs abgesagt. Die Teilnehmer erhalten einen Gutschein und können flexibel einen neuen Termin suchen.
Jugendliche ab 12 Jahren können an den Kursen teilnehmen. Wir freuen uns, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen kommen. Kinder-Eltern und Familienkurse können wir gerne im Rahmen eines Privatkurses durchführen.
Das Durchschnittsalter der Teilnehmer beträgt 25 - 60 Jahre. Auch erfahrenere Biker sind in unseren Kursen herzlich willkommen.
Ja! Ohne Helm können wir euch leider an unseren Kursen nicht teilnehmen lassen. Es reichen normale Fahrradhelme aus. Besseren & optimalen Schutz bieten hochwertige MTB Helme mit Verstellrädchen im Nackenbereich.
Ein Helm ist ausreichend. Langfingerhandschuhe und Knieschoner können wir ausdrücklich empfehlen.
Nein, leider nicht. Wir bitten euch, selbst eine Unfallversicherung abzuschließen.
Nein. Wir haben leider nicht die Möglichkeit für eine kleine Pause einzukehren. Wir empfehlen euch deshalb Riegel, Butterbrot und Getränke mitzubringen. Bis zu 30 min. Pause sind Bestandteil jedes Kurses.
Selbstverständlich richten wir unser Tagesprogramm gerne nach den Wünschen der Teilnehmer aus. In jedem Kurs ist Reserve-Zeit für Wünsche eingeplant.
Viele Einsteiger und Touren-Fahrer nutzen, aufgrund der besseren Kraftübertragung, Klickpedale. Bei unseren Kursen empfehlen wir Plattformpedale, da wir einige neue Bewegungen kennenlernen und in teilweise technisch anspruchsvollem Gelände unterwegs sind. Mit Plattform- / Flatpedalen seid ihr etwas schneller mit dem Fuß am Boden.
(Engere, muss nicht hauteng) Sportbekleidung oder Radbekleidung. Jeans können wir aufgrund der schlechten Beweglichkeit und langsamen Trockeneigenschaften nicht empfehlen. Eine dünne Wind- bzw. Regenjacke hilft bei wechselndem Wetter. Die Schuhe sollten Sportschuhe / Wanderschuhe mit fester Sohle sein, optimal sind natürlich Fahrradschuhe. Wir empfehlen hier Five.Ten (5.10), Shimano oder Specialized.
Ein Ersatzschlauch für einen Plattfuß gehört an jedes Rad oder in jedem Rucksack. Der Guide hat zwar Ersatz dabei - für den Fall der Fälle ist ein Schlauch mehr aber nie verkehrt.
Tipps und Tricks für E-Mountainbiker
Unterschiedliche Fahrer haben natürlich auch unterschiedliche Ansprüche an ihr Bike: Vom spaßigen Beförderungsmittel über das schnelle Heizen über Waldautobahnen bis hin zum besonders sportlichen Aspekt inkl. aller möglichen Tricks. Wie bei so vielem im Leben, macht auch hier Übung den Meister. Egal, welchem Fahrertypen du angehörst, mit einem e-MTB sind dir keine Grenzen mehr gesetzt. Sowohl in der alltäglichen Nutzung als auch im sportiven Bereich gilt es, das eigene Bike unter Kontrolle zu haben. Wer ambitioniert unterwegs ist, schafft es mit einigen Tipps, Tricks und reichlich Übung ebenfalls zum e-Mountainbike Profi.
Anfahren am Berg
Gerade bei anstrengenden Streckenabschnitten mit Steigungen ist es manchmal notwendig, eine kurze Verschnaufpause einzulegen. Dank des unterstützenden Motors deines e-Mountainbikes, ist das Anfahren am Berg jedoch um einiges leichter als das Anfahren mit herkömmlichem Mountainbike. Dennoch kannst du einige Tipps befolgen, um diese Hürde bestmöglich zu meistern.
Positioniere dein e-MTB zunächst schräg im 45°-Winkel zur Fahrtrichtung hin ausgerichtet. Wer sie hat, kann gerne auf eine absenkbare Sattelstütze zurückgreifen. Mit dieser solltest du dich mit deinen Füßen besser auf dem Boden ausbalancieren können. Wähle jetzt einen der kleineren Gänge deines Bikes und schalte in den stärksten Modus. Kurz vor dem Losfahren verlagerst du dein Gewicht nach vorne und rutschst mit deinem Gesäß in Richtung Sattelnase. Die Ellbogen hältst du dabei fest an deinen Körper gedrückt. Nun verlagerst du auch deinen Oberkörper in Richtung Vorbau. Halte jetzt beide Bremsgriffe gedrückt.
Kurvenfahren mit dem E-MTB
Wo uns der Motor beim Anfahren am Berg zur Hilfe eilt, bringen Akku und Antrieb beim Fahren in Kurven etwas mehr Anforderungen mit sich. Aufgrund des höheren Gewichts gegenüber konventionellen Mountainbikes gilt es, einige Tipps zu befolgen, wenn man nicht vom Sattel gedrückt werden will.
Das richtige Werkzeug für das Fahren in Kurven trägst du stets bei dir: Deinen Körper. Gib mit deiner Körperhaltung und deinem Kopf bzw. Blick vor, in welche Richtung dein e-MTB fahren soll. Du willst die Kurve nach rechts nehmen, dann sollte dein Blick dies anzeigen und dein Oberkörper sich ebenfalls in Richtung Uhrzeigersinn öffnen. Bei besonders engen Kurven kannst du noch tiefer in die Neigung gehen, indem du deinen inneren Arm weiter gen Boden ziehst. Fazit: Du arbeitest weniger mit dem Lenker deines Bikes als dass du mit deinem Körper die Führung übernimmst.
Aufgrund der flinken Fahrweise neigen viele e-Mountainbiker dazu, ihre Geschwindigkeit mitten in der Kurve reduzieren zu wollen. Dies solltest du auf keinen Fall tun, da du sonst einen Sturz riskierst.
Schiebehilfe nutzen
Schiebehilfen unterstützen dich mit einer Maximalgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h und zwar ohne dass du als Fahrer eigene Tretleistung hinzugibst. Du selbst weist währenddessen lediglich die Richtung an, läufst bequem nebenher und hältst das Gleichgewicht deines Bikes. Um Missgeschicke zu vermeiden, bauen die Hersteller eine gewisse Verzögerung zwischen Tastendruck und Start der Schiebehilfe ein.
Natürlich benötigt nicht jeder Fahrer eine Schiebehilfe. Es gibt jedoch verschiedene Situationen, in denen du von einer solchen profitierst. Einerseits leisten Schiebehilfen beim Manövrieren des Bikes in die Auffahrt gute Arbeit. Andererseits sind sie auch im Geländeeinsatz und bei steilen sowie verblockten Passagen ein echter Segen und können Ärger ersparen. Wer sich schon zu Beginn der Fahrt bei schwer passierbaren Strecken mit Schieben abmüht, dem vergeht schnell die Lust. Mittels Schiebehilfe kannst du dich anschließend dem wichtigsten Thema widmen: dem puren Fahrspaß. Das vereinfachte Handling mit Schiebehilfe weiß zu überzeugen.
Tippeltechnik
Du bist auf felsigem Untergrund unterwegs, willst die kleinen Brocken unter dir geschickt überfliegen und … setzt mit dem Pedal deines Bikes auf und stürzt. Dieses Szenario stellt sich wohl keiner von uns gerne vor. Das Zauberwort zur Lösung dieses Problems lautet “Tippeltechnik“. Dabei führst du keine ganzen Pedalumdrehungen mehr aus, sondern tippelst dich in kleinen Pedalimpulsen aus einer parallelen Kurbelstellung vorwärts und nutzt die Schubkraft deines e-MTB Motors.
Alternativ dazu kannst du dich von deinem e-MTB auch mit viel Schwung über Hindernisse boostern lassen. Wähle dazu die höchste Unterstützungsstufe in einem mittleren Gang und lasse dich von deinem Antrieb über Wurzelpassagen, Steine und andere Hürden katapultieren. Nimm dann durch zwei bis drei kräftige Tritte an Fahrt auf und stoppe das Pedalieren kurz vor dem kleinen Hindernis.
Hindernisse überwinden
Ein einfaches Überrollen bzw. boostern über ein Hindernis ist ab einer bestimmten Höhe nicht mehr unbedingt möglich. Daher ist das Anheben der Räder, wie beispielsweise beim Wheelie, nicht immer mit einer akrobatischen Einlage gleichzusetzen. Auch bei alltäglichen Ausfahrten kann es ganz hilfreich sein, wenn du die Räder deines Bikes geschickt handlen kannst, um damit größere Hindernisse zu überwinden. Im Wald erwartet dich beispielsweise hin und wieder ein heruntergefallener Baumstamm und im Straßenverkehr möchtest du Bordsteinkanten mühelos überwinden, um im Flow zu bleiben.
Bei Hindernissen in der Höhe eines Bordsteins musst du dir keine Gedanken um deine Räder bzw. Reifen machen. Klassische e-MTB Reifen sind solchen Herausforderungen durchaus gewachsen. Zum Überwinden einer Hürde verlagerst du dein Gewicht zunächst nach hinten. Deine Arme sowie Beine sollten dabei leicht angewinkelt sein und jederzeit in Bereitschaft, sich mitzubeugen. Auf diese Weise entlastest du dein Vorderrad, weshalb es leichter über das Hindernis gleiten kann. Währenddessen solltest du, wie wir bereits gelernt haben, die Pedale parallel zueinander halten und mit genug Schwung gleiten.
Weitere Angebote und Partner
“Den Alltag in wenigen Pedalumdrehungen vergessen.” Genau das verspricht Fahrtechniktrainer Christof Steier, alias der Belchenradler. Wem der Nervenkitzel nicht so wichtig ist, sondern sich stattdessen ein besonderes Natur-Feeling inklusive praktischer Trainingsinhalte wünscht, sollte sich bei seinen Angeboten definitiv umsehen. Freiburg im Breisgau gilt nicht zu unrecht als Mountainbike-Hauptstadt Deutschlands und kann während eines Wochenendes mit dem e-Mountainbike erkundet werden.
100 % individuelle und personalisiert zugeschnittene e-Mountainbike Wunschtouren klingen wie Musik in deinen Ohren? Dann könnte der Belchenradler auch mit seinen “Bike & Genusstagen” das richtige Angebot parat haben. Bei diesem individuell buchbaren Rundumsorglos-Paket erlebst du geführte e-MTB-Touren auf den schönsten Strecken im Schwarzwald oder Kaiserstuhl und nächtigst in einem Biogasthaus mit leckerem Essen.
Darf es noch etwas südlicher sein? Dann bist du im schönen Chiemgau an der Grenze zu Österreich genau richtig! Zusammen mit HappyTrails, der Mountainbike & e-MTB Fahrtechnikschule, kannst du in traumhafter Umgebung rund um Aschau im Chiemgau, der Stadt Rosenheim oder den Bikepark Samerberg mit deinem e-MTB Gas geben - ganz ohne Stress und Leistungsdruck. In Begleitung von professionell ausgebildeten Guides und Fahrtechniktrainern können sich Mountainbiker auf ein einzigartiges Bike-Erlebnis gefasst machen. Auf dich warten schmale Trails und atemberaubende Natur. Neben den Fahrtechnikkursen, welche für jedes Leistungsniveau angeboten werden, bietet HappyTrails auch verschiedene e-Mountainbike Reisen und Camps an.
Level E (Trail) - Dein E-BIKE Fahrstil im Trail
Du willst mehr! Mehr Spaß, mehr Sicherheit, mehr Gelände. Steile Trails bergab und gute Technik bergauf, das sind Deine Ziele. Du kannst mit Deinem E-MTB gut umgehen. Im Gelände bist Du unterwegs, aber Du möchtest Dich weiterentwickeln: Trails genießen, enge Kurven meistern, Wurzelpassagen sicher befahren, auf Geröll die Ruhe bewahren und jede Situation sicher meistern können.
Mit unserem Erfolgscheck (ca. 40 min.) stellst Du die Weichen für Deinen gebuchten Kurs. Und dafür nehmen wir uns Zeit. Check up der gesamten Basics der MTB Schule u.a. Bunny Hop mit dem E-Bike?
HINWEIS: Einige Inhalte dieses Kurses werden als “Technik on Tour” vermittelt, daher sollte eine (hm) Leistung von 800hm an einem Tag problemlos gemeistert werden können.
Top-15-Tricks von Profi-Trialer und EMTB-Fahrtechnikexperte Stefan Schlie
- Richtige Gangwahl: Für möglichst große Reichhöhe verlangen die meisten E-Bike-Motoren eher hohe Trittfrequenzen. Im technischen Gelände lohnt es sich aber oft, mal einen oder zwei Gänge höher zu schalten. Gerade auf Schotter, wo das Hinterrad gerne mal Traktion verliert, wühlt man sich mit einem dickeren Gang besser durch.
- Schräge Anfahrt am Berg: Wer bergauf im steilen Gelände stecken bleibt, hat schlechte Karten. Oder er hat die richtige Anfahrtechnik. Schritt eins: Nie in der Falllinie losfahren, sonst dreht das Hinterrad gnadenlos durch. Immer schräg zur Fahrtrichtung losfahren. Punkt zwei: Bremse ziehen, zweiten Fuß aufs Pedal und dann erst starten. Das erfordert zwar etwas Balance, aber nur so lässt sich der volle Druck aufs Hinterrad bringen.
- Schieben auf dem Hinterrad: Sieht spektakulärer aus, als es ist: das E-Mountainbike auf dem Hinterrad bergab schieben. Diese Technik eignet sich an steilen Engpässen bergab, die zu schmal sind, um das Bike neben sich herzuschieben. Einfach Hinterradbremse ziehen, und das Gerät beherzt aufs Hinterrad lupfen. Dosiert wird die Kletterei mit der Bremse, und das E-Bike wirkt sogar noch wie eine zusätzliche Stütze.
- Richtig tragen: Irgendwann trifft es jeden, und das E-Mountainbike muss auf den Rücken. Nicht zuletzt, da die meisten E-MTBs deutlich über 20 Kilo wiegen, ist die richtige Tragetechnik entscheidend. Aber mit dieser Technik wird die Plackerei erträglich: tiefgehen, Bike an Kurbel und Gabel packen und über die Schulter hieven. Der E-Bike-Motor sollte am Rucksack aufliegen.
- In die Kurve drücken: Egal, ob langsam oder schnell, die Drücktechnik kommt zum Einsatz, sobald man die befestigte Straße verlässt. Man drückt das E-MTB unter sich ins Kurveninnere, der Körperschwerpunkt bleibt außen. Die Position passt, wenn man den (tief eingestellten) Sattel am kurveninneren Oberschenkel spürt.
- Akku-Handling auf langen E-MTB-Touren: Der Reserve-Akku wartet vollgeladen im Rucksack. Doch leider liegt der Akku-Schlüssel tief unten im Tal im Auto. Dieser kleine Schlüssel entscheidet leider oft über einen guten oder einen schlechten Bike-Tag. Also: Schlüssel am besten am E-Bike in der Satteltasche aufbewahren. Auch das Akku-Handling auf Tour ist ein heikles Thema. Die Reserve-Akkus sind schwer, ungesichert im Rucksack können sie bei Stürzen zu ernsten Verletzungen führen. Am besten man transportiert sie in speziell gesicherten E-MTB-Rucksäcken. In klassischen Bike-Rucksäcken sollte man die Batterien ganz unten lagern und gut mit Klamotten polstern. Das bringt den Schwerpunkt nach unten und schützt den Rücken bei Stürzen.
- Besser Schieben: Die neuen Schiebehilfen an E-Mountainbikes, die mittlerweile jedes Motorenmodell anbietet, machen einem das Leben leicht. Aber was, wenn das unbelastete Hinterrad unkontrolliert durchdreht?
- Hindernis überwinden: Ein kleines Hindernis liegt in einem Uphill-Trail quer. Hier heißt es: leicht machen! Dazu kurz aus dem Sattel gehen, um das E-MTB über die Wurzel zu lupfen. Am besten man beschleunigt vorher etwas, um genügend Schwung zu haben.
- Pedalaufsetzer vermeiden: Hindernisse, die sich einem bergauf in den Weg stellen, begegnet man am besten mit der Tippeltechnik: an der kritischen Stelle ein paar Mal vor und zurück mit den Kurbeln. Das erhält den Vortrieb und vermeidet Aufsetzer.
- Luftdruck checken: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Weniger Druck im Reifen verbessert die Traktion und den Fahrkomfort. Je breiter der Reifen, desto weniger Druck verträgt er. Faustregel im Gelände: Mehr als zwei Bar braucht niemand.
- Blick in Fahrtrichtung: Gilt eigentlich für alle Fahrsituationen, egal ob bergauf oder bergab: Möglichst weit nach vorne blicken und die Linie scannen. Für alles, was sich direkt vor dem Vorderrad abspielt, ist es ohnehin schon zu spät.
- Immer bremsbereit: Gilt beim E-MTB auch bergauf: Mit der Bremse dosiert man die Motor-Power. Das E-Bike lässt sich damit viel besser kontrollieren. Also: Ein Finger liegt immer bremsbereit am Hebel.
- Enge Kehren: Keine Angst vor Serpentinen - das Hinterrad kann man mit dem schweren E-MTB genauso gut versetzen wie mit dem klassischen Bike. Man braucht nur etwas mehr Nachdruck und genügend Schwung.
- Hinterrad belasten: Mit dem E-MTB bewältigt man steilste Anstiege. Grenzen setzt die Traktion. Vor allem auf Schotter muss man das Hinterrad so weit belasten, bis das Vorderrad fast in die Luft steigt. Dazu die Sattelstütze ein bis drei Zentimeter versenken.
- Steile Rampe: Kurze, steile Anstiege sind das Salz in der Suppe auf dem E-MTB. Auf harten Untergründen, auf denen man genügend Traktion hat, kann man schier unglaubliche Steigungen bewältigen. Das A und O ist die Gewichtsverlagerung nach vorne, damit das Vorderrad nicht steigt. Also ganz nach vorne rutschen und gegebenenfalls sogar etwas aus dem Sattel gehen.
E-MTB Technikkurs für Einsteiger
- Für alle, die mit ihrem E-Bike sicher im Gelände unterwegs sein wollen.
- Voraussetzungen: Erstes E-Mountainbike gekauft und bisher auf normalen Naturwegen unterwegs
- Inhalte:
- MTB-Grundtechniken für E-MTB adaptiert
- Harmonie Gang und Motor in jedem Gelände
- Bergauf und Bergabtechniken
- Hindernisse überwinden durch Räder „entlasten“
- E-Beschleunigung im Gelände richtig nutzen
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