Ein fetter Mann auf dem Motorrad: Eine Reise auf zwei Rädern

Dies ist die Geschichte von mir und meiner Berta, meiner Honda VTX 1300S, einem Cruiser, der perfekt zu meiner Figur passt. Ich bin ein älterer Kerl mit Bart, und Berta und ich sind seit dem 15.07.2022 zusammen. Dies ist ein Logbuch über unsere gemeinsamen Erlebnisse, über Leichtsinniges und Dummes, aber auch über die Freude am Fahren.

Meine Vorgeschichte und frühere Motorräder

Ich bin Jahrgang 1965, also zurzeit 57 Jahre alt. Ich war früher Tauchlehrer im Ausland und bin so viele Jahre durch die Welt gereist. Ich war Skilehrer in Österreich, habe Pferde eingeritten, „Gestaltung“ gelernt und eine Firma gegründet. Ich war Händler und Fotoprofi. Nach einer schwierigen Zeit beziehe ich seit 2010 Hartz 4. Jetzt versuche ich, wieder auf die Beine zu kommen und habe mir nach 27 Jahren Pause endlich wieder ein Motorrad gekauft.

Mein erstes motorisiertes Zweirad war eine grüne Zündapp Mofa, mit der ich 300 km nach Zandvoort (Holland) zum Campen gefahren bin. Auf ihr habe ich das Fahren gelernt. Es folgte eine weiße Zündapp Hai 25 („Geländemofa“). Mit der Hai hatte ich so einige Abenteuer, aber sie brachte mir auch einen Spitznamen ein. Was aus ihr wurde, weiß ich gar nicht mehr.

Berta und ich: Eine Vorstellung

Ich hatte mich hier angemeldet, um Hilfe bei der Suche und dem Kauf eines gebrauchten Motorrads zu finden. Eigentlich passt zu mir und meiner Figur am besten ein Cruiser, Berta eben, aber interessiert habe ich mich für viele verschiedene Motorad Typen. Ich wusste, als ich sie sah, die will ich. Und als ich sie hörrte, wusste ich, ich muss sie haben. Berta ist das erste Motorrad, bei dem mir aufgefallen ist, dass es ganz besonders schön klingt.

Erlebnisse mit Berta

Heute Abend, bei einer Runde in der Dämmerung ins Dunkle, erlebte ich einige Schrecksekunden:

  • Schrecksekunde 1: Im Dunkeln durch den Wald flog mir ein "Zweiglein" mit Blättern direkt vor die Lampe. Uff! Nochmal gutgegangen.
  • Schrecksekunden 2 - 22: Auf der Landstraße im Dunkeln sehe ich nichts mehr, weil mir ein Auto mit viel zu viel und viel zu hellem Licht entgegenkommt.

Ich fahre sehr ungern im Dunkeln, aber was machen nur die Leute, die mit dem Motorrad zur Arbeit fahren (müssen)?

Dunkelfahrten: Herausforderungen und Lösungen

Dunkelfahrten können gefährlich sein. Das automatische Abblendlicht moderner Autos erkennt Motorradfahrer möglicherweise nicht richtig. Man wird mit dem Alter auch merklich empfindlicher auf starkes Gegenlicht. Ein sauberes und unverkratztes Visier/Brille, keine allzu hohe Scheibe und das eigene Licht optimieren können helfen.

Einige Tipps für sicheres Fahren im Dunkeln:

  • Helle Leuchtmittel verwenden.
  • Bei entgegenkommenden Fahrzeugen mit Fernlicht die Lichthupe betätigen.
  • Möglichst sauberes und unverkratztes Visier/Brille verwenden.
  • Eigene Licht optimieren.

Die Dicke hatte mit dem Klarglas(Plastik)Scheinwerfer ein Bomben-Licht. Ob sich jetzt der Echtglas-Scheinwerfer der VN 900 genauso schlägt, weiß ich magels Dunkelfahrten noch nicht. Unabhängig davon sind mir Nachtfahrten jenseits der Autobahn mit dem Moped, und besonders bei Regen, eher etwas, was ich zu vermeiden versuche.

Trotz der Herausforderungen und Gefahren genieße ich die Fahrten mit meiner Berta. Es ist eine Reise, die mich immer wieder aufs Neue begeistert.

Thema Details
Motorrad Honda VTX 1300S (Berta)
Fahrer Männlich, 57 Jahre alt, 180kg (im Abbau)
Erfahrungen Dunkelfahrten, frühere Motorräder, Reisen
Herausforderungen Gegenlicht, Dunkelheit, Sicherheit

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