Wer Fahrräder mit in den Campingurlaub nehmen möchte, greift gern zu einem Heckwandträger. Sie sind vergleichsweise preiswert und leicht. So lässt sich der wertvolle Stauraum in der Heckgarage für anderes Gepäck nutzen und die E-Bikes sind außen am Träger transportieren.
Doch E-Bikes bringen im Schnitt zwischen 20 und 30 Kilogramm auf die Waage. Selbst mit ausgebautem Akku kann das Auf- und Abladen auf einen Heckwandträger leicht zum Kraft- und Balanceakt werden. Deshalb gibt es von Fiamma und Thule Modelle mit integriertem Lift, der das Beladen erleichtern soll. Im promobil-Test treten zwei manuell absenkbare Heckwandträger für Wohnmobile an. Die beiden Modelle von Fiamma und Thule sind derzeit die einzigen Vertreter dieser Trägervariante auf dem Markt.
Testmodelle Fahrradträger
Die Träger wurden von Rudolf Caravan Service in Stuttgart am selben Fahrzeug montiert. Die vorhandene obere Schiene konnte verwendet werden.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Trägern mit entsprechend hoher Ladekante kommen Träger mit Liftsystem den Bikes quasi entgegen, indem die Trägerschienen per Hubfunktion abgesenkt werden. Für Reisemobile und Kastenwagen gibt es Modelle, die per Elektromotor abgesenkt werden. Systeme zur manuellen Bedienung mit einer Handkurbel sind nur für Reisemobile erhältlich.
Liftträger für Kastenwagen sowie einen Überblick über Hersteller von Anhängekupplungs- und Rahmenträgern als Alternative haben wir auf unten zusammengestellt.
Bewertung Fiamma und Thule
Liftfunktion und Ladehöhe entscheiden bei absenkbaren Trägern darüber, wie viel Kraft man beim Verladen aufwenden muss. Bei der Höhe der Ladekante unterscheiden sich die beiden Träger nur unwesentlich. Der Carry-Bike Lift 77 von Fiamma lässt sich bei gleicher Anbauhöhe am Testmobil bis auf 35,8 Zentimeter über dem Boden absenken, während der Thule Lift V 16 knapp sechs Zentimeter weiter oben bei einer Ladehöhe von 41,5 Zentimetern zum Stehen kommt. Die Fahrräder müssen beim Aufladen also trotzdem noch ein gutes Stück angehoben werden, aber deutlich weniger als bei einem starren Heckträger.
Die Liftfunktion ist neben der Höhe der Ladekante entscheidend für die aufzuwendende Mühe beim Beladen. Hier punktet das Liftsystem von Fiamma, da sich die Plattform mit vergleichsweise wenig Kraft anheben lässt. Bei Thule ist mehr Muskeleinsatz notwendig. Die Schienen von Thule lassen zwar etwas längere Radstände zu, die großen Test-Bikes sind allerdings für die Schienen beider Träger zu lang. Längere Schienen gibt es als Zubehör.
Details zu Fiamma Carry-Bike Lift 77
- Andocken der Kurbel magnetisch.
- Vergleichsweise wenig Kraftaufwand beim Hochkurbeln.
- Hubbänder liegen geschützt.
- Die Riemenlänge reicht für ein festes Verzurren aus.
- Sicherungsgurte gegen unbeabsichtigtes Absenken sind leicht zugänglich.
- Zusatzgurt zum Verzurren der Rahmen mit dem Träger.
- Riemen passt sich auch speziellen Rahmenformen an.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte:
- Riemen bietet nur geringen Schutz gegen Verkratzen des Rahmens.
- Kurzer Halter nicht drehbar.
- Langer Halter schwer drehbar.
- Kurbel instabil, da zu lang.
- Einklemmgefahr beim Umklappen des Kurbelgriffs.
- Riemen können am Befestigungspunkt der Radblöcke verdreht werden.
- Riemen verklemmt sich beim Aufladen unter dem Laufrad.
Details zu Thule Lift V16
- Kurbel handlich und stabil mit praktischer Länge.
- Ein Riemenhalter verhindert das Verklemmen unter dem Rad.
- Einfaches Festzurren und Lösen des Riemens mit Ratsche.
- Schienenform und -länge für Bikes mit etwas größerem Radstand geeignet.
- Beide Rahmenhalter abschließbar.
- Beide Halter leicht drehbar.
- Plattformverriegelung verhindert das Hochschwingen bei Bodenwellen.
- Zusatzgurt zum Verzurren der Rahmen mit dem Träger.
- Klemme innen vollständig gummiert.
Auch hier gibt es Kritikpunkte:
- Positionierung bei speziellen Rahmenformen teilweise schwierig.
- Hochkurbeln erfordert vor allem anfangs viel Kraft.
- Kurbel springt leicht aus der Öse, wenn sie nicht auf Zug nach unten gehalten wird.
- Abziehen der Kurbel nicht in jeder Position möglich.
- Hubbänder liegen ungeschützt und ohne Führung.
- Zwei der vier Sicherungsgurte sind sehr kurz und dadurch schwer zu fixieren.
- Sicherungsgurte gegen unbeabsichtigtes Absenken schwer zugänglich.
Befestigen und Beladen der Fahrradträger am Wohnmobil
Befestigt werden die Bikes wie bei herkömmlichen Fahrradträgern an den Laufrädern und am Rahmen. Mit der jeweils abnehmbaren Kurbel ist das Anheben in weniger als einer Minute erledigt. Der Träger von Fiamma gleitet mit zwei E-Bikes beladen mit vergleichsweise wenig Kraftaufwand in seine Endposition. Die Kurbel ist allerdings zu lang und dadurch instabil, kann aber laut Fiamma auf eine passende Länge gekürzt werden. Deutlich schwerer tun sich die Tester beim Thule Lift. Um ihn anzuheben, muss deutlich mehr Kraft investiert werden als beim Mitbewerber.
Auch die Thule-Kurbel zeigt bei der Handhabung Schwächen. Obwohl sie stabil und handlich ist, springt sie während des Kurbelns leicht aus der Öse. Das lässt sich nur vermeiden, indem man sie schräg nach unten auf Zug hält. Von der Aufnahme abnehmen lässt sich die Kurbel nicht in jeder Position. Die Plattform musste im Test dafür erst wieder ein kleines Stück abgesenkt werden.
Geschmeidiger lässt sich die Kurbel von Fiamma bedienen. Sie findet dank ihrer magnetischen Andockvorrichtung fast wie von selbst Anschluss am Träger. Beim Hochkurbeln bleibt sie dort fest verankert und lässt sich auch leicht wieder entfernen, sobald die Endposition erreicht ist.
Gehalten werden die Plattformen von je zwei Gurten. Bei Thule liegen sie frei auf der Wickelstange, Fiamma schützt sie durch ein Kunststoffgehäuse vor Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann dieses auch verhindern, dass sich der Gurt gegebenenfalls ungleichmäßig aufrollt. Beim Herunterkurbeln bleiben beide Plattformen im Test zunächst in der Anfangsposition stehen und müssen nach ein paar Umdrehungen vom Träger weggezogen werden, damit sie sich dann von selbst absenken. Um zu verhindern, dass die Plattform samt Bikes beim Kurbeln plötzlich ruckartig absackt, sollte man frühzeitig nachhelfen.
Beim Befestigungssystem und der Ausstattung zeigen beide Träger Stärken und Schwächen. Thule glänzt bei der Ausstattung mit abschließbaren Rahmenhaltern und einer Vorrichtung, die verhindert, dass sich der Riemen beim Beladen zwischen Laufrad und Schienen verklemmt. Bei Fiamma passiert das prompt, dafür lässt sich der Riemen hier deutlich einfacher positionieren, da er am Befestigungspunkt drehbar ist. Bei Thule ist er fix angebracht, darum muss unter Umständen das Laufrad gedreht werden, damit der Riemen nicht zu dicht an einer Speiche anliegt. Festschnallen lassen sich die Laufräder mit beiden Systemen gut und sicher. Bei Thule mit einer Ratsche, bei Fiamma durch Festziehen des ausreichend langen Riemens.
Flexibel und leicht drehbar sind beim Thule die Greifarme, die den Fahrradrahmen halten. Sie sind mit einem Kugelgelenk ausgestattet. Bei Fiamma fällt das Drehen viel schwerer, beim kurzen Arm geht es gar nicht. Für Stirnrunzeln sorgt beim Thule dagegen die Greifzange am Armende. Wegen des besonderen Rahmenquerschnitts eines der Testbikes findet sich zunächst keine passende Stelle zum Festklemmen. Nach einer Weile klappt es doch, und wenn man die Position gefunden hat, geht es dann schneller.
Weitere Trägersysteme
Außen am Reisemobil kommen neben Heckwandträgern noch zwei weitere Systeme zum Einsatz, beide mit niedriger Ladekante. Fest mit dem Chassis verbundene Rahmen- oder Plattformträger haben eine höhere Nutzlast als Heckwandträger und tragen meist bis zu vier Bikes.
Bei vorhandener Anhängerkupplung bietet sich dagegen ein Träger für den Kugelkopf an. Er sollte für den Zugang zum Heckstauraum schwenk- oder klappbar sein. Zu beachten ist, dass laut § 53 StVZO der äußerste Punkt der Schlussleuchten nicht mehr als 400 mm von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses entfernt sein darf.
Alternativen für Kastenwagen
Auch für Kastenwagen werden absenkbare Heckträger angeboten.
Alternativ zu Plattform- und Kupplungsträgern werden auch für Kastenwagen absenkbare Heckträger angeboten.
Sicherer Transport in der Heckgarage
Zweiräder können im Reisemobil nicht nur auf einem Heckträger mitreisen, sondern passen - falls vorhanden - auch in die Heckgarage. Vielen Reisenden ist der Heckträger als Abstellplatz für kostbare Räder auch einfach nicht sicher genug. Wer viel Geld in Pedelec, Rennrad oder Mountainbike steckt, möchte das gute Stück nachts lieber im abgeschlossenen Raum wissen. Zumal die Räder am Heck unterwegs schnell zum Schmutzfänger werden.
Gute Gründe für eine Heckgarage, die inzwischen etliche aufgebaute Reisemobile besitzen. Doch auch bei vielen Kastenwagen ist der Fahrradtransport im Innenraum möglich. Allerdings muss dafür häufig das Bett hochgeklappt werden - nachts müssen die Bikes dann wieder raus.
Dabei sollten Räder nie wahllos in den Heckstauraum oder die Garage gestopft werden. Ist das Rad nicht ausreichend gesichert, wird es bei der Fahrt gegen Campingmobiliar, Gepäck oder schlicht gegen Wände stoßen und im schlimmsten Fall Schaden nehmen oder verursachen. Zweiräder sollten daher an mindestens zwei Punkten fixiert untergebracht sein. Zurrösen und Spanngurte helfen fürs Erste bei der Sicherung.
Dabei gibt es auch bessere und bequemere Lösungen, um den Rädern sicheren Halt in Heckgarage oder -stauraum zu geben. Doch es kommen nicht alle Systeme für jedes Fahrzeug und jede Garage in Frage. Die Nutzbarkeit und Sicherheit hängen von vielen individuellen Faktoren ab.
Primär soll der Drahtesel unkompliziert ein- und ausladbar sowie zu sichern sein. Andere Fracht sollte möglichst auch mit Rad an Bord leicht zugänglich bleiben.
Verschiedene Transportsysteme für Wohnmobil-Heckgarage
Hier eine Übersicht verschiedener Transportsysteme für die Heckgarage:
Dethleffs Bike-Carrier
Mit dem Dethleffs Bike-Carrier lassen sich Fahrräder schnell und platzsparend in der Heckgarage transportieren. Das System besteht aus zwei Aufnahmestangen, die fest in der Heckgarage montiert werden. Beide Stangen lassen sich flexibel an die Heckgarage anpassen, sodass das Transportsystem in fast allen Heckgaragen genutzt werden kann. An den Stangen werden anschließend flexible Klemmhalterungen befestigt. Möchte man das Fahrrad sicher transportieren, muss es lediglich in die vordere Klemmhaltung geschoben werden - schon steht es sicher und ganz von alleine. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fixiert das Bike zusätzlich mit einem seitlichen Haltearm. Ein großer Vorteil des Dethleffs Bike-Carriers besteht darin, dass keine Bodenschienen montiert werden müssen und die Arme sich bei Nichtgebrauch wegklappen lassen - so verliert die Heckgarage kaum etwas von ihrer Stauraumkapazität.
Das System kann nur beim Händler bestellt und nachgerüstet werden.
Aufbaubeschreibung: Zwei Aufnahmestangen, die in der Heckgarage montiert werden. Für die zusätzliche Fixierung: seitlicher Haltearm. Keine Bodenschienen notwendig.
Fiamma Garage Slide Pro Bike
Fiamma bietet für die Heckgarage das System Garage Slide Pro Bike an, das aus eloxiertem Aluminium gefertigt ist und auf dem bis zu zwei Fahrräder Platz finden.
Die Topausführung ist das aus eloxiertem Aluminium gefertigte System Garage Slide Pro Bike, bei dem die Doppelschiene zum Be- und Entladen von maximal zwei Rädern aus der Heckgarage herausgezogen und wieder eingeschoben werden kann. Ein Nachteil des System ist, dass der Slide Pro auf dem Boden fest verschraubt wird und nicht bei Bedarf schnell entfernt werden kann. Zum anderen verbraucht der Aufbau bereits 9-13 Zentimeter wertvolle Innenhöhe der Garage.
Für die Parkposition werden Vorder- und Hinterrad durch individuell verschiebbare Kunststoffkeile und Spannbänder fixiert. Ein 74 Zentimeter hoher und 50 Zentimeter breiter Bügel in der Mitte dient der Radsicherung am Oberrohr. In der Breite ist der Träger mit insgesamt 34 Zentimetern relativ platzsparend. Damit zwei Räder nebeneinander passen, müssen aber eventuell die Lenker verdreht werden.
Aufbaubeschreibung: Verschraubte Grundrahmen mit herausziehbarem Trägerschlitten und Haltebügel
Idea Systec Pedi-Packer MT
Gehört zu den meistverkauften Systemen von Idea Systec: Der Heckgaragen-Radträger Pedi-Packer.
Besonders beliebt ist dabei der Pedi-Packer, der in der Version MT zu den meistverkauften Systemen des Herstellers gehört. Der Träger besteht aus je zwei Bodenschienen je Fahrrad, die Vorder- und Hinterrad jeweils zwischen sich fixieren. Neben der Version für zwei Fahrräder gibt es auch eine für drei, passend für größere Garagen.
Die Räder werden dann leicht schräg an den mittleren Bügel gelehnt und verzurrt. Diese verschachtelte Stellung der Räder spart zudem Ladebreite. Eine senkrechte Deckenstütze, angebracht am Ende des Bügels und der Garagendecke, fixiert den gesamten Träger. Das blaue Polster am Bügel ist im Lieferumfang des Pedi-Packer MT inbegriffen und verhindert Kratzer an den Rädern.
Aufbaubeschreibung: Rahmen als Standsicherung, Bügel für die Radrahmenhalterung und Deckenstütze als Gesamtarretierung
Bob’s Garage Bike-Holder
Bob's Gatage hat ein flexibles und modulares Baukasten-System im Angebot, das die sichere Befestigung der Fahrräder garantiert.
Das flexible und modulare Baukasten-System besteht aus Elementen für das Andocken am Fahrrad, Halterungen und Profilen für die Decken- oder Wandmontage sowie Blechschienen zur Sicherung am Boden. Als flexibel ausrichtbare Verbindung dient jeweils ein Kugelkopf, der in eine Buchse an der Decke oder Wand gesteckt und mit einer Knebelschraube fixiert wird - ähnlich, wie man es etwa von Fotostativen kennt.
Die Wand- und Deckenhalterungen werden auf den Flächen festgeschraubt. Die Sicherung für Vorder- und Hinterrad am Boden besteht aus Trapezblech-Modulen, die wie Schienen auf dem Garagenboden aufliegen. Der Hersteller empfiehlt, eine Anti-Rutsch-Matte zu unterlegen. Das hat den Vorteil, dass man die Blechmodule leicht entnehmen kann, wenn statt der Fahrräder andere Gepäckstücke transportiert werden sollen. Die Halteschienen oder -platten an Wand oder Decke stören dabei kaum.
Aufbaubeschreibung: Modulares Bodenschienenblech, verschraubte Wand- oder Deckenschiene, Halterungsrohr mit Kugelbolzen und aufnehmender Buchse
Thule Velo-Slide
Der Velo-Slide von Thule ist für zwei Fahrräder ausgelegt (je 35 Kilogramm). Sein größter Vorteil ist die Auszugsmöglichkeit nach beiden Seiten - vorausgesetzt, das Reisemobil besitzt zwei Garagentüren. Damit kann das Be- und Entladen von links oder rechts erfolgen. Der Aufbau des Trägers besteht aus drei Basisschienen, die quer auf den Garagenboden geschraubt werden. Es folgt der untere Teil des 1,95 Meter langen Trägers, der sich dank Rändelschrauben je nach Platzangebot und Anforderung seitlich in den Basisschienen verschieben lässt.
Die seitlich angebrachten Radauflagebolzen sind ebenfalls mit Rändelschrauben fixiert und können so je nach Radgröße passend ausgerichtet werden. Ein mittig sitzender Bügel mit zwei Haltekrallen sorgt für Kippstabilität. Die gummierte Kralle wird dabei am Oberrohr des Fahrrads befestigt. Der Aufbau des Velo-Slide ist 22 Zentimeter hoch. Die Aufnahmen für die Räder sind seitlich an der Schiene positioniert und verschiebbar, sodass die Fahrräder selbst sehr niedrig fixiert und transportiert werden können.
Aufbaubeschreibung: Verschraubter Rahmen mit herausziehbarem Trägerschlitten und Haltebügel
Bikeinside
Wer den Bikeinside nutzen möchte, muss grundsätzlich das Vorderrad des Fahrrads abmontieren und es an der Gabel fixieren. Der Fahrradträger besteht aus mehreren Komponenten, beginnend mit einem teleskopisch verstellbaren Grundträger. Dieser liegt auf dem Boden des Stauraums auf und wird dort zwischen zwei Wänden verspreizt. Dabei wird der Grundträger auseinandergezogen und mittels einer Schraube in der eingespannten Position fixiert.
Das Aufnahmeelement für die einzuspannenden Fahrradgabeln wird mittels Schnellspanner auf dem Grundträger fixiert. Um Räder flexibel im Stauraum unterbringen zu können, lässt sich so die Gabelaufnahme auf dem Grundträger nach Belieben verschieben und mit einer Schraube an passender Stelle fixieren.
Da nicht alle Fahrräder die gleiche Achsgröße haben, bietet Bikeinside mit seinen Extendern und Steckachsenadaptern unterschiedliche Größen und Varianten der Gabelaufnahme an, sodass sämtliche Räder fixiert werden können. Als zusätzliche Ladungssicherung gibt es zudem Spanngurte, Niederholer und Kettenblattschoner von Bikeinside. Das System eignet sich dank seiner Flexibilität auch in kleineren Stauräumen.
Aufbaubeschreibung: Teleskopisch verstellbarer Grundträger mit beweglicher Gabelaufnahme
Linnepe Smart-Rack
Das Smart-Rack von Linnepe bietet in zweierlei Hinsicht Vorteile. Zwar muss es am Garagenboden festgeschraubt werden, doch einmal angebracht, lässt es sich leicht herausziehen und als Rampe einseitig auf dem Boden abstellen. Räder müssen so nicht mühsam auf den Träger gehoben werden, sondern lassen sich bequem aufschieben. Das Anheben und Einschieben, das an einem Haltebügel oder zwei Griffen erfolgen kann, wird durch eine Gaszugfeder unterstützt.
Besonders für den Transport schwerer Bikes ist der selbstsichernde Federkeil von Vorteil. Während der Fahrt werden die jeweiligen Lasten durch die mitgelieferten Spanngurte und die am Träger befindlichen Zurrösen gehalten.
Aufbaubeschreibung: Verschraubter Rahmen mit aufgesetzter, herausziehbarer und absenkbarer Trägerplatte, unterstützt durch Gasfeder
Radfazz
Beim Radträger von Radfazz wird das Fahrrad mit demontiertem Vorderrad fixiert. Das modulare System besteht aus einer am Boden quer eingebrachten Schiene, auf der wiederum je nach Platz und Bedarf mehrere Halter für die Radgabeln sitzen. Je nach Wunsch und Umständen geben unterschiedliche Zusatzmodule den beweglichen Gabelhaltern noch mehr Spielraum, sodass die Räder versetzt und damit platzsparend nahe nebeneinander aufgestellt werden können.
So muss der Radfazz-Träger nicht zwangsläufig mit dem Garagenboden verschraubt werden, sondern kann mit Adaptern auch an den oft im Reisemobil vorhandenen Zurrschienen oder Airlineprofilen im Kastenwagen festgemacht werden.
Auch fest montierte Zurrösen am Boden können mit entsprechenden Helfern wie Schrauben und Unterlegscheiben als Fixierungspunkte für das Trägersystem dienen. Zudem gibt es spezielle Laufradhalter für die Sicherung der abgeschraubten Vorderräder. Radfazz eignet sich auch in engen Stauräumen.
Aufbaubeschreibung: Bodenschiene mit aufgeschraubter Gabelaufnahme
Schmitz Reisemobil Easy Bike Fix
Easy Bike Fix besteht aus drei Komponenten. Erstes Element ist eine Radführungsschiene mit U-Profil, die als Einfädelhilfe dient und die mit einer Grundplatte und Rändelschrauben am Garagenboden festgemacht ist. Am Ende der Führungsschiene befindet sich ein in drei Breiten erhältlicher Aufnahmeschuh, in den das Vorderrad des Fahrrads eingeschoben wird.
Der Haltearm ist mit einem arretierbaren Kugelgelenk an der Schiene befestigt und besitzt am anderen Ende eine Aufnahme für die Sattelstütze. Je ein Ratschenband-Verschluss sichert sowohl das Vorderrad im Radschuh als auch die Sattelstütze am Haltearm. Beide zusammen sorgen so für sicheren Fahrradtransport.
Aufbaubeschreibung: Aufge...
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