Früher oder später wollen die Kleinen auf Spaziergängen oder in der Stadt selbstständiger unterwegs sein. Bestens geeignet dafür: Dreiräder. Inzwischen haben Modelle oft eine Menge drauf - dank Schiebestange vereinen sie Buggy, erstes Gefährt zum Selbstfahren und Spielgerät.
Die Qual der Wahl: Welches Dreirad ist das Richtige?
Die oft große Anzahl an Extras und Funktionen klingt praktisch, erschwert Eltern aber oft die Entscheidung. Ein Dreirad sollte an die motorischen Fähigkeiten des Kindes angepasst sein und Kind und Eltern gleichermaßen gefallen. Sicherheit und Komfort spielen große Rollen, aber ein Dreirad ist auch ein Stück Unabhängigkeit und ein wichtiger Begleiter in den ersten Lebensjahren eines Kindes. Viele Hersteller bieten deshalb mehrere Farben eines Modells an, und die sind nicht unbedingt immer die Lieblingsfarben der Eltern. Mit der wichtigste Punkt ist das Alter des Kindes. Für besonders kleine Kinder lohnt sich ein Multifunktionsdreirad eher als für ältere.
Was macht ein gutes Dreirad aus?
Ein Dreirad ist ein Fahrgerät mit drei Rädern - wer hätte es gedacht. Durch ein Vorderrad und zwei Hinterräder hat das Dreirad eine gute Standfestigkeit und kann nicht so leicht umkippen. Das Dreirad gibt es mit Pedalen und ohne. Am Vorderrad sind die Pedale angebracht, mit denen sich die Kinder selbst fortbewegen können. Das Dreirad wird durch die Kraft des Kindes, mit der es in die Pedalen tritt, fortbewegt. Daher haben auch in den letzten Jahren die Multifunktionsdreiräder - oder auch mitwachsende Dreiräder genannt - an Beliebtheit gewonnen.
Diese Kinderfahrzeuge können, je nach Ausstattungsumfang, eine Alters- und Entwicklungsspanne von acht Monaten bis zu fünf Jahren abdecken. Damit ein Dreirad Eltern und Kind über einen langen Zeitraum begleiten kann, sollte es mit einigen Ausstattungsdetails ausgerüstet sein.
- Fußstützen: Beim Schieben kann das Kind die Füße bequem abstellen.
- Schiebestange mit und ohne Lenkfunktion: Die Stange bietet Eltern die Möglichkeit, ihren Nachwuchs mit dem Dreirad zu schieben. Multifunktionsdreiräder sind als Dreirad mit Schiebestange und als normales Dreirad nutzbar.
Material und Sicherheit
Der Großteil der Dreiräder hat eine Rahmenkonstruktion aus Metall. Das macht sie robust und vergleichsweise leicht. Es gibt auch nachhaltig orientierte Hersteller, die auf eine Grundkonstruktion aus Holz setzen. Die meisten Dreiräder haben Reifen aus Kunststoff, die sehr unempfindlich, aber hart sind. Im Freien ist das wenig problematisch, aber für Innenräume unter Umständen zu laut. Es gibt auch noch Fahrzeuge mit Luftreifen. Bei diesen Reifen ist das Profil sehr ausgeprägt und durch die Luft werden Stöße durch unebene Bodenflächen angenehm abgefedert.
Der Sitz ist ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium und abhängig vom Einstiegsalter des Kindes. Bei sehr kleinen Kindern empfiehlt sich ein Dreirad mit hoher Rückenlehne, da sie mehr Sicherheit bietet. Das Material der Sitzflächen ist bei nahezu allen Dreirädern aus Kunststoff. Die mitwachsenden Dreiräder mit Altersempfehlungen der Hersteller für Kinder unter einem Jahr sollten über 3-Punkt- oder 5-Punkt-Sicherheitsgurte verfügen. Sehr kleine Kinder müssen gegen das Herausrutschen und Herunterfallen gesichert sein. Idealerweise sind die Gurte im Schulter- und Schrittbereich zusätzlich gepolstert. Der Sicherheitsbügel ist eine weitere Maßnahme, die den kleinen Fahranfänger vor dem Herausfallen bewahrt. Die Bügel sind ein- oder zweiteilig und mittig oder an den Seiten befestigt.
Die mitwachsenden Dreiräder verfügen entweder über eine starre Stange oder eine Lenkstange. Mit der Stange können Sie das Dreirad schieben, wenn das Kind noch zu klein oder zu müde zum Treten ist oder keine Lust mehr hat. Je besser die Schiebestange ausgerüstet ist, desto komfortabler ist es für die Eltern. Die Griffe der Dreiräder sind aus Kunststoff oder Gummi. Besser sind die rutschfesten Ausführungen aus Gummi. Die Pedale bei einem Dreirad sind ebenfalls meistens aus Kunststoff. Ein Sonnenverdeck kann beim Dreirad anfangs sehr hilfreich sein. Einige Modelle werben auch damit, dass die Verdecke gegen Regen schützen. Zusätzliche Reflektoren erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr.
Abdeckungen in Form von Fußablagen rechts und links über den Pedalen sorgen dafür, dass die Füße des Kindes beim Schieben nicht in die sich drehenden Pedalen gelangen. Es gibt auch Dreiräder, die mit einem Freilauf-Knopf ausgestattet sind.
Testberichte und Empfehlungen
Wir haben 19 Kinderdreiräder getestet. Die Preisspanne reichte von rund 40 bis 150 Euro. Die Herstellerangaben der Altersempfehlungen reichen von neun Monaten bis fünf Jahre. Neben unserem Testsieger haben wir drei weitere Alternativen gewählt.
Testsieger: Kinderkraft Aveo
Das Aveo von Kinderkraft ist unser Testsieger. Zuverlässige Qualität, ein guter Aufbau und zahlreiche Features und Sicherheitsfunktionen machen dieses Fahrgerät zu einem Multifunktionsfahrzeug für Kind und Eltern. Das Aveo bietet die Möglichkeit, nach und nach die Elemente am Dreirad abzubauen und so immer individuell an den Entwicklungsstand des eigenen Kindes anzupassen. Das schöne Design, die gute Verarbeitung und umfangreiche Ausstattung haben für uns das Aveo von Kinderkraft zum besten Dreirad von den insgesamt 19 getesteten Dreirädern gemacht. Bereits beim Auspacken der Einzelteile des Aveo waren wir begeistert, da im Gegensatz zu anderen Dreirädern im Test wichtige Teile, wie beispielsweise die Bremsen, vormontiert waren. Auch ohne Aufbauprofi zu sein, kann dieses Dreirad in 15 bis 20 Minuten fehlerfrei montiert werden. Das ist für Dreiräder, die einen großen Teilumfang haben, nicht selbstverständlich.
Als mitwachsendes Dreirad setzt Kinderkraft bei seinen Modellen auf sehr gute Qualität in der Verarbeitung der einzelnen Bestandteile, da die Dreiräder Kind und Eltern mehrere Jahre begleiten sollen. Das Aveo hat ein Korpus aus pulverbeschichtetem Metall. Es wird in drei Farbvarianten angeboten. Sitz, Halterungen, Transportwannen, Pedalen und Fußstützen sind aus Kunststoff. Bei den Rädern punktet das Aveo mit hochwertigen Reifen aus EVA-Schaumstoff. Die Reifen sind gut gefedert und konnten uns im Test überzeugen. Gerade in der Funktion als Jogger und Kinderwagenersatz sollten die Räder des Dreirads eine gute Federung haben, damit das noch sehr junge Kleinkind gern damit fährt bzw. Ein Highlight ist, dass die Reifen mit zwei voneinander unabhängig funktionierenden Bremsen versehen sind. Sie bieten erhöhten Komfort im Einsatz des Dreirads als Buggy und mehr Sicherheit am Anfang, wenn das Kind noch etwas unsicher auf- und absteigt.
Der Hersteller Kinderkraft empfiehlt das Aveo ab neun Monaten bis zu fünf Jahren. Das Dreirad verfügt über einen Drehsitz, der vorwärts- und rückwärtsgerichtet positioniert werden kann. So kann das Kleinkind beim Schieben seine Eltern sehen und wenn es größer wird, kann der Sitz einfach umgedreht werden. Herstellerangaben zum Alter sind nur allgemeine Empfehlungen. Für die Zeit, in der das Dreirad vorwiegend unter der Kontrolle der Eltern gefahren wird, hat das Aveo-Dreirad einen gepolsterten Sicherheitsbügel und einen Drei-Punkt-Sicherheitsgurt mit ebenfalls gepolsterten Gurten. Der Sicherheitsbügel zeigte sich im Test etwas störrisch, und man musste genau schauen, ob er wirklich eingerastet ist. Das Sonnenverdeck des Aveo ist mehrfach verstellbar und bietet einen guten Schutz gegen Sonne und leichten Regen. Durch ein Sichtfenster können Eltern ihr Kind im Blick behalten.
Die Lenkstange beim Aveo ist nicht nur Schiebestange, sondern auch Lenkstange. Das ermöglicht den Eltern die komplette Kontrolle über das Dreirad per Stange - besonders, wenn das Kind noch zu klein zum Selbstfahren oder zu müde ist. Durch die Funktion für den Freilauf, die mittels eines kleinen roten Reglers direkt am Vorderrad aktiviert wird, kann das geschobene Kind seine Füße trotzdem auf den Pedalen behalten und im eigenen Tempo mit treten. Die Stange ist auf eine Länge von 93 bis 108 Zentimetern in drei Stufen an die Körpergröße der schiebenden Person anpassbar. Das ist ein großes Plus an Nutzerkomfort für die Eltern. Ebenfalls gibt es eine Drückhilfe, um die Stange zu entfernen, und eine Abdeckung für die Zeit, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.
Ein herausragendes Merkmal, das uns beim Kinderkraft Aveo besonders gut gefallen hat, ist die gute Transportmöglichkeit. Teile wie Sonnenverdeck, Körbe und sogar die Räder lassen sich mit einem Handgriff entfernen. Im Fazit hat das Kinderkraft Aveo in der Kategorie mitwachsende Dreiräder auf ganzer Länge überzeugen können.
Für ältere Kinder: Lionelo Haari
Das Lionelo Haari ist unser Favorit für die nicht mehr ganz kleinen Kinder. Laut Herstellerempfehlung ist dieses Dreirad für Kinder ab 18 Monaten geeignet. Das Haari ist gut verarbeitet und in schönen Designs wählbar. Hervorragend hat uns das Lionelo Haari gefallen. Der Aufbau funktionierte reibungslos und mit 30 Minuten und einer großartigen Anleitung gibt es nichts zu meckern. Die Schiebestange ist dreifach höhenverstellbar und hat eine Drückhilfe.
Für unterwegs: Kinderkraft 4Trike
Die beste Wahl für to go! Kein anderes Dreirad eignet sich so gut für unterwegs wie das 4Trike von Kinderkraft. Es ist super leicht und außerdem unkompliziert zusammenzuklappen - das perfekte Gefährt für unterwegs. Easy to ride. And easy to go! Das Kinderkraft 4Trike ist vor allem eines: superleicht und kompakt! Damit ist es das ideale Gefährt für unterwegs.
Wir konnten es tatsächlich kaum glauben, als das 4Trike von Kinderkraft geliefert wurde. So ein kompaktes Fliegengewicht als Dreirad hatten wir bislang nicht in der Hand. Zunächst einmal der Aufbau: Klick, klick, klack - fertig. Es braucht keine Schrauben und kein Werkzeug, um das Dreirad zusammenzubauen. Doch Achtung, es gibt ein paar Aufbauschritte, die sich nicht sofort erschließen, aber essenziell sind. So werden die Hinterreifen beim Aufbau automatisch ein wenig auseinander aufgestellt. Doch das ist noch nicht die finale Position. Denken Sie unbedingt daran, noch einmal den Knopf an beiden Reifenstangen zu drücken und dann die Stangen händisch maximal auseinanderzudrücken. Erst dann ist die richtige Position erreicht.
Jetzt sind die Reifen dran: Sie müssen über einen Druckknopf gerade gestellt werden. Das sind Schritte, die sich nicht sofort erschließen, aber wichtig sind. Einen Reifen vorn, zwei hinten: Fertig ist das Rutsch-Rad. Mitgeschicke Pedale können nun einfach am Vorderreifen montiert werden, voilà, ein einfaches Dreirad. Wer zwischen beiden Modi hin und her wechseln möchte, kann die Pedale bei Nichtgebrauch einfach unter dem Sattel befestigen. Kids, die schon ein weniger sicherer in ihrem Gleichgewicht sind, können das 4Trike von Kinderkraft außerdem als Laufrad nutzen. Das demontiert man die Pedale und schiebt die beiden hinteren Räder zu einem zusammen. Auch dieser Schritt ist superleicht und funktioniert ohne ein einziges Werkzeug.
Das braucht man tatsächlich nur, wenn man die Sattelhöhe einstellen möchte. Hier kann man aus zwei Metallrohren wählen, die jeweils zwei Höheneinstellungen zulassen. Ebendiese Rohre müssen mit einer Schraube ausgetauscht beziehungsweise befestigt werden. Tatsächlich sehen wir hier den einzigen Minuspunkt bei diesem Dreirad, denn die Höheneinstellungen sind sehr eingeschränkt. Obwohl das 4Trike bis fünf Jahre empfohlen wird, reicht die maximale Sattelhöhe nur bis 35 Zentimeter. Doch zurück zu den Vorteilen: Zwei weitere sind das Gewicht und die Größe. Das gesamte 4Trike wiegt nämlich gerade einmal 3,5 Kilogramm. Ein echtes Leichtgewicht! Es lässt sich mit ein paar wenigen Handgriffen zusammenklappen. Die Maße im zusammengeklappten Zustand sind 43, 47,5 und 34 Zentimeter. Das 4Trike lässt sich ausgezeichnet fahren. Es verfügt über Schaumstoffreifen, ist schön gefedert, der Aluminiumrahmen ist leicht und stabil, der Sattel aus TPU-Werkstoff bequem. Wir sind begeistert von diesem kleinen Multitalent.
Preistipp: Smoby Be Move Komfort
Das Smoby Be Move Komfort ist einfach, gut und günstig - für größere Kinder ab 18 Monaten. Das Smoby Be Move Komfort ist unser Preistipp. Für jene, die nicht so viel Geld ausgeben wollen, bietet das Smoby ein sehr schönes Design und ist mit Grundfunktionen, wie Pedal-Freilauf und Schubstange, ausgestattet. Das Smoby Be Move Komfort ist ein günstiges, mitwachsendes Dreirad für etwas ältere Kleinkinder und unser Preistipp. Das Gestell und die Lenkstange sind aus Metall - Sitzschale, Griffe und Pedalen sind aus Kunststoff. Zusammengebaut wiegt das Dreirad von Smoby gerade einmal drei Kilo und ist ein Leichtgewicht unter den getesteten Dreirädern. Das wirkt sich auch auf die Stabilität aus, da es wesentlich leichter umkippen kann.
Die Empfehlung von Smoby, dieses Dreirad ab zehn Monaten einsetzen zu können, konnten wir im Test nicht nachvollziehen, da der Sicherheitsrahmen und der Gurt sowie der einfache Sitz für so kleine Kinder nicht funktioniert haben. Für ältere Kinder ab 15 Monaten ist das Be Move Komfort eine schöne Option. Für den relativ günstigen Preis bekommt man ein solides Dreirad, das im Test bei Kindern ab 18 Monaten sehr gern gefahren wurde.
Fisher-Price Dreirad im Detail: Ein Testbericht
Wir haben das Dreirad von Fisher-Price auf Herz und Nieren getestet und haben viel Positives zu berichten, aber auch etwas, was uns nicht so sehr gefällt.
Der Aufbau
Der Aufbau hat sich nicht ganz so einfach gestaltet, wie wir zunächst annahmen. Wir dachten, dass ein Dreirad schnell zusammengebaut ist und die Kleine schon nach kurzer Zeit fahren kann. Beim Aufbau war Amelie dabei und ich kann nun aus Erfahrung sagen, dass es besser ist, das Dreirad ohne Kind aufzubauen. Denn leider hatten wir ein paar Probleme beim Zusammenbauen. Unser Problem beim Zusammenbauen ist schnell beschrieben: Die Schraube, die für die Fußstütze vorgesehen ist, war zu kurz. Allein hat mein Mann die Fußstütze nicht anbringen können. Deswegen sind bei dem Aufbau zwei Erwachsene gefragt: Ich habe von oben auf den Sitz gedrückt - denn dort geht die Schraube durch - und mein Mann hat die Fußstütze von unten festgemacht.
Fußstütze
Zu der Fußstütze gibt es einiges zu sagen. Zum einen finde ich sie wirklich praktisch, da Amelie noch nicht wusste, wie sie mit dem Dreirad umzugehen hat. Sie hat automatisch die Füße auf die Fußstütze gestellt, dann hat sie direkt die Probe gemacht, ob alles hält, indem sie sich richtig auf die Fußstütze stellte. Und alles hat gehalten. :-) Man kann und sollte auch, sobald die Kleinen anfangen, mit den Füßen in die Pedale zu treten, die Fußstütze nach hinten einklappen. Das ist wichtig, damit die Füße nicht zwischen die Pedale und Fußstütze kommen. Amelie hatte draußen versucht, an die Pedale zu kommen, und da wir die Pedale bei der ersten Fahrt arretiert hatten, hat sie die Füße dann zwischen Fußstütze und Pedale baumeln lassen. Das ging natürlich nicht gut. Sie klemmte sich etwas die Füße ein. :-/ Aber alles halb so wild. Die Kraft zum eigenständigen Fahren hatte sie noch nicht, aber dafür ist die Arretierung auch klasse.
Pedale arretieren
Dies geht ganz einfach! Wenn man die Pedale am Dreirad arretiert, kann das Kind nicht von allein fahren, weil es nicht treten kann. Um die Pedale zu arretieren, muss man am Reifen einfach da, wo die Pfeile auf dem Bild zu sehen sind, drücken. Schon sind die Pedale im sogenannten Leerlauf.
Schieber und Griff
Die Stange des Schiebers ist dünn - im ersten Moment fand ich sie sogar zu dünn. Im Nachhinein hat sich aber herausgestellt, das es völlig okay ist. Allerdings hat mir der Griff ein paar Probleme bereitet. Er könnte meiner Meinung nach ein wenig breiter sein, sodass man mit zwei Händen schieben kann. Ich selbst kann den Griff nur mit einer Hand halten, was ich als sehr umständlich empfinde: Bei jeder Kurve muss ich mit einer Hand das Dreirad etwas anheben, das ist dann doch etwas mühsam mit nur einer Hand. Auch auf geraden Strecken muss man das Dreirad mit einer Hand halten, da es nicht genau geradeaus fährt. Das finde ich etwas schade. Deswegen würde ich mir einen breiteren Griff wünschen.
Sonnensegel
Ganz toll und vor allem praktisch finde ich das Sonnensegel! Egal, von wo die Sonne kommt, Amelie bekommt keine Sonne ab. Das Segel bietet UV-Schutz. Wenn ich das Segel nicht brauche und Amelie besser beobachten möchte, kann ich es einfach hochklappen. Wer mag, kann es aber auch ganz abnehmen.
Stauraum
Für den Stauraum bin ich auch sehr dankbar. Es ist kein allzu großes Fach, allerdings passt dort alles rein, was für kurze Strecken benötigt wird.
Dreirad zum Mitwachsen
Das Besondere am Dreirad ist, dass es mitwachsen kann. Anfangs benutzt man es zusammen mit einer Sitzhose, so ist das Kind sicher im Sitz drin und kann nicht einfach aufstehen oder rausrutschen. Man sollte das Kind dennoch nicht unbeaufsichtigt lassen. Amelie ist damit, als es kurz nach dem Aufbau noch in der Wohnung stand, mal umgekippt. Sie wollte selber aussteigen und hat sich an einem Stuhlbein festgehalten - dabei ist sie dann umgekippt.
Ab dem 24. Lebensmonat kann man die Sitzhose entfernen und lässt dann das Kind auch selber lenken. Ab dem 30. Lebensmonat kann man die Schubstange entfernen und die Fußstütze vom Dreirad abmontieren. Auf diese Weise kann das Kleinkind Stück für Stück lernen, allein mit dem Dreirad zu fahren. Auch das Sonnensegel wird abmontiert, denn ab dem 30. Lebensmonat sind die Kleinen bereits so groß, dass es bestimmt am Kopf stören würde.
Allgemeine Sicherheitshinweise
- Verwenden Sie einen Sicherheitsgurt, sobald Ihr Kind selbständig sitzen kann.
- Diese Sitzeinheit ist für Kinder unter 6 Monaten nicht geeignet.
- Verwenden Sie immer das Rückhaltesystem.
- Lassen Sie das Kind nicht in der Nähe von steilen Hängen, Abgründen, Straßen, Gewässern, Bergen, Kraftfahrzeugen oder auf nasser Fläche fahren.
Montagehinweise (Allgemein)
- Stecken Sie die Lenkstange in das Aufnahmerohr für die Lenkstange.
- Drücken Sie die Lenkstange bis zum Anschlag nach unten. Die Lenkstange rastet merklich ein.
- Stecken Sie den Sonnenschutz in die Kopfstütze. Der Sonnenschutz rastet hörbar ein.
Demontagehinweise (Allgemein)
- Halten Sie den Knopf für die Lenkersperre gedrückt und drehen Sie das Vorderrad um 180°.
- Drücken Sie die Feststellbremse gedrückt und Rahmen des Dreirades mit dem Fuß nach oben, um die Feststellbremse zu deaktivieren.
Technische Daten (Beispiel)
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Modell | DMSVG/2016 (grün-grau) DMSVO/2016 (orange-blau) |
| Gewicht | ca. 6 kg |
| Abmessungen (B×H×L) | 96,5×52×103,5 cm |
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