Fitbit Charge 5: So zeichnen Sie Ihre Fahrradaktivitäten auf

Mit Ihrem Fitbit Gerät können Sie genaue Puls- und Trainingsmesswerte zum Radfahren erhalten, wenn Sie diese Aktivität als Training auswählen. Damit dies auf dem Tracker verfügbar ist, müssen Sie das Training zunächst über die App in Ihrem Fitbit Konto hinzufügen.

Wie füge ich das Training Radfahren bei Fitbit hinzu?

Möchten Sie genauere Fitbit Statistiken zu Ihren Aktivitäten, können Sie Radfahren auf Ihrem Tracker als Sportart hinzufügen. Starten Sie anschließend einfach vor dem Radfahren das Training, damit Ihr Tracker exakt berechnen kann, wie viele Kalorien Sie verbrauchen und mehr.

  1. Öffnen Sie die Fitbit App auf Ihrem Smartphone.
  2. Tippen Sie auf „Heute“, dann auf Ihr Profilbild und wählen Sie Ihren Tracker aus.
  3. Wählen Sie nun „Trainingsverknüpfung“.
  4. Anschließend tippen Sie auf das Plus-Symbol.
  5. Fügen Sie „Radfahren“ zu Ihren Sportarten hinzu. Wischen Sie nach links über eine Aktivität, um sie zu löschen, wenn Sie zu viele Sportarten gespeichert haben.

Fitbit Charge 5 im Detail

Mit der Fitbit Charge 5 ist das neueste Modell der gleichnamigen Produktserie erhältlich. Wer bereits die Vorgängermodelle kennt, hat eine hohe Erwartungshaltung. Denn die Fitbit Charge 5 konnte seinen Vorgänger bereits übertreffen. Bei neuen Versionen stellt sich immer die Frage, welche Features neu sind. Wie ist der neue Fitnesstracker ausgestattet? Lohnt sich das Upgrade auf das neueste Modell? Für wen ist der neue Tracker besonders gut geeignet? Bei unserem Fitbit Charge 5 Produkttest haben wir eine ganze Reihe von Produktfeatures beleuchtet.

Design und Display

Beim ersten Blick auf die Charge 5 ist die erste Veränderung gegenüber dem Vorgängermodell bereits erkennbar. Die Charge 5 hat ein farbiges Display. Anzeigen und Statistiken werden in bunten Farben wiedergegeben. Der Wechsel vom Graustufen OLED zum farbigen AMOLED Display ist nicht die einzig positive Veränderung. Mit dem Always-On-Display ist die Anzeige jederzeit aktiviert. Dies ist beim Training besonders vorteilhaft. Die Abmessungen orientieren sich weitgehend am Vorgängermodell. Mit den Maßen 36,8 mm x 22,8 mm x 11,2 mm ist auch die Charge 5 angenehm schlank.

Das neue farbige AMOLED-Touchdisplay des Charge 5 von Fitbit ist eines der Highlights des Geräts. Im Vergleich zum Graustufen-Display des Vorgängers ist es deutlich heller, kontrastreicher und auch im Freien während der Aktivität noch gut ablesbar. Dies war beim Vorgänger nicht immer der Fall, was in manchen Situationen ärgerlich sein kann. Das Display ist standardmäßig ausgeschaltet und kann z.B. durch eine entsprechende Armbewegung zuverlässig aktiviert werden.

Es kann aber auch flexibel konfiguriert werden. Im Gegensatz zum Vorgängermodell findet sich in den Einstellungen nun auch eine Option für Always-On. Diese sorgt dafür, dass wichtige Daten wie Uhrzeit, Datum, Akkulaufzeit und wichtige Leistungsdaten während des Trainings ständig auf dem Display ablesbar sind. In den Einstellungen gibt es für Always-On eine Option, mit der das Display nachts zu bestimmten Zeiten ausgeschaltet werden kann. So kann ein störend helles Display im Schlafzimmer vermieden werden. Außerdem wird der Akku geschont. Insgesamt wirkt sich Always-On natürlich auf die Akkulaufzeit aus. Das Fitnessarmband hält dann nur noch ca. 2-3 Tage statt ca. 7.

Armbänder

Wer die neue Charge 5 nach seinem individuellen Geschmack gestalten möchte, kann das Armband wechseln. Ob bunte Sportarmbänder, praktische Klettverschluss-Armbänder oder edle Lederarmbänder - die Charge 5 lässt sich mit verschiedenen Armbändern kombinieren. Eine große Auswahl findest Du in unserem Shop.

Das Armband wurde gegenüber dem Vorgängermodell verbessert. Es ist nun deutlich weicher und anschmiegsamer. Gleichzeitig stellt der neue Verschlussmechanismus der mitgelieferten Armbänder den oben erwähnten, von der Sense geerbten Kritikpunkt dar. Konkret kann dieser das einhändige Schließen des Armbandes zur Fummelei machen. Zumindest am Anfang. Erst nach einiger Übung hat man den Dreh mit dem Innenteil des Armbandes raus und kann es für einen sicheren und bequemen Sitz straffer ziehen.

Der neue, leider proprietäre Wechselmechanismus für die Armbänder ermöglicht einen sehr einfachen und schnellen Austausch. Beim Kauf neuer Armbänder ist darauf zu achten, dass diese mit der neuen Schnittstelle kompatibel sind. Armbänder des Vorgängers sind leider nicht kompatibel.

Fitness-Funktionen

Zu den Neuerungen der Fitness-Funktionen gehört ein Feature für das GPS. Wie bei der Charge 4 ist auch hier die GPS Funktion integriert, so dass Du Dein Smartphone Zuhause lassen kannst. Allerdings kann das GPS in der Charge 5 auch die zurückgelegte Strecke erfassen und in der Fitbit-App nachverfolgen. Ansonsten sind alle bewährten Funktionen des Vorgängers vertreten, wie die automatische Trainingserkennung, der Schrittzähler oder die 20 Sportmodi.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat die Charge 5 nur den Etagenzähler eingebüßt. Allerdings ist der Schrittzähler weiterhin integriert. Wenn neue Sensoren hinzukommen, müssen andere weichen. Der neue Charge 5 Fitnesstracker zeichnet das EKG auf, um die Herzgesundheit zu überwachen. Viele Fitnesstracker haben keine EKG-Funktion, so dass man hier von einer deutlichen Aufwertung sprechen kann. Die Messung der Hauttemperatur und der EDA-Scan für die Stressanalyse gehören ebenfalls zur Neuausstattung. Dies wird vom guten Fitbit Standard ergänzt, wie der kontinuierlichen Herzfrequenzmessung und der ausführlichen Schlafanalyse.

Die Darstellung einer Radaktivität kann in der App auch mit Informationen aus der Aktivität angereichert werden. So können z.B. anstrengendere Streckenabschnitte in Bezug auf die Herzfrequenz oder Tempounterschiede hervorgehoben und somit besser analysiert werden. So lässt sich zum Beispiel erkennen, ob man sich in bestimmten Abschnitten verbessert hat.

Akkulaufzeit und Wasserdichtigkeit

Wasserdicht ist das Gehäuse laut Hersteller gemäß IPX8 und somit für das einfache Schwimmen geeignet. Die Akkulaufzeit hat sich nicht verbessert und liegt weiterhin bei ca. 7 Tagen im Uhrmodus und bei 5 Stunden im GPS-Modus. Bei aktivem Always-On Display beträgt die Akkulaufzeit etwa nur 2 bis 3 Tage.

Ein Fitnesstracker muss eine lange Akkulaufzeit anbieten, um längere Trainingseinheiten absolvieren zu können. Hierfür bietet Fitbit bekanntermaßen belastbare Tracker. Dies gilt auch für die Charge 5 mit einer maximalen Laufzeit von bis zu 7 Tagen.

Benachrichtigungen und Konnektivität

Der Tracker zeigt eingehende Telefonanrufe an. Wenn Deine Charge 5 mit einem Android-Smartphone verbunden ist, kannst Du die komfortable Schnellantwort-Funktion nutzen. Die kontaktlose Bezahlfunktion ist hier ebenfalls integriert.

Auf dem Smartphone eingehende Benachrichtigungen von Apps oder Alarme, Ziele und Erinnerungen werden auf dem Display angezeigt und auch über den Vibrationsmotor des Geräts signalisiert. Allerdings können nur Besitzer von Android-Telefonen mit vordefinierten Kurzmitteilungen mit diesen interagieren. iPhone-Nutzer können sie lediglich als gelesen markieren, damit sie aus der Benachrichtigungszentrale verschwinden.

GPS-Funktion im Test

Der GPS-Empfänger des Charge 5 liefert im Test insgesamt gute Ergebnisse. Eine Sache ist jedoch zu beachten. Das Armband darf nicht zu fest angezogen werden, da sonst die Aufzeichnung der Strecke weniger optimal ausfallen kann. Dies hängt vermutlich mit dem Antennendesign des Gerätes zusammen. Ein Hinweis darauf findet sich auch in der Bedienungsanleitung, wo bei GPS-Problemen darauf hingewiesen wird, dass ein Lockern des Armbandes helfen kann. Allerdings kann es dann passieren, dass die Herzfrequenzaufzeichnung ungenauer wird, da das Armband nun etwas lockerer sitzt und somit der Pulssensor eventuell nicht dauerhaft und stabil auf der Haut aufliegt.

Neben der zurückgelegten Strecke erhält der Benutzer bei Aktivitäten wie Laufen, Radfahren oder Wandern auch Tempo/Geschwindigkeit und Distanz. Die Darstellung einer Radtour über 10 Kilometer sieht auf den ersten Blick gut aus und entspricht der tatsächlich gefahrenen Strecke.

Das Fitnessarmband verfügt über einen integrierten GPS-Empfänger und unterstützt auch Connected GPS. Connected GPS ist die Standardeinstellung. Dabei werden die empfangenen Signale über den GPS-Empfänger des Smartphones für das Training bezogen. Der Vorteil: Der Charge 5 kann Energie sparen und der Akku hält deutlich länger. Für unsere Radtour nutzen wir den eingebauten GPS-Empfänger. Dieser fixiert die GPS-Signale nach dem Start der Aktivität mehr oder weniger schnell. Am schnellsten ist der GPS-Fix, wenn man ihn abwartet, ohne sich viel zu bewegen. Wie man auf den Screenshots sehen kann, ist die Aufzeichnung der Strecke immer gut und reproduzierbar. Hier leistet sich das Fitnessarmband kaum Schwächen.

Verbindung zwischen Fitbit und Runtastic herstellen

Die Fitness-App Runtastic lässt sich ganz einfach mit Ihren Fitbit-Daten koppeln. So können Sie Ihre Laufstrecke oder Radtour aufzeichnen und zusätzlich auf Informationen über Ihre Wasseraufnahmen oder die zurückgelegten Höhenmeter zugreifen. Indem Sie die App mit dem Tracker koppeln, können Sie nicht nur Ihre aktuellen Daten analysieren, sondern diese in der Fitbit-App mit früheren Trainingseinheiten vergleichen. Um die beide zu verbinden, benötigen Sie lediglich einen Account auf beiden Plattformen.

So verbinden Sie Runtastic mit Fitbit

  1. Rufen Sie im Browser die Webseite von Runtastic auf.
  2. Loggen Sie sich ein oder legen Sie einen neuen Account an.
  3. Neben Ihrem Profil sehen Sie oben rechts auf der Seite einen Punkt.
  4. Klicken Sie darauf, um zu den Einstellungen zu gelangen.
  5. Klicken Sie unten links auf den Punkt „Geräte“.
  6. Wählen Sie die Option „Mit Fitbit verbinden“.
  7. Loggen Sie sich mit Ihrem Fitbit-Account ein oder erstellen Sie gegebenenfalls ein Konto.
  8. Bestätigen Sie, dass Sie das Teilen Ihrer Daten gestatten.

Beachten Sie, dass ältere Tracker wie Fitbit Surge nicht direkt mit Runtastic verbunden werden können.

Alternativen zur Fitbit Charge 5

Wir haben 44 aktuelle Sportuhren zum Preis zwischen 50 und 700 Euro getestet, davon sind derzeit 41 noch erhältlich. Dabei definieren wir als Sportuhr Modelle, die mit GPS ausgestattet sind und damit in der Lage, zurückgelegte Strecken beim Joggen oder Fahrradfahren zu messen. Wenn Sie das nicht brauchen, reicht auch ein Fitness-Tracker. Die sind deutlich günstiger zu haben.

Garmin Venu 3

Die Garmin Venu 3 ist leicht, unauffällig und punktet durch zahlreiche präzise Fitnesswerte. Wer Sport, Fitness und jede Menge Gesundheitswerte liebt, wird mit der Garmin Venu 3 glücklich. Die Sportuhr überzeugt mit einem knackscharfen Display, jeder Menge aussagekräftiger Statistiken und ist top ausgestattet. Erstmals unterstützt mit der Venu 3 eine Sportuhr auch Rollstuhlfahrer. Hilfreich: Sie ist nicht hoffnungslos mit überflüssigen Funktionen überladen und punktet zusätzlich durch eine ausgezeichnete App zur Auswertung.

Suunto Race

Ihnen sind Garmin-Uhren in der Bedienung etwas zu komplex? Dann sollten Sie sich unbedingt die Suunto Race wahlweise mit Edelstahl- oder Titan-Lünette anschauen. Dank digitaler Krone, übersichtlicher Menüs und einer intelligenten Menüstruktur fühlt man sich hier schnell zu Hause.

Coros Pace Pro

Keine 50 Gramm bringt die Coros Pace Pro auf die Waage. Wer beim Sport so wenig zusätzliches Gewicht wie möglich mit sich herumschleppen will, macht mit der Coros Pace Pro alles richtig. Die Sportuhr wiegt gerade mal je nach Ausführung zwischen 37 und 49 Gramm und glänzt durch hohen Tragekomfort. Speziell für Läufer hat die Pro spannende Features wie einen Fitness-Test und individuelle Trainingspläne an Bord.

Amazfit Balance

Künstliche Intelligenz hilft auf der Amazfit Balance, personalisierte Trainingspläne zu erstellen. Um persönliche Trainingspläne zu erstellen, macht sich die Amazfit Balance künstliche Intelligenz, kurz KI, zunutze.

Garmin Forerunner 965

„Geht nicht“ gibts bei der Garmin Forerunner 965 nicht: Wer professionell Sport treibt und idealerweise noch ein Faible für Triathlon hat, findet in dieser Sportuhr den perfekten Begleiter. Die rund 600 Euro teure Uhr ist vollgestopft mit unzähligen Sensoren, erfasst sämtliche Leistungsdaten und ist beim Training und der Trainingsplanung behilflich. Selbst Offline-Karten zur Navigation können abgerufen werden.

Hama Smartwatch 7010

Die Hama Smartwatch 7010 ist eine preiswerte Sportuhr mit eingebautem GPS, gutem Display und super hohem Bedienkomfort. Hobbysportler müssen für eine funktionale Sportuhr mit den wichtigsten Funktionen keine Unsummen ausgeben: Für einen fairen Preis von rund 70 Euro punktet die Hama Smartwatch 7010 mit eingebautem GPS, gutem Display, genauen Messergebnissen und einfacher Bedienung. Die Uhr zeigt eingehende Nachrichten an und ermittelt nachts den Schlaf.

Wearables im Überblick: Fitness Tracker, Smartwatches und Sportuhren

Mit Sportuhren, Fitness-Trackern und Smartwatches haben wir drei auf den ersten Blick recht ähnliche Wearables im Test, die nicht immer leicht voneinander abzugrenzen sind. Außerdem sollte eine Sportuhr wasserdicht und von Gehäuse und Armband her für sportliche Aktivitäten ausgelegt sein. Im Gegensatz zu den Sportuhren lassen sich Smartwatches mit zusätzlichen Apps bestücken. Sportuhren legen ihren Fokus dagegen, wie es der Name schon verrät, ganz klar auf sportliche Aktivitäten. Neben der Pulsmessung erfassen die Begleiter am Handgelenk darüber hinaus auch den Kalorienverbrauch, zurückgelegte Schritte, Blutsauerstoffgehalt, überwundene Höhenmeter und Distanzen.

Unterscheidungskriterien bei Sportuhren

Sportuhren unterscheiden sich hauptsächlich im Display, in der Ausstattung und beim Bedienkomfort. Sogenannte AMOLED-Displays, wie sie in der Regel auch bei Smartwatches zum Einsatz kommen, sind super hell, haben leuchtende Farben, ein sattes Schwarz und eine tolle Blickwinkelstabilität. Sogenannte transflektive MIP-Displays (Memory in Pixel) sind demgegenüber recht kontrastarm und blass. Am besten sehen diese im Freien bei ausreichend hellem Umgebungslicht aus. In abgedunkelten Umgebungen aktiviert man am besten die Display-Beleuchtung, falls vorhanden. Vorteil: Die MIP-Display-Technik ist sehr stromsparend, dadurch sind lange Akkulaufzeiten von 20 Tagen und mehr möglich.

Wer sich eine Sportuhr zulegt, sollte unbedingt vorher definieren, welche Funktionen einem wichtig sind. Garmin bietet beispielsweise eine riesige Fülle an Sportuhren an, die einen teilweise gigantischen Funktionsumfang bieten. Das ist allerdings nur für diejenigen praktisch, die diese Optionen auch wirklich benötigen und nutzen. Denn der Bedienkomfort leidet darunter. Man muss sich Zeit nehmen, die Handbücher durcharbeiten und Schritt für Schritt lernen, was alles möglich ist.

Ein Unterscheidungskriterium von Sportuhren besteht noch in der Genauigkeit, wie Messdaten erfasst werden. Herzfrequenz, Distanzen und Höhen sollten möglichst präzise sein. Natürlich gilt: Die Ausstattung hängt vom spezifischen Anwendungszweck ab. Grundsätzlich und unabhängig von der Preisklasse ist ein Beschleunigungssensor wichtig, der ganz allgemein Bewegungen erfasst - also Schritte, Schwimmzüge, Radtouren oder teilweise auch Übungswiederholungen im Kraftraum. Zwar berechnen einige Sportuhren die Höhe anhand des GPS-Sensors, exaktere Ergebnisse liefert jedoch ein Barometer - ein wichtiges Extra für Wanderer.

Höherwertigere Sportuhren erlauben das Koppeln mit einem Brustgurt. Ein Brustgurt kann die eigene Herzfrequenz sehr exakt messen. Wer sich in einer bestimmten Sportart verbessern will, sollte darauf achten, dass die Uhr Trainingspläne individuell erstellt oder zumindest das Anlegen von Trainingsplänen gestattet. Auch hinterlegte Workouts sind sinnvoll.

Soll eine Sportuhr möglichst lange durchhalten, ist ein transflektives MIP-Display einem OLED vorzuziehen.

Wearables fürs Bikepacking

Strecken aufzeichnen, Herzfrequenz messen, Kalorien tracken, navigieren… für diese und weitere Aufgaben brauchst du mittlerweile keinen Fahrradcomputer mehr. Nicht einmal Smartphones sind nötig. Stattdessen genügt ein Blick auf dein Wearable am Handgelenk!

Das hängt von deinen Anforderungen ab.

Hilfreiche Funktionen fürs Radfahren und Bikepacking

Möchtest du komfortabel und schnell von A nach B kommen?Dann sollte das Wearable über GPS verfügen.Kleinere Fitness Tracker navigieren dich mit einem Pfeil an den richtigen Ort.Smartwatches besitzen dagegen Karten - etwa Google Maps oder Maps Me. So kannst du sehen, wo es hingeht, und je nach Modell auch interessante Orte auswählen.

Nicht immer reicht GPS aus.Ein integrierter Kompass hilft dir, dich auch fernab der Zivilisation zu orientieren.Topografische Karten erleichtern die Offroad-Navigation, und manche Wearables besitzen Höhenmesser.Diese sind vor allem dann praktisch, wenn dich deine Bikepacking-Tour in die Berge führt.

Mit Wearables kannst du nicht nur navigieren, sondern dir auch Distanzen, Zeit und Geschwindigkeit beim Radfahren anzeigen lassen.Dafür kommt wiederum GPS zum Einsatz.

Alternativ gibt es Brustgurte.Diese messen noch präziser und eignen sich auch dann, wenn du die Uhr etwas lockerer tragen möchtest - oder beim High Intensity Training, wenn sich die Herzfrequenz schnell ändert.Du kannst den Gurt per ANT+ oder Bluetooth mit deiner Smartwatch koppeln.

Weitere Entscheidungskriterien für Wearables

  • Größe und Gewicht: Ein großes Display bietet dir perfekte Übersicht und erlaubt es, mehr Daten anzuzeigen. Allerdings stören sich manche Bikepacker am klobigen Look. Außerdem steigt das Gewicht mit der Größe.
  • Display: Beim Display ist nicht nur die Größe entscheidend. Auch auf die Auflösung kommt es an, denn sie entscheidet darüber, wie scharf Inhalte dargestellt werden. Ebenso wichtig ist die Helligkeit - schließlich möchtest du das Display im Freien gut ablesen können.
  • Wasserschutz: Beim Bikepacking bist du den Elementen ausgesetzt. Darum sollte dein Wearable zumindest über einen rudimentären Wasserschutz verfügen.
  • Bedienung: Fast jede Smartwatch besitzt heutzutage einen Touch Screen, auf dem du Apps und Funktionen auswählen kannst. In diesen Fällen verweigern viele Touch Screens den Dienst. Die Lösung: Smartwatches mit physischen Tasten.
  • Akkulaufzeit: Auf Bikepacking-Touren in der Wildnis sind Steckdosen rar gesät. Damit du dein Wearable trotzdem durchgehend nutzen kannst, solltest du auf die Laufzeit achten.
  • Armband: Meine Empfehlung lautet: Fluorelastomer. Dieser relativ junge Verbundstoff punktet mit Robustheit, ist aber gleichzeitig leicht, flexibel und anschmiegsam. Schweiß und Wasser können dem Material nichts anhaben.

Wearables - Meine Empfehlungen

Im Folgenden stelle ich jeweils zwei Fitness Tracker, Smartwatches und Sportuhren vor, die unter Kunden besonders beliebt sind - und noch dazu sinnvolle Features für Bikepacker bieten.

Fitness Tracker

Amazfit Band 5

  • Akkulaufzeit: ca. 15-25 Tage (Energiesparmodus)
  • Gewicht: 24 g
  • Wasserschutz: 50 m

Unser erstes Modell kostet knapp 50 Euro - perfekt für Hobby-Athleten und alle, die in die Welt der Fitness Tracker hineinschnuppern möchten. Natürlich kannst du zu diesem Preis nicht den vollen Funktionsumfang erwarten: GPS ist ebenso wenig vorhanden wie Musik oder ein NFC-Chip.

FitBit Charge 5

  • Akkulaufzeit: ca. 5 Tage
  • Gewicht: 30 g
  • Wasserschutz: 50 m

Soll es ein Fitness-Tracker mit mehr Funktionen sein? Dann empfehlen wir die Fitbit Charge 5. Dieses Modell verfügt über GPS. Das heißt, du kannst Distanzen, Zeit und Geschwindigkeit ohne Smartphone messen. Auch das Aufzeichnen von Strecken ist kein Problem.

Fitbit Charge 5: Vor- und Nachteile

  • Vorteile: Farbdisplay, EKG-Funktion, GPS, Messung der Hauttemperatur, EDA-Scan
  • Nachteile: Einige Funktionen nur mit kostenpflichtigem Premium-Abonnement verfügbar

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