Ein fliegendes Transportmittel, alltagstauglich, also nicht gleich von der Größe eines Flugzeuges oder Helikopters - das wünscht sich die Menschheit anscheinend schon lange. Schließlich wird uns durch Filme wie „Zurück in die Zukunft“ und „Star Wars“ ständig vorgehalten, wie verdammt praktisch sowas sein könnte. Immer wieder tauchen deshalb Videos von Menschen auf, die an einem solchen Gerät herumtüfteln.
Der Hoversurf Scorpion: Ein futuristisches Hoverbike für die Polizei
Die sogenannten „Hoversurf Scorpions“ sehen aus wie sehr futuristische Motorräder mit Propellern, sind quasi Kreuzung aus Motorrad und Quadrocopter. Hergestellt wurden sie von dem russischen Unternehmen Hoversurf, vorgeführt schließlich vor Kurzem auf der Gulf Information Technology Exhibiton (Gitex). Die Hoverbikes sollen den Polizisten der Vereinigten Arabischen Emirate in etwa zwei Jahren ermöglichen, mit einem Tempo von bis zu 70 Kilometern pro Stunde Streife zu fliegen, ohne durch verstopfte Straßen behindert zu werden.
Vor ca. einem Jahr stellte die Firma Hoversurf das Hoverbike, das „fliegende Motorrad“, vor. Jetzt wurde ein neues Modell in den Farben der Polizei von Dubai präsentiert. Ein erstes Exemplar des Hoversurf wurde an die Polizei ausgeliefert und diese proben bereits den Einsatz damit. Geplant sind erste-Hilfe-Einsätze an schwer zu erreichenden Orten.
Polizei-Offizier Khalid Nasser Alrazooqi, zuständig für KI und Zukunftstechnik, will bis 2020 mehrere Hoverbikes im Dienst haben. Die Polizei in Dubai hat damit begonnen, ihre Beamten mit fliegenden Motorrädern auszustatten. Wie „gulfnews.com“ berichten, werden zunächst zwei Beamte auf den futuristischen Geräten ausgebildet. Bis 2020 sollen die Geräte in den regulären Polizeibetrieb gehen.
Die „Hoverbikes“ sehen aus wie eine Mischung zwischen Motorrad, Jetski und Mini-Hubschrauber. Sie werden von mehreren Rotoren in der Luft gehalten. Bis zu fünf Meter hoch können die 150.000 Euro teuren Geräte fliegen und erreichen knapp 100 Km/h. Allerdings können die Hoverbikes höchstens 25 Minuten in der Luft bleiben, bis der Akku wieder aufgeladen werden muss.
Technische Details und Herausforderungen
Ein solches Hoverbike kann eine Last von etwa 300 Kilogramm tragen und braucht nicht einmal zwingend jemanden, der es steuert. Zum Problem könnte allerdings werden, dass ein Hoverbike elektrisch betrieben wird - und der Akku bisher maximal 25 Minuten lang hält. Wenn das in zwei Jahren auch noch so sein sollte, müsste ein Verfolgter also gute Chancen haben, den Hoverbikes zu entkommen.
Der aktuelle Entwicklungsstand des Hoversurf verspricht eine Flugzeit von rund 25 Minuten und eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Stunde bei einer Nutzlast von bis zu 300 Kilogramm. Die maximale Flughöhe des Hoverbikes soll bei rund fünf Metern liegen, damit Polizisten beispielsweise direkt über einen Verkehrsstau zum nächsten Einsatzort fliegen können. Alternativ soll das Hoversurf nicht nur rein elektrisch durch integrierte Akkus, sondern auch durch einen konventionellen Benzinmotor durch die Luft gleiten. Die Flugzeit soll dann sogar bei über einer Stunde liegen.
Das fliegende Motorrad von Hoversurf leidet wie alle anderen Modelle dieser Art unter der Reichweite der Akkus. Das begrenzt seine Möglichkeiten im Alltag. Das 115 Kilogramm schwere Scorpion-3 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 100 km/h. Das futuristische Fahrzeug kann jedoch nur maximal 25 Minuten in der Luft bleiben. Auch in Dubai wird also kein Polizist mit seinem coolen Flug-Motorrad auf stundenlange Patrouillen gehen können.
Denkbar wäre es, das Gerät auf einem Pick-up zu transportieren und es nur bei Bedarf zu starten. So könnte die Polizei unzugängliche Orte schnell erreichen. Scorpion-3 benötigt keine Straßen und keinen festen Grund. Es kann über dem Meer oder auch über losem Wüstensand eingesetzt werden.
Einsatz und Vorteile
In der arabischen Großstadt Dubai wollen Polizisten künftig mit einem fliegenden Luft-Motorrad auf Verbrecherjagd gehen. Mit dem Luftmotorrad wollen die Polizisten künftig schneller am Einsatzort sein, schließlich ist auch die weltbekannte Wüstenstadt von wachsenden Verkehrsproblemen geplagt.
Größter Vorteil: Das Hoverbike erreiche schwer zugängliche Stellen viel leichter, erklärt der verantwortliche Offizier Khalid Nasser Al Razooqi gegenüber Gulf News. Bei Verkehrsunfällen und Notfällen soll das fliegende Motorrad eingesetzt werden. "Wir untersuchen immer noch, wie viele Hoverbikes wir zukünftig verwenden werden", so Al Razooqi.
Sie haben vier Propeller und sehen aus wie aus einem Science-Fiction-Film: In Dubai kommen jetzt fliegende Motorräder bei der Polizei zum Einsatz! Polizisten werden zurzeit am ersten Prototypen des „Hoverbikes“ (Deutsch: „Schweberäder“) ausgebildet. Ihr Ziel: Ab 2020 sollen die fliegenden Motorräder auf Streife geschickt werden. Das bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber CNN.
Kauf und Zulassung
Das Hoverbike kann von jedem gekauft werden, der bereit ist dafür 150.000 Dollar auszugeben. In den USA besitzt das fliegende Motorrad bereits eine Zulassung. Man muss keine Pilotenlizenz besitzen, um das 150.000-Dollar-Gerät fliegen zu dürfen. Doch vor der Auslieferung an Zivilisten will die Firma überprüfen, ob der Käufer auch in der Lage ist, das Gerät zu beherrschen.
▶︎ Fahrer bzw. Piloten sollten vor allem Erfahrung mit Drohnen haben, um das „Hoverbike“ sicher fahren zu können. Der Hersteller prüft außerdem jeden Käufer auf Tauglichkeit. Einen Flugschein braucht man, zumindest in den USA, aber nicht.
Die Firma Hoversurf kommt aus Russland, der Firmensitz liegt derzeit in den USA. Nun sucht Hoversurf international nach einem Produktionsstandort. Joseph Segura-Conn, CEO von Hoversurf, sagte, dass die Dubai Police ein Vorkaufsrecht habe. "Sie werden uns in den nächsten ein oder zwei Monaten Bescheid geben, wenn sie mehr Modelle haben wollen.
Extravagante Polizeifahrzeuge in Dubai
Allgemeinhin gilt die Polizei in Dubai als recht extrovertiert und experimentierfreudig, wenn es um ganz besondere Streifenwagen und Einsatzfahrzeuge geht. Vor allen Dingen die Polizeiautos in Dubai sind extrem und alles andere als normal. Unter anderem gehören Bugatti Veyron, Lamborghini Aventador, Aston Martin One-77, Bentley Continental GT, Porsche Panamera, Porsche 918 Spyder, Nissan GT-R, Lexus RC-F oder BMW i8 zur Flotte der Scheich-Polizei.
Lazareth LMV 496: Ein Motorrad, das fliegt
Lazareth LMV 496 :Ein Motorrad, das sich wie in einem Science-Fiction-Film in ein Flugobjekt verwandeln kann? Klingt nicht gerade realistisch. Doch genau um so ein Fahrzeug handelt es sich bei der Lazareth LMV 496. Erst vor wenigen Wochen haben wir mit dem Jetpack Aviation Recreational Speeder ein ähnliches Konzept vorgestellt. Im Gegensatz zur Lazareth LMV 496, um die es in diesem Artikel geht, haben wir beim Speeder allerdings lediglich animierte Bilder gesehen - bei der LMV 496 gibt es dagegen bereits reale Aufnahmen. Den französischen Customizer Lazareth dürften einige Motorradenthusiaisten bereits kennen. Bereits früher hat Ludovic Lazareth einige spektakuläre Motorrad-Umbauten auf die Räder gestellt. Die Lazareth LMV 496 toppt das Ganze nun aber noch einmal.
Verwandlung in einen Quadrocopter
Genau genommen besitzt die Lazareth LMV 496 vier Räder, weshalb nur bedingt von einem Motorrad gesprochen werden kann. Diese vier Räder können innerhalb von knapp 60 Sekunden waagrecht hochgeklappt werden. Aktiviert der Pilot die Düsentriebwerke, verwandelt sich die LMV 496 so in ein fliegendes Gefährt. Vier mit Kerosin betriebene Turbinen sorgen dafür, dass das Lazareth-Bike in die Lüfte steigt. Das Motorrad für die Straße wird dagegen von einem Elektromotor angetrieben.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Verwandlungszeit | 60 Sekunden |
| Antrieb im Flug | Vier Kerosin-Turbinen |
| Antrieb auf der Straße | Elektromotor |
Erste Flugversuche und Sicherheit
Im Video ist die Lazareth LMV 496 zunächst ein Meter in die Höhe gestiegen. Im Video hebt die LMV 496 zunächst auf etwa einen Meter ab. Aus Sicherheitsgründen war die Pilotin im Video zudem durch eine Sicherheitsleine gesichert. Wie hoch die LMV 496 tatsächlich fliegen kann und vor allem, wie lange sie in der Luft bleiben kann, hat der Hersteller bislang noch nicht verraten. Optisch hat sich das Entwicklerteam an der Lazareth LM 847 orientiert über die wir auch bereits berichtet haben.
Verfügbarkeit und Preis
Laut diversen Medienberichten soll die Lazareth LMV 496 im Oktober 2019 auf der Gitex Electronics Trade Show in Dubai ausgestellt werden. Dort sollen demnach auch Vorbestellungen aufgeben werden können. werden.
Marktentwicklung in der Luft- und Raumfahrt
Der Markt für Luft- und Raumfahrt boomt. Laut „Deloitte“ sollen die weltweiten Umsätze der Unternehmen am Markt dieses Jahr um 4,1 Prozent wachsen. Doppelt so stark, wie noch 2017 (2,1 Prozent)!
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