Motorrad Fahrschule: Flüssigkeiten prüfen und Sicherheitskontrolle

Besonders bei der Motorradprüfung wird eine Abfahrtskontrolle durchgeführt. Was beim Pkw schon wichtig erscheint, ist für den Motorradfahrer ein absolutes Muss. Bedenkt: Ihr vertraut Eurem Motorrad Euer Leben an. Monatelang haben Sie in der Ausbildung gelernt und geübt, die theoretische Prüfung bereits erfolgreich hinter sich gebracht.

Vor Beginn oder eventuell nach der praktischen Prüfungsfahrt werden mehrere Fragen bezüglich Bedienung gestellt. Diese besteht aus drei Fragen des Prüfers zum technischen Zustand des Fahrzeugs. Unser Ratgeber zielt auf eine Vorbereitung auf diese Aufgabe ab. Wir klären im Folgenden, wann eine solche Sicherheitskontrolle verpflichtend ist, welche Fragen der Prüfer stellen könnte und wie Sie diese richtig beantworten bzw.

Welche Kenntnisse werden bei der Sicherheitskontrolle abgefragt?

Dies hängt von der jeweiligen Führerscheinklasse ab. Welche Fragen in diesem Zusammenhang gestellt werden können, lesen Sie im folgenden Abschnitt. Die richtige Vorgehensweise bei der Sicherheitskontrolle zeigt Ihnen das Video. Der Gesetzgeber sieht einige Vorgaben für die Fahrprüfung vor, welche u. a. in der Richtlinie für die Prüfung der Bewerber um eine Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen (auch einfach Führerschein-Prüfungsrichtlinie genannt) festgehalten sind. Zum anderen werden die erforderlichen Kontrollen für die Klassen BE, CE, C1 E, OE und 01E während einer Führerscheinprüfung geregelt.

Im ersten Fall sind stichprobenartig drei Prüfungsaufgaben zu den gesetzlich vorgegebenen Bereichen zu stellen. In unseren Ratgeber konzentrieren wir uns vor allem auf die Sicherheitskontrolle, um einen Führerschein der Klasse B zu erlangen. Schrittweise werden wir unter den jeweiligen Punkten erklären, wie Sie am besten vorgehen.

Reifen überprüfen

Zunächst ist die Profiltiefe zu überprüfen. Das gesetzliche Mindestmaß ist auf 1,6 Millimeter festgelegt. Dazu gibt es Verschleißanzeiger, die in unterschiedlicher Form am Reifen angebracht sind. An den Außenseiten der Reifen sind diese entweder an der Markierung TWI oder an einem Dreieck zu erkennen. Alternativ gibt es entsprechende Messpunkte zwischen den Reifenrillen, die genau 1,6 Millimeter hoch sind.

Der zweite wichtige Punkt zum Themenbereich „Reifen“ bei der Sicherheitskontrolle ist der Reifendruck. Welcher Reifendruck der richtige ist, sollte in aller Regel am Auto selbst festgehalten sein: entweder an der Türinnenseite auf der Fahrerseite oder in der Tankklappe. Darüber hinaus sind die Reifen auf Beschädigungen wie Risse, Einschnitte oder Beulen zu untersuchen.

  • Montage - Bolzen fest?
  • Laufrichtung beachten.
  • Reifenkontur beachten.
  • Kantig gefahrene Reifen (z.B.

Beleuchtung und Signale

Die Sicherheitskontrolle beinhaltet darüber hinaus das Überprüfen der Lichtsignale am und im Auto. Dabei wird das jeweilige Licht angeschalten.

  • Leuchten, Scheinwerfer, Blinker, Hupe: Hier muss jeweils die Funktionstüchtigkeit getestet werden.
  • Rückstrahler: Sind diese vorhanden?

Um das Stand­licht zu über­prü­fen, dre­hen Sie den Licht­schal­ter auf die­ses Sym­bol. Um die Warn­blink­an­la­ge zu prü­fen, drüc­ken Sie auf die­ses Sym­bol. Das Fern­licht ak­ti­vie­ren Sie mit die­sem Sym­bol. Dre­hen Sie Ih­ren Licht­schal­ter auf die­ses Sym­bol. Darüber hinaus gibt es Lichter am Auto, bei denen Sie Ihren Fahrlehrer um Hilfe bitten müssen. Dies ist bei der Bremse der Fall, wobei der Ausbilder die Bremse betätigt, während Sie aussteigen und alle drei Lichter kontrollieren.

Bremsanlage prüfen

Bei der Sicherheitskontrolle wird auch gern die Funktionsweise der Bremsanlagen geprüft. Um die Feststellbremse (die Handbremse) zu aktivieren, drücken Sie entweder den dafür vorgesehenen Knopf oder Sie ziehen den Hebel an, ohne den Arretierungsknopf zu betätigen. Hierbei kommt es auf das jeweilige Automodell an.

  • Funktionstest der Bremsleuchten bei eingeschalteter Zündung.
  • Bei Betätigung beider Bremsen (Vorder- u.

Flüssigkeiten kontrollieren

Eine weitere Aufgabe bei der Sicherheitskontrolle könnte das Überprüfen der Flüssigkeiten sein.

  1. Kühlwasser (Ausgleichsbehälter) - Min.- Max Anzeige.
  2. Vorratsbehälter für die Bremsflüssigkeit. Sie ist die einzige Flüssigkeit am Fahrzeug, die sich nicht verbrauchen darf!
  3. Vorratsbehälter für die Scheibenwaschanlage. Beim Auffüllen Reinigungszusatz nicht vergessen. Wasser allein reinigt die Scheiben nicht ausreichend.

Motoröl

Zunächst einmal muss das Fahrzeug gerade stehen. Zudem sollte der Motor seit ca. fünf Minuten ausgeschaltet sein. Dann nehmen Sie den Ölmessstab zu Hilfe. Dieser wird herausgezogen und zunächst abgewischt. Nun sehen Sie die Markierungen für den minimalen und den maximalen Ölstand. Führen Sie den Stab wieder ein und ziehen Sie ihn anschließend heraus. Sie können nun unten bei den Markierungen den Ölstand ablesen - dieser sollte zwischen den Minimal- und Maximalangaben liegen.

Meßstab zur Kontrolle des Ölstands. Meßstab herausziehen-Meßstab mit Tuch säubern-erneut reinstecken-wieder rausziehen und an der unten angebrachten Markierung den Stand ablesen. Der Stand sollte bei gut 2/3 liegen.

Methode mit Meßstab:Fahrzeug muss längere Zeit gestanden haben, damit sich das Öl im unteren Bereich sammeln kann. Anschliessend Verschlusskappe mit Meßstab herausdrehen. Meßstab abwischen und erneut reinschrauben. Nun kann der korrekte Ölstand abgelesen werden.

Methode mit Schauglas:Auch hier muss das Fahrzeug längere Zeit gestanden haben, damit sich das Öl in unteren Bereich sammeln kann.

Kühlflüssigkeit

Auch hier gibt es zwei Varianten. Entweder der Behälter hat Markierungen für die Minimal- und Maximalmenge und Sie können so den Stand ganz unkompliziert ablesen. Oder Sie müssen den Deckel öffnen - Achtung, dies nur bei abgekühltem Motor, sonst drohen Verbrennungen - und hineinsehen. Innen gibt es dann einen kleinen Steg, welcher unter Wasser stehen muss.

Doch eine regelmäßige Kontrolle, wie es um den Kühlwasserstand steht, ist dennoch ratsam. Warum? Zwar sollte sich der Kühlwasserstand prinzipiell nicht ändern, doch mit der Zeit kann es dennoch sein, dass er abnimmt. Diffusion durch Kunststoffteile oder eine undichte Stelle können dazu führen, dass mit der Zeit Kühlflüssigkeit verloren geht, aber nicht von den Sensoren angezeigt wird.Ursache können zum Beispiel Marderbisse an Schläuchen sein. Sind die Schläuche dicht und der Kühlmittelstand fällt trotzdem, können die Wasserpumpe oder die Zylinderkopfdichtung die Ursache sein.

Alle 15.000 bis 30.000 Kilometer sollte man also einen prüfenden Blick auf den Ausgleichsbehälter werfen. Im Rahmen der Inspektion macht das die Werkstatt. Nachfüllen braucht man also nur, wenn wirklich Flüssigkeit fehlt.Leuchtet das obige, rote Kühlwasser-Symbol auf, droht der Motor zu überhitzen. Dann sollte man nicht weiterfahren und ein sofortiger Check des Kühlsystems ist unerlässlich.

Wichtig: Die Kühlflüssigkeit sollte nur bei kaltem oder nicht warm gelaufenem Motor kontrolliert und nachgefüllt werden. Denn bei warmem Motor steht das System unter Druck und das Öffnen des Deckels kann schwere Verletzungen oder Verbrühungen nach sich ziehen. Wird kalte Kühlflüssigkeit in einen heißen Motor eingefüllt, können sich durch Temperaturspannungen Risse bilden.

Im Motorraum ist der meist weiße oder transparente Kühlmittelbehälter am Warnsymbol "Vorsicht Verbrühungsgefahr" erkennbar. An der Seite sind die Markierungen "Max" und "Min" für Maximum und Minimum zu sehen. Ist der Motor noch kalt, sollte der Kühlmittelstand zwischen beiden Markierungen liegen.

Ist der Flüssigkeitsstand zu hoch, rät der ADAC zu einem Werkstattbesuch. Ist er zu niedrig, muss das System auf undichte Stellen geprüft werden. Laien erkennbar sie an Pfützen unter dem Fahrzeug. Sinkt der Pegel schon kurze Zeit nach dem Auffüllen wieder, liegt auf jeden Fall ein Defekt vor.

Batterie

Die Batterien sind heutzutage fast immer wartungsfrei. Der Ladezustand lässt sich an der Batterie dann oftmals ablesen. Bei älteren Modellen den Säurestand der einzelnen Zellen kontrollieren. Etwas Vorsicht ist geboten: in der Batterie befindet sich verdünnte Schwefelsäure.

Kontrollleuchten

Möglicherweise werden Sie in der Sicherheitskontrolle zu den Kontrollleuchten abgefragt. Je nach Ausstattung kann ein Auto verschiedene Kontrollleuchten haben. Es ist daher ratsam, dass Sie sich im Voraus im Handbuch des Autos mit diesen Kontrollleuchten auseinandersetzen.

Einige Krafträder besitzen eine Leerlaufkontrollleuchte. Airbagkontrollleuchte: Leuchtet diese dauerhaft, weist dies auf eine Störung im Airbag-System hin.

Zusätzliche Kontrollen

  • Ist die Kette gleichmässig und korrekt gespannt? Sie darf nicht zu fest, aber auch nicht zu locker sitzen.
  • Mit Hilfe eines Spezialschlüssels aus dem Bordwekzeug des Motorrades, lässt sich Spannung des Federbeins erhöhen, bzw. reduzieren. Eine hohe Vorspannung bewirkt, dass das Motorrad nicht so tief eintaucht.

Lenkkopflager

Zur Überprüfung fasst man den Lenker an einem Ende behutsam an und dreht ihn ganz langsam hin und her. Hierbei darf der Lenker an keiner Stelle einrasten. Dies wird meist in der Mittelstellung erfolgen, da die Lager hier am meisten belastet werden.

Zündschloss

Verriegeln und Öffnen des Zündschlosses (Diebstahlschutz).

Bremsanlage

Kontrolle der Bremsflüssigkeit fürs Vorderrad. Kontrolle der Bremsflüssigkeit fürs Hinterrad. Ältere Bremsscheiben bekommen Riefen. Dies ist bis zu einer gewissen Stärke und Anzahl normal und problemlos.

Weitere Tipps

Allen anderen Autos verfügen über Keyless-Startsystem und ver- bzw.

Wichtigkeit der Mängelerkennung

Die Unterkategorie „Mängelerkennung, Lokalisierung von Störungen“ ist ein zentraler Bestandteil der Hauptkategorie Technik. Das frühzeitige Erkennen von Mängeln und die präzise Lokalisierung von Störungen sind essenziell, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit eines Fahrzeugs zu gewährleisten. Mängelerkennung ist ein wichtiger Teil der Fahrzeugwartung. Sie hilft, kleinere Probleme zu identifizieren, bevor sie zu größeren Schäden führen.

Die Lokalisierung von Störungen erfordert systematisches Vorgehen und technisches Wissen. Prävention ist der Schlüssel, um die Wahrscheinlichkeit von Störungen zu minimieren. Die Fähigkeit zur Mängelerkennung und Lokalisierung von Störungen ist ein essenzieller Bestandteil der Fahrzeugtechnik. Wer potenzielle Probleme frühzeitig erkennt und geeignete Maßnahmen ergreift, sorgt nicht nur für eine höhere Sicherheit, sondern spart auch Kosten und Zeit.

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