Die TV-Kultserie „Familie Feuerstein“ („The Flintstones“) flimmerte über den Bildschirm, und Sebastian Träger war schon als Kind stets gebannt vor der Mattscheibe.
Irgendwann hatte der Thüringer eine verrückte Idee: „Wir bauen das Flintstone-Mobil einfach 1:1 nach!“ Gesagt, getan.
Zusammen mit Freunden, von denen einer beruflich als Fahrzeugbauer arbeitet, konstruierte Träger das berühmte Steinzeit-Auto als fahrbaren Gag.
Details und Konstruktion
Details wie das hölzerne Lenkrad wurden in mühevoller Kleinarbeit angefertigt. Im Gegensatz zum Original aus dem Trickfilm sind die steinernen Walzen nur angedeutet, darunter verbirgt sich das Chassis eines alten Wartburg.
Von dem hat das Feuersteinmobil auch den Motor - einen 1,3 Liter großen Viertaktmotor, der ursprünglich vom Volkswagen Polo kam und von 1988 bis zum Ende der Produktion 1991 in den Wartburg eingebaut wurde.
Technische Aspekte und Herausforderungen
Für den Antrieb sorgt ein Wartburg-Motor.
Bedingung war nämlich, der Motor durfte nichts kosten. Schließlich wurde man aber doch fündig.
Fahrwerksmaterials war also nicht das Problem. Chassisbau hatte man einfach zuviel Material übrig.
Man verzichtet gänzlich auf klassische Vorbilder.
Hinterachse.
Ein Kantholz mit 12er und 14er Edelstahl-Schrauben verschraubt.
Öffentliche Präsentation und Reaktionen
Für den öffentlichen Verkehr ist das urige Vehikel natürlich nicht zugelassen, doch bei Veranstaltungen auf abgesperrten Strecken ist das mit rund 20 km/h dahin tuckernde Flintstone-Mobil der absolute Publikumsmagnet.
Zurzeit steht das Vehikel vor dem Gasthaus „Hartmanns Bierstube“ im thüringischen Worbis.
Gastwirt Jürgen Hartmann freut sich über Touristen, die durch das Feuerstein-Mobil angelockt werden.
Hartmanns Sohn Tobias hatte sich das Gefährt schon beim Erbauer Sebastian Träger ausgeliehen, um es beim Kunsthandwerk-Festival „Steinzeit in Worbis“ vorzuführen.
BMW Motorräder und Modifikationen
Diverse Armaturen von Hondamodellen der frühen 1990er Jahre (NTV650, Sevenfifty, VFR750, etc.) erfüllen vollständig meine Ansprüche. O.g. Plastikarmaturen haben einen Blinkerschalter, der nach dem Betätigen wieder in die Mittelstellung zurückgeht und der Blinker wird durch einfaches, mittiges Draufdrücken abgeschaltet.
Alugehäuse sind polierbar, gehören aber eher zu Moppeds aus den 1970er Jahren und da mußte man den betätigten Blinkerhebel immer mit Gefühl wieder in die Mittelstellung zurückschieben.
Innenleben leicht mit Vaseline wieder montieren und alles zusammenstecken. Einschrumpfen des gesamten Teils vom Sechskant bis auf das Anschlußkabel mittels selbstklebendem Schrumpfschlauch.
Fertig -> ab zur Remontage dauert , wenn alles parat liegt keine halbe Stunde.
Und funktioniert so wie es sein soll, seit tausenden KM wieder.
Den Schalter habe ich in der Lenkerarmatur aber nur handfest eingedreht, so geht der auch wieder raus, ohne gemurkse mit Schlüsseln die man nicht hat.
BMW GS 1100 Erfahrungen
Mit minimalstem Wartungsaufwand. Benzinverbrauch 5 - 10 L/100km , hier im Urlaub unter 5,5 , zu Hause im Spaßbereich 6,5 .
Originalsitz zu schnell durchgesessen, ich habe 1999 den von Wunderlich montiert, der ist aber anden Nähten undicht.
Viel zu langer 1. Gang - das ist absoluter Mist was BMW da veranstaltet hat.
Wartung und Reparaturen
Meine GS 1100 ist Baujahr 96. Gekauft mit ca. 35000 km im Jahr 2003 für 5000 Euro, mit defekter Kupplung, war aber noch fahrbar.
Bei ca. 37000 Kupplungsscheibe erneuert. Druckplatte sah noch wie neu aus.
Bei ca. 45000 KM Diagnose Kupplung rutscht (in Polen). Bei ca. 46000 KM Kupplungsscheibe mit Ausrücklager und Druckplatte erneuert (in der Ukraine).
Bei ca. 50000 KM Tachowelle defekt. Bei ca. 70000 KM Handbremszylinder undicht (in Südtirol).
Bei ca. 80000 KM Simmerring an Gabel undicht (in Russland) mit Lappen und Kabelbinder abgedichtet.
Bei ca. 85000 KM Simmerringe erneuert. Bei ca. 85005 KM neuer Simmerring wieder undicht (Kabelbinder und Lappen besorgt und nach Sardinien in den Urlaub gefahren).
Bei ca. 91000 KM (nächste Woche: Simmerringe ein 2.Mal wechseln, diesmal habe ich die Simmerringe mit der BMW Verpackung für den doppelten Preis gekauft ).
Ansonsten seit 2003 Kundendienst und Wartung nach Anleitung von mir.
Mein Sitz hält seit über 90000 KM. Aber vor 4 Wochen hab ich festgestellt daß der Sitz gar net Original ist, sondern vom Vorbesitzer aufgepolster wurde.
Wunderlichschrott eben. Hauptsache Wunderlich steht drauf und teuer isses. Stimmt genau, der 1. ist viel zu lang.
Kupplungseinstellung
Soweit ich mich erinnere braucht man da 2 Werkzeuge dazu. Auf dem einen steht 10 und auf dem anderen 11 (es kann auch 12 und 13 sein oder ähnlich)
Aber oft reicht ne neue Scheibe allein nicht aus Hab ich auch gemerkt als knapp 10000 KM nach dem Kupplungsscheibenwechsel die Kupplung wieder durchrutschte.
Man soll nicht an der knapp 200 Euro teuren Druckplatte sparen und die alte wiederverwenden.
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